Mittwoch, 27. Juli 2016

Das Schleizer Dreieck ruft!

Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende findet sich der SUPERBIKE*IDM-Tross auf dem Schleizer Dreieck, zur fünften Saisonveranstaltung, ein. Wenn die SUPERBIKE*IDM im motorradverrückten Thüringen gastiert, verwandelt sich der 8.500-Seelen-Ort in einen Rummelplatz für Motorradsportfans. Auch in diesem Jahr erwartet die Fans an der Strecke wieder ein vollgepackter Zeitplan mit vielen verschiedenen Klassen und 14 Rennen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm.
 
Fritz reist als Führender an

In der Klasse Superbike herrscht derzeit ein Zweikampf um die Meisterschaftsführung der spannender nicht sein könnte, 2 Punkte trennen den aktuell Führenden Marvin Fritz (Yamaha) und seinen schärfste Rivalen Mathieu Gines (BMW). Auch im Rest des Feldes geht es gewohnt eng zur Sache, die Leistungsdichte verzeiht keine Fehler und garantiert spannende Rennen zwischen Buchhübel und Seng. Max Neukirchner muss verletzungsbedingt auf einen Start verzichten, wird aber vor Ort im Paddock anzutreffen sein.
 
Superstock 1000 bekommt Besuch

In der ebenfalls hart umkämpften Klasse der Stock-Bikes wird es am Wochenende an der Spitze wohl noch enger zugehen. Neben dem Meisterschaftsführenden Niederländer Danny de Boer (Yamaha) und seinen Verfolgern werden auch drei Piloten aus der Superstock 1000 Weltmeisterschaft an den Start gehen. Das Team Triple M Racing schickt seine Fahrer Marc Moser und Marco Faccani (Ducati), das Team Agro-On Benjan Kawasaki den Lokalmatador Julian PUffe (Kawasaki) ins Rennen.
 
Stange der Gejagte

Alle jagen Christian Stange (Kawasaki), so könnte man die derzeitige Lage in der Klasse Superstock 600 zusammenfassen. Doch der Vorsprung ist mit neun Punkten alles andere als komfortabel und mit Maurice Ullrich (Yamaha), Bryan Schouten (Yamaha), Jonas Geitner (Kawasaki) oder Kevin Wahr (Suzuki) sind ihm einige sehr schnelle Jungs auf den Fersen.
 
Publikumslieblinge auf drei Rädern

Die Teams der Klasse Sidecar sind gerade auf dem Schleizer Dreieck ein wahrer Publikumsmagnet und dass zu Recht. Die Gespann-Teams bieten den Fans vor Ort beeindruckende Renn-Action mit heißen Positionskämpfen. Die beiden Niederländer Streuer/Koerts dürfen sich auf dem anspruchsvollen Kurs keine Fehler erlauben wenn sie die Meisterschaftsführung verteidigen wollen.
 
Abwechslungsreiche Gastklassen

Ein fester Bestandteil der Gastklassen ist der Yamaha R6-Dunlop-Cup, der älteste Markencup im Motorradsport stellt mit fast 40 Piloten ein beeindruckendes Fahrerfeld und ist ein Garant für packende Rennen. Seit diesem Jahr neu dabei ist die IDM SuperMono-Klasse, eine gemeinsame Klasse aus Production-Racer (HKR), FIM Supermono und KTM Duke Battle Cup - Einzylinder-Action par excellence. Doch auch die Starterfelder der IG Königsklasse und der Classic Superbikes können sich sehen lassen und sorgen bei den Zuschauern für funkelnde Augen beim Anblick der Maschinen. Ein Projekt mit Zukunft präsentiert die Klasse Moto-E, die mit rein elektrischer Energie betriebenen Prototypen-Bikes geben einen Ausblick auf den Rennsport von morgen.
 
Umfangreiches Rahmenprogramm

Für alle Fans die bereits am Donnerstag anreisen gibt es ab 19:00 Uhr im Festzelt im Fahrerlager eine Talkrunde mit verschiedenen Piloten (z.B. Marvin Fritz, Jan Bühn). Weiter geht es am Freitagabend mit dem traditionellen Fußballturnier (18:00 Uhr) für Fahrer, Teammitglieder und Fans auf dem Sportplatz direkt hinter dem Paddock. Interessierte Fans die am Turnier teilnehmen möchten können sich im Vorfeld an den MSC Schleizer Dreieck e.V. wenden. Höhepunkt im Rahmenprogramm ist die Raceparty am Samstagabend auf dem Buchhübel (19:30 Uhr). Fahrervorstellung, Präsentation der Rennsieger des Tages und rockiger Livesound stehen auf dem Programm. Am DEKRA-Zelt im Paddock stehen die Piloten der SUPERBIKE*IDM jeweils ab 13:00 Uhr zur Autogrammstunde bereit, neben den teilnehmenden Racern werden auch einige Special-Guests sein. Mit dabei: Markus Reiterberger (WorldSBK), Max Neukirchner, Marcel Schrötter (Moto2 WM), Ex-Racer Jörg Teuchert sowie Rennsport-Legende Ralf Waldmann.

Sonntag, 24. Juli 2016

Gounon/Keilwitz neue Sieger am Red Bull Ring nach Wertungsausschluss von Stoll/Vanthoor

Nach der technischen Nachkontrolle zum zweiten Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring wurde der Audi R8 von Florian Stoll (35, Rickenbach) und Laurens Vanthoor (25, B/beide kfzteile24 APR Motorsport), der im Rennen am Sonntag die Ziellinie als Erster überquert hatte, aus der Wertung genommen. Auch der Audi der ursprünglich siebtplatzierten Daniel Dobitsch (32, A)/Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 APR Motorsport) wurde aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit nachträglich aus der Wertung genommen.

Gounon/Keilwitz nachträglich zum Sieger erklärt
Foto: Jens Hawrda
Der Sieg beim achten Rennen der ADAC GT Masters-Saison 2016 geht so an die Tabellenführer Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) in ihrer Corvette C7. Das Ergebnis des achten Wertungslaufes des ADAC GT Masters ist vorläufig.
 
Neuer Zweiter ist das Bentley-Duo Jordan Pepper (19, ZA)/Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT). Die ursprünglich viertplatzierte Corvette Z.06 von Remo Lips (33, CH) und Sven Barth (35, Weinheim/beide RWT Racing) wurde im Nachhinein wegen eines Vergehens beim Restart nach der zweiten Safety-Car-Phase mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt und auf Rang 17 gewertet. Rang drei geht so an den Mercedes-AMG GT von Sebastian Asch (30, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed).
 
Durch die Zeitstrafe gegen Lips/Barth verliert Lips seinen Klassensieg in der Trophy-Wertung. Neuer Sieger ist Lamborghini-Fahrer Rolf Ineichen (38, CH/GRT Grasser-Racing-Team), der die Klasse bereits am Samstag gewonnen hatte.

Stoll/Vanthoor erobern ersten Saisonsieg für Audi im ADAC GT Masters

  • Stoll/Vanthoor siegen im zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring
  • Corvette-Duo Gounon/Keilwitz baut mit Rang zwei Tabellenführung aus
  • Erster Podestplatz für Pepper/Abt im Bentley
Stoll/Vanthoor holen ersten Saisonsieg für Audi
Foto: Jens Hawrda
Florian Stoll (35, Rickenbach) und Laurens Vanthoor (25, B/beide kfzteile24 APR Motorsport) sorgten im zweiten Rennen am Red Bull Ring für den Debütsieg des neuen Audi R8 LMS im ADAC GT Masters. „Erster Saisonsieg für unser Team, erster Sieg des neuen Audi, erster Sieg im ADAC GT Masters für mich – ein rundum tolles Ergebnis“, jubelte Serienneuling Vanthoor. Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) belegten in ihrer Corvette C7 den zweiten Rang und bauten damit die Führung in der Fahrerwertung aus. Über ihren ersten Saisonpodestplatz freuten sich Jordan Pepper (19, ZA) und Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT) im Bentley Continental.
 
Tabellenführer Keilwitz verteidigt zunächst die Führung
 
Das Feld der 33 Supersportwagen kam nach dem Start zum zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring unbeschadet durch die erste Kurve. Auf den ersten sechs Positionen gab es zunächst keine Veränderungen. Polesetter und Tabellenführer Daniel Keilwitz verteidigte in der Corvette C7 bis kurz vor dem obligatorischen Boxenstopp mit Fahrerwechsel seine Führung vor Audi-Pilot Laurens Vanthoor und Daniel Abt im Bentley. Dann übernahm Vanthoor mit dem schlussendlich rennentscheidenden Überholmanöver die Spitzenposition.
 Nach dem Fahrerwechsel übte Keilwitz-Teamkollege Jules Gounon sofort Druck auf Leader Florian Stoll aus. Zwei kurz hintereinander einberufene Safety-Car-Phasen zur Bergung gestrandeter Fahrzeuge rückte das gesamte Feld wieder zusammen. Bei den Restarts blieb der in Führung liegende Stoll cool, verteidigte die Spitze und fuhr mit knapp einer Sekunde Vorsprung zu seinem dritten ADAC GT Masters-Laufsieg.
 
Hinter den zweitplatzierten Gounon/Keilwitz, die ihre Führung in der Tabelle ausbauten, jubelten Jordan Pepper und Daniel Abt über den ersten Podestplatz der Saison. Eine Überraschung folgte auf Rang vier: Trophy-Pilot Remo Lips (33, CH) und Sven Barth (35, Weinheim/beide RWT Racing) fuhren in der Corvette Z.06 ihr bestes Saisonresultat ein, Lips gelang so der erste Saisonsieg in der Trophy-Wertung. Dank Rang fünf zementierten die Titelverteidiger Sebastian Asch (30, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) in ihrem AMG-Mercedes den dritten Rang in der Fahrerwertung.
 
Gewohnt stark präsentierten sich Rolf Ineichen (38, CH) und Christian Engelhart (29, Kösching/beide GRT Grasser-Racing-Team) in ihrem Lamborghini Huracán auf Rang sechs. Zum fünften Mal in dieser Saison punkteten die Teamkollegen des Sieger-Duos, Daniel Dobitsch (32, A) und Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 APR Motorsport). Die Sieger des Samstagsrennens David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) arbeiteten sich in ihrem Porsche 911 von Startplatz 14 bis auf Rang acht nach vorn. Eine noch größere Aufholjagd gelang Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport), die acht Ränge gutmachten und auf Rang neun ins Ziel kamen. Die Top Ten komplettierte ein weiterer Bentley von Fabian Hamprecht (21, Hagen) und Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT).
 
In der Junioren-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre feierte Jules Gounon seinen dritten Saisonsieg und ist weiterhin Tabellenführer. Remo Lips verteidigte nach dem vierten Gesamtrang seine Spitzenposition in der Trophy-Wertung für nichtprofessionelle Piloten.
 
Stimmen der Sieger
 
Florian Stoll (kfzteile24 APR Motorsport, Audi R8):
„Wir sind mit der Erwartung an den Red Bull Ring gereist, irgendwo in den Top Ten zu landen und ein paar Punkte mitzunehmen. Dass unser Audi so gut funktioniert hat und es zum Sieg reichte, war eine Überraschung. Das Rennen war extrem hart für mich. Laurens (Vanthoor) hat mir das Auto auf Platz eins übergeben. Vor, während und nach den Safety-Car-Phasen musste ich mich ein paar Mal gegen die Corvette von Jules Gounon wehren. Er war ein paar Mal neben mir, aber ich hatte innen immer die bessere Linie und konnte vorn bleiben. Das sah bestimmt von außen sehr spannend aus – ich musste wirklich am Limit kämpfen. Großes Dankeschön an das Team für das perfekt abgestimmte Auto.“
 
Laurens Vanthoor (kfzteile24 APR Motorsport, Audi R8):
„Unser Team hat unser Auto hier am Red Bull Ring wirklich gut hinbekommen. Zu Beginn des Rennens konnte ich mich gemeinsam mit Daniel Keilwitz in der Corvette von den Verfolgern absetzen. An manchen Stellen war er schneller, an manchen Stellen ich. Normales Überholen war aber nicht möglich. Kurz vor den Boxenstopps habe ich versucht, mehr Druck auszuüben und dann ist ihm ein Fehler unterlaufen, den ich ausgenutzt habe. Erster Saisonsieg für unser Team, erster Sieg des neuen Audi, erster Sieg im ADAC GT Masters für mich - ein rundum tolles Ergebnis.“

Erster Sieg in der ADAC TCR Germany für Honda-Pilot Kirsch

  • Steve Kirsch gewinnt am Red Bull Ring vor Lokalmatador Proczyk und Buri
  • Sechs Seat in den Top Ten – Lautenschlager als Fünfter bester VW-Pilot
  • Happy End für Kirsch nach Technik-Problem in Rennen eins
erster Saisonsieg für Steve Kirsch
Foto: Jens Hawrda
Steve Kirsch (36, Chemnitz, Team Honda ADAC) hat sein starkes Wochenende auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg mit seinem ersten Sieg in der ADAC TCR Germany gekrönt. Der 36-Jährige gewann ein ereignisreiches Rennen im Honda Civic TCR vor Lokalmatador Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) im Seat Leon Cup Racer und Pole-Setter Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) in einem weiteren Seat. „Heute waren wir endlich mal dran. Es war nicht ganz einfach, der Start war ein bisschen durcheinander, mit der anschließenden Safety-Car-Phase“, sagte Kirsch: „Wir sind heute einfach glücklich. Das ist Balsam auf die Wunde von gestern mit meinem Ausfall und einfach eine richtig gute Wiedergutmachung, auch für das Team.“
 
Nach der Honda-Dominanz im Rennen am Vortag bestimmte am Sonntag Seat das Geschehen. Insgesamt landeten sechs Leon in den Top Ten. Auch der Vierte Mario Dablander (28, Österreich, Seat Austria) sowie Ronny Jost (28, Schweiz, TOPCAR Sport), Pascal Eberle (25, Schweiz, Steibel Motorsport) und Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport), die die Ränge sechs bis acht belegten, waren in einem Seat unterwegs.
 
Fünfter und damit bester Junior war Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR. Die Punkteränge komplettierten Kai Jordan (47, Wolfsburg, JBR Motorsport) in einem weiteren VW und Jürgen Schmarl (42, Österreich, Target Competition) im Honda.
 
Der Meisterschaftsführende und Samstagssieger Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) blieb in diesem Rennen ohne Punkte, er schied nach einer Startkollision aus. Damit rückt die Spitze der ADAC TCR Germany noch enger zusammen. Hinter Files (124 Punkte) folgen Proczyk mit 118 Zählern und Kirsch (94).
 
Nach der frühen Kollision beim Start, bei der neben Files auch Junior Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC) ausschied, kam für etwa zwölf Minuten das Safety Car auf die Strecke. Als der Neustart erfolgte, übernahm zunächst Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One) im VW Golf GTI TCR die Führung, die er jedoch knapp neuneinhalb Minuten vor dem Ende wieder an Kirsch verlor. Der Chemnitzer, der im Rennen am Samstag noch von einem technischen Problem an seinem Honda Civic TCR ausgebremst worden war, ließ sich den Sieg letztlich nicht mehr nehmen.
 
Stimmen zum Rennen:  
 
Harald Proczyk (Zweiter, HP Racing):
„Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber der Honda war hier etwas zu stark. Deshalb ist der zweite Platz für mich wie ein Sieg. In der Gesamtwertung sind wir weiter gut dabei. Ich freue mich wahnsinnig für den Steve, wir kennen uns sehr lange, den Sieg hat er sich echt verdient.“
 
Antti Buri (Dritter, LMS Racing):
„Nach dem schlechten Start musste ich zusehen, dass ich mich aus dem Verkehr etwas raushalte und gleichzeitig meine Position im Feld halte. Das hat geklappt, am Ende konnte ich von den Zweikämpfen vor mir profitieren und noch aufs Podium vorfahren. Insgesamt war es aber nicht das, was wir uns an diesem Wochenende versprochen haben.“
 
Tom Lautenschlager (Als Fünfter bester Junior, Liqui Moly Team Engstler):
„Der Start war perfekt, ich konnte mich sehr gut halten und bin insgesamt sehr zufrieden. Ich habe das Auto immer besser im Griff, das Tempo passt. In der Rookie-Wertung rechne ich mir einiges aus, so kann es weiter nach vorne gehen.“

Keilwitz stellt Corvette auf Pole-Position beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring

  • Corvette, Audi, Bentley und BMW in den ersten beiden Startreihen
  • SPORT1 überträgt das zweite Rennen heute live ab 12 Uhr
Daniel Keilwitz holt die Pole für Corvette am Red Bull Ring
Foto: Jens Hawrda
Die Pole-Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters am Red Bull Ring sicherte sich Tabellenführer Daniel Keilwitz (26, Villingen/Callaway Competition). Neben der Corvette C7 qualifizierte sich Laurens Vanthoor (25, B/kfzteile24 APR Motorsport) im Audi R8 für die erste Startreihe. Die Leistungsdichte im zweiten Zeittraining war enorm hoch: Die ersten 23 Fahrzeuge lagen innerhalb von nur einer Sekunde. Für alle Fans vor den Fernsehgeräten heißt es heute: früher einschalten. SPORT1 überträgt das achte Saisonrennen schon ab 12 Uhr (Start 12:15 Uhr) live im Free-TV.
 
„Bis zu diesem Zeitpunkt sieht es so aus, als wäre das unser Wochenende“, so Keilwitz nach seiner sechsten Pole-Position im ADAC GT Masters. „Vorn zu stehen, ist natürlich immer ein großer Vorteil. Die Zeiten im Qualifying lagen aber extrem dicht beieinander. Nun müssen wir abwarten, wie das Rennen läuft. Wir müssen heil durch die ersten Kurven kommen, anschließend ein sauberes Rennen ohne Fehler fahren und dann sind die Chancen auf eine Topplatzierung sicherlich gegeben. Die anderen Teams wollen aber auch gewinnen.“
 
Bei sommerlichen 25 Grad am frühen Sonntagmorgen traten die Teams und Fahrer zum zweiten Qualifying an, das über die Startaufstellung für das zweite Rennen entschied. Bis zum Ablauf der 20 Minuten hatte Daniel Abt (23, Kempten/Bentley Team ABT) die Bestzeit inne. Auf ihren letzten gezeiteten Runde gingen dann aber noch zwei Fahrer am Bentley-Piloten vorbei. Der schnellste Umlauf gelang Daniel Keilwitz, der zusammen mit Callaway-Teamkollege Jules Gounon (21, F) im Samstagsrennen die Tabellenführung im ADAC GT Masters übernommen hatte, mit einer Zeit von 1.27,949 Minuten.
 
Für den besten Saisonstartplatz des Teams kfzteile24 APR Motorsport sorgte Laurens Vanthoor, der zusammen mit Florian Stoll im Audi R8 von Rang zwei starten wird. Die drittschnellste Zeit wurde schließlich für den Bentley von Daniel Abt/Jordan Pepper (19, ZA) notiert. Eine starke Leistung zeigte BMW-DTM-Pilot António Félix da Costa (24, P/Schubert Motorsport). In seinem ersten Qualifying im ADAC GT Masters stellte der Portugiese seinen BMW M6 auf Anhieb auf Startplatz vier. Dahinter sorgen die Corvette von Dominik Schwager (39, Eisenhofen/Callaway Competition), der Lamborghini von Christian Engelhart (29, Kösching/GRT Grasser-Racing-Team) und Titelverteidiger Luca Ludwig (27, Bonn/AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG für Vielfalt in den vorderen Startreihen.