Freitag, 14. Mai 2021

IDM Superbike: Alt und Mikhalchik nicht in Most am Start

Ilya Mikhalchik startet nicht in Most
Foto: Jens Hawrda

Für die geplanten Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben stehen die Ampeln auf Grün. Für Florian Alt vom Wilbers-BMW-Racing-Team beginnt vom 21. bis 23. Mai damit auch der Titelkampf in der IDM Superbike 1000. Theoretisch ist dabei jeder einzelne Meisterschaftspunkt für Alt wichtig. Trotzdem wird der 24-jährige schon bei der darauf folgenden Veranstaltung im tschechischen Most fehlen und nimmt stattdessen am 24h-Rennen von Le Mans teil. Der zur Langstrecken-Weltmeisterschaft zählende Klassiker wird ebenfalls am dritten Juni-Wochenende ausgetragen.

Durch die Terminkollision des kürzlich verschobenen Le Mans-Events mit der IDM in Most ist das Wilbers-BMW-Racing-Team in die Zwickmühle geraten. Florian Alt ist für beide Serien gesetzt. Wo aber soll er nun fahren? Teamchef Benny Wilbers hat dafür eine pragmatische Lösung gefunden. Er sagt: „Hinter der Veranstaltung in Most steht ein großes Fragezeichen. Tschechien ist momentan als Risikogebiet eingestuft und es besteht eine Reisewarnung. Le Mans ist als Zielort für uns die sicherere Variante und Florian Alt wird in Frankreich starten.“

Wilbers hat sich vor der Entscheidung mit Werner Daemen, dem Teamchef des EGS-alpha-Van Zon-BMW-Teams, verständigt. Auch der Belgier wird mit Ilya Mikhalchik seinen IDM Superbike-Titelkandidaten in den 24h-Kampf schicken. Wilbers und Daemen planen für die Zukunft eine engere Zusammenarbeit in der Endurance-WM. An den Details wird bereits gefeilt.

„Natürlich riskieren wir mit dem Deal unsere Titelchancen im IDM-Titelkampf“, weiß Wilbers, „und es tut uns auch für die Konkurrenz leid, in Most zwei Spitzenfahrer aus der Königsklasse zu nehmen, aber als Teams fehlen wir nicht völlig. Für Wilbers-BMW-Racing wird auf jeden Fall Nachwuchsmann Marco Fetz am Start sein. Sollte die Veranstaltung in Tschechien wegen der COVID-19-Situation abgesagt werden, löst sich alles in Luft auf. Ansonsten kämpfen Alt und Mikhalchik später unter gleichen Bedingungen weiter um die IDM Superbike 1000-Krone.“

Quelle: www.wilbes.de

Start frei für Deutsche GT-Meisterschaft

  • Saisonauftakt am Wochenende in Oschersleben
  • Starterfeld präsentiert sich bei Fotoshooting

Spektakulär: das Starterfeld des ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Es kann losgehen: Das ADAC GT Masters ist startklar für seine 15. Saison, die an diesem Wochenende (14.–16. Mai) in Oschersleben beginnt. Eingeläutet wurde das Rennwochenende mit einem spektakulären Fotoshooting, bei dem sich der Großteil des Starterfeldes für ein Gruppenbild präsentierte. Beim Pre-Event-Test am Donnerstag gelang Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und seinem neuen Partner Mathieu Jaminet (26/F) im Porsche 911 GT3 R von SSR Performance mit 1.23,756 Minuten die Bestzeit, dahinter folgten die beiden Mercedes-AMG GT3 Evo von Maximilian Buhk (28/Hamburg) und Raffaele Marciello (26/I, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) und Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT). Die waren lediglich 17 beziehungsweise 19 Tausendstelsekunden langsamer. Am Freitag startet um 10.15 Uhr die Action auf der Rennstrecke mit dem ersten Freien Training. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Zahlen und Fakten zum Saisonauftakt des ADAC GT Masters

 Deutsche GT-Meisterschaft beginnt am Wochenende in Oschersleben

Die Spannung steigt: An diesem Wochenende (14.–16. Mai) startet das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2021. Das Auftaktwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft liefert zahlreiche spannende Zahlen, Daten und Statistiken. Die beiden Rennen in der Magdeburger Börde werden am Samstag und Sonntag ab jeweils 16 Uhr von NITRO live und in voller Länge übertragen, online sind die Rennen im Livestream bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Foto: Jens Hawrda
Power

Das Starterfeld des ADAC GT Masters bringt es auf insgesamt rund 17.000 PS.

Volles Programm

Der neue TV-Partner NITRO überträgt am Samstag und Sonntag jeweils ab 16 Uhr insgesamt fast fünf Stunden live von den beiden Auftaktrennen in Oschersleben. Der Livestream von TVNOW zeigt am Wochenende rund neun Stunden Qualifying- und Rennaction des ADAC GT Masters, der ADAC GT4 Germany und der ADAC TCR Germany.

Drei Handvoll

Das ADAC GT Masters startet 2021 in seine bereits 15. Saison. Seit dem ersten Rennen 2007 durchgängig in der Serie am Start: Die Corvette von Callaway Competition.

Foto: Jens Hawrda
Tradition

Zum 13. Mal startet das ADAC GT Masters auf dem Kurs in der Magdeburger Börde in die neue Saison. Insgesamt ist es das 16. Rennwochenende, das die Meisterschaft dort bestreitet. Nur 2007 und 2020 startete die Serie nicht in Oschersleben in die neue Saison.

International

Beim Saisonauftakt in Oschersleben starten Fahrer aus zwölf Nationen. Deutschland ist mit 30 Piloten am stärksten vertreten, dahinter folgen Österreich (7) und die Schweiz (5).

Soundkulisse

Der Sound des ADAC GT Masters ist einzigartig: Sechszylinder-Boxer, bullige V8-Power und hochdrehende V10-Mittelmotoren sorgen für eine unvergleichbare Soundkulisse. Der Vierliter-Saugmotor des Porsche 911 GT3 R ist der kleinste Motor im Feld. Hubraumkönige sind die Corvette C7 GT3-R und der Mercedes-AMG GT3 Evo mit jeweils 6,2-Liter-V8-Motoren.

Schneller Stern

Das schnellste Auto in Oschersleben ist der Mercedes-AMG. Marvin Dienst fuhr damit 2019 den bestehenden ADAC GT Masters-Rundenrekord, Raffaele Marciello beim Finale im vergangenen Herbst einen neuen Qualifyingrekord.

Jung und alt

Serienneuling Hugo Sasse ist der jüngste Fahrer im aktuellen Feld der Deutschen GT-Meisterschaft. Wenn am Samstag das erste Rennen startet, ist der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot 17 Jahre und 28 Tage alt. Ältester Starter ist Pierre Kaffer mit 44 Jahren, 6 Monaten und 9 Tagen.

Treue Seele

Bereits seit 2016 startet Christopher Mies für Montaplast by Land-Motorsport, kein Fahrer ist einem Team im ADAC GT Masters länger treu.

Routine

Der erfahrenste Pilot im Feld ist mit bisher 177 bestrittenen ADAC GT Masters-Rennen der zweifache Champion und Rekordstarter Sebastian Asch.

Rookies

Mit Jusuf Owega, Dylan Pereira, Hugo Sasse und Luca-Sandro Trefz starten vier Serienneulinge beim Saisonauftakt.

Siegertypen

Audi-Pilot Daniel Keilwitz ist mit 22 Rennsiegen der erfolgreichste Pilot im ADAC GT Masters, Titelverteidiger Christian Engelhart folgt mit 15 Triumphen, dritterfolgreichster Fahrer im Starterfeld ist Christopher Haase (12). Insgesamt 29 Fahrer im 2021er-Line-up, also rund die Hälfte, haben mindestens ein Rennen im ADAC GT Masters gewonnen.

Topmarken

Audi ist mit bisher 44 Rennsiegen die erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters, dahinter folgen Corvette (36) und Porsche (33).

Streckenspezialist

Vier Mal hat Christian Engelhart bereits in Oschersleben gewonnen. Kein anderer aktueller Pilot stand in der Magdeburger Börde so oft ganz oben auf dem Podium.

Neue Starter, neue Regeln: Das ist neu im ADAC GT Masters 2021

  • Top-Leistungen im Qualifying werden mit Punkten belohnt
  • Umfangreiche Berichterstattung der Mediengruppe RTL
  • Weltpremiere der Penalty-Lap, Einführung der Full Course Yellow

Foto: Jens Hawrda

Neue Fahrer und Teams, ein neuer Status, dazu eine Weltpremiere und ein neuer TV-Partner – im ADAC GT Masters hat sich vor dem Saisonauftakt am kommenden Wochenende (14.–16. Mai) in Oschersleben viel getan. Die beiden Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen. Weitere Infos zum neuen Übertragungspartner und den anderen Neuerungen im ADAC GT Masters hier im Überblick.

Aufwertung

Ruhm und Ehre: Das ADAC GT Masters erhält in diesem Jahr vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) erstmals das Prädikat der „Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft“ – den höchsten Titel im deutschen Automobil-Rundstreckensport.

Fernsehpartner

Die Mediengruppe RTL ist die neue Fernsehheimat des ADAC GT Masters. NITRO überträgt alle 14 Rennen und setzt bei seinen Live-Übertragungen auf ein Motorsport-erfahrenes Quartett. Moderatorin Eve Scheer führt zusammen mit Experte Nico Menzel durch die Sendungen. Kommentiert werden die Rennen vom ehemaligen Rennfahrer Dirk Adorf, Reporterin und Moderatorin Anna Nentwig komplettiert das NITRO-Team. Die neue Startzeit der Rennen ist in der Regel 16.30 Uhr. Online sind alle Rennen und das Qualifying auf Deutschlands führender Streamingplattform TVNOW zu sehen – kostenlos und ohne Anmeldung. Das ADAC GT Masters wird auch auf weiteren Plattformen und digitalen Kanälen der Mediengruppe RTL abgebildet, wie mit einem Highlightmagazin auf dem Nachrichtensender n-tv.

Foto: Jens Hawrda
Punktevergabe

Bis zu 30 Fahrzeuge lagen im Qualifying des ADAC GT Masters im vergangenen Jahr in nur einer Sekunde. Eine starke Leistung bei dieser hohen Leistungsdichte wird in diesem Jahr extra belohnt: Erstmals erhalten die Top 3 jedes Zeittrainings nach dem Schema 3-2-1 Meisterschaftspunkte.

Penalty Lap

Weltpremiere in Oschersleben: Als erste Automobilrennserie überhaupt führt das ADAC GT Masters die sogenannte Penalty Lap ein, mit der Fahrer bei weniger schweren Vergehen bestraft werden. Zu diesem Zweck wird eine Penalty Zone eingerichtet, in der das betreffende Fahrzeug einen definierten Korridor mit maximal 60 km/h durchfahren muss.

Full Course Yellow

Bei kleineren Zwischenfällen auf der Strecke kann der Renndirektor zukünftig zur fairen und sicheren Rennsteuerung auf eine Full-Course-Yellow-Phase zurückgreifen. Dabei gilt auf der ganzen Strecke ein maximales Tempo von 60 km/h und Überholverbot.

Gewichte runter

Noch mehr Spannung verspricht die Reduzierung des Erfolgsballasts, den die ersten drei für das folgende Rennen mitführen müssen. Die Sieger erhalten statt 30 nur noch 20 Kilogramm Zusatzgewicht, bei Platz zwei sind es zehn und beim dritten Rang fünf Kilogramm. Auch das Handicapgewicht, das je nach Einstufung der Fahrer eines Autos vergeben wird, wird verringert.

Starterfeld

Neue Namen und bekannte Rückkehrer bereichern in diesem Jahr das Starterfeld des ADAC GT Masters. So feiert das Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo seine Premiere. Das Team Joos Sportwagentechnik absolviert dagegen nach ersten Testeinsätzen 2020 nun seine erste komplette Saison mit einem Porsche 911 GT3 R. Ihr Comeback feiern mit jeweils einem Audi R8 LMS Phoenix Racing und Yaco Racing, beides bereits Rennsieger im ADAC GT Masters. Auch auf der Fahrerseite gibt es prominente Rückkehrer: Mit Jules Gounon (26/F, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) und Mathieu Jaminet (26/F, SSR Performance) feiern zwei ehemalige Meister ihr Comeback. Knapp zehn Piloten starten 2021 zum ersten Mal in der Meisterschaft, darunter die ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Luca-Sandro Trefz (19/Wüstenrot, Montaplast by Land-Motorsport) und Hugo Sasse (17/Aschersleben, T3 Motorsport), beide Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport. Neu im Starterfeld ist auch Porsche-Cup-Spezialist Dylan Pereira (23/L, Küs Team Bernhard), der auch in der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft WEC antritt. Insgesamt 30 Profis starten beim Auftakt in Oschersleben.

Strecken

Anspruchsvoll: Das ADAC GT Masters ist zwar schon seit 2012 in Zandvoort zu Gast, startet aber nun erstmals auf der 2019/2020 aufwendig renovierten Strecke an der Nordseeküste – inklusive spektakulärer Steilkurve. Und das sogar noch vor dem Großen Preis der Formel 1.

Nachhaltigkeit

Der ADAC setzt sich zusammen mit dem neuen Partner BWT für mehr Nachhaltigkeit an den Rennstrecken der Deutschen GT-Meisterschaft ein. Getreu der Botschaft „Change the world, sip by sip“ wird das Fahrerlager des ADAC GT Masters als weltweit erstes zu einer zu einer „Bottle Free Zone“.


ADAC TCR Germany startet in Oschersleben in die Saison

  • Auftakt der sechsten Saison der ADAC TCR Germany
  • Rennen und Qualifyings live bei TVNOW
  • 17 Starter mit Tourenwagen von sechs Herstellern am Start

Foto: Jens Hawrda

Die lange Zeit der Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es in der ADAC TCR Germany endlich zur Sache. An diesem Wochenende startet die Tourenwagenserie des ADAC in ihre sechste Saison, in der Motorsport Arena Oschersleben sind bei den ersten beiden Saisonrennen 17 Starter mit Tourenwagen von sechs Herstellern dabei. Die Rennen und erstmals auch die beiden Qualifyings werden live im Stream bei TVNOW, dem Streamingportal der RTL-Gruppe, und auf adac.de/motorsport übertragen. Um die Rennen auf TVNOW.de zu sehen, ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich.

Die Herausforderer Audi, Cupra, Honda, Opel und VW wollen Titelverteidiger Hyundai vom Thron stoßen, und WTCR-Fahrer Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) hat bei seiner Rückkehr in die ADAC TCR Germany natürlich den Titel im Visier. Der Hyundai-Werksfahrer, 2018 Vizemeister der Tourenwagenserie des ADAC, absolviert 2021 die gesamte Saison in Deutschland und will nun den Meistertitel holen.

Es wäre der dritte Meistertitel nacheinander für das Team Hyundai Team Engstler. Im Vorjahr hatte Antti Buri (32, Finnland) die Meisterschaft gewonnen, 2019 war Max Hesse (19, Wernau) der Champion. „Ich freue mich auf die Saison, das Ziel ist natürlich ganz klar, in Oschersleben um den Sieg zu kämpfen. Aber im Sport weiß man nie – ich will einfach das Maximale aus dem Auto und mir herausholen“, sagt Luca Engstler, der beim Vorsaisontest in Oschersleben mit der Bestzeit bereits sein Tempo unter Beweis gestellt hatte: „Da lief es ganz gut. In erster Linie ging es darum, den Reifen wieder kennenzulernen und mich im Auto zurechtzufinden.“

An Engstlers Seite starten 2021 Martin Andersen (26, Dänemark), Nico Gruber (19, Österreich) und Routinier Roland Hertner (61, Heilbronn), der 2021 in der neuen Trophy-Wertung für ambitionierte Gentlemen-Fahrer an den Start gehen wird.

In dieser Wertung schickt Wimmer Werk Motorsport gleich drei Fahrer ins Rennen. Christian Voithofer und Günter Benninger sitzen dabei im Cupra León Competición, ihr österreichischer Landsmann Peter Gross startet im Audi RS3 LMS. Ich denke, dass wir mit unseren drei Piloten in der Trophy sehr gut aufgestellt sind und freue mich, dass wir ihnen hier ein tolles Aufgabengebiet bieten können. Es wird nicht leicht für sie, aber wenn’s gut läuft, können wir auch vorne dabei sein. Das ist auch das erklärte Ziel“, sagt Teamchef Felix Wimmer.

Foto: Jens Hawrda

Mit Eric Scalvini (26, Italien) schicken die Österreicher zudem einen Piloten mit Meisterschaftsambitionen ins Rennen. „Ich kenne Eric schon seit Jahren als superschnellen Fahrer in der TCR Italy“, sagt Felix Wimmer über den früheren Vizemeister der italienischen Serie: „Den sogenannten Favoriten wollen wir es nicht ganz so einfach machen.“

Im Kreis der Favoriten findet sich auch ein alter Bekannter wieder. Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), im Vorjahr Meisterschaftsdritter, hat sich kurzfristig für einen Start in der ADAC TCR Germany entschieden und wird nicht wie geplant im ADAC GT Masters starten. Er wird im Honda Civic TCR an der Seite seines Bruders Marcel Fugel (20, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) starten, der 2020 die Honda Junior Challenge gewonnen hat und sich nun in der Spitze des Feldes etablieren will.

René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) setzt im VW Golf GTI TCR alles daran, die Honda Junior Challenge im nächsten Anlauf zu gewinnen. Doch mit Albert Legutko (20, Polen, Albert Legutko Racing) im Honda, Nico Gruber im Hyundai, Szymon Ladniak (18, Polen, JP Motorsport) im VW und Philipp Regensperger (22, Neumarkt St. Veit, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR hat Kircher harte Konkurrenz im Rennen um den Junior-Titel.

Neu sind zudem Robin Jahr (30, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau), Patrick Sing (28, Crailsheim, RaceSing) und Jonas Karklys (31, Litauen, NordPass), die allesamt auf den Hyundai i30 N TCR setzen.

Neben der neuen Trophy-Wertung gibt es auch Änderungen im Ablauf des Wochenendes. Anders als zuletzt gibt es nun zwei Qualifyings – eines am Samstagmorgen und eines am Sonntagmorgen. Sie entscheiden über die Startreihenfolge der Rennen am jeweiligen Tag und werden in dieser Saison besonders wertvoll sein. Für die Pole Position gibt es zehn Meisterschaftspunkte, für Platz zwei acht und für Rang drei sechs. Startplatz acht wird mit einem Zähler belohnt. Auch in den Team-, Trophy, und Junior-Wertungen werden die Leistungen im Qualifying mit Punkten honoriert.