Dienstag, 8. Oktober 2013

DTM Hockenheim - Interview mit Jens Marquardt

Jens Marquardt
Foto: BMW-Motorsport
Nach dem ereignisreichen Rennwochenende in Zandvoort (NL) bereiten sich die vier BMW DTM-Teams auf das große Saisonfinale in Hockenheim (DE) vor. Während bei den Fahrern die Entscheidung um den Titel bereits gefallen ist, liegt der Fokus von BMW Motorsport beim zehnten Lauf des Jahres auf der Hersteller- sowie auf der Teamwertung. In beiden Klassements kann sich BMW noch berechtigte Hoffnungen auf den Spitzenplatz machen. Im Interview spricht BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt über den bisherigen Saisonverlauf und die Zielsetzung für das letzte Rennen im badischen „Motodrom“.
 
Das Interview gibts hier zu lesen:

Sonntag, 6. Oktober 2013

SUPERBIKE*IDM-Finale auf dem Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Spannung auf der Strecke: Vier Meisterschaftsentscheidungen noch offen
 
Am Wochenende 11.bis 13. Oktober findes auf dem Lausitzring das diesjährige Finale der Superbike-IDM statt. Während sich bei den Superbikes Rookie Markus Reiterberger (BMW) bereits beim vorletzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring den Meisterschaftstitel sicherte und auch in der Nachwuchsklasse Moto3 mit Maximilian Kappler der Champion feststeht, ist die Entscheidung in allen anderen Klassen noch offen.

In der Superstock 1000 liefern sich BMW-Pilot Bastien Mackels und Daniel Sutter auf seiner Kawasaki noch ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ähnlich eng schaut es auch noch bei den Sidecars aus, wo neben dem führenden Duo Roscher/Neubert auch die Verfolger Kretzer/Lehnertz und Schröder/Burkard noch gute Titelchanen haben.
 
Eindeutiger ist es bei den Supersportlern. Hier wird Kevin Wahr (Yamaha) der Titel kaum noch zu nehmen sein. Kontrahent Roman Stamm wird trotzdem alles daran setzen, selbst am Ende den Titel zu holen.

Im Yamaha R6-Dunlop-Cup scheint für Dominik Engelen alles sicher zu sein. Ville Valtonen hat aber rechnerisch noch eine Chance und wird dieser mit Sicherheit nutzen wollen.


Fans hautnah können dabei  sein

Offenes Fahrerlager, Pitwalk, Renntaxifahrten – die SUPERBIKE*IDM ist für ihre Fannähe bekannt. Zum Saisonfinale 2013, das vom 11. bis 13. Oktober erstmals auf dem Lausitzring ausgetragen wird, wird nun noch eine Schippe drauf gelegt:

Wer möchte, kann direkt im Fahrerlager in unmittelbarer Nähe der Rennfahrer und ihrer Teams campen. Und auch die Rennstrecke öffnet ihre Tore nicht nur für die SUPERBIKE*IDM-Piloten, sondern auch für die Besucher. Direkt im Anschluss an die offiziellen Trainings- und Rennläufe gibt es an allen drei Tagen (jeweils ab ca. 16 Uhr) die Möglichkeit zum Freien Fahren am Lausitzring.

Mit dem eigenen, straßenzugelassenen Auto oder Motorrad kann dann auf dem 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs Gas gegeben werden. Gefahren wird in Turns von je 15 Minuten. Die Teilnahme an einem Turn kostet 17 Euro. Außerdem gibt es 5er- und 10er-Rabattkarten für 75 bzw. 140 Euro. Am Samstagabend wird zudem ordentlich gefeiert. Ab 18 Uhr steigt die große Saisonabschlussparty im Festzelt direkt im Fahrerlager, zu der auch die Region herzlich eingeladen ist.


Günstige Tickets im Vorverkauf

Wochenendtickets zu der Highspeed-Veranstaltung des Jahres sind im Vorverkauf unter www.superbike-idm.de und direkt im Welcome Center des Lausitzrings bereits für 20 € zzgl. Versand erhältlich.

An der Tageskasse kostet das Wochenendticket 29 €. Tagestickets gibt es für 15 € (Samstag) bzw. 26 € (Sonntag). Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Schwerbehinderte Personen mit mindestens 50% GdB zahlen nur 50 Prozent des Ticketpreises.

Samstag, 5. Oktober 2013

Motorbootrennen Grünau - Teil 2 (nationale Läufe)


Lauf zum ADAC Motorboot Masters

Edgaras Riabko (Litauen) ist seiner Titelverteidigung im ADAC Motorboot Masters am vorletzten Rennwochenende in Berlin-Grünau einen großen Schritt näher gekommen. Der Litauer gewann eines der beiden Sprintrennen sowie den Hauptlauf und darf sich in der Meisterschaft nun über eine solide Führung von 50 Punkten freuen. Titelrivale Mike Szymura (Berlin) machte unmittelbar vor dem Start des Hauptrennens ein technischer Defekt zu schaffen.
Edgaras Riabko (Litauen)  Nr. 11 steht kurz vordem diesjährigem Titelgewinn in der Motorboot Masters
Foto: Jens Hawrda
Das erste Sprintrennen am Samstag gewann Nikita Lijcs (Lettland), der von Pole Position startete und einen souveränen Sieg einfuhr. Hinter dem Letten fuhr Lokalmatador Szymura vom dritten Startplatz auf den zweiten Rang nach vorne. Der Meisterschaftsführende Riabko belegte vor Uwe Brettschneider (Berlin) den fünften Rang.
Mike Szymura aus Berlin muss seine Titelhoffnungen in diesem Jahr wohl begraben
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Sprintrennen legte Brettschneider den besten Start hin. Der Lauf wurde nach einem Unfall allerdings gestoppt. Beim Restart ließ sich Brettschneider nach wenigen Runden von Riabko überrumpeln und musste seine Führungsposition an den amtierenden Meister abtreten. Brettschneider rettete vor Szymura aber Rang zwei ins Ziel. In diesem musste Szymura seine Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg früh begraben. Zwar stand der Berliner auf Pole Position, doch musste seine Crew während der Startprozedur einen Defekt am Motor seines Bootes beheben. Erst mit einiger Verspätung konnte Szymura den Hauptlauf aufnehmen. Mit der Wut im Bauch kämpfte er sich immerhin noch auf Rang vier nach vorne. Der Sieg ging an Riabko, der sich deutlich vor Lijcs und Brettschneider durchsetzte.
 
Lauf zum ADAC Motorboot Cup
 
Kim Lauscher (Löningen) blieb am vorletzten Rennwochenende im ADAC Motorboot Cup trotz eines Sieges im Hauptrennen die große Aufholjagd im Titelduell mit dem Meisterschaftsführenden Kevin Köpcke (Jork) verwehrt. Ein Fehler im Sprintrennen kostete den amtierenden Meister eine bessere Platzierung. Der Vorsprung von Köpcke auf Lauscher beträgt - wie schon vor den Rennen in Berlin - acht Punkte. Im Sprintrennen am Samstag feierte Max Stilz (Kernen) aus der Pole Position einen ungefährdeten Sieg. Dahinter duellierten sich Köpcke und Lauscher um den zweiten Rang. In der letzten Runde unterlief Lauscher ein Fehler, als er mit seinem Boot eine Boje aufspießte und deshalb, wie im Reglement vorgeschrieben, als Strafe eine Runde zu seiner Rennzeit addiert wurde. Damit landete er am Ende auf Platz sechs.
Kevin Köpcke scheint der Meistertitel 2013 sicher
Foto: Jens Hawrda
Im ersten Lauf des Hauptrennens am Sonntag hatte Lauscher die Pole Position inne, sorgte für klare Verhältnisse und gewann den Wertungslauf. Stilz und Köpcke lieferten sich einen sehenswerten Kampf um die zweite Position. Das bessere Ende hatte Köpcke für sich, der sich über Platz zwei hinter Lauscher freuen durfte. Der dritte Wertungslauf wurde nach Fahrer-Entscheid wegen der kritischen Wetterbedingungen (starker Wind und hoher Wellengang) abgesagt. Damit ging der Sieg im Hauptrennen, der sich aus der Addition der ersten beiden Wertungen ergibt, an Lauscher vor Stilz und Köpcke.

Kim Lauscher siegt  zwar in Grünau, bleibt  aber trotzdem zweiter in der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda
 
 

Freitag, 4. Oktober 2013

Motorbootrennen in Grünau - Teil 1 (WM-und EM-Läufe)


EM-Lauf Formel R 1000: Udo Kaschube wird zum fünften Mal Europameister

Mit der Maximalpunktzahl von 1200 Zählern hat Udo Kaschube (53, Bindow) beim 20. Internationalen ADAC Motorbootrennen in Berlin-Grünau seinen mittlerweile fünften Europameister-Titel in der Formel R1000 perfekt gemacht. Im ersten Rennen am Samstag war er ausgeschieden, danach zeigte er aber auf dem Traditionskurs im Süden Berlins keine Schwächen mehr und gewann die weiteren drei Läufe. Mit dem Tagessieg war ihm auch der EM-Titel nicht mehr zu nehmen. Dauerkonkurrent Peter Heibuch (Neu Zittau) konnte krankheitsbedingt an diesem Wochenende nicht in den Titelkampf eingreifen.
Udo Kaschube vom MRC Berlin wurde in Grünau zum fünften Mal Europameister der Klasse R 1000
Foto: Jens Hawrda
Erreicht hat Kaschube den Erfolg mit einem Boot, das sein an diesem Wochenende stärkster Konkurrent für ihn gebaut hat: Reinhard Gerbert, Motorboot-Urgestein aus Berlin, landete in den vier Rennen auf Platz 1, 3, 4 und 2 und insgesamt auf Platz zwei hinter seinem Clubkollegen Kaschube. In der EM-Wertung bescherte das dem 73-Jährigen schließlich Rang vier zum Saisonende.

Platz drei in der Tageswertung und damit auch Platz drei in der EM sicherte sich der Dessauer Andreas Lodahl. Als Vize-Europameister wurde Sonntagabend Patrick Zdralek (Oberursel) ausgezeichnet.

 
WM-Lauf Klasse GT-30
 
Hochspannung bot die Weltmeisterschaft der Klasse GT-30, die mit insgesamt 16 Startern aus sieben Nationen allein in Grünau ausgetragen wurde. Vier Rennen, viermal volles Risiko, dann stand das Ergebnis fest: Der Este Jüri Joul und der Finne Tuukka Lethonen lieferten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Duell, beide gewannen zwei Rennen und wurden zweimal Zweiter. Schließlich ging der Titel an den Esten Joul, der den schnellsten Lauf gewonnen hatte, während sich Lethonen punktgleich mit Platz zwei begnügen musste. Auf Platz drei landete der Pole Marcin Szymczyk. Einziger deutscher Starter war Tobias Komm aus Dinslaken. Er erreichte am Ende Rang 12.

 
WM-Lauf Klasse Formel 500

Dramatisch wurde es auch bei der Titelentscheidung um die Weltmeisterkrone in der Top-Speed-Klasse Formel 500. Als WM-Kandidat Nr. 1 und Meisterschaftsführender war der mit einer österreichischen Lizenz startende Ungar Attila Havas nach Grünau angereist. Doch seine Verfolger im Kampf um die WM-Krone waren ihm dicht auf den Fersen. Nur einen Punkt zurück lag der Ungar Robert Hencz auf Platz zwei, weitere drei Pünktchen dahinter lauerte der Slovake Marian Jung. Drei Rennen hatten die Titelaspiranten auf der Regattastrecke zu absolvieren. Die ersten beiden gewann der Slovake Jung, während sich Havas und Hencz auf den Plätzen zwei und drei abwechselten. Im dritten Lauf allerdings schied Jung kurz vor dem Ziel und dem WM-Titel aus. Robert Hencz sicherte sich den Laufsieg und damit auch den Tagessieg mit 925 Punkten vor Havas (825 Punkte) und Jung (800 Punkte). In der gleichen Reihenfolge bestiegen die Drei dann auch das Podest bei der Kür des Weltmeisters: Hencz gewann den Titel also im allerletzten Rennen vor Havas und Jung.
Marian Jung wurde Dritter der diesjährigen WM der Klasse 500
Foto: Jens Hawrda
 

Mittwoch, 2. Oktober 2013

2014/2015 FIA Formula E Championship


Provisorischer Rennkalender der FIA Formel E Weltmeisterschaft 2014/2015 steht.

Der Formula E Holding Promotoren der neuen FIA Formula E Championship, hat am 27. September 2013 seinen vorläufigen Kalender der ersten Saison 2014/2015 vorgestellt. Die Meisterschaft mit Rennen in 10 Großstädten auf vier Kontinenten, beginnt in Peking am 20. September 2014 und endet am 27. Juni 2015 in London.

Das Rennen in Berlin findet nach der vorläufigen Planung am 30.Mai 2015 statt, Austragungsort wird nach Ankündigung der Formel E Verantwortlichen der ehemalige Flughafen Berlin Tempelhof sein.
 

Präsentation des Teams China-Racing vor dem FIA-Gebäude in Paris
Foto: Formel-E-Media
Hier der gesamte vorläufige Rennkalender:


20. September 2014   Peking, China

18. Oktober 2014        Putrajaya, Malaysia

08. November 2014    Hong Kong, China

13. Dezember 2014    Punta del Este, Uruguay

10. Januar 2015         Buenos Aires, Argentina

14. Februar 2015        Los Angeles, USA

18. April 2015             Miami, USA

09. Mai 2015              Monte Carlo, Monaco

30. Mai 2015              Berlin, Germany

27. Juni 2015             London, UK