Donnerstag, 16. Januar 2020

Team GT startet 2020 in der DTM Trophy

  • McLaren-Kundenteam erstmals im DTM-Rahmenprogramm
  • Sechs Rennwochenenden zwischen April und Oktober
  • 150.000 Euro: Attraktiver Preisgeld-Topf für die Top 3 der DTM Trophy
Foto: dtm.com

Team GT bringt eine legendäre Rennsport-Marke ins DTM-Rahmenprogramm. Die in München ansässige Mannschaft wird mit zwei GT-Sport-Versionen des McLaren 570S in der DTM Trophy 2020 an den Start gehen.

„Wir freuen uns sehr, das Team GT in der DTM Trophy begrüßen zu dürfen“, sagt Frederic Elsner, Director Event beim DTM-Vermarkter ITR. „Die beiden McLaren sind spektakuläre und leistungsstarke Rennfahrzeuge, die bei Motorsport-Fans sehr gut ankommen werden. Außerdem ist die Mannschaft um Teamchef Bernhard Laber eine eingespielte Truppe, die junge Talente fördert und optimal auf deren Karrierewegen begleitet. Dieser Ansatz passt perfekt zur Ausrichtung der DTM Trophy.“

„Die Teilnahme an der DTM Trophy ist für uns der richtige Schritt“, sagt Teamchef Laber. „Das Konzept der ITR hat uns von Anfang an überzeugt: Sprintrennen ohne Fahrerwechsel, das professionelle DTM-Umfeld, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Vermarktungskompetenz der ITR – das passt. Die DTM Trophy bietet im DTM-Rahmenprogramm attraktive Start- und Fahrtzeiten. Das ist für uns als Team, das junge Talente fördert, ein ganz wichtiger Punkt. Nicht zuletzt daran erkennt man, welch hohen Stellenwert die DTM Trophy auf der DTM-Plattform genießt. Zwar können wir im Moment noch nicht verraten, wer unsere beiden McLaren fahren wird, aber wir können sagen, dass wir eine hochattraktive Fahrerpaarung aufbieten werden. Mehr dazu in Kürze.“

Einschreibung für interessierte Teams eröffnet

Die DTM Trophy für seriennahe GT-Rennfahrzeuge mit Heckantrieb startet 2020 an sechs Wochenenden im Rahmenprogramm der DTM. Ähnlich wie in der DTM wird es in der Serie pro Rennwochenende freitags zwei freie Trainings geben sowie am Samstag und Sonntag jeweils ein 20-minütiges Qualifikationstraining und ein Rennen über 30 Minuten. Fahrerwechsel gibt es nicht.

Interessierte Teams können sich seit dem 6. November offiziell bei der ITR einschreiben. Ende der Einschreibungsfrist ist der 11. März 2020. An die Top 3 der Gesamtwertung werden nach Saisonende insgesamt 150.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Der beste Junior-Pilot qualifiziert sich zudem für eine Testfahrt in einem DTM-Auto.

Die Einschreibegebühr beträgt 23.000 Euro zzgl. USt. pro Teilnehmer – wobei neben den Hankook-Reifen auch der Kraftstoff den Teilnehmern bei allen offiziellen Veranstaltungen der DTM Trophy kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Das gilt nicht nur für alle Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM 2020, sondern würde auch mögliche, durch die ITR ausgerichtete Testfahrten vor Saisonbeginn umfassen. Weitere Informationen zur Einschreibung gibt es unter https://www.dtm.com/de/dtm-trophy.

DTM Trophy bei sechs von zehn DTM-Events im Rahmenprogramm

Zur Teilnahme an der DTM Trophy sind Fahrer und Teams mit seriennahen GT-Rennfahrzeugen der FIA-Gruppen E2-SH und E2-SC aller Hersteller berechtigt. Nahezu jede im Motorsport vertretene Marke verfügt in ihrem Portfolio über ein entsprechendes, zwischen 400 und 500 PS starkes GT-Auto, allen voran die in der DTM vertretenen Hersteller Audi, BMW und Aston Martin, aber auch Marken wie McLaren, Mercedes-AMG, Porsche, Ford, Chevrolet, Lotus, Jaguar, Toyota und Nissan.

In ihrer Debütsaison wird die DTM Trophy an sechs Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen: Zolder (24.–26. April), Lausitzring (15.–17. Mai), Anderstorp (12.–14. Juni), Norisring (10.–12. Juli), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober). Anfang Januar war der Rennkalender von der ITR angepasst worden, um eine Terminüberschneidung mit der GT4 European Series der SRO zu vermeiden. Die DTM-Dachorganisation reagierte damit auf eine Anregung der Rennteams, um allen Beteiligten Planungssicherheit zu bieten.

Stimmen der Mercedes-Piloten vor dem E-Prix in Santiago

Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries
Foto: Mercedes-Motorsport
Stoffel Vandoorne:

„Hinter uns liegt eine recht lange Pause seit den ersten beiden Saisonrennen in Saudi-Arabien. Es fühlt sich fast so an, als ob sie schon vor einer kleinen Ewigkeit gewesen wären. Deshalb freue ich mich riesig darauf, endlich wieder Rennen zu fahren. Santiago wird eine enorme Herausforderung für uns. Im vergangenen Jahr war es dort extrem heiß und diesmal dürfte es genauso sein. Es ist eines der härtesten Rennen der Saison, gerade mit Blick auf den Umgang mit der Hitze. Dadurch werden die Fahrer, die Autos und die Batterien sehr stark belastet. Ich hoffe, dass wir an diesem Wochenende an unsere Leistung aus Diriyah anknüpfen können. Das war ein fantastisches Debüt für unser Team.“

Nyck de Vries:

„Zum Auftakt des Jahres geht es für uns zum zweiten Rennwochenende der Saison nach Santiago. Wir hatten seit dem Saisonstart in Diriyah eine kleine Pause, wobei ich es lieber gehabt hätte, wenn diese nicht ganz so lang gewesen wäre. Ich hatte das Gefühl, dass wir für Saudi-Arabien gut vorbereitet waren und ein gutes Wochenende hatten. Deshalb hätte ich gerne weiter gemacht und direkt daran angeknüpft. Gleichzeitig war es aber auch schön, mich nach einem anstrengenden Jahr ein bisschen zu erholen. Jetzt möchte ich den Schwung des guten Auftaktwochenendes in den Rest der Saison mitnehmen. Uns ist bewusst, welche Herausforderungen uns erwarten und wie stark die Konkurrenz ist. Deshalb gehen wir es Schritt für Schritt an und bleiben mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Wir konzentrieren uns auf unsere Aufgaben und lassen uns von dem positiven Beginn nicht verleiten.”

Mittwoch, 15. Januar 2020

Mercedes-Benz EQ Formel E Team reist hochmotiviert zum heißesten Rennen der Saison

Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team setzt seine Debütsaison in der ABB FIA Formel E Meisterschaft beim dritten Saisonlauf in Santiago fort
Foto: Mercedes-Motorsport
  • Neuer Streckenverlauf und hohe Temperaturen: der Antofagasta Minerals Santiago E-Prix 2020 stellt das Team vor neue Herausforderungen
  • Ian James: „Unser Debüt in der Formel E hat dem Team einen enormen Motivationsschub verschafft.”
  • Stoffel Vandoorne: „Santiago ist eines der härtesten Rennen der Saison, gerade mit Blick auf den Umgang mit der Hitze.”
  • Nyck de Vries: „Wir konzentrieren uns auf unsere Aufgaben und lassen uns von dem positiven Beginn nicht verleiten.”


Das zweite Rennwochenende in der noch jungen Teamgeschichte führt das Mercedes-Benz EQ Formel E Team am kommenden Wochenende zum Santiago E-Prix nach Chile.

Die chilenische Hauptstadt ist seit der Saison vier Bestandteil des Rennkalenders und somit in diesem Jahr zum dritten Mal Austragungsort eines E-Prix. Nachdem das Debüt im Februar 2018 noch auf einer Strecke am Parque Forestal stattgefunden hat, treten die Teams seit dem Vorjahr auf einem Kurs im Parque O’Higgins an.

Für die dritte Ausgabe in diesem Jahr wurde die Strecke in allen Sektoren erheblich umgebaut und leicht verkürzt. In diesem Zuge wurde unter anderem die Schikane entfernt. Insgesamt erwarten die Piloten elf Kurven, darunter acht Links- sowie drei Rechtskurven. Die neue Streckenlänge beträgt 2,287 km, der Vollgasanteil beträgt 50%. Der geänderte Streckenverlauf sollte zudem zu den höchsten Topspeeds der Saison führen.

Besondere Beachtung kommt in Santiago den erwarteten hohen Temperaturen zu, die bereits in der vergangenen Saison für eine riesige Herausforderung sorgten. Während des Rennens erreichten die Luft- und die Streckentemperatur im Vorjahr Spitzenwerte von knapp 38°C respektive mehr als 46°C. Damit war Santiago 2019 der bislang heißeste E-Prix in der Geschichte der Formel E.

Nach den unerwarteten Erfolgen beim Saisonstart in Diriyah reist das Mercedes-Benz EQ Formel E Team als Führender in der Teamwertung zum dritten Saisonrennen nach Chile. Nach zwei von 14 Saisonläufen belegen die Fahrer Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries die Plätze zwei und neun in der Fahrerwertung. Der Start zum Santiago E-Prix erfolgt am kommenden Samstag, 18. Januar um 16:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MEZ).

BMW i Andretti Motorsport vor dem Santiago E-Prix

Der Santiago E-Prix (CHI) am kommenden Wochenende ist das erste Rennen des Jahres 2020 in der ABB FIA Formel E-Meisterschaft. Alexander Sims (GBR) reist nach seinem Sieg und zwei Pole-Positionen in Diriyah (KSA) an die Spitze der Fahrerwertung nach Chile. 
BMW i Andretti Motorsport, BMW iFE.20, Maximilian Günther, Alexander Sims
Foto: BMW-Motorsport

Alexander Sims (# 27 BMW iFE.20):

„Die Pause nach Diriyah hat mir sehr gut getan und ich fühle mich erholt, als ich in Santiago ins Rennen ging und bereit für die Herausforderung bin. Natürlich fahre ich nicht nach Santiago, weil ich denke, dass ich automatisch die Pole Position und den Sieg wieder erhalte, aber ich bin ehrgeizig genug, um einen weiteren Sieg anzustreben. Das BMW i Andretti Motorsport Team war in Saison 5 sowohl in Diriyah als auch in Santiago stark. Ich hoffe, dass wir diesmal wieder dasselbe schaffen. Alle Fahrer müssen zuerst das neue Streckenlayout verinnerlichen. Das Training im Simulator hat mir schon sehr geholfen. Die Tatsache, dass ich zum ersten Mal in der Qualifikationsgruppe 1 antreten muss, ist eine Herausforderung, aber ich hoffe, dass wir gut zurechtkommen und ein weiteres starkes Ergebnis erzielen können. “


Maximilian Günther (# 28 BMW iFE.20):

„Nach der langen Pause habe ich mehr als nur meine Batterien aufgeladen, und ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zu kommen. Ich hatte in der letzten Saison viel Spaß in Santiago und hoffe, dass das neue Layout der Strecke genauso cool ist, um weiterzufahren. Besonders mit meiner Leistung im zweiten Rennen in Diriyah war ich sehr zufrieden. Mein Tempo war vielversprechend, auch wenn wir am Ende keine Punkte gesammelt haben. Dies gibt uns allen noch mehr Motivation, in Santiago noch besser zu werden. Die Chemie im Team ist hervorragend. Ich fühle mich sehr zu Hause. "

Montag, 13. Januar 2020

Formel E startet in Santiago ins neue Jahr

  • Audi-Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi wollen in Chile Pokale holen
  • Audi Sport ABT Schaeffler nach 60 Formel-E-Rennen erfolgreichstes Team
  • Teamchef Allan McNish: „Wollen Schwung aus Riad mitnehmen

Daniel Abt, Audi e-tron FE06 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
Die Weihnachtspause ist vorbei: Am kommenden Samstag (18. Januar) startet die Formel E zu ihrem dritten von insgesamt 14 Saisonrennen in Santiago de Chile. Nach einem ersten Pokal am Auftaktwochenende der rein elektrischen Rennserie im November nimmt das Team Audi Sport ABT Schaeffler mit seinen beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi wieder das Podium ins Visier.

Austragungsort am Samstagnachmittag ist wie im Vorjahr der 2,287 Kilometer lange Kurs im Parque O'Higgins, der südlich des Stadtzentrums liegt. Die Strecke wurde in einigen Bereichen neu gestaltet, die Boxengasse verlegt und eine Schikane entfernt. In der vergangenen Saison erlebten Fahrer, Teams und Fans mit 37 Grad die bis heute höchste Temperatur während eines Formel-E-Rennens.

„Wir alle haben unsere Akkus über die Feiertage aufgeladen und freuen uns, dass die Saison jetzt endlich weitergeht. Den Schwung aus Riad wollen wir natürlich mit ins neue Jahr nehmen“, sagt Teamchef Allan McNish. „Im Vorjahr waren wir stark in Santiago: Lucas ist die schnellste Runde in der Super Pole gefahren und Daniel stand auf dem Podium. Aber jetzt sind die Voraussetzungen anders, denn das Streckenlayout hat sich geändert. Was das bedeutet, werden wir trotz aller Simulationen erst nach dem ersten freien Training genau wissen.“

Für Audi Sport ABT Schaeffler war es im Vorjahr ein E-Prix mit gemischten Emotionen. Daniel Abt sicherte sich mit dem dritten Rang den ersten Podiumsplatz der Saison 2018/19 und fuhr außerdem die schnellste Runde. Lucas di Grassi erlebte einen gebrauchten Renntag: klare Bestzeit im der Super Pole, Strafversetzung von der Pole-Position auf den letzten Startplatz, Aufholjagd zurück in die Punkte, Kollision mit anschließender Zeitstrafe – keine Punkte. 

Die Erinnerungen des Brasilianers an Santiago sind trotzdem positiv: „In der vergangenen Saison war ich in der Super Pole mit einer halben Sekunde Vorsprung Schnellster. Jeder in unserer Mannschaft ist hoch motiviert und möchte unbedingt mit einem guten Ergebnis in das neue Jahr starten. Spätestens seit dem Podiumsplatz in Riad wissen wir, dass wir mit dem e-tron FE06 auch in dieser Saison ein Auto haben, mit dem wir um Siege fahren können.“

Teamkollege Daniel Abt würde den Erfolg aus dem Vorjahr am liebsten wiederholen. Mindestens. „Ich bin heiß auf Santiago und froh, dass ich endlich wieder im Rennauto sitze“, sagt der 27 Jahre alte Deutsche. „Auch, wenn der Auftakt in Riad nicht leicht war, hat er doch noch mehr Lust auf die neue Saison gemacht. Schön, dass es jetzt in den nächsten Monaten Schlag auf Schlag geht. Jeder im Team hatte Zeit, die ersten beiden Rennen zu analysieren und an allen Details zu arbeiten. Für diese harte Arbeit wollen wir uns jetzt belohnen.“

Das Rennen in Santiago startet Samstag um 16 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) und ist der 61. E-Prix in der noch jungen Formel-E-Geschichte. Audi Sport ABT Schaeffler führt mit 41 Podiumsplätzen und 1.127 Punkten die Bestenliste an. Der Lauf geht wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Die ARD zeigt den Lauf im Livestream unter www.daserste.de. Wie immer überträgt auch Eurosport live. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden. Audi berichtet unter dem Namen AudiSport auf Twitter, Facebook und Instagram von der Formel E und aus Santiago.

Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler geht auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE06 auf Punktejagd. Sam Bird und Robin Frijns liegen nach den ersten beiden Rennen in der Teamwertung auf Platz zwei.