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Marco Wittmann verteidigte am Norisring seine Meisterschaftsführung
Foto: BMW-Motorsport |
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 6):
„Ich denke, dass wir insgesamt zufrieden sein können. Wir haben ein paar Punkte
gesammelt, und das war in diesem Rennen wichtig. An diesem Wochenende waren wir
einfach nicht konkurrenzfähig genug, um ganz vorne mitmischen zu können. Im
Nassen hat es uns etwas an Speed gefehlt, die Balance war nicht optimal. Wir
haben dadurch zunächst ein paar Positionen verloren. Bei einigen Attacken der
Konkurrenz war es sinnvoller, die Tür offenzulassen statt umgedreht zu werden.
Wir haben dann auf Slicks gewechselt, und anschließend war unsere Pace recht
gut. Ich konnte wieder nach vorn fahren. Jetzt geht es dann mit neuem Schwung
nach Moskau.“
Joey
Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 7):
„Das
war mein bestes Ergebnis in diesem Jahr. Ich fahre zwar keine Rennen, um
Siebter zu werden. Trotzdem nehme ich dieses Resultat gerne mit – vor allem,
wenn man bedenkt, wie wir in das Wochenende gestartet sind. Wir haben hart
dafür kämpfen müssen, um die richtige Performance auf dieser Strecke zu finden.
Im Regen hatte ich ein für meinen Fahrstil sehr gutes Auto, obwohl uns
insgesamt vielleicht der Speed ein wenig gefehlt hat. Aber ich habe das Rennen
trotzdem genossen. Das war ein fairer, sauberer Kampf auf einem Stadtkurs.
Heute war alles dabei. Ich denke, wir haben den Fans eine super Show
geboten.“
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Bruno Spengler ist enttäuscht von seinem Ergebnis am Norisring
Foto: BMW-Motorsport |
Bruno
Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 11):
„Ich
bin natürlich sehr enttäuscht. Mit einem Safety-Car-Start ist es schwierig, zu
Beginn Positionen gut zu machen. Danach ging es im Regen eigentlich ziemlich
gut, aber leider war mein Auto nach einem kleinen Kontakt in der ersten Runde
vorne links beschädigt. Deshalb war es für mich schwierig, mich weiter
vorzuarbeiten, als es trockener wurde. Die Strategie, früh auf Slicks zu
wechseln, war sehr gut, aber leider war unsere Pace wegen des Schadens nicht
gut genug. Das Team und ich haben heute unser Bestes gegeben. Wir müssen das
jetzt abhaken und uns auf die nächsten Rennen konzentrieren.“
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Augusto Farfus am Norisring mit falscher Strategie
Foto: BMW-Motorsport |
Augusto
Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 14):
„Ich denke, dass wir heute ein sehr starkes Auto hatten. Wir konnten ein
wirklich hohes Tempo gehen. Zu Beginn des Rennens haben wir mit unserer
Strategie gepokert. Aber leider ist der Plan nicht aufgegangen. Es hätte
funktioniert, wenn es eine Safety-Car-Phase gegeben hätte, aber das war nicht
der Fall.“
Timo
Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 16):
„Am
Anfang hat es im Nassen ganz gut funktioniert, und ich konnte mich bis auf Rang
acht vorarbeiten. Danach habe ich leider sukzessive an Grip verloren und mich
einmal gedreht. Das war schade, denn eventuell wäre noch der eine oder andere
Punkt drin gewesen. Insgesamt waren wir hier aber einfach nicht schnell
genug.“
Maxime
Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 17):
„Mein
Start war gut, und ich konnte mich in den ersten Runden bis auf Position fünf
vorarbeiten. Leider haben wir dann beim Boxenstopp die falsche Entscheidung
getroffen und auf der langsam abtrocknenden Strecke noch einmal Regenreifen
aufgezogen. Dann war es natürlich schwierig für mich, gegen die Konkurrenz auf
Optionsreifen etwas auszurichten. Schade, denn heute war sicher mehr
drin.“
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Antònio Felix da Costa ohne Punkte am Norisring
Foto: BMW-Motorsport |
António
Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 20):
„Das war kein gutes Wochenende für uns. Wir hatten mit unserem Auto von Beginn
an den falschen Weg eingeschlagen, und dann war es einfach zu schwierig, wieder
aufzuholen. Ich bin sicher, dass wir für das Rennen in Moskau die richtigen
Schlüsse ziehen werden und dort wieder stark auftreten werden.“
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Martin Tomczyk hatte ein Wochenende zum Vergessen
Foto: BMW-Motorsport |
Martin
Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Ausfall):
„Die Kollision mit Gary Paffett geht auf meine Kappe. Es tut mir sehr leid. Wir
hatten gerade auf die Optionsreifen gewechselt, und ich habe mich dann beim
Bremspunkt vertan. Die Bedingungen waren sehr schwierig, aber für alle gleich.“