Dienstag, 13. Oktober 2015

DTM-Finale: Audi mobilisiert alle Kräfte

  • Audi RS 5 DTM in Hockenheim besonders erfolgreich
  • Audi mit Minimalchance auf Fahrer- und Herstellertitel
  • Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport: „In Hockenheim waren wir schon immer stark“
Foto: Jens Hawrda
Beim mit Spannung erwarteten Finale der DTM am 17. und 18. Oktober auf dem Hockenheimring gilt für Audi die Devise: „Maximum attack!“

„Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren und um die Meisterschaften kämpfen, auch wenn die Chancen nur noch minimal sind“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „In Hockenheim waren wir schon immer stark – ob bei Regen oder Sonnenschein.“

Der Audi RS 5 DTM ist auf dem Grand-Prix-Kurs in Baden-Württemberg unweit des Audi-Werks Neckarsulm seit drei Rennen unbesiegt. Beim Finale vor einem Jahr gelang in Hockenheim sogar ein Dreifachtriumph. Seitdem ist der Audi RS 5 DTM das DTM-Auto, das es zu schlagen gilt: Acht Siege feierte Audi bei den bisherigen 16 Rennen der Saison 2015. Fünfmal siegte BMW, dreimal Mercedes-Benz.

Audi kann in Hockenheim theoretisch noch aus eigener Kraft die DTM-Hersteller- und Fahrerwertung gewinnen. Dazu müsste den Vier Ringen allerdings gleich zweimal eine ähnlich perfekte Vorstellung gelingen wie zuletzt beim Sonntagsrennen auf dem Lausitzring, als Audi mit sieben Autos in die Top Ten fuhr.
Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
 
„Realistisch haben wir keine Chance auf den Titel“, weiß Audi-Pilot Mattias Ekström. „Aber wir haben in der DTM in diesem Jahr schon viel erlebt. Es ist toll für die Fans, dass noch vier Fahrer aller drei Marken Titelchancen haben. Wenn unsere Gegner schwächeln sollten, sind wir da, um mitzunehmen, was es mitzunehmen gibt.“

Ähnlich sieht es sein Markenkollege Edoardo Mortara, der beim Saisonauftakt in Hockenheim die meisten Punkte aller Fahrer sammelte und aktuell einen Zähler vor Ekström auf dem zweiten Tabellenrang liegt. „Natürlich sind meine Titelchancen auf dem Nürburgring kleiner geworden“, sagt der Italiener. „Aber für mich ist es klasse, zum ersten Mal in meiner DTM-Karriere vor dem letzten Wochenende noch im Titelrennen zu sein. Das zeigt mir, dass ich gegenüber den Vorjahren Fortschritte gemacht habe. Hockenheim war schon immer eine Strecke, auf der ich mich wohlgefühlt habe. Ich hoffe auf ein positives Saisonende und werde hart kämpfen.“

Dieter Gass wünscht sich zum Saisonabschluss vor allem „schönen, hochwertigen Sport“ und möchte nach dem Nürburgring auch in Hockenheim bestätigen, dass der RS 5 das schnellste Auto im Feld ist. „Es gibt in Hockenheim gute Überholmöglichkeiten. Die Performance unter den drei Herstellern war in den letzten Rennen sehr ausgeglichen, auch wenn man den Gewichtsunterschied herausrechnet“, so Gass. „Deshalb dürfen sich die Fans auf zwei interessante Rennen freuen, in denen wir uns bestmöglich verkaufen möchten.“

GT-Masters Teamchampions 2015: Das BMW Sports Trophy Team Schubert

  • Erster Titel für die BMW-Mannschaft von Torsten Schubert im ADAC GT Masters
  • Schubert zählt zu den erfolgreichsten Teams in den vergangenen vier Jahren
  • Für 2016 plant Schubert Wechsel auf den neuen BMW M6

die Fahrzeuge vom Team Schubert aus Oschersleben
sind fester Bestandteil der ADAC GT-Masters-Serie
Foto: ADAC-Motorsport
Eins, zwei, drei, vier: Erster in der Teamwertung, Rang zwei und drei in der Fahrerwertung und vier Saisonsiege: Die ADAC GT Masters-Saison 2015 war die bisher erfolgreichste des BMW Sports Trophy Team Schubert. Mit dem Sieg in der Teamwertung holte die Mannschaft aus Oschersleben ihren ersten Titel in der „Liga der Supersportwagen“ und blickt auf eine der bisher erfolgreichsten Saisons im GT-Sport zurück. Das Team um den ehemaligen Rennfahrer Torsten Schubert sorgte auch für den ersten Titel von BMW im ADAC GT Masters.
 
Seit 1999 geht das Team von Schubert, der insgesamt acht BMW-Autohäuser betreibt, als Schubert Motorsport an den Start und vertraut seit dem ausschließlich auf Rennfahrzeuge von BMW. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Tourenwagensport und bei Langstreckenrennen konzentrierte sich das Team seit dem Renndebüt des BMW Z4 im Jahr 2010 auf den GT-Sport. Nach zwei Testeinsätzen im ADAC GT Masters zum Saisonende 2010 ist Schubert seit dem Jahr 2012 fester Bestandteil der „Liga der Supersportwagen“. Fester Bestandteil im Team des ehemaligen Autocross-Europameisters Schubert ist auch Claudia Hürtgen (43, Aachen). Die erfolgreichste Dame im ADAC GT Masters saß an bisher allen 34 Rennwochenenden, an denen Schubert in der „Liga der Supersportwagen“ startete, in einem Z4 der Oscherslebener.
 
Schon im Debütjahr im ADAC GT Masters 2012 gelang dem BMW-Team beim Finale in Hockenheim der erste Sieg. Insgesamt neun weitere Erfolge sollten folgen, vier davon alleine in der Saison 2015. In den vergangenen vier Jahren zählte der Rennstall zu den erfolgreichsten Teams in der Serie und lag stets bis zum Finale im Titelrennen. Für die Erfolge von Schubert in der aktuellen Saison mit insgesamt sieben Podiumsplätzen waren nicht nur Dominik Baumann (23, A)/Jens Klingmann (25, Leimen) und Claudia Hürtgen/Uwe Alzen (48, Betzdorf) verantwortlich, sondern auch BMW-Junior Jesse Krohn (25, FI) und DTM-Star Bruno Spengler (32, CA), die beim Saisonstart und beim Finale aushalfen.
 
Im Fahrerlager des ADAC GT Masters zählen die neuen Team-Champions zu den am meisten respektierten Teams. Das BMW Sports Trophy Team Schubert beeindruckte die Konkurrenten nicht nur immer wieder mit harter Arbeit, sondern auch mit großem Sportsgeist.
 
„Der Titel in der Teamwertung war toll für die gesamte Mannschaft und war in Hockenheim diesem Wochenende auch das angestrebte Ziel. Das hat geklappt, darüber sind wir sehr glücklich“, lautete das Fazit zur ADAC GT Masters-Saison von Torsten Schubert. „Wir sind nun erste, zweite und dritte – Sieger der Teamwertung und Zweiter und Dritter in der Fahrerwertung. Der Sieg in der Teamwertung ist bisher unser größter Erfolg im ADAC GT Masters und unser erster Titel in der Serie. Auch Platz zwei in der Fahrerwertung von Dominik Baumann und von Jens Klingmann, denn ich damit gleich setzen möchte, ist ein toller Erfolg.“
 
Nach der erfolgreichen Saison kehrt bei dem BMW Sports Trophy Team Schubert aber keine Ruhe ein. Im kommenden Jahr wechselt das Team auf den neuen BMW M6, der bereits am vergangenen Wochenende in Hockenheim im Fahrerlager ausgestellt war, und dort viele Fans begeisterte. Schubert: „Wir werden mit dem BMW M6 über den Winter intensiv testen, ganz besonders im Hinblick auf Langstreckeneinsätze. Dann schauen wir, wie konkurrenzfähig wir sind und entscheiden, ob wir zum Saisonstart 2016 bereits mit dem M6 angreifen, oder in den ersten Rennen nochmals auf den bewährten Z4 zurückgreifen.“

Montag, 12. Oktober 2015

DTM: Mattias Ekström testet für das „Goldene Lenkrad“

Foto: Audi-Motorsport
Die Vorbereitungen für die 40. Verleihung des „Goldenen Lenkrads“ des Axel-Springer-Verlags sind in vollem Gange. Audi-Werkspilot Mattias Ekström gehört in diesem Jahr erneut der Experten-Jury bestehend aus Chefredakteuren, Designern, Prominenten, Technikern und Digital-Experten an. Der zweimalige DTM-Champion erprobte in den vergangenen Tagen verschiedene Modelle auf einem Testgelände im italienischen Balocco. Zur Wahl stehen 38 Autos in sieben Klassen. Die Verleihung der bedeutendsten Automobil-Auszeichnung Europas findet am 10. November in Berlin statt.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

DTM: Nico Rosberg als Gast des Mercedes-AMG Teams beim Finale in Hockenheim

Das große Finale steht an: Vom 16.-18. Oktober 2015 finden beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim die letzten beiden Rennen dieser DTM-Saison statt. Diese lässt sich der Silberpfeil Formel 1-Pilot Nico Rosberg nicht entgehen. Der Fahrer des MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1 Teams ist am Sonntag zu Gast beim neunten Rennwochenende der Saison.
Nico Rosberg besucht das DTM-Finale in Hockenheim
Foto: Mercedes-Motorsport
Dort drückt Rosberg seinen Mercedes-AMG DTM-Teamkollegen die Daumen im Meisterschaftskampf. Vor den letzten beiden Saisonläufen führt Mercedes-AMG Pilot Pascal Wehrlein (165 Punkte) die Fahrerwertung der DTM mit 37 Punkten Vorsprung vor Audi-Fahrer Edoardo Mortara (128 Punkte) an. Das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG liegt zudem vor dem Finale auf Platz eins in der Teamwertung.

Im Rahmen seines Besuchs in Hockenheim tritt Nico Rosberg auch in der Mercedes-Benz Erlebniswelt auf und schreibt Autogramme. Den anwesenden Journalisten steht Rosberg am Sonntag, 18. Oktober um 13:00 Uhr im Baden-Württemberg Center bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort.

Nico Rosberg:
„Das DTM-Finale wird garantiert super spannend und natürlich drücke ich allen meinen Mercedes-AMG DTM-Teamkollegen die Daumen für einen erfolgreichen Saisonabschluss. Ganz besonders gilt das für Pascal, der beim Finale in Hockenheim zum ersten Mal DTM-Champion werden kann. Pascal begleitet sonst immer Lewis und mich in seiner Rolle als Ersatzfahrer zu den Formel 1-Rennen. Diesmal möchte ich ihn unterstützen und werde ihn aus der Box anfeuern. Ich freue mich schon jetzt auf zwei packende Rennen. Du packst das, Pascal.“



Montag, 5. Oktober 2015

DTM: Zanardi pilotiert BMW M4 DTM Renntaxi beim Finale in Hockenheim

BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT) geht wieder auf die Rennstrecke: Beim DTM-Saisonfinale am 17./18. Oktober in Hockenheim (DE) wird er das BMW M4 DTM Renntaxi pilotieren. Am vergangenen Freitag nahm Zanardi beim Rollout im BMW Werk Dingolfing (DE) schon einmal im Cockpit Platz. Dabei testeten er und die Ingenieure von BMW Motorsport die vorgenommenen Modifikationen, die es dem beidseitig beinamputierten Piloten ermöglichen, das Renntaxi zu fahren.
Alessandro Zanardi
Foto: Jens Hawrda
Zanardis Beinprothese wird mittels eines speziellen Aufsatzes am Bremspedal fixiert, Gas gibt der Italiener mit einem speziellen Ring am Lenkrad, die Gänge wechselt er mit den üblichen Schaltwippen. „Ich freue mich schon sehr auf Hockenheim“, sagt Zanardi. „Es ist toll, dass ich in diesem Jahr noch einmal die Gelegenheit habe, in einem Rennwagen zu sitzen. Es ist zwar ein Race-Taxi, aber doch ein reinrassiges DTM-Rennfahrzeug. Ich fühle mich wie ein Kind, das ein neues Spielzeug bekommt! Ich habe bereits vor ein paar Jahren Gäste in einem WTCC-Rennwagen pilotiert und es hat großen Spaß gemacht zu sehen, wie beeindruckt sie von der Performance des Autos waren. Es ist schön, dass ich nun die Gelegenheit habe, den Gästen die Faszination eines DTM-Rennwagens auf der Strecke zu vermitteln und ihnen ein großartiges Erlebnis zu bieten.“ Vor dem Rollout traf sich Zanardi im Rahmen einer Autogrammstunde mit den Mitarbeitern des BMW Werks Dingolfing. Nun geht es für ihn direkt weiter in die USA: Am kommenden Samstag, 10. Oktober, wird er zum zweiten Mal am Langstrecken-Triathlon auf Hawaii (US) teilnehmen.