Montag, 10. Oktober 2022

Rudolf Schöllhorn sorgt für Mercedes-Sieg im DTM Classic Cup

  •  Endlich im Ziel: Opel Calibra mit Stefan Mücke in  Hockenheim erstmals Zweiter
  •  Platz drei für Ex-DTM-Champion Bruno Spengler im BMW E36 von BMW Group Classic
  •  Auf Initiative von Prinz Leopold von Bayern: Führungsfahrzeug fährt mit E20-Kraftstoff

DTM Classic Cup beim Finale in Hockenheim:
Rudolf Schöllhorn siegt im Mercedes DTM C-Klasse vor Stefan Mücke im Opel Calibra 2.5 V6 4x4 © DTM

Er kam, sah und siegte. Rudolf Schöllhorn erzielte im Mercedes C-Klasse bei seinem Gaststart im DTM Classic Cup in Hockenheim auf Anhieb den Sieg. Schon im Qualifying hatte Schöllhorn mit der Pole-Position das Potenzial seines Mercedes aus der DTM 2008 unterstrichen. Genauso wie Schöllhorn seinen Sieg bejubelte, freute sich Stefan Mücke über den zweiten Platz. Denn erstmals brachte der ehemalige DTM-Pilot den legendären Opel Calibra 2.5 V6 4x4 über die volle Renndistanz, sehr zur Freude auch der zahlreichen Zuschauer. Das Siegerpodest komplettierte ein ehemaliger DTM-Champion. Der Kanadier Bruno Spengler, der 2012 mit BMW den Titel in der Traditionsserie gewann, erkämpfte sich im BMW E36 STW den bemerkenswerten dritten Gesamtrang.

„Ich bin absolut sprachlos. Das war großartig. Ich komme auf jeden Fall wieder“, so Rudolf Schöllhorn, der damit nicht nur meinte, dass er im finalen Rennen der Saison 2022 am Sonntag um 16:25 Uhr wieder am Start stehen wird. „Unser Team hat in den vergangenen Wochen so hart gearbeitet, vergangene Woche haben wir weitere Testfahrten absolviert, und jetzt hat es endlich geklappt, dass wir über die Distanz gekommen sind“, erklärte Stefan Mücke im Ziel. Der Berliner erlitt sogar Brandblasen an einem Fuss, so heiß wurde es im Original-Calibra, mit dem 1996 der ehemalige Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg in der internationalen DTM-Serie ITC angetreten war. Sichtlich Gefallen am zu Jahresbeginn eingeführten DTM Classic Cup für historische Tourenwagen, vornehmlich aus der DTM, hat auch Bruno Spengler gefunden. „Die Chance, einen so wunderschönen BMW aus den Neunzigern zu fahren, lasse ich mir nicht entgehen.“

Ex-DTM-Fahrer Kris Nissen (DEN) wurde im BMW M3 E30 Vierter vor Norisring-Sieger Gerhard Füller (GER) im Opel Vectra und Moritz Horn (GER) im traditionell grünen Alpina M3. Nico Wittmann (GER), Bruder des zweimaligen DTM-Champions Marco Wittmann, steuerte den BMW M3 E30 auf den siebten Rang, gefolgt von Ronny Scheer (GER) im Ford Sierra Cosworth RS500, Markus Reich (AUT) im Audi A4. Der zweimalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey (GER) wurde im BMW 635 CSi, dem ältesten Fahrzeug im Feld, Zehnter. Anton Werner (GER) lag bis drei Runden vor Schluss auf Rang drei, musste den Audi 200 dann jedoch aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig abstellen.

Zum Final-Wochenende erlebte die DTM Classic eine Premiere: Erstmals im klassischen Motorsport wurde ein Renntourenwagen mit alternativem Kraftstoff eingesetzt. Angetrieben von E20-Treibstoff, der 22 Prozent weniger CO2 und bis zu 80 Prozent weniger Feinstaub produziert, absolvierte der BMW 3.0 CSL des Royal Bobsleigh Automobil Club als Führungsfahrzeug des Classic-Rennens seine Runden auf dem Hockenheimring, pilotiert von DTM-Legende Harald Grohs. „Unser Ziel ist es zu beweisen, dass man mit einem Verbrennungsmotor mittelfristig klimaneutral fahren kann“, so der Initiator Prinz Leopold von Bayern. Der ehemalige DTM-Pilot zählt zu den Stammfahrern in der DTM Classic.

Colin Caresani gewinnt das Samstagrennen

 Tim Heinemann krönt sich zum Champion in der DTM Trophy 2022

  •     Toyota-Pilot Heinemann reicht Platz sechs zum zweiten Titelgewinn nach 2020
  •     Meisterschaftsrivale Caresani erzielt im BMW den vierten Saisonsieg
  •     Gaststarter Vincent Andronaco beeindruckt mit Pole-Position und Rang vier

Der neue Champion der DTM Trophy: Tim Heinemann (GER),
Toyota Gazoo Racing Germany by Ring-Racing © DTM

Toyota-Pilot Tim Heinemann ist zum zweiten Mal nach 2020 Champion der DTM Trophy. Dem 23-jährigen Deutschen genügte beim vorletzten Rennen der Saison 2022 auf dem Hockenheimring der sechste Platz im Toyota Supra des Teams Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing, um sich vorzeitig die Meisterschaft in der Talentschmiede auf der hochkarätigen DTM-Plattform zu sichern. Den Sieg holte sich sein Titelrivale Colin Caresani im BMW des Teams Project 1. Es war bereits der vierte Saisonerfolg des jungen Niederländers. Mercedes-AMG-Fahrer Edouard Cauhaupé (FRA) aus dem Team BWT Mücke Motorsport auf Platz zwei und der 17-jährige Deutsche Theo Oeverhaus im BMW M4 von Walkenhorst Motorsport als Dritter komplettierten das Podium.

Tim Heinemann überwand bravourös alle Hindernisse auf dem Weg zur erneuten Krönung. Der Toyota-Pilot ging aufgrund einer Startplatz-Strafe, die noch vom Rennen auf dem Red Bull Ring resultierte, nur von Rang neun ins Rennen, kämpfte sich jedoch schon früh nach vorne. Anschließend war es vor allem der Brasilianer Thiago Vivacqua, der Heinemann das Leben schwer machte. Zwar kam der Deutsche im Kampf um Platz sechs zwischenzeitlich am Audi R8 von Heide-Motorsport vorbei, doch Vivacqua eroberte die Position wieder zurück. Wenige Runden vor Schluss fiel die Entscheidung: Vivacqua wurde langsam und schied schließlich aus. So war der Weg frei für Heinemann, nur ein Defekt hätte den vorzeitigen Titelgewinn des Deutschen noch verhindern können. „Endlich ist es geschafft! Mit Platz sechs ist das natürlich nicht 'in style', so wie man das gerne machen würde, aber das ist egal“, jubelte Heinemann erleichtert. „Es hätte heute viel passieren können, letztlich ist alles nach Plan gelaufen.“

Caresani war vor dem Wochenende der einzig verbliebene Rivale Heinemanns im Titelkampf. Der Niederländer startete von Platz zwei und zeigte eine tadellose Leistung. Davon zeugen der souveräne Rennsieg sowie der Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde. Dahinter fuhr der zweitplatzierte Cauhaupé ein konstantes Rennen, während der heiße Dreikampf um den letzten Platz auf dem Siegertreppchen das Salz in der Suppe war. Involviert waren die beiden BMW M4 von Moritz Löhner (GER, FK Performance Motorsport) und Theo Oeverhaus sowie Gaststarter Vincent Andronaco im Porsche 718 Cayman von Allied-Racing. Letzterer sicherte sich im Qualifying am Samstagvormittag die Pole-Position. Andronaco behauptete zu Rennbeginn die Führung, ehe er Caresani und Cauhaupé ziehen lassen musste. In der Schlussphase verteidigte er sich mit allen Mitteln gegen Löhner und Oeverhaus. Das Trio präsentierte den zahlreichen Zuschauern am Hockenheimring sehenswerten Motorsport, ehe sich Oeverhaus durchsetzte.


Nach Sieg von Lucas Auer am Samstag: DTM vor spannender Titelentscheidung am Sonntag

  •  Herzschlagfinale: Sieger Auer rückte bis auf zwei Punkte an Sheldon van der Linde heran
  •     Ereignisreiches Rennen am Samstag mit Unfällen, Safety-Car und Rennunterbrechung
  •     Vier Fahrer noch mit Titelchancen – am Sonntag ab 13:00 Uhr live auf ProSieben  

Lucas Auer im #22 WINWARD Mercedes-AMG gewann am Samstag in Hockenheim
ein ereignisreiches DTM-Rennen und verkürzte vor dem entscheidenden Lauf am Sonntag
den Rückstand auf Tabellenführer Sheldon van der Linde auf zwei Punkte © DTM

Der DTM steht am Sonntag ein Herzschlagfinale bevor: Mit seinem Sieg im Samstagrennen hat der Österreicher Lucas Auer den Rückstand auf den Meisterschaftsführenden Sheldon van der Linde auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Im WINWARD Mercedes-AMG eroberte Auer die Pole-Position und feierte schließlich seinen zweiten Saisonsieg. Der Südafrikaner Sheldon van der Linde sah seine Chancen bereits schwinden, als er nach einem Regelverstoß seines Teams Schubert Motorsport im Qualifying vom sechsten auf den 16. Platz zurückversetzt wurde. Doch der 23 Jahre alte BMW Werksfahrer stürmte in einem ereignisreichen Rennen bis auf den zweiten Platz nach vorne. Den dritten Platz auf dem Podium beim DTM Hockenheimring powered by AUDI belegte der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst BMW.

„Es war ein hartes Rennen, und ich bin froh, dass sich bei den Unfällen niemand ernsthaft verletzt hat“, so Lucas Auer. „Es waren wirklich enge Kämpfe mit Marco Wittmann und auch mit Dev Gore am Ende. Ich bin jedoch sehr glücklich.“

Das 15. und vorletzte Saisonrennen, gleichzeitige das 100. Rennen der DTM auf dem Hockenheimring, wurde nicht nur vom Titelkampf geprägt, sondern auch von Unfällen, die zwei Safety-Car-Phasen und eine Rennunterbrechnung zur Folge hatten. Schon in der Startrunde drehte sich Arjun Maini im HRT Mercedes-AMG von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Damit löste der Inder die erste Safety-Car-Phase aus. Nach dem Restart folgte in der ersten Kurve gleich der nächste Unfall, in dem Rolf Ineichen (SUI, GRT Lamborghini), sein Teamkollege Clemens Schmid (AUT) und Marius Zug (GER, Attempto Audi) involviert waren. Noch in der gleichen Runde kollidierten Thomas Preining (AUT, Team Bernhard Porsche) und David Schumacher (GER, WINWARD Mercedes-AMG) sowie wenige Meter dahinter Ricardo Feller (SUI, ABT Audi) und Dennis Olsen (NOR), aus dessen SSR Porsche unter Feuer sogar der Motor herausgerissen wurde. Nach der Kontrolle der beteiligten Fahrer im Medical Center wurden Schumacher, Olsen und Ineichen für weitere Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser gebracht, die sie jedoch wenig später wieder verlassen konnten. Zumindest Schumacher wird am Sonntag nicht starten, weil sein Mercedes-AMG an der Rennstrcke nicht repariert werden kann.

Neben Sheldon van der Linde mit nunmehr 149 Punkten und Lucas Auer mit 147 Punkten haben am Sonntag – Rennstart um 13:30 Uhr MESZ, ab 13:00 Uhr live auf ProSieben – auch der dreimalige DTM-Champion René Rast (GER, ABT Audi, 128) und Mirko Bortolotti (ITA, GRT Lamborghini, 121) noch rechnerische Chancen auf den Titel. Rast kam als Fünfter hinter dem Amerikaner Dev Gore, der nach einem sehr frühen Boxenstopp das Rennen im Rosberg Audi bis kurz vor Schluss angeführt hatte, ins Ziel, Bortolotti wurde hinter dem Österreicher Philipp Eng (Schubert BMW) Siebter.  


DTM ist wie ein Pokerspiel

 Große Vorfreude bei Allen auf das Saisonfinale in Hockenheim

  •     Fünf Werksfahrer hoffen auf „faires, spannendes Racing bis zur letzten Runde“
  •     DTM-Titelfavoriten: „Jeder von uns hätte es verdient“
  •     Christian Engelhart vor DTM-Premiere im SSR Porsche

 

Fünf Werksfahrer von fünf verschiedenen Herstellern im engen Kreis der Favoriten.
Der „Gejagte“: Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport, BMW)
 

Zehn Fahrer, die rein rechnerisch noch Chancen auf den Titel haben, fünf Werksfahrer von fünf verschiedenen Herstellern die im engen Kreis der Favoriten sind und ein „goldener Oktober“ mit herrlichem Herbstwetter: Die Vorfreude auf die DTM Hockenheimring powered by AUDI (7. bis 9. Oktober), das große Finale einer bislang spannenden DTM-Saison 2022, ist groß. Das betonten bei der Pressekonferenz am Mittwoch auch der DTM Champion von 2012 Bruno Spengler sowie die Top 5, die vor den letzten beiden Rennen der Saison die ersten fünf Plätze in der Fahrerwertung belegen. Sheldon van der Linde (RSA, Schubert BMW, 130 Punkte), Lucas Auer (AUT, WINWARD Mercedes-AMG, 119 Punkte), René Rast (GER, ABT Audi, 118 Punkte), Thomas Preining (AUT, KÜS Team Bernhard Porsche, 116 Punkte) und Mirko Bortolotti (ITA, GRT Lamborghini, 114 Punkte), sprachen über ihre Chancen und ihre Erwartungen für das bevorstehende Saisonfinale. „Wir hoffen auf faires, spannendes Racing bis zur letzten Runde“, waren sich alle Fahrer einig. Unisono betonten sie auch: „Wer auch immer von uns den Titel einfährt, jeder hätte es verdient!“

Tabellenführer Sheldon van der Linde hat nach eigenem Bekunden „am meisten zu verlieren“. Dennoch geht der Südafrikaner mit Zuversicht ins Wochenende: „Mein Team und ich sind bestens vorbereitet.“ Das gleiche gilt für Lucas Auer, der am Mittwoch zusammen mit seiner Mannschaft noch Boxenstopptrainings absolviert. „Hockenheim liegt mir und auch unserem Mercedes-AMG.“ René Rast, der als einziger Fahrer im Quintett schon dreimal den DTM-Titel gewinnen konnte, verbrachte zusammen mit einigen anderen Fahrern in der vergangenen Woche zwei Testtage in Hockenheim. „Das war sehr kurzfristig, aber es war sehr gut als Vorbereitung“, betonte er. Thomas Preining, der zuletzt auf dem Red Bull Ring vor eigenem Publikum seinen zweiten Saisonsieg feierte, ist selbst leicht überrascht, dass er vor dem Finale zum engeren Kreis der Titelkandidaten gehört. „Das hatte vor der Premierensaison von Porsche und von unserem Team in der DTM kaum jemand erwartet.“ Mirko Bortolotti indes erklärt: „DTM ist wie ein Pokerspiel: Alles kann passieren. Das ist, was ich liebe, aber auch, was ich hasse …“

Am Morgen gab das Team SSR Performance einen Fahrerwechsel bekannt. Anstelle von Laurens Vanthoor (BEL) wird der 35-jährige Christian Engelhart (GER) den Porsche mit der Nummer 92 pilotieren.

Auf ein tolles Saisonfinale freut sich auch Bruno Spengler, der unter der Bewerbung von BMW Group Classic einen BMW 320i in der DTM Classic fährt. „Das wird ein schönes Wochenende mit vielen Fans, ich freue mich sehr darauf“, so der Kanadier.

Einmalig in der DTM-Geschichte: Spannender Zehnkampf um den Titel beim Finale in Hockenheim

  •  Furioses Finale: Zum 29. Mal wird in Hockenheim der DTM-Champion gekrönt
  •     Top 5: Fünf Werksfahrer von fünf Herstellern favorisiert
  •     Gerhard Berger: „So habe ich mir die DTM immer gewünscht!“


Zehn Fahrer können am Wochenende auf dem Hockenheimring noch DTM-Champion werden. Noch nie in der langen Geschichte dieser Rennserie gab es vor dem Finale so viele Titelkandidaten. Super eng geht es an Tabellenspitze zu: Nur 16 Punkte trennen die ersten Fünf, den Kreis der heißen Titelfavoriten, fünf Werksfahrer, die sich auf fünf Hersteller verteilen. Beim DTM Hockenheimring powered by AUDI vom 7. bis 9. Oktober geht es am Samstag und Sonntag noch um 58 Punkte. Die beiden Rennen werden jeweils um 13:30 Uhr MESZ gestartet und im deutschsprachigen Raum ab 13:00 Uhr live auf ProSieben übertragen.

Sheldon van der Linde (Schubert BMW) ist an der Spitze der Gejagte. Der 23-jährige Südafrikaner hat mit 130 Punkten elf Zähler mehr als der Österreicher Lucas Auer (119, WINWARD Mercedes-AMG), zwölf mehr als der Deutsche René Rast (118, ABT Audi). Mit 116 Punkten folgt der Österreicher Thomas Preining (KÜS Team Bernhard Porsche) auf dem vierten Tabellenrang vor dem Italiener Mirko Bortolotti (114, GRT Lamborghini). Für René Rast wäre es bereits der vierte DTM-Titel, für die anderen vier Fahrer jeweils der erste. Rein rechnerisch kommen auch Luca Stolz (GER, 102, HRT Mercedes-AMG), Nico Müller (SUI, 93, Rosberg-Audi), Dennis Olsen (NOR, 89, SSR Porsche) und Kelvin van der Linde (RSA, 80, ABT Audi) noch für den Titel noch in Frage, als Tabellenzehnter könnte sogar Maximilian Götz (GER, 74, WINWARD Mercedes-AMG) seinen Titel noch erfolgreich verteidigen.

„Die aktuelle Ausgangslage vor dem DTM-Finale ist unglaublich. Wir haben fünf heiße Titelfavoriten von fünf unterschiedlichen Herstellern und insgesamt sogar zehn Fahrer, die rein rechnerisch noch DTM-Champion werden können - das hat es in der DTM noch nie gegeben“, sagt Gerhard Berger. „Die Saison 2022 war bisher sehr spannend, mit bis zu 30 Weltklasse-Fahrern aus 16 unterschiedlichen Ländern von sechs starken Marken, die Rennen für Rennen in spannenden Rad-an-Rad-Duellen um Punkte gekämpft haben, und das mit zehn verschiedenen Siegern auch unglaublich ausgeglichen. So habe ich mir die DTM immer gewünscht! Jetzt erwarte ich ein hartes, aber faires Finale und bin selbst sehr gespannt, wie es ausgeht.“ Gerhard Berger ergänzt: „Die DTM genauso wie die DTM Trophy und die DTM Classic, immer wieder gepaart mit DTM Esports Elementen und DTM Electric Präsentationen, sind zu einem Motorsport-Paket gereift, das allumfänglich begeistert. Wir freuen uns jetzt noch einmal auf viele Fans an der Rennstrecke in Hockenheim, wo das DTM-Finale traditionell zu Hause ist.“

Bereits zum 29. Mal wird das DTM-Finale in Hockenheim ausgetragen. Die DTM als Top Act, die Talentschmiede DTM Trophy, der DTM Classic Cup für historische Tourenwagen vornehmlich aus der DTM-Ära von 1984 bis 2007 sowie der BMW M2 Cup und der Porsche Carrera Cup Benelux sorgen am Wochenende auf dem 4,574 km langen Kurs für ein furioses Finale. Eintrittskarten gibt es unter tickets.dtm.com und via Hotline (01806 991166). Alle Infos liefert die Website DTM.com.