Dienstag, 16. Februar 2021

GRT Grasser: mit vier Lamborghini und starken Fahrern um Titel kämpfen

  •  Fahrerkader ein Mix aus bekannten Namen, Rückkehrern und Youngstern
  •  Teamchef Gottfried Grasser: „Wir greifen wieder an“
  •  Österreicher bringen vier Lamborghini Huracán GT3 Evo an den Start

GRT Grasser startet mit vier Huracán GT3 im ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport
 


Vier gewinnt – so lautet 2021 das Motto beim GRT Grasser Racing Team. Die österreichische Mannschaft startet mit vier Lamborghini Huracán GT3 Evo im ADAC GT Masters. Das Ziel: der Titelgewinn. In der Deutschen GT-Meisterschaft setzt Grasser dabei auf drei Lamborghini-Werksfahrer, routinierte Rennsieger und vielversprechende Nachwuchspiloten. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison, der TV-Sender NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge im frei empfangbaren Fernsehen,

Das erste Fahrerduo bilden die Werksfahrer Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (30/E). „Ich freue mich unheimlich, dass Mirko zurückkehrt“ sagt Gottfried Grasser. „Er ist ein guter Freund und war schon beim Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini dabei. Das verbindet uns. Albert ist extrem schnell und hat viel Talent. Er wird seinen Weg machen. Mir gefällt, dass er viele Emotionen hat und immer alles gibt.“ Rückkehrer Rolf Ineichen (42/CH), mit 36 Klassensiegen der erfolgreichste Pilot in der Pirelli-Trophy-Wertung in der Seriengeschichte, und Werksfahrer Franck Perera (36/F) teilen sich den zweiten Huracán. Grasser: „Beide haben schon 2019 erfolgreich ein Team gebildet. Sie harmonieren sehr gut. Franck liegt extrem daran, den Teamkollegen weiterzubringen. Da ist null Egoismus im Spiel.“

In den zwei weiteren Fahrzeugen setzt Grasser auf junge Nachwuchsfahrer. Wie bereits im vergangenen Jahr bilden die Lamborghini-Junioren Steijn Schothorst (26/NL) und Tim Zimmermann (25/Langenargen) eine Fahrerpaarung. Das Duo beeindruckte 2020 in seiner ADAC GT Masters-Debütsaison mit drei Pole-Positions und einem Gesamtpodium. Zimmermann gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. „Beide hatten ein starkes erstes Jahr, an diese Entwicklung wollen wir anknüpfen. Sie werden sicher einige Highlights setzen.“ Für den vierten Huracán GT3 Evo steht bereits der erste Fahrer fest, für den zweiten Platz führt das Team noch Gespräche. „Die vier Fahrerteams werden eng zusammenarbeiten und alle Synergien nutzen“, so Grasser. „Es gibt transparente Daten und alle haben komplett das gleiche Material. Darauf lege ich sehr viel Wert. Es sollen faire Bedingungen bei uns herrschen.“

Jubiläumssaison für das GRT Grasser Racing Team

Für Gottfried Grasser und seine Mannschaft ist 2021 eine besondere Saison: Die Österreicher feiern zehnjähriges Jubiläum im ADAC GT Masters. 2011 gab Grasser, damals noch selbst als Fahrer aktiv, mit einer Dodge Viper auf dem Nürburgring seinen Einstand in der Rennserie. Seitdem hat sich viel getan. Nach einem bescheidenen Beginn hat sich das GRT Grasser Racing Team zu einem der erfolgreichsten und größten Rennställe im ADAC GT Masters entwickelt. Zehn Siege und 14 Pole-Positions stehen inzwischen zu Buche, kein Rennstall setzt 2021 mehr Fahrzeuge ein als die Mannschaft aus der Steiermark. „Unser heutiges Team ist mit den Anfängen gar nicht mehr vergleichbar“, blickt Gottfried Grasser zurück. „,Von der Bierbank zur ,Doppelstockhospi´ könnte man die Entwicklung zusammenfassen. Wir haben eine komplett andere Struktur, alles ist größer geworden und extrem gewachsen. Vor allem seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini 2015 ist es richtig bergauf gegangen. Wir haben seitdem einen tollen Partner, den wir rund um die Uhr unterstützen, und Lamborghini unterstützt uns ebenfalls rund um die Uhr. Das ist eine traumhafte Konstellation.“

Grasser hat in den vergangenen Jahren natürlich auch die Entwicklung des ADAC GT Masters verfolgt: „Die Entwicklung geht nur nach oben. Es gibt, glaube ich, keine Serie, wo der Kosten-Nutzen-Faktor so gut dargestellt wird. Das ist ein Faktor, der immer wichtiger wird. Es ist noch mit vernünftigen Kosten zu machen. Und vom Wettbewerb gibt es nichts Stärkeres auf der Welt, nicht einmal annähernd. In anderen Rennserien liegen 20 Autos innerhalb einer Sekunde, im ADAC GT Masters liegen 20 Autos innerhalb einer halben Sekunde. Die Serie ist vom Teilnehmerfeld, vom Wettbewerb wirklich fantastisch. Das ist beinharter Motorsport und gibt es nirgendwo anders.“

Highlights hat Grasser in den vergangenen Jahren einige erlebt: „Jeder einzelne Sieg bei unserem Heimspiel auf dem Red Bull Ring liegt mir sehr am Herzen. Mein persönlich schönster Sieg war der im Jahr 2015 bei der Premiere des neuen Lamborghini Huracán GT3. Was Schöneres konnte nicht passieren. Das ist eine Erinnerung, die bleibt. Aber es gab auch weitere tolle Events und Erfolge. Wir hatten 2018 zum Beispiel auch einen wunderschönen Sieg in Hockenheim.“

Ehrgeiziges Ziel

An diese Erfolge möchte Grasser 2021 anknüpfen. „Der Titel muss das Ziel sein“, so der Österreicher. „Wir waren in den letzten Jahren immer mal wieder nah dran, aber haben dann Fehler gemacht. Deshalb kann es nur heißen: Besser machen und wieder angreifen! Man lernt immer dazu. Meister zu werden ist immer sehr schwierig, denn es gibt viele andere Teams mit dem gleichen Ziel. Der Titelgewinn im ADAC GT Masters steht in meiner Prioritätenliste in diesem Jahr ganz oben. Wir haben ein sehr gutes Paket geschnürt.“

Montag, 15. Februar 2021

Erhart und Kaffer wechseln zu Rutronik Racing by TECE

  •  Duo teilt sich erneut einen Audi R8 LMS
  •  Elia Erhart: „Von der Zusammenarbeit mit Rutronik Racing verspreche ich mir viel“
  •  Dritte Saison für Rutronik Racing im ADAC GT Masters

 

Kaffer und Erhart bilden seit vier Jahren ein Team
Foto: ADAC-Motorsport


Neues Umfeld für Elia Erhart (32/Röttenbach) und Pierre Kaffer (44/Schlieren) im ADAC GT Masters: Der letztjährige Sieger der Pirelli-Trophy-Wertung und der Audi-Sport-Pilot starten 2021 in der Deutschen GT-Meisterschaft erstmals für Rutronik Racing by TECE. Dies gab das Duo am Sonntag in der neuesten Ausgabe von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk bekannt. Das ADAC GT Masters trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben seinen Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.

Erhart und Kaffer sind eine eingespielte Mannschaft. 2021 bestreiten sie bereits ihre vierte Saison in Folge in einem Audi R8 LMS. In der Saison 2018 holten sie auf dem Sachsenring einen Sieg. Dabei gelang ihnen ein ganz besonderer Coup: Sie gewannen vom 26. Startplatz aus. Keinem anderen Siegerduo gelang im ADAC GT Masters bisher eine größere Aufholjagd.

„Die Vorfreude ist unglaublich groß. Von der neuen Zusammenarbeit mit Rutronik Racing verspreche ich mir persönlich unheimlich viel. Die Mannschaft von Teamchef Fabian Plentz ist 2019 ins ADAC GT Masters eingestiegen und hat seitdem wirklich beeindruckende Erfolge erzielt“, sagt Elia Erhart. „Es freut mich sehr, dass uns unsere Wege nun zusammengeführt haben. Bedanken möchte ich mich allerdings auch recht herzlich beim Team Car Collection für die vergangenen beiden Jahre, durch die wir uns unglaublich weiterentwickelt haben.“

Auch Pierre Kaffer fiebert dem neuen Projekt entgegen: „Zunächst einmal freue ich mich sehr darüber, dass ich mir auch 2021 wieder einen Audi R8 LMS zusammen mit Elia im ADAC GT Masters teilen werde. Mit Rutronik Racing by TECE und vielen tollen Partnern an unserer Seite sehe ich uns hier wirklich sehr gut aufgestellt, um die gesteckten Saisonziele zu erreichen. Das ist einerseits die Verteidigung unseres Meistertitels in der Pirelli-Trophy-Wertung, andererseits aber auch der regelmäßige Vorstoß in die Punkteränge des Gesamtklassements.“

„Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass wir auch 2021 wieder eine unglaubliche Leistungsdichte im ADAC GT Masters erleben werden“, so Teamchef Fabian Plentz. „Nichtsdestotrotz stellen wir uns wieder mit zwei Audi R8 LMS dieser großen Herausforderung. Auf die Zusammenarbeit mit Elia und Pierre freue ich mich wirklich sehr. Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr angenehme Gespräche und waren uns schnell über das gemeinsame Engagement in der Saison 2021 einig. Die Besetzung des zweiten Fahrzeuges können wir leider erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, ebenso wie das genaue Design der beiden Audi R8 LMS.“

Rutronik Racing startet seit 2019 im ADAC GT Masters und hat sich schnell als eines der erfolgreichsten Teams etabliert. Gleich im Debütjahr gewann der Rennstall mit Patric Niederhauser (29/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA) die Fahrerwertung sowie die Teammeisterschaft. Auch im vergangenen Jahr kämpfte Rutronik Racing bis zum Finale in Oschersleben um den Titelgewinn.

Schrey/Piana starten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany

  •  Vizemeister teilen sich erneut einen BMW M4 GT4
  •  Klares Ziel ist der Gewinn des Meistertitels
  •  Hofor Racing by Bonk Motorsport plant auch 2021 mit zwei Fahrzeugen


Erfolgreiche Piloten: Gabriele Piana (li.) und Michael Schrey
Foto: ADAC-Motorsport
 

Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA) treten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany an. Wie in der Vorsaison pilotiert das Duo einen BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport. „Es gibt für uns keinen Grund, die beiden auszutauschen. Gabriele und Michael haben 2020 in der ADAC GT4 Germany eine herausragende Leistung gezeigt. Als Team harmonieren sie sehr gut. Sie ergänzen sich perfekt und treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Und davon einmal abgesehen, passt es auch menschlich zwischen ihnen und dem Team“, erklärt Teamchef Michael Bonk.

Schrey und Piana hatten 2020 weite Teile der ADAC GT4 Germany-Saison mitgeprägt und den Vizemeistertitel in der Fahrerwertung eingefahren. Sportlicher Höhepunkt war dabei der souveräne Laufsieg im Samstagsrennen in der Motorsport Arena Oschersleben. „2021 stelle ich unter das Motto 'Jetzt erst recht'“, so Bonk weiter. „Wir wollen uns wieder der Konkurrenz stellen und richtig angreifen. Der Titel ist ganz klar das Ziel. Darauf arbeiten wir hin.“

„Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, wozu wir fähig sind und was wir leisten können. Deswegen muss es unser Ziel sein, 2021 den Titel einzufahren“, ist auch Schrey hochmotiviert. „Ich freue mich schon sehr auf die anstehende Saison in der ADAC GT4 Germany. Das ADAC-Wochenend-Paket hat großes Renommee. Auch die Serie an sich finde ich phantastisch. Deswegen kann ich den Saisonstart schon gar nicht mehr abwarten.“

„Für uns als deutschsprachiges Team ist es wichtig, dass wir an einer deutschen Rennserie teilnehmen“, fügt Bonk einen weiteren Grund für das Engagement in der ADAC GT4 Germany an. „Deutsche Rennserien haben international immer einen hohen Stellenwert. Außerdem ist das Format top.“ Hofor Racing by Bonk Motorsport ist ein Zusammenschluss von Hofor Racing aus der Schweiz und Bonk Motorsport aus Westfalen. „Circa 90 Prozent des operativen Renngeschäfts läuft von unserem Stammsitz in Münster aus. Hier sind beispielsweise auch die Rennautos stationiert“, erläutert Bonk.

Von der Qualität des Rennstalls ist auch Michael Schrey begeistert. „Unsere Verbindung besteht mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt. Uns vereinen nicht nur Freundschaften sondern auch Titel. Das schweißt natürlich zusammen. Somit kommt für mich auch kein Team-Wechsel in Frage.“

Wie bereits 2019 und 2020 möchte Hofor Racing by Bonk Motorsport auch in der anstehenden Saison wieder mit zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten. „Für das zweite Auto sind wir derzeit in intensiven und interessanten Gesprächen. Wir sind zuversichtlich, final entschieden ist aber noch nichts“, verrät Bonk. „Für uns gilt eine klare Maxime: Als Team wollen wir in jedem Rennen den besten BMW stellen. Gabriele und Michael sind dabei die absolute Referenz. Von ihrer Erfahrung können dann auch die Piloten des zweiten Fahrzeuges profitieren. In Bezug auf Abstimmungsdaten arbeiten wir im Team absolut offen.“

Wimmer Werk Motorsport startet mit Cupra und Audi

  •  Max und Felix Wimmer setzen vier Fahrzeuge ein
  •  Max Wimmer: „Wir wollen mit allen vier Auto das Maximum herausholen“
  •  Das Team aus Österreich war bereits 2020 bei zwei Gaststarts dabei

Wimmer Werk Motorsport startet mit vier Fahrzeugen in der ADAC TCR Germany
Foto: ADAC-Motorsport
 

 Spannende Nachrichten aus Österreich: Das Team Wimmer Werk Motorsport geht in diesem Jahr mit gleich vier Fahrzeugen in der ADAC TCR Germany an den Start. Das österreichische Team, geführt von den Brüdern Felix und Max Wimmer, setzt drei Cupra Leon Competicion TCR und einen Audi RS3 LMS ein und sorgt somit für noch mehr Markenvielfalt in der ADAC TCR Germany. Die sechste Saison der Tourenwagenserie des ADAC beginnt vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.

„Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen mit allen vier Autos das Maximum herausholen“, sagt Teamchef Max Wimmer: „Die beiden Gaststarts 2020 haben gezeigt, dass wir uns in der ADAC TCR Germany wohlfühlen und uns dort beweisen wollen.“

Drei Starter für die Trophywertung und ein Meisterfahrer
Wimmer Werk Motorsport war bereits 2020 bei zwei Gaststarts in der ADAC TCR Germany dabei: In Hockenheim und beim „Heimrennen“ auf dem Red Bull Ring. Damals setzte das Team erstmals überhaupt den neuen Cupra ein, doch mittlerweile hat man zahlreiche weitere Erkenntnisse gewonnen, so Wimmer: „Wir haben viel ausprobiert, das Auto in der Zeit viel besser kennengelernt und konnten die ‚Kinderkrankheiten‘ ablegen.“

Als Fahrer der Cupra sind Günter Benninger (60, Österreich) und Christian Voithofer (43, Österreich) fix dabei. Mit einem weiteren Piloten sei man in guten Gesprächen, den Audi wird Peter Gross (57, Österreich) steuern. „Der Fahrer, mit dem wir noch sprechen, soll perspektivisch um die Meisterschaft oder zumindest die Spitze mitfahren“, sagt Max Wimmer: „Mit den drei anderen gilt der volle Fokus der Trophy-Wertung.“

Termine ADAC TCR Germany 2021 (Änderungen vorbehalten)

 
14.05. – 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
06.08. – 08.08.2021    Nürburgring
10.09. – 12.09.2021    DEKRA Lausitzring
17.09. – 19.09.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg
01.10. – 03.10.2021    Sachsenring
22.10. – 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Freitag, 5. Februar 2021

Team Zakspeed mit zwei Mercedes-AMG in der ADAC GT4 Germany

  •  Rennstall aus Niederzissen baut Programm in der ADAC GT4 Germany weiter aus
  •  Team Zakspeed setzt weiterhin auf Mercedes-AMG GT4
  •  Das GT4-Engagement dient als Sprungbrett ins ADAC GT Masters

Zakspeed ist 2021 in der ADAC GT4 dabei

Wenn vom 14. bis 16. Mai die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben beginnt, wird auch das Team Zakspeed wieder am Start stehen. Neben dem Einsatz von zwei Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters plant das Traditionsteam ein erweitertes Programm in der ADAC GT4 Germany. „Wir möchten mit mindestens zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten“, erläutert Teammanager Philipp Zakowski. „Aufgrund von Corona ist derzeit natürlich nicht alles komplett absehbar. Aber zwei Fahrzeuge sind aktuell der Plan. Wir arbeiten gerade sogar an einem dritten Auto.“

Als Fahrzeugmodell setzt Zakspeed weiterhin auf den Mercedes-AMG GT4. Die Fahrer hat das Team intern bereits größtenteils fixiert und wird das Aufgebot in den kommenden Wochen veröffentlichen. „Unser Saisonziel für die ADAC GT4 Germany ist klar definiert“, so Zakowski weiter. „Wir möchten 2021 mit um den Titel fahren und außerdem auch den Nachwuchs fördern.“

Zakspeed stieg 2020 zur dritten Saisonstation auf dem Sachsenring in die ADAC GT4 Germany ein. Am Steuer des blau-weißen Mercedes-AMG GT4 teilten sich Jan Marschalkowski (18/Inning) und Hendrik Still (33/Kempenich) die Arbeit. Dieses Duo hatte die ersten beiden Rennwochenenden noch für ein anderes Team bestritten. Das Engagement war gleich von Erfolg gekrönt. Marschalkowski/Still konnten das Samstagsrennen auf dem 3,645 Kilometer langen Kurs in Hohenstein-Ernstthal gewinnen. Am Saisonende wurde Marschalkowski zudem Junior-Champion der ADAC GT4 Germany.

„Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber grundsätzlich fühlen wir uns in der ADAC GT4 Germany richtig wohl. Es ist eine super Serie, insbesondere für junge Piloten, die in den GT3-Sport aufsteigen wollen“, erklärt Zakowski. „Und da wir schon seit fast einem Jahrzehnt im ADAC GT Masters unterwegs sind, macht die ADAC GT4 Germany für uns als Team natürlich auch logistisch absolut Sinn. Aus diesem Grund haben wir uns auch bewusst gegen andere Serien entschieden.“