Freitag, 22. September 2017

Weitere Marke in der ADAC TCR Germany: Alfa Romeo startet auf dem Hockenheimring

  • Der 350 PS starke Giulietta TCR erstmals in Deutschland
  • Cosimo Barberini und Luigi Ferrara beim Saisonfinale am Start
  • Alfa Romeo Giulietta TCR bereits aus TCR International bekannt
Zuwachs im ADAV TCR Germany: Alfa Romeo
Foto: ADAC-Motorsport
Weiterer Zuwachs in der Markenfamilie der ADAC TCR Germany: Beim großen Saisonfinale der Tourenwagenserie an diesem Wochenende in Hockenheim (22. bis 24. September) werden erstmals auch zwei Alfa Romeo Giulietta TCR an den Start gehen. Damit dürfen sich Fans der ADAC TCR Germany auf 350 PS starke Tourenwagen von gleich sechs Marken freuen. Neben Alfa Romeo sind auch die bereits bekannten Honda Civic TCR, Audi RS3 LMS, Opel Astra TCR, Seat Leon TCR und VW Golf GTI TCR dabei.

Einer der beiden Alfa Romeo Giulietta TCR wird vom Italiener Cosimo Barberini gesteuert werden, im zweiten sitzt sein Landsmann Luigi Ferrara. Beide starten für das italienische V-Action Racing Team. In der TCR International Series sind die Alfa regelmäßig vorne mit dabei - nun wollen die Italiener ihre Wettbewerbsfähigkeit auch in der ADAC TCR Germany unter Beweis stellen. Fans, die es nicht zum Hockenheimring schaffen, können das Debüt der Italiener im TV bei SPORT1 und SPORT1+ oder online bei den Livestreams auf www.SPORT1.de, www.adac.de/motorsport und www.youtube.com/adac verfolgen.

"Wir wollen mit dem Alfa in neue Sphären vorstoßen - national und international", sagte V-Action-Teamchef Daniele Vernuccio, der das Team gemeinsam mit seinem Sohn Federico leitet: "Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung des Wagens, und wollen uns nun auch in neuer Umgebung beweisen."

In der TCR International Series hat der Alfa bereits seine Siegfähigkeit unter Beweis gestellt - gleich im ersten Saisonrennen im April in Georgien feierte Davit Kajaia einen Erfolg mit dem 350 PS starken Italiener. In Bahrain und zuletzt am Salzburgring kamen weitere Siege dazu. Der Alfa Romeo feierte zuletzt auch in der italienischen TCR sein Debüt - in Imola landete der Giulietta TCR Anfang des Monats bei zwei Starts auch zweimal in den Top Ten. Daran will das V-Action Racing Team mit dem Alfa Romeo Giulietta TCR nun auch in der ADAC TCR Germany anknüpfen. Mit Cosimo Barberini, dem aktuellen Trofeo Abarth Champion, arbeitet das Team schon länger zusammen. Luigi Ferrara kennt sich in der TCR bereits aus, in der internationalen Serie startet er seit zwei Jahren für das Team Top Run Motorsport im Subaru WRC STi TCR.

Audi-Pilot Christopher Haase fährt erste Bestzeit beim Saisonfinale

  • Ex-Champion Schnellster im ersten Freien Training in Hockenheim
  • Lamborghini und BMW auf den Plätzen zwei und drei
  • Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
Erste Bestzeit des Wochenendes für Christopher Haase
Foto: Jens Hawrda
Audi-Pilot Christopher Haase (29/Kulmbach, Montaplast by Land-Motorsport) markierte die erste Bestzeit beim Finalwochenende des ADAC GT Masters in Hockenheim. Der ADAC GT Masters-Champion von 2007 verwies im ersten Freien Training Lamborghini-Pilot Christian Engelhart (30/Wolnzach, GRT Grasser Racing Team) und Nick Catsburg (29/NL, BMW Team Schnitzer) im BMW M6 auf die weiteren Positionen. Die beiden Finalrennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen.

Haase gelang seine Bestzeit von 1.39,315 Minuten schon früh in der Sitzung. "Wir haben am Donnerstag schon hier getestet und einiges gelernt", so der Audi-Pilot. "Das Team hat mir daher ein tolles Auto hingestellt. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Es ist schön vorn zu stehen. Das ist gut für die Motivation , aber für das restliche Rennwochenende hat es nicht wirklich eine Aussagekraft."

Engelhart fehlten als Zweitem im besten Lamborghini Huracán 0,144 Sekunden auf die Spitzenposition. "Alles lief gut. Wir haben hier bereits mehrmals getestet und sind deshalb bestens aussortiert", so der Deutsche. Dritter wurde Nick Catsburg im einzigen BMW im Feld. Der Niederländer teilt sich den M6 GT3 mit dem Tabellenzweiten Philipp Eng (27/A, der jedoch in der Sitzung nicht zum Einsatz kam. Die Plätze vier und fünf gingen an Mercedes-AMG. Beste der "Sterne" waren Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) vor Nicolai Sylvest (20/DK) und Nikolaj Rogivue (21/CH, beide Team Zakspeed).

Tabellenführer Jules Gounon (22/F) und Partner Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition), der erstmals seit dem Red Bull Ring wieder in der Corvette mit der Nummer 77 sitzt, wurden 14.

Das 27 Fahrzeuge umfassende Feld lag in der 60-minütigen Sitzung wieder sehr dicht zusammen. 21 GT3-Sportwagen gelangen Rundenzeiten innerhalb einer Sekunde.

ADAC GT Masters-Comeback von Kaffer

Kurzfristiger Fahrerwechsel bei der Audi Sport racing academy: Pierre Kaffer (40/D) vertritt an diesem Wochenende die erkrankte Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) im Audi R8 mit der Startnummer 8. Der Deutsche teilt sich das Fahrzeug mit Ricardo Feller (17/CH), dem jüngsten Fahrer im Starterfeld des ADAC GT Masters. Seinen letzten Einsatz im ADAC GT Masters hatte Kaffer vor einem Jahr, ebenfalls beim Saisonfinale in Hockenheim.

Rogivue wieder bei Zakspeed

Der Schweizer Nikolaj Rogivue startet in Hockenheim wieder für das Team Zakspeed. Rogivue hatte zuletzt beim Lauf am Sachsenring ausgesetzt. Sein Partner im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 20 ist wie bisher Nicolai Sylvest.

Rennjubiläen bei Christopher Mies und Remo Lips

Der letztjährige ADAC GT Masters-Champion und Audi-Pilot Christopher Mies (28/Heiligenhaus, Montaplast by Land-Motorsport) und Nissan-Fahrer Remo Lips (34/CH, MRS GT-Racing) feiern beim Saisonfinale Jubiläum. Beide bestreiten am Sonntag ihr 100. Rennen in der "Liga der Supersportwagen". Mies gab seinen Einstand im ADAC GT Masters 2008 auf dem Nürburgring, Lips 2010 auf dem Lausitzring.

DTM: Green Schnellster im ersten Freien Training

Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Im ersten Freien Training am Freitagnachmittag am Red Bull Ring belegten die Fahrer von Audi und Mercedes-AMG die vorderen Plätze. Schnellster war Jamie Green (Audi) mit einer Zeit von 1:23,267 Minuten. „Das war ein guter Start in das Rennwochenende“, war der Brite Green nach dem 30-minütigen Training zufrieden. „Das war ein ganz normaler Freitag. Wir haben Long-Runs gemacht um in den Rhythmus zu kommen und versucht, ein Setup für das Rennen zu erarbeiten.“

Nur 24 Hundertstelsekunden langsamer war Lokalmatador Lucas Auer im Mercedes-AMG in 1:23,291 Minuten. „Wir müssen jetzt erst Mal das Freie Training analysieren. Hier am Red Bull Ring liegen die Zeiten immer sehr eng beieinander. Jeder sucht die perfekte Balance. Morgen erst werden die Karten auf den Tisch gelegt“, sagte der Zweite der Gesamtwertung.

Die Top fünf im Ergebnis komplettierten René Rast (Audi/1:23,352), Nico Müller (Audi/1:23,387) und Gary Paffett (Mercedes-AMG/1:23,485). Der beste BMW-Pilot, Maxime Martin, landete mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:23,768 Minuten auf dem neunten Platz. Pech hatte Audi-Pilot Mike Rockenfeller, der sein Auto schon nach der ersten Runde wegen Getriebeproblemen in der Box abstellen musste.

Mittwoch, 20. September 2017

Sebastian Asch und Edoardo Mortara neue Sieger am Sachsenring

  • Mercedes-AMG-Duo bekommt Sieg am Sonntag zuerkannt
  • Titelkampf im ADAC GT Masters spitzt sich vor Saisonfinale weiter zu
  • SPORT1 überträgt Finalrennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge
Asch/Mortara nachträglich zum Sieger erklärt
Foto: Jens Hawrda
Den Mercedes-AMG-Piloten Sebastian Asch (31/Ammerbuch) und Edoardo Mortara (30/I, beide BWT Mücke Motorsport) wurde nachträglich der Sieg im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring zugesprochen. Durch das neue Rennergebnis schiebt sich vor dem Saisonfinale am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring die Tabellenspitze noch dichter zusammen. Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen.

Asch und DTM-Star Mortara hatten die Zielflagge am vergangenen Sonntag als Dritte gesehen, doch im Anschluss an die technische Nachkontrolle wurden die beiden erstplatzierten Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team ZAKSPEED disqualifiziert, da die Fahrzeuge nicht der GT3-Homologation entsprach. Das Mercedes-AMG Team Zakspeed hat die angekündigte Berufung gegen die Disqualifikation zurückgezogen, damit steht der Wertungsausschluss nun fest. Zweite hinter Asch und Mortara sind Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG. Rang drei geht an das Audi-Duo Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport).

Das neue Rennergebnis macht den Titelkampf der "Liga der Supersportwagen" beim Saisonfinale am kommenden Wochenende in Hockenheim noch spannender. Der Vorsprung von Corvette-Pilot und Tabellenführer Jules Gounon, der nun insgesamt 131 Punkte auf dem Konto hat, auf Verfolger Philipp Eng im BMW beträgt nur noch 15 Punkte. Asch klettert mit 104 Zählern auf den dritten Tabellenrang. Ebenfalls noch Titelchancen haben die Audi-Piloten Kelvin van der Linde (21/ZA, Aust Motorsport, 101 Punkte) und Connor De Phillippi (24/USA)/ Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport, 98 Punkte). Insgesamt werden in Hockenheim noch 50 Punkte vergeben.

Dienstag, 19. September 2017

IDM steht vor dem aus !

Foto: Jens Hawrda
Mit einer lächerlich kurzen Pressemeldung verabschiedet sich der IVM aus seiner Verantwortung für die IDM. In dieser Meldung erklärt die Arbeitsgruppe Motorrad im Industrieverband IVM das sie die IDM im Jahr 2018 nicht fortführen wird. Allerdings liegt die sportliche Verantwortlichkeit beim DMSB, der sich bis jetzt noch gar nicht dazu geäußert hat.

Damit sieht es so aus, das am 01.10.2017 die IDM bei Finale auf dem Hockenheimring nach 70 Jahren beendet wird. Wie mit dem Sportlern, den Teams und den vielen freiwiligen Helfern, ohne die eine Saison nicht durchzuführen wäre von Seiten der Funktionäre umgegangen wird ist einfach nur schäbig.