Mittwoch, 3. September 2025

IDM Superbike: Jan Mohr gibt sein Comeback mit Vollgas

Jan Mohr, Yamaha R1 #5
Foto: Jens Hawrda

Der österreichische IDM Superbike-Pilot Jan Mohr feiert nach wochenlanger Genesungspause sein Comeback in der IDM Superbike. Der Stammfahrer des SWPN-Teams kehrt beim Öhlins-IDM-Lauf auf dem Nürburgring in den Sattel der Yamaha YZF-R1 zurück.

Bei der IDM-Runde im tschechischen Most vor anderthalb Monaten war Mohr im zweiten und auch dritten freien Training gestürzt. Der 27-Jährige verlor danach kurzzeitig das Bewusstsein. „Das war heftig, denn ich bin beide Male auf den Kopf gefallen. Mein Helm war zerstört“, erinnert er sich.

Es wurde von einer leichten Gehirnerschütterung ausgegangen. Im Krankenhaus zeigte das sofort durchgeführte CT keinen alarmierenden Befund, dennoch litt Mohr auch zwei Wochen nach dem Unfall noch unter anhaltenden Beschwerden.

Trotz der Probleme reiste er nach Japan, um beim prestigeträchtigen Langstrecken-Rennen in Suzuka an den Start zu gehen. Doch bereits nach drei Runden musste er das Vorhaben abbrechen. „Es ging nicht.“ Eine anschließende MRT-Untersuchung zu Hause in Österreich brachte erneut keinen auffälligen Befund.

In der vergangenen Woche gab Mohr schließlich Entwarnung: Er ist symptomfrei und bereit, wieder voll ins Renngeschehen einzusteigen. Damit steht seinem Start in der IDM Superbike nichts mehr im Wege. „Natürlich habe ich viel verpasst“, bedauert er, „aber zum Glück haben wir auf dem Nürburgring mit dem zusätzlichen Testtag am Donnerstag die Chance, etwas aufzuholen. Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung wünsche ich mir schon.“ Nach seiner Verletzungspause wird Mohr keinen Zentimeter zurückstecken: „Nach zwei Runden gibt die Hand automatisch wieder Vollgas.“

Bei der letzten Veranstaltung auf dem TT Circuit Assen hatte das Team SWPN mit Dominique Aegerter einen Gastfahrer aus der Superbike-Weltmeisterschaft engagiert. Der Schweizer gilt als Koryphäe im Rennsport und ist zweifacher Supersport-Weltmeister. Er führte die Yamaha zu einem Sieg.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

IDM Sportbike: Aus für das Aprilia-Team mit Micky Winkler

Nach seiner Premiere in der IDM Sportbike in Assen wird es keinen weiteren Einsatz mehr für Micky Winkler auf der Aprilia RS 660 geben. Das WSC-Racing Team by Aprilia beendet die Saison vorzeitig.

Nur wenige Tage vor dem Öhlins-IDM-Lauf auf dem Nürburgring überschlagen sich die Ereignisse. Das Feld in der IDM Sportbike schrumpft. Nach dem verletzten Anton Södergren (Triumph Germany Racing) ist jetzt auch Micky Winkler abgemeldet. Der 23-jährige Thüringer aus der Rennstadt Schleiz wurde gestern an der linken Hand operiert und ist damit außer Gefecht.

Seinem Einstieg ins WSC-Racing Team vor knapp drei Wochen in den Niederlanden hatte Winkler mit einem Top Ten-Platz geglänzt, obwohl der Veranstaltung nur ein einziger Testtag vorausgegangen war. In der German Twin Trophy in der darauffolgenden Woche auf seiner Heimstrecke in Schleiz wollte er die Aprilia RS 660 besser kennenlernen. Im ersten Wertungslauf stürzte er bei wechselnden Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen in Führung liegend in der ersten Runde. Winkler zog sich einen komplizierten Bruch der linken Hand zu. Damit ist nicht nur der Öhlins-IDM-Lauf auf dem Nürburgring gestrichen, sondern auch das große Hockenheim-Finale.

Teamchef Roland Matthes nimmt die Situation mit Fassung auf: „Das Wichtigste ist, dass sich Micky nicht schwerer verletzt hat und wieder gesund wird. Wir hatten mit ihm eine ordentliche Premiere in Assen und würden gerne mit ihm weitermachen. Wir wollen uns bald zusammensetzen und über die Saison 2026 sprechen.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

IDM Sportbike: Triumph-Pilot Södergren nun auch verletzt

Anton Södergren, Triumph Daytona 660 #87
Foto: Jens Hawrda

Das Team Triumph Germany Racing kommt nicht zur Ruhe. Nach der Verletzung von Titelanwärter Oliver Svendsen, der sich während der Sommerpause beim Training mehrfach Schien- und Wadenbein brach und daher vor zwei Wochen in Assen nicht starten konnte, hat es nun Teamkollege Anton Södergren erwischt.

Der 21-jährige Schwede aus Västerås verletzte sich am vergangenen Wochenende am Fuß. „Ich war beim Motocross-Training, sprang über einen Hügel und kam dabei falsch auf. Ich flog über den Lenker und bin leider auf meinen Fuß gefallen“, berichtet Södergren, der seitdem im Krankenhaus liegt. „Aktuell warte ich darauf, am Donnerstag operiert zu werden. Leider kann ich daher nicht am Nürburgring starten“, ergänzt der Schwede. „Natürlich bin ich traurig, dass ich dieses Wochenende nicht fahren kann. Aber es ist, wie es ist, und ich versuche, positiv zu denken.“ Ob er allerdings bis zum Saisonfinale in Hockenheim in drei Wochen (26. bis 28. September) wieder einsatzbereit ist, kann noch nicht abgeschätzt werden.

Für Triumph Germany Racing ist die nächste Hiobsbotschaft ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin turbulenten Saison. Hoffnung besteht jedoch, dass Oliver Svendsen am Nürburgring wieder fit genug ist, um starten zu können – die finale Entscheidung liegt jedoch noch bei der Rennärztin, die das „Go“ oder „No“ am Donnerstag in der Eifel geben wird.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann

Dienstag, 2. September 2025

Frischer Wind: Premiere auf dem Salzburgring

  • Auslandsgastspiel in Österreich mit Leo Pichler und Tim Hütter als Lokalmatadoren
  • DTM Team Dörr Motorsport und Neuhofer Racing mit Gaststart im ADAC GT Masters
  • Alle Rennen vom Salzburgring live auf Sport1.de, Joyn, ServusTV ON und Youtube

Die Fahrerlager-Kurve ist das Highlight des Kurses für viele Piloten
(Foto: Manuel Mackinger)

Rückkehr aus der Sommerpause mit einer Premiere: Das ADAC GT Masters gastiert vom 5. bis 7. September auf dem Salzburgring in Österreich – zum ersten Mal in der 19-jährigen Geschichte der Rennserie. Beim zweiten Auslandsgastspiel der Saison werden vor den Toren der Mozartstadt zwei Endurance-Läufe ausgetragen. Am Sonntag überträgt Sport1 das Rennen ab 14:45 Uhr live im TV. Darüber hinaus gibt es die Rennaction am Samstag und Sonntag ab 14:50 Uhr live auf sport1.de, Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports im Stream und abends auf Sky Sport als Aufzeichnung.

Highspeed inmitten der Natur

Der Salzburgring bietet die perfekte Kombination aus Speed und Idylle. Malerisch gelegen zwischen Wiesen und Bäumen liegt die 4,255 km lange Highspeed-Strecke mit sechs Links- und sechs Rechtskurven nur knappe zehn Kilometer von Salzburg entfernt. Direkt nach dem Start wartet eine enge Schikane auf die Piloten, ansonsten geht es schnell zu – auch in den Kurven. „Am Salzburgring ist Topspeed das Entscheidende, weil es viele lange Geraden gibt. Die Strecke macht richtig Spaß, hat aber auch ihre Tücken. Gerade die Fahrerlager-Kurve ist extrem schnell und wird im Rennen sicher für Spannung sorgen“, erklärte Leo Pichler (23/AT/Razoon – more than racing). Der Österreicher misst dem Qualifying große Bedeutung bei, da aus seiner Sicht das Überholen schwierig werden wird.

Das ADAC GT Masters fährt zum ersten Mal auf dem Salzburgring
(Foto: Salzburgring)

Die sogenannte Fahrerlager-Kurve – eine lange Rechtskurve nach der Gegengeraden – sorgte auch bei anderen Piloten für Begeisterung. Die Ideallinie führt von ganz links nach ganz rechts und wieder nach links und das bei sehr hoher Geschwindigkeit. „Wir haben dort einen Speed von rund 245 km/h. Das ist eine der schnellsten Kurven, die ich jemals gefahren bin. Wirklich sehr anspruchsvoll und es wird spannend im Rennen, wie dort alle durchkommen werden“, schilderte Jannes Fittje (26/Langenhain/SR Motorsport by Schnitzelalm), der im Mercedes-AMG GT3 am Salzburgring angreifen wird.

Lokalmatador Tim Hütter (Liqui Moly Team Engstler by GRT) wird am Salzburgring sein zweites Rennwochenende im ADAC GT Masters bestreiten. Der 18-Jährige aus Gallneukirchen bei Linz hatte bereits zwei Testtage im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf dem Kurs und kann sein Heimrennen kaum erwarten: „Ich war früher als Zuschauer vor Ort und jetzt fahre ich dort selbst Rennen. Die Strecke liegt mitten im Wald und bietet eine etwas andere Rennatmosphäre. Eine Mischung aus engen Kurven und langen Geraden in Kombination mit der engen Strecke macht es schwierig zu überholen. Generell kann man sagen, dass die Strecke sehr eigen ist, aber trotzdem echt cool!“

Feld wächst durch starke Gaststarter im McLaren und Porsche

Bei der Premiere auf dem Salzburgring werden zwei Teams als Gaststarter zum starken Feld des ADAC GT Masters stoßen. Die DTM Mannschaft von Dörr Motorsport wird mit dem McLaren 720S GT3 EVO eine weitere prestigeträchtige Marke ins Portfolio des ADAC GT Masters bringen. Am Steuer wechseln sich DTM Pilot Ben Dörr (20/Butzbach) und Guilherme de Oliveira (20/POR) ab. Obwohl Dörr Motorsport und Ben Dörr viel Erfahrung mit dem McLaren aus der DTM mitbringen, fehlt diese in Hinblick auf den Salzburgring. Deshalb sieht das Team den Gaststart eher als Abenteuer und dämpft die Erwartungen. „Jede Serie hat ihre eigenen Gesetze und im ADAC GT Masters treten sehr professionelle Teams und Fahrer an. Es wäre vermessen zu glauben, dass wir beim ersten Start direkt vorne mitfahren“, erklärte Motorsportdirektor Jochen Albig. Am nötigen Ehrgeiz fehlt es dem Team aus Frankfurt aber keineswegs. „Jeder Motorsportler geht an den Start, um vorne dabei zu sein.“

Das möchte auch Neuhofer Racing als zweiter Gaststarter. Das im Westen von München ansässige Team von Neuhofer Rennsport setzt in Kooperation mit Herberth Motorsport auf ein Line-up mit ADAC GT Masters-Erfahrung. Felix Neuhofer (28/AT) und Alfred Renauer (40/Jedenhofen) werden sich den Porsche 911 GT3 R teilen. Felix Neuhofer hat am Nürburgring einen Gaststart mit Joos Sportwagentechnik absolviert und wird nun mit Renauer, der schon 37 Starts im ADAC GT Masters vorzuweisen hat, am Salzburgring angreifen. „Mit den Renauer-Brüdern verbindet uns bereits eine lange und sehr intensive Freundschaft. Dadurch kam das ganze Projekt zustande und jetzt freue ich mich, dass wir zusammen am Salzburgring an den Start gehen können“, so Neuhofer. „Die Strecke fühlt sich zudem für uns wie ein Heimrennen an. Denn der Salzburgring ist nur knappe zwei Stunden Autofahrt entfernt von unserer Firma.“

Spannung im Titelkampf: Vier verschiedene Marken in der Meisterschaft vorne

Zum Start in die zweite Saisonhälfte beginnt auch der Blick auf die Gesamtwertung stetig spannender zu werden. Aktuell haben Salman Owega (20/Köln)/Finn Wiebelhaus (19/Obertshausen/beide Haupt Racing Team) in ihrem Ford Mustang GT3 13 Punkte Vorsprung auf Tim Zimmermann (28/Langenargen)/Leyton Fourie (19/RSA/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Auf Rang drei liegt mit Max Reis (18/Ramstein/Haupt Racing Team) ein weiterer Mustang-Pilot, gefolgt vom Fahrerduo Leo Pichler/Simon Birch (18/DNK) vom österreichischen Porsche-Team Razoon – more than Racing, die zu Beginn der Saison die Tabellenführung innehatten. Die Top-5 werden vom Markenkollegen Fach Auto Tech komplettiert, die mit Alexander Schwarzer und Alexander Fach am Nürburgring ein Rennen gewonnen haben.

Das 80-minütige Endurance-Format mit zwei Boxenstopps, das am Salzburgring zum dritten und letzten Mal in dieser Saison gefahren wird, kam bisher den Tabellenführern entgegen. Sie gewannen das letzte Rennen und standen bei weiteren zwei Langstrecken-Läufen auf dem Podium. „Wir hoffen, dass wir ähnlich konkurrenzfähig wie in der ersten Saisonhälfte sein werden. Aber das sehen wir natürlich erst am Rennwochenende selbst“, erklärte Ford-Pilot Wiebelhaus. „Wir gehen mit der Erwartung ins Wochenende, gute Punkte für die Meisterschaft einzufahren und hoffentlich ums Podium kämpfen zu können.“

Diese Erwartung hat auch Zimmermann, der sich gute Chancen für das Wochenende am Salzburgring ausrechnet. „Wir stehen mitten im Titelkampf und haben gezeigt, dass wir es können“, so der 28-jährige Pilot von FK Performance Motorsport. „Schlussendlich muss in den Endurance-Rennen viel zusammenkommen, dass es erfolgreich wird, aber ich bin guter Dinge und freue mich auf die neue Strecke. Sie ist ziemlich schnell, was dem BMW normalerweise liegen sollte.“


Vorschau IDM Rennwochenende Nürburgring

Foto: Jens Hawrda

Auch wenn das Eifelwetter launisch ist – ein heißes Wochenende steht bevor. Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) macht vom 5. bis 7. September 2025 Halt auf einer der legendärsten Rennstrecken der Welt: dem Nürburgring. Der Öhlins-IDM-Lauf ist die vorletzte Station des IDM-Kalenders. Er verspricht hochkarätige Zweikämpfe und atemberaubende Überholmanöver in sieben Klassen. Fällt am Fuße der 850 Jahre alten Nürburg vielleicht sogar schon eine Vorentscheidung im Titelkampf in Deutschlands höchster Serie im Motorradrennsport?

IDM Superbike: Kann Florian Alt gegenhalten

Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) führt die IDM Superbike mit 15 Punkten Vorsprung vor seinem größten Verfolger Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) an. „Tulo“ hat auf der Ducati Panigale V4R die letzten vier Rennen voll gepunktet und stellt in der Königsklasse einen Rekord nach dem anderen auf. Doch für Florian Alt, den einzigen Honda-Fahrer im Feld, ist der Zug längst noch nicht abgefahren. 100 Punkte sind noch zu vergeben. „Ich werde alles geben, was in unserer Macht steht“, Alt ist absolut gewillt, die Krone nach einem Jahr Abstinenz wieder ins Honda-Lager zu holen. Es hilft nur eins, um sich gegen den Hauptkonkurrenten auf der Ducati aufzubäumen: „Noch später bremsen.“

Als Gesamt-Dritter reist Hannes Soomer (Masteroil Alpha Van Zon BMW) aus Estland an den Ring. Der 27-Jährige kommt theoretisch ebenfalls für den Titelgewinn in Frage, aber er hat auch genug mit seinen BMW-Markenkollegen Toni Finsterbusch (GERT56 by RS Speedbikes) und dem Argentinier Leandro Mercado (Masteroil Alpha Van Zon BMW) zu tun, die nur knapp hinter ihm sind.

IDM Supersport: Kann Dirk Geiger den Spieß umdrehen?

In der kleineren IDM Supersport hat sich der Österreicher Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler) ein Polster von 19 Punkten Vorsprung geschaffen. Er ist auf Yamaha der Titelverteidiger, darf sich aber keinen Fehler leisten, wenn er die Krone nach Hause bringen will. Denn der Weg zum Titel führt über den Deutschen Dirk Geiger (MCA Racing), der nach einer Disqualifikation wichtige Punkte verloren hat und heiß darauf ist, zurück an die Tabellenspitze zu kommen. Der Honda-Fahrer wird keine Gelegenheit auslassen, auch nach dem fünften Saisonsieg und mehr zu greifen. Der Belgier Luca de Vleeschauwer (Track and Trades Wixx Racing) und Daniel Blin (AF Racing) aus Polen spielen eine bedeutende Rolle im Titeldrama. Die beiden Ducati-Fahrer entpuppen sich immer wieder als Überraschungspakete.

IDM Sportbike: Punkte-Gleichstand an der Spitze

Die Klasse ist ein echter Kracher. Oliver Svendsen, der fünffache Laufsieger und Titelfavorit, humpelte vor zweieinhalb Wochen bei der letzten Veranstaltung in Assen mit einer Orthese am linken Bein durchs Fahrerlager. Er war kurz zuvor bei einer privaten Rennveranstaltung schwer gestürzt und hatte sich verletzt. Das Triumph Germany Racing Team musste tatenlos zusehen, wie Svendsens komfortabler 40-Punkte-Vorsprung in der Meisterschaft innerhalb weniger Stunden gegen Null schrumpfte. Mit seinem größten Meisterschaftskonkurrenten Iñigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsports) herrscht jetzt Gleichstand. Auf dem Nürburgring soll der 21-jährige Däne wieder am Start sein. „Die Rennärztin aus Assen ist auch in der Eifel im Einsatz. Sie hat gesagt, dass Oliver fahren darf, wenn er eine Treppe hoch- und runterlaufen kann. Die Beweglichkeit des Beins muss gewährleistet sein“, weiß sein Technik-Chef. Daran wird es vermutlich nicht scheitern. Wenn es hart auf hart kommt, könnte aber auch Petr Svoboda (WRP Racing) der lachende Dritte auf dem Nürburgring sein. Der Aprilia RS 660-Racer aus Tschechien stand dieses Jahr bereits sechs Mal auf dem Siegerpodest, nur noch nicht ganz oben.

IDM 2025: Viele Rennen und ein Sahnehäubchen

Wer setzt das nächste Ausrufezeichen im IDM-Titelkampf? Am kommenden Wochenende wird die Frage beantwortet. Die Fans erleben außerdem Rennen im Northern Talent Cup, dem ADAC Junior Cup, dem Kawasaki ZX-4RR Cup sowie dem Pro Superstock 1000 Cup, die Spannung bis zum Anschlag bieten.

Jedes Eintritts-Ticket hat sogar noch ein Sahnehäubchen obendrauf. Wer am ersten September-Wochenende zum Öhlins-IDM-Lauf auf den Nürburgring kommt, erlebt nicht nur packende Rennen auf einer der legendärsten Rennstrecken der Welt, sondern erhält auch exklusiven Zugang ins Fahrerlager und zum Fan-Walk vor den Boxen. IDM bedeutet nämlich auch: mittendrin sein statt nur dabei!