Dienstag, 10. Mai 2022

Formel 1-Doppelsitzer bei der DTM am Lausitzring

  • Über drei Stunden Formel 1-Flair auf dem Lausitzring – Red Bull bringt den Oracle Red Bull Racing Doppelsitzer
  • Gerhard Berger bei Fan-Aktion im Rahmen der Bundesligapartie RB Leipzig gegen FC Augsburg
  • Tickets für die DTM am Lausitzring powered by Autohero gibt es auf tickets.dtm.com

Fanerlebnis pur: Der Oracle Red Bull Racing Doppelsitzer fährt bei der DTM am Lausitzring
© Red Bull


Fanerlebnis pur: Red Bull bringt zum ersten DTM-Deutschland-Rennen vom 20.-22. Mai am DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero den Oracle Red Bull Racing 2-Sitzer auf die Strecke. Der umgebaute Formel 1-Wagen mit V10-Motor ist eine Riesen-Attraktion für Fahrer und Fans und bringt Formel 1-Flair und den dazugehörigen Sound in die Lausitz. Der Bolide wird von dem ehemaligen österreichischen Formel-1-Fahrer Patrick Friesacher gesteuert.

Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR: „Dass wir den F1 2-Seater im Rahmen der DTM am Lausitzring so umfangreich einsetzen und präsentieren können, ist was ganz Besonderes. Wir danken Red Bull ganz herzlich für dieses einmalige Fan-Erlebnis. Für unser erstes Deutschland-Event haben wir ein umfangreiches Fan-Package auf die Beine gestellt, das freut uns sehr. Wir haben neben der DTM drei weitere Serien am Start, wir haben das Fanvillage mit verschiedenen Aktivierungsflächen und ein phänomenales Programm auf der Showbühne. Und endlich ist auch wieder uneingeschränktes Camping an der Rennstrecke erlaubt. Wir sind alle voller Vorfreude.“

Zu erleben gibt es das F1 2-Seater-Spektakel am Freitag von 15:50 Uhr bis 16:50 Uhr, am Samstag von 12:00 bis 12:45 sowie von 17:45 bis 18:30 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 12:45. Bevor der Bolide aber über den 4,601 km langen Kurs jagt, wird das Prachtstück erst noch im Rahmen der Bundesligapartie RB Leipzig gegen FC Augsburg, zusammen mit einem Porsche des DTM-Teams SSR Performance und einem Ferrari des DTM-Teams Red Bull AlphaTauri AF Corse vor dem Stadion auf der Festwiese ausgestellt. Gerhard Berger wird bei der Fan-Aktion in Leipzig anwesend sein und einen der Rennwagen in der Halbzeitpause in das Stadion fahren.

Montag, 9. Mai 2022

IDM Sidecar: Saisoneröffnung am Lausitzring

Schlosser/Fries
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

Im Rennen 1 gingen 12 Teams an den Start. Die Weltmeister aus der Schweiz standen auf der Pole-Position, aber Reeves/Rousseau erwischtenden besseren Start und konnten sich leicht absetzen. Dahinter folgten die amtierenden IDM-Meister des Vorjahres, Josef Sattler und Beifahrer Luca Schmidt. Reeves/Rousseau (ARS Yamaha 600) konnten die Führung aber nur vier Runden halten, dann fanden Schlosser/Fries (LCR Yamaha) den Weg vorbei. In Runde 6 des Sprentrennens fuhren Schjlossewr/Fries Bestzeit und konnten sich in Folge absetzen.

Schlosser/Fries gewannen schließlich nach zwölf Runden mit rund drei Sekunden Vorsprung von Reeves/Rousseau.Auf Platz 3 kamen Josef Sattler und Beifahrer Luca Schmidt mit schon mehr als 14 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Ergebnis IDM Sidecars Lausitzring Rennen 1 (Top-Ten):

1. Markus Schlosser/Marcel Fries (CH)
2. Tim Reeves/Kevin Rousseau (GB/F) +3.141 sec
3. Josef Sattler/Luca Schmidt (D) +14.514
4. Max Zimmermann/Ronja Mahl (D) +42.636
5. Eero Pärm/Lauri Lipstok (EST) +42.825
6. Peter Kimeswenger/Ondrej Sedlacek (A/CZ) +49.764
7. Wout Vermeule/Jarno Bouius (NL) +1:01.896 min
8. Markus Schwegler/Ondrej Kopecky (D/CZ) +1:11.324
9. Jakob Rutz/Thomas Hofer (CH) +1:11.869
10. Wiggert Kranenburg/Denise Kartheininger (NL/D) +1:27.330

Reeves/Rousseau gewannen schon in Rennen 1 den Start und konnten sich in Folge mit den Verfolgern Schlosser/Fries vom übrigen Feld absetzen. In Runde 8 konnten  Schlosser/Fries sich schließlich an den Führenden vorbeipressen und sich wie in Rennen 1 dann absetzen. Sie siegten schließlich mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung. Sattler/Schmidt fuhren wie in Rennen 1 mit ihrer ARS Yamaha ungefärdet auf Platz 3.

Ergebnis IDM Sidecars Lausitzring Rennen 2 (Top-Ten):

1. Markus Schlosser/Marcel Fries (CH) 12 Runden
2. Tim Reeves/Kevin Rousseau (GB/F) +5.014 sec
3. Josef Sattler/Luca Schmidt (D) +36.241
4. Max Zimmermann/Ronja Mahl (D) +1:12.277 min
5. Lennard Göttlich/Uwe Neubert (D) 1:18.463
6. Eero Pärm/Lauri Lipstok (EST) +1:18.733
7. Jakob Rutz/Thomas Hofer (CH) 1:33.203
8. Peter Kimeswenger/Ondrej Sedlacek (A/CZ) +1 Runde
9. Wiggert Kranenburg/Denise Kartheininger (NL/D) +1 Runde

wegen Ausfällenn nur 9 Fahrzeuge im Ziel.


IDM Supersport 300: Saisoneröffnung am Lausitzring

Marvin Siebdrath gilt als Titelfavorit für die Saison 2022
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

In der Nachwuchsklasse Supersport 300 dominierte KTM, auch wenn die Heros Lennox Lehmann und Scott Deroue vom Freudenberg KTM-Paligio Racing Team je ein Mal stürzten. Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist nach dem Saisonauftakt zwar Marvin Siebdrath (Füsport-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) der den zweiten Lauf des Wochenendes für sich entschied, aber ohne KTM wird die Rechnung auch 2022 nicht gemacht.  „Ich kann heute wirklich nicht meckern“, sagt Siebdrath. „Ich hatte mir zuvor zwar einen anderen Plan überlegt wie ich das Rennen fahre, aber in dieser Klasse muss man einfach spontan sein“ , so der Vizemeister des Vorjahres weiter, der an diesem Wochenende satte 40 Punkte einkassieren konnte.

Yamaha hat in Michel-Caspar Wieth eine neue Nachwuchshoffnung gefunden. Mit dem Junior wurde ein Förderprogramm mit dem Kiefer Racing Team ins Leben gerufen. Besonderheit: Hier wird mit dem zweifachen Weltmeister Sandro Cortese zusammengearbeitet. Er ist einer der ehemaligen Fahrer des Teams aus seinen Zeiten in der 125 cm³-Weltmeisterschaft. Cortese begleitet das Projekt als Teamkoordinator und Wieth fuhr bei seinem ersten Auftritt in die Top Ten.

Ergebnis IDM Supersport 300 Rennen 1 (Top-Ten):

1. Lennox Lehmann (KTM)
2. Leo Rammerstorfer (KTM)
3. Marvin Siebdrath (Kawasaki)
4. Thom Molenaar (Kawasaki)
5. Troy Beinlich (Kawasaki)
6. Sven Doornenbal (Kawasaki)
7. Max Zachmann (Kawasaki)
8. Marcel Blersch (KTM)
9. Michel Casper Wieth (Yamaha)
10. Nick Roelfsma (Yamaha)

Ergebnis IDM Supersport 300 Rennen 2 (Top-Ten):

1. Marvin Siebdrath (Kawasaki)
2. Scott Deroue (KTM)
3. Jorke Erwig (Kawasaki)
4. Leo Rammerstorfer (KTM)
5. Troy Beinlich (Kawasaki)
6. Thom Molenaar (Kawasaki)
7. Michel Caspar Wieth (Yamaha)
8. Filip Feigl (Kawasaki)
9. Max Zachmann (Kawasaki)
10. Oliver Svendsen (Kawasaki)

 

IDM Supersport: Saisoneröffnung am Lausitzring

Max Enderlein mit Doppelsieg und Meisterschaftsführung

Max Enderlein
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

In der IDM Supersport ging die volle Punktzahl an Max Enderlein (MR32 Racing), der den Österreicher Thomas Gradinger (Eder-Racing) auf den letzten Metern in einem blitzsauberen Manöver eiskalt ausbremste, um mit dem Hauch von 22 Hundertstelsekunden Vorsprung vor ihm in Rennen 1 siegte.  Platz 3 holte Newcomer de Vleeschauwer, der sich noch Kofler geschnappt hatte und damit bei seinem ersten Supersport-Rennen gleich mal aufs Podest fuhr.

Den zweiten Lauf gewann Max Enderlein wesentlich deutlicher vor dem Ex-WM-Fahrer und IDM-Champion von 2017, der auf ein Comeback in der Weltmeisterschaft spekuliert. Zuvor muss es aber in der IDM perfekt für den 25-jährigen Yamaha-Fahrer laufen. Gradinger ließ sich von Beinlich nicht nervös machen und brauste als Zweiter durchs Ziel. Rang 3 ging mit Beinlich in Richtung Thüringen. De Vleeschauwer sicherte sich mit Rang 4 die Medaille für den besten Kawasaki-Piloten.

In der Supersport-Klasse haben die Motorräder circa 135 PS. Für die meisten Aufsteiger aus kleineren Klassen ist das ein gewaltiger Umstieg. Scheinbar nicht für den Belgier Luca de Vleeschauwer (Kawasaki Weber-Motos) der aus der IDM Supersport 300 kommt, in der mit 50 PS-Motorrädern gefahren wird. Er fuhr im ersten Supersport-Rennen seines Lebens gleich aufs Podium. Im zweiten musste er Chris Beinlich (Roto-Store BRT) den Vortritt lassen, der damit für ein komplettes Yamaha-Podium sorgte.

Max Enderlein kann jubeln, Rennen 1 knapp gewonnen
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis IDM Supersport Rennen 1 (Top-Ten):

1. Max Enderlein (Yamaha)
2. Thomas Gradinger (Yamaha)
3. Luca de Vleeschauwer /Kawasaki
4. Andreas Kofler (Kawasaki)
5. Jan-Ole Jähnig (Yamaha)
6. Yves Stadelmann (Yamaha)
7. Mila Merckelbagh (Yamaha)
8. Koen Meuffels (Yamaha)
9. Micky Winkler (Kawasaki)
10. Leon Lambig (Yamaha)

Podium Rennen 2 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Supersport Rennen 2 (Top-Ten):

1. Max Enderlein (Yamaha)
2. Thomas Gradinger (Yamaha)
3. Christoph Beinlich (Yamaha)
4. Luca de Vleeschauwer (Kawasaki)
5. Andreas Kofler (Kawasaki)
6. Yves Stadelmann (Yamaha)
7. Jan-Ole Jähnig (Yamaha)
8. Melvin van der Voort (Yamaha)
9. Milan Merckelbagh (Yamaha)
10. Micky Winkler (Kawasaki)

 

 

IDM Superbike: Saisoneröffnung am Lausitzring

Reiterberger mit voller Punktzahl und der Meisterschaftsführung

Markus Reiterberger holt in der Lausitz volle Punktzahl und die Meisterschaftsführung
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

Markus Reiterberger (BCC-alpha-Van Zon-BMW) war der Dominator in der IDM-Königsklasse Superbike. Er startete von der Pole Position und gewann beide Rennen, die am Sonntag ausgetragen wurden. Sein großer Kontrahent Florian Alt (Wilbers-BMW Racing) erlebte dagegen ein dramatisches Wochenende. Eigentlich war von einem Zweikampf mit Reiterberger zu rechnen, doch Alts erhofftes Duell samt Punkteausbeute löste sich im ersten Lauf nach nur anderthalb Runden in einer Rauchwolke auf. Und es kam noch härter für den 25-jährigen BMW-Fahrer. Im zweiten Lauf blieb er mit einem Elektronikausfall schon am Start stehen. Nun hat der Nümbrechter viel aufzuholen, wenn er Reiterberger einholen und im Titelkampf der 200 PS-Liga mitspielen will. Reiterberger hat 50 Punkte Vorsprung, dennoch sagt er: „Wenn Florian dabei ist, muss ich gewappnet sein.“ Es sind noch 14 Rennen zu fahren. 

Nach dem zweiten IDM Superbike-Lauf wurde Markus Reiterberger, der als Erster ins Ziel kam, fünf Plätze strafversetzt. und nam nicht an der Siegerehrung teil. Der Bayer soll in einer Gelbphase überholt. Das warf ihn in der Wertung des Laufes auf den sechsten Platz zurück. Das BCC-alpha Racing-Van Zon-BMW-Team um Werner Daemen legte Protest gegen die Entscheidung ein. Reiterberger musste um seinen Sieg zittern. Dem Protest jedoch wurde nach einer Besprechung der Rennleitung und Kommissaren stattgegeben. Der Rennleitung liegen Beweise vor, dass der Überholvorgang abgeschlossen war und der Streckenposten an der Stelle nicht mit der gelben Fahne gewinkt hat. Somit ist Reiterberger der Sieger des Laufes und erhält dafür auch 25 Meisterschaftspunkte.

Julian Puffe - am Lausitzring zweimal auf dem Podium
Foto: Jens Hawrda

Das Team GERT56 aus dem sächsischen Pirna landete mit Toni Finsterbusch und Julian Puffe auf den Plätzen zwei und drei einen Doppelschlag im zweiten Rennen. Es war ein Meilenstein in der Geschichte des Teams, das erst vor einem Jahr in die IDM Superbike eingestiegen ist. Puffe, der schon im ersten Lauf auf dem Podium gestanden hatte, geriet  völlig aus dem Häuschen. Er hatte schwer mit den Tränen zu kämpfen und konnte seine Emotionen kaum zurückhalten. „Es war ein so langer Weg bis hierher. Ich habe letztes Jahr nicht einen einzigen Podestplatz errungen und hatte in so vielen Rennen so viel Pech. Aber mein Teamchef Karsten Wolf hat immer an mich geglaubt“, bekundete der 26-jährige Schleizer dankbar. Ein Zeichen in der IDM Superbike setzte auch Jan Mohr (BCC-alpha-Van Zon-BMW). Der Österreicher stieg auf dem Lausitzring zum ersten Mal in seiner fünfjährigen Superbike-Karriere aufs Siegerpodest und ist jetzt sogar Zweiter in der Gesamtwertung. Die Überraschung war perfekt, auch wenn die Gegnerschaft den 24-Jährigen auf dem Zettel haben musste.

Die BMW-Armada ist eine Macht, doch so leicht geben sich die Gegner nicht geschlagen. Bastien Mackels ließ die Weber-Kawasaki zwischendurch an der Spitze aufleuchten und alle der in der IDM Superbike vertretenen Motorradmarken - BMW, Honda, Kawasaki und Yamaha - hatten in beiden Rennen mindestens einen Vertreter in den Top Ten.

Podium Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis IDM Superbike Rennen 1 (Top-Ten):


1. Markus Reiterberger (BMW)
2. Jan Mohr (BMW)
3. Julian Puffe (BMW)
4. Bastien Mackels (Kawasaki)
5. Pepijn Bijsterbosch (BMW)
6. Rob Hartog (Yamaha)
7. Daniel Kartheininger (Yamaha)
8. Kamil Krzemien (BMW)
9. Sandro Wagner (BMW)
10. Hikari Okudo (Honda)

Ergebnis IDM Superbike Rennen 2 (Top-Ten):

1. Markus Reiterberger (BMW)
2. Toni Finsterbusch (BMW)
3. Julian Puffe (BMW)
4. Jan Mohr (BMW)
4. Bastien Mackels (Kawasaki)
6. Pepijn Bijsterbosch (BMW)
7. Markus Reiterberger (BMW)
8. Kamil Krzemien (BMW)
9. Sandro Wagner (BMW)
10. Hikari Okubo (Honda)