Samstag, 16. April 2016

Josh Files gewinnt Premierenrennen der ADAC TCR Germany

  • Der SEAT-Pilot setzt sich gegen VW-Fahrer Leuchter durch
  • Dominik Fugel setzt sich in der Juniorwertung durch
  • Zweites Rennen am Sonntag, SPORT1+ überträgt live
das Podium vom Premierenrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Gelungene Premiere der ADAC TCR Germany: Im Debütrennen der neuen Tourenwagenserie des ADAC hat Josh Files (24, Großbritannien, Target Competition) im SEAT Leon Cup Racer einen überzeugenden Sieg gefeiert. Am Samstagmittag setzte sich Files in Oschersleben gegen Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One) im VW Golf GTI TCR und Pascal Eberle (25, Schweiz, Steibel Motorsport) in einem weiteren SEAT durch.
 
Die Fans in der Motorsport Arena erlebten eine tolle Premiere. Nach dem Start übernahm Leuchter im VW die Führung, nachdem Pole-Setter Steve Kirsch (36, Chemnitz, ADAC Sachsen e.V.) im Honda Civic TCR bei der Anfahrt zur ersten Kurve einen Umweg nehmen musste und weit zurückfiel. Aufgrund einer Startkollision zwischen ADAC Formel 4-Umsteiger Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) und Youngster Mike Beckhusen (16, Berlin, Target Competition) ging in der Startrunde für zehn Minuten das Safety Car auf die Bahn.
ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk überreicht Trophäen bei der Siegerehrung
 
Während Leuchter die Führung nach dem Restart verteidigte, lauerte Files beharrlich auf seine Chance und zog knapp neun Minuten vor dem Ende am VW-Piloten Leuchter vorbei. Einmal vorne, ließ sich der 24 Jahre alte Brite die Führung nicht mehr nehmen. Schnell fuhr Files ein Polster heraus und siegte mit 3,818 Sekunden Vorsprung vor Leuchter und Eberle.
 Hinter dem Trio folgte der ehemalige ADAC GT Masters-Pilot Harald Proczyk (40, Österreich, HP-Racing) vor seinen SEAT-Markenkollegen Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport), Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) und Mike Halder (20, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler). Pole-Setter Steve Kirsch belegte den achten Platz vor den SEAT-Piloten Mario Dablander (28, Österreich, Seat Austria) und Jürgen Schmarl (42, Österreich, Target Competition).  Der Sieg in der Junior-Wertung ging an Dominik Fugel (19, Oberlungwitz, Team Honda ADAC) im Honda Civic TCR.
Antti Buri startet im zweiten Rennen am Sonntag von der Pole
 
Im zweiten Rennen am Sonntag wird Antti Buri auf der Pole-Position stehen. Er belegte im Qualifying für das erste Rennen in seinem SEAT Leon Cup Racer in 1:36:488 Rang zehn. Im zweiten Rennen starten die zehn schnellsten Fahrer des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge.
Stimmen zur ADAC TCR Germany:
Josh Files (Sieger, Target-Competition): „Ich bin zum ersten Mal mit SEAT gefahren, und es ist auch mein erstes Mal in der Motorsport Arena Oschersleben. Von daher freut mich der Sieg umso mehr. Erst Mitte der Saison werden wir wohl auf den Opel umsteigen. Der Start ist entscheidend, und man muss mit Köpfchen fahren. Wenn ich morgen genauso konzentriert und ruhig fahre, kann ich wieder gewinnen.“
 
Benjamin Leuchter (Zweiter, Racing One): „Target Competition muss man auch für morgen auf dem Zettel haben. Ich persönlich bin mega happy. Das ist das allererste Podium für den Golf GTI TCR. Das macht mich persönlich stolz.“
 
Pascal Eberle (Dritter, Steibel Motorsport): „Das lief heute perfekt. Mit dem dritten Platz hätten wir nie gerechnet. Das ist einfach unglaublich. Das Auto hat zum Ende hin ein bisschen abgebaut. Aber dadurch, dass ich am Anfang im Speed mitgehen konnte, konnte ich eine große Lücke rausfahren, und damit war es dann auch zum Schluss hin nicht mehr extrem eng. Von daher bin ich superhappy.“

Honda-Pilot Kirsch holt die erste Pole der ADAC TCR Germany

  • Der Honda-Pilot sichert sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher
  • Leuchter, Zimmermann und Eberle folgen auf den Plätzen
  • Rennen am Samstag und Sonntag live bei SPORT1 und SPORT1+
Steve Kirsch HONDA Civic TCR
Foto: Jens Hawrda
Der Honda-Pilot Steve Kirsch (36, Chemnitz, ADAC Sachsen e.V.) hat sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher der ADAC TCR Germany gesichert. Der Sachse sicherte sich im ersten Qualifying der neuen Tourenwagenserie des ADAC die Pole-Position für das erste von zwei Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben. Kirsch bewies im spannenden und umkämpften Qualifying am Samstagmorgen mit seinem Honda Civic TCR Nervenstärke und setzte in 1:35:589 Minuten die Bestzeit. Damit war er fünf Tausendstelsekunden schneller als Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One). Im VW Golf GTI TCR kam Leuchter auf 1:35:594 – der ehemalige ADAC Formel 4-Pilot Tim Zimmermann (19, Langenargen am Bodensee, Liqui Moly Team Engstler) sicherte sich mit 1:35:829 in einem weiteren VW Golf GTI TCR die dritte Startposition vor Pascal Eberle (25, Schweiz, Steibel Motorsport) im Seat Leon.
 
„Ich freue mich sehr, für Honda die erste Pole in der ADAC TCR Germany gewonnen zu haben. Es war nicht einfach, da einige Stellen der Strecke noch feucht waren. Meine schnellste Runde wollte ich schon abbrechen, habe sie aber dann trotzdem fortgesetzt, und es hat alles geklappt. Es ist toll, der erste Pole-Setter der ADAC TCR Germany zu sein“, sagt Kirsch.
 
Im zweiten Rennen am Sonntag wird Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) auf der Pole-Position stehen. Er belegte im Qualifying für das erste Rennen in seinem SEAT Leon Cup Racer in 1:36:488 Rang zehn. Im zweiten Rennen starten die zehn schnellsten Fahrer des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge – Pole-Setter Steve Kirsch wird im zweiten Lauf also von Platz zehn starten. Neben dem Finnen startet Kai Jordan im VW Golf GTI TCR am Sonntag aus der ersten Reihe, Reihe zwei teilen die beiden österreichischen Seat-Piloten Jürgen Schmarl (42, Target Competition) und Harald Proczyk (40, HP-Racing).
 
Schon im Qualifying ging es eng zu, entsprechend können sich die Zuschauer an der Strecke in der Motorsport Arena Oschersleben auf ein spannendes Rennen freuen. Um 12.00 Uhr startet das erste Rennen der ADAC TCR Germany, das Deutschlands führender Sportsender SPORT1 live überträgt. Rennen 2 am Sonntag (11.55 Uhr) wird bei SPORT1+ zu sehen sein.

So läuft das Qualifying in der ADAC TCR Germany

Im Qualifying haben alle Fahrer zunächst 20 Minuten Zeit, sich einen Platz unter den Top 12 zu sichern. Diese zwölf Fahrer treten anschließend in einem „Shoot Out“ gegeneinander an und kämpfen um die Pole-Position. In den zweiten Lauf starten die zehn Schnellsten des Shoot Outs in umgekehrter Reihenfolge, der Zehntplatzierte startet so im zweiten Rennen von Position eins, der Fahrer, der die Pole-Position im ersten Rennen herausgefahren hat, geht im zweiten Lauf von Position zehn an den Start. Ab Position elf gehen die Piloten auch im zweiten Rennen in der Reihenfolge des Qualifyings ins Rennen.

Asch/Ludwig gewinnen beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters 2016

  • Packender Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben
  • Titelverteidiger Sebastian Asch und Luca Ludwig gewinnen erstes Rennen
  • De Philippi/Mies gewinnen Junior-Wertung, Ineichen siegt in der Trophy
die Meister des Vorjahres holen Sieg im ersten Saisonrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Das ADAC GT Masters hat seine ersten Sieger 2016: Im spannenden Auftaktrennen zur zehnten Saison der „Liga der Supersportwagen“ in der Motorsport Arena Oschersleben setzten sich die Titelverteidiger Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG- Team Zakspeed) durch. Das Duo behielt beim Renndebüt des Mercedes-AMG gegen die beiden Audi R8 des Teams Montaplast by Land-Motorsport mit Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (26, Heiligenhaus) sowie Peter Hoevenaars (20, NL)/Marc Basseng (37, Löbau) nach einem Last-Minute-Überholmanöver die Oberhand. „Wir hatten gehofft, gut in die Saison zu starten, aber einen Sieg nicht erwartet“, jubelte Luca Ludwig, der den Mercedes-AMG ins Ziel fuhr. „Beim finalen Überholmanöver kurz vor Ende bin ich einfach auf volles Risiko gegangen, und es hat haarscharf für die Führung gereicht.“

Hamprecht führt im Bentley in der ersten Rennhälfte

Beim Sprint nach dem Start auf die erste, enge Kurve in Oschersleben setzte sich überraschend Fabian Hamprecht (20, Hagen/Bentley Team ABT) im Bentley Continental von Startplatz vier durch und ging als Führender in die erste Runde, gefolgt von Asch im Mercedes-AMG. Polesetter De Phillippi fand sich im Audi R8 auf Rang drei wieder. Auf den Rängen vier bis sechs folgten Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach/Phoenix Racing) in einem weiteren R8, Patrick Kujala (19, FIN/Bonaldi Motorsport) im Lamborghini Huracán und Patrick Assenheimer (23, Heilbronn/Callaway Competition) in einer Corvette C7.
 
Hamprecht führte bis zum Fahrerwechsel, musste beim Pflichtboxenstopp aber ebenso wie Asch eine Fünf-Sekunden-Strafe nach einem Startvergehen absitzen. Dadurch übernahm Mies im Audi in der zweiten Rennhälfte die Führung. Für Spannung sorgte dann eine Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Rahel Frey (30, CH). Ludwig erhielt im Mercedes-AMG wieder den Anschluss an den Spitzenreiter und setzte den Audi-Piloten in einem rundenlangen Duell unter Druck. In der vorletzten Runde wagte Ludwig dann einen Angriff und überholte seinen Kontrahenten spektakulär. Der Titelverteidiger verteidigte seine Führung bis ins Ziel und bescherte seinem Team einen Saisoneinstand nach Maß. De Phillippi/Mies folgten auf Platz zwei. Das Team Montaplast by Land-Motorsport durfte sich dabei über eine starke Teamleistung freuen: Mit einem perfekten Boxenstopp und einem starken Rennen von Peter Hoevenaars und Marc Basseng feierten die ADAC GT Masters-Neueinsteiger einen weiteren Podestplatz. Das war nicht der einzige Erfolg für die Audi-Mannschaft: De Phillippi/Mies und Hoevenaars/Basseng belegten auch die ersten beiden Positionen in der neuen Junior-Wertung. Pech hatte hingegen das Bentley-Duo Hamprecht und Guy Smith (41, GB), die nach einem Tempoverstoß in der Boxengasse und anschließender Durchfahrtsstrafe nicht mehr um den Sieg kämpfen konnten. Die Ränge vier und fünf belegten Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (27, A/beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche 911 respektive Jesse Krohn (25, FIN) und Martin Tomczyk (34, Rosenheim/beide Schubert Motorsport) im BMW M6.
 
Markus Winkelhock/Markus Pommer (25, Heilbronn) belegten im Audi beim ADAC GT Masters-Comeback von Phoenix Racing Rang sechs vor Jules Gounon (21, F) und ADAC GT Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) in ihrer Corvette C7, die neben Rang sieben auch als Dritte in der Junior-Wertung auf dem Siegerpost standen. Rolf Ineichen (37, CH) und Christian Engelhart (29, Kösching/GRT Grasser-Racing-Team) wurden in einem Lamborghini Huracán Achte und holten sich den Sieg in der Trophy, der bisherigen Gentlemen-Wertung. Die Audi von Christiaan Frankenhout (34, NL)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Car Collection Motorsport) und Florian Stoll (34, Rickenbach)/Laurens Vanthoor (24, B/beide kfzteile24 - APR Motorsport) komplettierten die Top Zehn.
Luca Ludwig (l.) u. Sebastian Asch
Foto: ADAC-Motorsport
Stimmen der Sieger

Sebastian Asch (AMG - Team Zakspeed, Mercedes-AMG):
„Ganz ehrlich – ich hatte hier mit einer Audi-Party gerechnet. Die hatten bisher an diesem Wochenende den stärksten Eindruck hinterlassen. Umso glücklicher bin ich, dass wir diesen Sieg errungen haben. Mein Start war etwas unglücklich. Ich habe mich im Kampf mit Konkurrenten ein wenig aus der Spur drängen lassen. Dafür haben die Strafe kassiert, von der ich erst beim Fahrerwechsel erfahren habe. Ich dachte, wir hätten keine Chance mehr. Aber Luca hat in der zweiten Rennhälfte alles gegeben und Platz um Platz gutgemacht.“
 
Luca Ludwig (AMG - Team Zakspeed, Mercedes-AMG): „Unser Boxenstopp hat gut funktioniert. Anschließend sind mir ein paar Überholmanöver gelungen. Ich hatte mich mit Rang zwei zufrieden gegeben. Dann kam die Safety-Car-Phase und plötzlich war ich wieder am Führenden dran. Ohne das Safety Car hätten wir keine Chance mehr gehabt. Beim letzten Überholmanöver bin ich volles Risiko gegangen – und es hat geklappt. Dieser Sieg war hart erkämpft.“

De Phillippi holt erste Pole-Position im ADAC GT Masters 2016

  • Connor De Phillippi gelingt Bestzeit im Qualifying für Saisonauftaktrennen
  • Titelverteidiger Sebastian Asch komplettiert die erste Startreihe in Oschersleben
Conner De Phillippi holt erste Pole der neuen Saison
Foto: ADAC-Motorsport
Nach Tests und Trainings hat das ADAC GT Masters 2016 seine erste Standortbestimmung: Connor De Phillippi (23, USA) sicherte sich die Bestzeit im ersten Qualifying der Saison. Damit stellte der Serienneuling den Audi R8 seines Teams Montaplast by Land-Motorsport für das erste von zwei Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben (SPORT1 überträgt heute ab 13 Uhr live) auf die Pole-Position. Auch Titelverteidiger Sebastian Asch (29, Ammerbuch/AMG - Team Zakspeed) zeigte eine starke Leistung und komplettierte in einem Mercedes-AMG GT mit der zweitschnellsten Runde die erste Startreihe.
 
„Ein toller Start in die Saison“, so De Phillippi, der sich den R8 in dieser Saison mit Christopher Mies (26, Heiligenhaus) teilen wird. „Wir haben das Auto zwischen den Freien Trainings und dem Qualifying noch einmal verbessert. Es lief hervorragend. Wir wussten, dass wir um die Pole-Position kämpfen können. Ich hoffe, dass wir im Rennen alle heil durch die enge erste Kurve hier in Oschersleben kommen. Ich werde versuchen, das Auto in Führung liegend meinem Teamkollegen zu übergeben und dann ist sicherlich der Sieg möglich.“
 
Zu Beginn des zwanzigminütigen Kampfs gegen die Uhr tauchte zunächst das Bentley Team ABT mit zwei seiner Continental ganz oben auf dem Zeitentableau auf. Die Topzeit von 1.27,282 Minuten für Christer Jöns (28, Ingelheim) hatte bis zu einem Ausrutscher eines Konkurrenten und einer anschließenden kurzen Unterbrechung Bestand. Nach der Wiederaufnahme des Geschehens zeigten sich die Audi-Teams stark. Connor De Phillippi, der schon in den gestrigen Freien Trainings zusammen mit Teamkollege Christopher Mies einen guten Eindruck hinterlassen hatte, gelang eine Minute vor dem Ende des Qualifyings die Bestzeit und ein neuer Qualifyingrekord für das ADAC GT Masters in Oschersleben.
 
Mit gut zwei Zehntelsekunden Rückstand gelang Sebastian Asch, ebenso wie Teamkollege Luca Ludwig (27, Bonn) aktueller Titelverteidiger des ADAC GT Masters, ein guter Saisoneinstand. Die beiden Champions nehmen das erste Rennen neben De Phillippi/Mies aus der ersten Startreihe in Angriff.
 
Mit weiteren knapp drei Zentelsekunden Rückstand schaffte Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach/Phoenix Racing), der sich einen R8 mit Markus Pommer (25, Heilbronn) teilt, den drittschnellsten Umlauf. Flankiert in der Startaufstellung wird das Audi-Duo von Fabian Hamprecht (20, Hagen)/Guy Smith (41, GB/beide Bentley Team ABT) im Bentley Continental. Als Fünfte starten Patrick Kujala (19, FIN)/Miloš Pavlović (33, SRB/beide Bonaldi Motorsport) im besten Lamborghini Huracán, Peter Hoevenaars (20, NL)/Marc Basseng (37. Löbau/beide Montaplast by Land-Motorsport) gehen in einem weiteren Audi als sechste in das Rennen.
 
Patrick Assenheimer (23, Heilbronn)/Dominik Schwager (39, Eisenhofen/beide Callaway Competition) in der neuen Corvette C7, das Bentley-Duo Christer Jöns (28, Ingelheim)/Daniel Abt (23, Kempten), Jesse Krohn (25, FIN) und DTM-Pilot Martin Tomczyk (34, Rosenheim/beide Schubert Motorsport) im neuen BMW M6 sowie Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (27, A/beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche 911 starten von den Positionen sieben bis zehn.

Freitag, 15. April 2016

Audi-Doppelspitze zum Start der ADAC GT Masters-Saison 2016

  • Christopher Mies setzt Bestzeit bei erstem Freien Training
  • Saisonauftakt des ADAC GT Masters 2016 in Oschersleben
  • Rennen am Samstag und Sonntag werden live auf SPORT1 übertragen
Bestzeit im ersten freien Training für Christopher Mies (Audi R8)
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC GT Masters-Saison 2016 ist gestartet: Mit dem ersten Freien Training in der Motorsport Arena Oschersleben wurde am Freitagmittag die zehnte Saison der „Liga der Supersportwagen“ eingeläutet. Der schnellste Umlauf gelang Christopher Mies (26, Heiligenhaus/Montaplast by Land-Motorsport) in einem Audi R8. Die beiden Rennen in Oschersleben (jeweils Samstag und Sonntag von 13:15–14:15 Uhr) sowie alle weiteren Rennen des ADAC GT Masters 2016 werden live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen.
 
Auf durchgehend feuchter Strecke lieferten sich die Fahrer des ADAC GT Masters 2016 einen ersten Schlagabtausch beim ersten Freien Training. Die Bestzeit ging an Audi-Pilot Mies. Der Heiligenhauser, der sich in dieser Saison einen Audi mit Connor De Phillippi (23, USA) teilt, setzte in 1.38,975 Minuten die Bestzeit. Dreimal wurde die Session nach Ausrutschern kurz unterbrochen. „Ich habe einfach den richtigen Moment erwischt“, so Mies. „Kurz bevor der Regen stärker wurde, ist mir eine schnelle Runde gelungen. Das Auto lief gut. Schade, dass so häufig Pause war. Ich wäre gern noch mehr gefahren.“
zweitschnellste Zeit im ersten freien Training für Pommer/Winkelhock (Audi R8)
Foto: Jens Hawrda
Auf Platz zwei des Zeitentableaus rangierte ein weiterer der insgesamt zehn neuen Audi R8 im Starterfeld: Markus Pommer (25, Heilbronn) und Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach/beide Phoenix Racing) waren gut drei Zehntelsekunden langsamer. Auf den dritten Rang fuhr mit Felix Rosenqvist (24, S)/Nikolaj Rogivue (19, CH/beide AMG - Team Zakspeed) ein Mercedes-AMG. Das Schwesterfahrzeug mit den Titelverteidigern Luca Ludwig (27, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch) am Steuer wurde Sechster. Dazwischen landeten Norbert Siedler (33, Wildschönau) und Jaap van Lagen (38, NL/beide HB Racing WDS) im Lamborghini Huracán sowie Laurens Vanthoor (24, B) und Florian Stoll (34, Rickenbach/beide kfzteile24 - APR Motorsport) in einem Audi R8. Sein ADAC GT Masters-Debüt gibt in Oschersleben Martin Tomczyk (34, Rosenheim/Schubert Motorsport), der im BMW M6 Stammfahrer Louis Delétraz (19, CH) ersetzt. Der DTM-Pilot landete zusammen mit Jesse Krohn (25, FIN) im Mittelfeld.

Vier Wertungen sorgen für spannende Titelkämpfe

Neben den Titeln der Fahrer- und Teamwertung sind im ADAC GT Masters 2016 auch eine Junior-Wertung und eine Trophy ausgeschrieben. Die Trophy, ehemals Gentlemen-Wertung, ist nicht-professionellen Piloten vorbehalten. Titelverteidiger Andreas Weishaupt (43, Ulm/Bentley Team ABT) stellt sich im Bentley Continental den Herausforderern Remo Lips (33, CH/RWT Racing) in einer Corvette, Rolf Ineichen (37, CH/GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán sowie den beiden Car-Collection-Piloten Florian Scholze (42, Leipzig) und Dominic Jöst (37, Absteinach) im Mercedes-Benz SLS AMG. Ebenfalls in der Trophy-Wertung startet Neuzugang Steve Feige im Nissan GT-R von MRS-GT Racing.