Donnerstag, 13. Februar 2020

Walkenhorst Motorsport startet in der DTM Trophy 2020

  • Renommiertes BMW-Kundenteam bringt zwei M4 an den Start
  • Brite Ben Tuck als Fahrer bestätigt
  • Einheitliche Startzeiten, stets im Anschluss an die DTM-Rennen
  • Das renommierte BMW-Kundenteam Walkenhorst Motorsport hat die Teilnahme mit zwei Fahrzeugen an der diesjährigen DTM Trophy angekündigt.
Foto: Walkenhorst-Motorsport

Das deutsche Team, das mit dem Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa 2018 den bisher größten Erfolg feierte, wird in der Premierensaison der Rennserie zwei BMW M4 an den Start bringen. Der erste Fahrerplatz ist bereits vergeben: Ben Tuck, Walkenhorst Motorsport-Junior, wird die komplette Saison bestreiten. Der 22-Jährige wurde 2018 Vizemeister der GT4-Klasse in der britischen GT-Meisterschaft und wurde vom British Racing Drivers’ Club für 2020 als „Rising Star“ ausgezeichnet.

Darüber hat die ITR GmbH als Ausrichterin der DTM Trophy angekündigt, dass die Serie an den sechs Rennwochenenden 2020 ein attraktives Zeitfenster erhält. Für alle Rennen mit Ausnahme des Samstagsrennens auf dem Norisring wurde 15:15 Uhr als Startzeit bestätigt. Damit startet die DTM Trophy stets unmittelbar nach der DTM, was die größtmögliche Aufmerksamkeit im gut gefüllten Programm der DTM-Rennwochenenden garantiert.

Die Saison der DTM Trophy beginnt im belgischen Zolder (24.–26. April), das Saisonfinale findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (2.–4. Oktober) statt.

„Wir sind sehr erfreut, dass wir mit der Teilnahme an der DTM Trophy unser Programm für 2020 erweitern können“, sagt Walkenhorst Motorsport-Teammanager Niclas Königbauer. „Rennen im Rahmen der DTM mit prall gefüllten Tribünen und gut besuchten Fahrerlagern stellen für Walkenhorst eine großartige Chance dar. Mit Ben haben wir ein richtig junges Talent, der bereits sein außergewöhnliches Können im GT-Sport gezeigt hat. Die Entwicklung von jungen Fahrern ist für uns ein wichtiges Anliegen. Daher wird auch der zweite Platz an einen jungen Fahrer gehen, der dazu auch finanzielle Unterstützung seitens des Teams erhalten wird. Für uns ist es wichtig, dass wir bei unserer ersten Teilnahme an einer Serie mit Sprintrennen gut abschneiden.“

„Seit Saisonanfang 2019 bin ich ein Teil von Walkenhorst Motorsport“, sagt Tuck. „Zusammen haben wir die VLN-Meisterschaft bestritten. Natürlich freue ich mich, durch die Teilnahme an der diesjährigen DTM Trophy meine Zusammenarbeit mit Walkenhorst und mit BMW fortsetzen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass Walkenhorst die Erfahrung und die Hingabe mitbringt, um die Saison zum Erfolg zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen stark sein werden. Im BMW M4 fühle ich mich als Fahrer bereits total wohl. Die Einsätze im Rahmenprogramm der DTM auf einigen der legendärsten und beliebtesten Strecken Europas stellen sowohl eine enorme Herausforderung als auch einen großen Kick dar. Ich freue mich unheimlich darauf!“

„Die Teilnahme eines Teams mit der Größenordnung und der Erfahrung von Walkenhorst Motorsport unterstreicht einmal mehr die Anziehungskraft der DTM Trophy“, ergänzt Frederic Elsner, Director Event des DTM-Vermarkters ITR. „Wir freuen uns wirklich sehr, ein sehr prominentes BMW-Kundenteam im Starterfeld zu haben. Darüber hinaus zeigt die Bekanntgabe der Startzeiten, welchen Stellenwert wir der Serie beimessen, indem wir die größtmögliche Aufmerksamkeit gewährleisten. Es ist in der DTM Trophy eine Menge los und wir können es alle kaum erwarten, bis es endlich losgeht!“

Toksport WRT will mit Maro Engel und Luca Stolz um Titel kämpfen

  • Erste komplette ADAC GT Masters-Saison für Rennstall aus der Eifel 
  • Maro Engel und Luca Stolz pilotieren Mercedes-AMG GT3 Evo 
  • Toksport WRT überzeugte 2019 bei Gaststarts mit Podestplätzen 
Foto: ADAC-Motorsport

Toksport WRT greift 2020 im ADAC GT Masters an: Nach erfolgreichen Gasteinsätzen im vergangenen Jahr steht der Rennstall aus der Eifel jetzt vor seiner ersten kompletten Saison in der Serie. Mit dem früheren DTM-Fahrer und FIA-GT-Weltcup-Sieger Maro Engel (34/Monte-Carlo) sowie ADAC GT Masters-Laufsieger Luca Stolz (24/Brachbach) als Piloten des Mercedes-AMG GT3 Evo setzt das Team auf bekannte Kräfte. Als Ziel für die vom 24. bis 26. April in Oschersleben beginnende Saison gibt der Rennstall den Titelgewinn aus. 

"Wir freuen uns, Maro und Luca als Fahrer verkünden zu können", so Teamchef Emre Buyukbayrak. "Ihre Erfahrung und ihre Professionalität werden ohne Zweifel unserer Mannschaft helfen - auf und neben der Strecke. Wir sind mit unserem zusammengestellten Team sehr zufrieden und wollen ab dem ersten Rennen vorn dabei sein." 

Dass dies möglich ist, zeigte Toksport WRT bereits bei seinen Gastauftritten im vergangenen Jahr. Engel und Stolz fuhren bei den vier Starts in Zandvoort und auf dem Nürburgring einen zweiten und einen dritten Rang ein. Daher fühlt sich das in Quiddelbach in der Nähe vom Nürburgring ansässige Team gut gerüstet, auf Anhieb um den Titel zu fahren. "Nach den Gaststarts 2019 wollten wir unbedingt eine komplette Saison im ADAC GT Masters bestreiten", so Buyukbayrak, dessen Team auch im Rallyesport erfolgreich ist und 2019 mit Chris Ingram die Europameisterschaft gewonnen hat. "Das Niveau der Serie ist eines der höchsten im GT3-Sport weltweit, daher freuen wir uns, dabei zu sein. Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht." 

Das Fahrerduo Engel und Stolz ist ein eingespieltes Team. Seit mehreren Jahren teilen sie sich ein Cockpit und feierten seitdem vor allem bei internationalen Langstreckenrennen Erfolge. "Ich freue mich darauf, mit Toksport WRT und Luca jetzt eine komplette Saison im ADAC GT Masters zu absolvieren", sagt Maro Engel. "Ich weiß, dass das ganze Team hoch motiviert ist. Wir werden uns bestmöglich vorbereiten, um an unsere Ergebnisse vom vergangenen Jahr anzuknüpfen und eine starke Rolle in dieser hart umkämpften Meisterschaft zu spielen." 

Teamkollege Luca Stolz ergänzt: "Wir wissen, dass das ADAC GT Masters eine harte und sehr ausgeglichene Rennserie ist. Unsere Vorbereitungen laufen gut und ich freue mich auf den Saisonauftakt in Oschersleben." 

Wie 2019 setzt Toksport WRT einen Mercedes-AMG GT3 ein, der für die bevorstehende Saison das neue Evo-Paket erhält. Emre Buyukbayrak: "Nachdem wir 2019 als Kundenteam mit Mercedes-AMG zusammengearbeitet haben, sind wir glücklich, die Kooperation fortsetzen und sogar ausbauen zu können." 

Jetzt ist es offiziell: Robert Kubica startet 2020 in der DTM

ART Grand Prix und Robert Kubica bündeln ihre Kräfte in der DTM 2020

Robert Kubica startet im privat finanziertem Kundenteam von BMW mit ART Grand Prix in der DTM
Foto: BMW-Motorsport

In der Saison 2020 tritt erstmals ein Privatkundenteam mit BMW Turbo Power in der DTM an. Das französische Team ART Grand Prix kehrt in die Serie zurück und wird einen BMW M4 DTM fahren. Damit steigt die Zahl der BMW Rennwagen auf sieben. Am Steuer des privat geführten BMW M4 DTM für die DTM-Saison 2020 wird ein bekannter Fahrer stehen. Robert Kubica (POL) feiert sein Debüt in der Tourenwagenserie. Bei den DTM Young Driver Tests in Jerez de la Frontera (ESP) im Dezember ging der 35-Jährige erstmals im BMW M4 DTM auf die Strecke.

"Das sind wirklich gute Nachrichten für die DTM", sagte BMW Group Motorsportchef Jens Marquardt. „Wir freuen uns, ART Grand Prix als Privatkundenteam in der DTM begrüßen zu dürfen. Es war schon immer unser Ziel, das DTM-Feld mit privat geführten BMW M4 DTMs noch größer und attraktiver zu machen. Es gab mehrere Optionen und wir haben in den letzten Monaten viele Diskussionen mit potenziellen Teams geführt. Unter Berücksichtigung aller Aspekte haben wir uns für das Paket von ART Grand Prix entschieden. Nach dem Test in Spanien im vergangenen Dezember machte Robert Kubica kein Geheimnis daraus, dass er sich eine Zukunft in der DTM vorstellen konnte. Es ist großartig, dass ihm der ART Grand Prix jetzt die Gelegenheit bietet, die Saison 2020 in einem BMW M4 DTM zu bestreiten. Robert hat im Test gezeigt, dass es in einem DTM-Auto sehr gut ist. Er ist eine echte Bereicherung für die Serie.

„Keine Notwendigkeit, BMW, Robert Kubica oder die DTM vorzustellen! Ihre großartigen Karrieren sprechen für sich selbst “, sagte ART Grand Prix-Teamchef Sébastien Philippe. „Dieses Projekt ist uns wichtig und wir haben im Winter viel Energie in das Projekt gesteckt. Mit großem Stolz werden wir es uns zum Ziel setzen, einen historischen Automobilhersteller, BMW, zu ehren, der in der anspruchsvollsten Pkw-Meisterschaft mehrere Titel gewonnen hat. Unser Ziel wird es auch sein, Robert Kubica zu begleiten, der im Begriff ist, eine neue Seite in seiner bereits unglaublich reichen Motorsportkarriere zu schreiben. Unsere letzte Teilnahme an der DTM-Serie reicht bis in das Jahr 2015/16 zurück, daher muss der ART Grand Prix das Innenleben dieser hochrangigen Meisterschaft neu erlernen. Unsere Ziele werden zu Beginn der Saison bescheiden sein,

"Die DTM hat mich schon lange angesprochen - und der Test im Dezember in Jerez de la Frontera hat mir wirklich Lust auf mehr gemacht", sagte Kubica. „Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel meiner Motorsportkarriere zu beginnen. Ich glaube, die DTM ist eine der stärksten und besten Rennserien der Welt. Beim Test habe ich mich im BMW M4 DTM sofort wohl gefühlt. Der ART Grand Prix ist seit Jahren ein Begriff in der internationalen Motorsportszene. Ich bin sicher, dass wir in der DTM gemeinsam viel erreichen können. Im Vergleich zu den etablierten DTM-Teams müssen wir natürlich noch Erfahrungen sammeln, aber wir werden hart daran arbeiten, dass wir uns ständig verbessern. Ich kann es kaum erwarten, in der DTM zu fahren. “

Das Team aus Villeneuve-La-Guyard (FRA) wurde 2005 gegründet. Der ART Grand Prix ist ein etablierter Name in der internationalen Motorsportszene. Das Team ist vor allem für seine vielen Erfolge in verschiedenen Formel-Serien bis hin zu GP2 und Formel 2 bekannt. Die Crew von Teamchef Sébastien Philippe hat vielen renommierten Rennfahrern auf ihrem Weg nach oben geholfen. Der ART Grand Prix hat bereits in den Jahren 2015 und 2016 in der DTM mit insgesamt vier Podestplätzen teilgenommen.

In Vorbereitung auf die Saison werden ART Grand Prix und Kubica vom 16. bis 18. März am ITR-Test in Monza (ITA) teilnehmen. Die Saison 2020 beginnt vom 24. bis 26. April in Zolder (BEL). 

Mittwoch, 12. Februar 2020

Startet Robert Kubica 2020 doch in der DTM ?

Sehen wir Robert Kubica 2020 doch in der DTM ?
Foto: BMW-Motorsport
Wie das Onlineportal "Motorsport.com" berichtet gilt es als relativ sicher das Robert Kubica 2020 in der DTM in einem BMW M4 an den Start gehen wird, obwohl die sechs Werksfahrer von BMW bereits fest stehen. Der staatliche polnische Mineralölkonzern hat für morgen Donnerstag um 10:00 Uhr in Warschau zu einer Pressekonferenz geladen. Der Titel: "Robert Kubicas sportliche Pläne für 2020". Es wird spekuliert das dort der Start von Robert Kubica in einen BMW-Kundenteam das von seinem Sponsor finanziert ist, bekanntgegeben wird.

Als Auto soll der BMW Testträger dienen, der bereits beim Young-Driver-Test in Jerez zum Einsatz kam. Die polnische Website 'Powrotroberta.pl' spekuliert sogar, dass es zum Einsatz eines weiteren Autos kommen könnte und sich BMW an den Kosten des Kundenteams beteiligt. Ob also Robert Kubica dann sogar noch einen Teamkollegen in einem zweiten Auto bekommt ist also eine weitere Spekulation die verbreitet wurde. 

Schön wären zwei Kundenautos von BMW auf alle Fälle, einmal für die Größe des Starterfeldes und einmal auch gegenüber Audi, die ja auch ein Kundenteam mit zwei Fahrzeugen ausstatten. Wir müssen abwarten, spätestens morgen nach der Pressekonferenz wissen wir mehr.

DTM: Audi-DTM-Piloten gewappnet für die neue Saison

René Rast, Loïc Duval, Jamie Green, Mike Rockenfeller, Nico Müller, Robin Frijns (v.links)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Die Mission heißt Titelverteidigung. Seit der Einführung des neuen Fahrzeugkonzepts mit Kohlefaser-Monocoque und Einheitsbauteilen im Jahr 2012 ist das keinem Hersteller mehr gelungen – Audi will der Erste sein. Entscheidend für den Erfolg ist aber nicht nur das Auto. Fitness, Teamgeist und Konzentration sind im Rennsport extrem wichtig. Deshalb ist das Trainingscamp auf Lanzarote für die DTM-Mannschaft von Audi ein entscheidender Baustein bei der Vorbereitung auf die neue Saison. Die sechs Audi-Werksfahrer Loïc Duval, Robin Frijns, Jamie Green, Nico Müller, René Rast und Mike Rockenfeller absolvieren aber nicht nur ein anspruchsvolles Sportprogramm. Im Fokus steht auch der Zusammenhalt im Audi-DTM-Team, der für Audi-Motorsportchef Dieter Gass essenziell ist. „Nur mit dem gewissen Teamgeist haben wir eine Chance, an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen“, sagt Gass. „Daher ist die Woche hier auf Lanzarote für uns sehr wichtig.“ Geleitet hat das Trainingsprogramm auf der kanarischen Vulkaninsel der Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen, unterstützt von Teamarzt Dr. Vincenzo Tota und Mentalcoach Adrian Dunskus.