Mittwoch, 3. August 2022

Interviem mit Frederic Elsner zur zweiten DTM Saisonhälfte

Elsner: „Es wird eine riesige und vor allem ganz sicher hochspannende Show in der zweiten Saisonhälfte der DTM“

Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR:
 "Erwartungen absolut übertroffen" © DTM

  •     Bilanz der ersten Saisonhälfte: „Erwartungen absolut übertroffen“
  •     In der Sommerpause: DTM-Organisation ITR arbeitet am Rennkalender für 2023
  •     Re-Start Ende August am Nürburgring: Hochspannung in der Meisterschaft


Nach acht Rennen in der DTM trennen die Top 5 in der Fahrerwertung gerade mal 29 Punkte, die zweite Saisonhälfte verspricht Hochspannung. Klar, dass Frederic Elsner, als Director Event & Operations für die Organisation der Plattform verantwortlich, es kaum erwarten kann, bis es vom 26. bis 28. August am Nürburgring endlich weitergeht. Im Interview zieht der Österreicher sein Halbzeit-Fazit.

Die DTM ist mit einem Rekord-Starterfeld und sechs Marken in die Saison 2022 gestartet. Beste Voraussetzungen für eine spektakuläre Saison. Wurden Ihre Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen? Wer oder was hat Sie bislang am meisten begeistert?

Frederic Elsner: „Als man die Entwicklung gesehen hat, in welche Richtung es dieses Jahr gehen wird mit Anzahl und Qualität der Fahrer, der Teams und der Hersteller hohe Internationalität, da war schon klar, dass es sehr gut ausschauen wird für die kommende Saison. Trotzdem bleibt dann noch eine Menge Arbeit, um sicherzustellen, dass es dann auch wirklich gutes Racing wird. Aber in der ersten Saisonhälfte sind die Erwartungen absolut übertroffen worden. Was mich persönlich am meisten begeistert: Trotz der extremen Competition – es geht hier um richtig viel – herrscht ein ganz, ganz großer Respekt bei den Fahrern untereinander, aber auch gegenüber der Organisation und der Race Control zum Beispiel. Jeder in seinem Bereich ist Vollprofi, egal, ob Fahrer, Ingenieur, Mechaniker, das merkt man, und dieser große Respekt und der faire Umgang untereinander haben mich fasziniert.“

Basierend auf den Erfahrungen aus der Vorsaison sind einige Änderungen eingeflossen. Als erster Stelle ist der neue Rennleiter Scot Elkins zu nennen, aber auch geänderte Abläufe beispielsweise bei Safety-Car-Phasen und bei Boxenstopps. Wie haben sich die Neuerungen bewährt?

„Wir haben uns wirklich viele Sachen aus dem Vorjahr angeschaut, wo wir schauen wollten, was man besser machen kann, was vielleicht anders mehr Sinn macht. Diese Änderungen haben wir in einer kleinen, aber sehr effizienten Working Group erarbeitet. Ich bin mit jeder dieser Änderungen weitestgehend zufrieden, es hat alles den Effekt erzielt, den wir wollten. Das einzige Thema, das aus Fahrersicht zu uns gekommen ist, ist das Thema Start-Ampel, da werden wir uns anschauen, ob für 2023 etwas geändert werden muss. Ich finde, alle Änderungen haben eingeschlagen und unsere Plattform noch spannender gemacht.“

Bei einem so großen Starterfeld mit den besten GT-Piloten der Welt und einer extremen Ausgeglichenheit nicht zuletzt dank einer fundierten BoP ist es logisch, dass die Rennen ungemein eng zugehen und es auch den einen oder anderen Kontakt gibt. Im Samstagrennen am Norisring kamen nur elf Autos ins Ziel und es gab auch kritische Stimmen. Wie stehen Sie zu diesem Racing? Und welche Schlüsse wurden daraus gezogen, welche Maßnahmen ergriffen?

„Der Samstag am Norisring hatte seine eigenen Gesetze… Es gab am Morgen danach ein ganz klares Statement der Race Control, in dem auf diese Themen eingegangen wurde. Da wurde ganz klar gemacht, wie man sich auf der Strecke zu verhalten hat und mit welchem Blick die Race Control künftig die Themen angehen wird. Wenn man den Sonntag sieht, würde ich sagen, das hat Wirkung gezeigt. Aber auch hier hat man nach dem relativ heftigen Samstag am Sonntag gesehen, dass es alles Profis sind, da hatten wir gutes und faires Racing. Für mich war gut zu sehen: Ein Thema kommt auf, das Thema wird angegangen, das Thema wird gelöst. So hatten die Fans am Sonntag wieder überragendes Racing – wobei ich nicht denke, dass der Samstag für die Fans langweilig war…“ (lacht)

Die meisten Fahrer und auch Teams genießen aktuell die Sommerpause der DTM, bis es Ende August am Nürburgring weitergeht. Womit beschäftigt sich derzeit die DTM-Organisation ITR? Und können Sie schon einen Ausblick auf 2023 geben?

„Wir beschäftigen uns vor allem mit strategischen Themen für 2023 und natürlich auch mit dem Rennkalender. Dieses Thema beleuchten wir aus allen Perspektiven: Fahrersicht, Teamsicht, Herstellersicht, Zuschauersicht, Organisationssicht. Und wir beschäftigen uns mit den Rahmenbedingungen für Fahrer, Teams und Hersteller für die Zukunft, zum Beispiel mit Fragen wie: Wie viele Autos pro Team gibt es künftig? Natürlich beschäftigt uns diese Saison noch sehr, aber wir schauen eben auch jetzt schon darauf, wie wir 2023 für unsere Fans noch besser werden können.“

Das Angebot auf der DTM-Plattform ist riesig und abwechslungsreich, mit der spektakulären DTM an der Spitze, mit ehrgeizigen Talenten in der DTM Trophy, einer lebendigen Historie in der DTM Classic, mit spannenden Rahmenrennen und bis zu zwölf Rennen am Wochenende, dazu das hautnahe DTM-Erlebnis im Fahrerlager. Warum sollten sich Zuschauer und Fans die Rennen der zweiten Saisonhälfte nicht entgehen lassen?

„Ich glaube, die Kombination aus der DTM als mega-lässige, sehr vielseitige Plattform und legendären Rennstrecken wie Nürburgring, Hockenheim, Spa und Spielberg hat schon Einiges zu bieten. Neben der DTM gibt es unsere Plattform-Säulen mit der DTM Trophy und der DTM Classic, hochklassige Rahmenserien wie den BMW M2 Cup, Entertainment im Fan-Village für die ganze Familie – das ist cool und definitiv einen Besuch wert, wie auch schon das Interesse der Zuschauer im Vorfeld beweist. Der Zuspruch ist groß, es wird eine riesige und vor allem ganz sicher hochspannende Show in der zweiten Saisonhälfte. Ich kann es selbst kaum erwarten, bis wir zum Nürburgring aufbrechen und unseren tollen Fans wieder das volle DTM-Paket bieten können.“

Donnerstag, 28. Juli 2022

BMW Festspiele in Schleiz

Doppelsieger von Schleiz: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda

Die vierte Saisonveranstaltung führte die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) auf die Traditionsrennstrecke von Schleiz – und das Wochenende wurde einmal mehr zu BMW Festspielen. Dreifachsieg in beiden Rennen und sechs beziehungsweise fünf BMW Racer in den Top-10: Das war die Bilanz des Schleiz-Wochenendes.

Ungeschlagen und einmal mehr der „König von Schleiz“ war dabei Markus Reiterberger aus dem Team BCC-alpha-Van Zon-BMW. Der Bayer legte auf seiner BMW M 1000 RR das perfekte Wochenende hin: Trainingsbestzeit, neuer Rundenrekord, Poleposition, Siege in beiden Rennen und beide Male die schnellste Rennrunde.
 
Reiterbergers Fazit: „Was soll ich sagen. Dieses Wochenende war nahezu perfekt! Wir haben es geschafft, jede Session anzuführen und standen auf der Liste immer ganz oben. Einen neuen Rundenrekord gab es auch, und ich konnte den Doppelsieg einfahren. Was will man mehr. Mein Team hat auch dieses Wochenende wieder eine traumhafte Arbeit geleistet. Im Warm-up haben wir noch ein paar Dinge ausprobiert und waren perfekt vorbereitet. In die beiden Rennen bin ich super rein gestartet. Flo (Alt) war zwar immer hartnäckig an mir dran, aber ich konnte ihn beide Male abschütteln und den Sieg nach Hause fahren. Das hat richtig Spaß gemacht und ist ein super Boost für die anstrengenden kommenden Wochen, die vor mir liegen. Mit den ganzen vielen Fans aus der ganzen Welt, die hier nach Schleiz gereist sind, war die Atmosphäre rund um die Rennstrecke einfach unglaublich. Ich kann es nur immer wieder sagen: Schleiz ist geil!“
 
Auch hinter Reiterberger war das Podium in beiden Rennen identisch. Florian Alt aus dem Wilbers-BMW-Racing-Team sicherte sich jeweils den zweiten Platz, zudem fuhr Julian Puffe aus dem Team von GERT56 beide Male als Dritter auf das Treppchen.
 
Im ersten Rennen gingen zudem die Positionen fünf bis sieben an BMW Racer: an Pepijn Bijsterbosch, Kamil Krzemien (beide BCC-alpha-Van Zon-BMW) und an Gaststarter Marc-Reiner Schmidt. In Lauf zwei wurde Bijsterbosch erneut Fünfter, Schmidt kam auf Rang neun ins Ziel.
 
Reiterberger hat als Führender (195 Punkte) seinen Vorsprung weiter ausgebaut. Alt belegt Gesamtrang zwei mit 118 Zählern, Puffe hat sich mit 91 Punkten auf Gesamtrang drei verbessert. Dahinter folgt Toni Finsterbusch (GERT56) mit 77 Punkten als Gesamtvierter.

Erfolgreichen Wochenende für Team BSS-alpha-Van Zon-BMW in Schleiz

Markus Reiterberger #28 vor Florian Alt #66
Foto: Jens Hawrda

Für die Mannschaft um Werner Daemen und Andy Gerlich vom Team BCC-alpha-Van Zon-BMW gehört die Anreise von Belgien ins thüringische Schleiz zwar zu den weiteren Wegen, doch das vierte Rennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM gehört zu einem der Saisonhöhepunkte. Die IDM Superbike-Piloten Markus Reiterberger (D), Pepijn Bijsterbosch (NL), Jan Mohr (A) und Kamil Krzemien (PL) reisten bei der Aussicht auf mit Tausenden von Fans gefüllten Tribünen entsprechend gut gelaunt an das Schleizer Dreieck.

Markus Reiterberger kann man zweifellos als größten Fan des Schleizer Dreiecks bezeichnen und der Bayer wird nicht müde, bei der Frage nach seiner Lieblingsstrecke seit Jahren mit der Antwort „Schleiz“ für ordentlich Promotion zu sorgen. Die Fans dankten es ihm mit unzähligen Autogrammwünschen und stets kräftigem Szenen-Applaus von den Rängen. Beifall gebührte dem BMW-Pilote auch nach einer weiteren Pole-Position, die sich schon mit Zeiten unter dem Rundenrekord im Freien Training am Freitag abgezeichnet hatte.

Nach dem Start ins erste Rennen musste Reiterberger erst seinem Dauerkonkurrenten Florian Alt den Vortritt lassen. Doch schon nach wenigen Runden hatte er genug gesehen, schnappte sich den BMW-Kollegen und machte sich von der Spitze weg aus dem Staub. Nach 18 Runden bei hochsommerlichen Temperaturen freute sich Reiti mit seiner Crew über den ersten Sieg des Tages. «Es war ein geiler Zweikampf die ersten paar Runden», sagt Reiterberger. «Ich konnte die ersten Runden nicht so attackieren wie Flo, der hat richtig reingehalten. Da haben wir uns schön gebattelt. Aber ich habe gewusst, ich kann die Runden bis zum Ende durchziehen. Das Wochenende läuft gut, das Bike ist perfekt. Das Team hat es mir so gut hingestellt, dass ich einfach von Anfang bis Ende gut fahren konnte. Übrigens mit einer ganz anderen Abstimmung als sonst, aber es funktioniert genauso, oder sogar besser. Dafür danke ans Team und auch Danke an die ganzen Fans.»

Im zweiten Rennen musste Reiterberger als Sieger aus Lauf 1 von der neunten Startposition losfahren. Aber wie schon bei den vorangegangenen IDM-Wochenenden zog der BMW-Pilot vom Start weg durch und setzte sich auch in Schleiz nach kurzer Zeit an die Spitze. Da war er aber nicht allein und seine Konkurrenten machten es ihm schwerer als am Vormittag. Doch am Ende fuhr Reiterberger erneut als Erster über die Ziellinie und bescherte damit seinem Team den 100. Sieg in seiner Geschichte. «Es ist meine Lieblingsstrecke, das Bike ist perfekt und ich wusste, ich habe eine gute Pace», lautet Reiterbergers Zusammenfassung. «Ich musste ziemlich lange und ziemlich viel kämpfen, damit ich eine Lücke schaffe. Aber ich konnte die Runden konstant bis zum Schluss durchfahren. Es war zwar mehr Schlupf am Hinterrad, aber es hat gereicht. Wieder mal ein unvergessliches Wochenende in Schleiz, Danke an alle, die gekommen sind und ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.»

Pepijn Bijesterbosch
Foto: Jens Hawrda

Pepijn Bijsterbosch war nach seinem durch eine Erkältung geprägtes IDM-Wochenende in Most voller Tatendrang nach Schleiz gereist. Im Qualifying gelang dem Niederländer die siebschnellste Zeit mit seiner bisher persönlichen Bestzeit auf dem anspruchsvollen Kurs.

Im ersten Rennen konnte sich Bijsterbosch erfolgreich in der Verfolgergruppe halten, wo es bis auf die letzten Meter bei heißen Temperaturen auch auf der Strecke im Kampf um die Positionen mehr als heiß herging. Beim Sturz zweier Kollegen vor ihm blieb Bijsterbosch unbeschadet und freute sich im Ziel über den fünften Platz. Durch das in der IDM angewandte Reverse-Grid-Verfahren fand sich Bijsterbosch für den zweiten Lauf in der ersten Startreihe wieder. Erneut erbeutete er im Rennen den fünften Rang.

«Im ersten Rennen habe ich den Anschluss an die Gruppe knapp verpasst», beschreibt er seinen Arbeitstag, «und konnte in der Schlussphase von einigen Stürzen profitieren. Im zweiten Rennen war das Tempo besser, aber ich habe in der ersten Runde viele Plätze verloren, als ich eingeklemmt war und einen Fehler gemacht habe. Danach war ich in der Lage, einen angemessenen Abstand zum dritten Fahrer zu halten. Mit einem besseren Start hätten wir um das Podium kämpfen können.» Mit einem ordentlichen Punktepaket und gewachsenem Selbstvertrauen konnte Bijsterbosch die Heimreise antreten und seinen Blick in Richtung Assen lenken, wo er beim nächsten IDM-Lauf gerne noch ein wenig weitervorne im Ziel landen würde.

Gute Besserung an Jan Mohr
Foto: Jens Hawrda

Jan Mohr war voller Tatendrang ans Schleizer Dreieck gereist und setzte diesen in den beiden Qualifyings auch gleich in zählbare Ergebnisse um. Wie zu erwarten war, hatten die beiden Titelaspiranten und Schleiz-Kenner Markus Reiterberger und Florian Alt das Trainings-Zepter in der Hand. Doch auf Platz 3 brachte sich für das erste Rennen gleich Mohr in eine gute Ausgangsposition. «Ich will versuchen», verriet er in der Startaufstellung, «möglichst lange an den beiden vor mir dranzubleiben und meine Position dann zu halten.» Doch soweit sollte es dann leider nicht kommen. In der letzten Runde wurde bis auf die letzte Rille um jeden Meter Strecke gekämpft. Im Ziel fuhr dann Julian Puffe allein als Dritter über die Ziellinie. Mohr und Toni Finsterbusch waren in der „Seng“, der schnellsten Stelle des Kurses, abgeflogen.

Mohr wurde in die Klinik nach Zwickau gebracht, wo er sich am Tag nach dem Sturz weiterführenden Untersuchungen, unter anderem einem MRT, unterziehen muss, um eine genaue Diagnose stellen zu können. «Er fühlt sich natürlich nicht besonders», weiß sein Teamchef Werner Daemen nach einem Gespräch mit Mohr. «Nach den Untersuchungen wissen wir mehr. Das warten wir jetzt noch ab.»


Kamil Krzemien
Foto: Jens Hawrda

Kamil Krzemien agierte am Schleiz-Wochenende ähnlich wie auch bei den vorangegangenen IDM-Läufen. Er steigerte sich von Trainingssitzung zu Trainingssitzung, war aber mit Startplatz 14 verständlicherweise nicht ganz so zufrieden.

Im Rennen konnte der Pole dann wie immer noch eine Schippe drauflegen. Nach einer guten Startphase hielt sich der Nachwuchsmann gekonnt im Verfolgerfeld und feierte nach der Zieldurchfahrt seinen verdienten sechsten Platz. Doch damit nicht genug. Durch das in der IDM angewandte Reverse-Grid-Verfahren fand sich der junge Pole für den zweiten Lauf plötzlich in der ersten Startreihe wieder. Ein Ausblick, den Krzemien gerne öfter genießen würde. Auch sein Start war einer aus der oberen Kategorie und er konnte sich in der ersten Kurve gleich in die Spitzengruppe einreihen. Doch die Freude währte nicht lange.

«Ja ein super Start und eine super Renne-Pace», schwärmt Krzemien. «Doch dann bekam ich ein technisches Problem. Mein Motorrad ging kurz aus. Ich musste rechts ranfahren, anhalten und das Motorrad neu starten.» Als Letzter kam der Pole zurück auf die Strecke und hetzte dem Feld mit flotten Rundenzeiten hinterher. Bis aus Platz 14 kämpfte er sich nach vorne und sicherte sich trotz des ungeplanten Zwischenstopps weitere Meisterschaftspunkte. Beim Auslesen der Daten wurden die Techniker rasch fündig. «Es gab ein Problem bei der Benzinzufuhr und den Injektoren», so Daemen.

Vom 12. bis 14. August 2022 treffen sich die Fahrer des Teams BCC-alpha-Van Zon-BMW wieder. Die IDM geht auf der niederländischen Grand Prix-Strecke von Assen in die fünfte Runde.

Interesse an ADAC GT4 Germany steigt weiter

 Zahlreiche Neuzugänge für den Nürburgring

  •     Prosport Racing, Overdrive Racing und CV Performance Group bauen ihr  Engagement aus
  •     Schnitzelalm Racing bestätigt weitere Fahrerpaarung

Foto: Jens Hawrda


Wenn die ADAC GT4 Germany vom 5. bis 7. August auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte startet, wächst das Feld weiter an. Mehr als 30 GT4-Sportwagen werden in der Eifel erwartet, fünf Fahrzeuge mehr als zuletzt in Zandvoort werden in den beiden Rennen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings starten. Tickets für den Auftritt auf dem Nürburgring gibt es online unter adac.de/motorsport. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können zudem im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden.


Prosport Racing bringt einen dritten Aston Martin Vantage GT4 an den Start. Das britische Fahrzeug wird von Leon Wassertheurer und Donar Munding pilotiert. Wassertheurer startete bereits 2021 in der ADAC GT4 Germany und konnte auf dem Hockenheimring in einem KTM einen Laufsieg feiern. Die Saison 2022 begann er auf einem Porsche. Mit dem Wechsel auf den Aston Martin sitzt er nun bereits im dritten GT4-Fabrikat. Munding startet parallel auch im vom ADAC organisierten Prototype Cup Germany. Auf dem Nürburgring konnte er Mitte Juli einen zweiten Platz einfahren und liegt auch in der Tabelle der neuen LMP3-Meisterschaft auf den Silberrang.

„Beide Piloten haben enormes Potential“, freut sich Prosport-Teamchef Christoph Esser. „Wir möchten den zwei Youngstern auf ihrem motorsportlichen Ausbildungsweg weiterhelfen. Die Einsätze sind auch mit Hinblick auf die kommende Saison.“ Nach dem Rennen auf dem Nürburgring werden Wassertheurer/Munding auch die Rennwochenende auf dem Sachsenring und dem Hockenheimring bestreiten.

Auf einen dritten Porsche 718 Cayman GT4 in der ADAC GT4 Germany setzt Overdrive Racing. Der Rennstall aus Bulgarien vertraut dabei auf die Fahrerpaarung Aleks Stefanov und André Bruckmann. Für den Bulgaren Stefanov ist es eine Rückkehr in die ADAC GT4 Germany. Er gab bereits 2020 auf dem Sachsenring in einem Porsche Gas.

„Das Schöne ist, dass wir keine speziellen sportlichen Erwartungen haben. Somit können wir ohne Druck ins Rennwochenende gehen“, erklärt Teammanager Aleksandar Tsvetkov. „Nach seinem Gaststart 2020 freut sich Aleks sehr, wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein. André ist ebenfalls ein ausgezeichneter Rennfahrer. Er fährt schon einige Zeit in Porsche-Rennwagen.“ Overdrive Racing möchte den dritten Porsche auch beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring an den Start bringen. Für das Rennwochenende auf dem Sachsenring befindet sich das Team für das dritte Auto in der Planungsphase.

Die zur Saison 2022 in die ADAC GT4 Germany eingestiegene CV Performance Group wird einen dritten Mercedes-AMG GT4 zum Heimspiel an den Nürburgring bringen. Hier sitzen Phillippe Denes und Philipp Gogollok im Cockpit. Denes, der in Kalifornien wohnt und mit ukrainischer Rennlizenz startet, war bereits für den Rennstall aus Niederzissen im Rahmen des ADAC Racing Weekend unterwegs. Gogollok steigt aus dem Kartsport auf.

„Ich freue mich, nun mit drei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany anzutreten. Philipp Gogollok kommt aus unserer eigenen Kart-Nachwuchsförderung. Phillippe Denes ist ein international erfahrener Pilot. Wir peilen gute Plätze im Mittelfeld an“, so Teamchef Christian Voss. „Wir möchten mit dem dritten Auto auch zum Finale auf dem Hockenheimring kommen. Hierfür steht ein Pilot bereits fest.“

Zusätzlich zu den drei Gaststartern wird es auf dem Nürburgring auch eine Rückkehr in die ADAC GT4 Germany geben. Schnitzelalm Racing hatte das Rennwochenende in Zandvoort zuletzt ausgelassen - greift nun aber wieder voll an. Bereits seit einigen Tagen ist klar, dass Marcel Marchewicz und Marek Böckmann sich einen Mercedes-AMG GT4 teilen werden. Den Schwesterwagen bewegen am Nürburgring Yves Volte und Roland Froese.

„Wir pflegen mit beiden Piloten bereits einen recht langen Kontakt. Yves kennen wir schon seit 2019, als er mit Marcel Marchewicz das Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring bestritt. Roland fuhr für uns bereits auf der Nordschleife“, beschreibt Teamchef Thomas Angerer die Fahrerkombination. „Beide möchten die Serie näher kennenlernen - auch mit Hinblick auf die kommende Saison.“

Schnitzelalm Racing plant, die restlichen Rennen 2022 der ADAC GT4 Germany mit zwei Mercedes-AMG zu bestreiten. Während die Kombination Marchewicz/Böckmann gesetzt ist, soll das andere Auto mit unterschiedlichen Piloten bestückt werden. „Unser Ziel ist es, die entsprechenden Rennfahrer genau kennenzulernen, um dann zu überlegen, wie ein Programm für 2023 aussehen könnte“, so Angerer weiter.

Mittwoch, 27. Juli 2022

Team GERT56: Pokal und Spital am Schleizer Dreieck

Höhen und Tiefen liegen im Rennsport bekanntermaßen eng beisammen und so war es für GERT56 auch beim „Saisonhighlight“ vor über 30.000 Zuschauern auf dem Schleizer Dreieck in Thüringen. Während Lokalmatador Julian Puffe zwei Mal als Dritter auf das Podest fahren konnte, endete das Wochenende für Toni Finsterbusch auf der letzten Runde des ersten IDM-Superbike-Rennens im Krankenhaus. Für GERT56 gab es in Schleiz damit, gemäß einer alten Rennfahrerweisheit, Pokal UND (nicht oder) Spital. 

Julian Puffe im Heimrennen zweimal auf dem Pudium
Foto: Jens Hawrda
IDM Superbike

Es sollte das Highlight der Saison in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) für die sächsische GERT56-Formation werden: Vor über 30.000 Zuschauern wurden die Rennen der höchsten, deutschen Motorradrennsport-Klasse „IDM Superbike“ ausgetragen. In beiden Rennen landete der Schleizer Julian Puffe als Dritter auf dem Podest und hatte damit allen Grund, sich zu freuen. Doch die Freude wurde von einem schweren, unverschuldeten Sturz von Toni Finsterbusch auf der letzten Runde des ersten Laufes getrübt. Finsterbusch liegt derweil im Krankenhaus von Leipzig und wird diese Woche an einem Bruch am Becken operiert, nach welcher bereits sofort eine Reha-Maßnahme inklusive Alltagsbewegungen möglich sein soll. Im ProSuperstock-Cup fuhr Rico Löwe zu den Punkterängen acht und sechs, Teamkollege Jan Schmidt kam mit den Nachwehen der Rippenverletzung aus Most und unter Schmerzen zu den Punktplatzierungen zwölf und zehn.

In den Trainings hatte es für GERT56 in der Superbike-Klasse ein paar technische Probleme auszumerzen gegeben, doch – wie man es aus der Langstrecke noch gewöhnt ist – arbeitete man auf die Rennen hin. Als es zu liefern galt, lieferten beide Piloten im Qualifying ab und so holten sich Julian Puffe und Toni Finsterbusch die Startplatzierungen vier und fünf an vorderster Front der zweiten Startreihe.

Puffe hatte im ersten Rennen zunächst einige Probleme mit dem Grip und musste so einen heftigen Highsider abfangen. Dennoch kämpfte er auf Rang fünf liegend in der letzten Runde noch mit seinem Teamkollegen Finsterbusch und BMW-Markenkollegen Jan Mohr um Rang drei. Puffe übernahm Rang drei und schaffte damit sein zweites Saison-Podest nach dem Auftakt auf dem Lausitzring. 

Doch Mohr kam von der Strecke ab, verlor die Kontrolle über seine M 1000 RR und räumte Finsterbusch ab. Finsterbusch kam durch die Kollision mit Mohr noch nicht zu Sturz, sprang aber schließlich von seiner BMW M 1000 RR ab – und verhinderte damit schlimmeres. 

Finsterbusch und Mohr mussten an der „Seng“ erstversorgt und schließlich in Krankenhäuser gebracht und weiter geflogen werden. Finsterbusch wurde schließlich nach Leipzig in die Klinik gebracht, wo er am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche an einem minimalinvasivem Eingriff am Becken mit einer Schraube fixiert werden soll. Danach soll Finsterbusch bereits wieder mit Alltags-Normal-Belastung, sprich: laufen, mit der Reha beginnen können. Die Operation wird – Glück im Unglück – von einem absoluten Spezialisten auf seinem Gebiet durchgeführt. Rechts trug Finsterbusch einen Bruch am Mittelhandknochen davon, eine finale Entscheidung ob ein operativer Eingriff notwendig ist, ist anhängig. Weiterhin ist er mit Schnitt- und Schürfverletzungen aus dem Kiesbett glimpflich davon gekommen. Finsterbusch kam durch die Kollision mit Mohr noch nicht zu Sturz, sprang aber schließlich von seiner BMW M 1000 RR ab – und verhinderte damit schlimmeres.

In den zweiten Lauf startete Puffe mit der festen Entschlossenheit, seinem Teamkollegen und Freund Finsterbusch ein starkes Ergebnis zu holen. Dieser eiserne Wille wurde für Puffe vor heimischen Publikum mit Rang drei und einem weiteren Saisonpodest belohnt.

In der Gesamtwertung der IDM Superbike hat Julian Puffe nach 8 von 14 Läufen den dritten Rang übernommen. Puffe hat 91 Punkte auf dem Konto und liegt 27 Zähler hinter Florian Alt auf zwei und 77 Punkte hinter Leader Markus Reiterberger auf eins. Toni Finsterbusch ist Vierter und hat mit 77 Punkten nur 14 Zähler Rückstand auf Puffe.

ProSuperstock-Cup

Im ersten ProSuperstock-Cup-Rennen landete Rico Löwe auf dem neunten Platz, verpasste Rang acht um nicht einmal eine Sekunde. Die Punkte bekam er aufgrund eines Gaststarters vor ihm für Rang acht. Im zweiten Rennen holte der Glashütter sogar Platz sieben und die Punkte für Rang sechs.

Teamkollege Jan Schmidt aus Hessen hatte sich in Most bei einem unverschuldeten Sturz eine Rippe gebrochen und konnte im Vorfeld von Schleiz daher keinerlei Training durchführen. Trotzdem holte er im ersten Rennen Rang 13 und die Punkte für Platz zwölf, im zweiten Lauf gab es sogar Rang elf und die Punkte für Platz zehn.

In der ProSuperstock-Cup-Gesamtwertung ist Schmidt mit 57 Zählern derzeit Achter, nur unter 20 Punkte hinter den Top-Fünf. Löwe hält mit 55 Zählern auf Rang Zehn, punktgleich mit Felix Klinck auf Rang neun. 

Stimmen aus dem Team GERT56 zum Rennwochenende in Schleiz:

Julian Puffe:
„Lauf eins war echt brutal. Auf den ersten Runden habe ich mich richtig gut gefühlt, hatte dann aber Ausgangs Buchhübel einen brutalen Highsider, den ich Gott-sei-Dank abfangen konnte. Aber ich hatte beide Beine in der Luft, bin aber wieder auf dem Motorrad gelandet. Dann kamen etwas Probleme mit dem Grip, da hatte ich gehofft, dass wir das für das zweite Rennen besser in den Griff bekommen. Auf der letzten Runde wollte ich noch angreifen und Plätze gut machen, aber leider ist mein Teamkollege Toni Finsterbusch abgeräumt worden. Für ihn war das ein mega-blöder Ausgang. Im zweiten Rennen wollte ich dann für meinen Kumpel Toni und unsere GERT’is einfach noch mal ein starkes Rennen fahren und habe es wieder auf das Podest geschafft. Für mich als Schleizer ist das ein absolutes Traumergebnis vor dieser Kulisse, aber auch alle anderen Piloten in der IDM sind sich einig: Schleiz ist geil! Ich wünsche zum Abschluss Toni alles Gute und eine schnelle Genesung und hoffe, dass er bald wieder an meiner Seite aus der Box rollt. Danke an GERT56, die Fans und alle, die uns die Daumen drücken!“

Toni Finsterbusch:
„Ich wusste auf der letzten Runde, dass Jan und Julian hinter mit sind und bin an allen möglichen Stellen, wo ich dachte, dass ein Manöver kommen könnte, Kampflinie gefahren und habe die Türen zu gemacht. Dann hat es in der Seng aber auf einmal einen Schlag gegeben und ich konnte meine BMW nicht mehr in Richtung halten. Das ist mit eine der schnellsten Stellen der Strecken und ich hatte nicht lange Zeit zu überlegen. Ich bin abgesprungen und habe mir einen Bruch am Becken und im Handgelenk zugezogen, dazu ein paar Verbrennungen und Abschürfungen. Aber mit dem Sprung konnte ich sicher auch schlimmeres verhindern. Es ist natürlich jammer-schade, dass es so gekommen ist, aber das alles war auch sicher keine Absicht von Jan Mohr, der jetzt mit einem gebrochenem und zwei angebrochenen Brustwirbeln ähnlich oder noch schlimmer als ich im Krankenhaus liegt. Fakt aber ist, dass die ärztliche Erstversorgung, die Streckenposten, Rennleitung und Co. absolut alles gegeben haben und ich von der ersten Sekunde an wusste, dass ich in guten Händen bin. Danke dafür! Danke auch für all die Nachrichten, die mich hier erreichen – nur ist es gerade mit der gebrochenen Hand nicht so einfach, allen zu antworten. Das hole ich aber noch diese Saison nach, wenn ich wieder auf dem Motorrad sitze.“

Rico Löwe:
„Wir konnten zwei solide Rennen fahren und wieder ordentlich Punkte mitnehmen. Ich hatte Spaß beim Fahren da draußen und das ist das wichtigste. Schleiz ist einfach immer gigantisch mit den vielen Fans, vor allem auch, weil sich hier alle so gut auskennen und unsere ‚alten Schlachten‘ von früher immer wieder besungen und sich daran erinnert werden. Ich wünsche unserem Teamkollegen Toni Finsterbusch alles, alles Gute und hoffe, dass er schnell wieder gesund wird!“

Jan Schmidt:
„Nach Most konnte ich leider gar nicht trainieren und ich bin das ganze Wochenende auch unter Schmerzmitteln gefahren. Es wurde mit jedem Turn und jeder Runde aber auch immer schlimmer. Daher bin ich mit diesen beiden Punktplatzierungen mehr als zufrieden. Mir ist bewusst, dass das nur unter Schmerztabletten ging und die hoffe ich jetzt langsam aber sicher absetzen zu können. Im Qualifying habe ich hart gepusht und musste dann auch noch einen Highsider abfangen. Ich kam aber auch mit dem Motorrad nicht so richtig klar und da haben wir am Freitagabend noch was im Datarecording gefunden. Als es drauf ankam im Quali, da fing es dann an zu regnen, daher nur Platz 16. Im ersten Rennen wollte ich nur durch kommen – bei 30 Grad in Schleiz! Da waren vier Wochen Couch nicht fördernd. Am Ende waren die Ergebnisse aber echt okay, denn am letzten Mittwoch hatte ich noch überlegt, ob es überhaupt Sinn macht, noch mal nach Schleiz zu fahren. Auf jeden Fall wünsche ich Toni noch eine schnelle und gute Besserung! Ich hoffe, dass er so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommt.“

Karsten Wolf:
„Wenn du als Teamchef von der Siegerehrung von Platz drei für Julian Puffe nur einhundert Meter weiter in das Medical Center gehen musst, um um deinen zweiten Fahrer zu bangen, zeigt es doch die unfassbare emotionale Bandbreite, denen sich Fahrer, Team und vor allem ich stellen müssen. Wenn dir auf dem Rückweg zur Box dann halb Schleiz in den Armen liegt und du die Sonnenbrille nicht abnehmen kannst, weil du traurig bist, schnürt es dir das Herz fast zu. An dieser Stelle wünsche ich Toni eine schnelle Genesung und Rückkehr. Wiederum kann er sich alle Zeit der Welt lassen, denn - wie hatte die Presse im Winter geschrieben -: ‚Finsterbusch und Wolf – eine Verbindung fürs Leben‘. Wir werden auf Toni warten! Sein Trend in der ersten Saisonhälfte und die Art, wie er Rennen fährt, packt uns alle. Mit dem Warten ist es auch nicht so ein Problem, denn das Motorrad ist ein Totalverlust, es wurde noch während der Veranstaltung zerlegt und wir mussten nicht mehr so viel davon mit nach Hause nehmen. Für uns als kleines Privatteam ein herber finanzieller Schlag, doch wir werden alles versuchen die ‚56‘ schnell wieder auf die Beine zu stellen. Doch nun ein Wort zu Julian. Nach Tonis Performance in den ersten Rennen und Julians Problemen mit der neuen Vordergabel haben Fahrwerkspartner SPV Mototech, Team und Julian selbst in Schleiz den leisen Zweiflern im ‚fachlichen‘ Umfeld eine klare Ansage erteilt. Es beweist, dass kurzatmige Erfolgsbewertungen bei GERT56 keinen Platz haben und der Fokus auf dem liegt, der hinten ist, weil wir mit beiden Fahrern vorankommen wollen. Wie Julian die Fan-Liebe des grandiosen Schleizer Publikums und dem daraus erwachsenen Erfolgsdruck in Motivation und schlussendlich in Ergebnis umgesetzt hat, zeigt seine gewachsene mentale Stärke und Reife. Mit aktuell Platz drei und vier in der Meisterschaft etablieren wir uns als dritte Kraft in der IDM und das macht mich zum einen stolz, aber es freut mich auf der anderen Seite für dieses fantastische Team. Ich möchte mich an dieser Stelle zuallererst bei den Rettungskräften und dem Streckenpersonal, sowie dem MSC Schleizer Dreieck für die Versorgung der verletzten und gestürzten Fahrer bedanken. Von dieser Stelle beste Grüße und eine schnelle Genesung auch an Jan Mohr, dem im Crash involvierten zweiten Piloten. Danke an meine Stockmannschaft, wo Jan Schmidt mit den Verletzungsfolgen von Most zu kämpfen hatte, er jedoch mit Rico Löwe in Lauf zwei wieder gemeinsam in die Top Ten in diesem riesigen Feld fahren konnte. Danke vor allem an das Publikum, was an diesem Wochenende den Weg an das fast 100jährige Dreieck gefunden hat und dazu bei trägt, dass dies der IDM Höhepunkt des Jahres ist und auch hoffentlich noch lange bleiben wird“