Freitag, 1. März 2019

Vettel für Mercedes im ADAC GT-Masters

2019 in der "Gelben Mamba" am Start: Fabian Vettel
Foto: Jens Hawrda
Neuzugang im Fahrerfeld des ADAC GT-Master wird in diesem Jahr der Bruder von Formel-1 Fahrer Sebastian Vettel, Fabian Vettel, sein. Der 31järige Bruder des Forme-1 Stars wird 2019 für das Team HTP Motorsport auf einem Mercedes-AMG GT3 in der deutschen GT-Serie an den Start gehen.

Bisher war Fabian Vettel im Audi-TT-Cup und der Lamborghini Super Trofeo unterwegs, der Sprung in die deutsche GT-Masters Serie mit Fahrzeugleistungen zw. 500-600 PS wird deshalb nicht einfach und Fabian Vettel wird sicher Zeit brauchen um in der Serie anzukommen. Helfen soll im dabei sein Fahrerkollege Philip Ellis der gemeinsam mit ihm den Mercedes-AMG GT 3 pilotieren wird. Das Fahrzeug in seiner auffällig gelben Lackierung war in der Vergangenheit jedenfalls immer für Siege gut.

Dienstag, 26. Februar 2019

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda in der IDM
Foto: Jens Hawrda
Alessandro Polita und das HRP-Honda-Team sind auch 2019 wieder ein Gespann. Mit dem Ziel, in diesem Jahr in die Top 3 zu fahren. „Die Saison wird zwar ganz vorne wieder zu einer BMW-Veranstaltung“, vermutet Teamchef Jens Holzhauer, „aber vielleicht können wir trotzdem dazwischenfunken.“  

Alex Polita war erst in der zweiten Saisonhälfte 2018 in die IDM Superbike 1000 eingestiegen, nachdem sich die Wege von HRP und dem bis dahin verpflichteten Stammfahrer Jan Halbich trennten. Der Tscheche stagnierte auch im vierten gemeinsamen Jahr erneut nach einem erfolgreichen Saisonauftakt. Laut Holzhauer hat er „die letzte Sekunde nicht gefunden.“ 
Alessandro Polita hat sich für die Saison 2019 viel vorgenommen
Foto: Jens Hawrda
Durch den ehemaligen Superbike-WM-Fahrer und Langstrecken-WM-Pilot Alex Polita kehrte der Spaß am Sport ins Team zurück. Die großen Ergebnisse kamen in den verbleibenden sechs Rennen noch nicht, allein drei davon wurden wegen technischer Probleme zu einer Nullrunde, doch in den anderen fuhr der Italiener in die Top Ten. Zum Saisonfinale gelang dem 34-Jährigen auf der Honda CBR 1000 RR ein sechster Platz. 

Die Erfolgskurve geht nach oben und jetzt hat das Team von Honda „eine Schubkarre voller Neuteile“ bekommen, wie Holzhauer sagt. „Alles, womit wir Probleme hatten, ist jetzt neu. Das betrifft Sensoren, den Kabelbaum, eine neue ECU mit neuer Elektronik. Wir haben damit viel mehr Einstellmöglichkeiten. Außerdem sind ein neuer Auspuff und eine modifizierte Verkleidung eingetroffen.“ Der erste offizielle Test findet am 12. März 2019 in Valencia statt. Es werden zwei nagelneue Motorräder aufgebaut. 
Alessandro Polita (Honda CBR 1000 RR)
Foto: Jens Hawrda
Polita wird in bester Verfassung in Spanien antreten. Er hat sechs Kilogramm abgenommen und seinen Job an den Nagel gehängt, um sich komplett auf die IDM vorbereiten zu können. Politas Ehefrau ist Inhaberin einer Mühle und er hat die Produkte mit dem Lkw ausgefahren. 

Quelle: www.idm.de, Anke Wieczorek

Montag, 25. Februar 2019

DTM: BMW Piloten in den letzten Fitnessvorbereitungen

Bruno Spengler beim Fitnesstraining
Foto: BMW-Motorsport
Die BMW DTM-Fahrer haben sich diese Woche intensiv geschult. Von Donnerstag bis Sonntag absolvierten Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE), Bruno Spengler (CAN), Marco Wittmann (GER) und DTM-Neuling Sheldon van der Linde (RSA) ein viertägiges Fitness-Camp in Viareggio (ITA). . 

Timo Glock (GER) konnte aufgrund einer Erkrankung nicht teilnehmen, wird aber in den nächsten Wochen ein persönliches Training mit dem Formula Medicine Team durchführen. Teamarzt Riccardo Ceccarelli (ITA) und seine Crew bereiteten einen umfangreichen und abwechslungsreichen Übungsplan vor, um die Fahrer für die kommende DTM-Saison zu unterstützen. Der Fokus lag zu gleichen Teilen auf Fitness, Reaktion und mentalem Training. 

Das Programm beinhaltete Trainings mit verschiedenen Geräten sowie verschiedene Outdoor-Aktivitäten. „Doktor Ceccarelli ist eine absolute Legende. Deshalb ist es fantastisch, mit ihm und seinem Team zusammenzuarbeiten “, sagte Eng. „Jeder Trainer hier hat eine unglaubliche Erfahrung. Besonders das mentale Training macht großen Spaß. Die Fitnessübungen können auch sein, sie sind jedoch meistens herausfordernd; Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “

Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt.

Sonntag, 24. Februar 2019

DTM: BMW findet kein Kundenteam

BMW DTM Testträger
Foto: BMW-Motorsport
Zwei Wochen vor Beginn der Test's in Jeres hat BMW offensichtlich immer noch kein Kundenteam gefunden. Im Gegensatz zu Audi, die mit WRT ein Privatteam gefunden haben, das bereit ist geschätzte fünf Millionen Euro für zwei Autos pro Saison auszugeben, wird es wohl mit einem Privat finanzierten Team von BMW in der DTM-Saison 2019 nichts werden. 

In Anbetracht der notwendigen Vorlaufzeit für so ein Projekt ist es rein zeitlich wohl gar nicht mehr möglich für BMW so ein Team aus dem Hut zu zaubern. Eventuell hat BMW hier auch den Fehler gemacht die Partnerschaft mit einem möglichen Privatteam auf das zur Verfügung stellen von zwei Rennfahrzeugen zu beschränken. 

Audi war hier deutlich flexibler und stellt neben den Fahrzeugen Unterstützung in Form von Material zur Verfügung. Trotz dieser Unterstützung von bei Audi gilt es für WRT immer noch Millionensummen aufzutreiben, was schwer genug ist.  Für potentielle BMW-Kundentwams fehlt selbst diese Unterstützung des Herstellers. Da ist es nicht verwunderlich, das sich in der großen Reihe der BMW-Kundenteams in allen möglichen Serien kein ersthafter Bewerber für eine DTM-Teilnahme in der Saison 2019 findet. Das ist sehr schade und sollte BMW zu denken geben. Will mann wirklich, wie immer bekundet die DTM attraktiver machen, gehört wohl mehr Initative an den Tag gelegt. Audi macht es hier vor, wie mann den DTM-Einstieg von Kundenteams attraktiver machen kann. 

Die Saison wird ohnehin für die Kundentwams teuer genug. Zur Finanzierung der immensen Summen kommen immer wieder Paydriver ins Spiel. Es gibt genug Fahrer die in der Formel-2 oder anderen Serien keinen Platz finden und Alternativen suchen müssen. Das wird dann wohl auch ein Finanzierungsmodell für Privatteams werden müssen.

Freitag, 22. Februar 2019

R-Motorsport stellt DTM-Programm vor

  • Schlagkräftiges Fahrerteam mit Di Resta, Juncadella, Dennis und Habsburg
  • David Coulthard: „Das DTM-Projekt von R-Motorsport ist höchst professionell aufgestellt und
  • die Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge sind eine Bereicherung für die Serie.“
  • Präsentation eines einzigartigen, kunstvollen Modells des Aston Martin Vantage DTM
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: „Die DTM-Teilnahme gegen große, in der DTM
  • erfolgreiche Hersteller ist für uns eine enorme Herausforderung, der wir uns mit vollem
  • Einsatz stellen.“ 

Präsentation eines futuristischen Fahrzeugmodells gemeinsam mit den Fahrern
Foto: r-motorsport.com
Unter dem Firmenmotto „Emotion Passion Vision“ stand die offizielle Präsentation des DTM-Programms und der Fahrer von R-Motorsport, zu der die Medien, Partner und Wettbewerber in
die Räumlichkeiten von Aston Martin St. Gallen in Niederwil in der Schweiz geladen waren. In der eleganten Aston Martin-Vertretung, umgeben von aufsehenerregenden und wunderschönen
Sportwagen der britischen Luxussportwagen-Marke stellten R-Motorsport Team Principal und Mitbesitzer der AF Racing AG Dr. Florian Kamelger und sein Geschäftspartner Dr. Andreas Baenziger ein ausgefallenes, kunstvoll gestaltetes Modell des Aston Martin Vantage DTM vor. Das eigentliche Rennfahrzeug wird eine Woche später bei ersten gemeinsamen ITR-Testfahrten aller Marken in Jerez erstmals zu sehen sein.

„Die Kürze der uns zur Verfügung stehenden Entwicklungszeit ist für unser Projektteam, das von Vynamic, dem Joint Venture von AF Racing und HWA gesteuert wird, enorm anspruchsvoll,“ erklärt Florian Kamelger. „Und wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass der neue Aston Martin Vantage DTM in der ersten Märzwoche sein Rennstreckendebüt feiern kann. Deshalb freuen wir uns, dass wir heute das hoffentlich auch beeindruckende Modell präsentieren können. Es zeigt in kunstvoller Bearbeitung die Silhouette des neuen Rennfahrzeugs.“
Die Fahrerfrage ist bei Aston Martin geklärt
Foto: r-motorsport.com
Im Mittelpunkt des Launch-Events standen die Fahrer, die erstmals gemeinsam auftraten und sich den Fragen des ehemaligen Formel-1-Fahrers David Coulthard und anschließend denen der Medien stellten. „Ich habe mich vom Fortschritt der Entwicklungsarbeiten bei Vynamic in Affalterbach überzeugt“, erläutert Paul Di Resta. „Es ist ein Wahnsinn, was alle im Team mit dem DTM-Projekt in der kurzen Zeit seit Ende der letzten DTM-Saison bereits erreicht haben. Niemals zuvor wurde in kürzerer Zeit ein neues DTM Fahrzeug entwickelt.“

Dazu Daniel Juncadella: „Das Auto wird toll aussehen, ein richtiger Hingucker. Wir werden damit hoffentlich nicht nur gut aussehen, sondern auch schnell sein. Ich kenne viele im DTM-Einsatzteam und bin sicher, dass da einiges an wertvollen Know-how eingebracht wird."

„Ich kann es nicht erwarten, erstmals im neuen Aston Martin Vantage DTM auf die Rennstrecke zu gehen,“ meint Jake Dennis. „Ich war noch nie so heiß auf ein neues Fahrzeug wie jetzt. Ich kenne das Team R-Motorsport aus den GT-Rennen schon sehr gut und weiß wie professionell da gearbeitet wird.“

„Für mich als Youngster kommt einiges an Lernarbeit auf mich zu,“ sagt Ferdinand Habsburg. „Die DTM ist eine riesige Herausforderung, denn ich trete gegen die besten Tourenwagen-Piloten der Welt an. Deshalb heißt es für mich so schnell wie möglich das Auto kennenzulernen und Erfahrung zu sammeln.“

„Der heutige Tag ist für unser Unternehmen auch deshalb besonders wichtig, weil wir der Öffentlichkeit anschaulich zeigen können, wie unser Motorsport-System aufgestellt ist,“ resümiert Florian Kamelger. „Wir haben für unser DTM-Projekt, das unter der operativen Führung von Vynamic steht, die Unterstützung von Aston Martin. R-Motorsport wird 2019 vier Aston Martin Vantage DTM unter der exklusiven Lizenz von Aston Martin einsetzen. Dazu haben wir ein Fahrerteam verpflichtet, das hinsichtlich Erfahrung, Talent und Ehrgeiz nichts zu wünschen übrig lässt. Schließlich ist die DTMTeilnahme gegen große, in der DTM erfolgreiche Hersteller für uns eine enorme Herausforderung, der wir uns mit vollem Einsatz stellen.“

„Auch können wir im Rahmen des heutigen Launch-Anlasses hier in Niederwil zeigen, dass RMotorsport nur eine unserer R-Marken ist. Die vier „R“ sind ein integraler Bestandteil unserer
Unternehmensstrategie“, so Kamelger.

Zu seinem Eindruck vom Auftritt und den Aussichten des Teams befragt meinte David Coulthard: „Das DTM-Projekt von R-Motorsport ist höchst professionell aufgestellt und die Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge sind eine große Bereicherung für die Serie. Ich sehe keinen Grund, warum das Team nicht vo Anfang an konkurrenzfähig sein sollte."