Sonntag, 28. August 2022

Van der Linde-Brüder schlagen wieder zu

 Qualifying Rennen 2: van der Linde Brüder in der ersten Startreihe

Die Pole fürs Sonntagsrennen holt Sheldon van der Linde vor seinem Bruder
Foto: Jens Hawrda

Am Samstag feierten sie als erstes Brüderpaar in der Geschichte der Serie einen Doppelsieg bei der DTM auf dem Nürburgring powered by Mercedes-AMG, am Sonntag stehen sie zusammen in der ersten Startreihe für das zweite DTM-Rennen des Wochenendes: Sheldon und Kelvin van der Linde. Im Zeittraining am Sonntagmorgen sicherte sich Sheldon van der Linde im BMW des Teams Schubert Motorsport mit einer Zeit von 1:25,945 Minuten die Pole-Position. Seinem Bruder Kelvin fehlten im ABT Audi nur eine Hundertstelsekunde für den besten Startplatz, er startet von Rang zwei. Es war die bisher knappste Entscheidung in einem DTM-Zeittraining in dieser Saison.

Zunächst schienen die Porsche-Fahrer das Tempo zu bestimmen: Dennis Olsen hatte im SSR Porsche lange Zeit die Führung inne, gefolgt von seinem Teamkollegen Laurens Vanthoor. Auch Thomas Preining mischte im Porsche des KÜS Team Bernhard ordentlich mit und so befanden sich zur Halbzeit des Trainings drei Porsche-Fahrer unter den ersten Vier. Der einzige Nicht-Porsche-Fahrer war Nico Müller im Team Rosberg Audi, während auch David Schumacher im WINWARD Mercedes-AMG auf dem vorläufigen fünften Platz eine starke Leistung zeigte.

In der zweiten Trainingshälfte trumpfte zunächst Lucas Auer auf: Der Österreicher fuhr im WINWARD Mercedes-AMG auf Rang eins. Dann schlug jedoch die Stunde der van der Linde-Brüder: Sheldon van der Linde unterbot mit 1:25,945 Minuten als erster Fahrer die 1:26er-Marke, sein Bruder Kelvin kam bis auf eine Hundertstelsekunde an seine Zeit heran. So stehen sie zusammen in der ersten Reihe – wie bereits im vergangenen Jahr beim Samstagsrennen auf dem Lausitzring.

"Am Anfang hatte ich Untersteuern, aber in meiner letzten Runde lief es richtig gut, auch, weil ich einen Windschatten von einem anderen BMW bekam", sagte Sheldon van der Linde. Kelvin erklärte: "Ich habe in der letzten Kurve einen kleinen Fehler gemacht, aber es ist toll, zu sehen, dass wir wieder da sind. Dafür hat das Team hart gearbeitet."

Hinter den beiden van der Linde-Brüdern startet Dennis Olsen im schnellsten der beiden SSR Porsche als Vierter. Mirko Bortolotti fuhr im GRT Lamborghini die Fünftschnellste Zeit, wird aber als Strafe für die Kollision mit Felipe Fraga im Samstagsrennen um fünf Plätze zurückversetzt. Somit steht Thomas Preining im KÜS Team Bernhard Porsche auf Rang fünf, vor Philipp Eng (Schubert Motorsport BMW), den beiden Mercedes-AMG-Fahrern Maximilian Götz (WINWARD Racing) und Luca Stolz (HRT), Laurens Vanthoor im zweiten SSR Porsche und Lucas Auer im WINWARD Mercedes-AMG. Bortolotti startet als Zehnter.

Das zweite DTM-Rennen auf dem Nürburgring powered by Mercedes-AMG startet um 13.30 Uhr, ProSieben sendet ab 13.00 Uhr live vom Nürburgring.

Samstag, 27. August 2022

Doppelsieg: Van der Linde-Brüder schreiben DTM-Geschichte

  • Erster Doppelsieg eines Brüderpaares: Sheldon im BMW gewinnt vor Kelvin im Audi
  • Spektakuläres Rennen nach langem Warten wegen Nebel am Nürburgring
  • Als Dank an die Fans: DTM lädt Samstag-Ticket-Inhaber zum Sonntag-Rennen ein

S. van der Linde (RSA), #11 Schubert BMW © DTM

Mit dem ersten Doppelsieg eines Brüderpaares haben die Südafrikaner Sheldon und Kelvin van der Linde auf dem Nürburgring DTM-Geschichte geschrieben. Sheldon (23) feierte im Schubert BMW seinen dritten Saisonsieg, sein Bruder Kelvin (26) erkämpfte im ABT Audi den zweiten Platz. Das Podium komplettierte der Schweizer Ricardo Feller (ABT Audi), Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) war als Vierter bestplatzierter Mercedes-AMG-Pilot. Die DTM Nürburgring powered by Mercedes-AMG lieferte in der Eifel ein überaus spektakuläres und spannendes Rennen, auf das die Zuschauer nach hartnäckigem Nebel bis zum Start um 17.15 Uhr stundenlang warten mussten. „Das war eines der besten Rennen, in dem um jede Position hart gefightet wurde“, stellte der ehemalige DTM-Champion Mike Rockenfeller fest.

Für die entscheidende Szene des Rennens sorgte ausgerechnet der zum Start die zweiten Saisonhälfte in der Tabelle führende Italiener Mirko Bortolotti. Im Kampf um die Führung verlor der Lamborghini-Werksfahrer in der 29. Runde die Geduld und drehte den im Rennen führenden Red Bull AF Corse Ferrari des Brasilianers Felipe Fraga, so dass beide ohne Punkte blieben. Für diesen Zwischenfall wurde Bortolotti für das nächste Rennen mit einer Zurückversetzung in der Startaufstellung um fünf Plätze bestraft. Von Rang drei aus übernahm Sheldon van der Linde die Führung vor Bruder Kelvin, der nach der ersten Rennrunde nur 20. gewesen war. Sheldon brachte seinen dritten Saisonsieg souverän ins Ziel, für Kelvin van der Linde war es der erste Podiumsplatz der Saison. Mit 105 Punkten hat Sheldon van der Linde die Tabellenführung zurückerobert und liegt 16 Punkte vor Bortolotti. René Rast (GER, 81), der im ABT Audi nach einem turbulenten Rennen nur Neunter wurde, ist weiterhin Dritter.

„Ich bin absolut sprachlos. Das war immer unser gemeinsames Ziel, einmal gemeinsam auf dem Podium zu stehen. Heute ist dieser Traum wahr geworden“, so ein überglücklicher Sheldon van der Linde. „Das ist der Stoff, aus dem Träume sind. Es ist unglaublich“, jubelte auch Kelvin, und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Beim nächsten Mal sollte vielleicht die Reihenfolge andersherum sein.“ Dazu haben die beiden sympathischen DTM-Stars schon am Sonntag die nächste Gelegenheit.

Nachdem das Qualifying am Vormittag wegen Nebels ausgefallen war, entschied der Meisterschaftsstand über die Startreihenfolge. Somit standen Bortolotti und Sheldon van der Linde in der ersten Reihe. Auf teils noch feuchter Strecke absolvierten die 28 DTM-Piloten einen disziplinierten Start. Bortolotti behauptete zunächst die Führung vor van der Linde und Rast. Den besten Start allerdings erwischte Fraga aus der sechsten Position. Noch vor Ende der ersten Runde zog der Brasilianer an Bortolotti vorbei in Führung. Die Action wurde bald intensiver, mehrere Fahrer fielen nach Zwischenfällen aus. DTM-Geschichte schrieb auch der 17-jährige Theo Oeverhaus (GER), der als jüngster Fahrer in der Historie dieser Traditionsserie im Walkenhorst BMW sein Debütrennen auf Rang 19 beendete.

Die DTM hat als Dank für das lange Ausharren alle Inhaber von Samstag-Tagestickets zum Sonntagrennen eingeladen, mit Freikarten inklusiv Fahrerlager-Zugang. Am Sonntag stehen insgesamt sieben Rennen bei vorhergesagtem sommerlichen Wetter auf dem Programm. Das zehnte Saisonrennen, gleichzeitig das 90. DTM-Rennen auf dem Nürburgring, startet um 13:30 Uhr MESZ (live auf ProSieben ab 13:00 Uhr MESZ).

DTM-Qualifying wegen Nebel abgesagt

Dichter Nebel über dem Nürburgring ist der Grund, dass das Zeittraining für das Samstagsrennen der DTM in der Eifel abgesagt werden musste. „Die Bedingungen sind für den Betrieb der Strecke nicht geeignet“, hieß es aus der Rennleitung.

Die Startaufstellung für das Rennen erfolgt daher nach dem aktuellen Stand der DTM-Fahrerwertung. Das bedeutet, dass Mirko Bortolotti (ITA) im GRT Lamborghini von der Pole-Position starten wird. Sheldon van der Linde (RSA) startet im Schubert BMW als Zweiter, dahinter die beiden Audi-Fahrer René Rast (GER, Team ABT) und Nico Müller (SUI, Team Rosberg), Lucas Auer (AUT, WINWARD Mercedes-AMG) und Felipe Fraga (BRA, Red Bull AF Corse Ferrari).

Der Start des Rennens ist für 13.30 Uhr MESZ geplant, ProSieben sendet ab 13.00 Uhr live vom Nürburgring.

Quelle: www.dtm.com

Dennis Olsen holt Bestzeit zum Start in die zweite Halbzeit der DTM Saison

Norweger mit SSR Porsche ist Schnellster des Tages

Dennis Olsen, Porsche #94
Foto: Jens Hawrda


Porsche-Pilot Dennis Olsen hat zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte der DTM auf dem Nürburgring die Tagesbestzeit erzielt. Im 911 des Münchener Teams SSR Performance umrundete der Norweger die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke in 1:26,326 Minuten. Luca Stolz (GER) erreichte beim Heimspiel des Mercedes-AMG Team HRT mit Sitz im Nürburgring-Gewerbepark in Meuspath die zweitschnellste Zeit (1.26,353), Tabellenführer Mirko Bortolotti (ITA) war im GRT Lamborghini Drittschnellster (1.26,414) in der Addition der beiden Trainingssitzungen der DTM am Freitag. Beim Event „DTM Nürburgring powered by Mercedes-AMG“ werden am Samstag und Sonntag (Start jeweils um 13:30 Uhr MESZ, ProSieben überträgt live ab 13:00 Uhr) die Saisonrennen neun und zehn ausgetragen.

Zuletzt hatte der Österreicher Thomas Preining im Porsche 911 des KÜS Team Bernhard auf dem Norisring für den ersten Porsche-Sieg in der DTM gesorgt. „Auch der Nürburgring sollte unserem Porsche liegen“, hatte Preining am Mittwoch in der DTM-Pressekonferenz gesagt. Das bestätigte sich in den Trainingssitzungen am Freitag. Im ersten Durchgang hatte Olsen lange Zeit die Führung inne, bis sich Bortolotti in der Schlussphase die Bestzeit sicherte. Olsens belgischer Teamkollege Laurens Vanthoor war mit Rang zwei bester Porsche-Fahrer, Olsen und Preining beendeten das Training auf den Positionen fünf und sieben. Im zweiten Training fuhr Olsen dann die schnellste Zeit des Tages, Preining und Vanthoor untermauerten mit den Positionen drei und fünf das Porsche-Potenzial auf dem Traditionskurs in der Eifel. „Es war ein guter Tag. Das Auto war gut, wir haben uns im Vergleich zum Test am vergangenen Sonntag verbessert. Jetzt versuchen wir, zum Zeittraining am Samstag den nächsten Schritt zu machen. Hoffentlich befinden wir uns morgen in der gleichen Position! Für diese Strecke eine gute Abstimmung zu finden, ist knifflig. Es gibt sehr langsame Kehren und einige schnellere Kurven, aber auch eine Schikane, die sehr eng ist, und die Randsteine sind hoch. Im Qualifying kommt es darauf an, eine Runde zusammen zu bekommen und keine Fehler zu machen“, fasst Dennis Olsen zusammen.

DTM Trophy: Bestzeiten für Daniel Gregor und Jacob Riegel

In der DTM Trophy, der Talentschmiede auf der DTM-Plattform, fuhren zwei deutsche Nachwuchstalente die Bestzeiten in den beiden Freien Trainings. Bereits am Vormittag erzielte Daniel Gregor im Porsche 718 Cayman des KÜS Team Bernhard mit 1:35,192 Minuten die Tagesbestzeit. Im folgten der Franzose Edouard Cauhaupé (Mücke Mercedes-AMG) und der Deutsche Tim Heinemann (Ring-Racing Toyota). Mit Nick Hancke (Speed Monkeys Aston Martin) und Thiago Vivacqua (Heide Audi) auf den Plätzen vier und fünf lagen fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Positionen. Am Nachmittag gab es im zweiten Training mit allen sechs Marken auf den ersten sieben Positionen ein ähnliches Bild. Jacob Riegel war im Aston Martin des Teams Speed Monkeys mit einer Zeit von 1:35,414 Minuten Schnellster vor Moritz Löhner (FK Performance BMW), Hancke, Cauhaupé, Heinemann, Vivacqua und Gregor.

Mit der DTM als Top Act, der DTM Trophy, dem DTM Classic DRM Cup sowie weiteren vier Rennserien und mit insgesamt 15 Rennen präsentiert das DTM-Wochenende Motorsport-Action der Extraklasse.

Quelle.dtm.com


Freitag, 26. August 2022

DTM-Teamchef Timo Bernhard: „Nürburgring ist mein Wohnzimmer“

  •  Heimrennen für Mercedes-AMG-Teams HRT und WINWARD sowie KÜS Team Bernhard
  •  WINWARD-Teamchef Hohenadel: „Jede Fußball-Mannschaft spielt gerne zuhause.“
  •  HRT direkt vor Ort: Neubau der Race Base im Gewerbepark Meuspath auf der Zielgeraden

T. Bernhard, T. Preining, KÜS Team Bernhard (l-r) © DTM   

Regelrecht ins Schwärmen geraten drei Teamschefs, wenn es um ihr Heimrennen geht: das Event „DTM Nürburgring powered by Mercedes-AMG“ am Wochenende (26.-28. August), der fünfte Saisonlauf der Traditionsserie. „Der Nürburgring ist mein Wohnzimmer“, sagt Timo Bernhard, Chef des KÜS Team Bernhard. „Den Nürburgring umgibt einfach ein besonders Flair, er verbindet wie kaum eine andere Rennstrecke Tradition und Moderne“, stellt Christian Hohenadel, Teamchef des Mercedes-AMG Team WINWARD, fest. Während Bernhards Team im pfälzischen Landstuhl und WINWARD in Altendiez im Westerwald ansässig ist, hat das Mercedes-AMG Team HRT die kürzeste Anreise von allen DTM-Mannschaften. HRT hat seinen Sitz im Gewerbepark Nürburgring in Meuspath, nur drei Kilometer vom Fahrerlager entfernt. „Wir hören in unseren Räumlichkeiten täglich den Renn- und Testbetrieb auf der Nordschleife. Das ist Musik in unseren Ohren und gleichzeitig eine tolle Motivation“, ist HRT-Teamchef Uli Fritz begeistert.

Mit Blick auf das DTM-Wochenende, den Start in die entscheidende zweite Saisonhälfte, sind sich die drei Teamchefs über die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke ziemlich einig: „Die ganze Sprintstrecke ist die Schlüsselstelle, weil das ganze Feld so verflixt eng zusammenliegt. Du darfst nirgends Zeit liegen lassen. Ein Hundertstel hier oder da, dann fehlen dir über eine Runde vier Zehntel, du stehst hinten und kannst ein gutes Ergebnis vergessen. So ist das eben in der DTM!“, bringt es Hohenadel auf den Punkt, auch wenn Bernhard durchaus die eine oder andere tückische Passage wie Kurzanbindung und Schikane nennt. Die erste Kurve nach dem Start, direkt vor den Tribünen, gilt ohnehin als Brennpunkt.

„Die Strecke bietet so viel Action“, schwärmt Timo Bernhard, der mit seinem Team zuletzt am Norisring den ersten DTM-Sieg für Porsche holte. Damit meint er die gesamte Motorsport-Anlage. „Es gibt so viel zu sehen, was der Nürburgring zu bieten hat. Da ist einfach ein positiver Spirit.“ Bernhard kam als Fünfjähriger erstmals zum Nürburgring, um seinen Vater im Rennen zu sehen. Später gewann Timo Bernhard fünfmal das 24-Stunden-Rennen und drei Rennen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring, ganz abgesehen von seiner famosen Rekordrunde mit dem Porsche 919 EVO in 5.19 Minuten über die Nordschleife. Hohenadel, dessen Team früher auch in Meuspath ansässig war, stellt klar: „Der Nürburgring ist immer einen Besuch wert, und das DTM-Wochenende wird an Spannung kaum zu überbieten sein. Ich prophezeie, dass alle 28 DTM-Autos in den Qualifyings in weniger als einer Sekunde liegen werden. Entsprechend heiß wird es auch in den Rennen zur Sache gehen.“ Das sieht auch Uli Fritz so: „Es ist angerichtet für ein tolles Motorsportfest in einer tollen Eventlocation und mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm. Und wem das nicht reicht: HRT freut sich über jeden Besucher, der uns beim Heimrennen die Daumen drückt.“

HRT – das steht für Haupt Racing Team mit dem Münchener Teambesitzer Hubert Haupt  – blickt bereits über die Saison hinaus, denn in Meuspath entsteht aktuell die neue HRT Race Base. Uli Fritz: „Wir sind mit den Bauarbeiten auf den Zielgeraden. Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir noch dieses Jahr in unsere neue Heimat einziehen können. In dieses Gebäude sind viele Jahre Motorsport-Erfahrung eingeflossen. Somit werden wir dort ideale Arbeitsmöglichkeiten vorfinden und unser Serviceportfolio auch über den reinen Motorsport hinaus erweitern können.“ HRT ist im Gewerbepark Nürburgring in bester Gesellschaft, denn in diesem kürzlich erweiterten Areal sind etliche Automobil-Hersteller und Automobil-Zulieferer sowie zahlreiche namhafte Rennteams ansässig, genau wie weiteren Umkreis um den Nürburgring. Das bedeutet für die Region mehrere Hundert Arbeitsplätze.

Gibt es einen Heimvorteil auf der Rennstrecke? Eher nicht. Am vergangenen Sonntag haben bis auf zwei alle DTM-Teams in der Eifel ausgiebig getestet und ihre Boxen bereits bezogen, arbeiten also die ganze Woche über am Nürburgring. Uli Fritz: „Das Gefühl, von zu Hause aus zur Rennstrecke zur Arbeit zu fahren, zuhause und nicht in Hotels zu übernachten, ist ein ganz besonderes.“ Auch das ist ein Heimvorteil, genauso wie die angenehm kurze Anreise, wie Hohenadel ergänzt. Und überhaupt, natürlich freuen sich WINWARD, HRT und das KÜS Team Bernhard auf das Heimrennen. „Auch jede Fußballmannschaft spielt gerne zu Hause“, so Hohenadel. Für die Heimreise hat Timo Bernhard noch einen Tipp: „Man kann vor der Abreise, also nach dem Rennen, nochmal eine Runde Touristenfahrten auf der besten Rennstrecke der Welt, der Nordschleife, fahren.“ Und man sollte sich nicht wundern, dort vielleicht auch Timo Bernhard zu begegnen.