Samstag, 13. August 2022

IDM Superbike Assen: Puffe verletzt sich im Training und fällt aus

Julian Puffe
Foto: Jens Hawrda

Das GERT56-Team ist stark dezimiert. Nachdem Toni Finsterbusch in Schleiz verunglückte, erwischte es in Assen jetzt Julian Puffe. Der IDM-Dritte hatte im ersten Freien Training einen Highsider und verletzte sich am rechten Fuß. Der 26-Jährige wurde mit dem Krankenwagen ins „Ziekenhuis Wilhelmina“ von Assen gebracht. „Die Röntgenaufnahmen haben gezeigt, dass Julians Fuß mehrfach gebrochen ist“, berichtet Teamchef Karsten Wolf nach einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Puffe wird morgen operiert.

„Unsere Superbike-Abteilung ist momentan außer Gefecht. Nach Julians Sturz ist natürlich auch der Auftritt auf dem Red Bull Ring in drei Wochen in Gefahr“, sieht Wolf und meint: „Dabei sollte es unser großes Jahr werden. Zumindest war das nach unserem Einstieg in der letzten Saison der Plan.“

Toni Finsterbusch hatte den Sturz seines Teamkollegen im zweiten Sektor der fünften Runde von zu Hause aus per Livetiming vom Sofa aus verfolgt und gleich nachgehakt. Er selbst ist seit anderthalb Wochen aus dem Krankenhaus gekommen und pflegt seinen in Schleiz erlittenen Beckenbruch. „Ich habe eine 4,5 x 90 mm lange Schraube reingekriegt.“ Das Becken hatte sich zu Beginn auch noch verschoben und musste wieder ausgerichtet werden. Finsterbusch läuft aber bereits mit Gehhilfen, wobei eine davon speziell geformt ist, denn der 29-jährige Krostitzer hat aktuell auch noch eine Schiene an der ebenfalls gebrochenen rechten Hand.

Für GERT56 muss jetzt Jan Schmidt das Wochenende richten. Er fährt für das Team im Pro Superstock Cup.

Quelle: www.idm.de

Freitag, 12. August 2022

Family & Friends Festival: Motorsportspektakel und Erlebniswelten für die ganze Familie

  • Einmalig günstige Eintrittspreise ab 5 Euro im Vorverkauf unter adac.de/motorsport
  • Faszinierende Erlebniswelten warten auf die Besucher am DEKRA Lausitzring
  • Vier spektakuläre Rennserien starten im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft

Foto: Jens Hawrda


Das ADAC GT Masters präsentiert beim Gastspiel auf dem DEKRA Lausitzring am 20. und 21. August gemeinsam mit DEKRA eine Welt voller Erlebnisse für die ganze Familie. Neben spektakulärem Motorsport erwartet die Besucher beim Family & Friends Festival eine einzigartige Mischung aus Technik-Highlights, Spaß, Shows, Präsentationen und ein Blick hinter die Kulissen des DEKRA Lausitzring. Spannende Erlebniswelten können auf dem gesamten Gelände erkundet werden und sind über einen Shuttle-Service schnell und bequem erreichbar. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Für den Nachwuchs hat das Family & Friends Festival spannende Aktivitäten zu bieten. Fahrradparcours, Drohnenflugschule, Kinderschminken, Karussells und ein Hüpfburgen-Land lassen die Herzen der kleinen Fans in der Kinder-Welt höherschlagen. Die Erwachsenen können unter anderem in der Motor-Welt aktuelle Fahrzeugmodelle ausprobieren und das Erlebnis Steilkurve im Test-Oval selbst erfahren sowie in der Offroad-Welt das Abenteuer abseits der Straße mit auf einem großen Geländeparcours erleben. Naturbegeisterte finden in der Outdoor-Welt alles, um die grenzenlose Freiheit genießen zu können.

Die DEKRA- und ADAC-Welt bildet das gesamte Portfolio der Sachverständigen-Organisation und des Mobilitätsclubs ab. Vor Ort können die Besucher einen Hubschrauber der ADAC Luftrettung in Augenschein nehmen, im Verkehrslabor werden in Fahrsimulationen unterschiedliche Gefahrensituationen durchgespielt. Dazu gibt es exklusive Einblicke hinter die ansonst verschlossenen Türen des DEKRA Lausitzring, seinen Prüflaboren und Testeinrichtungen. In der ADAC MX Academy können Kinder ab sechs Jahren auf elektrischen Motorrädern erste Erfahrungen im Motocrosssport machen. In speziell umgebauten E-Karts haben Heranwachsende beim Inklusionsprojekt „United in Dreams“ die Möglichkeit, an Rennen im E-Kart-Slalom teilzunehmen.

Motorsport-Fans können sich auf die Rennen neun und zehn der Deutschen GT-Meisterschaft freuen und erleben darüber hinaus weitere attraktive Rennserien. Der Prototype Cup Germany geht erstmals in dieser Saison im Rahmen des ADAC GT Masters mit Le-Mans-Prototypen an den Start. Junge Nachwuchspiloten kämpfen in der ADAC Formel 4 um Punkte, packende Tourenwagenaction liefern die Teilnehmer der ADAC TCR Germany auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs ab. Auch die Piloten des Porsche Carrera Cup Deutschland geben auf dem DEKRA Lausitzring Gas. Eine spektakuläre Driftchallenge rundet das vielfältige Programm ab.


DTM-Trophy-Talent Theo Oeverhaus absolviert Gaststart in der DTM

  • DTM: 17-jähriger Theo Oeverhaus geht am Nürburgring an den Start
  • Dreier-Team: Oeverhaus wird Kollege von Muth und Wittmann bei Walkenhorst Motorsport
  • Doppelter Einsatz: Der Osnabrücker startet sowohl in der DTM als auch in der DTM Trophy

Vorfreude auf den DTM Einsatz bei Theo Oeverhaus
Foto: dtm.com

Theo Oeverhaus absolviert vom 26. bis 28. August bei der DTM auf dem Nürburgring powered by Mercedes-AMG einen Gaststart in der DTM und damit sein erstes Rennen in der Top-Liga. Oeverhaus, bereits seit 2021 in der Talentschmiede DTM Trophy etabliert, pilotiert bei seinem Gaststart einen BMW M4 des Teams Walkenhorst Motorsport aus Melle bei Osnabrück, wird Teamkollege von Esteban Muth (BEL) und Marco Wittmann (GER). Damit schreibt Oeverhaus in der 36. Saison der DTM als jüngster Fahrer der Traditionsserie Geschichte. Folglich löst er Pascal Wehrlein ab, der 2013 in Hockenheim als 18-Jähriger seine DTM-Premiere erlebte.

„Ich freue mich sehr über die Chance und das Vertrauen der DTM als jüngster Fahrer der Geschichte an den Start gehen zu dürfen“, sagt der Osnabrücker. „Es wird ein hartes Wochenende für mich, da ich auch in der DTM Trophy starten werde. Dennoch freue ich mich sehr darauf zu zeigen, wie gut man über die Nachwuchsserien BMW M2 Cup und DTM Trophy in die hochkarätige DTM aufsteigen kann. Ein großes Danke geht an Walkenhorst Motorsport, die mich sowohl in der DTM Trophy als auch in der DTM unterstützen.“

Seinen ersten Sieg in der DTM Trophy feierte Theo Oeverhaus im Oktober 2021 in Hockenheim im Walkenhorst BMW. Auch in der laufenden Saison gelang Oeverhaus bereits ein zweiter Platz am Lausitzring sowie ein Sieg am Norisring. Das Nachwuchstalent belegt in der Fahrerwertung aktuell mit 76 Punkten den dritten Platz. Auch im Markenpokal BMW M2 Cup, der regelmäßig auf der DTM-Plattform ausgetragen wird, geht Oeverhaus immer wieder erfolgreich an den Start. Erste GT3-Erfahrung konnte er bereits bei einem Rennen sowie Tests sammeln. Auch ein DTM-Test steht vor dem DTM-Debüt noch an.

Martin Tomczyk, Representative Brand & Sports: „Für einen Gaststart war uns wichtig, dass Theo etwas Erfahrung auf dem Auto mitbringt. Dies hat er kürzlich beim Langstreckenklassiker in Spa bewiesen. Es gefällt mir gut, wie er sich entwickelt. Theo hat sich in kurzer Zeit in Kombination mit dem BMW M2 Cup in der DTM Trophy bewährt und bekommt nun die Chance, sein Können in der DTM zu zeigen. Das ist genau die Entwicklung, die ich mir für junge Fahrer wünsche. Auch die Synergien, die das Team auf der DTM-Plattform nutzt, finde ich klasse.“

Walkenhorst Motorsport-Team-Manager Niclas Königbauer ergänzt: „Es macht uns als Team stolz und bringt uns große Freude Theo vom Kartsport bis in die DTM so erfolgreich begleiten zu können. Ich bin sehr gespannt, wie er sich in seinem ersten GT3-Sprintrennen schlagen wird. Und natürlich hoffe ich, dass wir auch in Zukunft weitere junge Talente auf der einmaligen DTM-Plattform sehen und wir ein Teil der Erfolgsgeschichte sein dürfen.“

Nach dem Kartsport wechselte Oeverhaus in die Einsteiger-Rennserie BMW 318i Cup, wurde 2020 Junior-Meister. Unterstützt wird der 17-Jährige bei seinem DTM-Debüt wie auch in der DTM Trophy von Rennfahrer-Legende Jörg Müller.  


Sonntag, 7. August 2022

Mercedes-AMG dominiert am Nürburgring im ADAC GT Masters

  • Jules Gounon und Fabian Schiller feiern auf dem Nürburgring zweiten Saisonsieg
  • Sven Müller und Joel Sturm krönen tolle Aufholjagd mit Platz drei
  • 23.500 Fans am Nürburgring sorgen für vierten Besucherrekord in Folge

Schiller (l.) und Gounon siegen am Sonntag am Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport

Das Drago Racing Team ZVO mit Jules Gounon (27/F) und Fabian Schiller (24/Troisdorf) hat am Sonntag einen spannenden achten Lauf im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring gewonnen. Schlussfahrer Fabian Schiller überquerte im Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 4 nach 42 Runden als Erster die Ziellinie und sorgte damit für den zweiten Sieg von Mercedes-AMG an diesem Rennwochenende des ADAC GT Masters. „Es war ein tolles Rennen. Unser Wagen lief fantastisch und wir hatten eine gute Pace. Am Samstag waren wir Dritter, jetzt der Sieg – ich bin total glücklich“, so der 24-Jährige. 23.500 Fans sahen spektakulären und spannenden Motorsport, erlebten actionreiche Rahmenserien und sorgten für einen weiteren Besucherrekord in der Deutschen GT-Meisterschaft am Nürburgring.

Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 8 von 14

Streckenlänge: 3.629 Meter

Wetter: 20,4 Grad, sonnig

Pole-Position: Maro Engel (Mann-Filter Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,621 Min.

Sieger: Gounon/Schiller (Drago Racing Team ZVO, Mercedes-AMG GT3 Evo #4)

Schnellste Rennrunde: Ben Green (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #10), 1:26,868 Min.

In der ersten Hälfte des Rennens sah es nach einer Kopie vom Samstag aus. Pole-Setter Maro Engel (36/Monte Carlo) lag wie Raffaele Marciello (27/I) am Vortag im Mercedes-AMG GT3 Evo #48 vom Mann-Filter Team Landgraf in Führung. Jules Gounon hielt jedoch Tuchfühlung zu seinem Markenkollegen, der zweite Mercedes-AMG vom Mann-Filter Team Landgraf mit Frank Bird (22/GB) am Steuer folgte auf Platz drei. Auch nach dem Pflicht-Boxenstopp blieb diese Reihenfolge vorerst bestehen. Dann erwischte es den führenden Raffaele Marciello. Wegen Blockierens von Verfolger Schiller in der Boxengasse wurde der Mercedes-AMG-Werksfahrer mit einer Penaltylap bestraft und musste Fabian Schiller, der das Steuer von Jules Gounon übernommen hatte, vorbeiziehen lassen. Dieser kontrollierte an der Spitze das Rennen und fuhr nach einer fehlerlosen Vorstellung mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den zweiten Saisonsieg für sein Team sicher vor Marciello nach Hause.

Joel Sturm (20/Brühl) von Allied-Racing krönte im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 22 erneut eine taktische Meisterleistung mit Platz drei. Sein Fahrerkollege Sven Müller (30/Bingen) hatte sich nach einem Blitzstart schon in der ersten Runde vom zwölften auf den fünften Rang vorgekämpft. Ein früher Boxenstopp und die Strafe des vor ihm liegenden Mercedes-AMG sicherten dem Porsche-Duo den letzten Podiumsplatz.

Des einen Glück war des anderen Pech. Auf Platz drei liegend erhielt Elias Seppänen (18/FIN), der das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo #84 mit Frank Bird getauscht hatte, wegen einer zu kurzen Boxen-Standzeit ebenfalls eine Strafe und musste sich schließlich mit Rang vier begnügen. Dagegen lief es für die Kombination Maximilian Götz (36/Uffenheim) und Ezequiel Perez Companc (27/RA) im Mercedes-AMG GT3 Evo #90 sehr gut. Das Duo von Madpanda Motorsport konnte neun Plätze gut machen und wurde Fünfter – das bisher beste Ergebnis für das Team aus Spanien im ADAC GT Masters. Beste Lamborghini-Piloten waren Konsta Lappalainen (20/FIN) und Mick Wishofer (22/A) von Emil Frey Racing auf Rang sechs. Dahinter kamen Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) und Dennis Marschall (25/Eggenstein) von Rutronik Racing im schnellsten Audi R8 LMS GT3 Evo II als Siebte ins Ziel. Tollen Kampfgeist zeigten Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F) von Emil Frey Racing, die mit ihrem Lamborghini Huracán GT3 Evo #19 zehn Plätze gut machten und den Sonntagslauf auf Platz acht beendeten. Auch die Paarung Jesse Krohn (31/FIN) und Nicky Catsburg (34/NL) von Schubert Motorsport zeigte Biss und kämpfte sich im BMW M4 GT3 #20 vom vorletzten Platz auf Rang neun vor. Die Top-Ten komplettierten Maximilian Paul (22/Dresden) und Marco Mapelli (35/I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo #71 von Paul Motorsport.

Stimmen der Sieger

Jules Gounon: 

„Meine Karriere hat am Nürburgring begonnen. Deshalb ist es umso schöner, hier meinen insgesamt zehnten ADAC GT Masters-Sieg feiern zu können. Wir hätten lieber auf der Strecke im Zweikampf gewonnen, aber so ist Motorsport, da gibt es eben Regeln. Diesen Erfolg nehme ich gern mit.“

Fabian Schiller: 

„Natürlich war es für den vor uns liegenden Raffaele Marciello bitter, eine Strafe zu bekommen. Er ist vor mir aus der Box gefahren und sehr langsam geworden. Warum, weiß ich nicht, aber so etwas wird eben bestraft.“


Dritter Saisonsieg für Honda-Pilot Andersen

  • Andersen führt die Gesamtwertung mit 29 Punkten Vorsprung an
  • Kircher schnellster Junior, Radermecker bester Trophy-Pilot


Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) feiert auf dem Nürburgring das perfekte Wochenende. Nach zwei Pole-Positions und dem Sieg im Samstagsrennen, hat der Däne auch das ADAC TCR Germany Rennen am Sonntag gewonnen und seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut. Nach acht von 14 Rennen führt der 27-jährige die Tabelle mit 29 Punkten Vorsprung an. Zweite im Klassement ist Jessica Bäckman (24, Schweden, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau), die 1,944 Sekunden hinter Andersen als Zweite ins Ziel kam. Junior-Pilot René Kircher (21, Hünfeld, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) komplettiert das Podest auf dem dritten Platz.

„Es war ein perfektes Wochenende, mehr geht nicht. Das Team hat einen unglaublichen Job gemacht und das Auto war richtig gut“, freut sich Andersen über seinen dritten Saisonsieg. „Jessica hatte einen guten Start, aber ich bin wieder vorbeigekommen und konnte das Rennen kontrollieren. Es war ein wirklich guter Tag.“

Bäckman gewinnt den Start – Andersen schlägt zurück

Auf den ersten Metern war Bäckman die schnellere Pilotin und so schnappte sich die Schwedin Andersen noch vor der ersten Kurve. Der Däne ließ sich davon jedoch nicht beirren und holte sich seinen Platz nur eine Runde später zurück. Von da an kontrollierte der Führende der Gesamtwertung das Geschehen und fuhr seinem dritten Saisonsieg ungefährdet entgegen. Auch Bäckman auf Position zwei zeigte ein gutes Rennen, sodass sie ihren Hyundai Veloster als Zweite ins Ziel brachte.

„Das Auto fühlte sich heute besser an als gestern. Ich hatte einen guten Start, habe aber zu Beginn ein wenig nach dem Grip gesucht“, beschreibt Bäckman das Geschehen in den ersten Runden. „Ich bin glücklich mit den beiden Podestplätzen an diesem Wochenende. Auch wenn Martin nicht zu schlagen war, habe ich gute Punkte eingefahren.“

Weiter hinten war beim Start eine Menge los. Während Trophy-Pilot Roland Hertner (62, Heilbronn, LIqui Moly Team Engstler) beim Start zunächst stehen blieb, gab es zwischen Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) und Patrick Sing (30, Crailsheim, RaceSing) eine Berührung, die zu einem Dreher des Audi-Piloten führte.

Sing schnappt sich Jahr - Junioren müssen das Auto abstellen

In den folgenden Runden beruhigte sich das Renngeschehen ein wenig, aber dennoch blieb es weiterhin spannend. Hinter den besten drei steuerte Jonas Karklys (32, Litauen, NordPass) seinen Hyundai i30 als vierter ins Ziel. Für den Litauer war es ein insgesamt erfolgreiches Wochenende. Auf den Plätzen fünf und sechs ging es lange hin und her, ehe Patrick Sing vor der Schikane an Robin Jahr (31, Potsdam, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) vorbeizog und sich den fünften Platz sicherte. Jahr kam in seinem Hyundai Veloster als siebter ins Ziel.

Zwischen die beiden Hyundai-Piloten schob sich kurz vor Schluss noch Vincent Radermecker (55, Belgien, Maurer Motorsport) im Holden Astra TCR, der erneut bester Pilot der Trophy-Wertung war. Roland Hertner kam als neunter ins Ziel und Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) im Audi RS3 sah als neunter die Ziellinie.

Die drei Junioren Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) mit einem defekten Getriebe und Szymon Ladniak (19, Polen, Liqui Moly Team Engstler) und Marco Butti (17, Italien, Elite Motorsport) mit defekten Antriebswellen kamen nicht ins Ziel.

Bereits ins zwei Wochen geht es in der ADAC TCR Germany weiter. Am Wochenende vom 19. bis zum 21. August gastiert die Tourenwagenserie des ADAC im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring.

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany

René Kircher (ROJA Motorsport by ASL Lichtblau, Dritter): „Der dritte Platz ist ein super Ergebnis. Es war ein hartes Rennen, da ich ein paar Probleme hatte die Reifen und die Bremsen zu managen, aber ich bin sehr zufrieden. Mit dem zweiten Platz von Jessica war es auch für das Team ein super Ergebnis.“