Sonntag, 18. August 2024

Triumph für Porsche-Duo Ferdinand Winter/Ivan Ekelchik im dichten Regen des Nürburgrings

  • Erster Sieg für Wimmer Werk Motorsport in der ADAC GT4 Germany
  • Zwei Mercedes-AMG komplettieren das Podium
  • Platz zwei und Junior-Sieg für Mattis Pluschkell/Luca Bosco

Siegerauto: Der Porsche 718 Cayman GT4 von Wimmer Werk Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

Ein heftiger Regenschauer, zwei Unterbrechungen und dann packende Überholmanöver mit richtig Action. Das Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring war nichts für schwache Nerven. Am Ende gewannen Ferdinand Winter (20/Grafenrheinfeld) und Ivan Ekelchik (27) im Porsche 718 Cayman GT4 und sorgten für den Debütsieg von Wimmer Werk Motorsport in der ADAC GT4 Germany. Mit einem starken Endspurt ging Platz zwei an Mattis Pluschkell (20/Elmenhorst-Lichtenhagen) und Luca Bosco (20/ITA, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4. Deren Markenkollegen Alex Connor (20/GBR) und Jan Philipp Springob (23/Olpe, beide CV Performance Group) komplettierten das Podium. „Ich stehe kurz davor, vor Freude zu weinen - und bin einfach nur überglücklich, meinen ersten Triumph in der ADAC GT4 Germany eingefahren zu haben“, jubelte Ekelchik auf dem Podium.“

Typisch für die Eifel gab es im Vorfeld des Rennstarts starke Regenschauer rund um den Nürburgring. Die Rennleitung entschied daraufhin, das Feld hinter dem Safety-Car auf die Reise zu schicken. Da sich der Regen zunächst noch verstärkte, wurde das Rennen aus Sicherheitsgründen insgesamt zweimal mit der roten Flagge unterbrochen. Als nach dem dritten Re-Start letztendlich die grüne Flagge geschwenkt wurde, machte zunächst Pole-Setter Gabriele Piana (37/ITA) im BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport die Pace. Dem aktuellen Tabellenführer konnte nur Philipp Gogollok (18/Bad Homburg, Zakspeed ESM) folgen. Der Aston Martin Vantage GT4-Pilot überholte Piana kurz darauf.

Wenige Minuten vor Öffnen des Boxenstopp-Fensters kam es jedoch zu einer Kollision der beiden ausgangs der AMG-Arena, die Gogollok ins Mittelfeld zurückwarf. Nutznießer der Situation war Porsche-Pilot Ekelchik, der die Führung übernehmen konnte. Piana reihte sich auf Platz zwei ein. Ekelchik übergab den Porsche kurz darauf an Teamkollege Winter, der in der zweiten Rennhälfte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute und letztendlich mit über vier Sekunden Abstand zum souveränen Sieg fuhr. Pianas Partner Michael Schrey (41/Wallenhorst) konnte den Speed in der Schlussphase nicht halten und kam letztendlich auf Rang fünf, was das Duo dennoch die Tabellenführung ausbauen ließ.

Extrem stark aufgelegt präsentierte sich der zweiten Rennhälfte Luca Bosco, der den pinken BWT-Mücke-AMG GT4 von Mattis Pluschkell auf Rang vier liegend übernahm. Zunächst überholte Bosco Markenkollege Alex Connor und rund neun Minuten vor Ende den angesprochenen Schrey. Platz zwei in der Gesamtwertung bedeutete für Pluschkell/Bosco zudem den Sieg in der Junior-Wertung. Vierter wurde das BMW-Duo Leyton Fourie (18/ZAF) und Max Rosam (19/Taunusstein, beide FK Performance Motorsport). Hinter Schrey/Piana kamen deren BMW-Markenkollegen Thomas Rackl (16/Berching) und Andreas Jochimsen (26/DNK, beide ME Motorsport) sowie Tim Reiter (25/Stuttgart) und Leon Wassertheurer (22/Ulm, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) auf die Plätze sechs und sieben. Jan Marschalkowski (21/Inning am Ammersee) fuhr den zu Beginn kurz führenden Aston Martin noch bis auf die achte Position vor. Neunte wurden Finn Zulauf (20/Königstein im Taunus) und Josef Knopp (20/CZE, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Die Top Zehn komplettierte das BMW-Duo Joseph Warhurst (19/GBR) und Tom Edgar (19/GBR, beide FK Performance Motorsport). Die Trophy-Wertung sicherte sich Max Kronberg (37/Singapur, AVIA W&S Motorsport) im Porsche.

Stimmen zum Rennen

Ivan Ekelchik – Sieger für Wimmer Werk Motorsport

„Der Sieg in einer so starken Rennserie ist für mich wie ein Traum. Mein Stint war sehr interessant. Das Team hat mir ein Auto hingestellt, mit dem das Fahren im Regen richtig Spaß machte. Ich hatte zunächst einige Überholmanöver absolviert und auf einen Fehler der vor mir Fahrenden gewartet. Das trat ein, als es einen Kontakt an der Spitze gab. Ich habe die Situation genutzt und bin dann vorne weggefahren.“

Ferdinand Winter – Sieger für Wimmer Werk Motorsport

„Nach der Qualifikation heute morgen war klar, dass wir angreifen mussten. Wir haben alles gegeben und am Ende gewonnen. Wir waren diese Saison viele Male bereits nah dran, doch jetzt hat es endlich geklappt. Alle im Team haben sich diesen Triumph verdient.“

Mattis Pluschkell – Platz zwei für BWT Mücke Motorsport

„Es war ein mega Rennen von uns. Durch die beiden roten Flaggen zu Anfang kam nochmals extra Spannung auf. Danach sind wir gut ins Rennen gekommen. Ich hatte mich zunächst etwas herangetastet, um mich zurecht zu finden, konnte jedoch den Speed gut mitgehen. Ich übergab das Auto dann auf Position vier liegend an Luca. Er hat einen klasse Job gemacht und nochmals zwei Positionen geholt.“

Luca Bosco – Platz zwei für BWT Mücke Motorsport

„Ich freue mich wirklich sehr für alle im Team. Bei den heutigen Konditionen war es nicht einfach, schnell zu sein - doch das Auto war perfekt. Ich hatte in meinen Stint einige Duelle und schaffte es, mich durchzusetzen. Somit hatte ich richtig Spaß im Auto. Morgen soll dann das nächste Podium her.“

Jan Philipp Springob – Platz drei für CV Performance Group

„Es war ein wirklich wildes Rennen. Ich dachte zunächst, dass ich einen Reifenschaden hätte. Doch letztendlich war die Strecke aufgrund des vielen Wassers einfach nur schwer zu befahren. Somit waren die Unterbrechungen absolut gerechtfertigt. Bereits letztes Jahr waren wir hier im Regen stark – und nun folgte auch diesmal ein Podium. Von mir aus kann es die komplette Saison regnen.“

Alex Connor – Platz drei für CV Performance Group

„Unsere beiden Qualifikationen am Morgen hatten uns doch ein wenig enttäuscht. Im Rennen half uns das schlechte Wetter dann definitiv. Insbesondere zu Rennende waren wir sehr schnell unterwegs. Hoffentlich können wir im Sonntagsrennen nochmals so gut abscheiden.“

Samstag, 17. August 2024

ÎDM SBK: Florian Alt holt Pole in Assen

Florian Alt, Honda #1
Foto: Jens Hawrda

Ilya Mikhalchik kann heute feiern. Der Ukrainer vom Team Champion Alpha Van Zon BMW ist 28 Jahre geworden. Die Pole Position in der IDM Superbike an diesem Tag zu holen, hätte das Sahnehäubchen für ihn bedeutet. In der nur 15-Minuten dauernden Superpole-Qualifikation sah lange auch alles danach aus. Bis Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) eine Hammer-Runde auf dem 4,555 Kilometer langen Asphalt des TT Circuit auspackte.

Mikhalchik oder Alt? BMW oder Honda? Der Titelkampf in Deutschlands höchster Straßenrennsportklasse hat sich zugespitzt. Wenn keine gravierenden Zwischenfälle eintreten, wird von einem der beiden Fahrer der Sack zugemacht. Titelverteidiger Florian Alt kämpft mit der Honda CBR 1000 RR-R gegen eine extrem starke BMW-Macht an. Der dreifache Superbike-Meister Ilya Mikhalchik liegt in der Meisterschaftswertung mit 163 Punkten in Führung. Alt hat acht Zähler Rückstand. Ob er die Pole Position nutzen kann, um die Lücke zu schließen, bleibt bis morgen ein großes Fragezeichen. In Assen ist BMW seit jeher eine Macht. Vor einem Jahr hat Mikhalchik hier beide Rennen gewonnen.

„Unsere Chancen an BMW vorbeizukommen, sind genauso ungünstig wie auf dem Schleizer Dreieck“, weiß Alt. „Wir haben mit dem Fahrwerk einen großen Schritt gemacht, aber der Reifen-Grip auf der Flanke fehlt. Das tut in den langgezogenen Kurven sehr weh. Aber ich weiß wiederum auch, dass Ilya nicht so gut mit Druck umgehen kann. Das hat er in der Vergangenheit gezeigt. Also werde ich versuchen, ihn unter Druck zu setzen. Jetzt hat das BMW-Team allerdings frische Motoren, damit ist unser Vorteil auf der Geraden nicht mehr so spürbar.“ Günstig könnte sich für Alt auswirken, wenn Leandro Mercado zu Beginn des Rennens mit der Weber-Kawasaki für etwas Bewegung zwischen der BMW-Meute sorgt oder auch Maximilian Kofler (Yamalube Motorsport Kofler). Auch sie haben es in die Top Ten der Startaufstellung geschafft.

Quelle: www.idm.de / Anke Wieczorek

Kelvin van der Linde fährt im Regen von der Pole zum Sieg

  • Audi-Pilot triumphiert beim Samstagslauf der DTM auf dem Nürburgring
  • Mirko Bortolotti wird Zweiter und liegt einen Punkt hinter dem Südafrikaner
  • Regenrennen auf dem Eifelkurs begeistert Fans mit vielen Positionskämpfen

Kelvin van der Linde triumphiert im Regen und über nimmt die Meisterschaftsführung
Foto: dtm.com

Das war eine Regen-Gala von Kelvin van der Linde (ZA). Der Audi-Pilot von Abt Sportsline fuhr am Samstag auf dem Nürburgring beim neunten DTM-Saisonlauf in einer anderen Liga als der Rest des Feldes. Mit einem Vorsprung von über 15 Sekunden überquerte der Südafrikaner als Erster die Ziellinie und eroberte mit seinem zweiten Saisonsieg wieder die Tabellenspitze. „Den Rennsieg zu holen und damit die Gesamtführung zu übernehmen, ist einfach großartig. Mal hat es mehr geregnet, mal weniger. Bei diesen wechselnden Bedingungen immer die richtigen Bremspunkte zu treffen, war eine große Herausforderung. Ich habe mich im Auto aber trotz des Regens von der ersten Runde an super wohl gefühlt“, sagte der 28-jährige van der Linde. Rang zwei belegte der bis dahin Gesamtführende Mirko Bortolotti (I) im Lamborghini von SSR Performance, der in der Meisterschaft mit nur einem Punkt Rückstand Zweiter ist. Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Winward sicherte sich den dritten Podiumsplatz.

Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 9 von 16

Streckenlänge: 3.629 Meter

Wetter: 19 Grad, Regen

Pole-Position: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline, Audi R8 LMS GT3 Evo2 #3), 1:25,350 Minuten

Sieger: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline, Audi R8 LMS GT3 Evo2 #3)

Schnellste Rennrunde: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline, Audi R8 LMS GT3 Evo2 #3), 1:38,011 Minuten

Das neunte DTM-Rennen der Saison wurde bei Regen hinter dem Safety-Car gestartet. Pole-Setter Kelvin van der Linde setzte sich im Audi R8 LMS GT3 Evo2 sofort vom Feld ab und vergrößerte seinen Vorsprung kontinuierlich. Dahinter konnte Lamborghini-Werksfahrer Bortolotti seinen zweiten Platz gegen den stark aufkommenden Engel im Mercedes-AMG GT3 verteidigen. Es folgte dessen Markenkollege Lucas Auer (A) auf Rang vier vor Nicki Thiim (DK) von SSR Performane.

Nach den Pflicht-Boxenstopps, bei denen alle Fahrer wegen des andauernden Niederschlags erneut Pirelli-Regenreifen aufziehen ließen, hielten die ersten vier Fahrzeuge ihre Positionen. An der Spitze fuhr van der Linde souverän vorneweg, drehte kurz vor Schluss noch die schnellste Runde und wurde nach 37 Runden vor Bortolotti, Engel und Auer als Erster abgewunken. Auf Position fünf beendete Jack Aitken (GB) im Ferrari 296 GT3 vom Team Emil Frey Racing das Regenrennen auf dem Eifelkurs.

Im Feld dahinter begeisterten die DTM-Piloten Zuschauer und Fans mit harten Rad-an-Rad-Duellen sowie vielen Positionskämpfen. Marco Wittmann (Fürth) von Schubert Motorsport zeigte einmal mehr großen Kampfgeist und machte im BMW M4 GT3 als Sechster fünf Plätze gegenüber dem Start gut. Gleiches galt für Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A) von Manthey EMA. Der Titelverteidiger verbesserte sich beim Heimspiel seines Teams gleich um acht Positionen, überzeugte vor allem in der zweiten Rennhälfte mit spektakulären Überholmanövern und belegte Rang sieben. Pech hatte Thiim, der nach einem Kontakt mit Ayhancan Güven (TR) viel Boden verlor und als Achter über die Ziellinie fuhr. Ricardo Feller (CH) kam im zweiten Audi von Abt Sportsline nach einem starken Start über Platz neun nicht hinaus, Arjun Maini (IND) vom Mercedes-AMG Team HRT komplettierte die Top-Ten.

Stimmen zum Rennen

Mirko Bortolotti: „Schwieriges Rennen, super Resultat. So kann man den Samstag aus meiner Sicht zusammenfassen. Kelvin van der Linde war auf einem ganz anderen Niveau unterwegs, die Pace konnte ich nicht mitgehen. Vor dem Start hätte ich bei diesen schwierigen Wetterbedingungen den zweiten Platz sofort genommen, daher bin ich sehr zufrieden.“

Maro Engel: „Es fühlt sich immer super an, in der DTM auf dem Podium zu stehen. Ich habe alles versucht, um Druck auf Mirko Bortolotti auszuüben. Am Sonntag können wir hoffentlich noch einen Schritt nach vorne machen. An den Zeiten von Kelvin van der Linde sieht man, dass wir noch Potenzial haben.“

Ergebnis, 9. Meisterschaftslauf, Nürburgring

1. Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline)

2. Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +15,232 Sekunden

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward), +16,377 Sekunden

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +28,491 Sekunden

5. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), +30,474 Sekunden

Kelvin van der Linde holt Pole für's Samstagsrennen am Nürburgring

Kelvin van der Linde macht Druck auf Tabellenführer Bortolotti

Kelvin van der Linde, Audi #3
Foto: Jens Hawrda


Kelvin van der Linde (ZA) greift nach der DTM-Führung. Der Tabellenzweite vom Team Abt Sportsline fuhr am Samstagmorgen beim ersten Qualifying auf dem Nürburgring mit 1:25,350 Minuten die schnellste Runde und geht von der Pole-Position in das neunte DTM-Rennen der Saison. Zusätzliche Brisanz: Neben ihm steht Spitzenreiter Mirko Bortolotti (I) von SSR Performance in der ersten Startreihe.

„Vor meiner letzten Runde habe ich gesehen, dass ich auf der zweiten Position bin. Daher wusste ich, dass ich für die Pole nochmal volles Risiko gehen muss. Ich wollte das Maximum rausholen, das ist mir gelungen. Es ist schön zu sehen, wie viele Fans hier schon morgens zum Qualifying am Start sind. Das hat mir eine Extraportion Motivation gegeben“, erzählte der Audi-Pilot, der sich mit seiner zweiten DTM-Pole des Jahres wichtige drei Punkte im Titelkampf sichert. Nur 0,021 Sekunden langsamer als der Südafrikaner war Bortolotti im Lamborghini Huracán GT3 Evo2. Als Dritter beendete Lucas Auer (A) vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter das erste Zeittraining auf dem Eifelkurs. Sein Markenkollege Maro Engel (Monaco), Trainingsschnellster am Freitag, sicherte sich Position vier. Thierry Vermeulen (NL) vom Team Emil Frey Racing wurde im Ferrari 296 GT3 Fünfter.

Das erste Qualifying beim fünften DTM-Stopp auf dem Nürburgring war von Taktik geprägt. Erst im letzten Viertel des 20-minütigen Zeittrainings begann die Jagd auf die schnellste Runde. Dann ging es jedoch Schlag auf Schlag und es entwickelte sich ein Zweikampf zwischen den beiden führenden DTM-Piloten. Kelvin van der Linde knackte zunächst als erster DTM-Fahrer an diesem Wochenende die 1:26,000-Minuten-Marke und übernahm die Führung. Kurze Zeit später setzte sich Bortolotti mit 1:25,371 Minuten an die Spitze, doch kurz vor Schluss des Qualifyings gelang van der Linde in seinem siebten und letzten Umlauf die Pole-Zeit. Erneut zeigte sich das hohe Niveau in der DTM: Die ersten zehn Fahrzeuge lagen innerhalb von 0,4 Sekunden.

Ergebnis Qualifying, 9. Saisonlauf, Nürburgring

1. Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), 1:25,350 Minuten

2. Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +0,021 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,055 Sekunden

4. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward), +0,147 Sekunden

5. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +0,234 Sekunden


Quelle: dtm.com

Mercedes-AMG startet stark in die zweite Saisonhälfte der DTM

  • Maro Engel Tagesschnellster beim Auftakt des fünften DTM-Stopps am Nürburgring
  • Drei Mercedes-AMG beenden Freies Training am Freitag unter den Top-Fünf
  • Hohe Leistungsdichte – die ersten zehn Fahrzeuge liegen innerhalb von 0,304 Sekunden

Maro Engel, Mercedes #130
Foto: Jens Hawrda

Maro Engel (Monaco) ist angriffslustig in die zweite Saisonhälfte der DTM gestartet. Der Mercedes-AMG-Pilot fuhr am Freitagnachmittag im zweiten Freien Training auf dem Nürburgring mit 1:26,059 Minuten die schnellste Runde und eröffnete damit den fünften Stopp der Rennserie als Tagesbester. „Der Nürburgring ist meine zweite Heimat. Ich liebe die Nordschleife, fahre aber auch sehr gern auf der Grand-Prix-Strecke. Das Auto lief im zweiten Freien Training richtig gut und wir sind happy mit der Balance des Fahrzeugs. Es war ein erfolgreicher erster Arbeitstag in der Eifel“, erklärte der Routinier vom Mercedes-AMG Team Winward. Nur 0,015 Sekunden langsamer war sein Markenkollege Luca Stolz (Brachbach) vom Mercedes-AMG Team HRT, der drittschnellste Umlauf gelang Ayhancan Güven (TR) im Porsche 911 GT3 R. Bester Ferrari-Pilot war Jack Aitken (GB) von Emil Frey Racing auf Rang vier, Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) steuerte ein drittes Fahrzeug mit dem Stern auf Platz fünf.

Das zweite Freie Training am Freitagnachmittag auf dem Traditionskurs in der Eifel war wesentlich schneller als die erste Session. Schon nach zehn Minuten unterbot der Tabellenzweite Kelvin van der Linde (ZA) im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Abt Sportsline die Bestzeit vom Vormittag. Doch auch diese wurde im weiteren Verlauf von acht Fahrern getoppt. Zunächst setzte sich Güven an die Spitze, kurze Zeit später löst ihn Stolz ab. Gut drei Minuten vor Schluss gelang Engel in seiner 19. Runde die Tages-Bestmarke.

Eine insgesamt starke Leistung zeigte Porsche-Pilot Güven als Gesamtdritter sowie Bester des ersten Freien Trainings. „Es ist ein super Gefühl, mit einer Top-Zeit ins Wochenende zu starten. Die Saison läuft bisher nicht wie geplant, aber das Trainingsergebnis zeigt, dass es in die richtige Richtung geht. Bei unserem Heimspiel wollen wir den Fans eine tolle Show bieten“, versprach Güven, dessen Team Manthey EMA direkt neben dem 3,629 Kilometer langen Eifelkurs zu Hause ist.