Freitag, 23. August 2024

IDM Assen: Punkte-Marathon und erster Meister

Foto: Jens Hawrda

Die fünfte von sieben Veranstaltungen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) hat die Situation der Titelanwärter verschärft. Auf dem TT Circuit Assen wurden am vergangenen Wochenende neue Konstellationen für den Endspurt gelegt, der schon in anderthalb Wochen auf dem Nürburgring beginnt. Und ein Team ist sogar schon Meister: das Vater-Sohn-Gespann Ted und Vincent Peugeot in der IDM-Wertung der Sidecar-Klasse.

IDM Superbike

Der Sturz von Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) und seine Auswirkungen haben Ilya Mikhalchik (Champion Alpha Van Zon BMW) in der IDM Superbike-Gesamtwertung in eine komfortable Position in Bezug auf den Titelgewinn gebracht. Sein Ziel: Er will zum vierten Mal Meister in der Topklasse werden. In Abwesenheit des Honda-Titelverteidigers Florian Alt gewann der 28-jährige Ukrainer beide Rennen auf dem 4,555 langen TT Circuit in den Niederlanden. Der Deutsche war im ersten Rennen gleich in der ersten Runde per Highsider gestürzt. Das Team diagnostizierte einen Reifendefekt. Alt muss an der rechte Hand operiert werden. Seine Titelchancen sind nach dem Wochenende in den Keller gesunken. Jetzt trennen den Deutschen 58 Punkte vom führenden Mikhalchik, dem er in Assen die Führung in der Gesamtwertung eigentlich wieder abjagen wollte. Honda-Fahrer Alt wäre in Assen der einzige gewesen, der die BMW-Armada an der Spitze hinter sich lassen oder zumindest deren Phalanx durchbrechen kann. Nach seinem Ausfall nahm die bayrische Marke nach beiden Läufen das komplette Podium ein und jedes Mal in gleicher Besetzung: Sieger Ilya Mikhalchik vor dem Esten Hannes Soomer (Enos Motorsport) und Patrick Hobelsberger (GERT56). Es war eine internationale Machtdemonstration, in der die Entscheidungen in den letzten Runden fielen. Hobelsberger verdrängte damit seinen Teamkollegen Toni Finsterbusch vom dritten Tabellenplatz.

Mit dem Italiener Lorenzo Zanetti (Triple M Racing Ducati Frankfurt) und dem Argentinier Leandro Mercado (Kawasaki Weber Racing) haben in den Top Ten noch zwei weitere Marken heiße Eisen im Feuer. Die schnellste Yamaha wird kurz dahinter auf Platz 11 gelistet und gehört Maximilian Kofler aus Österreich.

IDM Supersport

In der IDM Supersport fuhr Rookie Lennox Lehmann (Yamalube Kofler Racing) zu seinem ersten Saisonsieg. Nach bereits drei errungenen Podiumsplätzen hatte er es endlich ganz nach oben geschafft. Eigentlich hatte sich Luca de Vleeschauwer dafür interessiert und hatte fast das ganze erste Rennen auf Triumph in Führung gelegen. Der Plan des 22-jährigen Belgiers vom Team MotoLife sah bis zur letzten Runde gut aus, bis dass sich Lehmann eingangs der schnellen Schikane an ihm vorbeibremste. Ein paar Minuten vorher hatte sich der Dresdner schon ganz mutig und gepflegt an seinem Teamkollegen Andreas Kofler und seiner Yamaha vorbeigeschoben. Für den Polesetter ging es in den 13 Rennrunden mehrfach vor- und zurück. Zum Schluss blieb er mit 0,009 Sekunden hinter de Vleeschauwer Dritter. Dass Daniel Blin (AF Racing Team) auf der Ducati Vierter wurde, war eine enorme kämpferische Leistung. Der Pole war im Qualifying gestürzt, hatte Prellungen vom Kopf bis zu den Füßen. Er musste zum Check ins Medical Center. Einen Tag später fuhr er die schnellste Rennrunde.

Der im ersten Lauf von Lehmann geschlagene Kofler ließ im zweiten Rennen nichts mehr anbrennen und führte den Zug mit Luca de Vleeschauwer, Lennox Lehmann, Daniel Blin, Sasha de Vits aus Belgien, Dirk Geiger, und die Niederländer Kas Beekmans und Twan Smits um den Kurs. Es war klar, dass de Vleeschauwer zum Schluss noch etwas im Schilde führte um Kofler niederzuringen und zu gewinnen. Es war ein brutales, aber faires Überholmanöver, welches er startete. Aber Kofler holte ebenfalls den Hammer heraus. Dass er aus seiner Position noch einmal zurückschlagen würde, war eine Wucht. Und es gelang: vierter Saisonsieg für den 20-Jährigen aus Attnang-Puchheim.

Ein Österreicher auf Yamaha, ein Belgier auf Triumph und ein Pole auf Ducati standen auf dem Podium. Internationaler geht es nicht.

IDM Supersport 300

In der IDM Supersport 300 dominierte der Deutsche Philipp Tonn (Freudenberg KTM-Paligo Racing) an diesem Wochenende in beiden Rennen. Der KTM-Pilot setzte sich in spannenden Krimis gegen seine Teamkollegen Ruben Bijman und Oliver Svendsen durch. Tonn feierte in Assen sowohl seinen ersten Saisonsieg als auch ein Doppelpodium und kletterte in der Meisterschaftswertung auf den dritten Platz. Der WM-Pilot Ruben Bijman sicherte sich zweimal Rang zwei. Auch Yamaha-Pilot Dylan Czarkowski (DC Racing) gelang der Sprung aufs Podest. Der Niederländer schnappte sich im zweiten Rennen auf seiner Heimstrecke trotz einer Zeitstrafe den dritten Platz.

IDM Sidecar

Die beiden Teams von Harry Payne und Markus Schlosser lieferten sich in der FIM Seitenwagen-Weltmeisterschaft ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Sprintrace am Samstag dominierten Harry Payne und Kevin Rousseau (Steinhausen Racing / ARS Yamaha) das Geschehen und ließen Markus Schlosser/Luca Schmidt (Team Schlosser/LCR Yamaha) keine Chance zum Überholen. Im Hauptrennen am Sonntag konnte Markus Schlosser seine Pole Position bis zur Zielflagge verteidigen und sich den Sieg sichern. Harry Payne zeigte eine beeindruckende Aufholjagd von über drei Sekunden und belegte den zweiten Platz. In der Weltmeisterschaft bleibt Schlosser weiterhin an der Spitze. 

In der IDM-Wertung gewannen Lukas Wyssen und Ema Salmon (Team Gustoil Sidecar Racing/LCR Yamaha) das erste Rennen. Das Vater-Sohn-Gespann Ted und Vincent Peugeot (Seventy Four Racing Team/LCR Yamaha) sicherte sich den Sieg im zweiten Lauf und ist damit bereits Meister!

IDM Assen: Ilya Mikhalchik führt mit 58 Punkten Vorsprung

Philipp Steinmayer in Assen zwei mal in den Top-Ten
Foto: Jens Hawrda


Am vergangenen Wochenende hatte das Team Champion-alpha-Van Zon-BMW nur ein kurze Anreise zu absolvieren. Für das in Belgien stationierte Team rund um Teamchef Werner Daemen ging die Reise zu den niederländischen Nachbarn. Auf dem TT Circuit in Assen ging es in die fünfte Runde der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM. Am Start in der IDM Superbike waren wie immer Ilya Mikhalchik aus der Ukraine, Bálint Kovács aus Ungar, sowie Philipp Steinmayr und Jan Mohr aus Österreich. Auch der Deutsche Max Schmidt war angereist, doch nur als mentale Unterstützung für seine Teamkollegen. Er selbst laboriert noch an den Folgen eines Oberarmbruchs.

Ilya Mikhalchik war nach seinem Doppel-Erfolg vom letzten IDM-Event auf dem Schleizer Dreieck als Tabellen-Erster nach Assen gereist. Ziel des BMW-Piloten war es den Vorsprung zu halten und weiter auszubauen. Im verregneten Freien Training am Freitag bewies Mikhalchik mit der Bestzeit, das inzwischen auch im vom ihm nicht gerade favorisierten Regen mit ihm zu rechnen ist. Doch die Wettervorhersagen waren positiv und als Schnellster im Superpole Pre Practice ging es in die Superpole 2. Gerne hätte sich der Ukrainer mit der Pole-Position gern selbst ein schönes Geschenk zum 28. Geburtstag gemacht. Doch es blieb bei der Torte von Lebensgefährtin Milana. Die Bestzeit schnappte ihm mit einer Zehntel Sekunde Vorsprung sein Dauer-Konkurrent Florian Alt weg. Mikhalchik trug es mit Fassung und kündigte eine Feier nach dem Rennsonntag an.

Den Grundstein für eine Sause legte er dann im ersten Rennen. Auch wenn der Start nicht ganz glatt lief, konnte sich der BMW-Pilot sogleich in der ersten Ecke an die Spitze bremsen. Während sein härtester Widersache Alt per Highsider stürzte und sich eine Fingerverletzung zuzog, konnte Mikhalchik über die komplette Distanz sein Ding machen und sicherte sich mit einem Vorsprung von 7,5 Sekunden den ersten Sieg des Tages. Was einfach aussah, war dennoch harte Arbeit. «Wir hatten im Training nur ein paar Runden im Trockenen», sagte Mikhalchik, «und einige Jungs haben hier vorher getestet, es war also nicht einfach für uns. Aber wir waren zuversichtlich, wir haben wieder abgeliefert und das macht mich glücklich. Ich freue mich auch auf das zweite Rennen.“

Lauf 2 ging nach dem Ausscheiden von Alt für Ilya Mikhalchik von der ersten Startposition los. Ein paar Runden hatte er zu tun, bis er sich an den BMW-Kollegen Finsterbusch und Jähnig vorbeigezwängt hatte. In der 12. Runde war dann auch der bis dahin Führende Hannes Soomer fällig. Einmal vorbei gab es für Mikhalchik kein Halten mehr und auch Lauf Nummer 2 wurde eine Beute des Ukrainers. «Es war ziemlich harte Arbeit», erklärte Mikhalchik hinterher. «Ich habe am Start einen Fehler gemacht und dadurch auf der Geraden etwas an Geschwindigkeit verloren. Danach musste ich ruhig bleiben. Die Jungs um mich herum waren schnell. Ich habe alles beobachtet, bin ruhig geblieben und habe dann im letzten Drittel losgelegt. Es war ein bisschen interessanter als im ersten Rennen. Aber ich bin glücklich, das war mein zehnter Sieg in Assen.»

Und nicht nur das. Mikhalchik konnte seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen und liegt nun vier Rennen vor Schluss 58 Punkte vorne.

Bálint Kovács erwies sich besonders am verregneten Freitag als wasserfest. Unbekümmert drehte er eine schnelle Runde nach der anderen und rangierte beständig an der Spitze mit. Nach dem direkten Sprung in die Superpole 2, nur die schnellsten 12 sind dazu berechtigt, eroberte er für die Rennen die zehnte Startposition. «Aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten und diesem Jahr haben wir die optimale Abstimmung gefunden, was sich als gut erwiesen hat», bestätigte er. «Mein Start ist noch nicht optimal, daran muss ich noch arbeiten. Wir haben uns bei der Abstimmung in die richtige Richtung bewegt, aber ich habe auf der schnellen Runde einen Fehler gemacht, und in einer so engen Meisterschaft ist das nicht gut genug. Ich bin zuversichtlich, dass ich eine gute Renn-Pace habe.»

Der Start war dann eher einer aus der mittleren Kategorie, doch Kovács machte sich so gleich dran, diese Scharte wieder auszumerzen. Doch dann kamen im in der Schikane vor Start und Ziel zwei fremde Motorräder in die Quere. Thomas Gradinger hatte Luca Grünwald abgeräumt und Kovács konnte direkt dahinter nicht mehr ausweichen und ging ebenfalls zu Boden. Doch der Ungar hielt sich damit nicht auf, sprang wieder auf seine leicht ramponierte BMW und hetzte dem Feld hinterher. Platz 20 im Ziel war für den Sportler allerdings kein wirklicher Trost.

Im zweiten Rennen ging es in der IDM Superbike dann einiges gesitteter zu. Kovács zeigte eine fast fehlerfreie Leistung und hielt die Angreifer gekonnt auf Distanz. «Ein Wahnsinns-Rennen», jubelte er im Ziel verdientermaßen. «Ich bin wirklich glücklich, dass ich so nah am Podium dran war. Und der sechste Platz ist wirklich mega nach dem unglücklichen Sturz in Rennen 1. Ich habe mich von Anfang an wieder stark gefühlt mit meiner Renn-Pace. Woran ich aber wirklich arbeiten muss, ist mein Qualifying. Das ist ganz klar. Einfach um eine bessere Startposition zu haben und mehr Chancen auf einen Podestplatz.»

Philipp Steinmayr war von Oberösterreich in den hohen Norden gereist und schlug sich auf der GP-Piste wacker. Im Regen, wie im Trockenen. Noch nicht ganz sein Ding ist das neue Trainingsformat. Erneut schaffte er den direkten Sprung in die Superpole 2, wo nur die besten 12 direkt Einzug halten dürfen und noch die drei Schnellsten aus der Superpole 1 nachrücken. In der letzten Trainingssitzung konnte er seine Zeit sogar noch verbessern, musste sich aber dennoch mit Startplatz 14 begnügen. «Da tu mich schwer», offenbarte er, «mir auf Kommando eine schnelle Rundenzeit rauszuquetschen. Von Platz 14 aus ist es im Rennen dann schwer.»

Doch mit zwei Top-Ten-Plätzen, Rang 8 in Lauf 1 und der Zehnte im zweiten Rennen, lieferte Steinmayr wie gewohnt gut ab. «Beide Starts waren solide», erklärte er nach getaner Arbeit. «Wir hatten noch etwas am Motorrad umgebaut, damit ich mehr Grip am Hinterrad hatte. Im ersten Rennen hatte ich es mit Thomas Gradinger zu tun, der auf der letzten Rille unterwegs war. Bei mir fährt aber immer noch der Verstand mit. Sonst ärgere ich mich oft über ich, dass ich immer noch die halbe Länge Platz lasse, dieses Mal hat es sich ausgezahlt, als sich Gradinger und zwei weitere Piloten vor mir langgelegt haben und ich gut durchkam. Im zweiten Lauf habe ich gleich in Kurve 4 selbst einen Patzer fabriziert. Meine eigene Schuld. Dann war ich hinter Rob Hartog und etwas zu ungeduldig, wodurch ich in der Schikane weit gegangen bin und dann irgendwo auf Platz 15 gelandet bin.»

Anschließend fand Steinmayr aber wieder zu seinem gewohnten Rhythmus zurück und lieferte Zeite wie im Qualifying. Mit Schwung ging es in der Schlussphase noch an Teamkollege Jan Mohr vorbei auf Platz 10. «Es war nicht das beste Wochenende von mir», so Steinmayrs Fazit, aber nach dem Patzer von mir war Platz 10 noch top. Das Motorrad ging super.»

Jan Mohr war mit der kompletten Familie von Österreich nach Assen gereist und hatte auch Bruder Ken im Gepäck, der im R7-Cup eine Talentprobe abgab und gemeinsam feierte man dessen ersten Podestplatz. In der IDM Superbike lag dann die volle Konzentration auf der Abstimmung seiner BMW. Auf den teils verregneten Freitag folgte der direkte Sprung unter die Top-Piloten und die Superpole 12. Da ging es wieder eng her und auch Mohr konnte noch ein paar Zehntel an seiner Rundenzeit runterfeilen. Für die Rennen eroberte dann Startplatz 12.

Nach den Plätzen 10 und 11 in den beiden Rennen musste Mohr zugeben, dass es ein sehr schwieriges Wochenende für ihn war. «Von Anfang an lief es nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte, und ich hatte einfach zu kämpfen. Ich war nicht da, wo ich im Training sein wollte und was ich von mir selbst erwartet habe. Warum ist es nicht besserlief? Ich habe ehrlich gesagt keine Erklärung dafür. Es hat nicht viel gefehlt. Im zweiten Rennen lag ich im Ziel nur neun Sekunden hinter dem dritten Platz. Das ist nicht die Welt, aber das sind Ergebnisse, mit denen ich nicht zufrieden bin. Es kann besser sein und es muss besser sein.»

«In Assen hatten wir kein Ideen mehr für Verbesserungen», sagt Mohr, «aber wir haben bereits am Nürburgring getestet und ich hoffe, dass wir dort etwas finden, das es mir ermöglicht, unter die ersten Fünf zu kommen. Mein Bruder hat es geschafft, das Blatt für unsere Familie zu wenden. Er hat sich in der letzten Schikane durchgesetzt, das war mega. Ich habe mich sehr für ihn gefreut und wir werden am Nürburgring wieder Vollgas geben.»

Max Schmidt leistete seinen Teamkollegen in der Box Gesellschaft und gab gekonnt sein Debüt am Mikrofon des IDM Live-Streams, wo er mit geballter Kompetenz das Rennen der IDM Supersport kommentierte. 

Viel Zeit für eine Pause bleibt nicht. In zehn Tagen geht es an den Nürburgring, wo IDM-Lauf Nummer 6 ansteht.


GERT56: Podeste und Pech paaren sich in Assen

Toni Finsterbusch zwei mal Vierter in Assen
Foto: Jens Hawrda

Für GERT56 paarten sich beim Auftritt in der "Cathedral of Speed" im niederländischen Assen Podeste mit großem Pech. Während Patrick Hobelsberger zwei Mal auf das Treppchen fuhr und Toni Finsterbusch trotz Knieproblemen vorn mitmischen konnte, musste Jan-Ole Jähnig seine beiden Rennen vorzeitig im Kiesbett beenden. 

Nach einem verregneten Start in den Freitag und damit das Assen-Wochenende, fehlten allen Piloten der IDM Superbike-Klasse zunächst Referenzdaten. Während Hobelsberger direkt auf die Nass-Sessions verzichtete und somit nur mühsam durch den Freitag kam, waren Jähnig und Finsterbusch bereits vorn dabei. Hobelsberger musste als 14. des SuperPole-Pre-Practice sogar durch Qualifying 1. 

Am Ende schafften es aber alle drei GERT56-Piloten wieder in die Top-Ten. Jähnig sollte auf Rang vier die erste Startreihe eröffnen, direkt neben Hobelsberger auf Platz fünf. Finsterbusch sicherte sich den neunten Startplatz – mit gerade einmal 0,970 Sekunden Rückstand auf Pole-Sitter Florian Alt. 

Hobelsberger fuhr in beiden Rennen auf den dritten Rang und damit zwei Mal auf das Podest. Leicht hatte es "Pax" dabei nie, musste sich in einigen Zweikämpfen durchsetzen – selbst gegen seinen eigenen Teamkollegen Finsterbusch, den er im zweiten Rennen durchgelassen hatte. Hobelsberger wollte damit eine Strafe umgehen, da er die Tracklimits missachtet hatte. Am Ende konnte er aber den dritten Rang zurück erkämpfen und aufs Treppchen klettern. 

Finsterbusch erkämpfte sich zwei vierte Plätze und zeigte damit einmal mehr, dass er am Sonntag da ist, wenn es darauf ankommt. Konstant umfuhr er im ersten Rennen ein paar Probleme, um dann im zweiten Rennen mit einer für ihn stimmigeren Abstimmung seiner BMW M 1000 RR erneut vorn mitzumischen. 

Während Hobelsberger und Finsterbusch bis zu den Rennen mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, lief es für Jähnig praktisch genau spiegelverkehrt. Er hatte Freitag und Samstag starke Auftritte gezeigt, musste aber beide Rennen nach Stürzen vorzeitig beenden. 

In der Gesamtwertung der IDM Superbike liegt Hobelsberger nun wieder auf Rang drei. Der Bayer hat 124 Punkte gesammelt und verliert 89 Zähler auf den Führenden Ukrainer Ilya Mikhalchik. Finsterbusch ist Vierter und hat 119 Punkte auf dem Konto, Jähnig rangiert auf Zwischenrang sieben mit 89 Punkten.   


Stimmen der Piloten zum Rennwochenende in Assen 

Patrick Hobelsberger:

Da der Wetterbericht am Freitag gesagte, dass die kommenden Sessions trocken sein würden, haben wir uns die nassen Trainings gespart und sind direkt ins Superpole-Pre-Practice gegangen. Dort haben wir mit unserem Basis-Setup angefangen und am Ende konnte ich nur Platz 14 belegen und musste erstmals durch das Qualifying 1. Im FP3 am Samstag gelangen uns gute Fortschritte. Im Q1 holte ich den ersten Platz und konnte somit ins Qualifying 2 einziehen. Dort konnte ich meine Zeit des Vorjahres verbessern und holte mir Startplatz fünf. 

Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start, aber in Kurve eins auch eine Berührung mit meinem Teamkollegen und musste zwei Plätze her geben. Langsam aber sicher trat ich den Vormarsch an und konnte konstante 1:38er Zeiten fahren. Das Rennen lief fast fehlerfrei und am Ende Sprang mit Platz drei endlich wieder ein Podium heraus. 

Im zweiten Rennen war mein Start fast perfekt und ich konnte eine ganze Reihe gut machen. Ende der ersten Runde war ich bereits Zweiter und dann habe ich bis zur Rennmitte mit Soomer um die Führung gekämpft. Nach einem Kampf mit Mikhalchik ging eine Lücke auf. Ende der Gegengeraden konnte ich die Linie nicht mehr halten. Da ich die Tracklimits berührt hatte, ließ ich mich eine Position zurück fallen um auf Nummer sicher zu gehen. Ich wollte der Rennleitung nicht die Chance geben, mir eine Strafe zu erteilen, daher erschien mir das als beste Option. In der letzten Runde konnte ich mich dann gegen Toni durchsetzen und meine Position zurückerkämpfen. Assen endete damit mit zwei Podesten! Wir haben uns auch in der Meisterschaft auf den dritten Platz zurück gekämpft, was mein großes Ziel für Assen war. Ein sehr gutes Wochenende für uns! Ich freue mich schon auf den Nürburgring in zwei Wochen, wo wir einen sehr guten Test hatten. 

Toni Finsterbusch:

Wir hatten ab Freitag schon Probleme, Grip im Trockenen zu finden und das hat sich durch den Samstag gezogen. Dadurch haben wir das Qualifying mit Platz neun auch etwas verwachst, das war keine gute Ausgangslage. Im ersten Rennen hatte ich aber einen soliden Start und in der ersten Runde wurde es durch die Stürze von J/O und Flo [Florian Alt] ziemlich chaotisch. Dadurch konnte ich mich ziemlich schnell auf Platz vier vor schieben und versuchen, an Pax dran zu bleiben. Am Ende habe ich dann aber mit durchdrehendem Hinterrad zu kämpfen und konnte den Speed nicht mehr ganz mitgehen und musste Platz vier ins Ziel retten. 

Im zweiten Rennen hatte ich auch wieder einen guten Start und konnte schnell Platz gut machen und war wieder auf vier. Ich habe mir dann auch Ilya schnappen können, er hat aber zwei mal gekontert. Dann habe ich die Lücke zu Pax geschlossen und hatte ein schönes Duell bis zur letzten Runde mit ihm. Leider ist es dann wieder nur Platz vier geworden. Mein Team hat noch mal einen Top-Job gemacht und wieder etwas gefunden. Filip und Ronny haben mir am Sonntag ein Motorrad hingestellt, was etwas mehr meinem Fahrstil entsprach und das ist die Basis, auf der wir hoffentlich am Nürburgring etwas stärker beginnen können. 

Jan-Ole Jähnig:

Schwieriges Wochenende würde ich sagen. Es hatte echt gut angefangen, wir waren schön vorne dabei, auch wenn uns etwas die Zeit durch den Regen gefehlt hat. Wir sind aber wirklich gut rein gekommen, waren in jeder Session in den Top-Fünf, das hat echt gepasst. Die Renn-Pace war eigentlich auch gut.

Im ersten Rennen hatte ich leider richtig Pech gehabt: Soomer hatte einen Rutscher gehabt, Kofler musste in die Bremse und ich bin dann hinten drauf gefahren. Das war natürlich super-ärgerlich. Dann hat das Team alles gegeben und super Arbeit gemacht, das Motorrad in den drei Stunden wieder aufzubauen, sodass ich am Start stehen kann. Dann ist mir aber am Anfang, dritte oder vierte Runde, ein Fehler passiert, ich war zu früh am Gas und bin weg gerutscht und stand wieder im Kies. Das ist super-ärgerlich, zwei Mal Null ist nicht optimal für die Meisterschaft. Ich hoffe, dass wir jetzt am Nürburgring wieder voll mit dabei sind. 

Montag, 19. August 2024

BMW-Duo Gabriele Piana/Michael Schrey siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

  • Piana/Schrey bauen mit fünften Saisonsieg die Tabellenführung aus
  • Mit BMW, Mercedes-AMG und Porsche drei Marken auf dem Podium
  • Enzo Joulié gewinnt Junior-Wertung

High Five: Gabriele Piana (li.) und Michael Schrey freuen sich über den fünften Saisonsieg
Foto: ADAC-Motorsport

Michael Schrey (41/Wallenhorst) und Gabriele Piana (37/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) heißen die Sieger in Lauf zwei der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring. Das BMW M4 GT4-Duo hatte am Ende des gut einstündigen Rennens einen Vorsprung von über 7,5 Sekunden auf den Rest des Feldes. Es war ihr fünfter Sieg im achten Saisonrennen. Platz zwei ging an Enzo Joulié (20/AND) und Marc de Fulgencio (25/ESP, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4. Durch Platz drei der Porsche 718 Cayman GT4-Fahrer Finn Zulauf (20/Königstein im Taunus) und Josef Knopp (20/CZE, beide AVIA W&S Motorsport) befanden sich Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den Podiumsplätzen.

Das Rennen hatte zunächst Hendrik Still (37/Kempenich, AVIA W&S Motorsport) von der Pole-Position aus begonnen. Der Lokalmatador, dessen Teamkollege Zulauf und BMW-Fahrer Schrey bestimmten in der ersten Rennhälfte das Geschehen an der Spitze des Feldes. Die Drei setzten sich ein wenig von der Konkurrenz ab und lieferten vor vollen Tribünen klasse Sport. Kurz vor Öffnen des Boxenstoppfensters hatte Schrey den vor ihm fahrenden Zulauf überholt und Platz zwei eingenommen, nach einer Strafe aufgrund von zu hohem Tempo in einer Gelbphase fiel Schrey wieder auf Rang drei zurück. Hinter dem Führungstrio beendete de Fulgencio den ersten Rennabschnitt auf Rang vier.

Dann folgte ein großes Drama bei AVIA W&S Motorsport. Still brachte den führenden Porsche erst nach Ende des Boxenstoppfensters zum Fahrerwechsel auf Teamkollege Max Kronberg (37/Singapur), durch eine darauf folgende Strafe viel das Porsche-Duo auf Rang 17 zurück. Somit kämpften zunächst Zulaufs Partner Knopp und Gabriele Piana, der von Schrey übernommen hatte, um die Führung. Knapp 20 Minuten vor Rennende setzte der Italiener ein routiniertes Manöver und fuhr nicht nur am Tschechen vorbei, sondern auch zum Sieg.

Knopp musste wenig später auch den heranstürmenden Enzo Joulié, der den BWT Mücke-AMG von de Fulgencio übernommen hatte, passieren lassen. Somit waren die drei ersten Plätze zementiert. Für Joulié bedeutete Rang zwei auch der Triumph in der Junior-Wertung. Mächtig Gas gegeben hatte in der zweiten Rennhälfte Markus Eichele (44/Schwäbisch Gmünd, ME Motorsport), der im BMW bis auf die vierte Position nach vorne stürmte. Das bedeutete nicht nur das beste Saisonergebnis für Eichele und Teamkollege Philip Wiskirchen (20/Euskirchen), sondern auch den Sieg in der Trophy-Wertung. Rang fünf ging an den Aston Martin Vantage GT4 von Jan Marschalkowski (21/Inning am Ammersee) und Philipp Gogollok (18/Bad Homburg, beide Zakspeed ESM).

Sechste wurden Tano Neumann (49/BGR) und Alon Gabbay (20/ISR, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche vor dem Mercedes-AMG-Duo Mattis Pluschkell (20/Elmenhorst-Lichtenhagen) und Luca Bosco (20/ITA, beide BWT Mücke Motorsport) sowie Simon Birch (17/DNK) und Denny Berndt (19/Berlin, beide Razoon - more than Racing) in einem weiteren Porsche. Rang neun sicherten Maxime Oosten (20/NLD) und Gianni van de Craats (18/NLD, beide FK Performance Motorsport) im BMW. Die Top Zehn komplettierten die beiden Jamaikaner Senna Summerbell (22) und Thomas Gore (19, beide AVIA W&S Motorsport, Porsche.)

Stimmen zum Rennen

Gabriele Piana – Sieger für AVIA W&S Motorsport

„Wir sind natürlich glücklich über den Sieg, insbesondere da wir gestern einen eher schwierigen Tag hatten. Heute gab es für uns ein normales Rennen. Wir wussten, dass wir im Trockenen sehr stark sein würden. Michael hatte zunächst eine Strafe bekommen, da war es für mich wichtig, in der Outlap vor dem Mercedes-AMG zu bleiben. Das ist gelungen. Danach wusste ich, dass ich mehr Pace als die Porsche haben würde – und so konnte ich zum Sieg fahren.“

Michael Schrey – Sieger für AVIA W&S Motorsport

„Keine Frage, es erging uns heute sicherlich besser als gestern. Wir lieferten vom Start an ein gutes Rennen. Dann musste ich in die Penalty-lap, doch Gabriele hat das Rennen super vollendet. Es ist unser fünfter Sieg im acht Rennen. Das ist sicherlich ein weiterer Schritt in Richtung Titel. Doch es stehen noch vier Rennen aus. Da kann noch viel passieren.“

Marc de Fulgencio – Platz zwei für BWT Mücke Motorport

„Wir hatten zunächst ein eher schwieriges Wochenende. Doch mein Dank geht an das Team, das sehr hart und richtig viele Stunden gearbeitet hat. Das Podium ist also eine Belohnung für alle.“

Enzo Joulié – Platz zwei für BWT Mücke Motorport

„Verglichen mit gestern, bin ich heute sehr glücklich. Gestern konnten wir nicht um das Podium kämpfen, doch das Team in der Nacht hat einen grandiosen Job gemacht und uns ein super Auto hingestellt. Dafür möchte ich mich bedanken.“

Josef Knopp – Platz drei für AVIA W&S Motorsport

„Wir haben heute das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt. Somit bin ich recht zufrieden. Ich hatte einen Fehler. Das kann passieren und daraus kann man lernen, sodass wir umso stärker beim nächsten Rennwochenende antreten können.“

Finn Zulauf – Platz drei für AVIA W&S Motorsport

„Um ehrlich zu sein, bin ich nicht wirklich zufrieden mit dem dritten Platz. Wir sind von der zweiten Position aus gestartet und wollten mehr. Mein Stint war in Ordnung, doch man hat gesehen, dass der BMW heute extrem stark war. Somit habe ich mir schon gedacht, dass es im zweiten Stint schwer werden könnte. Wir haben trotzdem gute Punkte geholt und freuen uns nun auf den Red Bull Ring.“

Jubiläum am Nürburgring: Sheldon van der Linde holt 100. DTM-Sieg für BMW

  • Bruder-Doppelschlag: Nach dem Sieg von Kelvin am Samstag zieht Sheldon am Sonntag nach
  • Spannend, hart, spektakulär – DTM-Fahrer bieten Motorsport-Action in der Eifel
  • 62.500 Besucher erleben hochklassigen fünften DTM-Stopp am Nürburgring

Vom achten Startplatz fuhr Sheldon van der Linde auf Platz eins
Foto: dtm.com


Das war ein Befreiungsschlag für Sheldon van der Linde (ZA): Der Südafrikaner feierte am Sonntag auf dem Nürburgring nach 41 spannenden Runden seinen ersten Saisonerfolg und markierte damit den 100. DTM-Rennsieg für BMW. „Von Startplatz acht aus zu gewinnen oder überhaupt aufs Podium zu fahren, habe ich wirklich nicht erwartet. Mein letzter DTM-Sieg ist rund ein Jahr her, daher fühlt sich dieser Moment umso schöner an. Der Zweikampf mit Maro Engel war am Limit, hat aber richtig Spaß gemacht“, erklärte der überglückliche Pilot von Schubert Motorsport nach dem zehnten Saisonlauf. Maro Engel (Monaco) belegte im Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Winward Rang zwei und stand damit nach Platz drei am Samstag erneut auf dem Treppchen. Dritter wurde Marco Wittmann in einem weiteren BMW von Schubert Motorsport. Samstagssieger Kelvin van der Linde (ZA) baute im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Abt Sportsline als Vierter seine Tabellenführung aus. Beim fünften DTM-Stopp der Saison wurde den 62.500 Besuchern am Nürburgring bei unterschiedlichsten Bedingungen begeisternder und spektakulärer Rennsport geboten.

Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 10 von 16

Streckenlänge: 3.629 Meter

Wetter: 17 Grad, bewölkt

Pole-Position: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward, Mercedes-AMG GT3 #130), 1:33,750 Minuten

Sieger: Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #31)

Schnellste Rennrunde: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #90), 1:26,696 Minuten

Sheldon van der Linde machte gleich zu Beginn des zehnten DTM-Laufs am Nürburgring fünf Positionen gut und reihte sich hinter Pole-Setter Engel und Audi-Pilot Ricardo Feller (CH) von Abt Sportsline auf Platz drei ein. Markenkollege Wittmann und Mirko Bortolotti (I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance folgten als Vierter und Fünfter. Nach zwei Safety-Car-Phasen wegen der Bergung von jeweils einem Fahrzeug schob sich Sheldon van der Linde auf Rang zwei vor und attackierte Engel, der das rundenlange harte Duell zunächst für sich entschied.

Nach den Pflicht-Boxenstopps überschlugen sich die Ereignisse. René Rast (Bregenz) kam mit kalten Pirelli-Reifen auf die Strecke zurück und kollidierte in seinem BMW M4 GT3 mit dem neben ihm fahrenden Engel. Der Mercedes-AMG-Fahrer drehte sich, Rast wurde mit drei Penalty-Laps bestraft. Das nutzte Sheldon van der Linde und übernahm Platz eins vor Engel sowie Wittmann. Tabellenführer Kelvin van der Linde (ZA), der nach einer leichten Berührung zu Beginn viel Boden verloren hatte, profitierte von einem schnellen Boxenstopp und übernahm Rang vier. Diese Reihenfolge hatte bis ins Ziel Bestand. Ayhancan Güven (TR) von Manthey EMA gelang die Aufholjagd des Tages. Der Porsche-Pilot verbesserte sich um 14 Plätze und erzielte als Fünfter sein bestes Saisonergebnis.

Einen großen Sprung machte auch Thierry Vermeulen (NL). Der Ferrari-Fahrer vom Team Emil Frey Racing ging als 17. ins Rennen, wechselte als Letzter seine Pirelli-Reifen und wurde Sechster. Porsche-Pilot Thomas Preining (A) zeigte sich wie bereits am Samstag angriffslustig, musste jedoch nach einem Rempler zwischenzeitlich die Strecke verlassen und belegte am Ende Rang sieben. Sowohl Feller als auch Bortolotti fielen im Lauf des Rennens zurück und mussten sich mit Platz acht und neun zufriedengeben. Franck Perera (F) steuerte seinen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf Position zehn.

Weitere Stimmen nach dem Rennen

Maro Engel: „Bis zur Kollision mit René Rast waren wir in einer Top-Position. Daher denke ich schon, dass der Sieg heute unser gewesen wäre. In der Meisterschaft zählt jeder Punkt, man kann die Uhr aber nicht zurückdrehen. Unabhängig davon war es ein super Wochenende, das Team hat mir ein mega Auto hingestellt.“

Marco Wittmann: „Für uns als Team war das ein gutes Wochenende. Am Samstag im Regen auf Rang sechs, am Sonntag ein Podiumsplatz und der Sieg von Sheldon van der Linde. In ersten Rennhälfte konnte ich die Pace vorne nicht ganz mitgehen, nach dem Boxenstopp war ich deutlich besser unterwegs.“

Ergebnis, 10. Meisterschaftslauf, Nürburgring

1. Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward), +3,256 Sekunden

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +5,813 Sekunden

4. Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), +12,003 Sekunden

5. Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA), +12,714 Sekunden