Dienstag, 13. Mai 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer vor dem Rennen in Oschersleben

 
die Audi-Piloten können optimistisch in das Rennen in Oschersleben gehen
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (35/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Stand in Oschersleben schon viermal auf dem Podium und holte einen Sieg
• Ist mit 35 Jahren ältester Pilot im 2014er-Starterfeld

„Oschersleben hat eine einmalige Atmosphäre mit vielen treuen Fans und einer übersichtlichen Strecke, die für die Besucher besonders attraktiv ist. Ich freue mich, dass es schnell zum nächsten Rennen geht. Wir haben zwar in Hockenheim ein gutes Ergebnis geholt, wissen aber auch, was wir alles noch besser machen können.“

Mattias Ekström will in Oschersleben wieder aufs Podium
Foto: Audi-Motorsport

Jamie Green (31/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

• Holte 2013 in Oschersleben seine erste Pole-Position für Audi
• Musste den Auftakt in Hockenheim nach einer Kollision in der ersten Runde beenden

„Ich habe gute Erinnerungen an das vergangene Jahr in Oschersleben, als ich meine erste Pole-Position und das erste Podiumsergebnis für Audi geholt habe. Der Traum ist natürlich, dass schnell der erste Sieg folgt. Aber nach einem schwierigen Auftakt in Hockenheim wäre auch ein Platz in den Top Sechs ein gutes Ergebnis für uns.“

Miguel Molina will in Oschersleben ein zählbares Ergebnis
Foto: Audi-Motorsport

Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Machte beim Saisonauftakt in Hockenheim zehn Positionen gut
• Startete 2011 in Oschersleben von der Pole-Position

„Mit unserer Leistung im Qualifying und auch im Rennen haben wir in Hockenheim eine Menge Selbstbewusstsein getankt – auch wenn ein zählbares Ergebnis noch ausgeblieben ist. Das wollen wir in Oschersleben nachholen.“

Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

• Stand in Oschersleben in seinem Debütjahr 2011 auf dem Podium
• Fuhr in Hockenheim die schnellste Rennrunde aller Audi-Piloten

„In Oschersleben wird es ein spannendes Rennen geben, hier hat Audi in der Vergangenheit schon einige gute Ergebnisse erzielt. Der Auftakt in Hockenheim stimmt uns optimistisch, obwohl wir noch vieles verbessern können und wollen.“
 
Nico Müller fährt zum ersten mal in Oschersleben
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)
• Hat noch nie ein Autorennen in Oschersleben bestritten
• Fuhr beim Auftakt in Hockenheim die drittschnellste Rennrunde
„Oschersleben ist für mich komplettes Neuland, denn ich bin dort noch nie ein Rennen gefahren. Obwohl ich mein erstes DTM-Wochenende jetzt erleben durfte, wird es also erneut viele neue Erfahrungen geben. Ich habe schon einiges gelernt und bin deshalb zuversichtlich, dass es in Oschersleben noch besser gehen wird.“

Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)
• Holte in Oschersleben den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere
• Erreichte mit Platz vier in Hockenheim den besten Saisonstart seiner DTM-Karriere
„Oschersleben ist eine Strecke, die ich sehr mag und die mir viel Spaß macht. Schön also, dass es dieses Jahr schon das zweite Rennen im Kalender ist. Ich möchte alles, was wir gut gemacht haben in Hockenheim, wieder genauso gut machen und alles Schlechte einfach weglassen. Dann haben wir alle Chancen, wieder vorn dabei zu sein.“

Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)
• Feierte in Oschersleben 2008 seinen ersten DTM-Rennsieg
• Fuhr schon 14 DTM-Rennen in Oschersleben – so viele wie kein anderer Pilot
„In Oschersleben habe ich meinen ersten DTM-Sieg geholt und bin im selben Jahr zum ersten Mal Meister geworden. Es gibt also viele schöne Erinnerungen an den Kurs. Ich habe auch lange den Rundenrekord gehalten und finde, dass es mit diesem starken Auto an der Zeit ist, ihn wieder zurückzuholen.“
Adrien Tambay geht mit viel Selbstbewustsein nach Oschersleben
Foto: Audi-Motorsport

Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)
• Holte in Hockenheim die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere
• Fuhr 2013 in Oschersleben in die Top Ten
„In der DTM darfst du dich nicht lange über ein erfolgreiches Wochenende freuen. Die Pole-Position und das Podium von Hockenheim sind deshalb schon längst abgehakt, denn in Oschersleben beginnt das Spiel von vorn. Wir nehmen also nur die schönen Emotionen vom Auftakt mit und greifen in Oschersleben wieder an.“
 





Montag, 12. Mai 2014

Audi mit Rückenwind zur DTM in Oschersleben


Schon am nächsten Wochenende (16. bis 18. Mai) geht die DTM in Oschersleben bei Magdeburg in die nächste Runde. Der DTM-Auftakt in Hockenheim hat einen guten Vorgeschmack darauf gegeben, was die Fans in diesem Jahr erwartet: spannende Action bis zur Zielflagge, hautenge Duelle um Positionen und an der Spitze eine extreme Leistungsdichte der Piloten.
Mattias Ekström (Red-Bull Audi RS5 DTM) will in Oschersleben wieder aufs Podium fahren
Foto: Audi-Motorsport
Es geht Schlag auf Schlag in der DTM: Die ersten drei Rennen werden im Zwei-Wochen-Takt ausgetragen, nächste Station ist der 3,696 Kilometer lange Kurs in Oschersleben. Spielte auf den langen Geraden in Hockenheim vor allem die aerodynamische Effizienz bei hohem Tempo eine Hauptrolle, so ist in den schnellen Kurven und Schikanen von Oschersleben vor allem Abtrieb gefragt. Das Abkürzen über die Kerbs erfordert Fingerspitzengefühl vom Fahrer und ein perfekt abgestimmtes Auto von den Ingenieuren.
Beides ist der Audi-Mannschaft in der Vergangenheit schon oft gut gelungen: Fünfmal gewann ein Audi-Pilot das Gastspiel in der Magdeburger Börde, zuletzt holte Mattias Ekström 2011 der Sieg. 2013 kamen alle acht Audi RS 5 DTM in Oschersleben in die Top Ten und damit in die Punkteränge – eine Premiere. Kein Wunder also, dass gleich mehrere Piloten ganz besondere Erinnerungen mit dem Kurs verbinden: Timo Scheider feierte hier seinen ersten DTM-Erfolg überhaupt, Champion Mike Rockenfeller seinen ersten Podiumsplatz im Debütjahr 2007 und Neuzugang Jamie Green zeigte mit Pole-Position und Podium im Vorjahr, dass er endgültig bei Audi angekommen ist.
2014 kommt Audi mit dem Rückenwind einer Pole-Position und den beiden Podiumsplätzen von Mattias Ekström und Adrien Tambay nach Oschersleben. Insgesamt fuhren beim Auftakt in Hockenheim vier Audi-Piloten in die Punkteränge. Mit sechs Audi RS 5 DTM in den Top Elf war Audi zuvor schon im Qualifying ein starker Start in die Saison gelungen.
Der Kurs in Oschersleben ist eine Institution in der DTM und gehörte schon beim Comeback der DTM im Jahr 2000 zum Kalender. Berühmt-berüchtigt ist die enge Links-Rechts-Kombination am Ende der Start-Ziel-Geraden, die vor allem am Start für Nervenkitzel sorgt und während des Rennens eine gute Überholmöglichkeit bietet. Bei den Rennfahrern ist besonders die schnelle dreifache Linkskurve im ersten Sektor beliebt. Ideal für die Fans: Von mehreren Tribünen können sie diese Passage ebenso wie das gesamte Infield überblicken und verpassen somit keine Aktion der DTM-Akteure.

Sonntag, 11. Mai 2014

Estre/van Lagen machen Doppelsieg in Zandvoort perfekt

Zandvoort-Lokalmatador Jaap van Lagen (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport) und Kévin Estre machten beim ADAC GT Masters in Zandvoort ihr Rennwochenende mit einem Doppelsieg perfekt. Nach dem Sieg im ersten Rennen am Samstag gewannen die Porsche-Piloten mit ihrem 911 auch das verregnete zweite Rennen am Sonntag. Kelvin van der Linde (Prosperia C. Abt Racing) und René Rast beendeten das Rennen als Zweite und sicherten sich im Audi R8 damit im vierten Saisonlauf die vierte Podiumsplatzierung. Fabian Hamprecht (Prosperia C. Abt Racing) und Nicki Thiim schafften in einem weiteren Audi R8 erstmals den Sprung auf das Podium. "Wir hatten an diesem Wochenende bei den schwierigen Bedingungen ein perfekt ausbalanciertes Auto und natürlich das notwenige Glück", jubelte van Lagen, der nach vier Rennen nun Tabellenführer ist.

van der Linde / Rast  (Aiudi R8 LMS Ultra) Platz zwei in Rennen zwei
Foto: Jens Hawrda 
 
Van Lagen erkämpft sich die Führung von Polesetter Rast

Jaap van Lagen spielte beim Start zum zweiten Rennen bei schwierigen Bedingungen seine ganze Streckenkenntnis aus. Von Startplatz vier überholte der Niederländer in der ersten Runde Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) im BMW Z4 GT3 und zog einen Umlauf später am Audi R8 von Nicki Thiim vorbei. Anschließend machte van Lagen auf seiner Heimstrecke Jagd auf den Führenden René Rast. Rast und van Lagen lieferten sich einen rundenlangen spannenden Kampf um die Spitze, ehe van Lagen seinen Kontrahenten mit einem gut ausgeführten Manöver in der ersten Kurve auf der Außenbahn überholen konnten. Von dem Moment an gab es für den gelb-schwarzen Porsche kein Halten mehr: Van Lagen setzte sich bis zum Fahrerwechsel auf Teamkollege Kévin Estre um 2,4 Sekunden von seinen Verfolgern ab. Der Franzose baute den Vorsprung dann bei zunehmendem Regen noch aus und siegte unbedrängt mit 8,3 Sekunden Vorsprung vor van der Linde/Rast.
 
 "Zwei Siege beim Heimrennen sind einfach unglaublich", freute sich van Lagen nach dem Doppelsieg. "In der ersten Rennhälfte habe ich von meiner Streckenkenntnis profitiert und dadurch im Nassen eine andere Linie gefahren als meine Gegner. So konnte ich dann auch René Rast überholen und in Führung gehen. Es war ein tolles Manöver und er hat sich fair verhalten."

Jaap van Lagen / Kevin Estra siegen auch im Rennen 2 von Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
 
 "Jaap hat in der ersten Rennhälfte einen fantastischen Job gemacht und mir unseren Porsche in Führung liegend übergeben", sagte Estre. "Ich habe dann auf meinen ersten Runden nicht genug riskiert, dadurch kamen die Audi etwas näher. Das Team hat mich informiert, dass mein Vorsprung geringer wird. Dann habe ich gepusht und konnte mir etwas Luft verschaffen. Es war etwas einfacher als im Rennen gestern, denn ich musste in der Schlussphase mein Tempo nur noch kontrollieren und nicht mehr angreifen."
 
Starke Teamleistung von Prosperia C. Abt Racing

Van der Linde/Rast waren in Zandvoort die Speerspitze einer starken Teamleistung von Prosperia C. Abt Racing. Die drei Audi R8 der Titelverteidiger in der Teamwertung kamen geschlossen auf den Rängen zwei bis vier ins Ziel. Hamprecht/Thiim, die nach dem Fahrerwechsel kurzzeitig auf Rang zwei lagen, beendeten das Rennen als Dritte, Christer Jöns (Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach) fuhren auf Rang vier.
 
Die zwei BMW Z4 GT3 des PIXUM Team Schubert belegten mit Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Max Sandritter/Jens Klingmann die Ränge fünf und sieben. Maximilian Götz (HTP Motorsport)/Maximilian Buhk beendeten das Rennen im schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang sechs.
 
Sebastian Asch (Farnbacher Racing)/Philipp Frommenwiler setzten sich im Porsche drei Runden vor dem Rennende gegen die Corvette von Andreas Wirth (Callaway Competition)/Daniel Keilwitz durch und eroberten so Rang acht. Jan Seyffarth (ROWE Racing) und Maro Engel fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG als Zehnte noch einen Punkt ein.
 
Dritter Gentlemen-Sieg in Folge für Herbert Handlos

Herbert Handlos (TONINO Team Herberth) und Alfred Renauer sorgten auch in der Gentlemen-Wertung für einen Doppelsieg von Porsche und machten das Wochenende für das TONINO Team Herberth perfekt. Das Porsche-Team fuhr in beiden Läufen in den Niederlanden einen Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung ein. Dominic Jöst/Florian Scholze belegten am Sonntag wie bereits im ersten Lauf Rang zwei. Remo Lips (Callaway Competiton) und Lennart Marioneck fuhren in ihrer Corvette auf Rang drei.
Estre/v.Lagen siegen auch im zweiten Rennen in Zolder
Foto: Audi-Motorsport

 
Ergebnis Rennen 2: 
 
 1. K. Estre/Jaap v.Lagen (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
 2. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 3. Fabian Hamprecht/Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 4. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 5. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
 6. Maximilian Götz/Maximilian Buhk (HTP Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3).

 

Samstag, 10. Mai 2014

Estre/Van Lagen dominieren Regenschlacht in Zandvoort

Kévin Estre (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport) und Lokalmatador Jaap van Lagen haben bei widrigen Witterungsbedingungen das erste von zwei Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort in den Niederlanden gewonnen. Die Porsche-Piloten setzten sich bei Dauerregen auf der anspruchsvollen Strecke an der Nordsee durch und gewannen mit einem Vorsprung von 9,2 Sekunden vor dem Audi R8 von Christer Jöns (Prosperia C. Abt Racing) und Markus Winkelhock. Kelvin van der Linde (Prosperia C. Abt Racing) und René Rast komplettierten in einem weiteren Audi R8 das Podium als Dritte.
Kevin Estre und Jaap van Lagen (Porsche 911 GT3R siegen im ersten Lauf in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
 
„Mein Heimrennen zu gewinnen ist einfach großartig“, jubelte van Lagen. „Ich habe hier auf der Strecke zehn Jahre lang gearbeitet und kenne wirklich jeden. Hier mein erstes ADAC GT Masters-Rennen zu gewinnen, ist etwas sehr Besonders.“
 
Estre liefert große Show in der ersten Rennhälfte
 
Den Grundstein zum Sieg legte Estre mit einer fulminanten Fahrt in der Startphase. Nach der ersten Kurve eroberte der Franzose die Führung von Polesetter Robert Renauer (TONINO Team Herberth), der Pech hatte und in der dritten Kurve von der Strecke rutschte. In der Folge setzte sich Estre in großen Schritten vom Audi R8 des zweitplatzierten Florian Stoll (kfzteile24 APR Motorsport) ab. Der Porsche-Carrera-Cup-Champion fuhr an der Spitze bis zu drei Sekunden schneller als seine Verfolger. Estre baute so seinen Vorsprung auf den Audi R8 von Jöns, der zwischenzeitlich Platz zwei von Stoll übernommen hatte, auf 18 Sekunden aus. Jaap van Lagen nahm beim Fahrerwechsel den Porsche mit 16,8 Sekunden Vorsprung von Estre in Empfang. Der Niederländer profitierte in der zweiten Rennhälfte bei weiter zunehmendem Regen von seiner exzellenten Streckenkenntnis und brachte den Porsche sicher auf dem ersten Rang ins Ziel.
 
„Mein Start war super, ich konnte an Robert Renauer vorbeigehen, der sich sehr fair verhalten hat“, sagte Estre nach dem Sieg. „Im Rückspiegel habe ich dann gesehen, wie er sich von der Strecke gedreht hat und von dem Moment an habe ich dann gepusht. Der Porsche war sehr gut und vor allem hatte ich natürlich freie Sicht. Ich hatte einen tollen Rhythmus, dann habe ich weniger riskiert und etwas Tempo rausgenommen.“
 
„Kévin ist in der ersten Rennhälfte unglaublich stark gefahren und hatte teilweise 18 Sekunden Vorsprung. Eigentlich ist so was überhaupt möglich, aber der Regen hat uns sehr geholfen“, lobte van Lagen seinen Teamkollegen. „Ich habe Kévin vor dem Rennen alle Geheimnisse von Zandvoort im Regen verraten, das hat sicherlich auch etwas geholfen.“
 
Hürtgen/Baumann nach Aufholjagd Vierte im BMW
 
Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) und Dominik Baumann beeindruckten im BMW Z4 mit einer starken Aufholjagd. Von Startplatz 18 kämpften sich die BMW-Piloten während der verregneten 60 Rennminuten nach vorn und beendeten das Rennen auf Rang vier hinter den zwei Audi R8 von Jöns/Winkelhock und van der Linde/Rast. Fabian Hamprecht (Prosperia C. Abt Racing) und Nicki Thiim komplettierten als Fünfte eine starke Teamleistung von Prosperia C. Abt und fuhren auch den dritten Audi R8 der Mannschaft um den ehemaligen ADAC GT Masters-Champion Christian Abt in den Top-Fünf ins Ziel.
 
Florian Stoll beendete das Rennen gemeinsam mit Daniel Dobitsch auf Rang sechs, vor dem BMW Z4 von Max Sandritter (PIXUM Team Schubert) und Jens Klingmann, die aus der Boxengasse starteten und bis auf Rang sieben nach vorn fuhren. Andreas Wirth (Callaway Competition) und ADAC GT Masters-Titelverteidiger Daniel Keilwitz steuerten die schnellste Corvette auf Rang acht vor dem Mercedes-Benz SLS AMG von Maximilian Buhk (HTP Motorsport) und Maximilian Götz und dem Porsche 911 mit Sebastian Asch (Farnbacher Racing)/Philipp Frommenwiler.

Packender Kampf in der Gentlemen-Wertung bis zur letzten Runde

Das Rennen in der Gentlemen-Wertung war spannend bis zur letzten Kurve. Von Start bis zur vorletzten Runde lagen Florian Scholze (TONINO Team Herberth) und Dominic Jöst im Porsche 911 an der Spitze der Klassenwertung. In der finalen Runde attackierte dann Alfred Renauer (TONINO Team Herberth) im Porsche 911 seinen Teamkollegen Jöst. Renauer zog drei Kurven vor dem Fallen der Zielflagge vorbei und sicherte seinem Teamkollegen Herbert Handlos damit den zweiten Klassensieg in Folge. Antonios Wossos (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport) und Wolf Nathan steuerten ihren Porsche 911 auf Rang drei vor dem Corvette-Duo Toni Seiler (Callaway Competition)/Jeroen Bleekemolen.
 
Rast startet im zweiten Rennen am Sonntag im Audi von der Pole Position
 
Kelvin van der Linde und René Rast haben im zweiten Rennen am Sonntag die Chance auf ihre vierte Podiumsplatzierung im vierten Rennen. Rast eroberte im Qualifying die Pole Position vor Teamkollege Nicki Thiim. Aus der zweiten Reihe starten Hürtgen/Baumann im BMW und die Sieger vom Samstag, Estre/Van Lagen im Porsche 911.

Podium erstes Rennen Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport

Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

 1. Kévin Estre/Jaap v.Lagen (GW IT Racing Team// chütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R)
 2. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra)
 3. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra)
 4. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3)
 5. Fabian Hamprecht/Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS Ultra)






Robert Renauer erobert Zandvoort-Pole im Porsche

ADAC GT Masters-Vizemeister Robert Renauer (TONINO Team Herberth) hat in einem turbulenten Qualifying beim ADAC GT Masters in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste im Porsche 911 seine erste Pole Position geholt.

Robert Renauer (Porsche 911 GT3 R holt seine erste Pole in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
 
Das Zeittraining, das auf trockener Strecke startete, wurde aufgrund eines Gewitters für rund 45 Minuten unterbrochen. Renauer teilt sich die erste Startreihe im Rennen am Samstag mit Markenkollege Kévin Estre (GW IT Racing // Schütz Motorsport). Das Zeittraining für das zweite Rennen am Sonntag wurde aufgrund der Regenunterbrechung auf Samstag 09:00 Uhr verschoben.
 
„Wir haben gut gepokert und hatten auch etwas Glück“, sagte Renauer nach dem Qualifying. „Ich bin gleich zum Beginn des Qualifyings auf die Strecke, hatte relativ freie Bahn und konnte gleich in meiner dritten Runde die Bestzeit erzielen. Bei dem einsetzenden Regen konnten meine Konkurrenten die Zeit dann nicht mehr unterbieten.“
 
Ergebnis Qualifying 1 (Top-Fünf):
 
 1. Robert Renauer (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R)
 2. Kévin Estre (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R)
 3. Andreas Wirth (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3)
 4. Kelvin van der Linde (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra)
 5. Florian Stoll (kfzteile24 APR Motorsport-Audi R8 LMS ultra)