Sonntag, 3. August 2014

Starkes Qualifying für BMW: Stimmen der Fahrer

Timo Glock (DE) hat die erste Poleposition seiner DTM-Karriere um lediglich sechs Tausendstelsekunden verpasst. In Spielberg (AT) fuhr er als Bester einer insgesamt starken BMW Mannschaft in seinem DEUTSCHE POST BMW M4 DTM eine persönliche  Bestzeit von 1:25,181 Minuten. Glock musste sich in letzter Sekunde lediglich Robert Wickens (CA, Mercedes) geschlagen geben. In der zweiten Startreihe stehen in Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M4 DTM) und Augusto Farfus (BR, Castrol EDGE BMW M4 DTM) zwei weitere BMW Piloten. Auch Moskau-Sieger Maxime Martin (BE) gelang in seinem SAMSUNG BMW M4 DTM als Achter der Sprung in die dritte und entscheidende Qualifying-Runde.
 
Ebenfalls in die Top-10 schafften es Joey Hand (US, Crowne Plaza Hotels BMW M4 DTM) als Neunter und Bruno Spengler (CA, BMW Bank M4 DTM) als Zehnter. Damit stehen nach dem Rennen in Budapest (HU) zum zweiten Mal in dieser Saison sechs BMW M4 DTM in den Top-10 der Startaufstellung. Knapp dahinter folgen Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Zubehör M4 DTM) und António Félix da Costa (PT, Red Bull BMW M4 DTM) auf den Positionen elf und 13.
 
Timo Glock
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 2):
„Es ist super für uns, dass wir wie in Budapest in der ersten Reihe stehen. Im Q2 ist mir eine gute Runde gelungen, was sehr wichtig war. Der dritte Abschnitt fing dann zunächst schwierig an. Ich hatte keinen Grip mehr, weil die Sonne weg war. Erst in meiner dritten Runde bin ich meine persönliche Bestzeit gefahren. Dass es nicht ganz zur Poleposition gereicht hat, ist schade. Trotzdem bin ich sehr stolz. Und dass auch die anderen BMW vorn mit dabei sind, ist ebenfalls klasse und stimmt mich für morgen sehr zuversichtlich.“
 
Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 3):
„Wir waren selbst etwas überrascht, wie schnell wir im Qualifying waren und dass wir sogar um die Poleposition mitfahren konnten. Im Training hatte es noch gar nicht so gut ausgesehen. Startplatz drei ist eine hervorragende Ausgangslage für das Rennen. Für mich geht es darum, im Rennen weitere wichtige Punkte zu sammeln und, wenn möglich, auf das Podium zu fahren.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 4):
„Platz vier ist in Ordnung. Wir haben die richtige Richtung eingeschlagen. Es ist gut, dass wir näher an die Spitze heranrücken. Ich denke, dass wir morgen ein starkes Rennen abliefern können. Unser Ziel ist nun definitiv das Podium, und mit einem guten Start ist das in greifbarer Nähe.“
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 8):
„Ich denke, wir hatten den Speed, um noch weiter nach vorn zu kommen. Mit dem letzten Reifensatz in Q3 ist es nicht optimal gelaufen. Aber Platz acht ist immer noch okay. Ich habe es wieder in die letzte Qualifying-Session geschafft. Ich bin fest entschlossen, mich im Rennen weiter in Richtung Spitze zu arbeiten.“
 
Joey Hand
Foto: BMW-Motorsport
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 9):
„Das war das beste Qualifying meiner Saison bisher. Platz neun ist zwar nicht perfekt, aber diese Strecke ist immer gut zu mir. Wir haben nach einem schwierigen ersten Training gute Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen. Mein Auto hat eine gute Balance, und ich rechne mir im Rennen vor allem auf den Optionsreifen gute Chancen aus.“
 
Bruno Spengler
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 10):
„Zu Platz acht hat nicht viel gefehlt, aber unser Abstand zu Platz eins ist zu groß. Wir hatten es schon im Training nicht geschafft, das optimale Set-Up zu finden, deshalb bin ich mit diesem Platz nicht zufrieden. Aber ich habe schon in Budapest gezeigt, dass wir uns im Rennen nach vorn arbeiten können. Das versuche ich auch morgen wieder.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz 11):
„Startplatz elf ist eine Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Rennen, aber es ist noch nicht das, was ich mir vorgenommen hatte. Man kann jedoch innerhalb von drei Wochen keine Riesensprünge erwarten. Ich habe hart mit BMW und meinem Team gearbeitet, und es ist uns gelungen, ein paar Positionen weiter nach vorn zu kommen. Jetzt müssen wir am Ball bleiben. Die Ausgangslage für das Rennen ist zumindest besser als bisher. Und dass ich im Rennen schnell bin, habe ich bereits bewiesen.“
 
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 13):
„Ich hatte mehr erwartet und bin deshalb etwas enttäuscht. Ich fange in Q1 immer stark an, kann dann im Gegensatz zu vielen anderen Fahrern aber nicht mehr zulegen. Wir müssen analysieren, woran das liegt. Dennoch bin ich für das Rennen zuversichtlich, denn unser Speed auf den Long-Runs ist gut.“

Samstag, 2. August 2014

Stimmen der Mercedes-Piloten zum Qualifying in Spielberg

 
Robert Wickens beim Boxenstopp
Foto: DTM-Media
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
Pole Position, (1:25.175 Minuten)
„Pole Position! Das war super. Einfach großartig. Ich wusste während meiner letzten Runde gar nicht, wie knapp es war. Vielen Dank an mein Team. Das war kein einfaches Qualifying, aber sie haben fantastische Arbeit geleistet. Drei Mercedes-Benz Fahrer in den Top-8 sind ein starkes Mannschaftsergebnis für uns. Der Dreher war mein Fehler. Leider riskierte ich in Kurve acht etwas zu viel – das war mir auch schon im Freien Training passiert. Zum Glück blieb ich ruhig und fuhr am Ende eine super Runde. Jetzt haben wir die bestmögliche Ausgangsposition für das Rennen. Es wäre schön, wenn das auch im Ziel noch so wäre.“

Pascal Wehrlein
Foto: DTM-Media
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
5. Platz, (1:25.246 Minuten)
„Das war ein gutes Qualifying. Ich bin happy mit dem Ergebnis. Heute Vormittag habe ich nach dem ersten Freien Training noch mit einem schwierigen Wochenende gerechnet. Aber wir haben das Auto sehr gut verbessert. Im Q3 war alles drin. Ich lag sogar lange Zeit auf Platz 1. Ich bin gleich zu Beginn der dritten Session rausgefahren. Weil ich nur noch einen Reifensatz hatte, bin ich am Ende etwas nach hinten gerutscht. Trotzdem ist von Startplatz fünf im Rennen alles drin.“
 
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
7. Platz, (1:25.362 Minuten)
„Das war eines der besseren Qualifyings in dieser Saison. Platz sieben ist eine gute Ausgangslage für das Rennen. Es ist schön, wieder ein Auto zu haben, mit dem ich vorne reinfahren kann. So macht das Fahren Spaß.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
12. Platz, (1:25.335 Minuten)
„Es fällt mir schwer, etwas zu diesem Qualifying zu sagen. Leider verlief es für mich enttäuschend. Mein Auto war denke ich gut genug für die Top-5. Aber leider starte ich nur von Position zwölf. Das sagt alles. Bei den kommenden Rennen muss ich meine Qualifying-Performance verbessern.“

Gary Paffett im Gespräch mit seinen Renningenieur
Foto: DTM-Media
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
19. Platz, (1:25.577 Minuten)
„Es ist natürlich enttäuschend, nicht ins Q2 gekommen zu sein. Ich bin exakt die gleiche Rundenzeit gefahren wie Timo Scheider. Er ist sie allerdings vor mir gefahren. Das war Pech. Mein Auto fühlte sich insgesamt in Ordnung an. Deshalb verstehe ich noch nicht, warum mir zwei, drei Zehntel auf meine Mercedes-Markenkollegen gefehlt haben. Das ist noch ein kleines Rätsel für mich, das wir aber sicher lösen werden.“

Vitaly Petrov
Foto: DTM-Media
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
22. Platz, (1:25.856 Minuten)
„Alles in allem sind wir auf dem richtigen Weg. Ich mache mir wegen des Qualifyings heute nicht allzu viele Gedanken. Es war recht hart, da die Zeiten sehr eng zusammenlagen. Wenn man nur ein Zehntel schneller ist, kann man schon in den Top-10 oder Top-15 sein. Wir haben uns seit dem Rennen in Moskau wie erhofft verbessert. Als Team verstehen wir langsam, in welche Richtung wir gehen müssen. Das ist uns hier im Qualifying recht gut gelungen.“

Paul Di Resta unzufrieden mit seiner Leistung
Foto: DTM-Media
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
23. Platz, (1:25.932 Minuten)
„Meine Jungs haben gute Arbeit geleistet und das Auto nach dem Unfall im Freien Training wieder hinbekommen. Es war mein Fehler, der uns recht teuer zu stehen kam. Leider fehlte uns so die Zeit, um das Auto für das Qualifying abzustimmen.“

Last-Minute-Pole für Robert Wickens

Robert Wickens holt in Spielberg seine insgesamt dritte DTM-Pole
Foto: Mercedes-Motorsport
Der Kanadier Robert Wickens bewies in einem spannenden Qualifying für den sechsten Saisonlauf der DTM auf dem Red Bull Ring Nervenstärke. Trotz eines Drehers ließ sich der Mercedes-Benz-Pilot nicht aus der Ruhe bringen und eroberte kurz vor Schluss mit einer Rundenzeit von 1:25.175 Minuten die Pole-Position. „Ich wusste, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben. Doch mit der Pole-Position hätte ich niemals gerechnet. Ich habe alles gegeben, deshalb ist mir auch der Ausrutscher passiert. Jetzt freue ich mich auf das Rennen“, strahlte der Kanadier.

die drei schnellsten im Qualifying: Timo Glock, Robert Wickens u. Marco Wittmann (v.l.)
Foto: Mercedes-Motorsport
Bis wenige Sekunden vor Schluss deutete alles auf die erste Pole-Position von Timo Glock in der DTM hin, ehe er von Wickens verdrängt wurde. „Das tut weh“, sagte der BMW-Pilot. „Auf meiner Inlap habe ich auf den Videoleinwänden gesehen, dass ich Erster bin und habe mich riesig gefreut. Dass mir Robert (Wickens) im allerletzten Moment noch die Pole-Position weggenommen hat, ist bitter.“ Lediglich 0,006 Sekunden trennten den 32-Jährigen vom Pole-Setter in seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé.
Robert Wickens (FREE MANS WORLD Mercedes AMG C-Coupè)
Foto: DTM-Media
Eine schwere Aufgabe steht den Audi-Piloten am Rennsonntag bevor. Jamie Green schaffte als einziger Fahrer eines Audi RS 5 DTM den Einzug in den dritten Qualifying-Abschnitt und landete am Ende auf Platz sechs. „Das wird eine große Herausforderung für uns. Mir fehlten nur wenige Zehntelsekunden nach vorn, aber die Leistungsdichte ist extrem. Für mich persönlich ist Rang sechs ein gutes Ergebnis. Ich werde alles dafür geben, um für Audi um ein Top-Ergebnis zu kämpfen“, erklärte der Brite.
 
Eine bittere Enttäuschung musste sein Markenkollege Mattias Ekström hinnehmen. Während Tabellenführer Marco Wittmann in seinem BMW M4 DTM die dritte Startposition eroberte, landete der Zweitplatzierte der Gesamtwertung nur auf dem 16. Rang. „Uns hat heute einfach die Pace gefehlt. Das war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich keine großen Fehler gemacht habe und trotzdem weit hinten gelandet bin“, so der zweifache Champion.
 
Der sechste Saisonlauf der DTM auf dem Red Bull Ring wird am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet. Die ARD überträgt ab 13:15 Uhr live vom Gastspiel der populärsten internationalen Tourenwagenserie in der Steiermark.

Freitag, 1. August 2014

Spielberg - Rennen fahren, wo andere Urlaub machen

Streckenlayout Spielberg
Bild: Audi-Motorsport
Berge, grüne Wiesen und mittendrin eine der schönsten Rennstrecken im DTM-Kalender. Am Wochenende startet die populärste internationale Tourenwagenserie im österreichischen Spielberg. Tabellenführer ist BMW-Pilot Marco Wittmann, der in seiner erst zweiten DTM-Saison bereits zwei Siege eingefahren hat. Auf dem Red Bull Ring startet die DTM in ihre zweite Saisonhälfte und die Konkurrenz ist in Lauerstellung: der Schwede Mattias Ekström liegt mit 20 Punkten Rückstand auf Rang zwei. BMW-Mann Bruno Spengler und Audi-Pilot Edoardo Mortara fehlen 29 Zähler auf die Spitze. Es ist also noch alles offen. Wer den Kampf um die Tabellenspitze vor Ort erleben will, kann sich Tickets noch vor Ort an den Tageskassen sichern. Die ARD zeigt das Qualifying am Samstag live ab 18:00 Uhr und das Rennen am Sonntag ab 13:15 Uhr.
 
Die Berg-und-Talbahn in der Steiermark ist eine große Herausforderung für die Piloten und genau deswegen auch extrem beliebt. „Der Kurs bietet von allem etwas“, so der Kanadier Bruno Spengler. „Lange Geraden, harte Bremszonen, langsame und schnelle Kurven. Speziell die letzten beiden Ecken sind sehr anspruchsvoll.“ Bei diesem Mix ist es nicht einfach, das Auto perfekt für Qualifying und Rennen abzustimmen. „Wir haben viele Geraden, auf denen das Auto so schnell wie möglich sein muss“, erklärt Audi-Pilot Timo Scheider. „Im zweiten und dritten Sektor kommt es auf die Aerodynamik an. Das Auto muss hier perfekt passen sein, da man in diesem Bereich sehr viel Zeit gewinnen aber eben auch verlieren kann.”
 
Zusätzlich bietet der Red Bull Ring auch einige Überholmöglichkeiten, die durch das DRS noch verstärkt werden. „Die langen Geraden, an deren Ende wir hart abbremsen müssen – das sollten gute Überholmöglichkeiten sein“, so Gary Peffett von Mercedes. „Speziell am Ende der Bergauf-Passage vor der zweiten Kurve.“ Für Mercedes verlief die erste Saisonhälfte mit Höhen und Tiefen, daher wird es auch auf der österreichischen Strecke nicht einfach, um die vorderen Positionen mitzufahren. Doch Paffett weiß: „Der Kurs sollte uns besser liegen, als etwa Budapest. Vor allem wenn es regnet, sollte es Möglichkeiten geben, nach vorne zu kommen. Als Team haben wir aus den Chancen, die wir in Oschersleben und auf dem Norisring hatten das Beste gemacht.“ Dort holten die Stuttgarter die Laufsiege.
 
Auch neben der Strecke wird den Fans einiges geboten: Neben dem obligatorischen Pitwalk, bei dem die Fans die DTM-Boliden aus nächster Nähe sehen können, dem Grid-Girl-Fotoshooting und den Autogrammstunden, tritt am Sonntag in der Mittagspause die Band Glasperlenspiel auf und wird auch den offiziellen DTM-Song „Kämpfe um dich“ performen.

Fakten und Stimmen der Mercedes Piloten zum DTM-Rennen in Spielberg

Die Strecke: Der Red Bull Ring ist mit 4,326 km die drittlängste Strecke im DTM-Rennkalender 2014. Das Rennen wird über 47 Runden ausgetragen, was einer Renndistanz von 203,322 km entspricht - der längsten der gesamten DTM-Saison.
 
Stimmen zum DTM-Rennen in Spielberg

Christian Vietoris
Foto: Mercedes-Motorsport
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
belegte im Vorjahr Platz sieben in Spielberg
„In Spielberg erwartet uns ein ganz anderer Streckentyp als zuletzt in Moskau. Es gibt deutlich weniger Kurven, dafür einige längere Geraden. Aus meiner Sicht ist die Strecke großartig. Es geht rauf und runter und die vielen schnellen Kurven verlangen dem Fahrer viel ab. Wir gehen das Rennwochenende mit der nötigen Vorsicht an. Auch in Spielberg geht es für uns darum, das Auto im Training richtig abzustimmen, das Paket zu optimieren und dann das Bestmögliche herauszuholen.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
qualifizierte sich in Spielberg 2013 in den Top-10
„Spielberg ist eine gute und einzigartige Strecke. Ich freue mich schon sehr darauf, dort zu fahren. Die Zuschauer sind immer sehr leidenschaftlich dabei. Das ist ein richtiges Highlight für mich. Sicherlich haben wir es derzeit auf keiner Rennstrecke einfach. Als Team konnten wir auf anderen Rennstrecken in dieser Saison bereits zeigen, dass nichts unmöglich ist. Wir wissen, dass wir im Moment nicht so schnell sind, wie wir es gerne wären. Aber wir werden nicht aufgeben und weiter mit Vollgas an Verbesserungen arbeiten.“

Pascal Wehrlein
Foto: Mercedes-Motorsport
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
fuhr bei seinem ersten DTM-Rennen in Spielberg in die Top-10
„Mit dem Rennen in Spielberg starten wir am kommenden Wochenende in die zweite Saisonhälfte. Nach einem schwierigen Saisonstart konnte ich bei den letzten beiden Rennen auf dem Norisring und in Moskau in die Punkteränge fahren. Natürlich würde ich diese Serie gerne in Österreich fortsetzen. Doch wir müssen realistisch bleiben und abwarten, wie konkurrenzfähig wir auf dieser Strecke sind. Immerhin habe ich gute Erinnerungen an Spielberg. Dort bin ich im ADAC Formel Masters und der Formel 3 Euroserie auf das Podium gefahren und habe letztes Jahr in der DTM ein Punkteergebnis erzielt.“

Paul Di Resta
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
startet zum ersten Mal in Spielberg
„Ich fahre an diesem Wochenende zum ersten Mal in Spielberg. Wie beim vergangenen Rennen in Moskau muss ich die Strecke also erst einmal kennenlernen. Darauf freue ich mich sehr. Die Strecke lässt sich als ‚Oldschool‘ bezeichnen. Aufgrund der langen Geraden und der starken Bremszonen kommt es auf eine gute Effizienz an. Wir reisen unvoreingenommen nach Spielberg und müssen abwarten, wie gut unsere Performance dort im Training ist. Unser Ziel ist es, weiter hart zu arbeiten, das Beste herauszuholen und so viel wie möglich zu lernen.“

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
gewann 2002 ein Formel 3-Rennen in Spielberg
wurde beim DTM-Rennen in der Saison 2012 Dritter
„Spielberg ist eine gute Strecke. Der Kurs ist ziemlich kurz und hat nicht viele Kurven. Wegen der drei langen Geraden ist es natürlich wichtig, einen guten Topspeed zu haben. Ich denke, dass die Strecke mit den langen Geraden und harten Bremsmanövern unserem Auto im Vergleich zu ein paar anderen Kursen besser liegt. Ich freue mich auf das Rennen. Unser Ziel muss sein, Punkte einzufahren und zu versuchen, das Auto besser zu verstehen.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
gewann zwei Rennen in der Formel 3 Euroserie in Spielberg
„Ich fahre in diesem Jahr schon zum zweiten Mal mit der DTM in Spielberg. Auf dieser Strecke kommt es vor allem darauf an, eine gute aerodynamische Balance zu finden. Es gibt viele schnelle Kurven, einige Geraden und die Spitzkehre in Kurve zwei. Auf dem Weg in die DTM habe ich in der Formel 3 Euroserie schon zweimal in Spielberg gewonnen. Der Kurs liegt mir also. In Moskau konnte ich meine Pace im Rennen leider nicht zeigen. Jetzt gilt es, an diesem Wochenende das Beste aus dem Potential unseres Autos zu machen.“
 
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
fährt zum ersten Mal in Spielberg
„Spielberg ist erneut eine mir unbekannte Strecke. Entsprechend muss ich mich in den Freien Trainings erst einmal an den Kurs gewöhnen und mich darauf einstellen. Wie beim zurückliegenden Lauf in Russland erwartet uns auch in Österreich kein einfaches Wochenende. Davon lassen wir uns jedoch nicht entmutigen. Wir werden weiter kämpfen und versuchen, auch in Spielberg das Maximum aus dem Auto herauszuholen.“