Freitag, 10. Oktober 2025

ADAC Racing Weekend: Acht Rennwochenenden in 2026

ADAC Racing Weekend geht kommendes Jahr in seine sechste Saison. Zweimal Österreich und einmal Belgien als Auslandsauftritte. Porsche Sports Cup auch im kommenden Jahr Teil der Serie.

Foto. Jens Hawrda

Der Kalender des ADAC Racing Weekend 2026 steht fest: Die Serie umfasst im kommenden Jahr acht Rennwochenenden mit fünf Terminen in Deutschland und drei im angrenzenden Ausland. Der Saisonstart für das ADAC Racing Weekend wird Anfang Mai (1. bis 3. Mai) auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stattfinden, sein Finale feiert die Serie vom 16. bis 18. Oktober auf dem Nürburgring. Alle Rennwochenenden werden auch im kommenden Jahr wieder auf dem ADAC Motorsports YouTube-Kanal live ausgestrahlt. 

Nach dem Auftakt für die nunmehr sechste Saison der Plattform für Semiprofi- und Amateur-Rennsport folgt das Gastspiel in der Motorsport Arena Oschersleben (29. bis 31. Mai). Vom 26. bis 28. Juni ist der Nürburgring Ort des Geschehens – hier werden sowohl beim ersten Stopp in der Eifel als auch beim Finale die lange Streckenvariante gefahren. Danach hat das ADAC Racing Weekend vom 10. bis 12. Juli den Red Bull Ring in Österreich als Ziel und absolviert hier den ersten Auslandsauftritt, der gleichzeitig auch die erste Saisonhälfte abschließt. Ende August (28. bis 30.) stehen dann die Rennen im belgischen Spa-Francorchamps auf der Agenda, während der Salzburgring vom 4. bis 6. September zur zweiten Tour nach Österreich einlädt. Vom 2. bis 4. Oktober wird der Saisonendspurt mit dem zweiten Auftritt in Hockenheim eingeläutet.

Auch in 2026 werden die Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3, die Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4, die Porsche Endurance Challenge Deutschland, die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) sowie der ADAC Tourenwagen Junior Cup den Stamm der teilnehmenden Rennserien bilden. Welche Rennserien bei den einzelnen ADAC Racing Weekends an den Start gehen, wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.

Termine ADAC Racing Weekend 2026

01. – 03. Mai Hockenheimring Baden-Württemberg

29. – 31. Mai Motorsport Arena Oschersleben

26. – 28. Juni Nürburgring

10. – 12. Juli Red Bull Ring (A)

28. – 30. August Spa-Francorchamps (B)

04. – 06. September Salzburgring (A)

02. – 04. Oktober Hockenheimring Baden-Württemberg

16. – 18. Oktober Nürburgring

ADAC GT4 Germany: Champions auf Gala geehrt

Dr. Hilmar Siebert (Vizepräsident ADAC e.V.), Hendrik Still, Philipp Gogollok, Jay Mo Härtling, Enrico Förderer, Gabriele Piana, Dr. Claudius Leibfritz (Vorstand ADAC SE)
Foto: ADAC-Motorsport

Die Siegerehrung zur Saison 2025 der ADAC GT4 Germany fand im Rahmen der Night of the Champions zusammen mit der DTM und dem ADAC GT Masters statt. 

Im Abschluss an das Saisonfinale auf dem Hockenheimring tauschten die Piloten der ADAC GT4 Germany ihre Rennoverall gegen den feinen Zwirn. Bei der „Night of the Champions“ wurden durch Dr. Claudius Leibfritz (Vorstand ADAC SE) und Dr. Hilmar Siebert (Vizepräsident ADAC e.V.) die Pokale übergeben und die Titel im elegante Rahmen gefeiert. Enrico Förderer (18/Leuterod) und Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel, beide SR Motorsport by Schnitzelalm) bekamen die meisten Trophäen überreicht. Neben der Fahrer- und Junior-Wertung gewannen sie auch die sogenannte „Road to DTM“, die eine Förderung ins ADAC GT Masters 2026 beinhaltet.

In der Fahrer-Wertung setzten sich Förderer/Härtling gegen Hendrik Still (38/Kempenich) und Philipp Gogollok (19/Bad Homburg, beide AVIA W&S Motorsport) sowie gegen Gabriele Piana (39/ITA) und Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) durch. In der Junior-Wertung ging Platz zwei an Gogollok vor Raphael Rennhofer (18/AUT) und Emil Heyerdahl (23/NOR, beide Wimmer Werk Motorsport).

Neu ausgeschrieben war die Rookie-Wertung. Es siegte Cedric Fuchs (19/Holzappel, SR Motorsport by Schnitzelalm) vor Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech, Prosport Racing) und Laurenz Rühl (19/Friedrichsdorf Razoon - xAutomotive Racing). In der ebenfalls neuen PRO-AM-Wertung gewann Rühl zusammen mit Damon Surzyshyn (48/CAN). In der Team-Wertung triumphierte AVIA W&S Motorsport bereits zum dritten Mal in Folge. Platz zwei ging an SR Motorsport by Schnitzelalm vor FK Performance Motorsport.

ADAC GT Masters: Night of the Champions 2025

Night of the Champions: ADAC Ehrenpräsident Hermann Tomczyk,
Salman Owega, Finn Wiebelhaus und ADAC Vorstand Dr. Dieter Nirschl (v-l)
Foto: ADAC-Motorsport

In feierlichem Rahmen erhielten die Meister aller Klassen des ADAC GT Masters am Sonntagabend nach dem Finale in Hockenheim ihre Trophäen.

Die letzte Zielflagge 2025 war am Sonntagnachmittag gefallen, doch damit war die Saison noch nicht beendet. Am Abend waren alle Gewinner nochmals ins Porsche Experience Center Hockenheimring zur feierlichen Siegerehrung eingeladen. ADAC Ehrenpräsident Hermann Tomczyk und ADAC Vorstand Dr. Dieter Nirschl überreichten die Trophäen an die Sieger. Moderator Matthias Killing führte stimmungsvoll durch den Abend. Zwischen den einzelnen Ehrungen ließen sich die Anwesenden ein mehrgängiges Menü schmecken. 

Geehrt wurden die Sieger der Fahrer- sowie der Silber-Cup-Wertung, Salman Owega und Finn Wiebelhaus, die Vizemeister Tim Zimmermann und Leyton Fourie sowie die Drittplatzierten, Simon Birch und Leo Pichler. Wiebelhaus wurde zudem für seinen Sieg in der „Road-to-DTM“ gefeiert.

Den Pokal für den Erfolg in der Teamwertung holte Ulrich Fritz, Geschäftsführer des Haupt Racing Teams, ab. Für die Vizemeisterschaft in der Teamwertung wurden Fabian Finck und Martin Kaemenaa, Gründer und Teamchef von FK Performance Motorsport, geehrt. Den Pokal für den dritten Rang in dieser Wertung holte sich Razoon-more than Racing-Teammananger Stefan Rameseder ab.

Im Pro-AM Cup wurde ebenfalls gefeiert. Die Titelverteidiger und neuen Meister, Alexander Schwarzer und Alexander Fach sowie der Zweitplatzierte Jonas Karklys bekamen ihre Trophäen überreicht. 

ADAC GT Masters-Jubiläumssaison 2026: Start vor Alpenkulisse

  • 20. Saison des ADAC GT Masters in Deutschland, Österreich und den Niederlanden
  • Sechs Rennwochenenden, vier Events im Rahmen der DTM
  • Pirelli bleibt Reifenpartner des ADAC GT Masters

Die 20.Saison des ADAC GT-Masters 2026 startet am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport

Alpenpanorama zum 20. Geburtstag. Das ADAC GT Masters startet 2026 vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in die neue Saison. Damit wird die GT3-Nachwuchsliga des ADAC erstmals in seiner 20-jährigen Geschichte in Österreich das erste Saisonevent bestreiten. Insgesamt sechs Events in Österreich, den Niederlanden und Deutschland stehen im Kalender. Das ADAC GT Masters steht weiterhin an der Spitze des „Road-to-DTM“-Förderprogramms. In der Jubiläumssaison des ADAC GT Masters wartet erneut ein hoher Preisgeldtopf auf die Teilnehmer. Mehr als 570.000 Euro in Form von Geld- und Sachpreisen honorieren die Erfolge der Fahrer und Teams.

Zwei der sechs Events 2026 werden im beliebten Endurance-Format ausgetragen. Beim dritten Rennwochenende auf dem Dekra Lausitzring (19. bis 21. Juni) sowie auf dem Salzburgring (4. bis 6. September) fährt das Feld zwei Rennen von je 80 Minuten Dauer mit zwei Boxenstopps inklusive Fahrertausch, einem Reifenwechsel und Nachtanken. Der Saisonstart am Red Bull Ring (24. bis 26. April), das zweite Event in Zandvoort (22. bis 24. Mai) in den Niederlanden, die vierte Station am Nürburgring und das Finale in Hockenheim (9. bis 11. Oktober) werden im traditionellen Sprint-Format mit einer Stunde Renndauer und einem Fahrerwechsel ausgetragen.

Mit exklusivem Reifenpartner Pirelli in eine starke Zukunft

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem ADAC GT Masters und dem exklusiven Reifenpartner Pirelli geht in die Fortsetzung. In einem transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren setzte sich das italienische Unternehmen, das auch die Formel 1 und MotoGP ausrüstet, durch und liefert auch weiterhin die Pneus für die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Eine erfolgreiche Partnerschaft, die bereits seit 2015 Bestand hat. Mit dem P Zero DHG hat Pirelli 2025 einen neuen Reifentyp ins ADAC GT Masters gebracht. Neben seinen verbesserten Eigenschaften auf der Strecke stand der Umweltschutz im Fokus. Die Reifen enthalten eine nachhaltige Naturkautschuk-Komponente und sind vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.

Aufstiegschancen in der „Road-to-DTM“-Wertung

Die Unterstützung und Förderung der Nachwuchspiloten ist auch weiterhin ein wichtiger Grundstein des ADAC GT Masters. Die „Road-to-DTM“ führt junge Piloten von der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) über die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters bis in die DTM und geht nun in das dritte Jahr. Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM-Saison. Teilnahmeberechtigt sind alle Piloten unter 25 Jahren mit der Fahrereinstufung Silber. Punkte gibt es in dieser Meisterschaft für das einzelne Qualifying-Ergebnis sowie das gemeinsame Renn-Resultat. Gleichzeitig wird viel Wert auf eine verantwortungsbewusste und respektvolle Fahrweise gelegt, weshalb für Strafen oder Verwarnungen auch Punkte abgezogen werden. 2025 heißt der Sieger Finn Wiebelhaus (19/Oberhausen/Haupt Racing Team).

Der Kalender des ADAC GT Masters 2026

24.04. - 26.04.2026  Red Bull Ring (A)

22.05. - 24.05.2026  Circuit Zandvoort (NL)

19.06. - 21.06.2026  Dekra Lausitzring - Endurance

10.07. - 12.07.2026  Int. ADAC Truck-Grand-Prix*

04.09. - 06.09.2026  Salzburgring - Endurance

09.10. - 11.10.2026  Hockenheimring Baden-Württemberg

* Vorbehaltlich der Bestätigung durch den Promoter

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Fahrerlager-Radar vom Finale

Ein feierlicher Abend, zwei Überflieger im Saisonendspurt, ein Eintrag in die Geschichtsbücher und ein meisterliches Design.

Salman Owega und Finn Wiebelhaus sind im Ford Mustang GT3 die Meister 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Überflieger des Saisonendspurts

Zwei Siege, eine Podiumsplatzierung und eine Pole-Position: Das ist die eindrucksvolle Bilanz von Denis Bulatov und Nico Hantke und ihrem Team Scherer Sport PHX aus den letzten beiden Saisonevents am Red Bull Ring und in Hockenheim. Eine Ausbeute von insgesamt 81 Punkten. Niemand war besser - auch nicht die späteren Meister.  Das machte sich auch in einem bemerkenswerten Sprung in der Fahrermeisterschaft bemerkbar: Gesamtrang vier und nur elf Zähler an den Top-3 vorbei. Nach dem Salzburgring-Wochenende, an dem das Duo im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 durch einen vorherigen Unfall nicht teilnehmen konnten, lagen sie hingegen nur auf dem zehnten Platz. 

Ford Mustang GT3 in meisterlichem Design

Nach den Gewinnen der Fahrer-, Team-, Silver Cup- und „Road-to-DTM“-Meisterschaften im Samstagsrennen am Hockenheimring, war der Ford Mustang GT3 #1 des Haupt Racing Teams am Sonntag mit speziellem Design unterwegs. Die vorher schwarzen Bereiche der Front glänzten golden. Und am Heck des Mustangs prangten die Unterschriften aller Teammitglieder, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Das Design brachte Glück, denn die neuen Champions gewannen das Finalrennen der Saison 2025. 

Titelverteidigung Pro-AM Cup

Alexander Schwarzer und Alexander Fach hatten bereits im Samstagsrennen allen Grund zum Jubeln. Die Piloten von Fach Auto Tech feierten mit ihrem sechsten von insgesamt sieben Saisonsiegen im Pro-AM Cup vorzeitig die Meisterschaft und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Das gelang zuvor nur drei Piloten in der Geschichte des ADAC GT Masters: Toni Seiler, der erste Sieger in der damals neu eingeführten „Amateurwertung“ gewann 2009 und 2010. Sogar dreimal in Folge durfte Remo Lips feiern, der 2016 und in den beiden Jahren darauf die „Trophy-Wertung“ für sich entschied. Der letzte Titelverteidiger hieß Florian Spengler, er gewann 2021 und 2022. 

Jüngster Zweifach-Champion der Geschichte

Für Salman Owega ist es eine ganz besondere Meisterschaft, denn er ist der jüngste Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters. Er wurde bereits 2023 Meister und ist nun im Alter von 20 Jahren und 132 Tagen erneut Champion. Nur vier Fahrern ist es zuvor überhaupt gelungen, zwei Meistertitel einzufahren, aber niemand war jünger als Owega: Elias Seppänen 2023/2024 (20 Jahre/354 Tage), Kelvin van der Linde 2014/2019 (23 Jahre/87 Tage), Sebastian Asch 2012/2015 (29 Jahre/122 Tage) und Christopher Mies 2016/2021 (32 Jahre/167 Tage). 

Vorzeitige Titelentscheidung

Salman Owega und Finn Wiebelhaus haben den Meistertitel schon ein Rennen vor Saisonende für sich entschieden. Das ist im ADAC GT Masters bereits sechs anderen Fahrern bzw. Fahrerpaarungen gelungen. Tatsächlich geht es aber noch etwas voreiliger: 2019 feierten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser den Titel sogar am vorletzten Rennwochenende. Zum Finale reiste das Audi-Duo schon als Champions an, sicherte seiner Mannschaft HCB-Rutronik Racing mit einem Sieg im letzten Rennen aber noch die Teammeisterschaft.

Quelle: adac-motorsport.de