Donnerstag, 25. August 2016

Motorrad-WM-Finale in der Motorsport Arena Oschersleben

Vom 25. bis 28. August wird die Motorsport Arena Oschersleben erstmals das Finale der FIM Motorrad Langstrecken Weltmeisterschaft austragen. Im Rahmen der German Speedweek kommt in der seriennahen Superstock-Klasse das Team Völpker NRT48 als Führender zum Heimspiel und kann damit vor großer Kulisse zum ersten Mal überhaupt Weltmeister werden.

Die 19. German Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Rennstrecke beschreiten. Obwohl die Veranstaltung seit Gründung der Arena nicht wegzudenken ist, hat die Strecke erstmals die Ehre, das WM-Finale auszutragen und damit die Weltmeister in drei Klassen zu küren. Auch für das von Schubert Motors unterstützte Oschersleber Team Völpker NRT48, wird das letzte Augustwochenende etwas ganz Besonderes. Die von Ingo Nowaczyk betreute Mannschaft um die Fahrer Dominik Vincon, Stefan Kerschbaumer und Bastien Mackels kommt als Führender der Superstock-Wertung zum Heimrennen. Der Vorsprung des BMW-Teams auf das französische Team 3Art Yam'Avenue auf einer Yamaha beträgt allerdings nur einen Punkt.

Bei der German Speedweek wartet ein 8-Stunden-Rennen auf Teams und Fahrer – bis zu drei Piloten wechseln sich dabei auf einem Motorrad ab. „Ein heimischer Weltmeistertitel bei der Final-Premiere wäre natürlich etwas ganz Besonderes für die Region“, blickt Thomas Voss, Geschäftsführer der Motorsport Arena voraus. „Aber auch in der Gesamt-WM ist es noch spannend und erst nach dem Rennen hier bei uns wird feststehen, wie der neue Weltmeister heißt.“

Hier hat aktuell das französische Team April Moto Motors Events auf einer Suzuki mit 68 Punkten die besten Karten. Mit 60 Punkten folgen SRC Kawasaki und das Yamaha Austria Racing Team. Außenseiterchancen haben weitere vier Teams. „Ein 8-Stunden-Rennen ist aber lang und da kann noch alles passieren. Sobald einer der Favoriten Probleme bekommt, kann die Stunde der anderen schlagen, das hat die aktuelle Saison wieder einmal bewiesen“, beschreibt Voss die Faszination Langstreckensport.

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung werden weitere hochkarätige Serien vertreten sein. So ist unter anderem die Seitenwagen-Weltmeisterschaft am Start. Auch hier kämpfen die besten Piloten der Welt um wichtige Punkte für die WM-Wertung. Des Weiteren werden der ADAC Junior Cup, der ADAC Moto 3 Northern Europe Cup, die SuperMono sowie ein vierstündiges Rennen für klassische Motorräder am letzten August-Wochenende stattfinden.

Auch neben der Strecke wird es beim familienfreundlichen verlängerten Wochenende viel zu erleben geben. Die Biker Boyz Harz werden erneut mit Leistungsprüfstand, Wheelie-Simulator und Sexy Bike Wash dabei sein, ein achtstündiges RC-Car-Rennen für ferngesteuerte Fahrzeuge wird ebenso stattfinden wie das fast schon zur Tradition gewordene Turnier der Fußball Pokalsieger der F-Junioren um den „Arena Supercup“ am Samstag. Eine US Car Ausstellung, Kinder Quad Parcours und Aktionen auf einer Showbühne werden für Unterhaltung auch neben der Strecke sorgen. Am Samstagabend dann wird die Band Four Roses im Infield der Arena für rockige Klänge sorgen.

Mittwoch, 24. August 2016

GT-Masters: Anreise per Air Hamprecht

Fabian Hamprecht per Cessna nach Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport
Die wohl ungewöhnlichste Anreise zum Zandvoort-Gastspiel des ADAC GT Masters können Fabian Hamprecht, Daniel Abt und Marco Holzer für sich verbuchen. Vom Flugplatz Memmingen im Allgäu ging es mit einer 310 PS starken Cessna 400 Corvalis nach Rotterdam. Am Steuerknüppel: Fabian Hamprecht. Der Bentley-Bube hat mit 21 Jahren schon die Berufsflieger-Lizenz. Es fehlt lediglich noch die Schulung auf einen bestimmten Jet-Typ, dann kann Hamprecht seinen Traumberuf als Pilot großer Passagierflugzeuge ausüben: "Das war nach Sachsenring 2015 das zweite Mal, dass ich selbst zu einem Rennen geflogen bin. Ich bin in Salzburg gestartet und habe Daniel und Marco in Memmingen aufgesammelt. Zuerst war den beiden etwas mulmig, da ich gesagt hatte, mein Fluglehrer würde mitfliegen. Der konnte aber nicht. Ihre Aufregung hat sich aber schnell gelegt, ein Großteil des Fluges haben sie sogar geschlafen." Wer das Abenteuer der drei Luftakrobaten in unterhaltsamen Bildern sehen möchte, wird mit dem Vlog #30 (Titel: War das eine gute Idee?!) von Daniel Abt fündig. Hier entlang: www.youtube.com/watch?v=9dGqHnkEjOM

GT-Masters: Drei Fragen an Daniel Keilwirtz

Daniel Keilwitz fährt sein 100. GT Masters-Rennen
Foto: ADAC-Motorsport
Willkommen im Club: Corvette-Pilot Daniel Keilwitz startet am Sonntag in sein 100. ADAC GT Masters-Rennen. Damit ist der Corvette-Pilot Mitglied in einem exklusiven Club: Mehr Starts als Keilwitz können nur Sebastian Asch (118) und Toni Seiler (113) vorweisen.

Herzlichen Glückwunsch zum 100. ADAC GT Masters-Rennen. Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Rennwochende im ADAC GT Masters?

 "Ja klar, denn ich bin an meinem ersten Wochenende gleich auf dem Podium gestanden. Das war 2009 in einem Ascari auf dem Lausitzring gemeinsam mit Marcel Leipert. Im ersten Rennen sind wir Sechste geworden, im zweiten Rennen sind wir auf Rang drei gelandet. Es war auch gleichzeitig das erste Podium eines Ascari in der Serie."

Welches Rennen ist Ihnen am stärksten in Erinnerung geblieben?

 "Das war ganz klar das Finalrennen in Hockenheim 2013. Wir haben um den Titel gekämpft und ich wurde in der ersten Runde umgedreht und lag ganz hinten. Der Titel schien verloren, die Situation aussichtslos. In einer wahnsinnigen Aufholjagd haben wir uns dann noch nach vorn gekämpft und ich habe gemeinsam mit Diego Alessi den Titel gewonnen. Das Rennen haben wir zwar nicht gewonnen, aber es war mit Abstand mein emotionales Rennen."

Sie sind mit bisher 17 Siegen der Fahrer mit den meisten Siegen in der Geschichte der Serie. Welcher ihrer bisherigen Triumphe bedeutet Ihnen am meisten?

 "In den Jahren 2012 und 2013 hatte ich gemeinsam mit Diego Alessi eine tolle Erfolgsserie. Der schönste Sieg war vielleicht der Erste. Das war 2012 hier in Zandvoort, Diego Alessi und ich haben im ersten Rennen mit einem ganz knappen Vorsprung in einer Corvette unser erstes Rennen gewonnen."

Dienstag, 23. August 2016

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten zum Rennen am Sonntag

Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (27 Jahre, Kanada), 5. Platz:
„Ein bittersüßes Rennen für mich. Ich lag lange als Dritter hinter Blomqvist, aber dann bekam ich ab der achten Runde Schwierigkeiten mit der Lenkung. Sie wurde immer schwergängiger und ich hatte sogar Vibrationen. So ab der zehnten oder zwölften Runde fiel die Servolenkung dann komplett aus. Danach hatte ich richtig zu kämpfen. Zudem trug ich bei einer Berührung mit Martin Tomczyk nach meinem Boxenstopp eine Beschädigung an meinem Auto davon. Er bremste absichtlich auf der Geraden und an Stellen, an denen man nicht bremsen sollte, um mich aufzuhalten. Ich versuchte, ihn außen zu überholen, aber er lenkte einfach nicht ein und fuhr geradeaus. Der daraus resultierende Schaden kostete mich mehr Rundenzeit als die Probleme mit der Lenkung. Ohne Servolenkung und mit weniger Abtrieb war es dann verdammt schwierig, mich vor den anderen Fahrern zu halten. Am Ende kann ich aber noch zufrieden sein, da ich teilweise gar nicht glaubte, dass ich es bis ins Ziel schaffen würde. Dani ist für mich der Held des Rennens. Ich kann ihm gar nicht genug für seine Unterstützung danken. Ohne ihn wäre ich nicht in die Punkte gekommen. Beim Duell mit Edoardo Mortara in der letzten Kurve war mir klar, dass es richtig eng werden würde. Aber ich habe großen Respekt vor ihm. Wir sind schon in der Formel 3 gegeneinander gefahren und kennen uns sehr lange. Unsere Zweikämpfe sind schon immer sehr sauber verlaufen.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (21 Jahre, Österreich) 10. Platz:
„Das war ein hartes Rennen. Aber zehnter Platz im Qualifying, zehnter Rang im Rennen und damit zweitbester Mercedes-Fahrer – das passt an so einem Tag schon. Im Vergleich zu gestern habe ich einen großen Sprung gemacht. Trotzdem war es nicht zu 100 Prozent unser Wochenende. Aber wenn ich an einem Wochenende, an dem ich nicht komplett zufrieden bin, immerhin noch Punkte mitnehme, dann bin ich doch ein wenig happy. Allerdings müssen wir jetzt hart arbeiten, damit wir am Nürburgring wieder weiter vorne mitmischen können.“

Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien) 12. Platz:
„Insgesamt war es ein guter Tag für mich. Endlich hatte ich ein normales Qualifying ohne Zwischenfälle oder Probleme. Im Rennen hatte ich einen guten Start, konnte mich aber nicht weiter verbessern. Im ersten Stint fuhr ich hinter Bruno, den ich auf der ersten Runde nicht überholen konnte. Dann hatte Robert leider ein Problem und ich versuchte, ihn zu verteidigen, weil er sehr mit dem Auto zu kämpfen hatte. Am Ende holte ich dann zwar keine Punkte, aber in einem Team hält man in solchen Situationen im Titelkampf einfach zusammen.“

Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland) 14. Platz:
„Das war leider nicht mein Wochenende. Bis zu diesem Rennwochenende waren wir überall recht stark. Jetzt hat es uns einmal getroffen. So ist der Rennsport eben manchmal. Von meinem Startplatz ist Rang 14 noch ganz versöhnlich. Aber ich freue mich jetzt schon auf den Nürburgring. Dort wollen wir es dann wieder zu unserem Wochenende machen.“

Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland) 16. Platz:
„Mit dem Qualifying war ich eigentlich ganz zufrieden. Aber wenn man im Rennen acht Plätze verliert, ist das natürlich nicht schön. Bis zum heutigen Rennen war ich das gesamte Wochenende über immer in den Top-10. Nur im zweiten Rennen lief es leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich musste mich stark nach hinten verteidigen und habe dadurch viel Zeit verloren. Zudem habe ich eine Strafe kassiert für einen Zweikampf mit Mortara. So konnte ich mein Ziel, in die Top-10 zu gelangen, leider nicht erreichen.“

Gary Paffett (35 Jahre, England) 18. Platz:
„Der Tag verlief heute ganz anders als gestern. Wir bekamen das Auto heute Vormittag nicht so richtig fürs Qualifying hin. Ich kämpfte mit dem Grip und hatte somit nicht die nötige Pace. Von so weit hinten ist es im Rennen dann sehr schwierig. Ich war mittendrin im Feld und hatte immer noch keine besonders gute Pace. Wie gesagt, es war leider das genaue Gegenteil zu gestern. Jetzt müssen wir am Nürburgring zurückschlagen.“

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland) 20. Platz:
„Das war ein etwas chaotisches Rennen. Wir hatten einen guten Speed, aber dann kam es zur Kollision mit Timo Glock. Es war eine 50:50-Situation. Er ließ die Tür offen, ich stach rein und dann hat er sie wieder zugemacht. Da konnte ich mich nicht in Luft auflösen. Danach war das Rennen für mich gelaufen. Schade, denn wir hatten heute den Speed für Platz drei.“

Felix Rosenqvist (24 Jahre, Schweden) 21. Platz:
„Mein Start war richtig gut. Dadurch konnte ich auf der ersten Runde einige Positionen gutmachen. Danach hing ich hinter einigen anderen Autos im Verkehr fest und konnte sie leider nicht überholen. Dann wurde ich überholt und neben die Strecke gedrückt. Dabei habe ich mit meinen Reifen viel Dreck aufgesammelt und in Folge dessen etliche Positionen verloren. Das war es dann für mich. Hoffentlich läuft es nächstes Mal besser.“

DTM Moskau: Stimmen der Audi-Piloten

Regen am Samstag, Sonne am Sonntag: 25.000 Zuschauer (am Wochenende) erlebten auf dem Moscow Raceway zwei höchst unterschiedliche DTM-Rennen, die für Audi Sport beide nicht nach Wunsch verliefen. Die Stimmen nach dem Russland-Gastspiel der DTM.
Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 5 / Platz 9
„Es mag etwas seltsam klingen, aber persönlich bin vor allem mit meiner Leistung im Zeittraining ganz zufrieden: Samstag war eine saubere Runde gut für Platz fünf, am Sonntag eben nur für Platz 15 – da müssen wir noch schauen, wo wir danebengelegen haben. Während ich Samstag ein unspektakuläres Rennen hatte, war am Sonntag jede Menge los. Es hat brutal viel Spaß gemacht, es war pure Unterhaltung. Edo (Mortara) kam von hinten, also habe ich ihm sein Leben nicht unnötig schwer gemacht. Aber auch als ‚Bodyguard’ hatte ich einen spannenden Tag.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 8 / Platz 6
„Am Sonntag von Startplatz 17 auf Rang sechs nach vorn zu fahren – das war sicherlich eine meiner größten Aufholjagden in der DTM und hat eine Menge Spaß gemacht. Dazu hat auch sehr gutes Teamwork beigetragen. Mit den beiden Top-Ten-Platzierungen können wir nicht zufrieden sein, denn es wäre mehr möglich gewesen. Abstände anschauen und Rechenspiele bringen im Titelkampf nichts – wir müssen auf jedes einzelne Rennen schauen und versuchen, wieder Siege zu holen. Jetzt geht es zum Nürburgring – eine Strecke, die ich sehr gern mag und die mir in der Vergangenheit auch schon gut gelegen hat.“

Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 13 / Platz 7
„Wir waren am ganzen Wochenende sehr schnell unterwegs – nur leider nicht dann, wenn es am meisten darauf ankommt, nämlich im Zeittraining. Immerhin sind es am Sonntag mit Platz sieben noch einige Punkte geworden, dazu kommt die schnellste Rennrunde, die natürlich Auftrieb gibt. Es wäre also viel mehr drin gewesen. Wir nehmen das Positive mit, lernen aus den offenen Fragen und versuchen, am Nürburgring wieder um die großen Pokale zu kämpfen.“
Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 7 / Platz 21
„Das war kein perfektes Wochenende, obwohl wir in beiden Rennen schnell waren. Am Samstag haben wir das Qualifying bei schwierigen Bedingungen nicht optimal hinbekommen. Ich war ganz zufrieden, im Rennen zumindest noch ein paar Punkte geholt zu haben. Ich schloss gegen Ende zu der Gruppe auf, die um Platz vier kämpfte. Aber ich hätte viel Risiko eingehen müssen, um Martin zu überholen. Am Sonntag lief es einfach nicht. Wir hatten im Qualifying technische Probleme, so kam ich nur auf Platz 20. Im Rennen ging es in den ersten Runden ganz gut nach vorn, doch dann war ich etwas zu optimistisch, als ich da Costa überholen wollte. Ich glaube, er hat mich gar nicht gesehen und ganz normal eingelenkt. Ich bekam für die Kollision eine Durchfahrtstrafe und dann noch eine, weil ich in der Boxeneinfahrt zu schnell war – das ist mir in meiner Karriere noch nie passiert. Wir haben noch sechs Rennen und geben nicht auf. Aber wir brauchen nun definitiv ein paar reibungslose Wochenenden.“

Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM #27) Platz 12 / Platz 8
„Angesichts der Tatsache, dass Audi hier etwas zu kämpfen hatte, bin ich mit dem Ergebnis und den Punkten ganz zufrieden. Für mich war es das Comeback nach meiner Verletzung am Handgelenk. Ich war nicht ganz sicher, ob ich fit genug bin, aber das Rennen am Sonntag hat es bewiesen. Ich konnte zehn Plätze aufholen und dank ‚Eki’ sogar in der letzten Kurve noch zwei Positionen gutmachen. Auch das erste Rennen am Samstag war nicht so schlecht, aber ich konnte im Regen kaum etwas sehen und habe einfach versucht, das Auto in einem Stück heil ins Ziel zu bringen.“

Timo Scheider (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #10) Platz 9 / Platz 13
„Wir haben hier in Moskau nach der Sommerpause einen Schritt vorwärts gemacht – allerdings nicht den großen, den wir uns erhofft haben. Im Regen waren wir gut. Mit Platz sieben haben wir im Qualifying eine deutliche Steigerung gezeigt, die uns gutgetan hat. Am Sonntag war das Qualifying nicht gut, das Rennen mit einer etwas anderen Strategie dann aber doch okay. Wir haben zehn Positionen gutgemacht, das ist positiv. Natürlich wollen wir noch weiter nach vorn, aber ich sehe Moskau zumindest als kleinen Schritt in die richtige Richtung.“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 17 / Platz 11
„Das war kein gutes Wochenende. Bei den nassen Bedingungen am Samstag waren wir im Qualifying zwar lange vorn dabei, sind aber in den letzten beiden Minuten weit zurückgefallen, als die Strecke abtrocknete. Im Rennen ging es also nur darum, das Auto heil ins Ziel zu bringen. Sonntag war es im Zeittraining für alle Audi-Fahrer schwer. Im Rennen haben wir einige Positionen gutgemacht und unsere Titelkandidaten bestmöglich unterstützt. Punkte gab es dafür nicht – das wollen wir am Nürburgring auf jeden Fall nachholen.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 16 / Platz 15
„Es war leider wieder ein bescheidenes Wochenende. Ich hatte im Qualifying überhaupt keinen Grip – weder im Regen am Samstag noch im Trockenen am Sonntag. Das ist absolut frustrierend, denn gefühlt fahre ich am Anschlag, komme aber nicht nach vorn. Im Rennen geht es dann immer ganz gut. Die Renn-Pace hat an beiden Tagen auch hier gestimmt. Aber das nutzt nichts, wenn du von ganz hinten losfährst. Am Sonntag kam noch dazu, dass die Kupplung nicht funktioniert hat. Das hat vor allem am Start nicht geholfen. Beim Boxenstopp haben wir es ganz gut gelöst.“