Sonntag, 27. April 2014

Mercedes-Benz-Duo Buhk/Götz gewinnt Saisonstart im ADAC GT-Masters

  • Packendes Duell um den Sieg zwischen Mercedes-Benz und Audi
  • Ex-DTM-Pilot Maro Engel beendet erstes ADAC GT Masters-Rennen als Fünfter
  • Toni Seiler gewinnt Gentlemen-Wertung beim Saisonstart
Sieger des ersten Rennens beim Saisonstart: Maximilian Buhk und Maximilian Götz (v.l.)
Foto: Jens Hawrda

Maximilian Buhk (21, Dassendorf / H.T.P Motorsport) und Maximilian Götz (28, Uffenheim) sind im Mercedes-Benz SLS AMG in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei bestem Frühlingswetter perfekt in die ADAC GT Masters-Saison 2014 gestartet. In einem Fotofinish unter den Augen von Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier siegte das Mercedes-Benz-Duo nach 60 Minuten Renndauer mit knappen 0,3 Sekunden Vorsprung vor Kelvin van Linde (17, ZA / Prosperia C. Abt Racing) und René Rast (27, Frankfurt) im Audi R8. Christian Engelhart (27, Kösching / GW IT Racing Team // Schütz Motorsport) und Jaap van Lagen (37, NL) komplettierten im Porsche 911 als Dritte das Podium. Mit einem Sieg in die Saison zu starten, ist schon Mega“, freute sich Götz nach seinem dritten ADAC GT Masters-Sieg. „Wir hatten aus dem vergangenen Jahr noch eine Rechnung mit Oschersleben offen, als wir nach zwei Pole Positions nur einen Punkt eingefahren haben. Das haben wir nun gut gemacht.“
 
Maxi Buhk legte den Grundstein für den Sieg
Foto: Jens Hawrda

Maximilian Buhk setzt sich am Start durch

Den Grundstein zum Sieg legte Buhk beim Start. Von Startplatz drei kommend, übernahm der junge Hamburger noch vor der ersten Kurve die Führung vor Florian Stoll (32, Rickenbach / kfzteile24 APR Motorsport) im Audi R8 und Engelhart im Porsche, während Polesetter Kelvin van der Linde keinen guten Start erwischte und bis auf Rang fünf zurück fiel. An der Spitze setzte sich Buhk leicht von Verfolger Stoll ab und bewahrte auch nach zwei Safety-Car-Phasen in der ersten halben Stunde einen kühlen Kopf. In Führung liegend übergab Buhk den Flügeltürer für die zweite Rennhälfte an Teamkollege Götz. Der ADAC GT Masters-Champion von 2012 geriet in der zweiten Rennhälfte aber unter Druck von Jaap van Lagen im Porsche und René Rast, der in der zweiten Rennhälfte van der Linde am Steuer des Audi ablöste. Oschersleben-Vorjahressieger Rast eroberte 15 Minuten vor dem Rennende erst Rang zwei vom Porsche, bevor er dann die Jagd auf den Führenden Götz eröffnete. Eine späte Safety-Car-Phase zehn Minuten vor dem Rennende, ausgelöst durch einen Dreher von Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss / H.T.P Motorsport) im Mercedes-Benz SLS AMG, egalisierte den knappen Vorsprung von Götz und sorgte für einen spannenden Showdown. Rundenlang sah sich Götz den Attacken von Rast ausgesetzt, doch der Mercedes-Benz-Pilot konnte die Führung bis zum Fallen der Zielflagge erfolgreich verteidigen.
 
Sieger erstes Rennen Götz/Buhk (v.l.)
Foto: Jens Hawrda
 
„In den letzten Runden habe ich mehr nach hinten als nach vorn geschaut, ich wusste, dass René Rast an einigen Stellen schneller ist“, gab Götz nach dem Rennen zu. „Es war ein sehr hartes, aber faires Duell. So müssen Rennen sein, das macht Fahrern und Fans Spaß. Am Ostermontag habe ich mit Maxi bereits in Frankreich ein Rennen gewonnen. Zwei Siege in einer Woche kommen nicht oft vor, daher genieße ich das jetzt erst einmal.“
„Bei so einem spannenden Finale bekomme ich bald graue Haare“, scherzte der 21 Jahre junge Buhk nach dem Rennen. „Das Duell um den Sieg war toll, aber mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn es nicht so spannend gewesen wäre. Mein Start war gut und ich habe gehofft, dass meine Gegner einen schlechten Start haben. Die Rechnung ist auch aufgegangen. Danach konnte ich einen leichten Vorsprung herausfahren, die beiden Safety-Car-Phasen haben mich dann aber etwas aus dem Rhythmus gebracht.“

ROWE RACING beim ADAC GT Masters-Debüt auf Rang fünf

Engelhart/van Lagen beendeten ihr erstes gemeinsames Rennen als Dritte, Florian Stoll kam im Audi R8 gemeinsam mit Daniel Dobitsch (29, A) auf Rang vier ins Ziel. Über einen erfolgreichen Einstand konnte sich ROWE RACING mit Jan Seyffarth (27, Querfurt) und dem ehemaligen DTM-Piloten Maro Engel (28, München) freuen. Das Mercedes-Benz-Duo landete auf Rang fünf vor dem BMW Z4 von Claudia Hürtgen (42, Aachen / PIXUM Team Schubert) und Dominik Baumann (21, A). Ein starkes Rennen zeigten auch Robert Renauer (29, Jedenhofen / TONINO Team Herberth) und Norbert Siedler (31/A), die nach einer technischen Unregelmäßigkeit an ihrem Porsche 911 im Qualifying vom letzten Startplatz starteten mussten und sich im 26 Supersportwagen starken Feld noch bis auf Rang sieben nach vorn kämpften. David Jahn (23, Speyer / RWT RacingTeam) und Sven Barth (33, Weinheim) wurden in der bestplatzierten Corvette Achte, die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey (28, CH) und Philip Geipel (27, Plauen) fuhren im ersten gemeinsamen Rennen im Audi R8 von YACO Racing auf Rang neun.

Toni Seiler siegt auf Corvette in der Gentlemen-Wertung

Über einen Meisterschaftspunkt als Zehnte und den Sieg in der Gentlemen-Wertung durften sich Toni Seiler (56, CH / Callaway Competition) und Jeroen Bleekemolen (32, NL) freuen. Bleekemolen verhalf seinem Teamkollegen Seiler, dem dienstältesten Fahrer der Serie, bei seinem 99. Start zum Sieg in der Klassenwertung vor dem Lamborghini Gallardo mit dem Gentlemen-Champion von 2011, Marc A. Hayek (43, CH / Blancpain Racing) und Peter Kox (50, NL). Neuzugang Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) landete mit Unterstützung von Alfred Renauer (29, München) im Porsche 911 bei seinem ADAC GT Masters-Debüt als Dritter auf dem Podium der Gentlemen-Wertung.

Kevin v. der Linde / Rene Rast Audi R8 LMS ultra: zweiter Platz nach großartigem Kampf
Foto: Jens Hawrda

Zweite Chance für Kelvin van der Linde und René Rast am Sonntag

Im zweiten Rennen am Sonntag (live ab 11:45 Uhr bei kabel eins) haben Kelvin van der Linde und René Rast eine zweite Chance auf den Sieg. Wie am Samstag startet das Audi-Duo auch in den zweiten Saisonlauf von der Pole Position. Peter Kox startet im Lamborghini neben dem Audi aus der ersten Reihe ins Rennen. Nicki Thiim (25, DK / Prosperia C. Abt Racing), der am Samstag Pech hatte und im Audi R8 ausschied, geht als Dritter vor Baumann im BMW in den zweiten Saisonlauf.

Ergebnis Rennen 1:

1. Maxi Buhk/Maxi Götz (H.T.P. Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3) 37 Runden
 2. Kelvin v. der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), +0,307 Sek.
 3. C. Engelhart/J.v.Lagen (GW IT Racing Team // Porsche 911 GT3 R), +3,549 Sek.
 4. F.toll/D.Dobitsch (kfzteile24 APR Motorsport-Audi R8 LMS ultra), +4,627 Sek.
 5. J.Seyffarth/Maro Engel (ROWE RACING-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), +5,946 Sek.
 6. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), 6,595 Sek.
 7. R.Renauer/N.Siedler (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3), +6,853 Sek.
 8. David Jahn/Sven Barth (RWT RacingTeam-Corvette Z06.R GT3), +9,380 Sek.

Doppel-Pole für Audi beim Saisonstart in die ADAC GT Masters-Saison 2014

Das Audi-Duo Kelvin van der Linde (17, ZA) und René Rast (27, Frankfurt) starten in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben mit einer perfekten Ausgangslange in die Saison 2014. Die beiden Teamkollegen holten sich am Freitag im Audi R8 die Pole Position für die beiden Rennen beim Saisonstart der „Liga der Supersportwagen“ am Samstag und Sonntag (jeweils ab 11:45 live bei kabel eins). Newcomer van der Linde gelang damit ein perfekter Einstand im ADAC GT Masters. Der erst 17-jährige Schüler aus Südafrika ist der jüngste Polesetter in der Geschichte der Serie.

Doppel-Pole für Kelvin van der Linde und Rene Rast im Audi R8 LMS Ultra
Foto: Jens Hawrda
Eine Herausforderung liegt vor dem ehemaligen Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss / H.T.P. Motorsport), der in einem Mercedes-Benz SLS AMG am Sonntag von Position 17 startet. Beim Versuch seine Rundenzeit zu verbessern drehte sich Frentzen von der Strecke und musste das Qualifying vorzeitig beenden. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) startet im Audi R8 am Sonntag von Startplatz neun, der ehemalige DTM-Pilot Maro Engel (28, München / ROWE RACING) beendete sein erstes Qualifying im ADAC GT Masters im Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang 16.

Ergebnis Qualifying 1 (Top-Fünf):
1. Kelvin van der Linde (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:28,096 Min.
 2. Engelhart (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), +0,002 Sek.
 3. Robert Renauer (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), +0,048 Sek.
 4. Maximilian Buhk (H.T.P. Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), +0,126 Sek.
 5. Florian Stoll (kfzteile24 APR Motorsport-Audi R8 LMS ultra), +0,490 Sek.


gehen am Sonntag von Startplatz zwei ins Rennen: Peter Kox und Marc Hayek im Lamborghini Gallardo
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Qualifying 2 (Top Fünf):
1. René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,410 Min.
 2. Peter Kox (Blancpain Racing-Lamborghini Gallardo FL2), +0,057 Sek.
 3. Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), +0,085 Sek.
 4. Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), +0,110 Sek.
 5. J.v.Lagen (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), +0,151 Sek.

Freitag, 25. April 2014

ADAC GT Masters baut TV-Präsenz weiter aus

berichten auch 2014 wieder lief Jaques Schulz (links) und Patrick Simon
Foto: ADAC-Motorsport


Das ADAC GT Masters startet mit einem starken TV-Paket in die Saison 2014. Die TV-Übertragung der „Liga der Supersportwagen“ wurde sowohl im deutschsprachigen Raum als auch im Ausland weiter optimiert und ausgebaut. Live oder zeitversetzt wird das ADAC GT Masters in diesem Jahr weltweit in mehr als 100 Ländern ausgestrahlt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden ab dem Saisonstart am kommenden Wochenende (25. bis 27. April) in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben alle 16 Rennen des ADAC GT Masters unverändert live und in voller Länge beim frei empfangbaren Privatsender kabel eins in der Sendung „ran Racing“ übertragen.

Die „ran Racing“ Live-Übertragungen bei kabel eins starten in diesem Jahr zu einer neuen Zeit. Die Übertragungen zu allen 16 Rennen beginnen samstags und sonntags jeweils um 11:45 Uhr. Der Rennstart erfolgt um „High Noon“ – um zwölf Uhr mittags, 15 Minuten früher als im vergangenen Jahr. Während die Startzeit neu ist, werden die 16 Rennen von dem aus dem vergangenen Jahr bekannten Quartett kommentiert und moderiert. Der langjährigen Formel-1-Kommentator Jacques Schulz sowie Experte und Co-Kommentator Patrick Simon führen durch die Rennen. Die ran-Moderatoren Andrea Kaiser und Jan Stecker versorgen die Zuschauer mit Interviews und Hintergründen aus Startaufstellung oder Boxengasse. In Ergänzung zu den Live-Übertragungen zeigt kabel eins die besten Szenen aus jedem Rennen auch in diesem Jahr wieder in den kabel eins news am Wochenende. Das „ran Racing – ADAC GT Masters Magazin“ mit allen Highlights vom Wochenende rundet die umfangreiche ADAC GT Masters-Übertragung bei kabel eins ab. Auf der Website von „ran Racing“ unter www.ran.de werden alle Rennen darüber hinaus live im Internet übertragen.
berichtet gemeinsam mit Jan Stecker live aus der Startaufstellung Andrea Kaiser
Foto: ADAC-Motorsport

Das Beste von allen ADAC GT Masters-Rennwochenenden zeigt auch wieder SPORT1 im "ADAC GT Masters-Magazin". SPORT1 zeigt wie gewohnt die besten Szenen aus ADAC GT Masters und ADAC Formel Masters im beliebten einstündigen Magazin, das jeweils am Wochenende nach der Veranstaltung ausgestrahlt wird.

Erstmals zeigt auch Motorvision TV, der Auto- und Motorsportsender auf SKY, die „Liga der Supersportwagen“. Motorvision TV strahlt ab dem Saisonstart des ADAC GT Masters Highlights von allen 16 ADAC GT Masters-Rennen im deutschsprachigen Raum und auch im Nahen Osten und in Asien aus.

„Wir freuen uns, dass wir den Fans gemeinsam mit unserem TV-Live-Exklusivpartner kabel eins bereits im fünften Jahr in Folge alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge präsentieren können“, sagt Lars Soutschka, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. „In diesem Jahr haben wir das TV-Paket des ADAC GT Masters wieder optimiert und mit Motorvision TV einen weiteren attraktiven TV-Partner für die Serie gewinnen können. Dem mittlerweile hohen Anteil von Fahrern aus dem europäischen Ausland tragen wir mit einer deutlichen Steigerung der internationalen TV-Präsenz Rechnung.“

Fans in ganz Europa können alle Rennen des ADAC GT Masters als Aufzeichnung auch in diesem Jahr wieder bei Motors TV verfolgen. Der pan-europäische Motorsportsender zeigt die Rennen zeitversetzt in rund 40 europäischen Ländern. Darüber hinaus rundet eine zeitversetzte Übertragung des ADAC GT Masters in elf weiteren europäischen Ländern, darunter im kompletten skandinavischen Raum sowie in Großbritannien, die umfangreiche Berichterstattung in Europa ab.

Auch Sportwagenfans in Australien und den USA können die spannenden Rennen des ADAC GT Masters in diesem Jahr verfolgen. In beiden Ländern zeigt Fox Sports die Rennen zeitversetzt.

Ausgebaut wird 2014 auch die im vergangenen Jahr gestartete Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Auslandssender ProSiebenSat.1Welt. Die Rennen des ADAC GT Masters werden bei ProSiebenSat1.Welt live oder in Highlights in acht europäischen Ländern, sowie in Nord- und Südamerika sowie in Südafrika zu sehen sein.
 

Donnerstag, 24. April 2014

Kommendes Wochenende Saisonstart ADAC GT Masters in Oschersleben

Die „Liga der Supersportwagen“ startet am Wochenende (25. bis 27. April) in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben mit 26 Supersportwagen von acht Marken und dem bisher hochkarätigsten Fahrerfeld in ihre achte Saison. Drei Piloten mit Formel-1-Erfahrung, sechs ehemalige oder amtierende ADAC GT Masters-Champions, dazu Ex-DTM-Piloten und 24-Stunden-Rennsieger in Audi, BMW, Corvette, Camaro, Lamborghini, Mercedes-Benz, McLaren und Porsche:Das ADAC GT Masters (Samstag und Sonntag live ab 11:45 Uhr bei kabel eins) zieht in diesem Jahr die besten GT-Piloten aus Europa an.

 
das Team Schubert-Motorsport hat sich für sein Heimrennen viel vorgenommen
Foto: Jens Hawrda
 
Titelverteidiger Keilwitz startet mit Sportwagen-Star Oliver Gavin
 
Der Saisonstart auf der Rennstrecke bei Magdeburg ist für Champion Daniel Keilwitz (24, Villingen / Callaway Competition) der Auftakt zur „Mission Titelverteidigung“. Beim ersten Rennwochenende startet der Corvette-Pilot gemeinsam mit Sportwagen-Ass Oliver Gavin (41, GB). Keilwitz will als erster ADAC GT Masters-Champion die erfolgreiche Titelverteidigung schaffen und ist nach guten Ergebnissen beim Vortest zuversichtlich: „Wir haben uns beim Test gut auf die Saison eingeschossen. Ich denke, dass wir gute Karten haben, in diesem Jahr vorn mitzufahren.“ Diego Alessi (42, I), im vergangenen Jahr mit Keilwitz Sieger in der Fahrerwertung, tritt zusammen mit Nachwuchsmann Patrick Assenheimer (21, Heilbronn) in einer weiteren Corvette an.

Nach einem Jahr Pause ist Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss / H.T.P Motorsport) wieder zurück im ADAC GT Masters steuert einen Mercedes-Benz SLS AMG gemeinsam mit dem ehemaligen ADAC Formel Masters-Fahrer Luca Stolz (18, Brachbach). Ebenfall Formel-1-Erfahrung bringen Tomas Enge (37, CZ / Reiter Engineering) und Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) mit. Enge teilt sich den mächtigen Chevrolet Camaro mit Albert von Thurn und Taxis (30, Regensburg), Winkelhock tritt im Audi R8 mit Formel-Aufsteiger Stefan Wackerbauer (18, Gundihausen) an. Bei seiner ersten Saison im 550 PS starken Flügeltürer-Mercedes kann Frentzen auch auf zwei schnelle Teamkollegen zählen. Maximilian Götz (28, Uffenheim), ADAC GT Masters-Champion von 2012, und Maximilian Buhk (21, Dassendorf) nehmen einen zweiten gemeinsamen Anlauf auf den Titel. „Es wird in diesem Jahr nicht einfach werden“, weiss Buhk, der 2013 als ADAC Junior Motorsportler des Jahres ausgezeichnet wurde. „Wir haben beim Vortest bereit einige sehr schnelle Zeiten gesehen, aber das gesamte Feld ist sehr schwer einzuschätzen.“
Vorjahreschampion Daniel Keilwitz (Corvette) will seinen Titel verteidigen
Foto: Jens Hawrda

Stark besetzte Mercedes-Benz-Flügeltürer
 
 
Stark besetzt sind auch die SLS AMG die Neueinsteiger von ROWE RACING mit Ex-DTM-Pilot Maro Engel (28, München) und Jan Seyffarth (28, Querfurt) und des BKK MOBIL OIL Zakspeed mit Luca Ludwig (25, Bonn) und Alon Day (22, IL) an den Start bringen. Bei Zakspeed gibt es zudem eine besondere Konstellation: Luca Ludwigs Vater, Tourenwagenlegende Klaus, agiert als technischer Berater des Teams.

In eine Favoritenrolle haben sich die Porsche-Teams gefahren, nachdem Ex-Champion Sebastian Asch (27, Ammerbuch / Farnbacher Racing), der zusammen mit Philip Frommenwiler (24, CH) startet, im 911 beim Vorsaisontest die schnellste Rundenzeit fuhr. Sehr ernst zu nehmen sind auch die Porsche-Paarungen aus ADAC GT Masters-Vizemeister Robert Renauer (28, Jedenhofen, TONINO Team Herberth) und Norbert Siedler (31, A) sowie Christian Engelhart (27, Kösching / GW IT Racing – Schütz Motorsport) der mit Neuzugang Jaap van Lagen (37, NL) antritt.
 

volle Fahrerfelder und Markenvielfalt ist das Kennzeichen des ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda
Auch zwei Damen am Start: Rahel Frey im Audi, Claudia Hürtgen im BMW

Im Feld der „Liga der Supersportwagen“ finden sich auch wieder zwei schnelle Ladies: Rahel Frey (28, CH) startet im Audi R8, Claudia Hürtgen (42, Aachen) geht im BMW Z4 GT3 des PIXUM Team Schubert aus Oschersleben mit Heimvorteil ins Rennen.
Viel Spannung verspricht auch die Gentlemen-Wertung, in der sich zwei ehemalige Champions vielen Neuzugängen stellen. Corvette Pilot Toni Seiler (56, CH / Callaway Competition), der als dienstältester Pilot der Serie in Oschersleben in sein 100. Rennen startet, macht jagt auf den dritten Titel in der Gentlemen-Wertung. Nach einem Jahr Pause ist auch Marc A. Hayek (43, CH / Blancpain Racing), der Champion der Gentlemen-Wertung von 2011, wieder in einem Lamborghini Gallardo zurück und startet gemeinsam mit dem ADAC GT Masters-Champion von 2012, Peter Kox (50, NL).
 
Tickets inklusive Fahrerlager ab 20 Euro
Fans die das ADAC GT Masters live an der Rennstrecke erleben wollen, erhalten Karten im Vorverkauf bereits ab 20 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager. Erhältlich sind die Tickets online unter www.adac.de/motorsport, in allen ADAC Geschäftsstellen, unter www.eventim.de oder in einer von europaweit mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen von Eventim.



 

SUPERBIKE*IDM: Saisonauftakt der Motorradelite auf dem Lausitzring


Die Winterpause ist vorbei - vom 2. bis 4. Mai lässt die nationale und internationale Motorradelite bei der SUPERBIKE*IDM auf dem Lausitzring wieder die Motoren dröhnen. Beim Saisonauftakt der Top-Klasse des deutschen Straßenrennsports wird sich rausstellen, wer den Winter am besten zur Vorbereitung nutzen konnte und welche Startnummer die Nase vorn hat. Ein Dutzend Nationen messen sich in sieben PS-starken Klassen, darunter die Königsklasse Superbike, die gemeinsam mit den 1000ccm-Bikes der Superstock-Serie startet, sowie Supersport, Sidecars, der Yamaha R6-Dunlop-Cup, der Suzuki GSX-R750 Cup und der MZ-Cup. Auch Newcomer wie Nachwuchs-Hoffnung Tim Georgi aus Berlin, der im ADAC Junior Cup powered by KTM in seine erste Saison startet, nutzen hier ihre Chance, um in den Motorrad-Olymp aufzusteigen.

 
Max Neukirchner will 2014 den Titel
Foto: Jens Hawrda
Hoffnungsträger und potentielle Wiederholungstäter
Max Neukirchner steht als einer der großen Titelanwärter auf der diesjährigen Superbike-Starterliste. Der Stollberger konnte bereits reichlich Erfahrungen in der Weltmeisterschaft sammeln und will in diesem Jahr den Pokal nach Sachsen holen. Konkurrenz bekommt er von Markus Reiterberger aus Bayern, der sich in seinem SUPERBIKE*IDM-Premierenjahr 2013 als jüngster Fahrer aller Zeiten den ersten Platz in der Superbike-Klasse sicherte. 2014 will der Kfz-Mechaniker an seinen Erfolg anknüpfen, wenn ihm nicht Teamkollege Bastien Mackels einen Strich durch die Rechnung macht. Der belgische Superstock-Gewinner des vergangenen Jahres ist nun in die Superbike-Klasse aufgestiegen und ehrgeizig, auch hier den Titel abzuräumen. Die Siegertrophäe in den Händen halten wollen auch Stefan Nebel aus Nordrhein-Westfalen sowie der Österreicher Michael Ranseder, der die vergangenen drei Jahre jeweils den zweiten Platz bei den Suberbikes belegte.

Markus Reiterberger will seinen Vorjahrestitel verteidigen
Foto: Jens Hawrda
Lucy Glöckner – Sächsin als einzige Frau im Superstock-Feld
Acht Jahre lang steht ihr Name schon auf den Starterlisten der SUPERBIKE*IDM – zunächst in der 125er-Klasse, dann im Yamaha Cup und seit 2012 in der Superbike-Klasse. Deshalb hat sich die 23-Jährige aus Sachsen auch längst an die Sonderrolle als einzige Frau gewöhnt. Vor vier Jahren schaffte das Powerpaket in der Lausitz eine kleine Sensation, als sie als erste weibliche Starterin überhaupt ein Rennen zum Yamaha R6-Dunlop-Cup gewann. Sie beendete das Jahr als Gesamtdritte, sicherte sich 2011 den Vize-Titel und schaffte es in ihren ersten beiden Jahren in der Superbike-Klasse gleich auf Platz 12 und zuletzt auf Platz 11. Von ihr darf man auch in dieser Saison einiges erwarten, wenn sie auf einer Superstock-BMW in der Königsklasse an den Start geht.
Achtung wir verlosen in den nächsten Tagen Tickest für die Veranstaltung der SUPERBIKE*IDM auf dem Lausitzring. Ihr solltet in den nächsten Tagen unseren Blog regelmäßig verfolgen wenn Ihr Interesse an Karten habt. Der ADAC Berlin-Brandenburg als Veranstalter hat uns zugesagt Karten zur Verfügung zu stellen, die wir natürlich gern an euch weiter geben.