Donnerstag, 9. April 2015

ADAC GT Masters 2015 mit neuen Highlights

  • Starkes Feld mit 25 Supersportwagen von acht Marken
  • 15 Teams nehmen am ADAC GT Masters 2015 teil
  • Pirelli neuer Reifenpartner, SPORT1 überträgt alle 16 Rennen live

Neue Supersportwagen, ein starkes Feld mit 25 Fahrzeugen von acht Marken, Rennen auf fünf aktuellen oder ehemaligen Formel-1-Strecken, ein neuer Reifen- und ein neuer Live-TV-Partner: Das ADAC GT Masters gibt auch in der Saison 2015 Vollgas. Um den Titel in der „Liga der Supersportwagen“ kämpfen ab dem Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. April) Supersportwagen von acht Marken: Die Newcomer Bentley Continental und Nissan GT-R fordern die etablierten und bekannten Audi R8, BMW Z4, Chevrolet Camaro, Corvette Z06.R, Mercedes-Benz SLS AMG und Porsche 911 heraus. Erstmals starten die Supersportwagen des ADAC GT Masters 2015 auf Reifen vom neuen Exklusivreifenpartner Pirelli. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen Live-TV-Partner SPORT1 übertragen.

„Ein tolles Feld mit neuen Supersportwagen, ein attraktiver Kalender und Pirelli als neuer Reifenpartner machen das ADAC GT Masters 2015 wieder zu einem Highlight“, sagte ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk am Mittwoch bei der Vorstellung des Feldes im Rahmen eines Medientags in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. „Neue Teams und auch neue Fahrer beweisen, dass die Attraktivität des ADAC GT Masters in der nun neunten Saison ungebrochen ist und sich die „Liga der Supersportwagen“ weiterhin sehr gut entwickelt.“

„Die Fans dürfen sich in diesem Jahr auf mehr Teams und mehr Markenvielfalt bei den acht ADAC GT Masters Events freuen“, sagt Lars Soutschka, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. „Gemeinsam mit unserem neuen Live-TV-Partner SPORT1 zeigen wir alle 16 Rennen nun bereits in der sechsten Saison live im Fernsehen. Mit dem umfangreichen Rahmenprogramm und insbesondere der neuen ADAC Formel 4 wird das ADAC GT Masters auch in diesem Jahr mit spannendem Motorsport begeistern und viele Schlagzeilen produzieren.“

Supersportwagen von acht Marken sorgen für Vielfalt

Insgesamt 15 Teams haben 25 Supersportwagen von acht Marken für alle Rennen der Saison 2015 eingeschrieben. Gaststarter werden das Feld bei ausgewählten Veranstaltungen weiter bereichern. Neu im Feld ist der Bentley Continental, von dem HTP Motorsport zwei Exemplare einsetzt. Mit zwei schon aus den vergangenen Jahren bekannten, aber nun verbesserten Nissan GT-R tritt MRS GT-Racing an.

Bentley und Nissan machen Jagd auf die Startnummer 1 und die klebt in der Saison 2015 auf einem von drei Audi R8, die das Team C.Abt Racing um den ehemaligen ADAC GT Masters-Champion Christian Abt ins Rennen schickt. Auf einen Audi R8, der mit insgesamt sieben Exemplaren am stärksten im Feld vertreten ist, vertrauen das kfzteile24 MS Racing Team, die zwei der Mittelmotorsportwagen einsetzen, sowie YACO Racing und die Neueinsteiger von Dupré Engineering Motorsport, die jeweils einen Audi an den Start bringen.

 en Titel im Visier hat auch Callaway Competition. Das dienstälteste Team der Serie greift mit zwei Corvette Z06.R an. Eine weitere Corvette setzt in der zweiten Saison in Folge das RWT Racing Team ein. Die Corvette ist nicht das einzige US-Muscle-Car im Feld. Für viel Furore will auch Reiter Engineering wieder mit dem mächtigen Chevrolet Camaro sorgen, der schon in der Saison 2014 mit Podiumsplätzen beeindruckte.

Porsche ist durch Schütz Motorsport und das TONINO Team Herberth vertreten, beide Teams haben je zwei 911 genannt. Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG sind in diesem Jahr zwei Teams am Start. Während Team Zakspeed zwei Flügeltürer ins Rennen schickt, setzt auch das neue Team HP Racing um Hari Proczyk einen SLS AMG ein. Schubert Motorsport nimmt mit zwei BMW Z4 am ADAC GT Masters teil. Mit dem kompakten BMW mit V8-Motor steht auch das Team Senkyr Motorsport aus Tschechien erstmals im ADAC GT Masters am Start.

Dienstag, 7. April 2015

ASSOS unterstützt Mercedes-AMG DTM-Fahrer beim Fitnesstraining

  • Schweizer Radsportbekleidungs-Unternehmen ASSOS wird Partner des Mercedes-AMG DTM Teams
  • High-Tech-Radsportausrüstung für die Mercedes-AMG DTM-Fahrer
ASSOS neuer Ausrüstungspartner für Mercedes-AMG in der DTM
Foto: Mercedes-Motorsport
Die Teammitglieder und Fahrer des Mercedes-AMG DTM Teams haben schon längst ein Herz fürs Radfahren entdeckt. Ab sofort sind sie dafür bestens ausgerüstet: Das Schweizer Radsportbekleidungs-Unternehmen ASSOS wird offizieller Partner des Teams.

ASSOS stattet die Mercedes-AMG DTM-Piloten ab dieser Saison mit High-Tech-Radsportausrüstung aus. Radfahren ist ein wichtiger Bestandteil im Trainingsplan der Fahrer und Teammitglieder und spielt beim Training der physischen und mentalen Fitness eine wichtige Rolle.

Das im Schweizer Kanton Tessin ansässige Unternehmen ASSOS blickt auf eine lange Geschichte voller Innovationen im Bereich der Radbekleidung zurück. Dank kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung zeichnet ASSOS für eine Reihe an Innovationen verantwortlich, welche die Entwicklung der Fahrrad-Industrie maßgeblich beeinflusst haben. So entwarf ASSOS die ersten Radhosen aus Lycra®, den ersten Carbon-Fahrradrahmen und die erste Radhose mit „Elastic Interface“ Sitzpolster.

Heute bietet ASSOS seinen umfassenden Fahrrad-Komfort in mehr als 30 Ländern der Welt an. Die Integrität der Marke wird von sorgfältig ausgewählten Händlern gewährleistet, welche die ASSOS Produkte in ihren jeweiligen Märkten vertreten.

Erwin Groenendal, ASSOS Marketing & Design-Direktor: „Jeder bei ASSOS ist begeistert von dieser einzigartigen neuen Partnerschaft. Die Fahrer des Mercedes-AMG DTM Teams verinnerlichen und leben den Radsport förmlich. Mit dieser Zusammenarbeit erweitern wir unser Netzwerk der besten Ingenieure und Aerodynamikköpfe der Welt. Auf diese Weise können wir neue Wege beschreiten, die unsere fortwährende Mission zur Verbesserung und Veredelung der ASSOS Produkte für die ASSOS Kunden ergänzen.“

Ulrich Fritz, Teamchef Mercedes-AMG DTM Team: „Die DTM ist Hochleistungssport. Rennfahrer müssen stets topfit sein, um die Belastungen und Anforderungen eines Rennwochenendes zu meistern. Radfahren ist ein wichtiger Teil im Fitnessprogramm vieler Fahrer. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, mit ASSOS einen neuen Partner gewonnen zu haben, der unsere Mercedes-AMG DTM-Fahrer mit erstklassiger Fahrradausrüstung ausstattet.“

Lucas di Grassi erobert Formel-E-Führung zurück

Nelson Piquet jr. ging von Startplatz drei gleich am Start vor Pole Sitter Daniel Abt in Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit einer fehlerfreier Fahrt konnte der China-Racing-Pilot Jean-Eric Vergne im Andretti-Autosport-Renner und Lucas di Grassi, der für das Team Abt Sportsline antritt, hinter sich lassen.
Lucas de Grassi Platz drei in Long Beach und Tabellenführung
Foto: Audi-Motorsport
Lucas di Grassi hat in Long Beach (USA) die Führung in der Gesamtwertung der Formel E zurückerobert: Der Audi-Werksfahrer, der in der Serie für rein elektrisch angetriebene Formelautos für das Audi Sport ABT Formula-E Team startet, belegte in Kalifornien den dritten Rang. Es war für ihn der vierte Podiumsplatz im sechsten Rennen.

Viel Pech hatte auch wieder einmal Nick Heidfeld. Der startete nach Problemen im Training und im Qualifying nur von Platz 14, schaffte es aber im Laufe des Rennnes, sich bis auf einen hervorragenden Platz 6 nach vorne durchzuarbeiten. Nach einer Kollision mit Jerome d’Ambrosio in Runde 36, einem darauf folgenden Dreher und dem Verlust des Heckflügels reichte es jedoch zum Rennende nur für Platz 11.

Nach Läufen in Asien sowie Süd- und Nordamerika kommt die Formel E jetzt nach Europa: Am 9. Mai steht das Rennen in den Straßen Monacos auf dem Programm, bevor es für das einzige deutsche Team zum Heimspiel nach Berlin geht.

Rennergebnis Long Beach (Top-Five):
1. Nelson Piquet    China Racing
2. Jean-Eric Vergne    Andretti
3. Lucas di Grassi    Audi Sport ABT 
4. Sébastien Buemi    e.dams-Renault
5. Bruno Senna    Mahindra Racing



Meisterschaftsstand Fahrerwertung (Top-Five):
1. Lucas di Grassi  Audi Sport ABT     75 Pkt.
2. Nelson Piquet  China Racing          74 Pkt.
3. Nicolas Prost  e.dams Renault        69 Pkt.
4. Sébastien Buemi  e.dams Renault  55 Pkt.
5. Sam Bird   Virgin Racing                 52 Pkt.


Donnerstag, 2. April 2015

DTM will noch mehr Überholmanöver und Zweikämpfe

Neuerungen im Reglement steigern die Attraktivität für die Zuschauer
die DTM soll noch attraktiver werden
Foto: Jens Hawrda
Die DTM passt auf die neue Saison hin, die am ersten Maiwochenende in Hockenheim startet, das sportliche und technische Reglement an, um den Motorsportfans an den Rennstrecken und zu Hause am Fernseher noch mehr Überholmanöver und Zweikämpfe bieten zu können. Alle Neuerungen zielen darauf ab, den Zuschauern bei gleichbleibender Sicherheit noch attraktiveren Rennsport und beste Unterhaltung zu bieten.

Seit einigen Wochen steht fest, dass pro Rennwochenende zwei Rennen ausgetragen werden, eines am Samstag und eines am Sonntag. Mit diesem Format bekommen die Zuschauer die doppelte Anzahl Rennen zu sehen und erleben überdies an beiden Tagen ein spannendes Qualifying, das wegen der kompakten Dauer von 20 Minuten hohe Intensität und Spannung verspricht. Mit weiteren Neuerungen zeigt sich die DTM noch zuschauerfreundlicher und übersichtlicher.

Die Zeit der unterschiedlichen Reifenmischungen, die bisher im Rennen verwendet werden mussten, ist vorüber. Die weicheren Optionsreifen werden nicht mehr zum Einsatz kommen. Ab 2015 werden alle Qualifyings und Rennen mit einem einheitlichen Reifen des langjährigen DTM-Partners Hankook gefahren. Damit wird der Rennverlauf für die Zuschauer übersichtlicher und verständlicher, ohne dass der spektakuläre Stopp an der Box entfällt. Im Sonntagsrennen werden die Fahrer jeweils einen Reifenwechsel vornehmen.

Die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Reifensätze bei trockenen Bedingungen für die beiden Qualifyings und Rennen wird von fünf auf vier pro Wochenende reduziert. Das verlangt von den Teams und Piloten ein kluges Einteilen des Reifenkontingents – und sorgt für weitere zusätzliche Spannung.

Damit es im Rennen häufiger zu Überholmanövern kommt, haben die Verantwortlichen die Einsatzmöglichkeiten des DRS (Drag Reduction System) erweitert. Das System darf nun drei Mal pro Runde eingesetzt werden, sofern der Fahrer bei Start/Ziel weniger als eine Sekunde Abstand zum Vordermann hat. Bisher durfte das DRS lediglich einmal pro Runde genutzt werden. Der Heckflügel kann jetzt um 18 anstatt 16 Grad abgesenkt werden, was den Luftwiderstand weiter verringert und die Endgeschwindigkeit erhöht. Die Chance für ein erfolgreiches Überholen wird somit größer.

Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -Vermarkters ITR e.V. dazu: „Wir wollen in erster Linie den Zuschauern packenden Rennsport und beste Unterhaltung bieten. Dazu gehören spektakuläre Überholmanöver auf der Strecke und Spannung bis zur letzten Runde. Es zeichnet die DTM aus, dass wir uns stets weiterentwickeln wollen, um eine der attraktivsten Rennsportserien der Welt zu sein.“

Die DTM startet vom 30. April bis 3. Mai mit einem Motorsport-Festival in die neue Saison. Im Rahmenprogramm wird unter anderem ein Lauf der Rallycross-Weltmeisterschaft ausgetragen, der neue Audi Sport TT Cup feiert seine Premiere und auch abseits der Rennstrecke werden renommierte Künstler und DJ’s für Unterhaltung sorgen. Tickets sind unter www.dtm.com erhältlich.

Mattias Ekström fährt DTM und Rallycross-WM

Mattias Ekström startet 2015 neben der DTM auch in der Rallycross-WM
Foto: Audi-Motorsport
Audi-Pilot Mattias Ekström hat in diesem Jahr neben dem Titelgewinn in der DTM ein weiteres Ziel: Der Schwede möchte mit seinem privaten Rallycross-Team EKS in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX) Champion werden. „Mein Fokus liegt in diesem Jahr ganz klar auf dem DTM-Titel mit Audi, aber ich freue mich sehr, dass ich zusätzlich als Fahrer und Teamchef in der Rallycross-WM an den Start gehen kann“, sagt Ekström. Der 36-Jährige wird bei ausgewählten Rennen am Steuer eines Audi S1 EKS RX quattro sitzen. Das zweite Rallycross-Supercar von EKS fährt Ekströms Landsmann Anton Marklund, der auch im neuen Audi Sport TT Cup an den Start geht.