Samstag, 7. März 2020

Schubert Motorsport: Comeback mit zwei BMW M6 GT3

  • Rennstall kehrt nach einem Jahr Pause in das ADAC GT Masters zurück
  • Fahrerkader mit DTM-Rennsieger, BMW-Werkspiloten und Nachwuchsfahrern
Nach einem Jahr Pause kehrt Schubert - Motorsport in die ADAC GT-Masters zurück
Foto: ADAC-Motorsport / Schubert-Motorsport



Eines der erfolgreichsten Teams des ADAC GT Masters kehrt in die „Liga der Supersportwagen“ zurück: Schubert Motorsport setzt bei seinem Comeback zwei BMW M6 GT3 ein. Das erste Fahrzeug pilotieren der ehemalige DTM-Rennsieger Joel Eriksson (21/S) und Aidan Read (21/AUS), im zweiten Auto wechseln sich Henric Skoog (23/S) sowie die BMW-Werksfahrer Erik Johansson (23/S) und Nick Yelloly (29/GB) ab. Das ADAC GT Masters trägt vom 26. bis 28. April in Oschersleben auf der Heimrennstrecke von Schubert Motorsport seinen Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.

„Ich bin sehr froh, dass wir wieder im ADAC GT Masters starten“, sagt Teamchef Torsten Schubert. „Die Serie liegt mir nach so vielen Jahren persönlich am Herzen. Die Rahmenbedingungen auf dem Fahrermarkt sind nicht immer einfach, umso glücklicher bin ich, zwei BMW M6 GT3 einsetzen zu können. Mit unseren Piloten haben wir eine starke Kombination auf die Beine gestellt. Da das ADAC GT Masters die härteste GT-Serie Europas ist, war das auch zwingend erforderlich, um eine Chance auf Erfolg zu haben. Im vergangenen Jahr war deutlich zu sehen, dass es schwierig war, auf allen Strecken gleichermaßen gut aufgestellt zu sein. Genau das muss aber unser Ziel sein, weshalb wir viel Trainingsarbeit verrichten werden.“

Schubert Motorsport startete erstmals 2010 im ADAC GT Masters. Seitdem hat der Rennstall dort zahlreiche Erfolge gefeiert. Mit zehn Rennsiegen – alle mit BMW – ist Schubert das dritterfolgreichste Team der Serienhistorie. Zudem stehen sechs Pole-Positions auf der Habenseite. 2015 gewann Schubert die Team-Wertung und kämpfte bis zum Saisonfinale auch um den Fahrertitel. Zuletzt trat das Team 2018 mit dem Honda NSX GT3 im ADAC GT Masters an. 

Bei ihrem Comeback vertrauen die Oscherslebener nun wieder auf Fahrzeuge von BMW. Den M6 GT3 mit der Startnummer 9 pilotiert das schwedisch-australische Duo Joel Eriksson/Aidan Read. Eriksson startete bereits im ADAC Formel Masters und wurde ein Jahr später Vizechampion der ADAC Formel 4. 2018 und 2019 startete der BMW-Werkspilot in der DTM und holte dort einen Sieg und zwei weitere Podestplätze. Im ADAC GT Masters trifft Eriksson auf seinen älteren Bruder Jimmy, der für das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing antritt. Teamkollege Aidan Read verfügt bereits über LMP2-Erfahrung und bestritt 2019 bei Schütz Motorsport seine Debütsaison im ADAC GT Masters.

Stammpilot im Schwesterauto mit der Nummer 10 ist Porsche-Carrera-Cup-Aufsteiger Henric Skoog. In Oschersleben, Zandvoort und auf dem Sachsenring teilt sich der Schwede den BMW M6 GT3 mit seinem Landsmann Erik Johansson. Dieser wurde 2019 in das BMW Motorsport Junior Programm berufen und absolvierte GT3-Rennen in Italien. Bei den vier verbleibenden Rennwochenenden in Most, auf dem Red Bull Ring, dem Nürburgring und in Hockenheim wechselt sich Skoog hinter dem Lenkrad mit BMW-Werksfahrer Nick Yelloly ab. Der Brite ist zudem Entwicklungsfahrer des Formel-1-Teams Racing Point. 

Freitag, 6. März 2020

DTM: ITR-Test in Hockenheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Foto: Jens Hawrda
Aufgrund der Ausbreitung desCorona-Virus in Italien wurde der ITR-Test bereits von Monza nach Hockenheim verlegt. Da nun der Virus auch in Deutschland zunehmen fortschreitet wird der ITR-Test in Hockenheim vom 16.-19. März 2020 nun ohne die Fans stattfinden.

"Aufgrund von Gesundheits- und Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat die ITR beschlossen, die DTM-Testfahrten in Hockenheim unter Ausschluss der allgemeinen Öffentlichkeit durchzuführen", teilte die ITR mit.

Die ITR nehme die Frage der öffentlichen Sicherheit sehr ernst, heißt es in der Mitteilung weiter: "Diese Entscheidung ist aus unserer Sicht notwendig, um die Sicherheit und das Wohlergehen der DTM-Gemeinde, der anwesenden Medienvertreter sowie der Öffentlichkeit im Allgemeinen zu gewährleisten."

Mittwoch, 4. März 2020

Aust Motorsport weiterhin mit zwei Audi R8 LMS

  • Fünfte Saison für westfälisches Team im ADAC GT Masters
  • Maximilian Hackländer und Nikolaj Rogivue stehen als erste Fahrer fest
Aust Motorsport startet 2020 in seine fünfte GT-Masters Saison
Foto: Jens Hawrda

Aust Motorsport setzt die Zusammenarbeit mit Audi im ADAC GT Masters fort: das Team aus Rietberg bringt wie in den Vorjahren zwei R8 LMS ein. Mit Maximilian Hackländer (29/Rüthen) und Nikolaj Rogivue (23/CH) steht das erste Fahrerduo für den Rennstall in der "Liga der Supersportwagen" bereits fest. Die Saison des ADAC GT Masters beginnt vom 24. bis 26. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

"Ich freue mich, dass Maximilian im dritten Jahr für uns fährt und Nikolaj wieder mit an Bord ist. Mit ihnen sind wir gut aufgestellt", sagt Teamchef Frank Aust. "Nach dem vielen Pech im vergangenen Jahr wollen wir wieder zeigen, dass wir konkurrenzfähig sind." Seit 2016 starten die Westfalen im ADAC GT Masters, ihren größten Erfolg feierten sie 2017 auf dem Nürburgring, als Kelvin van der Linde und Markus Pommer zum Sieg fuhren.

2020 setzt Aust im ersten Audi R8 LMS auf aus den Vorjahren bekannte Kräfte: Maximilian Hackländer fährt seit 2016 im ADAC GT Masters und seit 2018 für das Team von Frank Aust. "Ich fühle mich im Team wohl. Die Stimmung ist sehr familiär, daher wollte ich gerne ein drittes Jahr für Aust fahren. Zusammen mit Nicolaj wollen wir uns in den Top 10 etablieren."

Teamkollege Rogivue ist ebenfalls ein alter Bekannter: Nach einer Saison bei BWT Mücke Motorsport kehrt er zum Rennstall zurück. "Ich freue mich sehr auf die neue Saison", so der Schweizer. "Mein erstes Jahr mit dem Team war gut, deshalb haben wir schon seit Längerem Gespräche geführt, 2020 wieder zusammenzuarbeiten. Ich kenne Maximilian Hackländer bereits von damals. Er ist schnell und hat sich seitdem noch mal gesteigert. Ich komme sehr gut mit ihm klar und ich denke, wir bilden ein gutes Team."

Für den zweiten Audi führt das Team derzeit Gespräche mit verschiedenen Fahrern.

Dienstag, 3. März 2020

Magere Ausbeute für Audi in Marrakesch

  • Lucas di Grassi beim Formel-E-Rennen in Marokko auf Platz sieben
  • Teamchef Allan McNish: Wir haben Arbeit vor uns
Lucas di Grassi, Audi e-tron FE06 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Lucas di Grassi vom Team Audi Sport ABT Schaeffler hat auch im fünften Saisonrennen der Formel E wertvolle Punkte gesammelt. Mit einem hart erkämpften siebten Platz in Marrakesch (Marokko) behauptete der Brasilianer Rang fünf in der Fahrerwertung der Elektrorennserie.

Als Drittschnellster der ersten Qualifyinggruppe musste sich di Grassi als bester Fahrer eines Audi e-tron FE06 mit Startplatz 13 begnügen. Im Rennen zeigte der Formel-E-Champion der Saison 2016/2017 einmal mehr eine kämpferische Leistung. Mit sehenswerten Überholmanövern machte der Audi-Pilot insgesamt sieben Positionen gut. Dabei schnappte er sich in der letzten Runde noch den von Startplatz drei ins Rennen gegangenen Porsche von André Lotterer.

„Danke an das gesamte Team, mein Auto war im Rennen richtig gut“, sagte Lucas di Grassi. „Mehr ist im Augenblick mit unserem Package von einer solchen Startposition nicht möglich. Dafür ist die Konkurrenz in der Formel E zu stark.“

Teamkollege Daniel Abt kämpfte im Freien Training und im Qualifying mit einem unberechenbaren Fahrverhalten seines Autos. Das Team wechselte daraufhin zum Rennen den kompletten Hinterwagen seines Audi e-tron FE06. Von Startplatz 18 kam der Deutsche auf Rang 14 nach vorn. „Trotzdem war es ein extrem frustrierendes Rennen“, sagte Abt. „Wir waren hier einfach viel zu langsam.“

„Es ist offensichtlich, dass wir etwas Arbeit vor uns haben“, bilanzierte Teamchef Allan McNish. „Zum Glück haben wir bis zum nächsten Rennen etwas Zeit, um uns Gedanken zu machen, wie wir uns verbessern können. Daniel hatte schon im Qualifying Probleme. Mit Lucas haben wir zumindest Punkte geholt und Platz fünf in der Fahrermeisterschaft verteidigt.“

Vorjahressieger Sam Bird holte als Zehnter einen Punkt für das Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing. Teamkollege Robin Frijns musste nach einem Mauerkontakt im Qualifying aus der vorletzten Startreihe ins Rennen gehen. Der Niederländer machte zehn Positionen gut und wurde Zwölfter.

Montag, 2. März 2020

Formel E Marrakesch: Felix da Costa siegt vor Günther und Vergne

Maximilian Günther, Antonio Felix da Costa und Jean-Eric Vergne
Foto: FIA Formula E-Media

Im fünften Rennen der Saison in Marrakesch ging der Sieg an Antonio Felix da Costa. Er ging von der Pole ins Rennen und holte einen souveränen Sieg mit mehr als 11 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Maximilian Günther. Der Deutsche BMW-Pilot konnte sich den zweiten Platz in der letzten Runde kurz vor dem Ziel sichern indem er nach erbittertem Kampf Vergne überhohlen konnte.

Dieser Kampf zwischen den beiden war auch der Grund dafür das sich da Costa an der Spitze soweit absetzen konnte. Für Andre Lotterer lief es bis fast zum Schluss des Rennens gut, er kämpfte zeitweise um einen Praktikumsplatz und lag kurz vor Schluss auf Platz vier, musste dann aber Energie sparen und fiel bis ins Ziel auf Platz acht zurück. Der Dritte Deutsche im Feld, Pascal Wehrlein, spielte aufgrund eines Reifenschadens im Rennen keine Rolle.

Ergebnis E-Prix Marrakesch (Top-Five):

1. Antonio Felix da Costa, DS TECHEETAH,
2. Maximilian Guenther, BMW i Andretti Motorsport,
3. Jean-Eric Vergne, DS TECHEETAH,
4. Sebastien Buemi, Nissan e.dams,
5. Edoardo Mortara, ROKiT Venturi Racing,

Fahrerwertung nach 5 Rennen (Top-Five):

1. Antonio Felix da Costa, DS TECHEETAH, 67. Pkt.

2. Mitch Evans, Panasonic Jaguar Racing, 56. Pkt.
3. Alexander Sims, BMW i Andretti Motorsport, 46. Pkt.
4. Maximilian Guenther, BMW i Andretti Motorsport, 44. Pkt.
5. Lucas di Grassi, Audi Sport ABT Schaeffler, 38. Pkt.

Teamwertung nach 5 Rennen (Top-Five):

1. DS TECHEETAH, 98. Pkt.
2. BMW i Andretti Motorsport, 90. Pkt.
3. Panasonic Jaguar Racing, 66. Pkt.
4. Nissan e.dams, 57. Pkt.
5. Mercedes-Benz EQ, 56. Pkt.