Montag, 4. März 2019

IDM Superbike 1000 kämpft vor Mega-Kulisse beim Truck-GP auf dem Nürburgring um Meisterschaftspunkte

Foto: Jens Hawrda
Der Einsatz der IDM-Organisation und des ADAC Mittelrhein als sportlicher Ausrichter des 34. Internationalen ADAC Truck Grand Prix vom 19. bis zum 21. Juli 2019 haben sich gelohnt. Der Start der IDM Superbike 1000 im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring steht fest. Deutschlands höchste Klasse im Motorradstraßenrennsport trägt zwei Meisterschaftsläufe im Rahmen der Großveranstaltung in der Eifel aus.

„Wir freuen uns sehr, die Königsklasse der IDM bei diesem Mega-Event vor rund 120.000 Zuschauern präsentieren zu können“, sagt IDM-Serienmanager Normann Broy. „Der Auftritt vor einer so großen Zuschauerkulisse wird uns enorm helfen, mehr Motorsportfans für die IDM und den Motorradsport in Deutschland zu begeistern.“ Für die Fahrer der IDM-Topklasse mit den spektakulären, rund 220 PS starken Superbikes stehen 2019 nun insgesamt acht Rennwochenenden mit je zwei Wertungsläufen auf dem Terminkalender. Gleichzeitig meldet sich die IDM nach einer kurzen Auszeit auf dem legendären Nürburgring zurück.

Der Auftritt beim Truck Grand Prix gehört zu den Saisonhöhepunkten. Normann Broy betont: „Wir müssen uns beim sportlichen Ausrichter ADAC Mittelrhein und auch beim Veranstalter ETM bedanken, die für den Start der IDM bei der Traditionsveranstaltung viel möglich gemacht haben.“

Nach dem Saisonauftakt auf dem Lausitzring (17. bis 19. Mai) macht die IDM bei der German Speedweek in Oschersleben (6. bis 9. Juni), in belgischen Zolder (21. bis 23. Juni) und im tschechischen Most (12. bis 14. Juli) Station. Mit dem Truck Grand Prix beginnt für die IDM Superbike 1000 die zweite Saisonhälfte. Es folgen das Highlight in Schleiz (2. bis 4. August), das Wochenende auf der holländischen MotoGP-Strecke von Assen (6. bis 8. September) und das Saisonfinale in Hockenheim (27. bis 29. September).

Freitag, 1. März 2019

Vettel für Mercedes im ADAC GT-Masters

2019 in der "Gelben Mamba" am Start: Fabian Vettel
Foto: Jens Hawrda
Neuzugang im Fahrerfeld des ADAC GT-Master wird in diesem Jahr der Bruder von Formel-1 Fahrer Sebastian Vettel, Fabian Vettel, sein. Der 31järige Bruder des Forme-1 Stars wird 2019 für das Team HTP Motorsport auf einem Mercedes-AMG GT3 in der deutschen GT-Serie an den Start gehen.

Bisher war Fabian Vettel im Audi-TT-Cup und der Lamborghini Super Trofeo unterwegs, der Sprung in die deutsche GT-Masters Serie mit Fahrzeugleistungen zw. 500-600 PS wird deshalb nicht einfach und Fabian Vettel wird sicher Zeit brauchen um in der Serie anzukommen. Helfen soll im dabei sein Fahrerkollege Philip Ellis der gemeinsam mit ihm den Mercedes-AMG GT 3 pilotieren wird. Das Fahrzeug in seiner auffällig gelben Lackierung war in der Vergangenheit jedenfalls immer für Siege gut.

Dienstag, 26. Februar 2019

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda in der IDM
Foto: Jens Hawrda
Alessandro Polita und das HRP-Honda-Team sind auch 2019 wieder ein Gespann. Mit dem Ziel, in diesem Jahr in die Top 3 zu fahren. „Die Saison wird zwar ganz vorne wieder zu einer BMW-Veranstaltung“, vermutet Teamchef Jens Holzhauer, „aber vielleicht können wir trotzdem dazwischenfunken.“  

Alex Polita war erst in der zweiten Saisonhälfte 2018 in die IDM Superbike 1000 eingestiegen, nachdem sich die Wege von HRP und dem bis dahin verpflichteten Stammfahrer Jan Halbich trennten. Der Tscheche stagnierte auch im vierten gemeinsamen Jahr erneut nach einem erfolgreichen Saisonauftakt. Laut Holzhauer hat er „die letzte Sekunde nicht gefunden.“ 
Alessandro Polita hat sich für die Saison 2019 viel vorgenommen
Foto: Jens Hawrda
Durch den ehemaligen Superbike-WM-Fahrer und Langstrecken-WM-Pilot Alex Polita kehrte der Spaß am Sport ins Team zurück. Die großen Ergebnisse kamen in den verbleibenden sechs Rennen noch nicht, allein drei davon wurden wegen technischer Probleme zu einer Nullrunde, doch in den anderen fuhr der Italiener in die Top Ten. Zum Saisonfinale gelang dem 34-Jährigen auf der Honda CBR 1000 RR ein sechster Platz. 

Die Erfolgskurve geht nach oben und jetzt hat das Team von Honda „eine Schubkarre voller Neuteile“ bekommen, wie Holzhauer sagt. „Alles, womit wir Probleme hatten, ist jetzt neu. Das betrifft Sensoren, den Kabelbaum, eine neue ECU mit neuer Elektronik. Wir haben damit viel mehr Einstellmöglichkeiten. Außerdem sind ein neuer Auspuff und eine modifizierte Verkleidung eingetroffen.“ Der erste offizielle Test findet am 12. März 2019 in Valencia statt. Es werden zwei nagelneue Motorräder aufgebaut. 
Alessandro Polita (Honda CBR 1000 RR)
Foto: Jens Hawrda
Polita wird in bester Verfassung in Spanien antreten. Er hat sechs Kilogramm abgenommen und seinen Job an den Nagel gehängt, um sich komplett auf die IDM vorbereiten zu können. Politas Ehefrau ist Inhaberin einer Mühle und er hat die Produkte mit dem Lkw ausgefahren. 

Quelle: www.idm.de, Anke Wieczorek

Montag, 25. Februar 2019

DTM: BMW Piloten in den letzten Fitnessvorbereitungen

Bruno Spengler beim Fitnesstraining
Foto: BMW-Motorsport
Die BMW DTM-Fahrer haben sich diese Woche intensiv geschult. Von Donnerstag bis Sonntag absolvierten Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE), Bruno Spengler (CAN), Marco Wittmann (GER) und DTM-Neuling Sheldon van der Linde (RSA) ein viertägiges Fitness-Camp in Viareggio (ITA). . 

Timo Glock (GER) konnte aufgrund einer Erkrankung nicht teilnehmen, wird aber in den nächsten Wochen ein persönliches Training mit dem Formula Medicine Team durchführen. Teamarzt Riccardo Ceccarelli (ITA) und seine Crew bereiteten einen umfangreichen und abwechslungsreichen Übungsplan vor, um die Fahrer für die kommende DTM-Saison zu unterstützen. Der Fokus lag zu gleichen Teilen auf Fitness, Reaktion und mentalem Training. 

Das Programm beinhaltete Trainings mit verschiedenen Geräten sowie verschiedene Outdoor-Aktivitäten. „Doktor Ceccarelli ist eine absolute Legende. Deshalb ist es fantastisch, mit ihm und seinem Team zusammenzuarbeiten “, sagte Eng. „Jeder Trainer hier hat eine unglaubliche Erfahrung. Besonders das mentale Training macht großen Spaß. Die Fitnessübungen können auch sein, sie sind jedoch meistens herausfordernd; Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “

Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt.

Sonntag, 24. Februar 2019

DTM: BMW findet kein Kundenteam

BMW DTM Testträger
Foto: BMW-Motorsport
Zwei Wochen vor Beginn der Test's in Jeres hat BMW offensichtlich immer noch kein Kundenteam gefunden. Im Gegensatz zu Audi, die mit WRT ein Privatteam gefunden haben, das bereit ist geschätzte fünf Millionen Euro für zwei Autos pro Saison auszugeben, wird es wohl mit einem Privat finanzierten Team von BMW in der DTM-Saison 2019 nichts werden. 

In Anbetracht der notwendigen Vorlaufzeit für so ein Projekt ist es rein zeitlich wohl gar nicht mehr möglich für BMW so ein Team aus dem Hut zu zaubern. Eventuell hat BMW hier auch den Fehler gemacht die Partnerschaft mit einem möglichen Privatteam auf das zur Verfügung stellen von zwei Rennfahrzeugen zu beschränken. 

Audi war hier deutlich flexibler und stellt neben den Fahrzeugen Unterstützung in Form von Material zur Verfügung. Trotz dieser Unterstützung von bei Audi gilt es für WRT immer noch Millionensummen aufzutreiben, was schwer genug ist.  Für potentielle BMW-Kundentwams fehlt selbst diese Unterstützung des Herstellers. Da ist es nicht verwunderlich, das sich in der großen Reihe der BMW-Kundenteams in allen möglichen Serien kein ersthafter Bewerber für eine DTM-Teilnahme in der Saison 2019 findet. Das ist sehr schade und sollte BMW zu denken geben. Will mann wirklich, wie immer bekundet die DTM attraktiver machen, gehört wohl mehr Initative an den Tag gelegt. Audi macht es hier vor, wie mann den DTM-Einstieg von Kundenteams attraktiver machen kann. 

Die Saison wird ohnehin für die Kundentwams teuer genug. Zur Finanzierung der immensen Summen kommen immer wieder Paydriver ins Spiel. Es gibt genug Fahrer die in der Formel-2 oder anderen Serien keinen Platz finden und Alternativen suchen müssen. Das wird dann wohl auch ein Finanzierungsmodell für Privatteams werden müssen.