Freitag, 5. August 2022

Raffaele Marciello mit Bestzeit im ersten Freien Training

Maro Engel (D), Raffaele Marciello (I) / #48 Mercedes-AMG GT3 Evo / Mann-Filter Team Landgraf
Foto: adac-motorsport

Raffaele Marciello (27/I) vom Mann-Filter Team Landgraf hat die erste Bestmarke beim vierten Saisonstopp des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring gesetzt. Der frischgebackene Sieger des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps fuhr im ersten freien Training mit 1:26,455 Minuten die schnellste Runde und feierte mit seinem neuen Kollegen Maro Engel (36/Monte Carlo) im Mercedes-AMG GT3 #48 einen guten Start in der Eifel.

Ayhancan Güven (24/TR) und Christian Engelhart (35/Starnberg) waren dahinter im Porsche 911 GT3 R #91 mit einem Rückstand von 0,347 Sekunden die einzige Paarung, die unter der Marke von 1:27,000 Minuten blieb. Den dritten Platz in der ersten Session belegten Maximilian Paul (22/Dresden) und Marco Mapelli (35/I) von Paul Motorsport im Lamborghini Huracán GT3 Evo mit der Startnummer 71. Das Duo Jan Marschalkowski (19/Inning) und Luca Stolz (27/Brachbach) vom Team Mercedes-AMG Team ZVO steuerte den Mercedes-AMG GT3 Evo #8 auf Rang vier, Fünfter wurde die Kombination Elias Seppänen (18/FIN) und Frank Bird (22/GB) im Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 84 vom Mann-Filter Team Landgraf.

Bei kühlen Temperaturen von 17 Grad und einer feuchten Fahrbahn begannen viele Teams am Freitagmorgen vorsichtig und testeten zunächst mit Regenreifen die Bedingungen auf der Strecke. Nach mehreren Umläufen kamen die Slicks zum Einsatz und die Rundenzeiten auf dem 3,629 km langen Kurs wurden immer besser. Gut sieben Minuten vor Schluss verdrängte Raffaele Marciello den vor ihm liegenden Christian Engelhart vom ersten Platz und sicherte sich die erste Bestzeit beim vierten Tourstopp der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Nürburgring.

Quelle: adac-motorsport.de


Comeback: Mit Stolz zurück ins ADAC GT Masters

Das Mercedes-AMG Team ZVO bekommt am kommenden Wochenende hochkarätige Unterstützung. Beim vierten Saisonstopp des ADAC GT Masters wird der Mercedes-AMG Performance Fahrer Luca Stolz (27/Brachenbach) für das Team aus Mendig an den Start gehen. Er vertritt seinen Werksfahrerkollegen Daniel Juncadella (31/E), der ein Rennen der IMSA WeatherTech Sportscar Championship in den USA bestreitet. Gemeinsam mit Jan Marschalkowski (19/Inning am Ammersee) wird Stolz die beiden Rennen im Fahrzeug mit der Startnummer 8 in Angriff nehmen.

Der 27-Jährige ist bestens vertraut mit der Deutschen GT-Meisterschaft und absolvierte bereits eine Vielzahl von Rennen im ADAC GT Masters. Die Saison 2020 und 2021 beendete er gemeinsam mit Maro Engel (36/Monte Carlo), der an diesem Wochenende ebenfalls sein Comeback gibt, jeweils auf dem dritten Meisterschaftsplatz.

Philipp Zakowski, Teamchef ZVO Racing: „Luca Stolz muss man sicherlich nicht vorstellen. Jeder weiß um seine Klasse im Mercedes-AMG GT3 und sein außergewöhnliches Talent. Er wird eine ideale Vertretung für Dani sein, dem wir viel Erfolg für sein IMSA-Rennen wünschen. Wir freuen uns, im Rahmen unserer Partnerschaft mit Mercedes-AMG und BWT solch erfolgreiche Fahrer in unserem Team zu haben."

Das Drago Racing Team ZVO startet mit unveränderter Fahrerpaarung. Jules Gounon (27/F), der als frisch gebackener Sieger der 24-Stunden von Spa anreist, und Fabian Schiller (25/Troisdorf) pilotieren den Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 4.

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC TCR Germany gastiert in der Eifel

Der Kampf um die Wertungen geht weiter

  • Andersen und Bäckman trennen an der Tabellenspitze nur acht Punkte
  • Gast aus Italien: Elite Motorsport bringt einen Audi RS3 für Nachwuchstalent
  • Rennen live im kostenlosen Stream bei sport.de

Foto: Jens Hawrda

Die Sommerpause in der ADAC TCR Germany ist vorbei. Nach der Premiere auf dem Salzburgring und der darauffolgenden fünfwöchigen Pause, finden sich die TCR-Piloten an diesem Wochenende auf gewohntem Terrain wieder – dem Nürburgring. Besonders im Fokus steht dabei das Duell zwischen dem Liqui Moly Team Engstler und ROJA Motorsport. Aktuell führt das Engstler-Team alle vier Wertungen an, aber vor allem in der Fahrer- und Teamwertung erleben die Zuschauer ein offenes Duell gegen die starke ROJA-Konkurrenz. Der Nürbrugring ist seit dem Debüt der Tourenwagenserie des ADAC 2016 im Rennkalender vertreten und bot jeher spannende Action auf dem Asphalt. Für Fans, die nicht live dabei sein können, sind die beiden Rennen (Samstag 16.50 Uhr und Sonntag 11.35 Uhr) live und kostenfrei bei sport.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

„Es ist eine sehr knappe Saison, gerade in der Team- und Fahrerwertung. Diese engen Duelle machen natürlich sehr viel Spaß“, freut sich Hyundai-Pilot Robin Jahr (31, Potsdam) Fahrer und Teamchef von ROJA Motorsport auf das Wochenende in der Eifel. „Das Niveau des Engstler-Teams ist enorm hoch und sie werden uns nicht schenken. Dennoch haben wir klare Ziele. Wir wollen das Blatt wenden und die Tabellenführung zurückerobern. Ich bin auf die beiden Rennen sehr gespannt. Ich will so viele Punkte wie möglich holen und ein weiteres mal auf dem Treppchen stehen“, zeigt sich Jahr angriffslustig.

In der Teamwertung haben die Engstler-Honda 233 Punkte auf dem Konto. ROJA Motorsport steht mit 218 Punkten gerade einmal 15 Zähler dahinter. Dementsprechend hoch ist der Respekt beider Teams voreinander. „Die Saison ist für uns bisher gut verlaufen und die Konkurrenz ist so stark wie erwartet“, lobt Engstler-Teammanger Kurt Treml die ROJA-Hyundais.

Ähnlich eng ist es in der Fahrerwertung. Diese führt Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) mit acht Punkten vor Jessica Bäckman (24, Schweden, Roja Motorsport) an. Dabei haben beide ihre ganz eigenen irren Statistiken. Während Andersen alle bisherigen sechs Rennen auf dem Podium beendete, fuhr Bäckman bereits vier Siege ein. Immer, wenn die Schwedin keine technischen Probleme hatte, gewann sie das Rennen letztlich auch. Das Ziel des dänischen Tabellenführers ist vor den Rennen aber klar: „Wir wollen unseren Speed in die nächsten beiden Rennen auf dem Nürburgring mitnehmen, eine Strecke, die ich wirklich liebe.“

Auch in der Junior-Wertung wird es in der zweiten Saisonhälfte einen harten Kampf geben. Diese führt Szymon Ladniak (19, Polen, Liqui Moly Team Engstler) vor René Kircher (22, Hünfeld, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) und Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) im Audi an. Der Pole hat dabei sein Ziel bereits deutlich geäußert: „Mein Ziel ist es, die Junior-Wertung zu gewinnen!“

In der Trophy-Wertung führt Roland Hertner (62, Heilbronn, LIqui Moly Team Engstler), der die Wertung bereits im letzten Jahr gewinnen konnte, mit 24 Punkten vor Vincent Radermecker (55, Belgien, Maurer Motorsport), der sich im Laufe der Saison immer weiter steigern konnte. Gemeinsam mit Michael Maurer (29, Schweiz) belegen Radermecker und Maurer Motorsport den dritten Platz in der Teamwertung.

Hinter den beiden Top-Teams wartet der letztjährige Nürburgring-Sieger Jonas Karklys (33, Litauen, NordPass) im Hyundai i30 N TCR auf seine Chance. Der Litauer, der zuletzt vom Pech verfolgt war, hofft auf seine nächste Podestplatzierung in der TCR. Auf ihren ersten Podestplatz in der TCR Germany hoffen indes Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) und Patrick Sing (30, Crailsheim, RaceSing).

Zudem begrüßt die ADAC TCR Germany auf dem Nürburgring einen Gaststarter. Der 17-jährige Italiener Marco Butti startet für das Team Elite Motorsport in einem Audi RS3 LMS TCR.


ADAC GT4 Germany geht auf dem Nürburgring mit Rekordfeld in die zweite Saisonhälfte

  • 31 Fahrzeug von sechs Marken beim Rennwochenende in der Eifel am Start
  • Spannender Kampf um die Tabellenführung steht bevor
  • Beide Rennen im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de

ADAC GT4 Germany mit Rekordstarterfeld am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

In der ADAC GT4 Germany steht das nächste spektakuläre Rennwochenende vor der Tür. Vom 5. bis 7. August absolviert die Serie auf der Sprintstrecke des Nürburgrings den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte 2022. Dabei werden 31 Sportwagen der Marken Aston Martin, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota erwartet. Das bislang größte Feld der ADAC GT4 Germany in der Saison 2022 unterstreicht die weiter wachsende Attraktivität der Serie. Tickets für das Motorsport-Spektakel in der Eifel gibt es online unter adac.de/motorsport. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können zudem im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden.

Genauso heiß wie die erwarteten Temperaturen in der Eifel wird auch der Titelkampf in der ADAC GT4 Germany. Als Tabellenführer reist das Aston Martin Vantage GT4-Duo Indy Dontje (29/NLD) und Phil Dörr (21/Butzbach, beide Dörr Motorsport) an den Nürburgring. Mit lediglich fünf Punkten Rückstand befinden sich die Markenkollegen Hugo Sasse (18/Aschersleben) und Mike David Ortmann (22/Ahrensfelde, beide Prosport Racing) auf Rang zwei. Sie haben zuletzt in Zandvoort einen Doppelsieg gefeiert und gewannen auch 2021 beide Rennen auf dem Nürburgring. „Unser Ziel ist es, die Meisterschaftsführung zu erkämpfen. Am besten gelingt uns das natürlich mit Laufsiegen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, denn es kann ein super Wochenende werden“, ist Sasse optimistisch. „Es wird auch ein ganz besonderes Event für unser Team Prosport Racing, das nur wenige Kilometer entfernt seinen Sitz hat. Die Mannschaft kennt auf dem Nürburgring jeden Meter.“

Ebenfalls eine kurze Anreise hat Hendrik Still (35) aus Kempenich, der sich einen Porsche 718 Cayman GT4 von W&S Motorsport mit Max Kronberg (35/Berlin) teilt. „Ich freue mich auf mein Heimspiel und kenne den Nürburgring natürlich bestens. Das Layout der Sprintstrecke sollte unserem Porsche liegen. Wir hatten vor rund zwei Wochen Testfahrten absolviert und konnten uns somit optimal vorbereiten. Ich denke, wir sind gut aufgestellt“, so Still. „Mein ganz persönliches Ziel ist die erste Pole-Position in der ADAC GT4 Germany. In den Rennen sind Top Fünf-Platzierungen möglich. Sollte es Regen geben, könnte durchaus mehr drin sein.“

Aus Olpe östlich von Köln fährt Jan Philipp Springob (21, Drago Racing Team ZVO) an den Ring. „Die Vorfreude auf den Nürburgring ist natürlich immer ganz besonders hoch. Denn dort besuchen mich immer einige Freunde, Familienmitglieder und Sponsoren. Die Atmosphäre in der Eifel ist einfach toll und es sind stets richtig viele Zuschauer vor Ort“, erklärt Springob, der mit Robin Falkenbach (20/Niederkassel) auf dem Nürburgring einen neuen Teamkollegen im Mercedes-AMG GT4 hat. „Auf der Sprintstrecke gefällt mit vor allem der hintere Teil mit der Links/Rechts-Kurve nach dem Ausgang der Kurzanbindung und die enge Schikane. Wenn man diese gut trifft, kann man viel Zeit gewinnen. Die Schikane ist auch in den Rennen immer eine Schlüsselstelle.“

Zum gewohnt vollen Feld der ADAC GT4 Germany gesellen sich auf dem Nürburgring drei weitere Fahrzeuge, da diverse Stamm-Teams ihr Engagement noch weiter ausbauen. Prosport Racing bringt einen dritten Aston Martin Vantage GT4 an den Start, Overdrive Racing setzt einen dritten Porsche ein und die CV Performance Group bietet einen dritten Mercedes-AMG Serie auf. Wieder zurück in der ADAC Serie ist Schnitzelalm Racing mit zwei Mercedes-AMG.

Mittwoch, 3. August 2022

Enger Kampf an der Spitze: Wer wird Halbzeitmeister im ADAC GT Masters?

  • Am Nürburgring geht die erste Hälfte der Deutschen GT-Meisterschaft zu Ende
  • Audi-Pilot Jusuf Owega will die Tabellenführung in der Eifel verteidigen
  • Drei Fahrer liegen punktgleich an der Tabellenspitze

Wer wir Halbzeitmeister ?
Foto: Jens Hawrda

Knapp sechs Wochen lang mussten Zuschauer und Fans auf die Rennaction im ADAC GT Masters verzichten. Am Wochenende geht die „Sommerpause“ in der Deutschen GT-Meisterschaft zu Ende. Die Supersportwagen setzen die Saison beim vierten Tourstopp auf dem Nürburgring mit den Rennen sieben und acht fort. Nach dem Samstagslauf auf dem Eifelkurs steht der Halbzeitmeister im ADAC GT Masters fest. Viele Fahrer können sich bei der Ausgeglichenheit des Feldes berechtigte Hoffnungen auf diesen inoffiziellen Titel machen. Am Sonntag wird auf dem legendären Nürburgring mit dem achten von insgesamt 14 Rennen die zweite Saisonhälfte eröffnet. TV-Partner NITRO überträgt die Rennen des ADAC GT Masters live am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr.

Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Läufe 7 und 8 von 14 Saisonrennen

Streckenlänge: 3.629 Meter

Layout: elf Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2021, Rennen 1: Ricardo Feller/Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS Evo)

Sieger 2021, Rennen 2: Michael Ammermüller/Mathieu Jaminet (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R)

Alles offen an der Spitze

Drei Fahrer liegen nach sechs Läufen mit 70 Zählern punktgleich auf den ersten Plätzen. Tabellenführer ist Jusuf Owega (20/Köln) im Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 vom Team Montaplast by Land-Motorsport. Ausschlaggebend dafür ist, dass der junge Kölner im Gegensatz zu seinen beiden stärksten Konkurrenten zusammen mit Ricardo Feller (22/CH), der ein Rennwochenende aussetzte, bereits einen Sieg auf dem Konto hat. „Es ist im ADAC GT Masters unglaublich eng, nicht nur an der Spitze, sondern im gesamten Feld. Jeder Punkt zählt. Es wäre natürlich eine gute Basis, als Erster in die zweite Saisonhälfte zu gehen. Entscheidend ist aber, wer am Ende vorn ist. Nach der Halbzeitmeisterschaft fragt dann keiner mehr“, erklärt der Audi-Pilot.

Seine Verfolger Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR) waren im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 kurz vor Ende des zweiten Rennens in Zandvoort bereits Tabellenführer, ehe sie ein technischer Defekt zurückwarf. Auf dem Nürburgring will die Besatzung vom Team Joos Sportwagentechnik nicht nur die Führung erobern, sondern auch den ersten Saisonerfolg einfahren. Gleich zweimal stand in dieser Saison das Youngster-Duo Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/GB) mit dem BMW M4 GT3 #10 vom Team Schubert Motorsport ganz oben auf dem Treppchen und belegt im Gesamtklassement Rang drei. Niklas Krütten: „Wir müssen vor allem im Qualifying Fehler vermeiden, weil die bei der Ausgeglichenheit des Feldes im Rennen nur schwer zu korrigieren sind. Wenn wir alles perfekt hinbekommen, können wir vorn mitfahren.“ Das Team Emil Frey Racing liegt nach dem Doppel-Erfolg in Zandvoort in Lauerstellung. Die Sonntags-Sieger Jack Aitken (26/GB) und Albert Costa Balboa (32/E) haben sich mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet, die Markenkollegen Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F) folgen auf Rang sechs. Die Kombination Mick Wishofer (22/A) und Konsta Lappalainen (20/FIN) ist nach dem Sieg am Samstag auf Platz zwei der Junior-Wertung vorgefahren. „Der Lamborghini funktioniert gut auf dem Nürburgring. Wir sind zuversichtlich und wollen zwei konstant gute Ergebnisse einfahren, um in der Junior-Wertung dranzubleiben“, verspricht Mick Wishofer.

Darüber hinaus freuen sich die Fans auch auf die frisch gebackenen Sieger des legendären 24-Stunden Klassikers in Spa-Francorchamps. Die drei ADAC GT Masters-Fahrer Jules Gounon (27/F), Daniel Juncadella (31/E) und Raffaele Marciello (27/I) haben im Mercedes-AMG GT3 Evo das Rennen in Belgien gewonnen und möchten auch im ADAC GT Masters mit ihren Teams an die starke Leistung anknüpfen.

Lokalmatadore fiebern Heimspiel entgegen

Sieben Piloten freuen sich auf ihr Heimspiel im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Die kürzeste Anreise hat der Meuspather Audi-Pilot Kim-Lius Schramm (25) vom Team Rutronik Racing. Der Doppelsieger aus Spielberg, Niklas Krütten (19), kommt aus Trier und startet für Schubert Motorsport in einem BMW M4 GT3. Die beiden Brüder Salman (17) und Yusuf (20) Owega leben in Köln und gehen beide für das Audi-Team Montaplast by Land-Motorsport, jedoch in unterschiedlichen Fahrzeugen, ins Rennen. Mercedes-Benz-Pilot Fabian Schiller (25) wohnt in Troisdorf und Joel Sturm (20), der für Allied Racing im Porsche startet, in Brühl. Beste Erinnerungen an den Nürburgring hat Christopher Mies. Der aktuelle Champion aus Düsseldorf sicherte sich in der vergangenen Saison beim Finale in der Eifel die Meisterschaft im ADAC GT Masters und startet mit besonderem Rückenwind, nachdem er in der vergangenen Woche Vater wurde.

Motorsport total

Im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters gehen vier weitere spektakuläre Rennserien auf dem Nürburgring an den Start. In der ADAC GT4 Germany können sich die Fans auf spannende Duelle der „kleineren“ GT-Sportwagen freuen. Knallharte Tourenwagen-Action bietet die ADAC TCR Germany, während in der Nachwuchsserie ADAC Formel 4 die Motorsportstars von morgen um Siege, Platzierungen und Punkte kämpfen. Der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland elektrisiert die Zuschauer seit Jahren mit rasanten Sprintrennen, gnadenlosen Zweikämpfen und faszinierenden Überholmanövern. Vormerken sollten sich alle Besucher den Pitwalk am Samstag um 10:45 Uhr und am Sonntag um 10:35 sowie die Autogrammstunde „Meet the Drivers“ am Samstag um 15:15 Uhr auf der Eventfläche im Fahrerlager in der Nähe des DEKRA-Towers.

Alle 14 Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12:30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.