Mittwoch, 1. Februar 2017

Lubner Motorsport startet mit Opel in der ADAC TCR Germany

  • Jasmin Preisig und Dino Calcum fahren für Lubner
  • Teamchef Mirko Lubner: „Wir sind überzeugt, dass wir so manchen überraschen werden“
  • Lubner sucht noch nach einem dritten Fahrer
Jasmin Preisig startet 2017 für Lubner Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport
Audi, Honda, Seat, VW – und nun auch Opel: Der thüringische Rennstall Lubner Motorsport startet in der ADAC TCR Germany und wird die zweite Saison der Tourenwagenserie um mindestens zwei Opel Astra TCR bereichern. Mit Jasmin Preisig (24, Schweiz) begrüßt die ADAC TCR Germany ein bereits bekanntes Gesicht, zudem wird der amtierende Renault Clio Cup-Champion Dino Calcum (26, Bochum-Wattenscheid) für Lubner starten. Dazu laufen Planungen zum Einsatz eines dritten Opel. Die ADAC TCR Germany startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017.

„Unser Team ist stolz, für Opel Motorsport an den Start zu gehen. Mit Jasmin Preisig und Dino Calcum sind wir sehr gut aufgestellt“, sagte Teamchef Mirko Lubner: „Zudem haben wir einen weiteren Fahrerplatz auf einem Opel Astra TCR frei. Unser eigenes Auto, das im Finale 2016 unterwegs war, ist noch unbesetzt. Es wäre toll, wenn wir dafür noch einen Fahrer für die Saison 2017 finden können.“

Für Lubner Motorsport ist die ADAC TCR Germany kein Neuland. Bereits in der Premierensaison nahm das Team an den Rennen auf dem Nürburgring und beim Saisonfinale in Hockenheim teil und verpasste die Punkteränge jeweils nur knapp. Nun soll 2017 der nächste Schritt nach vorne gelingen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir so manchen überraschen werden“, sagte Mirko Lubner.

Lubner ist seit Jahrzehnten im Motorsport aktiv und war zuletzt insbesondere im Opel Astra OPC Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft höchst erfolgreich. Hier holte das Team dreimal in Folge den Meistertitel, und auch Preisig und Calcum machten bereits mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam. Calcum wurde im Clio Cup dreimal Meister und holte zudem eine Vizemeisterschaft – Preisig fuhr bei mehreren Events aufs Podium. Daran will Lubner nun in der ADAC TCR Germany anknüpfen.

Dienstag, 31. Januar 2017

DTM: So geht es weiter - Testfahrten & Saisonbeginn

Foto: Jens Hawrda
Das erste DTM-Rennwochenende der Saison 2017 findet traditionell in Hockenheim (5. bis 7. Mai). Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun: Die ersten Testfahrten des Jahres finden vom 20. bis 23. Februar in Portimao statt. Danach werden die neuen Autos bis zum Saisonbeginn auch in Vallelunga (13.-16. März) und Hockenheim (03.-06. April) auf Herz und Nieren getestet.

„Bis zum Saisonbeginn wartet noch jede Menge Arbeit auf uns“, betonte Ulrich Fritz (Mecedes). „Wir müssen unser neues Auto entwickeln und uns an das neue Reglement gewöhnen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit unserer Mannschaft bestens dafür gerüstet sind und eine erfolgreiche Saison haben können.“

Montag, 30. Januar 2017

DTM: Maximilian Günther neuer Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes

Maximilian Günther
Foto: Mercedes-Motorsport
Neben Edo und Maro steht ein weiterer Neuzugang fest: Maximilian Günther übernimmt in der anstehenden Saison die Rolle des Test- und Ersatzfahrers. Der 19-Jährige absolvierte Anfang Dezember im Rahmen der Young Driver Tests in Jerez de la Frontera seinen ersten DTM-Test als Belohnung für seine starken Leistungen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, die er 2016 als Vize-Europameister abschloss.

„Es ist eine riesige Ehre für mich, als Test- und Ersatzfahrer Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams sein zu dürfen“, sagte Maximilian. „ Vor knapp zwei Monaten durfte ich in Jerez meinen ersten DTM-Test absolvieren, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Das Auto war wirklich beeindruckend. Die Zusammenarbeit mit dem Team hat super funktioniert. Das war richtig cool. Nun offiziell Teil der Mercedes-AMG Motorsport-Familie zu sein, ist etwas ganz Besonderes für mich. Umso mehr freue ich mich auf die bevorstehenden Aufgaben in diesem Jahr.“

Ein Neuanfang ist auch stets mit einem Blick zurück verbunden. „ Mit Daniel Juncadella, Maximilian Götz, Felix Rosenqvist und Christian Vietoris verabschieden wir vier Fahrer, die in den vergangenen Jahren erfolgreich für das Team an den Start gegangen sind“, bedankte sich Ulrich Fritz bei den scheidenden Piloten. „ Deshalb bedanken wir uns sehr herzlich bei Dani, Max, Felix und Chris für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie hatten es nicht immer leicht, haben sich aber stets durchgebissen. Ich bin überzeugt, dass das auch zukünftig so sein wird und wünsche ihnen alles Gute für ihre neuen Herausforderungen.“

Freitag, 27. Januar 2017

DTM: Maximilian Götz verabschiedet sich über Facebook bei seinen Fan's

Maximilian Götz
Foto: Jens Hawrda
Maximilian Götz wird in diesem Jahr nicht mehr zum DTM-Fahrerkader von Mercedes gehören. Über Facebook verabschiedet er sich bei seinen Fan's:

"Ich möchte mich herzlich bei Mercedes-AMG und speziell Toto Wolff, Uli Fritz und Tobias Moers für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken. Die zwei Jahre in der DTM haben mir großen Spaß gemacht und ich habe unheimlich viel dazugelernt. Es war eine großartige Zeit, in der ich viele tolle Menschen kennenlernen durfte.

Die Zusammenarbeit mit den Jungs von Mücke Motorsport und zuletzt dem Rekordmeister-Team HWA war auf professioneller und auch menschlicher Basis ein besonderes Erlebnis. Ich hatte in all den Rennen tolle Duelle mit Champions und habe bewiesen, dass ich ein echter Racer bin, der sich durchsetzen kann. Mit 36 DTM Rennen und insgesamt 42 gesammelten Punkten in zwei Jahren endet heute meine DTM-Karriere. Gern hätte ich in der DTM noch mehr Erfolge gefeiert, nun warten aber neue Aufgaben auf mich.

Trotz neuer Herausforderungen bleibt die DTM weiter ein Thema. Ich werde bei einigen Rennen vor Ort sein und den Jungs die Daumen drücken. Ich wünsche der gesamten DTM, dass sie für die Fans weiter ein besonderes Erlebnis bleibt und auch in Zukunft tollen Rennsport liefert. Meine gesammelte Erfahrung wird mir sicherlich helfen, bei meinen neuen Aufgaben wieder um Siege und Meisterschaften zu kämpfen. Also, MAXimumAttack!

Nicht zuletzt geht ein ganz besonderes Dankeschön an meine Fans, die mich in den letzten Jahren einfach großartig unterstützt haben. Ich hoffe, dass ihr mir weiter treu bleibt. Ihr seid die Besten!"

Donnerstag, 26. Januar 2017

Mercedes stellt Fahrerkader für DTM-Saison 2017 vor

  • Der Neuzugang: Edoardo Mortara gibt 2017 sein Debüt im Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Die bekannten Gesichter: Die DTM-Rennsieger Robert Wickens, Gary Paffett, Paul Di Resta und Lucas Auer starten erneut für Mercedes-AMG
  • Der Rückkehrer: Maro Engel kommt nach fünf Jahren zurück in das Mercedes-AMG DTM-Team
  • Der Test- & Ersatzfahrer: FIA Formel-3-Vize-Europameister Maximilian Günther vervollständigt das siebenköpfige Fahrer-Team
  • Ulrich Fritz: „2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben.“
Foto: Jens Hawrda
Der Fahrerkader für die neue Saison steht fest: Das Mercedes-AMG DTM Team geht mit einem Neuzugang, vier bekannten Gesichtern und einem Rückkehrer in die DTM 2017. Neu in der Mercedes-AMG Motorsport-Familie ist Edoardo Mortara. Ihm zur Seite stehen mit Lucas Auer, Paul Di Resta, Gary Paffett und Robert Wickens vier weitere DTM-Rennsieger, die jeweils bereits einige Jahre Erfahrung im Team aufweisen. Komplettiert wird das Sextett vom ehemaligen DTM-Fahrer und Ex-FIA GT Weltmeister Maro Engel.

„2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Wir haben ein neues Auto, neue Reifen und ein reduziertes Fahrerfeld. Die Leistungsdichte ist damit noch höher, als sie in der DTM eh schon war. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben“, sagte Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz. „Edo, Lucas, Paul, Gary und Rob haben alle schon DTM-Rennen gewonnen und sind in der Lage, ein Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden. Aber genau darin liegt auch eine weitere große Herausforderung für das Team und die Fahrer: Um in diesem Jahr bestehen zu können, müssen wir uns wieder als homogene und konstante Einheit präsentieren. Und dann haben wir noch Maro, der auch viel Erfahrung und einige Titel auf dem Buckel hat.“
Willkommen im Team, Edoardo Mortara!

Mit Edoardo Mortara stößt der amtierende Vizemeister der DTM zum Team. Der Italiener durfte bereits im Rahmen der Testfahrten in Jerez de la Frontera Anfang Dezember erste Luft im Mercedes-AMG C 63 DTM schnuppern. Entsprechend heiß ist der Sieger des Saisonfinales 2016 auf die neue Herausforderung in diesem Jahr.

„Ich freue mich auf die Saison 2017 und darauf, mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten“, sagte Edoardo. „Wir haben viele erfahrene Piloten, gegen die ich in der Vergangenheit immer gern gefahren bin. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen sehr gute Arbeit für das Team abliefern können. Es ist wichtig, schnelle Teamkollegen zu haben, dadurch wird das Niveau für alle noch weiter angehoben.“

Erfahrenes Quartett an Rennsiegern

Die größte DTM-Erfahrung im Fahrerkader besitzt Team-Captain Gary Paffett. Der Meister von 2005 absolviert in diesem Jahr seine 14. DTM-Saison. „Wir haben uns in den letzten Jahren Schritt für Schritt verbessert und ein starkes Team aus Ingenieuren, Mechanikern und Fahrern zusammengestellt. Darauf aufzubauen ist etwas, worauf ich mich 2017 besonders freue. Ich selbst werde von ART wieder zu HWA wechseln. Aber ich werde auch dort wieder mit Leuten zusammenarbeiten, die ich schon länger kenne. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart ein Auto haben werden, mit dem wir um Siege fahren können. Alle unsere Fahrer sind sehr schnell und konkurrenzfähig. Vor allem Lucas und Rob zeigten von 2015 auf 2016 einen enormen Formanstieg. Sie werden sicher wieder stark sein. Mit Edo stößt zudem ein weiterer erfahrener Pilot und Titelanwärter zu unserem Team.“

Robert Wickens mischte in der vergangenen Saison zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere im Titelkampf mit. Entsprechend motiviert geht der fünfmalige DTM-Rennsieger in die neue Saison. „Es ist cool, dass ich wieder dabei bin“, sagte der Kanadier. „2016 war eines meiner besten Jahre in der DTM. Darauf möchte ich 2017 mit dem Team aufbauen. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen und mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten. Die Winterpause war viel zu lang.“

Für Paul Di Resta ist 2017 bereits seine achte Saison in der DTM. „Neue Saison, neue Regeln, neue Herausforderungen: Der DTM stehen aufregende Zeiten bevor“, sagte der DTM-Champion des Jahres 2010, der bislang sieben DTM-Rennen für sich entscheiden konnte. „ Wir haben im vergangenen Jahr einige gute Anzeichen gesehen und ich freue mich, in dieser Saison daran anzuknüpfen. Dabei wird die Konstanz eine entscheidende Rolle einnehmen. Ich bin gespannt darauf, gemeinsam mit dem Team ein komplett neues Auto weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, auf diese Weise etwas Besonderes aufzubauen, sodass wir dann hoffentlich um die Meisterschaft mitfahren können.“

Als Paffett 2005 DTM-Meister wurde, war Lucas Auer gerade einmal elf Jahre alt. Gut elf Jahre später geht der Österreicher mit seinem ersten DTM-Sieg im Rücken in seine dritte Saison im Mercedes-AMG C 63 DTM. „Mit jedem Jahr steigen die Erwartungen, aber ich freue mich trotzdem riesig auf mein drittes Jahr in der DTM“, sagte Auer. „Jetzt kommt es darauf an, mich in der HWA Mannschaft schnell einzuleben und dann das Maximum aus mir und meinem Auto herauszuholen. Auch in diesem Jahr starte ich wieder in den Farben von BWT und ich muss ehrlich sagen: Ich kann mir die DTM ohne meinen Pink Panther gar nicht mehr vorstellen!“

Maro Engel – Der Rückkehrer

Bereits von 2008 bis 2011war Maro Engel Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams. In seinen vier Saisons ging er damals für Mücke Motorsport an den Start und schloss seine bisher beste Saison auf Gesamtrang zwölf ab. „Ich habe definitiv mit der DTM noch eine Rechnung offen. Es freut mich sehr, dass ich mich in den letzten Jahren wieder zurück in den Kader kämpfen konnte und jetzt eine Chance bekomme, mich in der kommenden Saison zu beweisen. Ich habe fantastische Teamkollegen, die ich natürlich schon seit langer Zeit kenne. Daher werde ich sicher keine Probleme bei der Eingewöhnung haben.“