Sonntag, 10. Juni 2018

Corvette-Piloten Kirchhöfer/Keilwitz gewinnen auch im Regen

  • Callaway-Competition-Duo gewinnt auch zweites ADAC GT Masters-Rennen in Spielberg
  • Bortolotti/Caldarelli im Lamborghini nach starker Aufholjagd auf Platz zwei
  • Markus Pommer/Maximilian Götz holen im Mercedes-AMG dritten Podestrang
Marvin Kirchhöfer (l.) u. Daniel Keilwitz (Corvette) hohlen sich auch am Sonntag den Sieg
Foto; ADAC-Motorsport
Doppelsieg für Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition): Die Corvette-Piloten triumphierten auch im verregneten Sonntagsrennen des ADAC GT Masters vor mehr als 12.000 Zuschauern (am Wochenende) auf dem Red Bull Ring. Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) fuhren im Lamborghini dank geschickter Reifentaktik von Startplatz 24 auf den zweiten Rang, Dritte wurden die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP). „Zwei Pole-Positions, zwei Siege und die Tabellenführung erobert – besser konnte es an diesem Wochenende nicht laufen“, freute sich Sieger Keilwitz. „Das war auf jeden Fall ein wichtiger Schritt im Titelkampf.“ 

Wechselhaftes Wetter sorgt für Reifenpoker

Nach ihrem Sieg am Vortag waren Kirchhöfer und Keilwitz auch im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters mit ihrer Corvette C7 GT3-R das Maß der Dinge. Pole-Setter Keilwitz behauptete sich beim Start und blieb an der Spitze des Feldes. Bereits in der zweiten Runde fielen erste Regentropfen. Während zahlreiche vorn platzierte Autos während des stärker werdenden Niederschlags zum Wechsel auf Pirelli-Regenreifen an die Boxen kamen, blieb Keilwitz mit Slicks draußen. Die richtige Entscheidung, da es danach kaum einen Unterschied bei den Rundenzeiten zwischen Fahrzeugen mit Slicks und mit Regenreifen gab. Erst beim Pflichtboxenstopp wechselte Callaway Competition auf Pneus für nasse Bedingungen – und musste so keinen zusätzlichen Stopp absolvieren. Keilwitz’ Teamkollege Kirchhöfer brachte danach die Corvette mit 4,2 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Es war das erste Mal seit dem Saisonfinale 2014 in Hockenheim, dass es einer Fahrerpaarung im ADAC GT Masters gelungen ist, beide Rennen an einem Wochenende zu gewinnen. Kirchhöfer und Keilwitz bauten damit ihre am Samstag eroberte Tabellenführung aus. 

Ein starkes Rennen zeigten auch die Zweitplatzierten Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli vom unweit des Red Bull Rings ansässigen Rennstall von Gottfried Grasser. Von Platz 24 ins Rennen gegangen, blieben die Lamborghini-Piloten das ganze Rennen über auf Slicks. Dies zahlte sich in der Schlussphase aus, als Bortolotti auf der abgetrockneten Strecke bis zu sechs Sekunden pro Runde schneller fuhr als die Konkurrenz auf Regenreifen. Der Italiener lag nach dem Fahrerwechsel auf Rang elf und kämpfte sich danach stetig nach vorn. In der letzten Runde verdrängte er noch den Mercedes-AMG GT3 von Markus Pommer und Maximilian Götz auf den dritten Rang.

Vierte wurden die Audi-Fahrer Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel, beide Team ISR). Das Duo lag zwischenzeitlich auf Podestkurs, holte aber dennoch das bisher beste Ergebnis ihres Teams im ADAC GT Masters. Luca Stolz (22/Brachbach) und Sebastian Asch (32/Ammerbuch, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) verbesserten sich im Mercedes-AMG von Startplatz 18 bis zum Rennende auf Position fünf. Stolz durfte sich zudem über den Sieg in der Pirelli-Junior-Trophy freuen.

Rang sechs ging an Ezequiel Perez Companc (23/RA) und Franck Perera (34/F, beide GRT Grasser Racing Team) im Lamborghini vor Christopher Zöchling (30/A), dem bestplatzierten Österreicher, und Jens Klingmann (27/Ermatingen) im BMW von MRS GT-Racing. Jeffrey Schmidt (24/CH) und DTM-Pilot Jamie Green (35/GB, beide BWT Mücke Motorsport) sammelten im Audi als Achte drei Meisterschaftszähler.

Als Neunte kamen Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ins Ziel. Die Porsche-Piloten waren von Rang drei ins Rennen gestartet und wechselten als eines von zahlreichen Teams bereits in der Anfangsphase auf Regenreifen. Ein Poker, der nicht aufging: Im Ziel waren sie die einzige Fahrerpaarung, die nach dem frühen Wechsel noch Punkte eingefahren hat – etwas, was ihnen als einzigem ADAC GT Masters-Team in allen bisherigen sechs Saisonrennen gelungen ist.

Nach Rang zwei am Vortag belegten Ex-DTM-Star Timo Scheider (39/Lochau) und Mikkel Jensen (23/DK, beide BMW Team Schnitzer) im BMW M6 GT3 den zehnten Rang. Das Duo sah zwar auf Position vier die Zielflagge, wurde aber nachträglich wegen eines Zwischenfalls beim Boxenstopp mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt.

Die Corvette-Piloten Sven Barth (37/Eberbach) und Claudia Hürtgen (46/Archheim, beide RWT Racing) bauten mit dem Klassensieg ihre Führung in der Pirelli-Trophy-Wertung aus.

Stimmen der Sieger

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): „Ich habe schon vor dem Start die Wolke gesehen und gedacht, dass es vielleicht zu regnen beginnt. Dann nach zwei, drei Runden fing es an zu tröpfeln. Du musst entscheiden, ob du draußen bleibst oder nicht. Ich habe gemerkt, dass es noch einigermaßen mit den Slicks geht. Autos, die auf Regenreifen gewechselt haben, waren nicht schneller als wir. Deswegen haben wir bis zum Pflichtboxenstopp gewartet und haben erst dann auf Regenreifen gewechselt.“

Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): „Dass wir zwei Mal gewinnen, haben wir nicht erwartet. Umso mehr bin ich jetzt happy, dass wir es geschafft haben. Es war ein perfektes Wochenende für uns, maximale Punkteausbeute. Jetzt kommen die Strecken, auf denen es schwieriger für uns sein wird, ganz vorn mit dabei zu sein. Am Anfang meines Stints hatte ich alles unter Kontrolle, doch als es abtrocknete, war es extrem schwer, die Reifen am Leben zu halten.“

Lokalmatador Proczyk siegt im Opel auf dem Red Bull Ring

  • Zweiter Saisonsieg und Tabellenführung für den Österreicher
  • Luke Wankmüller übernimmt Führung in der Honda Rookie Challenge
  • Antti Buri im Audi und Benjamin Leuchter im VW auf den Plätzen

Harald Proczyk holt Sieg beim Heimrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Lokalmatador Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International) hat das sechste Saisonrennen der ADAC TCR Germany gewonnen und sein Heimspiel mit einem Sieg gekrönt. Im Opel Astra TCR siegte Proczyk vor Antti Buri (29, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS und Benjamin Leuchter (30, Duisburg, Max Kruse Racing) im VW Golf GTI TCR. Für Proczyk war es der zweite Saisonsieg, er übernahm damit auch wieder die Führung in der Gesamtwertung von Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One), der im zweiten Rennen des Wochenendes Achter wurde. Bester Pilot der Honda Rookie Challenge war erneut Luke Wankmüller (16, Straubenhardt, HP Racing International), der im Opel Platz sechs einfuhr und die Honda Rooke Challenge nun auch anführt. 

"Das Rennen war nahezu perfekt. Ich bin super happy, zu Hause gewinnen, ist schön", sagte Proczyk und betonte: "Ich bin schon so lange dabei, ich werde frühestens in Hockenheim auf die Fahrerwertung schauen. Mir ist die Teamwertung fast wichtiger und da schaut es wirklich gut aus, weil der Luke ja auch jedes Mal einen sensationellen Job macht." 

Vierter wurde VW-Pilot Luca Engstler (18, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), Sieger der letztjährigen Honda Rookie Challenge. Dahinter folgten Florian Thoma (22, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) in einem weiteren Golf, Wankmüller und Rookie Max Hesse (16, Wernau, Prosport Performance) im Audi. Langeveld, Sieger des Samstagsrennens, belegte Platz acht vor Polesetter Sandro Kaibach (20, Bad Waldsee, Prosport Performance) und Lukas Niedertscheider (23, Österreich, Niedertscheider Motorsport) im Peugeot 308 TCR. 

Nach dem Start übernahm zunächst Engstler die Führung, dahinter reihten sich Kaibach, Leuchter und Proczyk ein. Nach einem Verbremser des 18-jährigen Engstler schob sich Kaibach im Audi jedoch wieder kurzzeitig nach vorne, um die Führung eine Kurve später an Leuchter zu verlieren. Der VW-Pilot fuhr schnell ein Polster heraus, doch wenig später kam das Safety Car auf die Strecke. Zuvor war es zu einem Kontakt des VW von Sebastian Steibel (22, Walkertshofen, Steibel Motorsport) und des Cupra von J.C. Reynolds (22, Schweiz, TOPCAR Sport) sowie VW-Pilot Jussi Kuusiniemi (21, Finnland, Positione Motorsport) gekommen. 

Nach dem Restart blieb Leuchter zunächst vorne, dahinter schob sich Proczyk an Kaibach vorbei auf Platz zwei. Nach Leuchters anfänglichem Überholmanöver gegen Kaibach ordnete die Rennleitung an, dass beide Fahrer ihre Positionen wieder tauschen müssen - davon profitierte Proczyk, der die Führung übernahm und anschließend seinem ersten Heimsieg in der ADAC TCR Germany souverän einfuhr. Leuchter ging kurz darauf an Kaibach vorbei, in der spannenden Schlussphase bewies Antti Buri aber Nervenstärke und fing den Duisburger noch ab. Derweil lieferten sich auch die beiden Rookies Wankmüller und Hesse ein intensives Duell um die Honda Rookie Challenge. Dabei hatte Opel-Fahrer Wankmüller das bessere Ende für sich. "Das war eines der härtesten Rennen meines Lebens, aber ein perfektes Ende. Ich bin überglücklich", sagte Wankmüller. 

Für die Piloten der ADAC TCR Germany steht nun die Sommerpause an. Vom 3. bis 5. August geht es auf dem Nürburgring in die nächste Runde. In der Eifel stehen dann die Saisonrennen sieben und acht von insgesamt 14 an. 
Das Podium vom Sonntagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany 

Antti Buri (Zweiter, Finnland, LMS Racing): "Das war ein richtig gutes Rennen. Am Anfang war es sehr eng, viel Verkehr, viele Attacken und Kontakte. Als ich dann Platz hatte, habe ich alles auf eine Karte gesetzt und angegriffen. Irgendwann und irgendwie konnte ich Benni dann überholen. Danach wollte ich diesen zweiten Platz einfach nach Hause fahren. Ein fast perfektes, ein sehr gutes Wochenende!" 

Benjamin Leuchter (Dritter, Duisburg, Max Kruse Racing): "Es war ein super Start und ich konnte sofort auf Position drei vorfahren. In Turn drei habe ich Sandro Kaibach leider leicht berührt und habe schon damit gerechnet, dass da von der Rennleitung etwas kommt und musste dann auch die Position zurückgeben. Zwischenzeitlich hatte Proczyk Kaibach aber schon überholt, sodass ich zwei Positionen abgeben musste. Das war bisschen bitter. Ich konnte aber sofort wieder auf Platz zwei fahren, aber irgendwann hat es Antti dann geschafft, mich zu überholen. Ich konnte dann nicht mehr kontern. Somit zweimal Platz drei, ich bin sehr, sehr happy nach dem schwierigen Wochenende, das wir in Most hatten." 

Luke Wankmüller (Bester Rookie, Straubenhardt, HP Racing International): "Mit Blick auf die Wertungen könnte man die Saison jetzt beenden, aber mir macht die ADAC TCR Germany so viel Spaß. Da ist jedes Rennen eine riesige Herausforderung - ich freue mich schon jetzt auf den Nürburgring."

Mikhalchik siegt erneut und übernimmt Tabellenführung deutlich

Lorenzo Lanzi (Yamaha) als Gaststarter auf Platz zwei
Foto: Jens Hawrda
Auch das zweite Rennen der IDM Superbike am Sonntag fand unter trockenen Bedingungen statt, obwohl Regen angesagt war. Aus der ersten Runda kamen Ilya Mikhalchik, Toni Finsterbusch, Bastien Mackels, Julian Puffe und Lorenzo Lanzi als erte an Start-und Ziel vorbei. Wie am Tag zuvor konnte der führende Ukrainer schnell einen Vorsprung zwischen sich und seine Verfolger legen. Mackels (Wilbers-BMW), der punktgleich mit Mikhalchik nach Oschersleben gekommen war, sah die Chancen, den Meisterschaftsstand aufrecht zu erhalten, zunehmend schwinden. Der Belgier kam einfach nicht an Toni Finsterbusch, dem IDM Superbike 1000-Neuzugang von Mayer Suzuki vorbei. Das Problem erledigte sich von alleine. Finsterbusch stürzte in der sechsten Runde an zweiter Stelle liegend aus dem Geschehen. Mackels war nun zwar Zweiter aber der Vorsprung von Mikhalchik war schon zu groß und der Druck von Yamaha Pilot Lorenzo Lanzi in Mackels Nacken wurde auch immer größer.

Schließlich überholte Lanzi Mackels womit dessen Rückstand auf den Tabellenführenden noch größer wurde. Julian Puffe (Team alpha Racing-Van Zon-BMW), fuhr dahinter ein einsames Rennen und landete im Ziel genau auf der Position, die er vermeiden wollte: Platz vier. Hinter Puffe kam mit Dominic Schmitter (HPC Power Suzuki) der erste GSX-R 1000 als Fünfter ins Ziel. Damit hat der Schweizer im internen Marken-Duell mit Tini Finsterbusch wieder die Oberhand.
In der letzen Runde setzte Mackels alles auf eine Karte und wollte Lanzi doch noch überhohlen, was aber nicht klappte. 

Jan Halbich (Honda Holzhauer Racing Promotion) überholte noch den Yamaha-Piloten Daniel Kartheininger (MPB Racing) und wurde als Sechster abgewinkt. Mathieu Gines wurde bei seinem Premieren-Einsatz auf der Weber Motos-Kawasaki Achter und ZX-10R-Kollegin Lucy Glöckner (Kawasaki Schnock Team Motorex) Neunte.

Ilya Mikhalchik siegt in Oschersleben am Samstag

Reines BMW-Podium am Samstag in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
In der IDM-Superbike, die im Rahmen der Endurance-WM bei der German Speedweek ein Rennwochenende austrägt, ging Ilya Mikhalchik, Lorenzo Lanzi und Bastien Mackels aus der ersten Reihe in das Rennen. Ilya Mikhalchik gewann das Rennen relativ klar. „Dabei war es da vorne gar nicht so einfach“, gab der 21-Jährige zu bedenken. „Aber ich bin relativ gleichmäßige Rundenzeiten gefahren.“

Bastien Mackels (Wilbers-BMW) konnte nicht auf den Führenden aufschließen und musste sich schließlich mit Platz 2 zufrieden geben. Damit führt nun Mikhalchik die Meisrschaft mit fünf Punkten Vorsprung vor Mackels an. 

Doch auch auf den weiteren Plätzen gab es überraschungen. Lorenzo Lanzi, der kurzfristig bei Yamaha MGM verpflichtet wurde, konnte seinen dritten Platz aus dem Qualifying nicht halten. Der Italiener wurde Sechster und musste Julian Puffe sowie die beiden Suzuki-Fahrer Toni Finsterbusch und Dominic Schmitter vorbei lassen. „Ich war 0,8 Sekunden langsamer als gestern im Training“, stöhnte der Italiener. „Nach drei Runden konnte ich Mikhalchik und Mackels nicht mehr folgen. Die Yamaha war okay, aber irgendwas hat trotzdem nicht gepasst.“
Julian Puffe (BMW) vor dem Rennen
Foto; Jens Hawrda
Dafür tauchte Julian Puffe (alpha Racing-Van Zon-BMW) ganz vorn mit auf und machte im Ziel als Dritter ein BMW-Podium komplett. Für Ihn hatte es nun endlich mit einem Podium geklappt und er konnte den Fluch vom ewigen Vierten abstreifen. „Deswegen habe ich heute extrem spät gebremst. Mein Daten-Spezialist hat in den letzten Tagen auch viele Fortschritte am Motorrad erreicht, die sich jetzt auszahlen. Ich konnte das Renntempo fast um eine Sekunde steigern. Aber nach zehn Runden war ich total im Eimer.“
Für Jan Halbich (Honda) lief Rennen 1 nicht wir gewünscht
Foto: Jens Hawrda
Jan Halbich (Honda Holzhauer Racing Promotion) konnte nicht mithalten, weil sich sein Reifen auf der Felge drehte. Lucy Glöckner (Kawasaki Schnock Team Motorex) wurde Neunte.

Lorenzo Lanzi für Yamaha MGM Racing

Lorenzo Lanzi startet in Oscherleben für Xamaha MGM Racing
Foto: Jens Hawrda
Das erklärte Ziel von Danny de Boer war der Titegewinn mit Yamaha in der IDM Superbike 2018. Doch der Saisonstart lief so gar nicht nach seinen Wünschen und so treenten sich jetzt die Wege von Yamaha MGM Racing und dem Niederländer. Das Yamahateam von Michaelael Galinski startete jedoch trotzdem in Oschersleben denn es einigte sich kurzfristig mit dem Italiener Lorenzo Lanzi. Lanzi startet 2018 ansonsten in der Italienischen National Trophy 1000-Meisterschaft und fährt dort ebenfalls eine Yamaha YZF-R1M. In der IDM ist Lanzi kein Unbekannter, 2014 und 2015 fuhr er hier schon in der Superbike-Klasse und wurde zum Abschluss Gesamt-Dritter auf der Ducati 1199 Panigale R im 3C-Team.Er fuhr 2015 acht Mal aufs Podium, nur einen Sieg konnte er nicht erringen. Das MGM Racing Team hat also einen starken Ersatzmann gefunden.