Samstag, 20. August 2016

Estre/Jahn feiern dritten ADAC GT Masters-Saisonsieg in Zandvoort

  • Dritter Samstags-Rennsieg in Folge für Porsche-Piloten Kevin Estre und David Jahn
  • Polesetter Mies/De Phillippi machen mit Platz zwei das Titelrennen ultraspannend
  • Ragginger/Renauer auf Rang drei bescheren Porsche zweiten Podiumsplatz
die Sieger vom Samstag David Jahn(l.) u. Kevin Estre
Foto: ADAC-Motorsport
Aller guten Dinge sind drei: David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) gewinnen in Zandvoort/Niederlande das dritte Samstagsrennen im ADAC GT Masters in Folge. Im Ziel hatte das Duo im Porsche einen knappen Vorsprung von 1,245 Sekunden vor dem Audi R8 von Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport). David Jahn, der nun seinen Rückstand in der Meisterschaft auf 18 Punkte verkürzt hat, freut sich: „Eine hammermäßige Bilanz – wir haben nun drei von sechs Samstagsrennen gewonnen. Ich kann es gar nicht glauben.“ Das Podium komplettierte das Porsche-Duo Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport).

Entscheidung in der Phase der Boxenstopps


Schlüssel zum dritten Saisonsieg für Kévin Estre und David Jahn war eine perfekte Boxenstrategie. Jahn übergab den Porsche auf Rang vier liegend gleich zum Beginn des Boxenstoppfensters zur Rennmitte an Teamkollege Estre. Durch eine Reihe von schnellen Rundenzeiten schaffte es der Porsche-Werksfahrer aus Frankreich nach dem Ende der Pflichtboxenstopp-Phase vor dem in der ersten Rennhälfte führenden und von der Pole Position gestarteten Audi von De Phillippi/Mies zu liegen. Mies machte bis zum Rennende Druck auf den führenden Porsche, musste sich aber schließlich geschlagen geben. Mit Rang zwei setzten sich Mies/De Phillippi allerdings in der Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre durch. Mit einem Rückstand von 11,447 Sekunden wurden Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) Dritte.

Der Titelkampf im ADAC GT Masters entwickelte sich durch das Ergebnis des ersten von zwei Rennen in den Niederlanden zu einem Thriller. Bei noch drei ausstehenden Rennen liegen De Phillippi/Mies punktgleich an der Tabellenspitze mit Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die das Rennen in ihrer Corvette auf Rang acht beendeten. Durch seinen dritten Saisonsieg hat sich auch Jahn in den Kreis der Titelaspiranten gefahren. Der Pilot aus dem Team von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger liegt mit 18 Punkten Rückstand auf Tabellenrang drei.
Foto: ADAC-Motorsport
Platz vier und damit ihr bestes Saisonergebnis holten der letztjährige ADAC Formel 4-Champion Marvin Dienst (19, Lampertheim) und Christopher Zanella (26, CH/beide bigFM Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 vor Frédéric Vervisch (30, B)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8. Beide profitierten von Motorproblemen des bis kurz vor Schluss auf Rang vier platzierten Bentley Continental von Fabian Hamprecht (21, Hagen)/Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT).
 Bestplatzierter Lamborghini wurde das Duo Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) auf Rang sieben. Die Top-Ten komplettierten auf Rang neun Jesse Krohn (25, FIN)/Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) im BMW M6 vor Jordan Pepper (20, ZA)/Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT) im zweiten Bentley.

Einen herben Dämpfer im Titelkampf gab es für die im Qualifying zweitplatzierten Titelverteidiger Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT. Nachdem Asch in der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs lag, sorgten technische Probleme in der zweiten Rennhälfte für das vorzeitige Aus. Grund zur Freude dagegen für Remo Lips (33, CH ), der zusammen mit Sven Barth (35, Weinheim/beide RWT Racing) in der Corvette Z06.R auf Rang 13 Sieger der Trophy-Wertung wurde. Mit seinem ersten Klassensieg in der laufenden Saison übernahm Lips die Trophy-Tabellenführung.

Stimmen der Sieger


David Jahn
(KÜS TEAM75 Bernhard, Porsche 911):
„Unglaublich – in bin total stolz, in diesem Team zu sein. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell es jetzt in der Fahrerwertung weiter nach oben ging. Noch in Spielberg war ich auf dem 16. Tabellenrang, nun habe ich zumindest Anschluss gefunden. Am Nürburgring sind wir am Sonntag Dritte geworden – schon nicht so schlecht. Jetzt bleiben wir mit Vollgas dran und geben morgen alles, was wir können.“

Kévin Estre (KÜS TEAM75 Bernhard, Porsche 911):
„Es war ein richtig cooles Rennen. David ist gut gestartet und nicht volles Risiko gegangen. Die Strategie des Teams, nach der Safety-Car-Phase reinzukommen, war sehr gut. Ich habe dann versucht, in den ersten zwei, drei Runden zu pushen, um den Audi und den anderen Porsche hinter mir zu lassen. Dann habe ich versucht, das Rennen zu kontrollieren. Das war nicht so einfach, denn diese Strecke ist hart zu den Hinterreifen – ich musste mit viel Übersteuern kämpfen und war mir nicht sicher, ob die Reifen halten würden. Nun müssen wir morgen ein gutes Qualifying hinlegen. Und dann ist ne Menge drin.“

GT Masters: Connor De Phillippi holt Pole in Zandvoort

  • De Phillippi/Mies starten mit Audi R8 LMS im ersten Zandvoort-Rennen von der Pole
  • Mercedes-AMG-Duo Asch/Ludwig zurück in erster Startreihe 

Connor De Phillippi holt Pole für Samstagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Mit der Pole-Position im ersten von zwei Rennen beim vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort schafft Connor De Phillippi (23) sich und seinem Teamkollegen Christopher Mies (27, beide Montaplast by Land-Motorsport) eine perfekte Ausgangsposition, um im Kampf um den Titel im ADAC GT Masters weiter ein gewichtiges Wort mitzureden. Der Amerikaner war mit einer Rundenzeit von 1.37,647 Minuten auf dem 4,3 Kilometer langen Traditionskurs an der niederländischen Nordseeküste der dominierende Mann. SPORT1 überträgt das erste Rennen ab 13 Uhr live im Free-TV, online ist das Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/gt-masters zu sehen.
 "Unser Auto war einfach sehr gut. Auch das Team war auf den Punkt bei der Musik. Nun haben wir noch ein bisschen Arbeit im Rennen vor uns. Ich werde versuchen, Chris (Mies) das Auto für die zweite Rennhälfte mit Reifen zu übergeben, sodass er eine Chance hat, um den Sieg zu kämpfen. Klar ist, dass wir an diesem Wochenende eine Menge Punkte holen wollen." De Phillippi/Mies haben nach zehn von 14 Rennen 14 Punkte Rückstand auf die Corvette der Tabellenführer Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die von Startplatz zwölf ins Rennen gehen werden.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe gehen heute Mittag Sebastian Asch (30) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) ins Rennen, Asch fuhr mit 1.37,693 Minuten die zweitschnellste Zeit. Gegen Ende des Qualifyings rutschte der Ammerbucher ins Kiesbett, kam aber aus eigener Kraft zurück auf die Strecke. Startreihe zwei teilen sich die beiden Porsche 911 GT3 R von Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) sowie David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard).

Bentley belegt mit Fabian Hamprecht (21, Hagen) und Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT) sowie Jordan Pepper (20, ZA) und Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT) die dritte Reihe.

Stimmen der Mercedes-Piloten zu Rennen 1

Robert Wickens (27 Jahre, Kanada):
1. Platz
„Das Auto war hier im Regen absolut fantastisch. Es fuhr sich den gesamten Tag vom Training über das Qualifying bis ins Rennen perfekt. Die Bedingungen zum Rennstart waren sehr schwierig. Es stand schon sehr viel Wasser auf der Strecke und ich konnte relativ wenig sehen hinter dem Safety Car. Als ich an Gary vorbei war, hatte ich aber super viel Grip und ein wahnsinnig schnelles Auto. Jetzt genieße ich dieses Ergebnis und konzentriere mich auf das zweite Rennen morgen.“

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland):
2. Platz
„Das Qualifying verlief super und war heute der Schlüssel zu diesem starken Mannschaftsergebnis mit vier Mercedes auf den ersten vier Plätzen. Das ist einfach super. Heute haben wir die Früchte unserer harten Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten geerntet. So darf es gerne weitergehen – am liebsten natürlich morgen eine Stufe höher auf dem Podium.“
Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett (35 Jahre, England):
3. Platz
„Was für ein fantastischer Tag. Ich habe mich den gesamten Tag über super wohl gefühlt im Auto. Ich bin bei diesen Bedingungen kein übermäßiges Risiko eingegangen und das Team hat bei der Vorbereitung des Autos einen super Job geleistet. Auch bei Max müssen wir uns bedanken. Er hat uns hervorragend vom Rest des Feldes abgeschirmt. Unser Vorsprung auf die Konkurrenz war heute deutlich. Das ist für unser Team ein perfekter Start in die Rennen nach der Sommerpause.“
Maximilian Götz
Foto: Jens Hawrda
Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland):
4. Platz
„Endlich hat es geklappt. Platz vier ist mein bislang bestes DTM-Ergebnis. Vielen Dank an mein Team für das Vertrauen und meine Jungs, die das gesamte Jahr über hart gearbeitet haben. Heute ist der Knoten geplatzt und wir wurden dafür belohnt. Darüber bin ich sehr happy. Wir hatten von Beginn an einen guten Rhythmus. Angesichts des Regens sind wir im Qualifying ein gewisses Risiko eingegangen, das sich am Ende ausgezahlt hat. Daran sieht man mal wieder, dass das Qualifying das A und O in der DTM ist. Wenn man vorne startet, kann man auch an der Spitze mitfahren.“

Felix Rosenqvist (24 Jahre, Schweden):
·10. Platz
„Die Bedingungen waren den gesamten Tag über schwierig. Im Qualifying hat es noch nicht so sehr geregnet, aber vor dem Rennen regnete es dann noch einmal stark. Ich war sogar etwas überrascht, dass das Rennen gestartet werden konnte. Am Start ging ich auf Nummer sicher und versuchte, nicht in irgendwelche Zwischenfälle verwickelt zu werden. Danach fand ich zwar in meinen Rhythmus, musste aber Jamie Green und Edoardo Mortara ziehen lassen. Darüber war ich ein wenig enttäuscht. Aber Platz zehn ist ein großartiges Ergebnis für mein erstes DTM-Rennen unter so schwierigen Bedingungen. So gesehen bin ich damit sehr zufrieden.“

Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
18. Platz
„Das war ein harter Tag für mich. Natürlich Gratulation an unser gesamtes Team zu diesem Vierfach-Sieg. Das war eine super Leistung. Persönlich hatte ich einen schwierigen Tag. Ich habe im Rennen früh gemerkt, dass ich nicht genügend Speed hatte. Ich habe zwar gekämpft, kam aber nicht weiter nach vorne. Dann bin ich das Rennen sauber zu Ende gefahren und konzentriere mich nun voll auf das morgige Rennen.“

Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland):
23. Platz
„Das Wochenende hat gestern gut angefangen. Leider habe ich mich heute im Nassen nicht ganz so wohl gefühlt. Unser Setup hat nicht zu diesen Bedingungen gepasst. Immerhin wissen wir jetzt, wie wir beim nächsten Mal in so einer Situation reagieren müssen.“

Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien):
24. Platz
„Leider hat mir heute das nötige Glück gefehlt. Im Freien Training lief es gestern sehr gut. Auch heute hatte ich im 2. Training am Vormittag eine gute Pace. Aber im Qualifying steckte ich leider auf den letzten beiden Runden im Verkehr. Dadurch habe ich meine zwei Runden bei den besten Streckenbedingungen verloren und stand nur auf P22. Das war sehr schade. Im Rennen fiel mein Scheibenwischer nach einer Runde aus. Danach konnte ich in der Gischt kaum etwas sehen. Als ich alleine fahren konnte, war meine Pace aber sehr gut und ich bin die schnellste Runde des Rennens gefahren. Hoffentlich habe ich morgen wieder etwas mehr Glück.“

DTM-Spitze rückt noch enger zusammen

Nach dem ersten der beiden DTM-Rennen in Russland rückt die Tabellenspitze in allen drei Wertungen noch enger zusammen. In der Teamwertung eroberte das Audi Sport Team Abt Sportsline am Samstag auf dem Moscow Raceway den ersten Platz zurück. In der Herstellerwertung fehlen Audi fünf, in der Fahrerwertung sogar nur vier Punkte zur Tabellenführung.

Regen bestimmte am Samstag das Geschehen auf der Rennstrecke bei Moskau. Eine Vorentscheidung fiel dabei bereits im Zeittraining am Vormittag. Nachdem Audi lange um die Pole-Position kämpfte, musste sich Mattias Ekström im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline am Ende als bester Audi-Pilot mit Startplatz fünf begnügen, die Titelaspiranten Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) sogar nur mit den Positionen zehn und zwölf.

Aufgrund starker Regenfälle entschied die Rennleitung, das Feld hinter dem Audi R8 Safety-Car auf die Reise zu schicken. Damit gab es für die Audi-Piloten keine Möglichkeit, am Start Boden gutzumachen. Während Mattias Ekström nach der Freigabe des Rennens seinen fünften Platz behauptete, kämpften sich Jamie Green und Edoardo Mortara bei schwierigen Bedingungen auf die Plätze sieben und acht nach vorn und sammelten so wertvolle Punkte. Mit Timo Scheider im AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM auf Platz neun holte auch das Audi Sport Team Phoenix Punkte.
„Die Meisterschaft ist nach diesem Rennen noch enger geworden“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „In der Teamwertung liegen wir nun wieder vorne, in der Herstellerwertung nur fünf Punkte hinter Mercedes-Benz und in der Fahrerwertung hat Jamie (Green) lediglich vier Punkte Rückstand auf Robert (Wickens). Das wird am morgigen Sonntag sehr spannend. Nach dem für uns nicht optimal verlaufenen Qualifying war es schwer, von diesen Startpositionen mehr zu erreichen. Der Safety-Car-Start hat uns dabei auch nicht geholfen, denn der Start bietet im Regen mit die beste Überholmöglichkeit. Ich denke, wir haben das Beste aus den Startpositionen herausgeholt und im Rennen eine gute Teamleistung gezeigt.“

„Für mich war es leider kein besonders spannendes Rennen“, ergänzte Mattias Ekström. „Ich bin als Fünfter gestartet und als Fünfter ins Ziel gekommen. Das sagt alles. Ich hatte ein tolles Auto, aber wir lagen mit den Reifendrücken etwas daneben, weil wir auf eine abtrocknende Strecke gesetzt hatten. Deshalb hatte ich leider kaum Grip und war ziemlich machtlos.“

Bemerkenswert: Trotz der extrem schwierigen Verhältnisse auf dem Moscow Raceway kamen alle 24 gestarteten Fahrzeuge ins Ziel. Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM), Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM), Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM) und Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM) belegten die Plätze zwölf, 13, 16 und 17.
Das zweite Rennen auf dem Moscow Raceway startet am Sonntag um 13.10 Uhr Ortszeit. Die ARD überträgt im „Ersten“ ab 12.05 Uhr (MESZ) live aus Russland.

Das Mercedes-AMG DTM Team dominiert den ersten Renntag in Moskau

  • Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) erzielt im ersten Lauf in Moskau seinen zweiten Saisonsieg
  • Wickens führt die Fahrerwertung der DTM nach elf Rennen mit drei Punkten Vorsprung an – Mercedes-AMG liegt mit 375 Punkten in der Herstellerwertung auf Platz eins
  • Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) und Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) auf dem Podium
  • Bestes DTM-Ergebnis für Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM) auf Platz vier
  • Gelungenes DTM-Debüt: Felix Rosenqvist (FREE MEN’S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM) fährt in seinem ersten DTM-Rennen in die Punkteränge
  • Robert Wickens: „Das Auto war hier im Regen absolut fantastisch. Es fuhr sich den gesamten Tag vom Training über das Qualifying bis ins Rennen perfekt.“

Herausragende Mannschaftsleistung des Mercedes-AMG DTM Teams bei schwierigen, regnerischen Bedingungen in Moskau. Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) gewann das erste Rennen des Wochenendes vor seinen Markenkollegen Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM), Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) und Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM).

Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm Wickens erneut die Führung in der Fahrer-Wertung der DTM. Mit 108 Punkten liegt er nach elf Rennen drei Punkte vor dem Gesamtzweiten Marco Wittmann (BMW). Für Wickens war es zudem der fünfte Podestplatz in dieser Saison und sein insgesamt fünfter Sieg in der DTM. Nach dem Vierfach-Erfolg im ersten Rennen von Moskau führt Mercedes-AMG die Herstellerwertung mit fünf Punkten Vorsprung auf Audi an.

Der Brite Gary Paffett nahm in Moskau zum zwölften Mal in seiner DTM-Karriere ein Rennen von der Pole Position in Angriff. Dabei feierte er ein kleines Jubiläum: Der DTM-Champion von 2005 absolvierte am Samstag sein 140. DTM-Rennen. Damit liegt er im Vergleich der aktiven DTM-Piloten hinter Mattias Ekström und Timo Scheider (beide 171 Rennen) sowie Martin Tomczyk (169 Rennen) auf Position vier.

Hinter Paffett erzielte Maximilian Götz mit Platz vier das beste Ergebnis seiner bisherigen DTM-Laufbahn. Zuvor fuhr Götz mit Startplatz vier bereits sein bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM ein.

Die Top-10 komplettierte DTM-Rookie Felix Rosenqvist. Der Schwede gibt auf dem Moscow Raceway an diesem Wochenende sein DTM-Debüt und fuhr direkt in seinem ersten DTM-Rennen in die Punkteränge. Rosenqvist ersetzt den bisherigen Fahrer des FREE MEN’S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM Esteban Ocon. Der Mercedes-Junior stieg während der Sommerpause zu Manor Racing in die Formel 1 auf und bestreitet kommende Woche in Spa-Francorchamps seinen ersten F1 Grand Prix.

Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM), Christian Vietoris (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG C 63 DTM) beendeten das Rennen auf den Rängen 18, 23 und 24.