Donnerstag, 28. Mai 2015

Stimmen der BMW-Piloten vor dem zweiten Rennwochenende 2015 auf dem Lausitzring

Marco Wittmann (Startnummer 1, BMW Team RMG):
„Ich freue mich natürlich auf die Rückkehr zum Lausitzring, schließlich habe ich dort 2014 den größten Erfolg meiner Karriere gefeiert. Die Strecke bietet von allem etwas – enge Kurven, schnelle Passagen und lange Geraden. Ich bin sicher, dass die Fans auch dort wieder eine Menge Action zu sehen bekommen werden.“

Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RMG):
„Im vergangenen Jahr musste ich den Lausitzring erst von Grund auf in einem DTM-Auto kennenlernen. Nun kenne ich die Strecke viel besser. Es ist schwierig zu sagen, wie das Kräfteverhältnis auf diesem Kurs sein wird. Mein Ziel ist in jedem Fall, wie in Hockenheim Punkte zu sammeln.“

Martin Tomczyk (Startnummer 77, BMW Team Schnitzer):
„Der Lausitzring ist eine Strecke, die wir grundsätzlich sehr gut kennen. Und wir wissen, dass wir dort schnell sein können. Allerdings wird die Herausforderung sein, dieses Potenzial auch auf den Punkt abzurufen. Unsere Konkurrenz ist stark. Aber auch wir haben auf dem Lausitzring schon gezeigt, dass dort gut unterwegs sein können.“
Antonio Felix da Costa
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer):
„Im vergangenen Jahr habe ich mich etwas schwer getan, denn es war mein erstes Rennen im BMW M4 DTM auf dem Lausitzring. Jetzt habe ich eine viel bessere Vorstellung davon, was mich erwartet. Das hilft mir hoffentlich dabei, gleich von Beginn an eine gute Pace zu haben. Die Ergebnisse des Hockenheim-Wochenendes waren enttäuschend. Aber im Qualifying am Sonntag habe ich gezeigt, wozu ich fähig bin. Ich weiß also, dass ich sehr schnell sein kann, wenn alles zusammenpasst. Das ist das Ziel für das Wochenende.“

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team RBM):
„Es ist toll, nach den 24 Stunden auf dem Nürburgring wieder in meinen Shell BMW M4 DTM zurückzukehren. Wir hatten beim DTM-Wochenende in Hockenheim eine gute Pace, konnten aber leider nicht die Ergebnisse erzielen, die wir uns erhofft hatten. Ich habe gute Erinnerungen an den Lausitzring, denn dort stand ich 2012 zum ersten Mal in meiner DTM-Karriere auf dem Podium. Hoffentlich haben wir dort erneut ein gutes Wochenende.“
Tom Blomqvist
Foto: Jens Hawrda
Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM):
„Mein allererstes DTM-Rennwochenende war eine fantastische Erfahrung. Ich habe eine Menge gelernt und fühle mich bestens vorbereitet für die zweite Runde auf dem Lausitzring. Unsere Pace in Hockenheim war gut. Allerdings konnten wir sie nicht in gute Ergebnisse verwandeln. Das will ich auf dem Lausitzring definitiv ändern.“
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team MTEK):
„Auch wenn die letzten beiden Rennen auf dem Lausitzring für mich nicht optimal gelaufen sind, komme ich immer mit tollen Erinnerungen zurück. Den ersten Sieg im BMW Bank M3 DTM in der Saison 2012 werde ich nie vergessen. Das war ein sensationelles Erlebnis für mich. In diesem Jahr geht es für uns darum, im Qualifying weiter vorn zu stehen als in Hockenheim. Dann können wir sicher wieder gute Ergebnisse erzielen.“
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team MTEK):
„Ich freue mich, dass es nach einer dreiwöchigen Pause endlich wieder losgeht. Wir hoffen natürlich, dass uns der Lausitzring etwas besser als in der Vergangenheit liegt und wir zu alter Stärke zurückfinden. Schön wäre es, wenn wir wieder Punkte mitnehmen könnten.“

DAS SPEKTAKEL GEHT WEITER – DIE DTM GASTIERT AM LAUSITZRING

Kann Audi seine Dominanz nach dem DTM-Saisonauftakt in Hockenheim aufrechterhalten? Gibt es im dritten DTM-Rennen den dritten Sieger? Und wer entscheidet das vierte Kräftemessen für sich? Diese und viele weitere Fragen werden vom 29. bis 31. Mai auf dem Lausitzring beantwortet werden. Auf dem Programm stehen sowohl samstags als auch sonntags jeweils ein Qualifying und Rennen – packende Duelle und mitreißender Motorsport sind garantiert. Für spektakuläre Abwechslung auf der Strecke werden zudem die leistungsstarken Motorräder der Superbike IDM sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland sorgen. Insgesamt werden den Zuschauern acht Rennen an diesem Wochenende geboten. Dazu kommen Trainings und Qualifyings. Partys und Showacts verleihen dem Motorsport-Event zusätzlich Würze. Ein hochkarätiges, ereignisreiches letztes Maiwochenende ist in der Niederlausitz vorprogrammiert.

Als Gesamt-Führender in der DTM-Fahrerwertung wird Edoardo Mortara (30 Punkte) in das Rennwochenende auf dem Lausitzring gehen. Ihm im Nacken sitzen seine Audi-Markenkollegen und jeweiligen Sieger der beiden Auftaktrennen in Hockenheim: Jamie Green (25 Punkte) und Mattias Ekström (25 Punkte). Während Green im trockenen Samstagsrennen einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfuhr, brillierte Ekström im Regen. Stimmen die Wettervorhersagen für das Wochenende, können die Regenreifen in der Lausitz in ihren Kisten bleiben. Das könnte besonders Vorjahressieger Pascal Wehrlein in die Karten spielen. „Der Auftakt hat gezeigt, dass wir ein schnelles Auto haben, besonders im Trockenen“, sagt der Mercedes-Benz-Fahrer. „Es macht riesig Spaß in einem Auto zu sitzen, in dem man um das Podium mitfahren kann.“ Wehrlein ist dem Audi-Führungstrio auf den Fersen, landete im Samstagrennen in Hockenheim auf dem zweiten Rang und sammelte bereits 22 Zähler in der Fahrerwertung. So fahren der 20-Jährige und seine Herstellerkollegen optimistisch an den Lausitzring. Denn der gilt als Mercedes-Benz-Strecke, knapp 80 Prozent aller Rennen dort gingen an die Marke mit dem Stern.

„Für uns wird es deutlich schwerer als in Hockenheim“, glaubt Audi-Pilot Nico Müller (8 Punkte). Der frischgebackene Sieger des 24h-Rennens auf dem Nürburgring hat sich von den Feierlichkeiten gut erholt und möchte seine momentanen zehnten Rang in der Fahrerwertung verbessern: „Wir haben am Sonntag nach dem Sieg im 24h-Rennen noch gut gefeiert. Dann ging es aber sehr schnell zurück in den Alltag – in die Vorbereitung auf den Lausitzring. Wir bekommen zusätzliche Performance-Gewichte. Zudem liegt uns die Strecken-Charakteristik nicht so gut. Aber, mal schauen, was möglich ist.“ Ähnlich verhalten blicken die BMW-Piloten auf das Wochenende. Sie erlebten in Hockenheim in der Breite einen äußerst durchwachsenen Saison-Auftakt. Timo Glock: „Ich freue mich, dass es nach einer dreiwöchigen Pause endlich wieder losgeht. Wir hoffen natürlich, dass uns der Lausitzring etwas besser als in der Vergangenheit liegt und wir zu alter Stärke zurückfinden.“ Als beste BMW-Piloten liegen Martin Tomczyk und Marco Wittmann mit zwölf Punkten auf den Plätzen acht und neun. Letzterer krönte sich im Vorjahr in der Lausitz zum Champion, kann die Rückkehr aber nicht nur deshalb kaum erwarten: „Die Strecke bietet von allem etwas – enge Kurven, schnelle Passagen und lange Geraden. Ich bin sicher, dass die Fans auch dort wieder eine Menge Action zu sehen bekommen werden“, sagt Wittmann.

Für packende Rennaction werden mit Sicherheit auch die Teilnehmer der Superbike IDM sorgen, die in drei Tagen insgesamt vier Rennen absolvieren werden. Zweimal werden die Piloten des Porsche Carrera Cups Deutschland den Zielstrich unter Wettbewerbsbedingungen passieren. Eine Motorrad-Stunt-Show wird zudem für staunende Gesichter sorgen. Feierwütige und Fußballfans kommen am EuroSpeedway ebenfalls auf ihre Kosten: So gibt es After-Race-Partys und ein Public-Viewing zum DFB-Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg am Samstagabend.

Mittwoch, 27. Mai 2015

DTM: Mike Rockenfäller erklärt das Lenkrad seine Audi RS 5 DTM

Im folgenden Video erklärt Audi-Pilot Mike Rockenfeller die Funktionen am Lenkrad seines Audi RS 5 DTM (einfach ins Bild klicken):

https://www.youtube.com/watch?v=Xb9Pb7zWLO0#t=52
 

Die DTM-Saison 2015 geht für BMW Motorsport auf dem Lausitzring in die nächste Runde

Der Anfang ist gemacht: Mit einem actiongeladenen Rennwochenende und zwei packenden Läufen ist die DTM Anfang Mai auf dem Hockenheimring (DE) in die Saison 2015 gestartet. Am kommenden Wochenende misst sich BMW Motorsport auf dem Lausitzring (DE) zum zweiten Mal in diesem Jahr mit der Konkurrenz.
Bruno Spengler holte am Lausitzring 2012 den 50. DTM-Sieg für BMW
Foto: Jens Hawrda
Zu der Strecke 130 Kilometer südlich von Berlin (DE) hat BMW eine ganz besondere Verbindung: In der vergangenen Saison schrieb Marco Wittmann (DE) Geschichte und krönte sich mit einem sechsten Platz im Ice-Watch BMW M4 DTM vorzeitig zum jüngsten deutschen Champion aller Zeiten. 2012 hatte Bruno Spengler (CA) an gleicher Stelle den 50. Sieg für BMW in der DTM und den ersten Triumph nach dem DTM-Comeback gefeiert.

Bereits zum 16. Mal ist die DTM auf dem Lausitzring zu Gast. Die Zuschauer sitzen an dieser Strecke buchstäblich in der ersten Reihe: Von der imposanten Tribüne neben der Start-Ziel-Gerade können sie nahezu den gesamten Kurs überblicken. Die DTM fährt auf der 3,478 Kilometer langen Schleife, die sich aus Teilen des Triovals und des Rundkurses zusammensetzt.

Wie in der vergangenen Saison startet auch in diesem Jahr die Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft SUPERBIKE*IDM im Rahmen der DTM. Zahlreiche BMW Piloten sind mit der BMW S 1000 RR im Starterfeld vertreten, darunter der Champion von 2013 und aktuelle Gesamtführende Markus Reiterberger (DE).



Dienstag, 26. Mai 2015

Nachgefragt bei ... Nico Müller

Nico Müller nach Sieg beim 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring mit neuer Frisur
Foto: Audi-Motorsport
Glückwunsch zum Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und zur neuen Frisur. Wer ist denn auf die Idee gekommen, sich im Erfolgsfall die Haare abzurasieren?

Das war eine Schnapsidee von meinem Mitstreiter Christopher Mies. Das Lustige ist, dass er sich am Ende am meisten dagegen gesträubt hat. Aber da musste er wie wir alle durch. Und eines kann ich sagen: Wirklich glücklich bin ich mit dem Ergebnis auf meinem Kopf nicht. Mit dem auf der Rennstrecke umso mehr.

Es war nach Ihrem VLN-Erfolg im April Ihr zweiter Sieg als Audi-Werksfahrer und sicherlich ein ganz besonderer ...

Auf jeden Fall. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eine der wichtigsten Motorsportveranstaltungen der Welt. Hier zu gewinnen ist ein Meilenstein. Dass Christopher, Edward (Sandström), Laurens (Vanthoor) und ich dies obendrein mit einem ganz neuen Auto geschafft haben, wertet unseren Erfolg zusätzlich auf.

Kam der Erfolg also eher unerwartet?

Das würde ich nicht sagen. Nachdem wir vor ein paar Wochen auf der Nordschleife beim dritten Renneinsatz des neuen Audi R8 LMS einen Sieg eingefahren hatten, wussten wir, dass wir mit einem sehr schnellen, gut fahrbaren und standfesten Auto ins Rennen gehen würden. Auch fahrerseitig waren wir schlagkräftig aufgestellt, sodass wir von Anfang an einen Podiumsplatz angepeilt hatten.

Wann haben Sie die Zielsetzung von Podium auf Sieg hochgeschraubt?

Wirklich sicher sein kann man sich bei so einem extrem herausfordernden Rennen bis zur Zielflagge nie. Dafür kann viel zu viel passieren. Aber nach den ersten zwei Stunden, die sehr gut für uns gelaufen sind, haben wir gesagt: Jetzt können wir es packen. Bei meinem Doppelstint in der Nacht haben wir dann erstmals die Führung übernommen ...

... und anschließend haben Sie sich einen spannenden Schlagabtausch mit den Verfolgern geliefert.

Es war wirklich wie ein Sprintrennen. Unglaublich intensiv. Aber nicht nur die Verfolger haben uns zugesetzt. Die Strecke war teilweise extrem rutschig. Wegen des Regens, aber vor allem wegen der vielen Havaristen, die reichlich Öl und andere Flüssigkeiten verteilt haben. Ich hatte in meinem zweiten Doppelstint am Morgen eine Schrecksekunde, als sich mein Auto auf glatter Strecke gedreht hat. Es war eine saubere 360-Grad-Pirouette ohne Folgen. Das nötige Rennglück hatten wir also auch auf unserer Seite.

DTM, WEC, VLN, 24-Stunden-Rennen – Audi fährt von Sieg zu Sieg. Die Stimmung bei Audi Sport könnte nicht besser sein, oder?

Selbstverständlich freuen wir uns alle über die Erfolge, die zeigen, dass in den vergangenen Monaten viele sehr gute Entscheidungen getroffen wurden. Aber wir wissen auch, dass das eine Momentaufnahme ist. Ohne Zweifel eine eindrucksvolle, aber das Blatt kann sich auch schnell wenden. Ich bin schon sehr gespannt auf das DTM-Rennen auf dem Lausitzring. Wir müssen nach den beiden Siegen beim Saisonauftakt in Hockenheim mit viel Zusatzgewicht antreten, BMW durfte hingegen Ballast ausladen und Mercedes ist dort traditionell stark. Außerdem ist der Lausitzring eine sehr spezielle Rennstrecke, die ich leider weniger gut kenne als viele meiner Kontrahenten. Mal sehen, wie sich das Kräfteverhältnis dort präsentiert. Ich freue mich auf jeden Fall wieder auf die Rückkehr in meinen Audi RS 5 DTM.