Samstag, 4. Januar 2020

Julian Puffe startet 2020 für das HRP-Team in der IDM-Superbike

Julian Puffe startet 2020 mit Honda in der IDM-Superbike
Foto: Jens Hawrda
Schon lange vor Weihnachten war klar, das Julian Puffe trotz des Vize-Titels in der IDM Superbike 1000 seinen Platz im Team alpha Racing-Van Zon-BMW verloren hat. Werner Daemen macht mit dem zweifachen IDM Superbike 1000-Champion Ilya Mikhalchik weiter und verpflichtet Vladimir Leonov sowie den Rookie Tim Eby neu für sein Team.

Für Puffe war zum Saisonende 2019 einiges schief gelaufen. Nach seinem Verlust der Führung in der IDM Superbike 1000-Gesamtwertung war der S1000 RR-Pilot von Stürzen und technischen Defekten verfolgt. Am Ende wurde er mit 115 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen Ilya Mikhalchik Vizemeister.

Puffe, der 2019 zwei IDM Superbike 1000-Siege und sechs weitere Podiumsplatzierungen holte, versucht nun alles, um in ein anderes Team zu rutschen.

Dann hat es aber für Puffe doch noch geklappt, Julian Puffe hat Mitte Dezember bei Teamchef Jens Holzhauer einen Vertrag für die Saison 2020 in der IDM Superbike 1000 unterschrieben. Der Vizemeister von 2019 wird zusammen mit seinen Teamkollegen Alex Polita im Team Holzhauer Racing Promotion die nagelneue Honda CBR 1000 RR-R pilotieren.

Die Stimmung im Team und vor allem bei Julian Puffe ist in Erwartung der neuen Saison fantastisch, fährt man dan doch mit der neuen Honda mit 217 PS und viel MotoGP Technologie an Bord. Die Motorräder werden voraussichtlich Anfang Januar 2020 zu Holzhauers Firmensitz in Wittenberge geliefert. Im Februar und März soll dann viel getestet werden. 

Freitag, 3. Januar 2020

Zahlen, Daten und Fakten zur ADAC TCR Germany 2019

  • Champion Hesse mit vier Saisonsiegen
  • 133.800 Zuschauer bei den sieben Veranstaltungen vor Ort
  • Michelle Halder gewinnt als erste Frau ein Rennen in der ADAC TCR Germany
Foto: Jens Hawrda
Die vierte Saison der ADAC TCR Germany war spannend und umkämpft – Champion Max Hesse (18, Wernau, Hyundai Team Engstler), Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing), Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) und Mike Halder (23, Meßkirch, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen) waren die dominanten Fahrer in diesem Jahr.

Das Quartett punktete in allen 14 Saisonrennen und sorgte für ein packendes Finish am Sachsenring. Unterdessen gelang Michelle Halder (20, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) als erster Frau ein Sieg in der ADAC TCR Germany. 

Weitere spannende Zahlen und Fakten der ADAC TCR Germany 2019

Alte Hasen - Newcomer: Insgesamt gingen in dieser Saison 36 Fahrer aus 13 Nationen an den Start - erstmals waren Fahrer aus Belgien, Marokko und Malaysia mit dabei. 19 Piloten sicherten sich in der ADAC TCR Germany-Saison 2019 Punkte. 

Enge Kiste: Nur zweimal wechselte während der Saison der Spitzenreiter. Nach Honda-Pilot Mike Halder übernahm Antti Buri im Audi das Ruder. Max Hesse im Hyundai übernahm die Spitzenposition nach dem vorletzten Rennwochenende in Hockenheim und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. 

Viele Fans vor Ort: Die ADAC TCR Germany erfreut sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Insgesamt 133.800 Zuschauer waren bei den sieben Veranstaltungen in dieser Saison vor Ort.

Speedy Gonzales: Hari Proczyk im Hyundai fuhr dreimal und damit am häufigsten die schnellste Runde. Ebenfalls schnell unterwegs waren Mike Halder, Antti Buri und Dominik Fugel, denen jeweils zweimal die schnellste Runde eines Rennens gelang.

Konstanz: Das Führungsquartett Hesse, Proczyk, Buri und Halder punktete in jedem Rennen – 14-mal. Am häufigsten auf dem Podium stand Champion Max Hesse, der viermal siegte und insgesamt neun Podiumsplatzierungen einfuhr. Antti Buri siegte dreimal – immer bei den Sonntagsrennen der ersten drei Rennwochenenden. Auf dem Podium stand der Finne achtmal und damit ebenso häufig wie der Österreicher Hari Proczyk, der zwei Rennsiege holte – davon einen bei seinem Heimrennen auf dem Red Bull Ring.

Präsenz: Die ADAC TCR Germany war in 260 TV-Sendungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen. Insgesamt beläuft sich die Sendedauer auf 66 Stunden. Weltweit zeigten 23 Sender in 116 Territorien die ADAC TCR Germany.
Markenvielfalt: Insgesamt sieben Marken waren in dieser Saison am Start, Motorsportfans bekamen die 350 PS starken Tourenwagen Audi RS3 LMS, Cupra TCR, Honda Civic TCR, Hyundai i30 N TCR, Lada Vesta TCR, Opel Astra TCR und VW Golf GTI TCR zu sehen. Der Lada stieß erst in Zandvoort dazu, damals setzte Lubner Motorsport erstmals den Vesta TCR ein.

Schnelle Geschwister I, II und III: Mike und Michelle Halder waren 2019 nur eines von drei schnellen Geschwisterpärchen der ADAC TCR Germany. Mit insgesamt sieben Podiumsplatzierungen führen die beiden aus Meßkirch die inoffizielle Familienwertung klar vor dem Chemnitzer Brüderpaar Dominik (22, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen) und Marcel Fugel (Profi-Car Team Halder) sowie den schwedischen Geschwistern Jessica und Andreas Bäckman an, die als Gaststarter ihre Premiere in der ADAC TCR Germany feierten.

Schnell, schneller, Apotheloz: Mit 240,53 km/h beim 12. Saisonrennen auf dem Hockenheimring legte der 18-jährige Schweizer Julien Apotheloz (TOPCAR Sport) den höchsten gemessene Topspeed der gesamten Saison auf den Asphalt.

Meiste Siege: Champion Max Hesse feierte die meisten Siege – nämlich vier. Drei Siege holte sich Antti Buri, der in der Endabrechnung jedoch hinter Vizemeister Hari Proczyk Platz nehmen musste. Der Österreicher und Mike Halder feierten jeweils zwei Rennsiege. Je einmal trugen sich Gaststarter Thierry Neuville, Dominik Fugel und Michelle Halder in die Siegerlisten ein. Insgesamt sieben verschiedene Piloten von Hyundai, Audi und Honda standen in diesem Jahr auf dem Podium ganz oben. 

Michelle Halder 1: Michelle Halder feierte als erste Dame in der ADAC TCR Germany einen Sieg. Der historische Sieg gelang ihr beim zweiten Rennen in Zandvoort. 

Volle Punktzahl: Kein Fahrer konnte in dieser Saison beide Rennen eines Wochenendes gewinnen. Max Hesse, der am fünften Rennwochenende einmal Erster sowie hinter dem nicht punkteberechtigten Gaststarter Thierry Neuville Zweiter wurde, strich immerhin auf dem Nürburgring dank des gewonnenen Qualifyings die maximal mögliche Punktzahl ein. 

Führungspersönlichkeit: Die meisten Runden in Führung verbrachte nicht Meister Hesse, sondern der Viertplatzierte Mike Halder. Bei 40 der 245 absolvierten Umläufe lag der Meßkircher vom Team Honda ADAC Sachsen vorne, mit mehr als 16 Prozent also rund ein Sechstel der gesamten Rennzeit. Proczyk und Hesse brachten es auf 38 Führungsrunden. Insgesamt zehn Piloten führten ein Rennen für mindestens eine Runde an. 

Qualifying: Hari Proczyk war der Meister der Zeittrainings. Dreimal und damit am häufigsten fuhr er im Qualifying die beste Zeit. Einmal - auf dem Hockenheimring - triumphierte er im Anschluss auch im Rennen. Im ersten Lauf fuhr der 43-Jährige zu einem Start-Ziel-Sieg. 

Knapp & deutlich: Den engsten Rennausgang sahen die Fans auf dem Hockenheimring beim Sieg von Max Hesse, der nur knapp vier Zehntel vor Hyundai-Markenkollegin Jessica Bäckman den Zielstrich überquerte. Am deutlichsten war es dagegen beim Sonntagrennen auf dem Red Bull Ring, wo Lokalmatador Proczyk über sechs Sekunden nach Sieger Antti Buri ins Ziel kam.

Generationsübergreifend: Der jüngste Pilot war Gaststarter Sami Taoufik. Er war Saisonfinale auf dem Sachsenring 17 Jahre und sieben Monate alt. Der älteste Fahrer im Feld war bei seinem Start am Nürburgring der Schweizer Jörg Schori mit 58 Jahren und sieben Monaten.

Sonntag, 29. Dezember 2019

Interview mit Timo Bernhard

Timo Bernhard: "Zeit für den nächsten Schritt"


  • Sportwagen-Ass spricht im Interview über das Ende seiner professionellen Karriere
  • Bernhard freut sich auf neue Rolle als Porsche-Markenbotschafter und Teamchef
  • Ausblick auf die Pläne des Küs Team75 Bernhard für 2020

Timo Bernhard beendet seine Profi-Karriere
Foto: Jens Hawrda
Rund 20 Jahre lang hat Timo Bernhard (38/Homburg/Saar) als Fahrer die Sportwagenszene geprägt. Ob beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, in der ALMS, in Le Mans oder in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC - überall war der Saarpfälzer erfolgreich. Seit 2016 engagiert er sich mit seinem Küs Team75 Bernhard zudem im ADAC GT Masters, seit 2018 auch als Fahrer. Auf dem Nürburgring gelang ihm in diesem Jahr sein erster Sieg in der "Liga der Supersportwagen". Nun hat Bernhard bekannt gegeben, dass er seine Karriere als Rennprofi beendeten wird.

Ihr Rücktritt kam für viele überraschend. Warum beenden Sie gerade jetzt Ihre professionelle Laufbahn?
Timo Bernhard: "Die Entscheidung war natürlich ein Prozess. Anfang August nach den 24 Stunden von Spa wurde sie für mich immer konkreter. Das Ganze war und ist natürlich für mich sehr emotional, weil man selbst merkt, dass eine Ära zu Ende geht. Zwei Gründe haben eigentlich letztendlich den Ausschlag gegeben: Zum einen habe ich das Gefühl, alle meine Ziele im Profisport erreicht zu haben. Zum anderen warten im Leben irgendwann neue Aufgaben. Ich hatte die Möglichkeit, jetzt Porsche-Markenbotschafter zu werden - eine Rolle, die ich schon immer angestrebt habe und die für mich ein Ziel nach meiner Profikarriere war. Das war sehr verlockend. Ich habe aber auch gemerkt, dass es für unser Team an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen. Und dafür braucht es einfach mehr Aufmerksamkeit von mir. Ich habe gemerkt, dass ich durch die bisherige Doppelrolle als Fahrer und Teamchef etwas limitiert war. Jetzt habe ich einfach mehr Kapazitäten, um mich um das Team zu kümmern - sowohl was das Tagesgeschäft angeht als auch an den Rennstrecken. Und hoffentlich habe ich auch mehr Zeit für die Familie, die zuletzt oft auf mich verzichten musste."

Was wird für Sie die größte Änderung sein?
"Wenn man als Leistungssportler an die Spitze will, muss man sich damit Tag und Nacht beschäftigen - ob es Fitness, Ernährung oder die Technik war. Das wird zukünftig nicht mehr so sein. Ich habe das in den vergangenen 20 Jahren sehr intensiv gemacht, vor allem in der LMP1-Zeit. Das war das allerhöchste Niveau, das ich mir für mich habe vorstellen können. Ich bin in dieser Zeit sehr oft an die 100 Prozent herangekommen, die ich leisten kann. Und das ist einfach ein unglaubliches Gefühl, das man nur schwer erreichen kann. Es war eine unheimlich tolle Zeit. Aber die vergangenen beiden Jahre mit der Doppelrolle waren nicht weniger aufregend. Ich hatte zwar nicht wirklich weniger zu tun, aber als Teamchef beschäftige ich mich einfach mit anderen Dingen."

Wie wird Ihre neue Rolle aussehen?
"Zum einen bin ich Porsche-Botschafter. Das ist ein sehr elitärer Kreis, denn bisher waren dies aus dem Motorsport nur Mark Webber und Walter Röhrl. Das ist eine spannende Rolle, in der ich sehr viele Bereiche abdecke - nicht nur Motorsport. Was unser Team betrifft, da werden wir uns klarer strukturieren. Es gibt jetzt drei Säulen. Zum einen unser Juniorteam im Kartsport, das wir zukünftig bei uns ins Haus holen werden und um das sich mein Vater kümmern wird. Das Juniorteam hat bereits in diesem Jahr erste Früchte getragen, denn mit Alexander Tauscher steigt ein vielversprechendes Talent bei uns in die ADAC GT4 Germany auf. Die zweite Säule ist der GT4-Kundensport für Amateurfahrer. Dazu zählen auch Trackdays oder der Porsche Sports Cup. Betreut wird das GT4-Programm von Klaus Graf. Der dritte Bereich ist das Pro-Team, das im ADAC GT Masters fährt. Ich stehe über allem, aber werde mich gezielt um die GT3 kümmern. Zudem verstärken wir uns auf der technischen Seite und haben jemanden verpflichtet, der ein absolutes Ass ist und über viel Erfahrung aus dem LMP1-Bereich mitbringt. Wir haben im GT-Bereich eine richtig gute Infrastruktur, die zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Das gibt es sonst vielleicht nur im Formelsport."

Stichwort ADAC GT Masters: Wenn Sie auf die diesjährige Saison zurückblicken, in der Sie sich ein Auto mit Klaus Bachler geteilt haben, wie fällt Ihre Bilanz aus?
"Mit der endgültigen Platzierung sind wir natürlich nicht zufrieden. Da sind wir ehrgeizig. Es gab mehrere Punkte, die da reingespielt haben. So waren wir bei den ersten beiden Läufen in mehrere Unfälle verwickelt. Das hat natürlich nicht geholfen. Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass wir einen tollen Spirit hatten und trotz des schlechten Saisonbeginns eine relativ starke Sommerzeit mit drei Podestplätzen und dem ersten Sieg hatten. Auch das Hockenheim-Wochenende mit zwei Top-fünf-Platzierungen war gut. Wir haben in dieser starken Phase gezeigt, dass wir zu den fünf besten Teams in der Serie gehören. Leider haben wir das nicht über das ganze Jahr zeigen können, und das hätten wir gebraucht, um wirklich um den Titel mitkämpfen zu können. Denn das ist das Level, das wir zukünftig anstreben. Aber trotz allem hatten wir bis zum Sachsenring zumindest theoretisch noch Chancen auf die Vizemeisterschaft, was bei der hohen Leistungsdichte auch nicht so einfach ist."

Wie haben sich Matteo Cairoli und Adrien de Leener im zweiten Porsche 911 GT3 R geschlagen?
"Matteo hat einige starke Highlights gesetzt, vor allem mit starken Qualifying-Ergebnissen wie Platz zwei in Oschersleben und P3 am Nürburgring, wo beide unsere Autos aus der zweiten Reihe gestartet sind. Adrien hat sich sehr gut weiterentwickelt. Er ist jetzt drei Saisons bei uns gefahren und in jedem Jahr hat er sich verbessert. Aber in jedem Jahr ist das Niveau der Serie weiter gestiegen, daher bekommt er leider nicht immer die Lorbeeren, die er anhand seines Entwicklungsprozesses bekommen müsste. Im Mittelteil der Saison hatten Matteo und Adrien leider ein paar Kollisionen, die weitere Punkte verhindert haben. Aber zum Ende hatten sie noch ein paar starke Rennen mit Punkteplatzierungen."

Wie geht es 2020 mit dem Küs Team 75 Bernhard im ADAC GT Masters weiter? Das erste Auto ist ja bereits besetzt ...
"Genau. Den ersten Porsche 911 GT3 R unseres Teams werden Klaus Bachler und Simona de Silvestro fahren. Es ist toll, dass Klaus weiter bei uns ist. Er ist für mich einer der meistunterschätzten Fahrer. Er ist extrem gut, technisch versiert und ein toller Teamplayer. Es ist wichtig, dass wir eine Konstante haben, die das Auto, die Serie und die Reifen kennt. Es ist auch für Simona wichtig, dass sie einen Teamkollegen hat, der zusammen mit dem Team dafür sorgt, dass sie sich schnell zu Hause fühlt. Simona ist extrem stark. Sie hat mich schon vor einigen Jahren in der IndyCar-Serie beeindruckt. Sie hat schon oft bewiesen, dass sie ein riesiges Potenzial hat. Es ist eine Auszeichnung für das ADAC GT Masters, dass sie als absolute Weltklassefahrerin dort antreten wird. Sie ist für mich vielleicht sogar die beste Rennfahrerin, die es aktuell gibt. Insgesamt ist es eine tolle Konstellation und unser Anspruch ist ganz klar, Topleistungen zu zeigen. Für das zweite Auto gibt es sehr viel Interesse. Auch dort kann eine spannende, erfolgversprechende Konstellation herauskommen."

Montag, 23. Dezember 2019

Großes Teilnehmerinteresse für zweite Saison der ADAC GT4 Germany

  • 34 Fahrzeuge für die zweite Saison der ADAC GT4 Germany eingeschrieben 
  • Insgesamt 19 Teams geben frühzeitig ihre Nennung ab 
  • IronForce Racing, HTP Motorsport und T3 Motorsport auch in der ADAC GT4 Germany 

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany sorgt auch in ihrer zweiten Saison für ein großes Interesse bei den Teilnehmern. Innerhalb von nur zwölf Tagen seit dem Beginn der Einschreibefrist Anfang Dezember haben 19 Teams ihre Chance genutzt und 34 Sportwagen für die ADAC GT4 Germany 2020 genannt. Die ADAC GT4 Germany startet vom 24. bis 26. April 2020 in der Motorsport Arena Oschersleben in die zweite Saison und ist sechsmal im Rahmen des ADAC GT Masters vertreten. SPORT1 überträgt die Serie auch 2020 im TV, online werden die Rennen weiterhin auf verschiedenen digitalen Plattformen und im Livestream zu sehen sein. 

"Wir haben in diesem Jahr eine überzeugende Debütsaison der ADAC GT4 Germany erlebt. Das sehr hohe Interesse für die zweite Saison bestätigt, dass auch unsere Teilnehmer vom Konzept der Serie überzeugt sind. Mich freut es sehr, dass wir für das Jahr 2020 neue Teams für die Serie begeistern können und etablierte Teams aus dem ADAC GT Masters ihr Engagement auf die ADAC GT4 Germany ausweiten", so ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Unter den insgesamt 19 Teams in der ADAC GT4 Germany 2020 finden sich bereits aus dem ADAC GT Masters bekannte GT4-Neueinsteiger wie IronForce Racing, HTP Motorsport oder T3 Motorsport. Bisher wurden Sportwagen von sechs verschiedenen Herstellern eingeschrieben, einige Teams haben sich noch nicht auf ein Fahrzeugmodell festgelegt. 

Laut dem Reglement der ADAC GT4 Germany werden maximal 34 Fahrzeuge für einen permanenten Startplatz zugelassen. 28 Startplätze werden nach dem Zahlungseingang des Nenngeldes vergeben, sechs weitere Plätze vergibt der ADAC.