Dienstag, 1. Juli 2025

IDM 2025: Wer verlässt das Bergfest in Oschersleben als Spitzenreiter?

Alle jagen Hannes Soomer
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) erreicht am kommenden Wochenende vom 4. bis 6. Juli 2025 mit der vierten von sieben Saisonrunden die Halbzeit. Wer geht in Führung liegend in die Sommerpause? In den drei Prädikatsklassen IDM Superbike, Supersport und Sportbike geht es um das Zwischenergebnis. Vier weitere Cup-Wertungen im Rahmenprogramm halten den Stimmungspegel ganz weit oben.

In der Top-Klasse Superbike ist die Spannung am Anschlag. Lukas Tulovic (Triple M Ducati Frankfurt) wollte dem Esten Hannes Soomer (Masteroil Alpha Van Zon BMW) zuletzt im tschechischen Most die Tabellenführung entreißen. Beide trennte ein einziger Punkt. Aber alles kam ganz anders. „Tulo“ musste sich in Nordböhmen mit einem dritten Platz im ersten Lauf zufrieden geben. Im zweiten Rennen sah der Bayer das Ziel überhaupt nicht. In der dritten Runde riss die Kette an der roten Ducati Panigale V4R und schleuderte über die Strecke in Richtung Kiesbett. Im Endeffekt baute Soomer die Führung in Most aus und hat jetzt neun Punkte Vorsprung, aber nicht mehr vor Tulovic, sondern vor dem einzigen Honda-Fahrer Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion), der wie Soomer (auf einer BMW) einen Sieg in Nordböhmen erringen konnte.

IDM Superbike: Alle jagen Hannes Soomer

Tulo liegt weitere 17 Punkte zurück und ist auf den dritten Platz abgerutscht. Er hat nur noch einen Zähler Vorsprung vor Toni Finsterbusch (GERT56 by RS Speedbikes), dessen erklärtes Ziel es ist, in seiner Karriere noch ein Superbike-Rennen zu gewinnen. Schon oft war ein Sieg in greifbarer Nähe, nur irgendein Quäntchen hat immer gefehlt. Die Zeit läuft.

Zum Saisonauftakt, der im Mai ebenfalls in der Motorsport Arena Oschersleben stattfand, war auch sein Teamkollege Jan-Ole Jähnig aufs Podium gestürmt und zu seinem bisher besten Saisonergebnis gefahren. Most warf den 24-jährigen Thüringer wieder zurück, sein Kampfgeist dagegen blieb unangetastet. Nach einem Sturz in der zweiten Kurve brachen der Bremshebel und die rechte Fußraste ab, trotzdem hetzte der BMW-Fahrer dem Feld engagiert hinterher, rettete zwei Meisterschaftspunkte und ist Fünfter in der Gesamtwertung.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Lorenzo Zanetti (Triple M Ducati Frankfurt), Leandro Mercado (Masteroil Alpha Van Zon BMW) und inzwischen auch Twan Smits (Apreco Yamaha) spielen wichtige Rollen im Superbike-Szenario.

IDM Supersport: Kofler lässt nichts unversucht

Wer kann Dirk Geiger (MCA Racing) in der etwas kleineren Klasse bremsen? Der Honda-Fahrer führt die Meisterschaft überlegen an, hat sich aber zuletzt einen kapitalen Fehler geleistet. Ein derber Sturz katapultierten ihn und das Motorrad von der Strecke, wobei die Honda nach mehreren Überschlägen erst hinter der Begrenzungswand zum Liegen kam. Das war die Gelegenheit für Titelverteidiger Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler), richtig viele Punkte auf Geiger aufzuholen. Kofler war bei den Rennen auf dem Schleizer Dreieck schwer gestürzt und hatte sich den Körper von oben nach unten geprellt. Als er Geiger in Most liegen sah, biss er die Zähne noch mehr zusammen. Muss er auch weiterhin. Während Geiger immer noch einen komfortablen Stand in der Gesamtwertung hat, reiht sich die Konkurrenz hinter Kofler im Minimalabstand ein: Luca de Vleeschauwer (Track and Trades Wixx Racing), Daniel Blin (AF Racing), Štepán Zuda (Eder Racing) und Marvin Siebdrath (Yamalube Motorsport Kofler).

IDM Sportbike: Kampf unter Markenkollegen

Zugespitzt hat sich die Lage in der neuen Sportbike-Klasse. Auf dem Papier mag alles friedlich aussehen, aber seit Iñigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsports) fest eingeschrieben ist, brennt die Luft. Der WM-erfahrene Spanier hatte die Saison in der IDM Supersport begonnen, wechselte aber schon bei der zweiten Veranstaltung zu den Sportbikes. Er holte drei Siege in vier Rennen. Wenn das so weitergeht, kann sich Spitzenreiter Oliver Svendsen (Triumph Germany Racing) noch warm anziehen. Der wagemutige Däne hat bisher auch drei Rennen gewonnen.

Was steckt hinter der neuen Sportbike-Klasse? Sie hat die bisherige Nachwuchsklasse IDM Supersport 300 abgelöst. Normann Broy, Leiter Motorsport bei der Motor Presse Stuttgart, erklärt: „Für die Motorradhersteller ist die neue Klasse sehr interessant, da die gefahrenen Modelle auf dem Markt eine deutlich höhere Relevanz haben als die 300er-Bikes.“ Das von der FIM erst für 2026 geplante Format im Rahmen der World Superbike-Events wird bei allen IDM-Veranstaltungen 2025 an den Start gehen. Damit die IDM die optimale Bühne für alle, die den nächsten Schritt gehen möchten und exzellent vorbereitet sein wollen. Die unterschiedlichen Motorradkonzepte in dieser Klasse werden auf ein einheitliches Leistungsniveau von etwa 95 PS gebracht. In Deutschland sind dieses Jahr die Triumph Daytona 660, die Yamaha R7 und die Aprilia RS 660 auf der Strecke vertreten.

Lust darauf, ganz nah dran zu sein? Mittendrin statt nur dabei? Mit dem Erhalt des Eintrittstickets ist auch der Zugang zum Fahrerlager gewährleistet und die Teilnahme am Fan Walk inbegriffen. So nah wie in der IDM kommt man den Fahrern sonst nie. IDM heißt nämlich auch: Mittendrin sein statt nur dabei.

Tickets inklusive Fahrerlagerzugang können bequem von zu Hause aus über den Ticketshop gebucht werden. Die Preise: 30,00 Euro für das Samstagticket, das Sonntagsticket kostet 40,00 Euro und für 55,00 Euro ist das Wochenendticket im Angebot. Für Jugendliche bis 14 Jahren ist der Eintritt frei.


Halbzeit der IDM-Saison: Rennsport-Action und Familien-Spaß in der Motorsport Arena Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Vom 4. bis 6. Juli kehrt die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) zurück nach Oschersleben. In der Motorsport Arena erwartet Besucher ein spannendes Rennwochenende mit insgesamt 14 packenden Rennen. Die Halbzeit der Saison verspricht Hochspannung – allen voran in der IDM Superbike. Ein abwechslungsreiches Programm und Familienfreundlichkeit machen das Event zum Highlight des Sommers.

Am Wochenende vom 4. bis 6. Juli gastiert die IDM – Internationalen Deutsche Motorradmeisterschaft zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Motorsport Arena Oschersleben. Erst im Mai hatte die Serie mit ihrem abwechslungsreichen Programm die Fans des Motorrad-Rennsportes mit vielen packenden Rennen begeistert. Nach einem Lauf in Schleiz und um tschechischen Most ist die IDM nun zurück in der Magdeburger Börde.

Es ist genau Halbzeit im Kalender der IDM und so geht der aus Estland stammende Hannes Soomer als derzeit Führender der Saison in die zwei Rennen der Königklasse – der IDM Superbike, hier in der Motorsport Arena Oschersleben.

Von verschiedenen Hersteller Cups bis hin zur Klasse der Jüngsten mit dem ADAC Junior Cup ist hier mit insgesamt 14 Rennen an einem Wochenende allerhand geboten. Der IDM Fan-Walk und viele Gelegenheiten bei kostenlosen Fahrerlagerzugang auf Autogrammjagd zu gehen, machen die Serie zu nahbar.

Karten gibt es ab 55 Euro für das Wochenende und Kinder bis einschließlich 14 Jahren haben kostenfreien Zugang zur Veranstaltung. So steht einem Familienausflug bei besten Wetteraussichten nichts mehr im Wege! 


Montag, 30. Juni 2025

Highlight Norisring: DTM-Stars jagen durch die Straßen Nürnbergs

  • Deutschlands einziger Stadtkurs wird zur Bühne für den vierten Saisonstopp
  • Marco Wittmann geht nach DTM-Jubiläum mit Rückenwind ins Heimspiel
  • Packendes Programm mit Motorrad-Weltmeister Pol Espargaró

Foto: Jens Hawrda

Die DTM kommt nach Nürnberg und verwandelt die fränkische Stadt am kommenden Wochenende (4. bis 6. Juli) in eine spektakuläre Rennsport-Metropole. Am Norisring geht es für die Fahrer über die Straßen am Dutzendteich und vorbei an der berühmten Steintribüne. Die beiden Rennen auf dem einzigen Stadtkurs Deutschlands entscheiden darüber, wer die erste Saisonhälfte als Spitzenreiter abschließt. Vor dem vierten Saisonstopp führt Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) die Gesamtwertung an. Aber mit BMW-Pilot René Rast (Bregenz/Schubert Motorsport) lauert ein echter Norisring-Experte hinter dem Österreicher. Die Fans dürfen sich zudem auf ein Zweirad-Highlight freuen: Eine Woche vor dem Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring heizt Ex-Weltmeister Pol Espargaró die Zuschauer mit Show-Runden auf einer MotoGP-KTM ein. ProSieben zeigt beide DTM-Rennen live im TV und berichtet Samstag sowie Sonntag live ab 13 Uhr vom Norisring. Im Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn und ServusTV ON zu sehen.

Keyfacts, Norisring, Nürnberg, Saisonrennen 7 und 8 von 16

Streckenlänge: 2.126 Meter

Layout: vier Kurven (eine Rechts-, drei Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2024, Rennen 1: René Rast (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3)

Sieger 2024, Rennen 2: Nicki Thiim (SSR Performance, Lamborghini Huracán GT3 Evo2)

Norisring-Experten jagen Spitzenreiter Auer

Auer ist auf den Straßen Nürnbergs der Gejagte. Der 30-jährige Tabellenführer holte in dieser Saison bereits zwei Siege, überzeugt zudem mit Cleverness: In allen bisherigen sechs Rennen fuhr Auer unter die Top-Zehn und sammelte bereits 91 Punkte. Rast folgt als Gesamtzweiter mit 16 Zählern Rückstand, kommt aber formstark nach Franken. Der dreimalige Champion gewann zuletzt in Zandvoort – seine dritte Podiumsplatzierung in den vergangenen vier Rennen. Der Norisring zählt zu den Lieblingsstrecken von Rast. Auf dem Stadtkurs verbuchte der BMW-Pilot bereits zwei Siege. Auch sein Teamkollege Marco Wittmann ist mit der Strecke bestens vertraut. Der Fürther feierte in Zandvoort ein DTM-Jubiläum, fuhr in seinem 200. Rennen auf den zweiten Platz und geht mit Rückenwind in sein Heimspiel. „Neben den beiden Titelgewinnen zählt der Sieg am Norisring in der Saison 2018 zu meinen absoluten Karriere-Highlights. Ich freue mich auf mein zwölftes DTM-Wochenende in Nürnberg“, sagt Wittmann, der als Tabellensechster nur fünf Punkte hinter Rast liegt.

Im aktuellen Starterfeld gibt es neben Rast und Wittmann noch zwei weitere Norisring-Sieger: Lamborghini-Pilot Nicki Thiim (DK/Abt Sportsline) gewann auf der Traditionsstrecke im vergangenen Jahr erstmals in seiner Karriere ein DTM-Rennen. Thomas Preining (Manthey EMA) jubelte bereits zweimal in Nürnberg und schrieb dabei Geschichte. „Ich fahre super gerne am Norisring. Mit ihren harten Bremszonen liegt mir die Strecke. Dazu fühle ich mich in meinem Auto aktuell sehr wohl“, sagt Preining. Selbstbewusst reist auch ein Lamborghini-Trio an den Norisring: Mirko Bortolotti (I/Abt Sportsline), Luca Engstler (Kempten) und Jordan Pepper (ZA/beide TGI Team Lamborghini by GRT) gewannen vergangenes Wochenende zusammen mit dem Grasser Racing Team das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

Kultkurs mit einmaliger Kulisse

Der Norisring ist mit einer Länge von 2,162 Kilometern die kürzeste Strecke im DTM-Kalender – doch der vierte Tourstopp der Saison hat es in sich. Mit rund 250 km/h geht es für die Fahrer über die Start-Ziel-Gerade, an einigen Passagen trennen die PS-starken Fahrzeuge nur wenige Zentimeter von Mauern und Leitplanken. Thiim beschreibt das Highspeed-Abenteuer Norisring: „Auf dem Papier sieht die Strecke mit nur vier Kurven ganz einfach aus. Als Stadtkurs hat der Norisring allerdings ziemlich viele Bodenwellen. Dazu gibt es keine Auslaufzonen oder Kiesbetten, jeder Fehler wird hart bestraft. Ich liebe diese Millimeterarbeit entlang der Mauern, das ist ein echter Adrenalin-Kick.“

Vier Rahmenserien und eine MotoGP-Show

Das DTM-Wochenende in Nürnberg begeistert mit einem hochkarätigen Programm. Für Rennaction mit kernigem V8-Sound sorgt der Prototype Cup Germany. Die Stars von morgen präsentieren sich in der ADAC GT4 Germany. Erstmals nach sechs Jahren kehrt zudem der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auf den Norisring zurück. Vollelektrische Renn-Power verspricht zudem der NXT Gen Cup. Darüber hinaus erleben die Zuschauer beste Zweirad-Action: Ex-Moto2-Weltmeister Pol Espargaró dreht vor den beiden DTM-Rennen Show-Runden auf einer MotoGP-Maschine von Red Bull-KTM – die perfekte Einstimmung auf den Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland, der eine Woche später (11. bis 13. Juli) auf dem Sachsenring steigt. Karten für die DTM auf dem Norisring gibt es ab 74 Euro online unter dtm.com. Alle Tickets enthalten eine kostenfreie Anreise im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg.


DTM Norisring: Alle Infos für Besucher

Der Norisring als einziger Stadtkurs im Rennkalender ist das Saisonhighlight der DTM. Hier sind alle wichtigen Infos für Besucher in der Übersicht.

Foto: Jens Hawrda
ADAC Mitglieder Lounge

In der ADAC Mitglieder in der Fan Zone haben alle ADAC-Mitglieder freien Zugang und können dort kostenlos Kaffee von Partner Eni genießen, das WLAN nutzen oder bei einem Gewinnspiel am Glücksrad teilnehmen.


Anreise und Parken am Norisring

Mit Ihrem Norisring-Ticket können Sie kostenlos mit dem ÖPNV zum Rennen fahren. 2025 ist die Eintrittskarte zum Norisring für die kostenlose An- und Abfahrt an den Gültigkeitstagen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im VGN-Verkehrsverbund gültig.

Der Sonderbahnsteig Nürnberg-Frankenstadion wird am Sonntag, mit Sonderfahrten bedient. Außerdem hält die S3 Nürnberg Neumarkt an diesem Tag auch an der Haltestelle Frankenstadion.

Aus dem Stadtgebiet Nürnberg erreicht man das Renngelände auch mit der Straßenbahnlinie 6 (Ausstieg Dutzendteich und Doku-Zentrum) sowie den Buslinien 44 und 45 (Hauptbahnhof – Zerzabelshof Ost, Ausstieg Hans-Kalb-Straße) und 65 (Röthenbach – Mögeldorf, Ausstieg Dutzendteich und Doku-Zentrum).

In unmittelbarer Nähe des Renngeländes befinden sich ausgeschilderte gebührenpflichtige Parkplätze, die durch einen Parkplatzservice im Auftrag der Stadt Nürnberg bewirtschaftet werden.

Die schnellsten Wege zu den Parkflächen werden über das Verkehrsleitsystem angezeigt:

  • Parkplatz Große Straße, Zufahrt über Münchener Straße oder Karl-Schönleben-Straße
  • Parkplatz Beuthener Straße, Zufahrt über Gleiwitzer Straße oder Karl-Schönleben-Straße
  • Parkflächen der Messe, auch das Parkhaus
  • Zusätzliche Parkflächen befinden sich auf dem Parkplatz der Meistersingerhalle

Zwischen den Parkflächen auf der Großen Straße und der Rennstrecke verkehren kostenlose Shuttle-Busse.


DEKRA Fan Tower

Mit einzigartigem Blick auf die letzte Kurve des Norisrings steht in der Dutzendteichkehre der DEKRA Fan Tower für alle Besucher bereit. Fans können die Action auf der Strecke von dem rund neun Meter hohen Turm aus einer ganz neuen Perspektive verfolgen.


DTM App

Die neue DTM-App ist der perfekter Event-Begleiter. Mit der App verpassen Fans vor Ort keine Session, Autogrammstunde und man kann sich dank der integrierten Übersichtskarte problemlos an der Strecke orientieren. Die App ist für iOS und Android hier im App-Store verfügbar.


eSports Area und Beat the Pro

Die Möglichkeit, ihr Fahrkönnen auszutesten haben Besucher an den Simulatoren von RaceRoom. Die Simulatoren stehen kostenfrei in der Fan Zone zur Verfügung. Highlight am Stand von RaceRoom ist „Beat the Pro“ am Samstagabend um 17:30. Hier treten Fans gegen echte DTM Fahrer an. Diesmal am Start: Vorjahreschampion Mirko Bortolotti!


Vierol Fanbox

Kommt vorbei in die Vierol Fanbox in Box 17. Hier kann man nicht nur den Fahrzeugteilzulieferer kennenlernen, sondern auch die Rennen live am Kommandostand wie die Teammanager verfolgen, bei der Pit Stop Challenge tolle Preise gewinnen und einen kleinen Blick in die Teambox nebenan erhaschen.


Fan Zone

Der Treffpunkt für die Fans: Die DTM Fan Zone. Chillen und die DTM auf einem Big Screen genießen, Spaß auf der Hüpfburg, Kinderschminken und Tattoos für Kids, die BWT Water Station, die DTM Reaction Wall, das neuste DTM Merch oder Meet the Drivers: der Besuch in der Fan Zone lohnt sich immer. Ganz neu mit dabei ist der ADAC Move it! Fahrradparcours, auf dem Zuschauer ihr Können auf zwei Rädern testen können.


Kostenlose Wasserspender

Auf dem gesamten Gelände sind BWT-Wasserspender verteilt, an denen kostenlos frisch aufbereitetes Wasser abgefüllt werden kann. Darüber hinaus ist es erlaubt, pro Person Getränke in bis zu 1,5 Liter großen PET-Flaschen, Tetra Paks oder anderen Plastikflaschen mit auf das Gelände zu bringen. Glasflaschen sind nicht gestattet.


Meet The Drivers

Am Samstag und Sonntag haben Besucher die Möglichkeit, die schnellsten Fahrer der Serien bei einer „Meet the Drivers“-Autogrammstunde in der Fan Zone zu treffen.

Samstag

11..00 bis 11.30 Uhr: DTM

12.50 bis 13.10 Uhr: Prototype Cup Germany

15.00 bis 15.20 Uhr: Porsche Carrera Cup Deutschland

Sonntag

11.30 bis 11.50 Uhr: NXT Gen Cup

12.45 bis 13.05 Uhr: ADAC GT4 Germany


Pitwalk

Am Samstag sowie am Sonntag ist die Boxengasse für Zuschauer für einen Pitwalk geöffnet. Fans können dann die Boxengasse betreten und die Rennteams aus nächster Nähe beobachten. Der Pitwalk ist für alle Besucher kostenlos.

Samstag: 16.35 Uhr bis 17.20 Uhr

Sonntag: 11.55 Uhr bis 12.35 Uhr


Sustainability Village

Im Fan Areal erwartet die Besucher in diesem Jahr eine spannende Premiere: das neue Sustainability Village. Hier dreht sich alles um die Zukunft des Motorsports. Die Besucher erwartet eine spannende Formula Student Ausstellung, der ADAC Opel eRally Cup mit elektrisierendem Rallyesport sowie der Sustainability Hub mit vielfältigen Infos und Exponaten: vom FSC-zertifizierten Pirelli-Reifen über den innovativen DTM Pro Climate Kraftstoff bis hin zur plastikfreien Wasserversorgung durch BWT. Außerdem dabei: die ADAC Stiftung Sport, Road to DTM, Discover Motorsport vom DMSB und vieles mehr – ein Muss für alle, die Motorsport nachhaltig erleben wollen.


Rahmenprogramm

Volles Programm: Neben der DTM startet auf dem Norisring auch die ADAC GT4 Germany, der Prototype Cup Germany der innovative NXT Gen Cup und der Porsche Carrera Cup Deutschland.


Red Bull Moto GP Showrun

In wenigen Tagen ist es endlich so weit: Die MotoGP gastiert vom 11. bis 13. Juli wieder auf dem Sachsenring! Bereits eine Woche zuvor zeigt KTM-Werksfahrer und Ex-MotoGP-Pilot Pol Espargaró am Norisring sein Können und dreht für Red Bull ein paar schnelle Runden auf einer originalen MotoGP-KTM. Die Vorführungen finden am Samstag um 10:40 Uhr und um 14:55 Uhr statt, am Sonntag jeweils um 10:05 Uhr und 14:55 Uhr.


Tickets

Tickets für die DTM gibt es ab 74 Euro online im Vorverkauf bis Donnerstagabend, 3. Juli, 23:59 Uhr im offiziellen DTM Ticketshop. ADAC-Mitglieder sparen dort nochmal 10%. Ab Freitag sind die Tickets zum Normalpreis weiterhin online sowie an der Tageskasse am Norisring. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen.

Quelle: dtm.com

IDM Superbike: Shez Morais hat noch eine Rechnung offen

Die Superbike-Yamaha von Sheridan Morais bleibt vorerst verwaist. Seit dem Saisonauftakt in Oschersleben ist der Südafrikaner nicht mehr in der in der Startaufstellung aufgetaucht, obwohl er bei jeder Veranstaltung vor Ort war. Die Prioritäten haben sich verlagert.

Ein Punkt in Oschersleben statt mindestens ein Platz in den Top Ten – das Ergebnis vom Saisonauftakt hat an Lars Sänger, dem Teamchef von Motorradtke GYTR by Penz13, schwer genagt. „Wir war sehr irritiert von dem, was da passiert ist. Ganz hinten zu stehen war nicht der Plan. Was uns fehlt, ist ein richtiger Test. Der ist bitter nötig, sonst brauchen wir gar nicht erst wieder anfangen. Wir müssen sicherstellen, dass Shez vorne mitfahren kann.“

Bis zum kommenden Wochenende, wenn in Oschersleben vom 4. bis 6. Juli 2025 die nächste IDM-Veranstaltung stattfindet, wird nichts draus. Allein schon deshalb, weil alle Konzentration momentan auf dem Abschneiden von Justin Hänse in der neuen Sportbike-Klasse liegt. In den bisherigen sechs Rennen stand der Team-Junior Justin Hänse bereits drei Mal auf dem Siegerpodest. „Es wäre ihm und unserem zweiten Fahrer Cedric Holme Nielsen unfair gegenüber, wenn das noch nicht fertige Superbike-Projekt die Kapazitäten auffressen würde, die wir für die Sportbike-Klasse brauchen. Dort werden sie jetzt dringender benötigt. Justin ist bester Yamaha-Fahrer und wir sind begeistert von den Ergebnissen“, erklärt Sänger.

Nur die letzte Veranstaltung im tschechischen Most brachte den 22-jährigen Yamaha-Fahrer aus dem Konzept. Im ersten Rennen stürzte er und sein Motorrad rollte führerlos weiter, bis es in die Airfence krachte. Es war aber noch fahrbereit. Das reichte, um es mit Hilfe eines Streckpostens aufzurichten, um das Rennen zu Ende zu fahren, wenn auch ohne Chancen, noch Großartiges zu reißen. Im zweiten Lauf versemmelte Hänse den Start.

Sheridan Morais ist als Fußgänger im Fahrerlager unterwegs und betätigt sich als gern gesehener Riding Coach für die Markenkollegen Lennox Lehmann in der IDM Supersport und Twan Smits in der IDM Superbike. „Aber er fährt noch“, liefert Sänger ein klares Versprechen ab, „Shez wird auf der YZF-R1 da sein. Wir haben noch eine Rechnung offen.“