Mittwoch, 10. Juli 2019

Formel E: Audi bereit für Titelkampf in New York

  • Finalrennen der Elektroserie am 13. und 14. Juli in Brooklyn
  • Audi Sport ABT Schaeffler und Lucas di Grassi in Rolle des Jägers
  • Teamchef Allan McNish: „Nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen“

Daniel Abt (links) und  Lucas di Grassi
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
Wie in den bisherigen vier Saisons entscheidet sich der Titelkampf in der Formel E auch dieses Mal erst am letzten Wochenende. Vor den beiden Rennen in New York (13./14. Juli) liegen Audi Sport ABT Schaeffler und Lucas di Grassi auf Platz zwei in der Team- und Fahrermeisterschaft.

Die Fans der Formel E können sich auf ein spannendes Finalwochenende freuen: Rechnerisch haben acht Piloten Chancen auf den Titel – so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte der Elektrorennserie. In New York werden zum einzigen Mal in dieser Saison zwei Rennen ausgetragen. Insgesamt sind bei dem sogenannten „Double Header“ inklusive der Zusatzpunkte für Pole-Position und schnellste Rennrunde 58 Zähler zu vergeben. Lucas di Grassi kommt mit einem Rückstand von 32 Punkten auf Titelverteidiger Jean-Éric Vergne in die USA.

„Solange wir eine rechnerische Chance haben, werden wir alles geben. Wir haben in der Vergangenheit schon mehr als einmal bewiesen, dass uns die Rolle des Jägers gut liegt“, sagt Lucas di Grassi. Unvergessen ist die Aufholjagd des Brasilianers am letzten Rennwochenende der Saison 2016/2017, als er mit einem Rückstand von zehn Punkten nach Montreal kam und dann mit 24 Punkten Vorsprung Champion wurde. Im Vorjahr machte Audi Sport ABT Schaeffler in den beiden Finalrennen einen Rückstand von 33 Zählern gut und wurde Team-Champion.

„Wir sind mit dem Ziel in die Saison gestartet, Rennen zu gewinnen und bis zum Schluss um alle Titel zu kämpfen – das ist uns gelungen“, sagt Teamchef Allan McNish. „Natürlich haben wir mit einem Blick auf die Tabelle eine schwierige Aufgabe vor uns. Aber Daniel, Lucas und die ganze Mannschaft haben letztes Jahr gezeigt, was mit einer wahnsinnig starken Teamleistung möglich ist. Wir haben nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen.“ 2018 holte das deutsch-brasilianische Duo in den beiden New-York-Rennen einen Sieg, zwei zweite sowie einen dritten Platz und damit 78 von 94 möglichen Punkten.

Voller Vorfreude reist der erklärte USA-Fan Daniel Abt zum Finale. „New York ist eine mega Stadt mit einer Strecke, die mir richtig Spaß macht“, sagt der Deutsche, der im Vorjahr zweimal auf dem Podium vor der Skyline Manhattans stand. In neun von elf Rennen hat Abt diese Saison gepunktet – Bestwert unter allen 22 Piloten. „Was noch fehlt in meiner Sammlung, ist ein Sieg. Das wäre beim Finale ein perfekter Abschluss.“

Austragungsort der beiden Finalrennen ist zum dritten Mal der 2,320 Kilometer lange Kurs im Viertel Red Hook des New Yorker Stadtteils Brooklyn mit Blick auf Manhattan. Er führt direkt am Ufer der Upper New York Bay entlang, die Manhattan und Brooklyn trennt. Die Strecke ist weitgehend identisch zum Vorjahr, lediglich die Boxengasse ist jetzt entlang der Start-Ziel-Geraden positioniert.

Vor dem 12. und 13. Rennen liegt di Grassi mit 98 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, Teamkollege Daniel Abt folgt lediglich 23 Zähler dahinter auf Platz acht. Für einen Sieg gibt es 25 Punkte, drei Zähler für die Pole-Position und einen Punkt für die schnellste gefahrene Rennrunde innerhalb der Top Ten. Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE05 unterwegs. Die britische Mannschaft liegt in der Teamwertung auf dem dritten Platz.

Die Rennen starten in New York am Samstag und Sonntag um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) und führen wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Das ZDF zeigt das Rennen im Livestream unter www.zdfsport.de. Wie immer überträgt Eurosport live. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

Dienstag, 9. Juli 2019

Ein schwieriges Wochenende für das Team WRT am Norisring

Jonathan Aberdein
Foto: Jens Hawrda

Es war nicht das Wochenende, auf das das Team WRT gehofft hatte. Auf dem Norisring konnte der Audi RS 5 LMS des WRT-Teams Audi Sport in der vierten Runde der DTM zum ersten Mal in seiner ersten Saison keine Punkte sammeln, da Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi im ersten Rennen in Zwischenfälle verwickelt waren.  Auf dem  einzigartigen Straßekurs in Nürnberg hatten die belgischen Mannschaft ein gutes Tempo im Qualifying hingelegt konnte diese Form aber im Rennen nicht aufrecht erhalten. 

Die WRT - Team Audi Sport Fahrer mussten die Besonderheiten des Norisrings erst kennenlernen konnten sich  aber von die freien Training bis zum Qualifying immer steigern. 

Das erste Rennen könnte für die belgische Mannschaft nicht enttäuschender beginnen, da Fittipaldi in der ersten Kurve von einem Aston Martin getroffen wurde und mit einer verbogenen Federung auf der Stelle ausgefallen ist. Kurz nach dem Neustart des Rennens in Runde 10 war Aberdein in einen weiteren Zwischenfall verwickelt: Der Südafrikaner hatte keine andere Möglichkeit, den Zusammstaoß mit  dem Auto von Timo Glock zu verhindern der umgedreht wurde. Der schwarz-rote Audi erlitt einen Frontschaden und musste repariert werden, konnte sich aber erneut dem Rennen anschließen, um mit drei Runden Rückstand schließlich auf Platz 13 ins Ziel zu fahren..

Am Sonntag hatten die Autos im Qualifying wieder ein besseres Tempo als im Rennen. Aberdein stand auf Startplatz 10 und Fittipaldi auf 15 nach dem Qualifying. Beide hatten ein relativ schwieriges Rennen, das sie auf den Plätzen 14 und 15 hintereinander beendeten.

Jonathan Aberdein: 
 „Ein hartes Wochenende für uns. Wir zeigen vielversprechendes Tempo im Qualifying, aber aus irgendeinem Grund können wir das nicht in Ergebnisse in den Rennen umsetzen. Wir scheinen mit Reifendegradation zu kämpfen, und wir müssen uns darum bemühen, uns für die nächsten Rennen zu verbessern.“

Pietro Fittipaldi:  
„Rennen 1 war enttäuschend, da ich in Runde 1 von einem Aston Martin mit Fahrwerks- und Lenkungsschäden aus dem Rennen genommen wurde. Am Sonntag konnte ich im Qualifying keine freie Runde finden, aber das Tempo schien gut zu sein. Leider war das Tempo im Rennen aufgrund von Reifenschäden nicht so hoch. Daran müssen wir arbeiten und unsere Köpfe zusammenstecken, um dieses Problem zu lösen.“

Montag, 8. Juli 2019

Daniel Juncadella mir Aston Martin erneut in den Punkten

  • Zweite Top-10-Platzierung an diesem Wochenende: Daniel Juncadella kam nach Platz sechs am Samstag auch im zweiten Rennen in die Punkte
  • R-Motorsport sammelte auf dem Norisring in Nürnberg erneut wertvolle Rennkilometer mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM
  • Daniel Juncadella: „Wir können mit dem Punkt zufrieden sein, gerade, weil es heute keine Zwischenfälle oder Safety-Car-Phasen gegeben hat.“
  • Dr. Florian Kamelger: „Nach unserem gestrigen besten Saisonergebnis sind die heutigen Resultate natürlich ernüchternd. Sie zeigen aber unseren momentanen Leistungsstand und, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um auf unsere Konkurrenz aufzuschließen.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda

Nur zwei Monate nach dem Renndebüt des neuen Aston Martin Vantage DTM: R-Motorsport punktet auch beim Saisonhighlight auf dem Norisring in beiden Rennen.

Das vierte Rennwochenende in der Debütsaison von R-Motorsport führte das Team auf den Norisring in Nürnberg. Nachdem die Truppe im ersten Rennen am Samstag mit drei Fahrern in den Top-10 das bislang beste Rennergebnis in ihrer noch jungen DTM-Teamgeschichte erzielen konnte, ging das Fahrer-Quartett im zweiten Lauf am Sonntag aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung ins Rennen.

Daniel Juncadella (28, Spanien) fuhr den längsten ersten Stint aller Piloten, in der Hoffnung von einem möglichen Regenschauer gegen Rennende profitieren zu können. Der Regen kam zwar nicht, aber dank seines späten Stopps in Runde 42 beendete der Spanier das Rennen auf Position zehn. Nach seinem sechsten Platz am Samstag war es Daniels zweites Punkteresultat an diesem Wochenende.

Daniels Teamkollege Ferdinand von Habsburg (22, Österreich), der seinen vorgeschriebenen Boxenstopp nach 18 Runden absolvierte, verpasste seine zweite Punkteplatzierung an diesem Wochenende als Elfter nur denkbar knapp.

Jake Dennis (24, Großbritannien) setzte anders als seine Teamkollegen auf einen frühen Stopp. Er kam bereits nach der Startrunde an die Box, um seine Reifen wechseln zu lassen, und beendete das achte Saisonrennen auf Platz zwölf.

Paul Di Resta (33, Großbritannien) absolvierte seinen Stopp nach 14 Umläufen, musste das Auto jedoch 17 Minuten vor Rennende mit einer beschädigten Hinterradfelge in Folge einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug vorzeitig abstellen.

Der nächste Renneinsatz des Teams findet vom 19.-21. Juli auf dem TT Circuit Assen statt. Am fünften von neun Rennwochenenden startet die DTM dort in die zweite Saisonhälfte.

Audi mit bisher stärkstem Norisring-Auftritt

  • Doppelpodium durch Jamie Green und Mike Rockenfeller am Sonntag
  • Audi RS 5 DTM bricht auf dem Stadtkurs in Nürnberg alle Rekorde
  • Audi-Chef Bram Schot: „Mannschaftlich eine ganz starke Leistung“
Jamie Green - gelungenes Comback nach Blinddarmoperation
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians 

Überlegener Sieg am Samstag, Doppelpodium am Sonntag, neuer Streckenrekord und Führung in allen drei Wertungen der DTM ausgebaut: Audi ist der bisher stärkste Auftritt beim Heimspiel auf dem Norisring gelungen.

Der 2,3 Kilometer lange Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Max-Morlock-Stadion war in der Vergangenheit meist ein schwieriges Pflaster für die Marke mit den Vier Ringen. Das hat sich mit dem neuen Audi RS 5 DTM geändert: Der über 610 PS starke Class-1-Rennwagen brach beim ersten Einsatz auf dem Norisring alle Rekorde. Audi lag in beiden freien Trainingssitzungen vorn, holte an beiden Tagen die Pole-Position, vier von sechs möglichen Podiumsplatzierungen und die meisten Punkte. Auch neue Streckenrekorde im Qualifying (René Rast) und im Rennen (Nico Müller) gehen auf das Konto des neuen Turbo-Rennwagens.

Im Sonntagsrennen kamen alle sechs werkseitig eingesetzten Audi RS 5 DTM in die Top Acht und damit in die Punkteränge. Der viermalige Norisring-Sieger Jamie Green feierte nur vier Wochen nach seiner Blinddarmoperation mit Platz zwei ein gelungenes Comeback. „Leider musste ich Philipp Eng nach einer leichten Berührung wieder vorbeilassen“, sagte der Brite aus dem Audi Sport Team Rosberg. „Dadurch habe ich viel Zeit und den Anschluss zum späteren Sieger Bruno Spengler verloren. Trotzdem war es ein gutes Rennen für mich.“

Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix kämpfte sich vom elften Startplatz auf Platz drei nach vorn. Für den DTM-Champion des Jahres 2013 war es das erste DTM-Podium auf dem Norisring. „Es ist cool, hier oben zu stehen“, sagte „Rocky“ nach der von Fürst Albert von Monaco, dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und Skistar Thomas Dreßen durchgeführten Siegerehrung. „Mein Auto war richtig gut. Ich konnte viele Gegner überholen und hatte im Rennen jede Menge Spaß. Nachdem wir uns hier in der Vergangenheit meist recht schwergetan haben, können wir alle bei Audi sehr stolz auf dieses Ergebnis sein. Wir waren an diesem Wochenende extrem stark.“

Robin Frijns vom Audi Sport Team Abt Sportsline verpasste nach seinem Ausfall am Samstag mit Platz vier nur knapp das Podium. Loïc Duval kam nach einer gewagten Strategie mit einem Boxenstopp in der ersten Runde auf Platz sechs ins Ziel.

René Rast und Nico Müller mussten sich am Sonntag mit den Plätzen sieben und acht begnügen, obwohl beide aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen waren. Die beiden Audi-Piloten berührten sich in der ersten Runde unglücklich. Rast fiel durch den folgenden Dreher auf den letzten Platz zurück, Müller kassierte eine Durchfahrtstrafe.

„Den Sieg haben wir heute verschenkt, aber mannschaftlich war es eine ganz starke Leistung“, sagte Bram Schot. Der Vorsitzende des Vorstands der AUDI AG verfolgte das Sonntagsrennen gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Hans-Joachim Rothenpieler (Technische Entwicklung) und Peter Kössler (Produktion und Logistik) an der Audi-Box. Am Samstag hatte Hildegard Wortmann, neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing, der Audi-Mannschaft am Norisring die Daumen gedrückt.

„Nachdem wir uns im Qualifying die drei besten Startplätze geholt hatten, wollten wir natürlich auch heute gewinnen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Nach einem guten Start haben wir dann leider die erste Kurve nicht richtig hinbekommen, wodurch Bruno Spengler die Führung geerbt hat. René und Nico haben sich mit starken Rundenzeiten wieder nach vorn gekämpft. So haben wir die Plätze zwei, drei, vier, sechs, sieben und acht belegt. Wir können mit unserem insgesamt starken Auftritt auf dem Norisring sehr zufrieden sein und freuen uns schon auf die DTM-Premiere in Assen in 14 Tagen.“

René Rast behauptete auf dem Norisring seine Führung in der Fahrerwertung der DTM. Nico Müller verbesserte sich auf den zweiten Tabellenrang. In der Herstellerwertung hat Audi nun 119 Punkte Vorsprung auf BMW. In der Teamwertung liegen das Audi Sport Team Rosberg und das Audi Sport Team Abt Sportsline weiter auf den ersten beiden Plätzen.

High Five: Spengler Rekordsieger am Norisring

  • Starker Start, starkes Rennen: Bruno Spengler dominiert am Sonntag
  • Audi-Piloten Jamie Green und Mike Rockenfeller auf dem Podium
  • Albert II., Fürst von Monaco, besucht die DTM in Nürnberg
Der neue Mister "Norisring" - Bruno Spengler
Foto: BMW-Motorsport

Großer Sport und Glamour am Norisring: Bruno Spengler (CDN) hat das Sonntagsrennen auf dem Norisring für sich entschieden. Schlüssel zum Erfolg: ein brillanter Start und eine clevere Taktik auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender der DTM. Bevor der Kanadier rund eine Woche nach dem kanadischen Nationalfeiertag die Siegertrophäe von Albert II., Fürst von Monaco, in Emfpang nehmen durfte, war harte Arbeit angesagt. Zwar zog der BMW-Fahrer seiner starken Konkurrenz aus dem Audi-Lager Zug um Zug davon, jedoch sorgte leichter Regen für eine knifflige Strategie-Frage: Wann ist der Pflichstopp zur rechten Zeit gesetzt? Werden Regenreifen gebraucht? Wurden sie nicht – und Spengler siegte erstmals seit zwei Jahren in der DTM. Der bislang letzte Erfolg war ihm 2017 auf dem Norisring gelungen. Mit insgesamt fünf Siegen ist Spengler nun der DTM-Fahrer, der am häufigsten in Nürnberg gewonnen hat.

Audi-Dreierpack auf den Plätzen zwei, drei und vier

Den Kampf um die zweite Position entschied Jamie Green (GBR, Audi) für sich und nahm als Belohnung dafür den Pokal vom Ministerpräsidenten Bayerns, Dr. Markus Söder, bei der Siegerehrung entgegen. Besonders hitzig ging es im Kampf um Rang drei zu: Robin Frijns (NED, Audi), Philipp Eng (AUT, BMW) und Loïc Duval (FRA, Audi) zählten zu den Bewerbern, das Rennen jedoch machte Mike Rockenfeller (GER, Audi).

Nicht ganz nach Plan verlief der zweite Lauf auf dem Norisring für die beiden Meisterschaftsführenden, René Rast (GER, Audi) und Nico Müller (SUI, Audi), die sich auch die erste Startreihe teilten, sich jedoch bei der ersten Durchfahrt der S-Kurve leicht berührten. Die Konsequenz: Dreher für Rast, Durchfahrtsstrafe für Müller – und am Ende die Positionen sieben und acht. Daniel Juncadella (ESP) fuhr als Zehnter wie schon am Samstag in die Punkteränge und war damit erneut der bestplatzierte Fahrer von R-Motorsport/Aston Martin. Rast führt die Meisterschaft mit 127 Zählern weiterhin an, Müller hat als Zweiter 102 Punkte, Eng als Dritter 101.

Stimmen – 2. Rennen, Norisring

Albert II., Fürst von Monaco
„Das war heute ein interessantes Rennen. Die DTM ist eine gute Serie, die sehr gut organisiert ist. Die Rennen sind hart umkämpft. Mir hat der Besuch hier in Nürnberg sehr gefallen, die Atmosphäre am Norisring ist wirklich bemerkenswert.“

Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V.
„Es war ein tolles Wochenende – gute Stimmung, viele Zuschauer, großer Sport. Ich habe mich nicht nur sehr über den Besuch von Fürst Albert von Monaco gefreut, sondern auch darüber, dass Ministerpräsident Söder mit seinem Besuch Flagge für den Motorsport gezeigt hat. Das DTM-Wochenende am Norisring ist ein Highlight. Es ist an diesem Wochenende aufgrund des Besuchs von Fürst Albert auch viel über ein mögliches Rennen in Monaco gesprochen worden. Nach dem, was ich heute erlebt habe, muss ich sagen: Mein Traum wären zwei Auftritte der DTM in der Stadt – einer in Nürnberg und der andere in Monaco. Auf jeden Fall freuen wir uns, im nächsten Jahr wieder hier am Norisring aufzutreten.“

Bruno Spengler, Sieger
„Der Sieg tut richtig gut. In Zolder war es schon knapp, aber das Safety-Car hat es für uns verhindert. Heute wurde es nicht gebraucht und wir haben gewonnen. Es hat richtig Spaß gemacht, das Auto war eine Sensation. Wir haben uns im Vergleich zu gestern stark verbessert. Ein geiler Tag für uns, einfach mega. Jetzt nehmen wir das Momentum mit.“

Jamie Green, 2. Platz
„Ich hatte einen schönen Zweikampf mit Philipp Eng um Platz zwei, und ich habe ihn überholt. Dabei haben wir uns leicht berührt, deswegen musste ich die Position wieder an ihn zurückgeben. Die Strafe war vielleicht etwas zu streng, denn ich habe in der DTM schon viel härtere Manöver erlebt. Mit dem ersten Reifensatz hatte ich kleinere Probleme, der zweite Stint lief aber viel besser. Rang zwei ist alles in allem ein großartiges Resultat.“

Mike Rockenfeller, 3. Platz
„Glückwunsch an Bruno Spengler und Jamie Green zu Platz eins und zwei. Ich denke, gemeinsam sind wir das wohl erfahrenste DTM-Podium, das es geben kann. Mein Wochenende ging gut los, aber im Qualifying am Samstag hatten wir erst Pech und mussten dann noch eine Strafe in Kauf nehmen. Im Samstagsrennen mussten wir dann auch noch mit einem technischen Defekt aufgeben. Dazu noch die Strafe im Zeittraining heute, die voll auf meine Kappe ging. Damit waren wir mittendrin im Feld. Uns blieb nichts anderes übrig, als alles zu geben. Ich hatte gute Zweikämpfe und das Podium ist definitiv eine schöne Belohnung.“

Ergebnis – 2. Rennen, Norisring (Top-Ten)

01. Bruno Spengler (CAN), BMW, 
02. Jamie Green (GBR), Audi, 
03. Mike Rockenfeller (GER), Audi, 
04. Robin Frijns (NED), Audi, 
05. Philipp Eng (AUT), BMW, 
06. Loïc Duval (FRA), Audi, 
07. René Rast (GER), Audi, 
08. Nico Müller (SUI), Audi, 
09. Timo Glock (GER), BMW, 
10. Daniel Juncadella (ESP).