Montag, 7. Juli 2025

IDM Supersport: Kofler siegt und Geiger verursacht Gänsehaut

Entschlossener Blick vor dem Start: Andreas Kofler wollte den Sieg
Foto: Jens Hawrda

Er fackelte wieder ein Feuerwerk ab Emotionen ab, aber im zweiten IDM Supersport-Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben konnte Dirk Geiger (MCA Racing) im Gegensatz zu gestern von einem Gegner bezwungen werden. Heute stand Titelverteidiger Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler) nach 15 Runden über insgesamt 55,0005 Kilometern auf dem obersten Treppchen.

Zwischen der Pole Position, auf der Andreas Kofler stand, und dem letzten Platz hinter dem Feld, den Dirk Geiger aufgrund der Überschreitung des Motorenlimits einnehmen musste, war es ein weiter Weg. Aber der gebürtige Mannheimer hatte gestern schon gezeigt, dass ein Sieg auch von ganz hinten möglich ist. Kofler vollführte vorne einen seiner bekannten Blitzstarts, aber auch bei Geiger ging es richtig zur Sache. Die halbe Gerade reichte für ihn, um acht Positionen gutzumachen. Aus der ersten Runde kam der 23-jährige Honda-Fahrer bereits als Siebter zurück.

Titelverteidiger Kofler wurde von den Ducati-Fahrern Daniel Blin (AF Racing) und Luca de Vleeschauwer (Track and Trades Wixx Racing) bedrängt. Die Panigale V2 wechselten munter hin und her, wobei de Vleeschauwer einen Rutscher hatte, der ihn fast zu Boden gerissen hätte. Teamkollege Melvin van der Voort kam nicht so glimpflich davon und machte einen Riesenabflug. Und Geiger war schon Vierter. Zwischen ihm und dem vorausfahrenden Andy Kofler war der Abstand auf 2,3 Sekunden bei noch elf zu absolvierenden Runden geschrumpft.

Dirk Geiger, diesmal von ganz hinten auf Platz 2
Foto: Jens Hawrda

Geigers Aufholjagd war der absolute Wahnsinn, aber nicht so eindeutig klar wie gestern im ersten Rennen. Die Ducati-Jungs konnte er auch bezwingen, aber Blin wie auch de Vleeschauwer konnten ihm in Schlagdistanz folgen. Würde in der Situation noch etwas gehen?

Noch fünf Runden standen auf der Anzeige, als es passierte: Geiger übernahm die Führung im Rennen. Kofler fuhr in der Kurve zu weit und sehr unrund. Der Österreicher hatte jetzt eher das Problem, Blin hinter sich zu halten. In der vorletzten Runde fand Kofler zu seiner alten Stärke zurück, überrumpelte Geiger und hielt durch bis zur Ziellinie. Mit einem Vorsprung 0,084 Sekunden ging der Sieg an Kofler. Und gleichzeitig die Führung in der Gesamtwertung. Er hat jetzt drei Punkte Vorsprung vor dem Deutschen.

„Das es so eng wird, war nicht ganz der Plan“, sagte Kofler bei der Siegerehrung. „Obwohl ich wusste, dass Dirk irgendwann vorne auftauchen würde. Zwei Mal habe ich den Kampf gegen ihn bisher verloren. Ein drittes Mal habe ich mir das nicht bieten lassen wollen.“

Dritter wurde nicht wie erwartet Daniel Blin, sondern Luca de Vleeschauwer, den eigentlich keiner mehr auf dem Zettel hatte. Aber der Pole machte in der letzten Runde überraschend Fehler und musste dem Belgier das Feld überlassen. Drei Fahrer aus drei Ländern standen mit drei verschiedenen Motorradmarken auf dem Podium.

Mit viel Hoffnung war Marvin Siebdrath (Yamalube Motorsport Kofler) ins Rennen gegangen, der am Ende Sechster wurde. Doch der erste Sektor auf der Strecke machte ihm das ganze Wochenende zu schaffen. „Ich habe Schwierigkeiten, den Reifen zu nutzen. Ich bekomme zu wenig Feedback und da ist es sehr schwer, schon im Qualifying eine schnelle Runde auf Bestellung rauszuhauen, damit ich in der Startaufstellung weiter vorne lande.“ Der Sieger des ersten Laufes im tschechischen Most hätte gern wieder vom Podium gewinkt. Dafür erreichte Dylan Czarkowski, der Aufsteiger mit der Nummer #12 aus der letztjährigen IDM Supersport 300, sein bisher bestes Ergebnis.


IDM Supersport, 2. Lauf (Top-Ten)

1. Andreas KOFLER (AUT), Yamaha

2. Dirk GEIGER (DEU), Honda

3. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL), Ducati

4. Daniel BLIN (POL), Ducati

5. Štěpán ZUDA (CZE), Yamaha

6. Marvin SIEBDRATH (DEU), Yamaha

7. Julius Caesar RÖRIG (DEU), Honda

8. Filip FEIGL (CZE), Triumph

9. Dylan CZARKOWSKI (NLD), Yamaha

10.Lennox LEHMANN (DEU), Yamaha


Quelle: idm.de / Anke Wieczorek 


IDM Sportbike: Sieg für Svendsen, Hänse bester Deutsche

Oliver Svendsen dominiert auch das zweite Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Oschersleben: Der Däne sichert sich mit einem Doppelsieg eindrucksvoll die maximale Punkteausbeute. Inigo Iglesias wird starker Zweiter, während Justin Hänse als bester Deutscher Rang drei einfährt.

Oliver Svendson holt den nächsten Sieg
Foto: Jens Hawrda

Unaufhaltsam: Oliver Svendsen brilliert erneut

Oliver Svendsen (Triumph Germany Racing Team) präsentierte sich in Oschersleben in überragender Form. Nach einem spektakulären Triumph im ersten Lauf – trotz zweier Long-Lap-Strafen – ließ der 21-Jährige auch im zweiten Rennen nichts anbrennen. Vom sechsten Startplatz aus pflügte er bereits in der ersten Runde durch das Feld, schnappte sich auf der Start-Ziel-Geraden nach der ersten Runde den Führenden Petr Svoboda und übernahm die Spitze. Mit einem souveränen Vorsprung von über sieben Sekunden fuhr Svendsen den nächsten Sieg ein.

„Wir haben einen guten Weg gefunden, das neue Fahrwerk optimal abzustimmen. Ich habe mich auf dem Motorrad extrem wohlgefühlt und konnte das Rennen richtig genießen“, erklärte Svendsen im Anschluss zufrieden. Mit seinem Doppelsieg baut er die Führung in der Gesamtwertung auf 169 Punkte aus – und bleibt unangefochtener Spitzenreiter.

Spannung pur in der Verfolgergruppe

Wesentlich enger ging es im Kampf um die weiteren Podestplätze zu. Zwischen Petr Svoboda (WRP Racing), Inigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsports), Justin Hänse (Motorradtke GYTR by Penz13), Luis Rammerstorfer (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) und Rick Kooistra (Pearle Gebben Racing) wurde um jeden Zentimeter gekämpft. „Der kleinste Fehler wurde sofort mit einem Überholmanöver oder einer Attacke bestraft“, berichtete Justin Hänse, der sich lange an dritter Stelle hinter Iglesias und Svoboda behauptete. Letztere lieferten sich wiederholt harte Zweikämpfe, die Hänse geduldig verfolgte. Auch hinter ihm kämpften Kooistra und Rammerstorfer ums Eingemachte, was Hänse dazu zwang, ruhig zu bleiben und auf den richtigen Moment zu warten.

Diese kam in Runde zehn: Hänse nutzte einen Moment der Unruhe, überholte sowohl Iglesias als auch Svoboda und übernahm die Führung in der Verfolgergruppe – Svendsen war zu diesem Zeitpunkt bereits außer Schlagdistanz. Doch Iglesias ließ nicht locker. Der Spanier, der zuvor Svoboda überholt hatte, nahm die Verfolgung von Hänse auf. In der letzten Runde lauerte er am Hinterrad des Deutschen – und schlug in der letzten Kurve eiskalt zu. Mit mehr Schwung aus der Kurve kommend, schob er sich kurz vor dem Ziel noch an Hänse vorbei. „Ich wusste, dass Inigo in der letzten Runde angreifen würde. In der Zielkurve kam er einfach besser raus – und zog ganz knapp vorbei“, so Hänse, der sich nach seinem durchwachsenen Wochenende in Most sichtlich über seinen vierten Podiumsplatz freute.

Svoboda kämpft, Kooistra verliert Pace

Petr Svoboda rettete Rang vier ins Ziel, obwohl er mit seiner Aprilia RS 660 sichtlich zu kämpfen hatte. Rick Kooistra, der am Vortag noch sein erstes IDM-Podium feiern durfte, belegte Platz fünf – seine Reifen ließen im letzten Renndrittel stark nach.

Luis Rammerstorfer, der an diesem Wochenende sein Comeback nach langer Verletzungspause gab, zeigte eine starke Leistung und wurde Sechster. Dahinter folgte Cedric Holme Nielsen  (Motorradtke GYTR by Penz13).

Weizel überzeugt, Brandl mit technischem Malheur

Alexander Weizel konnte ebenfalls zufrieden sein: Nach Startplatz zehn fiel er zunächst zurück, kämpfte sich jedoch bis auf Rang acht nach vorn. Korbinian Brandl komplettierte die Top 10, obwohl ihn bereits in der ersten Runde ein defekter Schalthebel behinderte.

Nach dem zweiten IDM-Event in Oschersleben geht die IDM Sportbike nun in die Sommerpause. Weiter geht’s vom 15. bis 17. August in Assen – der legendären „Cathedral of Speed“ – mit der zweiten, entscheidenden Saisonhälfte.

IDM Sportbike, Race 2 (Top-Ten)

  1. Oliver SVENDSEN (DNK), Triumph Daytona 660
  2. Inigo IGLESIAS (ESP), Triumph Daytona 660
  3. Justin HÄNSE (DEU), Yamaha YZF-R7
  4. Petr SVOBODA (CZE), Aprilia RS 660
  5. Rick KOOISTRA (NLD), Triumph Daytona 660
  6. Luis RAMMERSTORFER (AUS), Triumph Daytona 660
  7. Cedric HOLME NIELSEN (DEU), Yamaha YZF-R7
  8. Alexander WEIZEL (DEU), Aprilia RS 660
  9. (G) Maksymilian PALMOWSKI (POL), Aprilia RS 660
  10. Korbinian BRANDL (DEU), Aprilia RS 660
Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann


Sonntag, 6. Juli 2025

IDM Superbike: One-Man-Show in explosivem Umfeld

Lukas Tulovic, Ducati Panigale V4R #3 holt den Sieg in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

Er war der ganz große Favorit und er ließ auch nichts anbrennen: Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) hat auf der roten Ducati Panigale V4R das erste IDM Superbike-Rennen am heutigen Sonntag in der Motorsport Arena in Oschersleben gewonnen. Neuer Tabellen-Spitzenreiter zur Saisonhalbzeit ist aber Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) mit der einzigen Honda im Feld.

„Wir haben einen hier, der schneller ist als der Rest“, meinte Hannes Soomer (Masteroil Alpha Van Zon BMW) noch in der Startaufstellung mit Blick auf die Pole Position zu Tulo. „Die Ducati ist sehr schnell“, fügte Teamchef Werner Daemen dazu, „aber Hannes will die Meisterschaft gewinnen und deshalb muss er in jedem Rennen Punkte holen.“ Soomer führte die Gesamtwertung nach sechs Rennen mit 112 Zählern vor Florian Alt (103) und Lukas Tulovic (86) an.

Florian Alt (Honda) erkämpft Platz 2, mehr war nicht drin
Foto: Jens Hawrda

Florian Alts Teamchef Jens Holzhauer, der erst die bevorstehende Sommerpause zu Testzwecken nutzen kann, hob zweifelnd die Hände, was in Oschersleben auf seine Crew zukommen würde: „Wir sind am Limit. Hier müssen wir durch. Aber wir haben auch nichts mehr an der Honda umgekrempelt. Unsere Strecken kommen noch mit Assen, dem Nürburgring und Hockenheim.“

Das Rennen schrieb seine eigenen Gesetze. Tulo ging am Start das Vorderrad an der Ducati hoch. Toni Finsterbuschs (GERT56 by RS Speedbikes) BMW schoss ebenfalls in die Höhe. Florian Alt zog umgehend am Sachsen vorbei. Tulovic hatte sich jedoch schnell gefangen und machte sofort daran, an der Spitze sein eigenes Ding durchzuziehen, indem er sich vom Rest des Feldes entfernte. Alt belauerte den Finsterbusch-Teamkollegen Jan-Ole Jähnig.

Die GERT56-Motorräder waren als einzige in der vorderen Hälfte des Feldes mit einer härteren Reifenmischung von Pirelli ausgerüstet. Alle anderen hatten den weicheren X auf der Felge. Es ging turbulent zu.

Alt überholte Jähnig, der nun Besuch von Finsterbusch bekam. Dahinter rangelten Leandro Mercado (Masteroil Alpha Van Zon BMW) und Hannes Soomer, wobei es wohl trotz des Titelkampfs keine Stallorder in der Mannschaft zu geben scheint. Aber dem Esten war klar, dass er dranbleiben muss, um seine Chancen aufrecht zu erhalten.

Es dauerte auch nicht mehr lange, bis der 27-Jährige aus Tallinn so richtig loslegte. Soomer überholte auf der inneren Linie einen Gegner nach dem anderen. Nach seiner eher verhaltenen Anfangsphase lieferte er nun bärenstarke Manöver ab, die im Kampf mit Florian Alt gipfelten: Zur Halbzeit ging es um den zweiten Platz zwischen der roten Honda und der schwarz-gelben BMW. Soomer presste sich dabei an Alt vorbei, der ihm Platz machen musste. Dann der Schlag ins eigene Kontor: Soomer kam mit Überschuss auf die Curbs und nicht rechtzeitig zurück auf die Strecke. Das Vorderrad der BMW M 1000 RR biss sich im Gras fest und Soomer stürzte mit einer Staubwolke aus dem Geschehen.

Von all dem bekam Tulovic nichts mit. Er gewann mit der Startnummer „3“ das dritte Rennen in diesem Jahr. Sein Vorsprung auf Florian Alt betrug 3,916 Sekunden. Der Nordrhein-Westfale hatte nach Soomers Sturz auch weniger unter Druck gestanden und einen Vorsprung von weiteren, 4,871 Sekunden auf Leandro Mercado gehabt. Der Argentinier wiederum musste sich gegen Lorenzo Zanetti behaupten (Triple M Racing Ducati Frankfurt), der mit nur einer Zehntelsekunde Abstand hinter ihm die Ziellinie überquerte. In der Gesamtwertung hat Alt auf 123 Punkte aufgestockt. Tulovic hat 121 Zähler und Soomer ist bei 112 stehengeblieben.

Podium Rennen 1 Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis IDM Superbike, 1. Lauf (Top-Ten)

1. Lukas TULOVIC (DEU), Ducati

2. Florian ALT (DEU), Honda

3. Leandro MERCADO (ARG), BMW

4. Lorenzo ZANETTI (ITA), Ducati

5. Jan-Ole JÄHNIG (DEU), BMW

6. Bálint KOVÁCS (HUN), BMW

7. Leon ORGIS (DEU), BMW

8. Soma GÖRBE (HUN), BMW

9. Twan SMITS (NLD), Yamaha

10.Martin VUGRINEC (CRO), Kawasaki


Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


IDM Superbike Tulivic mit ungefährdetem Sieg in Rennen 1

Lucas Tulovic (Ducati) siegt in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

Lucas Tuluvic /Ducati) hat das erste Superbikerennen in Oschersleben vor FlorianAlt (Honda) und Leandro Mercado (BMW) gewonnen. der Meisterschaftsführende Hannes Sommer ist leider durch Sturz ausgeschiedene. Ein ausführlicher Bericht zum Rennen folgt.

Lucas Tulovic (Ducati)
Foto: Jens Hawrda


Thierry Vermeulen holt seine zweite DTM-Pole

Er wartete bis zur letzten Minute, dann schlug Thierry Vermeulen eiskalt: Mit 48,666 Sekunden fuhr der Ferrari-Pilot von Emil Frey Racing am Sonntagvormittag beim zweiten Qualifying am Norisring die schnellste Runde. 

Thierry Vermeulen (NLD / Ferrari 296 GT3 / Emil Frey Racing) #69
Foto: ADAC-Motorsport

Damit steht der Niederländer zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere auf Startplatz eins. „Es ist meine erste Pole-Position in der laufenden Saison. Kurz vor Schluss des Qualifyings hatte ich noch einen letzten Versuch, da spürst du natürlich den Druck. Die Temperaturen sind etwas niedriger als am Samstag, das kommt unserem Auto und speziell der Bremse entgegen. Ich freue mich auf das Rennen“, erklärte Vermeulen. Seine Bestmarke erzielte der 22-Jährige in der Startgruppe A, die als zweite auf Zeitenjagd gegangen war.

In der ersten Gruppe erzielte zunächst Nicolas Baert die Bestzeit. Der Belgier wurde allerdings nachträglich disqualifiziert, da der Aston Martin Vantage GT3 von Comtoyou Racing nicht dem Technischen Reglement entsprach. Somit war Vermeulens Teamkollege Jack Aitken Schnellster und geht vom zweiten Platz aus ins Rennen. In der zweiten Startreihe folgen Arjun Maini im Ford Mustang GT3 vom HRT Ford Performance als Dritter und Ben Green in einem weiteren Ferrari 296 GT3 auf Rang vier. Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Winward Racing komplettiert wie am Samstag die Top-Fünf.

Die Gruppe B hatte am Sonntag um 9:15 Uhr das 20-minütige Zeittraining auf dem Stadtkurs in Nürnberg eröffnet. In der fünf Minuten später gestarteten Gruppe A war Maini mit der bis dahin schnellsten Zeit des Qualifyings von 48,737 Sekunden auf Pole-Kurs, ehe Vermeulen im letzten Moment die Tagesbestzeit markierte.

Am Norisring wurden die Qualifyings wegen des großen Starterfeldes in den Gruppen A und B ausgetragen. Als insgesamt schnellster Fahrer steht Vermeulen am Sonntag auf der Pole-Position, neben ihm geht Aitken als Erster der anderen Gruppe von Rang zwei aus ins Rennen. Maini als Zweitschnellster der Gruppe des Pole-Setters folgt als Dritter, mit Green auf Position vier wird wieder zu der anderen Gruppe gewechselt. Die Startreihenfolge ergibt sich bis auf den Pole-Setter nicht nur aus den gefahrenen Zeiten, sondern den Positionen nach den Zeittrainings.

Startaufstellung, 8. Saisonlauf, Norisring (Top Five)

1. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing)

2. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing)

3. Arjun Maini (IND/HRT Ford Performance)

4. Ben Green (GB/Emil Frey Racing)

5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward)

Quelle: dtm.com