Mittwoch, 31. August 2016

Red Bull Air Race kehrt nach Deutschland zurück

Matthias Dolderer 2010 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende 3./4.September 2016 findet das sechste Saisonrennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft am Lausitzring statt. Damit kehrt die Meisterschaft nach Deutschland zurück, die lezttmalig im Jahr 2010 ihr Saisonfinale am Lausitzring austrug. Der damalige Sieger hieß Hannes Arch. 100.000 Zuschauer verfolgten damals den spannenden WM-Kampf zwischen Österrecher Hannes Arch und dem Britten Paul Bonhomme. Damals schon mit am Start war der Deutsche Matthias Dolderer. Doch diesses Jahr stehen die Vorzeichen anders als vor sechs Jahren Matthias Dolderer kommt als WM-Führender zum Lausitzring.
Matthias Dolderer
Foto: Jens Hawrda
Das letzte Wort im Titelkampf 2016 ist aber noch nicht gesprochen – auf Platz 2 lauert Hannes Arch. Ausgerechnet beim Heimrennen von Hannes Arch in Spielberg 2016, wo er am 24. April knapp Zweiter wurde, feierte Matthias Dolderer den ersten Red Bull Air Race Sieg seiner Karriere. Inzwischen hat sich der Deutsche mit 18,5 Punkten Vorsprung vor Hannes Arch an die Spitze der aktuellen WM-Tabelle gesetzt. Will der Österreicher noch aufschließen, muss es beim Heimspiel Dolderers am Lausitzring, eine Revanche für Spielberg liefern.

Dann nach dem Rennen am Lausitzring verbleiben nur noch zwei Stationen (Indianapolis 1./2. Oktober, Las Vegas 15./16. Oktober) dieses Jahr, dann steht der Weltmeister fest. Matthias Dolderer jedenfall hat gute Chancen seinen ersten Weltmeistertitel zu holen und dazu will er natürlich sein Heimrennen al Lausitzring nutzen.Wir werden an dieser Stelle ausführlich berichten und würden uns freuen wenn Ihr zahlreich vor Ort seit und die Piloten unterstützt.

Dienstag, 30. August 2016

DTM: Mit dem Audi RS 5 DTM auf öffentlichen Straßen

Foto: Jens Hawrda
Als Werbung für die DTM-Veranstaltung vom 09.-11. Septemer diesen Jahres am Nürburgring durfte Mike Rockenfeller mit seinem Audi RS 5 DTM in der Eifel für die ARD über öffentliche Straßen fahren. Das Video könnt Ihr hier sehen.

Mahindra verpflichtet Felix Rosenqvist für die FIA Formel-E 2016/2017

Das Mahindra Racing Team hat bekannt gegeben das der Schwede Felix Rosenqvist in der Saison 2016/2017 neben dem Deutschen Nick Heidfeld die Formel-E-Meisterschaft für das Team bestreiten wird.
Felix Rosenqvist
Foto: Mahindra Racing Team
Felix Rosenqvist, der im Jahr 2015 die Europäische Formel 3 Meisterschaft gewann ist im Jahr 2016 Test-und Ersatzfahrer für Mercedes in der DTM. In dieser Eigenschaft sorgte er bereits für Aufsehen im letzten DTM-Rennen in Moskau, wo er den in die Formel-1 aufgerückten Esteban Ocon ersetzte. Er sammelte auf Anhieb Punkte und wird wohl auch beim DTM-Rennen am Nürburgring für Merdedes an den Start gehen. Damit ist er neben Felix Da Costa der zweite DTM-Pilot der auch die FIA Formel-E Meisterschaft bestreitet.
Bild: Mahindra Racing Team

Montag, 29. August 2016

DTM: Drei Fragen an Felix Rosenqvist

Foto: Mercedes-Motorsport
Felix, dein erstes Rennwochenende in der DTM liegt hinter dir. Wie ist es für dich gelaufen?

Felix Rosenqvist: „Es war wirklich großartig. In meinem ersten DTM-Rennen gleich in die Punkte zu fahren, war viel mehr als ich erwartet habe. Der Speed war von Anfang an da. Ich habe gehört, dass das seit dem Einstieg von BMW bisher nur zwei Piloten vor mir geschafft haben, allerdings noch niemand bei Mercedes. Das macht mich natürlich stolz. Nichtsdestotrotz muss ich auch sagen, dass es wirklich unheimlich schwer ist, in der DTM vorne mitzufahren. Das habe ich am Sonntag gemerkt. Die Fahrer haben alle ein unheimlich hohes Niveau.“

Was sagst du zu den Vorwürfen von Marco Wittmann, dass du ihn geblockt haben sollst?

Felix Rosenqvist: „Ich habe es ja bereits in einem TV-Interview gesagt. Ich finde das absolut lächerlich. Man muss sich die Daten doch nur einmal objektiv anschauen. Ich bin in der Runde, wo Marco meint, ich hätte ihn blockiert, meine schnellste Outlap des Wochenendes gefahren und es war am Ende der Runde immer noch eine Sekunde zwischen uns. Danach waren alle meine Sektoren grün. Außerdem gab es nicht einmal eine Untersuchung durch die Rennleitung und Marco stand auf Pole. In den Serien, in denen ich zuvor gefahren bin, geht es im Qualifying noch enger zu und da beschwert sich auch keiner.“

Gibt es schon Neuigkeiten bezüglich deines Einsatzes am Nürburgring?

Felix Rosenqvist: „Ja, das gibt es. Wir saßen nach dem Rennwochenende zusammen und Uli Fritz hat mir gesagt, dass ich auch am Nürburgring fahren werde. Das freut mich natürlich sehr. Ich kann es kaum erwarten und hoffe, dass ich die Leistung von Moskau auch in der Eiffel bestätigen kann.“

Sonntag, 28. August 2016

Suzuki Endurance wird Weltmeister in Oschersleben

der Start, immer spektakulär
Foto: Jens Hawrda
Bei Temperaturen von fast  40 Grad sicherte sich  Suzuki in Oschersleben die Langstreckenweltmeisterschaft. Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) ist damit der alte und neue Weltmeister der FIM Endurance World Championship.

Der zweite Platz in Oschersleben sichert den Titel für SERT
Foto: Jens Hawrda
Beim Finale in Oschersleben reichte Vincent Philippe, Anthony Delhalle und Etienne Masson ein zweiter Platz vor rund 20.000 Besuchern, um am Ende mit einem einzigen Punkt Vorsprung ihren Titel zu verteidigen.

Den Sieg in Oschersleben holte aber das Team GMT94 Yamaha, das mit David Checa, Niccolò Canepa und Lucas Mahias ebenso schnelle wie zuläsige Piloten in seinen Reihen hatte und dabei sogar einen Boxenstopp mehr als die Zweitplatzierten absolvierte. Teamchef Christophe Guyot sagte schon vor dem Rennstart: "Oschersleben liegt uns!"

Mit vier Runden Rückstand auf den Sieger holte das deutsche Team Penz13.com mit Kenny Foray und Lukas Pesek den dritten Platz.

Vierter wurde Honda Endurance Racing, die im letzten Jahr in Oschersleben auf Platz 5 ins Ziel kamen und 2014 das Acht-Stunden-Rennen in der Magdeburger Börde gewannen. Die Saison 2016 beendet Honda Endurance in der WM ebenfalls auf Rang 4.

In der Superstock Wertung, in die das heimische Team Völpker NRT48 als Gesamtführender ging, siegte am Ende das Team 3Art Yam’Avenue und wurde dadurch auch Weltmeister dieser Klasse.
die Yamaha #7 vom Team YART führte lange überlegen
Foto: Jens Hawrda
Lange auf der Siegerstraße war das Yamaha Austria Racing Team mit Broc Parkes und Marvin Fritz. Ein Sieg hätte definitiv zum WM-Titel gereicht und beide Piloten waren dauerhaft die mit Abstand Schnellsten im Feld. Sheridan Morais, der kurzfristig für den verletzten MotoGP-Star Bradley Smith nachnominiert wurde, kam nicht dazu zu zeigen, dass er zuvor im Training auch einer der schnellsten Piloten war.

Nach fas 6 Stunden steuerte Marvin Fritz mit einem Problem die Box an. Der ungeplante Boxenstopp, bei dem ein Problem mit dem Kühler festgestellt wurde, kostetet die Rennführung und ein Vorsprung von 25 sec wandelte sich in einen Rückstand von drei Runden um. Eine halbe Stunde vor Schluss folgte dann das endgültige Rennaus mit einem Motorschaden für die Nummer sieben.