Samstag, 4. Juni 2016

Formel 4 zweites Rennen: Schumacher siegt wieder

auch im zweiten Rennen siegt Mick Schumacher
Foto: Jens Hawrda
Auch im zweiten Rennen am heutigen Samstag holt sich Mick Schumacher den Sieg. Obwohl, Rennen kann man die Veranstaltung bald nicht mehr nennen. Gefühlt hat das Fahrerfeld der Formel 4 mit über 30 Startern keine volle Runde ohne Rennunterbrechung hinbekommen. In Folge wurde das Rennen dann auch unter Führung des Safty-Cars beendet. Schön ist das nicht, weder für die Zuschauer noch für die jungen Rennfahrer.
Siegerehrung Rennen 2
Foto: Jens Hawrda
Die Fahrer müssen nun aber auch einmal lernen, das ein Rennen nicht nur mit dem Gasfuß, sondern auch mit dem Kopf gewonnen wird. Hier müsste wohl auch die Rennleitung für Dauersünder härtere Strafen aussprechen.
 

Audi-Doppelsieg im Samstagsrennen – Wittmann neuer Tabellenführer

Miguel Molina vor Jamie Green (beide Audi)
Foto: Jens Hawrda
Der Lausitzring scheint Audi zu liegen: Im DTM-Samstagsrennen bescherten Miguel Molina und Jamie Green den Ingolstädtern einen Doppelsieg. Bereits im letzten Jahr war die Marke mit den vier Ringen dort sehr erfolgreich und gewann beide Rennen. Molina, von der Pole-Position in das Rennen gestartet, musste nach dem Start nur für wenige Runden Platz eins an seinen Markenkollegen Green abgeben, bevor er die Führung zurückerobern und diese bis ins Ziel verteidigen konnte.

das Podest vom Samstag Green, Molina, Wickens (v.l.)
Foto: Jens Hawrda
„Unser Auto war heute sowohl im Qualifying als auch im Rennen sehr schnell, nachdem die ersten vier Saisonrennen nicht so gut für uns gelaufen sind“, sagte Sieger Molina nach dem Rennen. Für den Spanier ist es der zweite Sieg in der DTM. Sein Vorsprung auf den Briten Green betrug nach 32 Runden 2,034 Sekunden. Das Podium beim Motorsportfestival auf dem Lausitzring komplettierte Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens als Dritter.
 
Auch wenn Marco Wittmann im BMW M4 DTM einen Platz auf dem Podium knapp verpasst hat, darf sich der DTM-Champion von 2014 freuen: Die zwölf Punkte für Platz vier reichen, um die Tabellenführung in der Fahrerwertung zu übernehmen. Die führt Wittmann nach fünf von 18 DTM-Saisonrennen mit 47 Punkten an. Platz zwei belegt mit 44 Punkten Edoardo Mortara, der als Achter die Zielflagge sah. Die Aufholjagd von Paul Di Resta, er fuhr von Platz 21 auf 13 vor, wurde nicht belohnt. Der Schotte verlor die Führung in der Fahrerwertung und liegt mit 43 Punkten auf Rang drei – punktgleich mit Robert Wickens.

Porsche-Duo Renauer/Ragginger gewinnt erstes Rennen am Lausitzring

Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) haben das erste von zwei Rennen des ADAC GT Masters beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring für sich entschieden. Das Duo gewann im Porsche 911 nach einer spannenden Schlussphase mit einem knappen Vorsprung von 0,3 Sekunden.

Renauer/Ragginger Porsche 911 siegen in Renne 1
Foto: Jens Hawrda
"Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Danke an das ganze Team, der Boxenstopp hat super funktioniert, und Robert ist eine grandiose erste Rennhälfte gefahren“, so Ragginger. Auf die Ränge zwei und drei fuhren Rolf Ineichen (38, CH)/Christian Engelhart (29, Kösching/beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán und Patrick Assenheimer (24, Heilbronn)/ Dominik Schwager (39, Eisenhofen/beide Callaway Competition) in einer Corvette C7.
 
Nach der Phase der obligatorischen Boxenstopps mit Fahrerwechsel baute Ragginger den Vorsprung des führenden Porsche auf mehr als neun Sekunden aus. Hinter dem Spitzenreiter tauschten Corvette und Lamborghini die Plätze: Durch einen schnelleren Boxenstopp lag Engelhart vor Schwager. Zwei Safety-Car-Phasen nach Kollisionen zwischen Mercedes-Fahrer Luca Ludwig (27, Bonn/AMG-Team Zakspeed) und Audi-Pilotin Rahel Frey (30, CH/YACO Racing) sowie Daniel Abt (23, Kempten/Bentley Team ABT) im Bentley und Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach/Phoenix Racing) im Audi sorgten noch einmal für Spannung an der Spitze. Bei den beiden Restarts behielt Ragginger die Nerven und fuhr den ersten Porsche-Sieg in dieser Saison nach Hause.
 
Den zweiten Rang sicherten sich Engelhart und Ineichen, der als nicht-professioneller Pilot die Trophy-Wertung für sich entschied. Assenheimer/Schwager kletterten dank ihres dritten Ranges erstmals in dieser Saison auf das Podium, Assenheimer gewann damit auch die Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren. Vierte wurden Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) in einer weiteren Corvette C7 vor dem Lamborghini-Gespann Luca Stolz (20, Brachbach)/Mirko Bortolotti (26, I/beide GRT Grasser-Racing-Team).
 
Die Ränge sechs bis acht waren die Belohnung einer starken Aufholjagt von drei Audi-Teams. Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport), Christiaan Frankenhout (34, NL)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Car Collection Motorsport) und Daniel Dobitsch (31, A)/Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 APR Motorsport) machten innerhalb des einstündigen Rennens mindestens zehn Ränge im Vergleich zu ihren Startplätzen gut.
Siegerehrung
Foto: Jens Hawrda
Die Lamborghini-Paarung Patrick Kujala (20, FIN)/Milos Pavlovic (33, SRB/beide Bonaldi Motorsport) sowie Nikolaj Rogivue (19, CH) und Nicolai Sylvest (18, DK/beide AMG-Team Zakspeed) im besten Mercedes-AMG GT3 komplettierten die Top Ten.

Mick Schumacher feiert zweiten Saisonsieg beim Motorsport Festival Lausitzring

Mick Schumacher holt nach Pole auch Sieg im ersten Rennen
Foto: Jens Hawrda
Mick Schumacher (17, Deutschland, Prema Powerteam) hat im ersten von drei Rennen der ADAC Formel 4 beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Von der Pole Position startend gewann der Sohn des deutschen Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher vor Kami Laliberté (16, Kanada, Van Amersfoort Racing) und Thomas Preining (17, Österreich, Lechner Racing). Nach einer Kollision in der Startrunde, nach der zehn Fahrer ausschieden, wurde das Rennen für 19 Minuten unterbrochen und anschließend über eine Distanz von zehn Runden fortgesetzt. "Ein bisschen kurz das Rennen - aber natürlich trotzdem toll, das Wochenende mit zwei Pole Positions und einem Sieg zu starten", sagte Mick Schumacher und richtete bereits den Blick auf das zweite Rennen: "Das ist die beste Motivation für uns alle für heute Nachmittag."

Im ersten Rennen am Samstagmittag kam es bereits in der ersten Runde zu Kontakten zwischen mehreren Fahrzeugen im Mittelfeld, bei der folgenden Kollision schieden zehn Fahrer aus. Nach 19 minütiger Unterbrechung erfolgte bei rund elf Minuten verbleibender Renndauer der Neustart hinter dem Safety Car.
 
Nach dem Restart setzte sich Schumacher rasch um einige Meter ab und behauptete seine Spitzenposition. Auch Laliberté, der erstmals in diesem Jahr aufs Podium fuhr, hielt Rang zwei. Hinter ihm setzte Preining auf der Geraden zum Überholmanöver gegen Jannes Fittje (16, Langenhain, US Racing) an und überflügelte den von der ADAC Stiftung Sport geförderten Piloten wenige Runden vor Schluss.  Fittje wurde Vierter vor dem besten Rookie Felipe Drugovich (15, Brasilien, Neuhauser Racing) und dem Gesamtführenden Joey Mawson (20, Australien, Van Amersfoort Racing). Mit Juri Vips (15, Estland, Prema Powerteam) folgte ein weiterer Rookie auf Platz sieben vor Kim-Luis Schramm (18, Wümbach, US Racing), Mike David Ortmann (16, Ahrensfelde, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Leonard Hoogenboom (16, Niederlande, RS Competition).

Doppel-Pole für Mick Schumacher beim Motorsport Festival Lausitzring

Mick Schumacher
Foto: Jens Hawrda
Mick Schumacher (17, Deutschland, Prema Powerteam) hat gleich zum Auftakt des Motorsport Festivals auf dem Lausitzring am Freitag Nachmittag ein Ausrufezeichen gesetzt und sich im Qualifying für die ersten beiden Rennen der ADAC Formel 4 die Pole Position gesichert. Der Sohn des deutschen Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher sorgte in der Qualifikationsgruppe B in 1:22.004 Minuten für die Bestzeit und wird damit im Rennen am Samstag (ab 11:55 Uhr) vor dem Schnellsten aus Gruppe A, Kami Laliberté (16, Kanada, Van Amersfoort Racing), starten. Laliberté hatte in 1:22.493 die Bestzeit in seiner Gruppe gesetzt.
 
"Ich bin für heute super zufrieden, weil unser Plan perfekt aufgegangen ist. Zweimal Pole, da kann ich nur glücklich sein und mich bei meinem Team bedanken. Jetzt heißt es bei uns allen: Volle Konzentration auf morgen", sagte Schumacher. Laliberté meinte: "Es ist großartig, dass ich der Schnellste in meiner Gruppe gewesen bin. Leider war die zweite Gruppe schneller, da war die Strecke aber auch trockener. Ich will das Rennen gewinnen und mich in der Gesamtwertung weiter verbessern."
gute Ausgangsposition für den Meisterschaftszweiten der Formel 4,  Mick Schumacher
Foto: Jens Hawrda
Für die Startreihenfolge des zweiten Rennens (Samstag, ab 17:40 Uhr) sind die zweitbesten Rundenzeiten des Qualifyings ausschlaggebend. Auch hier hatte Schumacher in 1:22.070 die Nase deutlich vorn. Mawson (Gruppe A/1:22.625) startet von Rang zwei vor Fittje (B/1:22.262), Zendeli (A/1:22.691) und Schramm (B/1:22.693). Laliberté (A/1:22.717), Ortmann (B/1:22.706), Preining (A/1:22.727), Vips (B/1:22.744) und Müller-Crepon (A/1:22.861) komplettieren die Top Ten des zweiten Rennens.