Donnerstag, 10. Oktober 2013

DTM - Lewis Hamilton besucht Saisonfinale in Hockenheim


Prominenter Besuch beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg: MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer Lewis Hamilton ist am 20. Oktober zu Gast bei Mercedes-Benz. Der Formel 1-Pilot stattet der international populärsten Tourenwagenserie zwischen den Formel 1 Grands Prix in Japan und Indien einen Besuch ab und nimmt auch selbst im Cockpit Platz. Hamilton chauffiert Gäste in einem Mercedes-Benz DTM-Renntaxi um den Kurs und bietet ihnen dabei das einzigartige Erlebnis, in einem DTM-Rennwagen zu fahren.

Lewis Hamilton besucht DTM Saisonfinale in Hockenheim
Foto. Mercedes-Motorsport
Hamilton ist im DTM-Fahrerlager schon seit der Zeit vor seinem Formel 1-Einstieg kein Unbekannter. Der Formel 1-Weltmeister des Jahres 2008 startete in den Jahren 2004 und 2005 in der Formel 3 Euroserie im Rahmenprogramm der DTM. In der Saison 2005 gewann der heutige MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer in einem Dallara-Mercedes des ASM Teams die Meisterschaft in der Formel 3 Euroserie. Hamilton stand in 20 Saisonrennen 17 Mal auf dem Podium und erzielte mit dem Mercedes-Benz Formel 3-Motor insgesamt 15 Siege.
 
Lewis Hamilton: „Ich freue mich wirklich sehr auf meinen Besuch beim DTM-Finale in Hockenheim und meine Rückkehr ins DTM-Fahrerlager. Ich bin bereits seit dem Beginn meiner Motorsport-Karriere im Rennkart Teil der Mercedes-Benz Familie und ich habe mich in meinen beiden Jahren in der Formel 3 Euroserie im Rahmen der DTM pudelwohl gefühlt. Die DTM ist eine hochprofessionelle Rennserie mit unglaublich begeisterungsfähigen Zuschauern und damit das perfekte Umfeld für junge Fahrer, um die ersten Schritte in ihrer Karriere zu machen. Ich verbinde mit meiner Zeit in der DTM sehr schöne Erinnerungen und bin gespannt darauf, in Hockenheim viele bekannte Gesichter im Fahrerlager wieder zu sehen.“

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Red Bull Air Race Weltmeisterschaft kehrt im Jahr 2014 zurück

Eine phantastische Nachricht für alle Air-Race-Fans, die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft kehrt zurück.  Im Jahr 2014 werden sieben WM-Rennen in 6 Ländern auf Kontinenten stattfinden. Die Rückkehr der weltweit schnellste Motorsport-Serie wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Putrajaya Maritime Center in Malaysia mitteilte .
Kirby Chambliss beim Red-Bull Air Race 2010 auf dem Lausitzring
Foto:Jens Hawrda
"Wir freuen uns zu verkünden, dass die neue Red Bull Air Race -Weltmeisterschaft am 28. Februar 2014 in Abu Dhabi (VAE) ins Leben gerufen wird", sagte Erich Wolf , CEO Red Bull Air Race GmbH . " Wir haben in den letzten drei Jahren alle sehr hart an der Sicherheit gearbeitet und bringen den Sport auf ein neues Niveau. Wir haben nie unser Ziel, die fantastischen Piloten oder die großen Fans auf der ganzen Welt aus den Augen verloren. Das Interesse an der Sportart blieb unglaublich hoch in diesen letzten paar Jahren. Wir können es kaum erwarten das erste Rennen im Februar 2014 zu starten. "

 
Nach einer Pause von drei Jahren und vielen Verbessereungen an den Sicherheitsstandarts wird die Weltmeisterschaft mit einem 12-Piloten Feld 2014 neu starten. Es gibt eine Reihe technischer Veränderungen die u.a. Standartmotoren und Standartpropeller für alle Piloten beinhalten wird.
Das Material der Pylonen wurde ebenfalls verändert um sie bei Berührungen durch die Maschinen schneller zum platzen zu bringen. Ebenso wurde deren Höhe erhöht.
Paul Bonhomme beim letzten Red-Bull Air Race 2010 auf dem Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
 
Im Jahr 2014 wird auch ein sog. „Herausforderer-Cup“ ausgetragen. Hier sollen neue Piloten auf die Anforderungen im Red-Bull-Air-Race vorbereitet werden.
 
Titelverteidiger Paul Bonhomme aus Großbritannien, der die letzten beiden Weltmeisterschaften 2009 und 2010 gewonnen hat, wird 2014 antreten  um einen dritten Titel zu holen. Dagegen halten wird der Champion von 2008, der Österreicher Hannes Arch von Österreich und auch der Amerikaner Kirby Chambliss , der den WM-Titel 2004 und 2006 gewonnen hat. Zu den weiteren Iloten des Feldes gehören Nigel Lamb ( GBR) , Matt Hall ( AUS) , Peter Besenyei (HUN) , Nicolas Ivanoff (FRA ), Michael Goulian (USA ), Matthias Dolderer (GER) , Yoshi Muroya (JPN) , Pete McLeod (CAN) und Martin Sonka (CZE) .

Im Jahre 2003 wurde die Red-Bull Air-Race-Serie ins Leben gerufen, seit dem konnten die Fans 50 Rennen verfolgen, bis die Serie ab 2011 ausgesetzt wurde.

einziger deutscher Teilnehmer Matthias Dolderer
Foto:Jens Hawrda
 
Leider wird im Jahr 2014 kein Rennen auf deutschem Boden stattfinden. Die Fans können sich sicher noch an das letzte Rennen vor beendigung der Serie auf dem Lausitzring 2010 erinnern. Aber in unmittelbarer Nähe, im polnischen Gdansk wird am 26./27. Juli 2014 ein Rennen stattfinden.
Hier der vollständige vorläufige Rennkalender des Jahres 2014:
1 . Abu Dhabi , Vereinigte Arabische Emirate 28. Februar / 1. März
2 . Putrajaya, MAS 17/18 Mai
3 . Gdynia , POL 26/27 Juli
4 . Ascot, GBR 16/17 August
5 .
Dallas / Fort Worth, USA 6 / 7. September
6 . Las Vegas , USA 11 / 12. Oktober
7 . CHINA 1 / 2. November

Dienstag, 8. Oktober 2013

DTM Hockenheim - Interview mit Jens Marquardt

Jens Marquardt
Foto: BMW-Motorsport
Nach dem ereignisreichen Rennwochenende in Zandvoort (NL) bereiten sich die vier BMW DTM-Teams auf das große Saisonfinale in Hockenheim (DE) vor. Während bei den Fahrern die Entscheidung um den Titel bereits gefallen ist, liegt der Fokus von BMW Motorsport beim zehnten Lauf des Jahres auf der Hersteller- sowie auf der Teamwertung. In beiden Klassements kann sich BMW noch berechtigte Hoffnungen auf den Spitzenplatz machen. Im Interview spricht BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt über den bisherigen Saisonverlauf und die Zielsetzung für das letzte Rennen im badischen „Motodrom“.
 
Das Interview gibts hier zu lesen:

Sonntag, 6. Oktober 2013

SUPERBIKE*IDM-Finale auf dem Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Spannung auf der Strecke: Vier Meisterschaftsentscheidungen noch offen
 
Am Wochenende 11.bis 13. Oktober findes auf dem Lausitzring das diesjährige Finale der Superbike-IDM statt. Während sich bei den Superbikes Rookie Markus Reiterberger (BMW) bereits beim vorletzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring den Meisterschaftstitel sicherte und auch in der Nachwuchsklasse Moto3 mit Maximilian Kappler der Champion feststeht, ist die Entscheidung in allen anderen Klassen noch offen.

In der Superstock 1000 liefern sich BMW-Pilot Bastien Mackels und Daniel Sutter auf seiner Kawasaki noch ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ähnlich eng schaut es auch noch bei den Sidecars aus, wo neben dem führenden Duo Roscher/Neubert auch die Verfolger Kretzer/Lehnertz und Schröder/Burkard noch gute Titelchanen haben.
 
Eindeutiger ist es bei den Supersportlern. Hier wird Kevin Wahr (Yamaha) der Titel kaum noch zu nehmen sein. Kontrahent Roman Stamm wird trotzdem alles daran setzen, selbst am Ende den Titel zu holen.

Im Yamaha R6-Dunlop-Cup scheint für Dominik Engelen alles sicher zu sein. Ville Valtonen hat aber rechnerisch noch eine Chance und wird dieser mit Sicherheit nutzen wollen.


Fans hautnah können dabei  sein

Offenes Fahrerlager, Pitwalk, Renntaxifahrten – die SUPERBIKE*IDM ist für ihre Fannähe bekannt. Zum Saisonfinale 2013, das vom 11. bis 13. Oktober erstmals auf dem Lausitzring ausgetragen wird, wird nun noch eine Schippe drauf gelegt:

Wer möchte, kann direkt im Fahrerlager in unmittelbarer Nähe der Rennfahrer und ihrer Teams campen. Und auch die Rennstrecke öffnet ihre Tore nicht nur für die SUPERBIKE*IDM-Piloten, sondern auch für die Besucher. Direkt im Anschluss an die offiziellen Trainings- und Rennläufe gibt es an allen drei Tagen (jeweils ab ca. 16 Uhr) die Möglichkeit zum Freien Fahren am Lausitzring.

Mit dem eigenen, straßenzugelassenen Auto oder Motorrad kann dann auf dem 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs Gas gegeben werden. Gefahren wird in Turns von je 15 Minuten. Die Teilnahme an einem Turn kostet 17 Euro. Außerdem gibt es 5er- und 10er-Rabattkarten für 75 bzw. 140 Euro. Am Samstagabend wird zudem ordentlich gefeiert. Ab 18 Uhr steigt die große Saisonabschlussparty im Festzelt direkt im Fahrerlager, zu der auch die Region herzlich eingeladen ist.


Günstige Tickets im Vorverkauf

Wochenendtickets zu der Highspeed-Veranstaltung des Jahres sind im Vorverkauf unter www.superbike-idm.de und direkt im Welcome Center des Lausitzrings bereits für 20 € zzgl. Versand erhältlich.

An der Tageskasse kostet das Wochenendticket 29 €. Tagestickets gibt es für 15 € (Samstag) bzw. 26 € (Sonntag). Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Schwerbehinderte Personen mit mindestens 50% GdB zahlen nur 50 Prozent des Ticketpreises.

Samstag, 5. Oktober 2013

Motorbootrennen Grünau - Teil 2 (nationale Läufe)


Lauf zum ADAC Motorboot Masters

Edgaras Riabko (Litauen) ist seiner Titelverteidigung im ADAC Motorboot Masters am vorletzten Rennwochenende in Berlin-Grünau einen großen Schritt näher gekommen. Der Litauer gewann eines der beiden Sprintrennen sowie den Hauptlauf und darf sich in der Meisterschaft nun über eine solide Führung von 50 Punkten freuen. Titelrivale Mike Szymura (Berlin) machte unmittelbar vor dem Start des Hauptrennens ein technischer Defekt zu schaffen.
Edgaras Riabko (Litauen)  Nr. 11 steht kurz vordem diesjährigem Titelgewinn in der Motorboot Masters
Foto: Jens Hawrda
Das erste Sprintrennen am Samstag gewann Nikita Lijcs (Lettland), der von Pole Position startete und einen souveränen Sieg einfuhr. Hinter dem Letten fuhr Lokalmatador Szymura vom dritten Startplatz auf den zweiten Rang nach vorne. Der Meisterschaftsführende Riabko belegte vor Uwe Brettschneider (Berlin) den fünften Rang.
Mike Szymura aus Berlin muss seine Titelhoffnungen in diesem Jahr wohl begraben
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Sprintrennen legte Brettschneider den besten Start hin. Der Lauf wurde nach einem Unfall allerdings gestoppt. Beim Restart ließ sich Brettschneider nach wenigen Runden von Riabko überrumpeln und musste seine Führungsposition an den amtierenden Meister abtreten. Brettschneider rettete vor Szymura aber Rang zwei ins Ziel. In diesem musste Szymura seine Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg früh begraben. Zwar stand der Berliner auf Pole Position, doch musste seine Crew während der Startprozedur einen Defekt am Motor seines Bootes beheben. Erst mit einiger Verspätung konnte Szymura den Hauptlauf aufnehmen. Mit der Wut im Bauch kämpfte er sich immerhin noch auf Rang vier nach vorne. Der Sieg ging an Riabko, der sich deutlich vor Lijcs und Brettschneider durchsetzte.
 
Lauf zum ADAC Motorboot Cup
 
Kim Lauscher (Löningen) blieb am vorletzten Rennwochenende im ADAC Motorboot Cup trotz eines Sieges im Hauptrennen die große Aufholjagd im Titelduell mit dem Meisterschaftsführenden Kevin Köpcke (Jork) verwehrt. Ein Fehler im Sprintrennen kostete den amtierenden Meister eine bessere Platzierung. Der Vorsprung von Köpcke auf Lauscher beträgt - wie schon vor den Rennen in Berlin - acht Punkte. Im Sprintrennen am Samstag feierte Max Stilz (Kernen) aus der Pole Position einen ungefährdeten Sieg. Dahinter duellierten sich Köpcke und Lauscher um den zweiten Rang. In der letzten Runde unterlief Lauscher ein Fehler, als er mit seinem Boot eine Boje aufspießte und deshalb, wie im Reglement vorgeschrieben, als Strafe eine Runde zu seiner Rennzeit addiert wurde. Damit landete er am Ende auf Platz sechs.
Kevin Köpcke scheint der Meistertitel 2013 sicher
Foto: Jens Hawrda
Im ersten Lauf des Hauptrennens am Sonntag hatte Lauscher die Pole Position inne, sorgte für klare Verhältnisse und gewann den Wertungslauf. Stilz und Köpcke lieferten sich einen sehenswerten Kampf um die zweite Position. Das bessere Ende hatte Köpcke für sich, der sich über Platz zwei hinter Lauscher freuen durfte. Der dritte Wertungslauf wurde nach Fahrer-Entscheid wegen der kritischen Wetterbedingungen (starker Wind und hoher Wellengang) abgesagt. Damit ging der Sieg im Hauptrennen, der sich aus der Addition der ersten beiden Wertungen ergibt, an Lauscher vor Stilz und Köpcke.

Kim Lauscher siegt  zwar in Grünau, bleibt  aber trotzdem zweiter in der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda