Samstag, 17. August 2013

Mattias Ekström und Sébastien Ogier tauschen ihre Autos

„Toll, aber leider viel zu kurz!" Das war der erste Kommentar von Sébastien Ogier nach einer Probefahrt im Red Bull Audi RS 5 DTM auf dem Nürburgring.
Mattias Eckström und Sebastian Ogier vor Ihren Fahrzeugen
Foto: Audi-Motorsport

Der französische Rallyestar, der mit dem Volkswagen Polo R WRC vor der ADAC Rallye Deutschland in der kommenden Woche souverän die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) anführt, erhielt im Vorfeld des DTM-Rennens auf dem Nürburgring  die Gelegenheit, einen
Audi RS 5 DTM auszuprobieren. Unter Anleitung von Audi-Werksfahrer Mattias Ekström drehte er fünf Runden auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs des Nürburgrings. „Dabei war er auf gebrauchten Reifen ganz schön flott unterwegs", meinte
der Schwede beim Blick auf die Stoppuhr.
Foto: Audi-Motorsport
„Natürlich war es mir in der kurzen Zeit nicht möglich, ans Limit zu gehen, vor allem nicht beim Bremsen", sagte Ogier. „Aber die fünf Runden haben gereicht, mir Appetit auf mehr zu machen: Jetzt würde ich gerne einen richtigen Test im Audi RS 5 DTM absolvieren. Das Auto ist toll und macht sehr viel Spaß."

Ehe am Montag das Training für die ADAC Rallye Deutschland beginnt, wird Ogier das DTM-Rennen auf dem Nürburgring in der Box des Audi Sport Team Abt Sportsline verfolgen.
„Das habe ich schon im vergangenen Jahr getan", so der Franzose. „Ich finde die DTM sehr interessant und halte mich immer auf dem Laufenden. Es ist sch
ön, dass Audi in diesem Jahr so stark ist. Und die Rennen sind dank DRS und Optionsreifen noch spannender geworden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, nach dem Ende meiner Rallyekarriere in der DTM zu fahren."

Sebastian Ogier im Red Bull Audi RS 5 DTM
Foto: Audi-Motorsport

Im Anschluss an die Probefahrt von Sébastien Ogier im Red Bull Audi RS 5 DTM durfte Mattias Ekström den Volkswagen Polo R WRC des Franzosen ausprobieren. Der zweimalige DTM-Champion, der selbst schon erfolgreich in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft startete, testete das Rallyeauto auf einer Strecke neben dem Nürburgring.
Mattias Eckström im VW Polo R WRC
Foto: Audi-Motorsport
„Auch das war eine tolle Erfahrung – und auch ich habe dadurch Lust auf mehr bekommen", sagte Ekström nach dem Autotausch.
 
M.Eckström und S.Ogier
Foto: Audi-Motorsport
 


 
 

Freitag, 16. August 2013

DTM-Test für AMG Kundensportpiloten Maximilian Buhk und Maximilian Götz


Mercedes-AMG belohnt SLS AMG Kundensport-Junioren Maximilian Buhk und Maximilian Götz für ihre Leistungen mit einer Testfahrt in einer DTM Mercedes AMG C-Klasse

Maimilian Buhk und Maximilian Götz testen am 17. September einen DTM Mercedes auf dem Lausitzring
Foto: Mercedes Motorsport
Maximilian Buhk und Maximilian Götz waren bereits im vergangenen Jahr sehr erfolgreich unterwegs. Buhk wurde in einem Rennflügeltürer FIA GT3 Europameister und Götz gewann in einem SLS AMG GT3 den Meistertitel im ADAC GT Masters. Als Belohnung für ihre Erfolge im GT3-Kundensport erhalten Buhk und Götz am 17. September 2013 die Gelegenheit, eine DTM Mercedes AMG C-Klasse auf dem Lausitzring zu testen und so zum ersten Mal DTM-Erfahrung zu sammeln.

„Ich freue mich sehr, dass Mercedes-AMG und HWA mir das Vertrauen entgegen bringen, ein DTM-Fahrzeug fahren zu dürfen“, sagt Buhk. „Ich bin sehr gespannt auf meine Ausfahrt in der DTM Mercedes AMG C-Klasse und versuche, so viel Erfahrung wie möglich aus dieser Gelegenheit zu ziehen.“ Auch Götz freut sich auf den DTM-Test auf dem Lausitzring. „Das Ganze ist eine riesige Sache für mich“, betont er. „Mercedes-AMG lässt für mich mit diesem Test einen großen Traum Wirklichkeit werden. Ich kann es kaum erwarten, selbst hinter dem Steuer eines DTM-Autos zu sitzen.“

 
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:

„Maximilian Buhk, Maximilian Götz und unser gesamtes Kundensportteam von Mercedes-AMG haben in diesem Jahr eine fantastische Performance gezeigt. Der SLS AMG GT3 hat bislang alle GT3-Langstreckenklassiker gewonnen und Bernd Schneider saß bei allen Siegen am Lenkrad eines der Autos. Kompliment zu dieser großartigen Leistung an die gesamte Mannschaft. Mercedes-Benz hat eine lange Tradition in der Talentförderung im Motorsport – von der Formel 3 über die DTM bis in die Formel 1. Dabei achten wir auch auf die Leistungen der Fahrer im Kundensportsegment. Mit ihren Erfolgen im SLS AMG GT3 nutzten die beiden Maximilians die Chance, ihr Talent in einem leistungsstarken Fahrzeug und gegen starke Konkurrenz unter Beweis zu stellen und empfahlen sich so für weitere Aufgaben. Mit unserem DTM-Fahrerkader haben wir in diesem Jahr gezeigt, dass wir auf junge und schnelle Fahrer setzen – eine Philosophie, die schon in dieser DTM-Saison erste Früchte in Form von Podestplätzen getragen hat. Für ihre herausragende Leistung im Rennflügeltürer haben sich die beiden Maximilians diesen DTM-Test als Belohnung redlich verdient.“

 

Dienstag, 13. August 2013

DTM - Nachgefragt bei ... Timo Scheider

Timo Scheider
Foto: Jens Hawrda

Sie wohnen nun schon seit einigen Jahren in Österreich. Ist der DTM-Lauf auf dem Nürburgring trotzdem noch Ihr Heimrennen?

Ja, natürlich. Heimat bleibt Heimat, egal wo man wohnt. Ich komme immer sehr gern an den Nürburgring, weil mich dort stets sehr viele Freunde und Bekannte unterstützen. Das ist ein gutes Gefühl und macht jedes Rennen dort für mich zu einem besonderen Rennen.

Zuletzt hat die DTM ihre Premiere in Russland gefeiert. Wie ist Ihr Eindruck von Land und Leuten?

Moskau ist eine unglaublich turbulente und pulsierende Metropole, die scheinbar nie zur Ruhe kommt. Es kann einem passieren, dass man auf sechsspurigen Straßen mitten in der Nacht um zwei Uhr plötzlich in einem Stau steht.

Sie haben im Rennen dort nach drei Nullrunden wieder Punkte eingefahren. Eine Trendwende?

Das hoffe ich sehr. Von der reinen Performance her hätten wir auch in den Rennen vorher punkten können. Viel Pech hat das verhindert. Deshalb bin ich froh, dass es in Russland zu zwei Punkten gereicht hat. Aber unser Anspruch ist natürlich weiterhin, an der Spitze mitzumischen und um Siege zu kämpfen. Ich hoffe sehr, dass wir das auf dem Nürburgring umsetzen können.


Montag, 12. August 2013

GT-Masters - Alessi/Keilwitz gewinnen auch den zweiten Lauf am Red Bull Ring

  • Engster Zieleinlauf in der ADAC GT Masters-Geschichte
  • Vielfalt: Sechs verschiedene Marken auf den ersten sechs Plätzen
  • Sieg und Tabellenführung in Gentlemen-Klasse für René Bourdeaux

Diegao Alessi (links) und Daniel Keilwitz siegen auch im zweiten Lauf am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport
Das ADAC GT Masters erlebte auf dem Red Bull Ring in Österreich einen furiosen Start in die zweite Saisonhälfte. Nach einem Windschattenduell über die gesamte Renndauer siegten Diego Alessi / Daniel Keilwitz (Callaway Competition) nach 39 Runden in ihrer Corvette im engsten Zieleinlauf in der Geschichte des ADAC GT Masters mit 0,233 Sekunden vor Maximilian Götz / Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG. Die Niederländer Simon Knap und Jeroen den Boer (DB Motorsport) fuhren im BMW Z4 auf Rang drei. Der Zieleinlauf war nicht nur der engste in der Geschichte des ADAC GT Masters, sondern begeisterte die Fans in der Steiermark auch mit Markenvielfalt. Supersportwagen von sechs verschiedenen Marken fuhren auf die ersten sechs Plätze. "Wir hatten im Rennen heute Platz zwei erwartet, aber Daniel hat mir das Auto in Führung liegend übergeben, da konnte ich halt nicht anders als das Rennen zu gewinnen", freute sich Alessi nach dem Doppelsieg in Österreich. Spannendes Duell auch um Platz drei.
 
enger Zieleinlauf nach 39 Runden
Foto: ADAC-Motorsport
Götz/Buhk liegen über gesamte Renndistanz im Heck der Corvette
 
Nur auf den ersten 1.000 Metern lag die Corvette von Alessi/Keilwitz im Rennen am Sonntag nicht an der Spitze: Polesetter Dominik Schwager (Lambda Performance) verteidigte seinen ersten Startplatz durch die erste Kurve, doch schon in der zweiten Kurve konnte Keilwitz am Ford vorbei in Führung gehen. Auch Buhk im Flügeltürer-Mercedes nutzte einen weiten Bogen von Schwager in der zweiten Kurve, um Platz zwei zu übernehmen und machte fortan jagt auf Keilwitz. Bis zum Fahrerwechsel lag der Mercedes-Benz nur 0,6 Sekunden hinter der Corvette. Nach dem Pflichtboxenstopp blieb die Reihenfolge unverändert, die Spannung stieg aber noch. Denn auch Götz hielt sich im Windschatten der in der zweiten Rennhälfte von Alessi gesteuerten Corvette und verkürzte den Rückstand auf knappe 0,3 Sekunden. Der ADAC GT Masters-Titelverteidiger setzte den führenden Italiener bis zum Rennende unter Druck, musste sich aber in einem Fotofinish mit Rang zwei zufrieden geben. Durch Platz zwei übernehmen Götz/Buhk bei sechs noch ausstehenden Rennen die Tabellenführung.
Götz/Buhk (Mercedes SLS) jagen das ganze Rennen die Corvette aber es gab keinen Weg vorbei
Foto: ADAC-Motorsport
Alessi war nach seinem fünften ADAC GT Masters-Sieg überglücklich. "Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach zu glücklich. Das Rennen konnten wir nur aufgrund unseres guten Topspeeds gewinnen, denn in einigen Kurven hatte ich schon so meine Probleme."
 
"Ich musste mich extrem darauf konzentrieren, aus jeder Kurve hier gut heraus zu kommen, denn darin lag unsere Stärke", sagte Keilwitz nach dem Rennen. "Der Mercedes war auf der Bremse deutlich stärker. Unsere einzige Chance war, gut aus den Kurven zu beschleunigen. Der Sieg bringt uns nun wieder zurück in den Meisterschaftskampf."
 
Spannendes Duell auch um Platz drei
Durch den harten Kampf um die Spitze kamen auch die Dritt- und Viertplatzierten zum Rennende wieder näher an die beiden Spitzenreiter. Den Boer/Knap fuhren im BMW Z4 mit einer guten Boxentaktik und dem schnellsten Boxenstopp im gesamten Feld von Rang fünf auf Rang drei und lagen im Ziel nur knapp vor dem Ford GT von Schwager und Frank Kechele. Die ersten Vier trennten bei der Zieldurchfahrt lediglich 1,4 Sekunden.
Kechele/Schwager  (Ford GT) und Boer/Knap (BMW Z4) lieferten sich einen heißen Kampf um Platz 3
Foto: ADAC-Motorsport
Robert Renauer und Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport) steuerten den schnellsten Porsche 911 auf Rang fünf, René Rast und Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) kamen im bestplatzierten Audi R8 wie bereits im Rennen am Samstag auf dem sechsten Rang ins Ziel.
 
Bordeaux Sieger und neuer Tabellenführer der Gentlemen-Wertung
René Bourdeaux (Tonino by Herberth Motorsport) eroberte im Porsche 911 mit seinem vierten Saisonsieg in der Gentlemen-Wertung die Tabellenführung in der Klasse zurück. Bourdeaux fuhr mit der Unterstützung von Alfred Renauer  zu einem ungefährdeten Sieg vor Corvette-Pilot Toni Seiler (Callaway Competition). Lokalmatador Gottfried Grasser (Grasser Racing) aus Knittelfeld am Red Bull Ring wurde im Lamborghini Gallardo Dritter. Die bisherige Tabellenführerin Christina Nielsen (Farnbacher) landete im Porsche 911 auf Rang vier.
Ergebnis Rennen 2 Red Bull Ring (Top-Five):
 
1. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
2. Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),.
3.
Simon Knap/Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3),
4. Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT),
5. Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R),

Samstag, 10. August 2013

GT-Masters 1.Lauf Red Bull Ring - Maximale Ausbeute für Corvette-Piloten Alessi/Keilwitz

  • Maximale Ausbeute für Corvette-Piloten Alessi/Keilwitz
  • Zweiter Saisonsieg für Diego Alessi und Daniel Keilwitz
  • BMW, Audi und Mercedes-Benz-Fahrer teilen sich Tabellenführung
  • Debütsieg von Corvette-Pilot Lips in der Gentlemen-Wertung
 
Daniel Keilwitz (links) und Diego Alessi siegen im ersten Rennen am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport
 
Pole Position, Sieg und schnellste Rennrunde: Diego Alessi und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) holten in ihrer Corvette Z06 beim Start in die zweite Saisonhälfte des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich das Maximale für sich heraus. In einem spannenden und bis zum Zieleinlauf engen Duell setzten sich die Corvette-Piloten mit 0,8 Sekunden Vorsprung gegen den Ford GT von Dominik Schwager und Frank Kechele (Lambda Performance) durch. Mario Farnbacher und Philip Frommenwiler (Farnbacher Racing) kämpften im Porsche 911 bis zur Rennmitte ebenfalls um den Sieg, mussten sich aber schließlich mit Rang drei zufrieden geben. „Endlich, es wurde auch Zeit für den nächsten Sieg“, war Sieger Daniel Keilwitz erleichtert, der erstmals seit dem Saisonauftakt in Oschersleben wieder auf dem Podium stand.

Corvette kämpft in der Startphase gegen Porsche, BMW und Mercedes-Benz

Auf der Fahrt zum zweiten Saisonsieg konnten sich Alessi und Keilwitz nicht eine Sekunde ausruhen. Diego Alessi setzte am Start seine Pole Position in die Führung um, doch bis zum Fahrerwechsel lag Porsche-Pilot Mario Farnbacher im Windschatten der Corvette. Vom Start bis zum Zieleinlauf konnten sich die Corvette-Piloten nie um mehr als eine Sekunde von den Verfolgern absetzen. Bis zum Fahrerwechsel zur Rennmitte lagen die Corvette und die starke Konkurrenz von Porsche, BMW und Mercedes-Benz nur durch sechs Sekunden voneinander getrennt. Nach dem Fahrerwechsel fiel Alessis Teamkollege allerdings auf Rang zwei, mit einem 1,2 Sekunden schnelleren Fahrerwechsel von Mario Farnbacher auf Philip Frommenwiler übernahm der zuvor zweitplazierte Porsche die Spitze.

Alessi / Keilwitz (Corvette) siegen im ersten Lauf am Red Bull Ring
Foto: Jens Hawrda

Doch eine Runde später eroberte Keilwitz die Führung vom Schweizer zurück und konnte sich Luft an der Spitze verschaffen, als sich Frommenwiler gegen Dominik Schwager im Ford wehren musste. Schwager setzte sich gegen den Porsche durch und machte Jagd auf den Führenden Keilwitz, doch der wusste mit den beiden schnellsten Rennrunden zu kontern und hielt die Corvette bis zum Fallen der Zielflagge erfolgreich hinter sich. „Ich habe zwischenzeitlich meine Reifen etwas geschont und hatte so dann nochmals Reserven, um mir ein Polster zu schaffen, als ich gemerkt habe, dass der Ford von hinten kommt“, sagte Keilwitz nach dem Rennen. „Ohne diese Taktik wäre es in den letzten Runden schwer gewesen, aber so konnte ich kontrolliert an der Spitze bleiben.“

„In den ersten Runden war es etwas spannender, als ich mir es gewünscht hätte, da wir mit einer etwas konservativen Reifenstrategie in das Rennen gestartet sind und es einige Runden gedauert hat, bis die Reifen perfekt gearbeitet haben“, sagte Diego Alessi. „Beim Boxenstopp waren wir sehr konservativ und haben danach kurz die Führung verloren, Daniel hat aber in der zweiten Rennhälfte noch ein starkes Rennen gefahren.“

Alesi/Keilwitz - Pole, schnellste Runde und Sieg im ersten Lauf am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport

Hinter den drittplatzierten Farnbacher/Frommenwiler ging es in den finalen Rennminuten noch turbulent zu. Corvette-Pilot Christian Hohenadel (Callaway Competition) kämpfte mit Jeroen den Boer (25, NL/DB Motorsport) in der letzten Runde um den vierten Platz, als die beiden Kontrahenten kollidierten. Davon profitierten Martin Ragginger und Robert Renauer (Tonino by Herberth Motorsport), die von Platz sechs auf Rang vier nach vorn rückten. Hohenadel sah die Zielflagge als Fünfter, wurde aber aufgrund der Kollision mit einer 30-Sekunden Strafe belegt und auf Rang 13 gewertet. Rang fünf ging so an den Mercedes-Benz SLS AMG von Maximilian Buhk (Polarweiss) vor zwei Audi R8 mit René Rast  und Christer Jöns (beide Prosperia C. Abt Racing). Den Boer und Teamkollege Simon Knap sahen die Zielflagge nach dem Kontakt in der letzten Runde noch auf Rang acht.

Pech hatten die Tabellenführer Dominik Baumann aus Rum bei Innsbruck und Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) im BMW Z4. Hürtgen wurde am Start von einem


Lamborghini umgedreht und fiel bis an das Ende des Feldes zurück. Am Ende sah das BMW-Duo die Zielflagge außerhalb der Punkteränge auf Rang 19. Das führt nach neun Rennen zu einer kuriosen Tabellenspitze: Zum Start in die zweite Saisonhälfte liegen BMW, Audi und Mercedes-Benz mit Hürtgen/Baumann, Rast/Mies und Götz/Buhk punktgleich an der Spitze der Fahrerwertung.


Remo Lips mit Debütsieg in der Gentlemen-Wertung
 
Corvette feierte auf dem Red Bull Ring einen Doppelsieg, denn auch in der Gentlemen-Wertung ging der Sieg an einen Corvette-Piloten. Remo Lips, der in seiner Corvette von ADAC Stiftung Sport Förderpilot Lennart Marioneck (Callaway Competition) unterstützt wird, fuhr in der Steiermark zu seinem Debütsieg in der Gentlemen-Wertung. Der Zieleinlauf war dabei denkbar spannend: Lips/Marioneck und die zweit- und drittplatzierten Porsche-Piloten René Bourdeaux (Tonino by Herberth Motorsport) und Christina Nielsen (Farnbacher Racing) sahen die Zielflagge innerhalb von nur 1,2 Sekunden.