Sonntag, 14. Juli 2024

David Schumacher startet von der Pole ins Jubiläumsrennen

David Schumacher holt Pole für das Sonntagsrennen am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Im ADAC GT Masters Qualifying am Sonntag machte Vortagessieger David Schumacher (Salzburg/Haupt Racing Team) dort weiter, wo er am Samstag aufhörte. Mit einer neuen Rekordrunde sicherte sich der 22-Jährige die Pole-Position und somit die beste Ausgangslage für das Jubiläumsrennen im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. „Der Sieg am Samstag hat mich noch einmal richtig gepusht. Die Strecke bot extrem gute Bedingungen, wodurch die Zeiten auch nochmal deutlich besser waren als im ersten Zeittraining. Ich freue mich sehr, dass ich die 250. Pole im ADAC GT Masters einfahren konnte. Jetzt wollen wir auch den Sieg im Jubiläums-Rennen holen“, sagte Schumacher, der mit dem Vorjahres-Champion Salman Owega einen Mercedes-AMG GT3 pilotiert. 

Bei sonnigen Bedingungen und Temperaturen von 16 Grad Celsius begaben sich die Piloten im ADAC GT Masters in das zweite Zeittraining auf dem Nürburgring. Zum Start der Session stand üblicherweise die Aufwärmphase an, um die Pirelli-Reifen auf der 3,629 Kilometer langen Strecke in das ideale Arbeitsfenster zu bringen. Dies gelang vor allem den Mercedes-AMG Fahrern Jannes Fittje (Langenhain) und Schumacher, die beide den erst am Samstag aufgestellten Qualifying-Rekord unterboten. Die Zeit von Schumacher in 1:24,902 Minuten war jedoch das Maß aller Dinge – 0,317 Sekunden schneller als die vorherige Rekordrunde am Samstag. Die Zeit von Fittje reichte am Ende für den zweiten Startplatz. Die Top-3 komplettierte der Mercedes-AMG GT3 von Elias Seppänen (FIN/Landgraf Motorsport). Auf Rang vier platzierte sich der Schweizer Alain Valente im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing vor dem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von Simon Connor Primm (Großschirma/Paul Motorsport).

Quelle: ADAC-Motorsport

Endurance-Krimi auf dem Nürburgring: Erster Saisonsieg für Schumacher und Owega

  • Neues Endurance-Format lieferte spannenden Motorsport bis zur Zielflagge
  • David Schumacher bejubelte seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters
  • Kalender und Seppänen bauen mit Rang zwei die Tabellenführung aus

David Schumacher und Salman Owega freuten sich über ihren ersten Saisonsieg
Foto: ADAC-Motorsport

Starke Premiere des Endurance-Formats im ADAC GT Masters: Mit der perfekten Taktik und der richtigen Reifen-Strategie feierten der Vorjahres-Meister Salman Owega (Köln) und David Schumacher (Salzburg/beide Haupt Racing Team) auf dem Nürburgring ihren ersten Saisonsieg. Für den 22-jährigen Schumacher war es der erste Triumph im ADAC GT Masters überhaupt. In einem Mercedes-AMG-Duell behaupteten Sie sich am Ende gegen die aktuellen Tabellenführer Tom Kalender (Hamm/Sieg) und Elias Sepännen (FIN/beide Landgraf Motorsport), die als Zweite ins Ziel kamen. „Nachdem ich die Führung im zweiten Stint übernahm, konnte ich konstant schnelle Runden abliefern und mich vom Feld absetzen. Es ist großartig, dass wir nun endlich ganz oben auf dem Podium standen“, beschrieb Schumacher sein Rennen. Auch Teamkollege Owega zeigte sich hocherfreut: „Endlich ist der Knoten geplatzt. Mein Ingenieur hat mich am Funk extrem gepusht, das gab mir noch einmal extra Motivation. Ich bin sehr glücklich, dass sich die harte Arbeit endlich auszahlt.“

Bei einer Außentemperatur von 17 Grad Celsius debütierte das erste Endurance-Rennen des ADAC GT Masters auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs des Nürburgrings. Der fünfte Meisterschaftslauf fand erstmals über 80 Minuten Renndistanz statt und sah zwei Pflichtboxenstopps vor. Die zahlreichen Zuschauer auf den Tribünen im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix erlebten einen gelungenen Start des Pole-Setters Tim Zimmermann (Langenargen/Grasser Racing Team), der sich sofort ein paar Wagenlängen Abstand auf den Zweitplatzierten Finn Wiebelhaus (Obertshausen/Haupt Racing Team) erarbeitete. Doch schon nach einer Runde machte eine Safety-Car-Phase den Vorsprung zunichte. Beim Re-Start ließ der Lamborghini-Pilot allerdings nichts anbrennen und setzte die Flucht nach vorne fort. Da die Teams mit unterschiedlichen Reifen-Strategien agierten, ereigneten sich nach dem ersten Boxenstopp einige Verschiebungen im Feld. Als Zimmermann an seinen Teamkollegen Benjamin Hites übergab, sah es zunächst danach aus, als wenn er die Spitzenposition behalten könne. Allerdings zwang Schumacher den Chilenen kurze Zeit später in einen Fehler und zog am Ende der Zielgeraden an dem Lamborghini vorbei. Mit zwischenzeitlich zehn Sekunden Vorsprung steuerte der Mercedes-AMG-Pilot die Boxengasse zum zweiten Mal an. Dabei fand der Fahrerwechsel auf Owega statt, der für seinen zweiten Stint einen neuen Satz Reifen erhielt. Ein cleverer Schachzug, denn der Vorjahres-Champion brachte den frischen Pirelli-Reifen schnell ins ideale Arbeitsfenster und bezwang Kalender in einem spannenden Finish. „Ich bin mit meiner Leistung heute nicht ganz zufrieden. In den letzten Runden wurden mir die abbauenden Reifen zum Verhängnis, sodass ich Salman keine große Gegenwehr entgegenbringen konnte. Sicherlich war heute mehr drin, aber wir kommen morgen stärker wieder zurück“, sagte Kalender.

Mit Rang drei komplettierten die Gaststarter Marcel Marchewicz (Schwetzingen) und Julian Hanses (Hilden/beide Schnitzelalm Racing) das Podium in einem weiteren Mercedes-AMG GT3. Für den 28-jährigen Marchewicz war es ein erfolgreicher Gaststart: „Es war ein mega Rennen. Julian war heute zum ersten Mal im ADAC GT Masters unterwegs und hat dabei einen super Job vollbracht. Alles lief perfekt und die Duelle auf der Strecke haben großen Spaß gemacht.“ Als Vierter überquerten Leon Köhler (Erlenbach am Main) und Maxime Oosten (NL) die Ziellinie in ihrem BMW M4 GT3 von FK Performance. Auf dem fünften Platz beendeten die Pole-Setter Zimmermann und Hites den Meisterschaftslauf. Das Zwillings-Duell entschieden Michael und Johannes Kapfinger (beide Passau/Team Joos Sportwagentechnik) für sich, die in ihrem Porsche 911 GT3 R die Zielflagge auf Rang sechs sahen. Auf der siebten Position folgte mit Sandro und Juliano Holzem im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Land Motorsport das zweite Zwillings-Duo. Für den Aston Martin Vantage GT3 von Mike David Ortmann (Ahrensfelde) und Denis Bulatov (Köln/ beide Walkenhorst Motorsport) reichte es am Ende für den neunten Platz. Die Top-10 komplettierten Simon Connor Primm (Großschirma) und Jonas Greif (Coswig) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von Paul Motorsport.


Samstag, 13. Juli 2024

Tim Zimmermann holt Pole-Position mit Qualifying Rekord

Pole mit Quali-Rekord für Tim Zimmermann #63
Foto: Jens Hawrda

Tim Zimmermann ist auf dem Nürburgring bislang nicht zu stoppen. Nach der Tagesbestzeit am Freitag stellte der Fahrer aus dem Grasser Racing Team seinen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 im Zeittraining für den fünften Saisonlauf des ADAC GT Masters auf die Pole-Position. In der Session am Samstagmorgen erzielte der 27-Jährige mit der Top-Zeit von 1:25,219 Minuten sogar einen neuen Qualifying-Rekord. „Endlich hat es geklappt. Ich bin sehr stolz auf das Team und meine Leistung. Im Rennen wollen wir natürlich gewinnen. Der Sieg ist das Einzige, was jetzt zählt“, berichtete Zimmermann voller Überzeugung.

Zu Beginn des Qualifyings nutzten zunächst Jannik Julius-Bernhart (Bad Brückenau), Alexander Schwarzer (D/Fach Auto Tech) und Nico Hantke (Hürth/Walkenhorst Motorsport) die freie Strecke, um den Pirelli-Reifen auf dem 20 Grad Celsius warmen Asphalt auf Betriebstemperatur zu bringen. Nach etwa zehn Minuten nahm das Qualifying Tempo auf und die Führungsposition wechselte im Dauertakt. 

Kurz vor dem Ende der Session setzte Zimmermann einen neuen Qualifying-Rekord, den sein Teamkollege Benjamin Hites (CHL) erst im Vorjahr aufstellte. Diese Zeit konnte bis zum Schluss keiner mehr schlagen und bedeutete letztlich die Pole-Position für das deutsch-chilenische Duo. Mit einem Abstand von gerade einmal 0,076 Sekunden Rückstand platzierte Tom Kalender (Hamm/Sieg) seinen Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport auf dem zweiten Rang. Die komplette zweite Startreihe besetzt mit Finn Wiebelhaus (Obertshausen) und Salman Owega (Köln) das Haupt Racing Team, das ebenfalls auf die Premiummarke Mercedes-AMG vertraut. Mit Marcel Marchewicz (Schwetzingen) vom Team Schnitzelalm Racing ging der fünfte Startplatz an einen weiteren Mercedes-AMG GT3.

Quelle: ADAC-Motorsport


Zimmermann eröffnet Jubiläums-Wochenende mit der Tagesbestzeit

Tim Zimmerman #63 - Schnellster im Freien Training am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Im Freien Training des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring kam am Freitag niemand an Tim Zimmermann (Langenargen) vorbei. Der Lamborghini-Pilot aus dem Grasser Racing Team markierte in der zweiten Session mit einer Zeit von 1:26,021 Minuten die schnellste Runde des Tages. „Aktuell sieht es sehr gut für uns aus. Ich freue mich schon jetzt auf das Samstagsrennen, das aufgrund des neuen Endurance-Formates sehr spannend werden sollte. Wir wollen jedenfalls voll angreifen, die Pole und den ersten Saisonsieg einfahren“, sagte Zimmermann, der sich das Lenkrad in diesem Jahr mit dem Chilenen Benjamin Hites teilt. 

Bei einer Außentemperatur von rund 18 Grad Celsius absolvierten die Piloten des ADAC GT Masters am Freitag zwei Trainingssitzungen auf der Sprint-Variante des Nürburgrings. In der ersten Session setzte der Gaststarter Julian Hanses (Düsseldorf) im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing die Bestzeit in 1:27,152 Minuten. Sichtlich begeistert zeigte er sich nach seinem erfolgreichen Debüt: „Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Allerdings muss ich mich noch an die hohe Qualität im Feld gewöhnen, aber mein Start ins ADAC GT Masters lief in jedem Fall super.“ 

Im zweiten Training war es dann der 27-jährige Zimmermann, der das Maß aller Dinge darstellte. Er brachte zwischen sich und den Zweitplatzierten Jannes Fittje (Langenhain) im Mercedes-AMG GT3 vom Haupt Racing Team einen Abstand von 0,237 Sekunden. Den dritten Rang des Tages belegte Marcel Marchewicz (Schwetzingen), der zusammen mit seinem Teamkollegen Hanses an den Start geht. Viertschnellster wurden Leon Köhler (Erlenbach am Main) und Maxime Oosten (NL) im BMW M4 GT3 von FK Performance vor Max Reis (Ramstein) und dem Südafrikaner Kwanda Mokoena in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 vom Haupt Racing Team. 

Mit dem ersten Qualifying starten die Piloten am Samstagmorgen um 9:35 Uhr in den ersten Renntag. Zu sehen ist das Zeittraining im kostenlosen Livestream auf adac.de/motorsport sowie auf dem YouTube-Kanal @adacmotorsports. Ab 15:00 Uhr kommt es dann zu einer Premiere im ADAC GT Masters. Erstmals in der Historie der traditionsreichen GT3-Serie dürfen sich die Zuschauer auf ein Endurance-Rennen über 80 Minuten Renndauer freuen. Dadurch erhalten die Fahrer 20 Minuten mehr Zeit, um den Besuchern auf den Tribünen einen spannenden fünften Meisterschaftslauf zu bieten. Hier kommt es vor allem auf die richtige Taktik an, denn anders als gewohnt sind, ein Reifenwechsel sowie zwei Pflichtboxenstopps vorgeschrieben.

Quelle: ADAC-Motorsport


Freitag, 12. Juli 2024

250 Rennen, 25 Fakten: Spannendes und Interessantes zum ADAC GT Masters-Jubiläum

  •  125. Event der traditionsreichen GT3-Meisterschaft
  •   Zahlen, Daten und Fakten aus 18 Jahren ADAC GT Masters

Foto: Jens Hawrda

Am 8. Juni 2007 feierte das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring beim ADAC 24h-Rennen seine Premiere. An diesem Wochenende (12. – 14. Juli) bestreitet die Serie an selber Stelle nun beim ADAC Truck-Grand-Prix ihr 250. Rennen. Ein Blick in die Historie und die Ergebnisse der vergangenen Saisons.

 

  • Das ADAC GT Masters befindet sich mittlerweile in seiner 18. Saison und ist dadurch die am längsten existierende GT3-Serie weltweit.
  • Seit 2007 trat das ADAC GT Masters auf 13 Rennstrecken in sechs verschiedenen Ländern an. Die meisten Events wurden auf dem Nürburgring ausgetragen. 19 Mal startete die Rennserie bisher in der Eifel, an diesem Wochenende kommt Nummer 20 hinzu.
  • In bisher 248 Rennen glänzte das ADAC GT Masters auch mit vielen prominenten Namen. Dazu zählen der sechsfache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier, Abfahrts-Olympiasieger und -Weltmeister Patrick Ortlieb, Skisprung-Star Sven Hannawald und Bob-Olympiasieger Christoph Langen. Zudem gesellten sich Albert von Thurn und Taxis, der 2010 sogar den Fahrertitel gewann, der malaysische Prinz Tunku Hammam Sulong und Bernhard van Oranje aus den Niederlanden. Auch der brasilianische Regisseur Walter Salles wagte den Sprung in die „Liga der Supersportwagen“.
  • Mit Ascari, Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, BMW Alpina, Chevrolet, Corvette, Dodge, Ferrari, Ford, Honda, Jaguar, Lamborghini, McLaren, Mercedes, Nissan und Porsche traten bislang 18 verschiedene Marken im ADAC GT Masters gegeneinander an.
  • Das bisher schnellste Rennen des ADAC GT Masters war mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,9 km/h der Sonntagslauf in Spielberg in der Saison 2017, den Christian Engelhart und Rolf Ineichen im Lamborghini Huracán GT3 des GRT Grasser Racing Team gewannen.
  • 15 ehemalige Formel-1-Fahrer starteten bisher im ADAC GT Masters, dazu zählen Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen, Markus Winkelhock, Karl Wendlinger, Bernd Schneider, Jan Lammers, Mika Salo, Christian Klien und Jack Aitken, der aktuell in der DTM um Erfolge kämpft.
  • 13 Frauen traten seit 2007 in der „Liga der Supersportwagen“ an. Mit Claudia Hürtgen (7 Siege) und Rahel Frey (2 Siege) schafften zwei Rennfahrerinnen den Sprung auf die oberste Stufe des Podiums. Aktuell steht mit der US-Amerikanerin Taylor Hagler eine Frau im Aufgebot des ADAC GT Masters.
  • Insgesamt vier Zwillingspaare starteten bereits im ADAC GT Masters. Sowohl Alfred und Robert Renauer als auch Dennis und Marc Busch waren in der Vergangenheit im ADAC GT Masters unterwegs. In diesem Jahr sind gleich zwei Fahrzeuge mit Zwillingen besetzt. Neben Sandro und Juliano Holzem gehören auch Michael und Johannes Kapfinger in der Saison 2024 zum Teilnehmerfeld.
  • Bei 106 Rennen startete der spätere Sieger von der Pole-Position.
  • Frank Kechele ist der beste Qualifier des ADAC GT Masters. Insgesamt neunmal fuhr er auf die Pole-Position. Bei den Fahrzeugen liegt der Mercedes-AMG GT3 mit 28 Qualifying-Bestzeiten an der Spitze.
  • Mit 53 Pole-Positions führt Lamborghini die Liste vor Audi mit 48 Qualifying-Bestzeiten an.
  • Sebastian Asch, Champion der Saison 2012, hält mit 190 Rennen den Rekord für die meisten Einsätze.
  • 156 verschiedene Fahrer, 52 Teams und elf Marken holten sich im ADAC GT Masters bisher mindestens einen Sieg.
  • Mit 26 Rennsiegen ist der Audi R8 LMS der von 2009 bis 2015 eingesetzten ersten Generation das erfolgreichste Fahrzeug im ADAC GT Masters.
  • Die Top-3 der Fahrer mit den meisten Gesamtsiegen führt Daniel Keilwitz mit 22 Erfolgen an. Dahinter platzieren sich Christian Engelhart (18) und Christopher Mies (13).
  • Die erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters heißt Audi, die insgesamt 50 Erfolge zählt. Porsche brachte es auf 43 Siege vor Lamborghini mit 38 Triumphen.
  • Das Team Callaway Competition verbuchte in seiner Zeit im ADAC GT Masters 35 Gesamtsiege und ist damit das erfolgreichste Team der Seriengeschichte. Die Corvette-Mannschaft von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone war von 2007 bis 2021 in der Serie aktiv und ist damit auch das dienstälteste Team. Ganze 21 Mal stand das Team Reiter Engineering auf dem obersten Platz des Podiums. Mit 14 Erfolgen liegt das Grasser Racing Team auf Rang drei.
  • Doppelschlag: An 20 Wochenenden des ADAC GT Masters siegte dasselbe Fahrerduo in beiden Rennen.
  • Drei Brüderpaaren gelang zusammen ein Sieg im ADAC GT Masters: Jörg und Tim Bergmeister, Ferdinand und Johannes Stuck sowie Kelvin und Sheldon van der Linde.
  • Mit Robert Renauer und Michael Joos erzielten auch zwei Teamchefs einen Rennsieg als Fahrer.
  • Die längste Durststrecke erlebte Christopher Haase, der erste Champion der Serie. Zwischen seinem vorletzten Laufsieg am Sachsenring 2011 und seinem bisher letzten Triumph am Dekra Lausitzring 2020 lagen ganze neun Jahre.
  • 16 Jahre und 32 Tage war Tom Kalender in Oschersleben alt, als er 2024 jüngster Rennsieger wurde. Einen Tag zuvor absolvierte er seinen ersten Start im ADAC GT Masters. Ältester Rennsieger ist mit 58 Jahren, 10 Monaten und 13 Tagen Klaus Ludwig. Die Motorsportlegende siegte 2008 gemeinsam mit Dominik Schwager in einer Corvette auf dem Nürburgring in beiden Rennen.
  • 26 Fahrer holten bisher einen Meistertitel im ADAC GT Masters. Fünf Piloten fuhren allein zum Titel, da sie im Saisonverlauf mit wechselnden Teamkollegen starteten. In der Geschichte der Serie gelang es drei Fahrern zweimal die Meisterschaft einzufahren. Diesen Erfolg verbuchten Sebastian Asch (2012, 2015), Kelvin van der Linde (2014, 2019) und Christopher Mies (2016, 2021).
  • Mit Landgraf Motorsport verteidigte in der Saison 2023 erstmals ein Rennstall den Fahrer-Titel im ADAC GT Masters. Außerdem trugen sich die damaligen Champions Salman Owega und Elias Seppänen als jüngstes Meister-Duo in die Geschichtsbücher ein.
  • Mit 24 verschiedenen Piloten und zwölf Teams bei 14 Rennen, denen mindestens ein Rennsieg gelang, war die Saison 2020 die abwechslungsreichste der Serienhistorie.