Freitag, 18. Juli 2014

ADAC GT Masters: Highlights aus der ersten Saisonhälfte

Markenfielfalt im ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda
High Five:
Fünf Marken feierten in den ersten acht Saisonrennen Siege: Je zwei Mal auf den vordersten Platz fuhren bisher Porsche 911, Mercedes-Benz SLS AMG und Corvette, BMW Z4 und Audi R8 lagen in je einem Rennen vorn. Die erfolgreichsten Fahrer waren Kelvin van der Linde (18, ZA), René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing), Maximilian Buhk (21, Dassendorf), Maximilian Götz (28, Uffenheim / beide HTP Motorsport), Jaap van Lagen (37, NL), Kévin Estre (25, F / beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport), Daniel Keilwitz (24, Villingen) und Oliver Gavin (41, GB / beide Callaway Competition) mit jeweils zwei Siegen.
 
Pokale:
Supersportwagen von sechs Marken fuhren in den ersten acht Rennen auf das Podium. Insgesamt sechs Pokale brachten die „Halbzeitchampions“ van der Linde/Rast (Audi R8) aus der ersten Saisonhälfte mit nach Hause. Audi-Piloten waren mit acht Podiumsplätzen vor Porsche-Fahrern mit sechs Podestbesuchen die eifrigsten Pokalsammler.
 
Konstanz ist Trumpf:
Die Tabellenführer van der Linde/Rast sind auch die konstantesten Fahrer im Feld. Als einzigem Duo gelang es den Audi-Piloten in jedem Rennen zu punkten. 
 
jüngster Pilot und bester Rookie:
Kevin van der Linde
Foto: ADAC-Motorsport
Der Jüngste:
Audi-Pilot und ADAC GT Masters-Halbzeitchampion van der Linde stellte beim Saisonstart in Oschersleben innerhalb von 16 Stunden gleich zwei Rekorde ein. Zuerst war der beim Auftakt erst 17 Jahre alte Südafrikaner der jüngste Polesetter in der Geschichte der Serie, am darauf folgenden Tag nach dem Sieg mit Rast beim Saisonauftakt der jüngste Rennsieger.
 
Bester Rookie:
Als Tabellenführer ist van der Linde zur Saisonmitte auch bester Newcomer im ADAC GT Masters gefolgt vom Meisterschaftszweiten van Lagen, der ebenfalls seine Debütsaison in der „Liga der Supersportwagen“ absolviert.
 
International:
64 Fahrer aus 14 Nationen nahmen an den ersten acht Rennen des ADAC GT Masters 2014 teil. Erstmals waren Fahrer aus Spanien, Estland, Israel und Australien am Start.
 
Spannend:
Insgesamt 24 Mal wechselte in den bisherigen acht Rennen des ADAC GT Masters die Führung.
 
Führungsarbeit:
Die meisten Führungsrunden sammelten Keilwitz/Gavin. Das Corvette-Duo legte 78 Runden und über 320 km an der Spitze des Feldes zurück. Insgesamt führten 14 Teams in den ersten acht Rennen mindestens eine Runde.
 
Pole Position:
Audi und Corvette-Piloten fuhren je drei Mal auf den besten Startplatz, Porsche und BMW holten eine Pole Position. Beste Qualifier waren in der ersten Saisonhälfte Rast und Keilwitz, die jeweils zwei Mal eine Pole Position eroberten.
 
Die Schnellsten:
Keilwitz und Gavin siegten auf dem Red Bull Ring im ersten Lauf das Rennen mit der bisher höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit im ADAC GT Masters. Die Corvette-Piloten gewannen in Österreich das schnellste Rennen in der Geschichte der Serie mit einem Schnitt von 165,9 km/h. Keilwitz unterbot dabei seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr, die Corvette absolvierte die komplette Renndistanz von 39 Runden auf dem Red Bull Ring in diesem Jahr 27 Sekunden schneller als 2013.
 
Knapp und komfortabel:
Buhk und Götz gewannen mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG die Rennen mit dem engsten und deutlichsten Zieleinlauf. Beim Saisonstart in Oschersleben siegte das Mercedes-Benz-Duo mit knappen 0,307 Sekunden vor dem Audi R8 von van der Linde/Rast. Auf dem Lausitzring fuhren Buhk/Götz im ersten Lauf mit deutlichen 13,841 Sekunden vor dem Porsche 911 von Robert Renauer (29, Jedenhofen) und Norbert Siedler (31, A / beide TONINO Team Herberth) zum zweiten Saisonsieg.

Toni Seiler fuhr sein 100. Rennen in der ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Seiler ist 100:
Toni Seiler (56, CH / Callaway Competition) ist der erste Pilot aus dem ADAC GT Masters, der 100 Rennen bestritten hat. Der Corvette-Pilot feierte seinen 100. Rennstart beim Saisonstart in Oschersleben.


sechs Siege in acht Rennen: Herbert Handlos
Foto: ADAC-Motorsport
Dominator:
Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) dominierte die Gentlemen-Wertung in diesem Jahr bisher nach Belieben. Im Porsche 911 gelangen dem Neueinsteiger aus Österreich sechs Klassensiege in acht Rennen.
 
Was bringt die zweite Saisonhälfte? 
Das ADAC GT Masters startet vom 8. bis 10. August auf dem Slovakia Ring bei Bratislava in der Slowakei in die zweite Saisonhälfte. Über den Nürburgring (29. – 31. August) geht es dann zum „Halbfinale“ auf den Sachsenring (19. Bis 21. September), bevor vom 3. bis 5. Oktober auf dem Hockenheimring das Finale ansteht.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Stimmen der Mercedes-Piloten zum Rennen in Moskau

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
7. Platz
„Ich bin heute das wohl beste Rennen meiner bisherigen DTM-Karriere gefahren. Wir befinden uns derzeit in keiner einfachen Situation, deshalb müssen wir das absolute Maximum herausholen. Das ist uns heute gelungen, auch dank der tollen Arbeit meines Teams. Wir halten zusammen und ich bin sehr stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein. Jetzt werden wir weiter hart arbeiten und kämpfen, um uns in den kommenden Rennen weiter steigern zu können.“

Pascal Wehrlein, gutes Rennen in Moskau
Foto: Jens Hawrda
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
8. Platz
„Es war ein gutes Rennen. Mein Start war gut, aber leider hat mich in Kurve vier ein anderes Auto von hinten getroffen. Dadurch habe ich wieder drei Positionen verloren. Der Abstand zwischen den Option- und den Prime-Reifen war diesmal nicht so groß. Aus diesem Grund war es zu Rennbeginn schwierig, andere Autos zu überholen. Mein Option-Run war dennoch sehr zufriedenstellend. Ich hatte auch etwas Glück. Das Safety Car ging für mich genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Strecke. Platz acht ist auf jeden Fall ein tolles Ergebnis für mich.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
14. Platz
„Das war ein schwieriger Tag für mich. Wir wussten, dass uns ein hartes Rennen erwarten würde. Für unsere Strategie kam das Safety Car leider zur falschen Zeit auf die Strecke. Ich wollte in dieser Runde eigentlich an die Box kommen und musste dann draußen bleiben. Dadurch habe ich viele Positionen verloren. Jetzt müssen wir das Rennen genau analysieren. So war heute leider nicht mehr als Platz 14 drin. Jetzt gilt meine Konzentration dem nächsten Rennen in Österreich.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
15. Platz
„Im Vergleich zu meinen Markenkollegen war ich sehr schnell unterwegs. Leider ließ mir ein Audi-Fahrer auf der zweiten Runde nicht genügend Platz. Ich konnte nicht ausweichen und habe mich gedreht. Dadurch war mein Rennen gelaufen.“

Gary Paffett, enttäuscht vom Ergebnis in Moskau
Foto: DTM-Media
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
16. Platz
„Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Das Qualifying war nicht gut, aber unsere Performance im Rennen war im Vergleich zu den anderen Mercedes Fahrern nicht schlecht. Leider hatte ich viel Pech bei den beiden Safety Car Phasen. Die Entscheidung, auf den Prime-Reifen zu starten, erwies sich als unglücklich, weil alle anderen schon gestoppt hatten, als das Safety Car herauskam. Aber daraus ziehen wir unsere Lehren.“

Vitaly Petrov, unzufrieden mit Ergebnis im Heimrennen
Foto: Mercedes-Motorsport
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
18. Platz
„Ich denke, das Rennen war sehr interessant für die Zuschauer. Es war von allem etwas dabei. Ich fuhr ein normales Rennen. Leider war mein Speed nicht so gut wie jener der Jungs vor mir. Ich versuchte, an ihnen dran zu bleiben, aber es war nicht ganz mein Tag heute. Insgesamt war es sehr gut, zu sehen, wie unser Auto auf diesem Streckentyp funktionierte. Dieses Ergebnis ist natürlich nicht das, was ich mir bei meinem Heimrennen vorgenommen hatte. Ich werde jetzt mit dem Team konzentriert weiterarbeiten, um mich von Rennen zu Rennen weiter zu steigern.“ 
 
Paul Di Resta, Getriebeschaden nach acht Runden
Foto: DTM-Media
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
ausgefallen
„Leider war mein erstes Rennen hier in Moskau schon nach acht Runden zu Ende. Nach einem Getriebeschaden konnte ich nicht mehr weiterfahren. Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das ich mir an diesem Wochenende erhofft hatte. Schade, aber es bringt nichts, dem Ausfall nachzutrauern. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in Spielberg. Auch dort wird es für uns nicht einfach, aber wir werden weiter kämpfen.“

Superbike-IDM - 3C Racing Team mit drittem Fahrer ab Schleiz

Mit Lorenzo Lanzi schickt das 3C-Racing Team eine weitere Sieghoffnung in der SUPERBIKE*IDM an den Start. Der 32-jährige Italiener verstärkt auf der Ducati 1199 Panigale R die bisherige Fahrerpaarung mit Xavi Forés (Spanien) und Max Neukirchner (Deutschland).

Blick in die Box des 3C-Racing Teams
Foto: Jens Hawrda
Für Lanzi ist der Einsatz trotz seiner Erfahrungen aus der Superbike-Weltmeisterschaft Neuland. Als langjähriger Ducati-Pilot ist der WM-Siebte von 2007 zwar eng vertraut mit der Marke, doch auf der 1199 Panigale R hat er Premiere.  Im Vorfeld seines SUPERBIKE*IDM-Debüts auf dem Schleizer Dreieck testet das Team einen Tag in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben.
 
Das 3C-Racing Team hat Lorenzo Lanzi als permanenten Fahrer in Deutschlands höchster Motorrad-Straßenrennsportserie angemeldet. Er ist damit punkteberechtigt. Nach seinem Einstand zu Beginn der zweiten Saisonhälfte auf dem Schleizer Dreieck (18.-20. Juli 2014) stehen für ihn noch die Rennen in Assen, auf dem Lausitzring und in Hockenheim auf dem Kalender.
 
Das im bayrischen Landsberg am Lech ansässige High-Tech-Unternehmen 3C-Carbon nutzt die SUPERBIKE*IDM neben dem Engagement im Zweiradsport vor allem als Plattform für Neuentwicklungen von Strukturbauteilen aus Kohlefaser und artverwandter Leichtbauwerkstoffe. Ziel ist ihre Erprobung im harten Wettbewerbseinsatz, um sie später in die Serienproduktion einfließen zu lassen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Stimmen der Audi-Piloten zum Rennen in Moskau

Mattias Ekström nach Aufholjagd mit Platz drei belohnt
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 3
 Reifen: Option/Standard
„Die Sonntage scheinen sehr oft meine Tage zu sein. Das war wieder so einer – mit einer Menge harter Fights. Ich musste einen kühlen Kopf bis zum Ende bewahren. Als Dritter dieses Rennen zu beenden ist okay, das sind gute Punkte. Aber langsam fange ich an, den größten Pokal zu vermissen.“

Nico Müller, zufrieden mit Platz fünf
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 5
 Reifen: Option/Standard
„Ich freue mich über die Punkte. Doch wie sie zustande gekommen sind und wie viele es sind – das ist sicher ausbaufähig. Wir hatten ein Problem mit dem Optionsreifen und ich musste schauen, dass ich überlebe, bis das Boxenstoppfenster geöffnet ist. Auf dem Standardreifen war ich dann super unterwegs, bin einen langen Stint gefahren und immer schneller unterwegs gewesen. Der erste Teil des Rennens war frustrierend, der zweite war toll. Insgesamt bin ich zufrieden und Platz fünf ist gut.“
 
Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 9
 Reifen: Option/Standard
„Das war ein schwieriges Rennen heute – speziell nach dem Unfall mit Jamie (Green) in der ersten Runde. Ich war innen mit den Optionsreifen, und ich glaube, er hat mich nicht gesehen. Ich habe dann versucht, das Beste zu geben – es wurde ein neunter Platz. Mehr war nicht drin als die zwei Punkte. Schade, ein weiteres Rennen bei dem wir vorn dabei hätten sein können.“

Miguel Molina, nicht zufrieden mit seiner Platzierung
Foto: Audi-Motorsport
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 12
 Reifen: Standard/Option
„Wir hatten eine gute Strategie. Die erste Safety-Car-Phase war positiv für uns. Die zweite dauerte zu lang, wir konnten uns nicht weiter verbessern. Am Ende war es ein schwieriges Rennen, wir haben keine Punkte gesammelt. Doch wir waren schnell und wollen beim nächsten Mal darauf aufbauen.“
 
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall
 Reifen: Option/Standard
„Das Rennen war nahezu perfekt – bis zum Restart nach der Safety-Car-Phase. Jeder hat gesehen, was passiert, ich möchte niemanden beschuldigen. Mike (Rockenfeller) tut es leid. Es sollte nicht passieren, dass zwei Audi kollidieren. Aber solche Dinge passieren. Wir haben heute ein Podiumsergebnis verloren, wir hätten leicht auf dem dritten Platz landen können. Das war schade, ich bin enttäuscht und hoffe, dass Deutschland die Fußball-WM gewinnt.“

Mike Rockenfeller mit folgenreichen Fehler
Foto: DTM-Media
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Ausfall
 Reifen: Standard
„Ich kann nur eines sagen: Dass es mir für Adrien (Tambay), Audi und mein Team Phoenix unheimlich leid tut. Es war ganz klar mein Fehler und keine Absicht. Ich wollte nach dem Restart nur hinter ihm herfahren, denn eine Runde später hätte ich ohnehin zum Reifenwechsel an die Box gemusst. Vielleicht waren meine Vorderräder nicht warm genug. Ich war auf jeden Fall überrascht, dass sie blockiert haben und ich Adrien hinten reingerutscht bin. Nur ganz leicht – aber das reicht dann schon, um jemanden umzudrehen. Dann haben wir uns auch noch berührt und das Rennen war für uns beide zu Ende. Ich kann mich nur bei allen Beteiligten entschuldigen.“
 
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Ausfall
 Reifen: Standard
„Mal wieder ein schwieriges Wochenende. Wir hatten mit dem Start auf Standardreifen von da hinten die richtige Strategie und uns darauf konzentriert, Am Anfang sauber durchzukommen. Mein Auto hat durch die aggressive Fahrweise der anderen schon recht früh Schaden genommen. Trotzdem war unsere Pace im Vergleich zu den anderen okay. Ich bin dann hinter Joey Hand hängengeblieben. Mit den Optionsreifen hätten wir am Ende noch eine gute Chance gehabt, in die Punkte zu fahren. Es ist bitter für uns als Team, was dann kam. Ich wollte beim Anbremsen der letzten Ecke in den zweiten Gang schalten – und dann war der Motor aus. Jetzt heißt es also: nach vorn schauen.“

Jamie Green, frühes Aus in Moskau
Foto: DTM-Media
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Ausfall
 Reifen: Standard
„Leider war mein Rennen bereits früh beendet. Das ist immer enttäuschend. Mein Auto war an diesem Wochenende wirklich gut, wir hatten viel Potenzial für das Rennen. Wir hatten den Speed, um weit vorzufahren. Leider konnten wir das nicht zeigen. Edoardo (Mortara) hat mich gedreht. Ich wusste nicht, dass er da war, das habe ich erst gemerkt, als er mich getroffen hat – und dann war es zu spät.“

Dienstag, 15. Juli 2014

Stimmen der BMW-Piloten zum Rennen in Moskau

Maxime Martin, ungefährdeter Sieg
Foto: BMW-Motorsport
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 1):
„Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Das ist einfach unglaublich. Die DTM war für mich immer ein Traum. Da ich nie Formelautos gefahren bin, habe ich nie auf die Formel 1 geschaut. Stattdessen wollte ich immer in diese Serie. Und jetzt sitze ich hier nach fünf Rennen - und habe meine erste Poleposition und meinen ersten Sieg auf dem Konto. Unglaublich! Danke an das gesamte BMW Team RMG. Der Boxenstopp war großartig, die Strategie hat perfekt gepasst. Die Mannschaft und natürlich auch jeder bei BMW Motorsport haben wirklich fantastisch gearbeitet.“
 
Bruno Spengler zurück im Meisterschaftskampf
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 2):
„Das war ein guter Tag für uns. Zuerst möchte ich Maxime Martin zu seinem ersten Sieg beglückwünschen.  Er hat keinen Fehler gemacht und war sehr stark unterwegs. Das ist ein Traumergebnis für BMW. Im ersten Stint hatte ich auf den Optionsreifen etwas zu kämpfen und habe Zeit verloren. Aber auf den Primes lief es dann besser. Wir haben einige wichtige Punkte für die Meisterschaft gewonnen. Das stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Rennen. Das BMW Team Schnitzer hat sich solch ein Ergebnis verdient.“

Marco Wittmann verteidigt Meisterschaftsführung
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 4):
„In der Anfangsphase stand ich ganz schön unter Beschuss. Deshalb ging es für mich darum, sauber und ohne Fehler durchzukommen. Das hat funktioniert. Platz vier ist ein super Resultat. Unser Team hat klasse gearbeitet. Wir können sehr glücklich sein. Herzlichen Glückwunsch an Maxime Martin und BMW.“

Timo Glock, Podium war möglich
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 6):
„Es ist sehr schade, denn das Podium wäre heute klar möglich gewesen. Doch in der Schlussphase des Rennens hat der Benzindruck massiv nachgelassen. Das hat sich bereits nach der Safety-Car-Phase angekündigt, und ich habe gemerkt, dass der Motor nicht mehr den Sprit bekommt, den er braucht. Am Ende habe ich mit stumpfen Waffen gekämpft. Es ist schmerzhaft, denn ein Dreifachsieg für BMW wäre in greifbarer Nähe gewesen. Doch wir haben heute gezeigt, dass wir von der Pace her gut dabei waren, speziell auf den weichen Reifen. Ich hoffe, dass wir am Red Bull Ring wieder mehr Glück haben. Gratulation an Maxime, an Stefan Reinhold und seine ganze Truppe. Sie haben das ganze Wochenende über einen super Job abgeliefert.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 10):
„Das Rennen war für uns grundsätzlich in Ordnung, allerdings haben die Safety-Car-Phasen nicht gerade geholfen. Wir waren dadurch sehr viel länger als geplant auf den Standardreifen unterwegs. Das hat unser Rennen im Grunde zerstört. Es hätte sehr viel besser laufen können, aber heute war das Glück einfach nicht auf unserer Seite. Glückwunsch an Maxime Martin zum Sieg!“
 
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 11):
„Die Safety-Car-Phasen hätten uns helfen können, allerdings haben sie dafür leider viel zu lange gedauert. Hinter dem Safety-Car haben wir dann zu viele Runden verloren, so dass unsere Strategie nicht mehr aufgegangen ist. Es hat eigentlich Spaß gemacht da draußen. Aber für die nächsten Rennen müssen wir einfach sicherstellen, dass wir im Qualifying weiter vorn stehen.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz 13):
„Ich habe heute alles gegeben und steckte die meiste Zeit über in engen Zweikämpfen. Die Safety-Car-Phasen haben sehr lang gedauert, aber ich bin einfach mein Rennen gefahren. Der Kampfgeist hat in jedem Fall gestimmt. Glückwunsch an meinen Teamkollegen Bruno Spengler zu Platz zwei - und natürlich auch an Maxime Martin zum ersten DTM-Sieg.“
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 17):
„Vom 16. Startplatz steckten wir von Beginn an mitten im Getümmel. Als wir dann wegen der Safety-Car-Phasen auch noch das Boxenstopp-Fenster verpasst haben, war es eigentlich vorbei. Danach ging es nur noch darum, den Fans eine gute Show zu bieten. Wir waren hier einfach nicht schnell genug.“
Maxime Martin vor Bruno Spengler
Foto: BMW-Motorsport