Samstag, 9. Mai 2026

Superbike: Tulovic macht eine erste Ansage

Lucas Tulovic unterstreicht schon im Training seine Favoritenrolle
Foto: Jens Hawrda

Die Ducati Panigale V4R von Lukas Tulovic rennt wie verrückt. Der Titelverteidiger in der Superbike-Klasse hat im Superpole Pre-Practice auf dem Sachsenring nichts anbrennen lassen und Florian Alt (Honda) um 0,046 Sekunden abgehängt. Marcel Schrötter (BMW) wurde Dritter. Markus Reiterberger (BMW) stürzte und stand zum Schluss als Achter auf der Zeitenliste.

Reiterberger (#28) glänzte zum Saisonauftakt in den Trainingssessions, aber im Superpole Pre-Practice flog der Bayer ab. Verloren ist für den vierfachen Meister aber nichts. Heute qualifizierten sich in haargenau 30 Minuten die schnellsten sechs Fahrer direkt für die Superpole 2, in der die vordersten Startpositionen ausgefahren werden. Reiti hat sein Abo also noch nicht gebucht. Aber drei Fahrer kommen noch aus dem verbliebenen Feld dazu, die morgen als Schnellste in der Superpole 1 ermittelt werden.

Aus der Superpole 2 ergeben sich die Startplätze 1 bis 9. Die nachfolgenden Startpositionen ergeben sich der Reihenfolge nach aus den Superpole 1-Ergebnissen. Den Startplatz haben die Fahrer für beide Rennen inne.

Für Christoph Beinlich (#71) ist das Feld an der Spitze kein Thema. „Fast alle von den Jungs fahren ständig zu Tests oder sitzen zumindest auf einem Motorrad. Da kann ich nicht mithalten. Für mich zählt der Spaßfaktor“, sagt der BMW-Fahrer aus dem Familien-Team. „Zur EURO MOTO gibt es auch keine Alternative, allein schon die vier WM-Rennstrecken Sachsenring, Brünn, Most und Assen sind interessant.“

Ergebnis Superpole Pre-Practice (Top-Five)

1. Lukas TULOVIC (DEU/Ducati), 

2. Florian ALT (DEU/Honda), 

3. Marcel Schrötter (DEU/BMW), 

4. Hannes SOOMER (EST/BMW), 

5. Jan-Ole JÄHNIG (DEU/BMW)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: Drei Ausfälle vor dem Saisonauftakt am Sachsenring

Die Sportbike Klasse der EURO MOTO startet an diesem Wochenende auf dem Sachsenring in ihre neue Saison und präsentiert sich 2026 internationaler denn je. Insgesamt 23 Fahrer aus neun Nationen sind für die noch junge Klasse eingeschrieben. Zum Auftakt müssen allerdings gleich mehrere Piloten passen.

Besonders bitter trifft es den Niederländer Rick Kooistra, der in diesem Jahr zu den Titelkandidaten zählt. Der 25-Jährige aus dem Team SRTD Pearl Gebben zog sich am vergangenen Wochenende bei einem Training einen Schlüsselbeinbruch zu und musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. „Wir prüfen aktuell die besten und schnellsten Möglichkeiten für meine Genesung, damit ich zum zweiten Saisonlauf in Brünn wieder in die Startaufstellung zurückkehren kann.“, erklärte der Niederländer wenige Tage vor dem Saisonauftakt.

Auch aus deutscher Sicht gibt es vor dem ersten Rennwochenende Rückschläge. Sven Seidler vom Team ViVa by Peuker & Streeb hat seine Teilnahme am Sachsenring ebenfalls zurückgezogen. Der 29-Jährige nannte persönliche und gesundheitliche Gründe für seinen vorzeitigen Rückzug, blickt aber bereits nach vorne. „Voraussichtlich in Oschersleben im Juli werde ich wieder startklar sein“, so der Baden Württemberger aus Zaberfeld Leonbronn.

Damit fehlt bereits der erste deutsche Fahrer im Feld. Noch unklarer ist die Situation bei Korbinian Brandl (RBR-Racing). Der Aprilia Pilot wird am Sachsenring ebenfalls nicht an den Start gehen. Gründe für die Absage wurden bislang nicht bekannt gegeben. Ob der Oberndorfer beim nächsten Rennwochenende in Most zurückkehrt, ist aktuell offen.

Durch die Ausfälle von Seidler und Brandl schrumpft das deutsche Aufgebot in der Sportbike Klasse am Sachsenring deutlich zusammen. Mit Alexander Weizel (Weizel Racing), Micky Winkler (WSC-Racing) und Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) bleiben nun noch drei deutsche Fahrer übrig, die beim Saisonauftakt die deutschen Farben vertreten.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Freitag, 8. Mai 2026

Superbike: Schrötter ist froh, dass der Sachsenring zuerst dran ist

Neue Serie, neues Team, neues Motorrad: Marcel Schrötter gibt sich vor der Premiere
in der EURO MOTO Superbike optimistisch.
Foto: GERT56 by RS Speedbikes

Bei Marcel Schrötter sollte es gut laufen, auch wenn er lieber noch ein paar Testtage mehr absolviert hätte. Das sagt der 33-jährige Bayer selbst. Am kommenden Wochenende (8. bis 10. Mai) schlägt der bisherige WM-Fahrer ein weiteres neues Kapitel in seiner Karriere auf – wenn er auf dem Sachsenring sein Debüt in der hart umkämpften EURO MOTO Superbike gibt.

Ein letzter Test vor dem Saisonauftakt vor einer Woche auf der Rennstrecke im tschechischen Most verlief ohne Probleme. Hinzu kommt, dass der Sachsenring eine Strecke ist, die Schrötter sehr gut kennt. Das stimmt den Oberbayern, der im Team GERT56 by RS Speedbikes eine BMW M 1000 RR fährt, sehr optimistisch. Seine Startnummer in Deutschlands höchster Rennsportklasse ist die „6“.

„Ich bin echt gespannt auf das Kräfteverhältnis in der Superbike-Klasse“, fiebert Schrötter dem Saisonauftkt entgegen und meint: „Für mich ist praktisch alles neu: die Meisterschaft, das Fahrerlager, die Konkurrenten, das Motorrad und in gewisser Weise auch der Wechsel auf 1000 ccm. Bisher habe ich mich gut eingelebt, auch wenn ich mich mit dem Motorrad, wie es in der EURO MOTO eingesetzt wird, noch nicht hundertprozentig wohlfühle. Wir haben einige Testkilometer absolviert und gute Arbeit geleistet, aber ein oder zwei weitere intensive Testtage hätten nicht geschadet. Der Saisonauftakt am Sachsenring kommt mir jedoch entgegen. Ich kenne die Strecke sehr gut. Es wäre schwieriger, wenn wir zum Beispiel in Oschersleben starten würden. Es sollte also gut laufen. Ich hoffe, dass viele Fans – nicht nur meine, sondern von allen Fahrern – zur EURO MOTO-Premiere zum Sachsenring kommen.»

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Jetzt geht´s los: EURO MOTO-Auftakt auf dem Sachsenring

Foto: Jens Hawrda

Noch schneller, noch enger, noch reizvoller. Die neue EURO MOTO startet vom 8. bis 10. Mai 2026 durch und gibt ihr Debüt auf dem traditionsreichen Sachsenring. Allein schon der Beginn auf dem Grand-Prix-Kurs ist ein klares Statement. Wie üblich werden bei den Rennen im deutschen Motorradmekka auch etliche einheimische Fahrer am Start sein. Und weil am Sonntag Muttertag ist, gibt es für jede Mutti eine Praline der besonderen Art. Das Geschenk ist ein unvergessliches Erlebnis.

Die neue Marke EURO MOTO auf dem Sachsenring markiert den Beginn einer neuen Ära im europäischen Motorradrennsport. In ihr wird die bisherige Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) konsequent weiterentwickelt. Die Motor Presse Stuttgart setzt als Promoter den Anspruch, die attraktivste Rennserie Europas zu etablieren – mit neuen Maßstäben, frischen Impulsen und maximaler Leidenschaft für den Sport. Die EURO MOTO ist ein Schritt in die Zukunft für Teams, Fahrer, Sponsoren und Fans.

Action, Nervenkitzel, Stimmung auf und neben der Rennstrecke – das ist der Grund, weshalb tausende Zuschauer zum Sachsenring pilgern. Die EURO MOTO Superbike liefert als höchste deutsche Motorradklasse entsprechend ab. Fahrer wie der Titelverteidiger Lukas Tulovic (Ducati) oder Florian Alt (Honda), Markus Reiterberger (BMW) und Twan Smits (Yamaha) gehen für ihre Motorradmarken bis an die Grenze des Machbaren. Über 200 PS und schneller als 300 km/h sorgen sie für Gänsehautmomente. Etwa zehn Fahrer haben Chancen auf einen Podiumsplatz und die Anspannung ist enorm, welcher von ihnen als Erster in die erste Kurve sticht und wer am Ende als Erster im Ziel ist.

Mittendrin ist das Team GERT56 by RS Speedbikes aus dem sächsischen Pirna, das sich nach dem Tod seines Teamchefs neu aufgestellt hat und mit drei Hochkarätern anrückt. Marcel Schrötter, der zuletzt in der Supersport-Weltmeisterschaft fuhr, ist dabei zusätzlich ein medialer Clou. Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig, die beide aus dem Dunstkreis des Sachsenrings stammen, gehören in die EURO MOTO Superbike wie das Feuer zur Flamme. Schafft es „Fibu“ in diesem Jahr endlich, den ersten Sieg in der Klasse zu holen? Sieger der Herzen ist er schon lange, aber er will auch wenigstens ein Mal wirklich gewinnen.

Euro-Moto Supersport

In der etwas kleineren Supersport-Klasse fährt Lennox Lehmann aus Dresden um den Titel. Der 20-Jährige hat gleich zwei Aufgaben: Podiumsplätze holen und den Triumph-Zug der neuen Yamaha YZF-R9 einleiten, die in der Weltmeisterschaft bereits große Erfolge gefeiert hat. Gemeinsam mit seinem hessischen Teamkollegen Dirk Geiger soll er auf in der EURO MOTO die Konkurrenz auf Ducati, Kawasaki, Honda, Triumph und MV Agusta bezwingen. Die Kontrahenten kommen aus sechs Ländern, allein vier aus dem benachbarten Tschechien.

Euro-Moto Sportbike

Einen regelrechten Boom erlebt die erst vor einem Jahr eingeführte Sportbike-Klasse. In ihr werden Motorräder wie die Triumph Daytona 660, Aprilia RS 660, Kawasaki ZX-6R 636 und Yamaha YZF-R7 an den Start geschoben. Bereits ab 15 Jahren wird hier Racing auf Top-Niveau geboten. Die kleinste EURO MOTO-Klasse hat in diesem Jahr das größte Fahreraufgebot. Sie gilt als optimale Vorbereitung für einen späteren WM-Einstieg. Eine Hausnummer in diesem Haifischbecken zu werden, das ist der Plan von Mika Siebdrath aus Wildenfels – analog der Erfolgsgeschichte seines älteren Bruders Marvin, der in der Supersportklasse fährt. Schnitzel-Fan Mika ist 17 Jahre alt und kann die Premiere auf dem Sachsenring kaum erwarten. Hinter ihm steht das renommierte Team Freudenberg PALIGO Racing aus Bischofswerda.

EURO MOTO auf dem Sachsenring – das ist ein Fest aus Geschwindigkeit und Begeisterung in Verbindung mit den Fans. Die würzige Garnitur um die Prädikatsklassen bieten der Kawasaki ZX-6R Cup, der ADAC Junior Cup und der Moto4 Northern Cup. Das Rennwochenende bietet eine pralle Packung an feinstem Motorsport.

Eine Praline für alle Mütter

Ein besonderes Highlight ist am Sonntag: Muttertag. EURO MOTO sagt Danke – mit einer „Praline“ der besonderen Art. Alle Mütter erhalten freien Eintritt inklusive Fahrerlager-Zugang und Fan Walk. Muttertag heißt: nicht nur zuschauen, sondern mittendrin sein. Es ist ein Geschenk, das Erlebnis und Emotion verbindet. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren haben ebenfalls freien Eintritt.

EURO MOTO am Sachsenring – das ist nicht nur Rennsport. Das ist ein Versprechen. An die Zukunft. An den Nervenkitzel. Und an alle, die ihn spüren wollen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Donnerstag, 7. Mai 2026

DTM: Hart erarbeitete Punkte für TGI Team by GRT im Red Bull Ring

  • Mirko Bortolotti wird beim DTM-Debüt des Lamborghini Temerario GT3 zweimal bestplatzierter Lamborghini-Fahrer
  • TGI Team by GRT erfreut sich bei seinem Heimrennen in Österreich auf große Zuschauerzahlen
  • Gottfried Grasser: "Wir haben einige Bereiche identifiziert, an denen wir arbeiten können"

#63 Mirko Bortolotti / Lamborghini Temerario GT3 / TGI Team by GRT
Foto: ADAC-Motorsport

Für TGI Team by GRT fand das erste von acht Rennen im diesjährigen DTM-Kalender vom 24. bis 26. April statt. Zum ersten Mal in der Geschichte der ikonischen Meisterschaft fand der Saisonauftakt im Red Bull Ring statt, der sich unmittelbar in der Nähe des Hauptquartiers des Teams in St. Margarethen befindet. Sportlich betrachtet stellte das Heimrennen eine große Herausforderung für Gottfried Grassers Team und deren zwei neue Lamborghini Temerario GT3 dar. Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti machte am Samstag erneut das Unmögliche möglich und beendete nach einer Rückkehr aus einer schwierigen Position die Punkte. Wie sein Teamkollege erlebte Maximilian Paul in beiden Rennen die Zielflagge und sammelte damit auch wertvolle Kilometer für die Weiterentwicklung des neuen GT3-Fahrzeugs von Lamborghini.

Im vergangenen Jahr kämpfte TGI Team by GRT mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO2 um die DTM-Meisterschaft, sicherte sich einen Sieg und zwei Podestplätze. In dieser Saison ist das Team eines von nur zwei in der DTM, die den Nachfolger des legendären Huracán GT3 einsetzen. Die Testfahrten auf dem 4,326 Kilometer langen Red Bull Ring in der Woche vor dem Saisonauftakt zeigten bereits, dass 2026 ein Lernjahr mit dem Temerario GT3 werden würde.

Das erste Rennwochenende fand bei herrlichem Frühlingswetter statt, mit Sonnenschein und Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius, vor 51.000 Zuschauern. Im hochkarätigen DTM-Feld von 21 Fahrern belegte Mirko Bortolotti in beiden Qualifikationssitzungen den höchstplatzierten der vier Lamborghini-Fahrer. Die Startpositionen 17 und 18, mit einem Abstand von etwa acht Zehntelsekunden zur Pole-Position, bestätigten die Ergebnisse der Vorbereitungstests. Maximilian Paul belegte in den Qualifikationssitzungen die Plätze 21 und 20.

Im ersten Rennen über 38 Runden erzielte Mirko Bortolotti erneut das bestmögliche Ergebnis gegen alle Widrigkeiten. Zur Halbzeit lag der 36-jährige Italiener aufgrund einer Strafrunde auf Platz 20. In den Schlussphasen kämpfte er sich innerhalb von acht Runden von Platz 18 auf Platz 13 vor. Nach einer Strafe gegen einen Rivalen rückte er in der Endwertung um einen Platz nach oben und sicherte sich vier Meisterschaftspunkte auf Platz 12. Maximilian Paul verbrachte fast das gesamte Rennen in enger Nähe zu seinem Teamkollegen, doch der 26-Jährige aus Dresden verpasste nur knapp die Punkte und beendete den 16. Platz. Im Rennen am Sonntag erzielte Mirko Bortolotti erneut das beste Ergebnis aller Lamborghini-Fahrer, blieb aber diesmal mit leeren Händen und belegte den 16. Platz. Maximilian Paul belegte den 20. Platz.

TGI Team by GRT heißt Familie, Freunde und Partner im Red Bull Ring willkommen

Abseits der Strecke waren die Rennen im Red Bull Ring erneut geprägt vom Heimspiel-Feeling für TGI Team by GRT. Auf der Strecke, nur zehnminütige Fahrt vom Grasser Racing Workshop entfernt, begrüßte das Team nicht nur Familie und Freunde, sondern auch 200 Gäste von anderen Partnern und Sponsoren. Die meisten davon wurden von TGI AG bereitgestellt, einem langjährigen Teampartner von GRT und seit 2025 auch Titelsponsor.

Auch die Gäste von Grapos Softdrinks und MEYLE genossen das Erlebnis. Der österreichische Getränkehersteller unterstützt das Team seit 2020 treu, während das in Hamburg ansässige Automobilunternehmen als Partner von Maximilian Paul seine Karriere voranbringt. Im erstklassigen TGI Hospitality-Bereich erlebten sie den Nervenkitzel des DTM aus nächster Nähe mit seinen spektakulären GT3-Fahrzeugen. Neben Meet-and-Greets mit den Fahrern brachte DJ Wolfram Amadeus die Gäste mit seiner Musik in Stimmung. Die Models der jungen Fitnessmarke Gtrix verliehen dem Fahrerlager ebenfalls einen Farbtupfer.

Stimmen zum Rennwochenende

Mirko Bortolotti: "Wir können uns nur auf die Dinge konzentrieren, die in unseren Händen liegen, und von dieser Seite aus bin ich sehr zufrieden und stolz auf die Arbeit, die wir gemeinsam mit dem Team geleistet haben. Wir haben an beiden Tagen das absolut Maximum erreicht, indem wir auf den Plätzen 12 und 16 landeten – und einige Punkte erzielten, was ein unglaubliches Ergebnis ist, wenn man die Dinge ins rechte Licht rückt."

Maximilian Paul: "Nach dem Wochenende ist das Einzig Vernünftige für mich, mich auf das Positive zu konzentrieren – und das ist das Team, das hervorragend arbeitet und wirklich eng zusammenarbeitet. Die ganze Atmosphäre ist auch großartig, alle unsere Partner stehen direkt hinter uns. Vor allem TGI, und für mich persönlich auch MEYLE. Jetzt müssen wir dranbleiben, damit wir gemeinsam mit Lamborghini so schnell wie möglich einen großen Schritt nach vorne machen können. Wir alle verdienen Besseres, als das das erste Wochenende im Red Bull Ring uns gebracht hat."

Gottfried Grasser, Teamchef: "Der Red Bull Ring ist für uns immer ein besonderes Erlebnis, und auch diesmal war es ein wunderbares Heimrennen. Wir hatten eine unglaubliche Zuschauermenge. Ich war wirklich beeindruckt, wie voll es am Samstag schon war. Es war natürlich besonders für unsere Partner und Freunde von der TGI AG. In dieser Hinsicht war es eine erfolgreiche Veranstaltung für sie und alle unsere Gäste. Was das Ergebnis angeht, waren wir natürlich nicht zufrieden. Wir hatten bereits während der Tests und beim Saisonauftakt der GT World Challenge gesehen, dass es mit unserem Auto etwas knifflig werden würde. Bisher ist es uns nicht gelungen, die Lücke zu schließen. Wir haben einige Bereiche identifiziert, an denen wir arbeiten können, und konzentrieren uns nun darauf, um das Paket vor Zandvoort zu verbessern. Wir gehen Schritt für Schritt vor. Andererseits ist im Moment relativ klar, dass wir noch nicht auf dem neuesten Stand sind und das so schnell wie möglich ändern müssen."

Quelle: www.grasser-racing.com