Samstag, 27. Juni 2026

Superbike: Drei Motorradmarken in der ersten Startreihe

Wer steht in Most auf der Pole Position? Lukas Tulovic hat Ducati in der EURO MOTO Superbike ein weiteres Mal an die Spitze gebracht. Funktioniert das auch in den beiden Rennen am morgigen Sonntag? „Einfach wird das nicht“, gibt Tulovic zu, „die Bedingungen sind extrem und ich bin einiges gewohnt.“

Auf seiner Rundenzeit von 1:32,519 Minuten aus der Superpole 2 kann sich Tulo nicht ausruhen. Damit war er nur 0,176 Sekunden schneller als Marcel Schrötter. Der BMW-Fahrer musste dabei wenige Minuten zuvor noch die Strapazen der Superpole 1 auf sich nehmen, um unter die schnellsten Drei zu kommen. Nur das ermöglichte ihm den Sprung in die Superpole 2, in der die endgültigen Plätze in den ersten drei Startreihen ausgefahren werden. Schrötter qualifizierte sich für die erste Startreihe. Besser hätte es für den Superbike-Rookie nicht laufen können. Dass auch Twan Smits in der ersten Reihe steht, macht es an der Spitze noch interessanter, denn gleichzeitig sind in dieser Kombination drei Motorradmarken vorne vertreten: Ducati, BMW und Yamaha.

Die Ducati von Triple M Racing Frankfurt läuft in Most solide, aber nicht optimal. „Es gibt kleine Schwierigkeiten mit dem Fahrwerk, aber wir haben sie unter Kontrolle“, lässt der Titelverteidiger durchblicken und fügt hinzu: „Natürlich will ich gewinnen, aber ein Spaziergang wie am Sachsenring wird das nicht.“

Nicht ganz rund läuft es auch bei Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW), dem Laufsieger von Brünn. „Das Motorrad geht einfach nicht“, zuckte der Publikumsliebling mit den Schultern. „Tendenziell haben wir uns nicht verbessert. Wir machen sehr viel, aber es wird eher schlimmer.“ Reiti bringt es deutlich auf den Punkt: „Ich fahre mir den Arsch ab und es passiert nichts.“ Aber wie immer wird der vierfache Superbike-Champion am Ende doch eine Lösung haben.

Weil sich neben Schrötter auch Jan-Ole Jähnig noch für die Superpole 2 qualifiziert hatte, ist jetzt das komplette GERT56-Team in den ersten drei Startreihen vertreten. Finsterbusch hatte es als Einziger des Trios im Direkteinzug geschafft. Die beiden Teamkollegen hatten aber niemals daran gezweifelt, dass ihnen Sprung über den Umweg der Superpole 1 gelingt. Bei Jähnig wurde gestern noch am Fahrwerk der BMW M 1000 RR geschraubt, „das dauert halt alles ein bisschen bei den Bedingungen. Jähnig erzählt, wie es sich bei der Hitze auf dem Motorrad anfühlt. „Auf der Start-Ziellinie bläst die Luft richtig heiß nach oben. Nach sechs Runden müsste man theoretisch die Füße rausstrecken, um Fahrtwind dranzulassen.“ Der einzige Honda-Fahrer Florian Alt (HRP) meinte: „Wenn Du in die Box reinkommst, kannst Du den Stoßdämpfer nicht anfassen. Der hat 80 bis 90 Grad. Das sind Probleme, die wir nicht kennen.“

Nicht mehr dabei ist Patrick Hobelsberger. Er hat sich abgemeldet.

Ergebnis Qualifying Most (Top-Ten)

1. Lukas TULOVIC (DEU/Ducati)

2. Marcel SCHRÖTTER (DEU/BMW)

3. Twan SMITS (NDL/Yamaha)

4. Hannes SOOMER (EST/BMW)

5. Florian ALT (DEU/Honda)

6. Jan-Ole JÄHNIG (DEU/Honda)

7. Toni FINSTERBUSCH (DEU/BMW)

8. Markus REITERBERGER (DEU/BMW)

9. Leon ORGIS (DEU/BMW)

10.Kevin ORGIS (DEU/BMW)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: Kein Rennergebnis am Samstag nach zwei Abbrüchen

Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike-Klasse am Samstag in Most ist ohne Wertung geblieben. Nach gleich zwei Rennabbrüchen entschied die Rennleitung, keinen weiteren Neustart mehr anzusetzen. Damit wird das Rennen nicht gewertet und es gibt keine Punkte.

Beim ersten Start setzte sich Stepan Zuda (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) von der Pole Position sofort an die Spitze und bog als Erster in die Schikane ein. Tobias Kitzbichler (RT Motorsports), der von Rang drei ins Rennen gegangen war, erwischte ebenfalls einen guten Start und sortierte sich direkt hinter Zuda ein.

Noch in der Anfangsphase kam es dann aber zu einem heftigen Zwischenfall. Der Niederländer ay-Jay Den Hoed (SWPN) fuhr in der Schikane Mika Siebdrath (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) ins Heck. Beide Fahrer stürzten und rutschten über den Asphalt, zudem fing die Yamaha von Den Hoed Feuer. Beide Fahrer konnten sich eigenständig von ihren Motorrädern entfernen. während die Streckenposten sofort eingriffen und die Flammen löschten.

Für beide Fahrer war der Rennsamstag damit vorzeitig beendet. Auch auf die Teams wartet nun eine Nachtschicht, um die Motoräder wieder für das zweite Rennen startklar zu bekommen.

Nach der Unterbrechung wurde das Rennen über sieben Runden neu gestartet. Wieder kam Stepan Zuda von der Pole gut weg, diesmal setzte sich Gaststarter Bruno Ieraci (RT Motorsports) direkt an sein Hinterrad. Doch erneut hielt das Rennen nicht lange. Im Hintergrund kam es zu einer weiteren Kollision, diesmal zwischen Tom Kuil (RT Motorsports) und Louis Rammerstorfer (Freudenberg RORA-PALIGO Racing). Daraufhin wurde die rote Flagge ein zweites Mal gezeigt.

Anschließend entschied sich die Rennleitung, das Rennen nicht noch einmal neu zu starten. Da keine vollständige Runde beendet wurde, wird der Lauf nicht gewertet. Punkte werden entsprechend nicht vergeben.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Sportbike: Geiger auf der Pole und Blin muss klotzen

Bei Temperaturen von 38 Grad verbesserte sich im zweiten Qualifying in der EURO MOTO Supersport mit Ausnahme des Tschechen Filip Novotný kein einziger Fahrer. Die besten Rundenzeiten aus der ersten Session im Autodrom Most blieben unangetastet. Dirk Geiger startet im Samstags-Lauf um 16:45 Uhr von der Pole Position. Dort stellt sich auch die Frage: Wie weit nach vorn kommt Daniel Blin?

Dirk Geiger triumphierte mit einer Rundenzeit von 1:34.857 Minuten und hatte einen Abstand von guten zwei Hundertstelsekunden zu seinem Apreco-Yamaha-Teamkollegen Lennox Lehmann aufgebaut. Gestern hatte den Mannheimer ein Motorschaden ausgebremst. Der Antrieb des Sachsen lief wegen einer defekten Batterie ebenfalls nicht rund. Heute war das vergessen. Weil es klar war, dass die Lufttemperaturen noch steigen würden, hatte das Team für die zwei Fahrer gleich beide Reifensätze im ersten Qualifying verwendet, um sich erfolgreich positionieren zu können. Geiger und Lehmann stand deshalb heute kein neues Material zur Verfügung.

Die beiden Deutschen liegen in der Gesamtwertung auf dem zweiten und dritten Rang. Die Führung hat Daniel Blin (Automarket AF Racing Team) inne. Der polnische Ducati-Fahrer gewann bisher alle Rennen. Im Most startet der 24-Jährige nur vom 16. Platz. Im ersten Qualifying war er gestürzt und hatte dabei Glück, wenigstens eine gezeitete Runde absolviert zu haben. Dem Ducati-Fahrer geht es gut. Er wird das Rennen bestreiten, aber nur eine Aufholjagd kann ihn am Wochenende vor einem größeren Punkteverlust oder gar die Tabellenführung retten. Blins Teamkollege Marcel Brenner steht neben Geiger und Lehmann auf der dritten Startposition.

Für den vierten Startplatz qualifizierte sich Luca Göttlicher auf der einzigen MV Agusta im Feld. Damit schaffte es der Neuzugang der Marke ein weiteres Mal, das Motorrad in die Spitzengruppe zu führen. Die fünftschnellste Rundenzeit fuhr Marvin Siebdrath auf Honda. Das MCA-Team brachte mit dem Sachsen, dem Dänen Julius Ahrenkiel-Frellsen und dem Bayern Julius Caeser alle Teamfahrer in die Top Ten.

Siebdrath ist der Fahrersprecher in der EURO MOTO Supersport und hatte sich gestern in einer Besprechung gegen eine Verkürzung der Renndistanzen aufgrund der Hitze ausgesprochen. Dabei bleibt es auch. „Die Temperaturen sind grenzwertig. Das Fahren macht keinen Spaß. Aber wir betreiben hier Leistungssport und der macht eben nicht immer Spaß. Und alle 19 Fahrer haben die gleichen Bedingungen.“

Yamaha-Fahrer Luca de Vleeschauwer (Team SWPN) vervollständigt die zweite Startreihe und Jonas Folger auf der Entwicklungs-KTM (Team Freudenberg) eröffnet die dritte.

EURO MOTO Supersport, Qualifying (Top-Ten)

1. Dirk GEIGER (DEU/Yamaha)

2. Lennox LEHMANN (DEU/Yamaha)

3. Marcel BRENNER (CHE/Ducati)

4. Luca GÖTTLICHER (DEU/MV Agusta)

5. Marvin SIEBDRATH (DEU/Honda)

6. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

7. Jonas FOLGER (DEU/KTM)

8. Filip FEIGL (CHE/Yamaha)

9. Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

10.Julius Caesar RÖRIG (DEU/Honda)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: Zuda setzt die Messlatte für die Pole in Most

Stepan Zuda (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) startet beim dritten Saisonwochenende der EURO MOTO Sportbike in Most von der Pole Position. Der Lokalmatador setzte bereits im ersten Qualifying am Samstagmorgen in 1:40,146 Minuten die Bestzeit und verteidigte diese auch im zweiten Zeittraining erfolgreich. Damit sicherte sich der Tscheche vor heimischem Publikum die beste Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstagnachmittag. „Es ist hier definitiv nicht einfach zu fahren. Durch die hohen Temperaturen ist es körperlich sehr anstrengend. Umso glücklicher bin ich, dass wir das Motorrad so gut abgestimmt haben. Es funktioniert richtig gut und ich freue mich natürlich riesig, ausgerechnet hier in Most auf der Pole Position zu stehen“, sagte Zuda nach dem Qualifying.

Bruno Ieraci (RT Motorsports) qualifizierte sich mit einem Rückstand von lediglich 0,413 Sekunden auf Startplatz zwei. Direkt daneben steht Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb), dem auf seiner Aprilia RS660 lediglich drei Tausendstelsekunden auf den Italiener fehlten. Ruben Bijman (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) komplettiert die erste Startreihe, nachdem er nur 0,089 Sekunden hinter Kitzbichler blieb. Damit trennen die ersten vier Fahrer gerade einmal eine halbe Sekunde – beste Voraussetzungen für einen packenden Kampf um den Sieg.

Luis Rammerstorfer crasht in Q1 früh

Auch die zweite Startreihe ist hochkarätig besetzt. Mika Siebdrath (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) qualifizierte sich als bester Deutscher auf Rang fünf und teilt sich die Reihe mit Teamkollege Luis Rammerstorfer sowie dem tschechischen Gaststarter Troy Sovicka (Panattoni BGR Smrž Racing).

Für Rammerstorfer verlief das Qualifying dabei zweigeteilt. Der Österreicher stürzte bereits in seiner dritten Runde des ersten Zeittrainings, blieb dabei jedoch unverletzt. Auch seine Triumph Daytona 660 wurde nur leicht beschädigt, sodass einem weiteren Einsatz nichts im Wege stand. Seine zuvor gefahrene Bestzeit von 1:41,404 Minuten reichte am Ende dennoch für Startplatz sechs. Im zweiten Qualifying konnte er sich bei Temperaturen von deutlich über 35 Grad nicht mehr steigern und geht damit aus der zweiten Startreihe in das erste Rennen.

Komplettiert werden die Top Ten von Tom Kuil, Alexander Weizel und Kiyano Veijer. Das Trio startet von den Positionen acht bis zehn und dürfte alles daran setzen, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Gerade auf dem engen und überholfreundlichen Kurs in Most bieten sich dafür bereits in den ersten Rennrunden zahlreiche Möglichkeiten.

Quick-Start-Verfahren für alle Rennen

Aufgrund der hohen Temperaturen in Most wird an diesem Wochenende außerdem das reguläre Startverfahren in allen EURO MOTO-Klassen ausgesetzt. Stattdessen kommt das sogenannte Quick-Start-Prozedere zur Anwendung. Dadurch verbringen Fahrer und Teams deutlich weniger Zeit in der Startaufstellung, um die Belastung durch die Hitze so gering wie möglich zu halten.

Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike startet am Samstagnachmittag um 15:55 Uhr. Das zweite Rennen folgt am Sonntag um 11:50 Uhr. Beide Läufe werden live im Stream unter euromoto.racing/live übertragen.

EURO MOTO Sportbike, Ergebnis Qualifying (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Bruno IERACI (#8/ITA), Triumph Daytona 660
  3. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  4. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  6. Luis RAMMERSTORFER (#13/AUT), Triumph Daytona 660
  7. Troy SOVICKA (#G21/CZE), Yamaha YZF-R7
  8. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Alexander WEIZEL (#22/DEU), Aprilia RS660
  10. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Superbike: Tulovic schlägt zurück – Ducati mit Bestzeit in Most

Zwölf Fahrer waren im Superpole Pre Practice innerhalb einer Sekunde,
Lukas Tulovic führte Ducati an die Spitze.
Foto: Dino Eisele

Das Debakel von Brünn ist Geschichte. Die Ducati läuft wieder – und wie. Lukas Tulovic ist im Superpole Pre Practice die schnellste Zeit gefahren. Trotz der enormen Hitze über dem Autodrom Most war die Session ein einziges Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwölf Fahrer aus der EURO MOTO Superbike lagen am Ende innerhalb einer Sekunde.

„Er macht das schon, da bin ich zuversichtlich“, lehnte sich Matthias Moser in seinem Klappstuhl in der Box zurück. Der Teamchef von Triple M Racing Ducati Frankfurt weiß genau, was er an seinem Fahrer hat. Das Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Tulovic umrundete den Kurs auf der Ducati Panigale V4R in 1:33,039 Minuten und war damit hauchdünne 0,029 Sekunden schneller als Hannes Soomer (Masteroil Alpha Van Zon BMW).

Für Soomer war es die Rückkehr in die EURO MOTO Superbike. Der Este hatte zuletzt in Brünn gefehlt, weil er zeitgleich in der Superbike-Weltmeisterschaft den verletzten Danilo Petrucci im BMW-Werksteam vertreten hatte. Den Ausflug auf die WM-Bühne genoss Soomer sichtlich und hofft auf eine Fortsetzung. In der EURO MOTO-Gesamtwertung hat ihn der Einsatz jedoch zurückgeworfen, nachdem er beim Saisonauftakt auf dem Sachsenring aufs Podium gefahren war. Soomer wird jetzt als Gesamt-Neunter in der Superbike-Wertung geführt. Das wird er nicht so stehen lassen wollen.

Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) holte die drittbeste Zeit. Im Gegensatz zum Vorjahr machen ihm die Einheitsreifen zu schaffen. Die Honda muss darauf abgestimmt werden und die Asphalttemperaturen machen es derzeit nicht einfach.

Ebenfalls den direkten Einzug in die Superpole 2 schafften Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW), Toni Finsterbusch (GERT56 by RS Speedbikes) und Leon Orgis (ORM Racing). Im ersten freien Training hatte er wegen eines defekten Lenkkopflagers keine einzige Runde zustande gebracht und musste das Treiben auf der Strecke im Abseits beobachten.

Völlig aus der Rolle fiel Marcel Schrötter (GERT56 by RS Speedbikes). Der ehemalige Supersport-WM-Fahrer landete lediglich auf Rang elf – allerdings ebenfalls noch innerhalb einer Sekunde hinter Spitzenreiter Tulovic. Reifenprobleme und mehrere kleinere Schwierigkeiten verhinderten eine bessere Platzierung. Damit muss Schrötter am morgigen Samstag zunächst den Umweg über die Superpole 1 nehmen. Dort qualifizieren sich die drei Schnellsten für die Superpole 2, in der gemeinsam mit den sechs Bestplatzierten des heutigen Superpole Pre Practice die endgültigen Startplätze in den ersten drei Reihen für die beiden Rennen am Sonntag vergeben werden.

Superpole Pre Practice (Top-Ten)

1. Lukas TULOVIC (Ducati/DEU)

2. Hannes SOOMER (BMW/EST)

3. Florian ALT (Honda/DEU),

4. Markus REITERBERGER (BMW/DEU)

5. Toni FINSTERBUSCH (BMW/DEU)

6. Leon ORGIS (BMW/DEU)

7. Twan SMITS (Yamaha/NLD),

8. Jan-Ole JÄHNIG (BMW/DEU)

9. Soma GÖRBE (BMW/HUN)

10.Kevin ORGIS (BMW/DEU)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek