Montag, 10. Februar 2020

DTM: Zusätzlicher Test in Vallelunga vom 12.-14.02.2020

Foto: Jens Hawrda
Vor dem offiziellen ITR-Test in Monza vom 16.-18. 03.2020 werden BMW und Audi noch einen privat organisierten Test in Vallelunga (Italien) durchführen.Der Test findet diese Woche vom 12.-14. Februar statt. Vor allen für BMW dürfte dieser Test seht wichtig sein, um den Rückstand zu Audi aufzuhohlen. Die Hersteller werden den Test mit jeweil einem Testträger absolvieren. Als Fahrer für BMW sind Phillip Eng und Timo Glock genannt, für Audi werden Mike Rockenfeller und Renè Rast testen.

Audi zeigt Studie für Formel-E-Auto der Zukunft

Audi e-tron FE07 Konzeptdesign
Copyright: AUDI AG

Aggressive Heckflügel, eine markante Finne hinter dem Cockpit und eine neue Front mit frei stehenden Rädern – mit dem Gen2 EVO wirft die Formel E schon jetzt einen Blick in die Zukunft der rein elektrischen Rennserie. Noch vor der offiziellen Präsentation des Autos auf dem Genfer Automobilsalons Anfang März zeigt Audi jetzt sein Konzeptdesign für den Audi e-tron FE07, der ab der nächsten Saison zum Einsatz kommt. Ende 2020 startet die Formel E in ihre siebte Saison und wird dann erstmals als offizielle Weltmeisterschaft der FIA ausgetragen. Neben den für alle Teams einheitlichen optischen Veränderungen bleibt die Entwicklung des Antriebsstrangs den Herstellern vorbehalten. Für Audi bietet die Formel E damit auch künftig die Möglichkeit, Kompetenz bei elektrifizierten Antrieben unter Beweis zu stellen.

Simona De Silvestro: "Freue mich riesig auf das ADAC GT Masters"

  • Schweizerin debütiert 2020 in der "Liga der Supersportwagen"
  • De Silvestro: "Die härteste und coolste GT-Rennserie"
  • 31-Jährige verfügt über Formel-1-, IndyCar- und Formel-E-Erfahrung
Die Schweizerin Simona De Silvestro startet 2020 in der ADAC GT-Master
Foto: Porsche-Motorsport

Sie gilt als eine der besten Rennfahrerinnen weltweit, fuhr schon beim Indy 500 und schnupperte Formel-1-Luft. In diesem Jahr bereichert die Schweizerin Simona De Silvestro (31) erstmals das ADAC GT Masters und will im Porsche 911 GT3 R des KÜS Team75 Bernhard auch in der "Liga der Supersportwagen" für Aufsehen sorgen. Ein Porträt der Porsche-Werksfahrerin.

Die 500 Meilen von Indianapolis, das Bathurst 1.000 in Australien oder Runden im Formel-1-Boliden - dies sind nur einige Highlights der bisherigen Karriere von Simona De Silvestro - alles Einsätze, von denen die meisten Rennfahrer träumen. Nach mehreren Jahren in den USA und Australien kehrt die Schweizerin nun wieder nach Europa zurück und wagt den Schritt in das ADAC GT Masters und in den GT3-Sport. Wie kam es dazu? "Ich habe Ende 2019 einen Vertrag mit Porsche unterschrieben und bin als Test- und Entwicklungsfahrerin in das Formel-E-Projekt involviert. Aber es war wichtig, dass ich auch Renneinsätze bekomme. Da das ADAC GT Masters sehr attraktiv ist und im Team von Timo Bernhard ein Platz frei war, hat sich das Ganze dann fast wie von selbst ergeben", erklärt De Silvestro. "Ich bin megahappy mit der Entscheidung, jetzt hier zu starten. Ich habe mit vielen anderen Fahrern über die Serie gesprochen, und alle sagen, dass es die härteste und coolste GT-Rennserie ist. Zudem bin ich in den vergangenen zwölf Jahren fast nur in Übersee gefahren, da macht es Spaß, wieder in Europa zu attackieren. Ich freue mich riesig darauf."

Den Schritt in die weite Motorsportwelt macht De Silvestro schon früh in ihrer Karriere. "Ich war schon als kleines Kind ein großer Rennsportfan", blickt sie zurück. "Mein Vater besitzt ein Autohaus und er hat immer Formel 1 geschaut. Ich war davon auch schnell fasziniert. Als ich sechs Jahre alt war, hat er mal eine Kart-Demonstration veranstaltet. Ich habe ihn danach immer damit genervt, dass ich auch mal fahren möchte. Ich bin dann schließlich zehn Jahre Kart gefahren und nach meiner ersten Saison im Formelsport hat es mich 2006 bereits in die USA verschlagen, weil ich einen amerikanischen Sponsor gefunden hatte."

Nach Siegen und Podestplätzen in der Formel BMW und Formel Atlantic werden schon bald IndyCar-Teams auf die schnelle Eidgenossin aufmerksam. Auch dort glänzt sie: 2010 wird sie beim Saisonhöhepunkt Indy 500 "Rookie of the Year" und erzielt einige Top-Fünf-Platzierungen. Als eine von nur drei Frauen in der Geschichte der Serie schafft sie es 2013 in Houston als Zweite sogar auf das Podium. Spätestens jetzt ist auch das Schweizer Formel-1-Team Sauber von ihrem Talent überzeugt und verpflichtet sie für 2014 als Testfahrerin. Zwar darf sie im Grand-Prix-Boliden Runden drehen, doch aus Budgetgründen scheitert das Projekt vorzeitig. "Das war für mich ein harter Einschnitt", gibt De Silvestro zu. "Denn die Formel 1 ist das, wohin eigentlich jeder möchte." De Silvestro kehrt danach kurz in die IndyCar-Serie zurück, ehe 2015 und 2016 mehrere Starts in der Formel E anstehen. Danach beginnt für sie ein neues Karriere-Kapitel: Das Ziel heißt jetzt Australien und die dortige V8-Supercars-Meisterschaft, die populärste Rennserie "down under". Die Schweizerin startet dort von 2017 bis 2019 und ist seit mehr als vier Jahrzehnten die erste Frau, die als Stammpilotin antritt.

"Wenn ich ein wenig zurückblicke, habe ich bisher im Motorsport wirklich coole Sachen erlebt. Fünf Mal in Indianapolis oder in Bathurst zu starten war schon toll", so die 31-Jährige. "Ich habe wirklich Glück gehabt, dass ich solche Events und andere Kulturen kennengelernt habe. Aber im Motorsport passieren so viele Dinge, man weiß nie, wohin die Reise geht. "

Nun steht in dieser Saison das ADAC GT Masters an, in dem sich De Silvestro im Team des zweifachen Langstrecken-Weltmeisters Timo Bernhard einen Porsche mit Serienroutinier Klaus Bachler (28/A) teilen wird. "Es wartet viel Neues auf mich", gibt sie zu. "Das wird sicher eine Challenge. Die Serie kenne ich nur aus dem Fernsehen, das Auto und die Pirelli-Reifen sind neu und bis auf Hockenheim und Zandvoort sind auch die Strecken für mich Neuland." Die bisherige GT3-Erfahrung der Rennfahrerin aus Thun ist überschaubar: 2018 startete sie in einem Acura bei den 24 Stunden von Daytona. "Natürlich waren damals das Auto und die Reifen ganz anders als heute", sagt De Silvestro. "Aber ich habe dabei bereits das Renn-ABS kennengelernt, was ich bis dahin von anderen Rennwagen nicht kannte. Es ist gut, dass ich damit schon etwas Erfahrung gesammelt habe. Ich muss nicht bei ganz null anfangen und weiß schon, worauf ich aufpassen muss. Wir werden mit dem KÜS Team75 Bernhard bald das erste Mal testen gehen. Ich bin schon sehr gespannt. Aber ich bin sicher, dass es mega Spaß machen wird."

De Silvestro vertraut bei ihrem Lernprozess auch auf ihren Teamchef und seine Mannschaft: "Ich habe ein gutes Team um mich und mit Timo einen idealen Lehrmeister. Ich habe Leute um mich, die sich auskennen und viel Erfahrung besitzen. Klaus Bachler kenne ich auch bereits und wir verstehen uns gut. Ich bin also in besten Händen."

Den Saisonauftakt in Oschersleben Ende April kann sie kaum erwarten: "Das wird sicher ein Highlight. Man kann sich natürlich umfangreich vorbereiten, aber dann geht es endlich los und man weiß, wo man steht und woran man noch arbeiten muss, um sich weiter zu verbessern."

Was ihre Saisonziele angeht, hält sich De Silvestro noch bedeckt: "Druck ist schon da, denn natürlich schaut Porsche darauf, was ich mache. Aber es ist momentan noch schwierig zu sagen, welche Resultate möglich sind. Wir haben bisher noch nicht einmal einen Test absolviert und die Konkurrenz kenne ich auch nicht. Nach dem ersten Test wissen wir sicher mehr. Ich möchte an allen Rennwochenenden natürlich das möglichst Beste rausholen. Wenn wir alles richtig machen, haben wir mit dem Auto und Klaus als Teamkollegen ein Paket mit guten Chancen auf vordere Platzierungen."

Sonntag, 9. Februar 2020

Florian Alt startet 2020 für Wilbers in der IDM Superbike 1000

Florian Alt 2016 in Schleiz
Foto: Jens Hawrda
Das Wilbers-BMW-Racing Team startet in der Saison 2020 mit einem neuen Fahrer. Das BMW-Team startet mit Florian Alt in der IDM Superbike. Florian Alt ist trotz seiner Jugend ein erfahrender Rennfahrer und will, so sein erklärtes Ziel 2020 um den Titel in der IDM Superbike fahren. „Ich möchte endlich den Superbike-IDM-Titel holen“, erklärt der 1,89 Meter große Blondschopf. „Dazu brauche ich ein Top-Motorrad mit einer entsprechenden Mannschaft“. Bereits 2016 und 2017 holte Alt den Vizetitel in der IDM Superbike 1000 und fuhr danach in der FIM Endurance-WM. Die Langstreckenweltmeisterschaft will Alt auch 2020 bestreiten, aber parallel die IDM Superbike 1000 bestreiten.

Mitte März soll für Florian Alt und das Wilbers-BMW Racing Team der erste Test i Spanien stattfinden, bevor im Mai auf dem Sachsenring die Saison startet. Mit Bastian Mackels, der in der Vergangenheit für Wilbers startete, konnte sich das Team auf keinen Vertrag für 2020 einigen.

Freitag, 7. Februar 2020

Erste Startplätze für das ADAC GT Masters 2020 vergeben

  • Interesse am ADAC GT Masters 2020 steigt weiter 
  • Vorsaisontest vom 06.-08. April in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Das Interesse am ADAC GT Masters 2020 steigt weiter, die ersten Startplätze für das laut Reglement auf 34 Fahrzeuge begrenzte Feld sind mittlerweile vergeben. Das ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison. Einen ersten Ausblick auf die Serie gibt es bereits am 6. April. Dann präsentiert sich das ADAC GT Masters 2020 ebenfalls in Oschersleben beim Medientag im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests Journalisten und der Öffentlichkeit. Alle Rennen werden auch 2020 live und voller Länge von SPORT1 übertragen und auf verschiedenen digitalen Kanälen online gestreamt. Tickets für die Rennen des ADAC GT Masters sind im Vorverkauf unter adac.de/motorsport erhältlich. 

Die ersten 28 Startplätze wurden gemäß des Reglements nach dem Zahlungseingang des Nenngelds vergeben. Zwei weitere Plätze hat der ADAC bereits zugeteilt. In den kommenden Wochen werden aus den vorliegenden Nennungen die verbleibenden vier Startplätze durch den ADAC vergeben, um das Feld der 34 Supersportwagen zu komplettieren. Ein Kriterium ist unter anderem Markenvielfalt mit dem Ziel, ein möglichst attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Schon jetzt überzeugt das ADAC GT Masters mit Markenvielfalt, Teams mit Supersportwagen von sechs verschiedenen Herstellern haben bereits einen Startplatz erhalten. 

Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests von ADAC GT Masters, ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 präsentieren sich die vier ADAC-Serien drei Wochen vor dem Saisonstart vom 6. bis 8. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Fans sind dabei herzlich willkommen.