Freitag, 9. Oktober 2026

Startschuss für die DTM 2027: Ticketvorverkauf beginnt am Finalsonntag

Das Finale ist erst der Anfang: Wenn am kommenden Sonntag die Zielflagge für die DTM 2026 fällt, richtet sich der Blick bereits auf die Saison 2027. Direkt nach dem Finalrennen startet der Ticketverkauf und damit die Vorfreude für alle acht Events im kommenden Jahr.

Foto: Jens Hawrda

Ab 18 Uhr können sich Fans unter tickets.dtm.com die besten Plätze für 2027 sichern. Tickets gibt es unverändert ab 49 Euro – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erleben die DTM in Begleitung eines Erwachsenen sogar kostenlos.

Schnell sein lohnt sich gleich doppelt: Die ersten 15.000 Ticketkäufer erhalten kostenlos eine hochwertige BWT-Pro-Climate-Bottle. Das exklusive Extra wird beim jeweils gebuchten DTM-Event vor Ort ausgegeben. Auch ADAC-Mitglieder profitieren 2027 wieder: Im Vorverkauf sparen sie zehn Prozent auf DTM-Tickets.

Die DTM begeistert die ganze Familie – mit spektakulären Duellen auf der Strecke und unvergesslichen Erlebnissen abseits des Asphalts. Beim Pitwalk tauchen die Besucher mitten in die faszinierende Welt der DTM ein, bei der "Meet the Drivers"-Autogrammstunde kommen sie ihren Stars ganz no. In der DTM Fan Zone warten Europas größtes mobiles Bällebad, eine Reaction Wall, Selfie-Spots, eine 360-Grad-Kamera und eine Großbildleinwand. Kostenlose Konzerte bei ausgewählten Events machen das Rennwochenende zum Erlebnis für Groß und Klein. Einzigartig ist bei der DTM die Track Safari, bei der Besucher in Reisebussen während einer Trainingssession auf der Rennstrecke unterwegs sind – näher dran geht nicht.

Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April 2027 auf dem Red Bull Ring präsentiert von der VKB-Bank in Österreich. Über die Saison führt die DTM ihre Fans durch Deutschland, Österreich und die Niederlande: acht Rennwochenenden, 16 Meisterschaftsläufe und Motorsport voller Spannung. Der große Showdown steigt vom 8. bis 10. Oktober beim traditionellen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Jetzt heißt es: schnell zugreifen, Top-Plätze sichern und die Vorfreude auf packende Rennaction und die einzigartige DTM-Atmosphäre genießen. Für die ersten 15.000 Ticketkäufer gibt es zusätzlich die exklusive BWT-Flasche. Und wer schon an Weihnachten denkt, verschenkt mit DTM-Tickets nicht einfach Eintrittskarten, sondern ein rasantes Erlebnis voller Emotionen.

Quelle: dtm.com

Abt startet auch 2027 mit Lamborghini in der DTM

Luca Engstler, Lanborghini Temerario GT3 #130
Foto: Jens Hawrda

Abt und Lamborghini verlängern ihre Partnerschaft und gehen auch 2027 gemeinsam in der DTM an den Start. Beide Unternehmen haben sich auf eine mehrjährige Fortsetzung ihrer Partnerschaft verständigt und bauen ihr gemeinsames Motorsportprogramm weiter aus. In der DTM wird das Red Bull Team Abt im kommenden Jahr mit zwei Lamborghini Temerario an den Start gehen.

Seit dem Jahr 2000 ist Abt ununterbrochen in der DTM vertreten und gehört damit seit mehr als einem Vierteljahrhundert fest zur Geschichte der Rennserie. Mit insgesamt zehn Meistertiteln in der Fahrer- und Teamwertung zählt Abt zu den erfolgreichsten Mannschaften der DTM-Historie. Im ersten Jahr mit den für die Saison 2026 neuen Temerario GT3 gelangen dem Red Bull Team Abt bisher zwei Podestplatzierungen. Für 2027 ist das Ziel klar: Das Red Bull Team Abt möchte wieder um die Meisterschaft kämpfen und den nächsten DTM-Titel nach Kempten holen.

Thomas Biermaier, CEO von Abt Sportsline: "Die langfristige Fortsetzung unserer Partnerschaft mit Lamborghini ist für Abt ein sehr bedeutender Schritt. Lamborghini ist eine außergewöhnliche Marke mit einer enormen Strahlkraft und wir sind stolz darauf, diese Zusammenarbeit in den kommenden Jahren nicht nur fortzusetzen, sondern weiter auszubauen. Unsere Zusammenarbeit mit Lamborghini hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt. Die erste gemeinsame DTM-Saison mit dem Temerario GT3 war für uns in vielen Bereichen ein intensives Lernjahr. Mit einem komplett neuen Fahrzeug in einer so hart umkämpften Serie anzutreten, ist eine große Herausforderung. Gleichzeitig haben wir im Laufe der Saison viele Fortschritte gemacht, Podien erreicht und sehr viel über das Auto gelernt. Diese Erfahrungen wollen wir jetzt mitnehmen und über den Winter konsequent weiterarbeiten. Der Anspruch für 2027 ist klar. Gemeinsam mit Red Bull und Lamborghini wollen wir wieder um die Meisterschaft kämpfen und den nächsten Titel nach Kempten holen."

Andrea Reggiani, Leiter der Motorsport Lamborghini Squadra Corse: "Die langfristige Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Abt ist für Lamborghini Squadra Corse ein wichtiger Schritt. Abt verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf höchstem Motorsportniveau und bringt gleichzeitig den Ehrgeiz mit, ein solches Programm kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die erste gemeinsame Saison mit dem Temerario GT3 hat beiden Seiten viele wichtige Erkenntnisse geliefert. 2027 werden wir diese Zusammenarbeit deutlich erweitern. Die DTM bleibt ein zentraler Bestandteil, gleichzeitig wird Abt den Temerario GT3 erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einsetzen und mit zwei Fahrzeugen in die Lamborghini Super Trofeo einsteigen."

Die Fahrerbesetzungen für die DTM werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.



Donnerstag, 8. Oktober 2026

Emil Frey Racing kämpft beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim um Top-3-Platzierung in der Meisterschaft

Foto: Jens Hawrda

Traditionell bildet der Hockenheimring den grossen Abschluss der DTM-Saison, und auch 2026 gastiert die Serie zum Finale in der Kurpfalz. Emil Frey Racing reist mit dem #14 Ferrari 296 GT3 Evo von Matteo Cairoli und dem #69 Ferrari von Thierry Vermeulen in bester Stimmung nach Hockenheim, denn vor dem letzten Rennwochenende der Saison ist sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung noch alles offen.

Matteo Cairoli hat in dieser Saison drei Rennsiege eingefahren und damit mehr Rennen gewonnen als jeder andere Fahrer im Feld. In der Meisterschaft belegt der Italiener dennoch nur Rang 5 mit 150 Punkten. Der dritte Rang liegt jedoch nur 23 Punkte entfernt und bei noch 56 zu vergebenden Punkten ist alles möglich. Thierry Vermeulen soll ebenfalls angreifen und dem Team in der Teamwertung helfen, wo noch 13 Punkte auf Platz 3 und Schubert Motorsport aufgeholt werden können.

Zur Vorbereitung auf das Finale nutzte Emil Frey Racing bereits den letzten offiziellen Test in Hockenheim, um die Autos für Qualifying und Rennen bestmöglich zu optimieren. Der 4,574 Kilometer lange Kurs mit seinen 17 Kurven, langen Geraden und der berühmten Spitzkehre stellt besondere Anforderungen an Fahrer und Material: Nach der schnellen ersten Rechtskurve, die mit fast 190 km/h genommen werden kann, folgt ein Sprint zur zweiten Kehre, wo die Fahrer aus 240 km/h auf 80 km/h abbremsen müssen. Die lange Parabolika führt zur berühmten Spitzkehre, ehe im Motodrom-Abschnitt enge Kurven und die Jim-Clark-Chikane auf die Piloten warten. Eine gute Balance im gesamten Geschwindigkeitsbereich, starke Bremsstabilität und ausgeprägte Beschleunigung-sfähigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg auf dieser traditionsreichen Rennstrecke.

Fahrerstimmen vor dem Rennwochenende

Matteo Cairoli (Italien)

„Wenn man sich die Meisterschaftstabelle anschaut, ist der Gesamtsieg nicht mehr in greifbarer Nähe, aber eine Top-3-Platzierung wäre trotzdem ein toller Abschluss. Ich bin guter Dinge, denn erfahrungsgemäss war Emil Frey Racing am Hockenheimring immer stark und der Ferrari hat sich bereits bei den Testfahrten gut angefühlt. Zudem peile ich Rennsieg Nummer vier an, denn damit würde ich die Saison mit den meisten Siegen aller Fahrer im Feld abschliessen. Ein starkes Ergebnis zum Abschluss meiner ersten DTM-Saison wäre jedenfalls eine tolle Belohnung für das gesamte Team."

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Das Jahr ist wirklich sehr schnell vergangen. Es war eine interessante Saison mit vielen Höhen und Tiefen, aus der ich sehr viel gelernt habe. Ich freue mich sehr auf den Hockenheimring, eine Strecke, auf der wir traditionell stark sind und auf der ich endlich mein erstes DTM-Podium einfahren möchte. Es werden viele Fans und Gäste des Teams vor Ort sein, und ich möchte ihnen und dem gesamten Team ein Wochenende schenken, auf das wir alle stolz sein können."


Mittwoch, 7. Oktober 2026

Titel-Showdown in Hockenheim: Wer wird Champion der ADAC GT4 Germany?

  • Drei Fahrer-Duos von drei Marken mit besten Titelchancen
  • Auch in Junior-, Rookie-, Team- und PRO-AM-Wertung steht die Entscheidung noch aus
  • Zweites Samstagsrennen live bei SPORT1 im Free-TV

Sechs Piloten reisen mit besten Titelchancen nach Hockenheim
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany steht vor einer aufregenden Titelentscheidung beim Saisonfinale vom 9. bis 11. Oktober 2026 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die besten Chancen haben drei Fahrer-Duos mit Rennwagen von drei unterschiedlichen Herstellern. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) führen die Tabelle im Porsche 718 Cayman GT4 an. Dahinter liegen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 sowie Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Alle Drei sind lediglich fünf Punkte voneinander entfernt. Auf dem Hockenheimring werden drei Rennen absolviert. Somit können insgesamt noch 75 Zähler eingefahren werden. Das verspricht Hochspannung pur. Wie üblich startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für den Hockenheimring gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. SPORT1 überträgt das zweite Samstagsrennen von 17:00 bis 19:00 Uhr live im Free-TV. Das erste Samstagsrennen gibt es ab 11:35 Uhr und das Sonntagsrennen ab 10:50 Uhr im Livestream auf SPORT1.de. Auch ServusTV On, Joyn und youtube.com/adacmotorsports zeigen die Rennen im Stream. Auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports werden am Freitag ab 13:10 Uhr und ab 17:30 Uhr zusätzlich die Qualifyings live übertragen.

Berndt/Robinson reisen als Tabellenführer mit der besten Ausgangslage ins badische Motodrom. „Wir haben die gesamte Saison auf den Titel hingearbeitet und nun steht die Entscheidung an. Somit freue ich mich riesig auf Hockenheim. Denny und ich werden unser Bestes geben, um Champion zu werden“, erklärt Robinson. „Sicherlich spielte es eine Rolle, dass wir drei anstatt zwei Rennen fahren werden. Folglich kann viel passieren. Ich habe mich mit dem Team sehr gut vorbereitet. Dem Porsche sollte die Strecke ganz gut liegen. Wir sind zuversichtlich.“

Die größten Herausforderer sind die aktuell zweitplatzierten Springob/Gogollok, die einen Rückstand von zwei Punkten aufweisen. „Selbstverständlich fahren mit dem Ziel nach Hockenheim, die Meisterschaft zu gewinnen. Doch es wird schwer, da unserem Aston Martin der erste und zweite Sektor nicht sonderlich gut liegt. Erfahrungsgemäß ist der Porsche dort richtig stark“, meint Springob. „Doch drei Läufe bedeuten drei Chancen - und wir wissen alle, wie verrückt Rennen sind, wenn es um den Titel geht. Von daher wird es eine ganz enge Nummer. Unsere Kontrahenten haben sicherlich den Vorteil, dass ihre Teams aus vier bzw. drei Autos bestehen. Wir sind hingegen ein Ein-Wagen-Team. Aber wir geben alles.“

Lediglich fünf Punkte hinter der Spitze liegen Piana/Sylvestersson. „Der Hockenheimring ist eine Porsche-Strecke, somit sehe ich unsere Chancen eher gering“, stapelt Piana tief. „Ich fahre aber sicherlich nicht nach Hockenheim, um zu verlieren. Wir wollen den Titel holen. Vor allem im dritten Sektor sollte unser BMW stark sein – genauso wie der Aston Martin. Der Titel wäre für mich und Benjamin ein grandioser Erfolg.“

Durch die drei anstehenden Rennen und die möglichen 75 Punkte haben noch vier weitere Fahrer-Duos Außenseiter-Chancen, den Titel zu holen. Die besten Aussichten dafür besitzen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 sowie Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Sie haben aber bereits einen Rückstand von 37 bzw. 42 Zähler und müssen auf Patzer der Spitze hoffen. Auch in allen anderen Wertungen ist die Titelvergabe noch offen. In der Junior-Wertung führen Berndt/Robinson ebenfalls vor Gogollok und Sylvestersson. Als Leader in der Rookie-Wertung reist Mercedes-AMG GT4-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) nach Hockenheim. In der Team-Wertung wird es einen Zweikampf zwischen AVIA W&S Motorsport und FK Performance Motorsport geben. Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) können bereits am Samstag vorzeitig den PRO-AM-Titel klarstellen.

ADAC GT-Masters: Wer wird Champion 2026?

Sechs Fahrer kämpfen um den Titel

  • Fourie/Zimmermann von FK Performance Motorsport in der Tabelle knapp vorne
  • Liqui Moly Team Engstler Motorsport-Piloten Hirsiger/Zulauf in Lauerstellung
  • Blum/Kalus vom Haupt Racing Team planen Aufholoffensive beim Finale

Kämpfen in Hockenheim um die Meisterschaft: Finn Zulauf, Felix Hirsiger,
Tim Zimmermann, Leyton Fourie, Kiano Blum und Niklas Kalus (v.l.)
Foto: ADAC-Motorsport

Dreikampf um die Meisterschaft im ADAC GT Masters. Vor dem Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (9. bis 11. Oktober) trennen nur fünf Punkte die Tabellenführer von ihren Herausforderern – der engste Titelkampf seit Jahren. An der Spitze liegen mit 184 Punkten die BMW-Piloten Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen/beide FK Performance Motorsport). Mit 179 Zählern folgen Felix Hirsiger (28/CHE) und Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) in ihrem Lamborghini auf Rang zwei. Rechnerisch können auch Kiano Blum (19/AUT) und Niklas Kalus (21/Duisburg/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang noch nach der Trophäe greifen. Ihr Rückstand beträgt 48 Punkte und in Hockenheim sind noch 56 Zähler zu holen. Tickets für das große Finale im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Showdown beim Finale

Fünf Punkte, die Differenz zwischen Platz eins und Platz zwei – sowohl in der Meisterschaft als auch in der Punktetabelle. Alles ist möglich in den verbleibenden beiden Rennen des ADAC GT Masters. Im Lauf der Saison wechselte die Meisterschaftsführung immer wieder zwischen Fourie/Zimmermann und Hirsiger/Zulauf. Bleiben die BMW-Piloten bis zum Ende vorne oder holt das Lamborghini-Duo nochmals auf?

Die reine Statistik spricht mit sechs zu zwei Siegen auf dem Hockenheimring für Lamborghini. Zimmermann, der dort 2020 sein erstes Podium im ADAC GT Masters feierte und 2023 gewann, will das ändern. „Ich hatte schon viele Versuche und bin dankbar, jetzt in dieser Position zu sein“, erklärt er. „Es wäre ein riesiges Highlight. Mit dem Titel würde sich ein großes Ziel und ein Traum erfüllen.“ Südafrikaner Fourie verfolgt schon seit Jahren die Erfolge der Van der Linde-Brüder sowie Jordan Pepper und will seinen Landsmännern nacheifern: „Seit meiner Kindheit träume ich davon, auch eine GT3-Meisterschaft zu gewinnen. Besonders Sheldon und Jordan haben mich in den Jahren sehr unterstützt und es wäre schön, es ihnen gleichzutun.“

Wie sich Feiern in Hockenheim anfühlt, weiß auch Zulauf. Er gewann dort 2024 den Titel in der ADAC GT4 Germany und schickt eine klare Kampfansage an die Konkurrenz. „Wir gehen mit der Erwartung ins Wochenende, Meister zu werden“, so Zulauf. „Wir haben so lange dafür gekämpft. Zweiter zu werden, würde sich wie eine Niederlage anfühlen.“ Teamkollege Hirsiger kommt als zweifacher Champion anderer Serien in das Finale und hat eine klare Zielsetzung: „Das wäre mein dritter Titel in Folge und das ist meine Hauptmotivation. Es würde mir sehr viel bedeuten und wäre natürlich auch für die Zukunft extrem wichtig.“

Mit 48 Punkten Rückstand zählen Kalus und Blum im Ford Mustang GT3 eher zu den Kandidaten mit Außenseiterchancen. Davon lässt sich das Duo aber nicht entmutigen und startet voller Motivation ins Finale. „Wir möchten uns gerne noch einen Sieg holen“, sagt Kalus. „Die Meisterschaft zu gewinnen, wird sehr schwierig, aber wir geben unser Bestes und konzentrieren uns auf uns.“ Teamkollege Blum zeigt sich ebenfalls optimistisch. „Hockenheim war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Ich traue mich zu sagen, dass ich persönlich dort am schnellsten bin, weil ich schon so unglaublich viele Kilometer absolviert habe. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass uns ein guter Abschluss gelingt.“