Montag, 20. Juni 2022

Gänsehaut beim DRM-Revival

Historische Boliden begeistern bei der Premiere in Imola

  • Legendärer Ford Zakspeed Capri Turbo mit zwei Siegen durch Vater und Sohn Mücke
  • Mit Stefan Mücke und Otto Rensing zwei Ex-DTM-Fahrer auf dem Podium
  • Schweizer Kammermann erneut bester Pilot eines BMW M1

Motorsport-Geschichte im DTM Classic DRM Cup © DTM

Das rollende Geschichtsbuch der DTM erlebte in Imola eine begeisternde Premiere. Die historischen Rennwagen aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft, kurz DRM, der Siebzigerjahre erlebten ein eindrucksvolles Comeback im Rahmen des neu geschaffenen DTM Classic DRM Cups. Mit dem Ford Zakspeed Turbo Capri feierte ein legendäres Fahrzeug aus dieser glanzvollen Ära zwei blitzsaubere Siege, am Samstag mit Altmeister Peter Mücke (Berlin) am Steuer und am Sonntag mit seinem Sohn Stefan. Wie schon am Vortag brachte der Schweizer Michael Kammermann seinen wunderschönen BMW M1 erneut als Zweiter ins Ziel, gefolgt von Otto Rensing (GER) im Porsche Carrera RSR. Somit standen mit Mücke und Rensing gleich zwei Ex-DTM-Piloten auf dem Podest.

Otto Rensing, ehemaliger BMW-Junior und 1991 im BMW M3 in der DTM am Start, hatte gleich in der Startrunde für die Szene des Rennens gesorgt. Denn zwischen dem weiß-gelben Porsche von Rensing, den am Vortag Michael Hess (GER) auf Rang vier gesteuert hatte, und dem edlen BMW M1 von Ronny Scheer (GER), dem Drittplatzierten vom Samstag, kam es in der Schikane zu einem unglücklichen Kontakt. Dabei stieg der BMW auf, und Ex-Motorrad-WM-Pilot Scheer konnte einen Überschlag nur knapp vermeiden. Während Scheer damit aus dem Rennen war, konnte Rensing seine Fahrt fortsetzen und arbeitete sich sogar vom siebten Platz sogar wieder bis auf Rang drei nach vorne. „Das war ein Missverständnis, das tut mir sehr leid“, so Rensing im Ziel. Es ist die generelle Atmosphäre unter den Fahrern, im Fahrerlager und auf der Strecke, die dieses Revival der DRM-Rennwagen zu einem besonderen Event macht. „Es war ein absoluter Genuss: tolle Strecke, tolles Auto, tolle Atmosphäre“, attestierte auch Stefan Mücke, der im Team BWT Mücke Motorsport den Klassik-Bereich leitet. „Die Strecke ist ein Traum“, sagte auch Kammermann über den 4,909 km langen Traditionskurs. „Der größte Gegner war die Hitze, aber es hat riesigen Spaß gemacht.“

Nach dem späten Ausfall von Hans-Ulrich Kainziger (GER) im Porsche 3.0 RSR beendete Marco Wagner (GER) im Ex-Sauber-BMW M1 Gruppe 5 das Rennen als Vierter vor Philipp Kennewell (GER) im wunderschönen BMW 3.0 CSL. Sohn Max Kainzinger (GER) wurde im Porsche 914/6 Zehnter, Ute Schreiber (GER) steuerte als einzige Frau im Feld ihren Alfa Romeo 1750 GT-Am auf Rang 13.

Auf dem Nürburgring treffen sich die DRM-Boliden vom 26. bis 28. August zum zweiten Mal zur zweiten Runde im DTM Classic DRM Cup. In zwei Wochen auf dem Norisring (1. bis 3. Juli) sorgen zunächst wieder die ehemaligen DTM-Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 2007 für besten historischen Motorsport auf der Traditionsstrecke in Nürnberg.

Sonntag, 19. Juni 2022

Doppelter Triumph für Colin Caresani

Colin Caresani gewinnt auch das spektakuläre Sonntagsrennen zur DTM Trophy in Imola

  • BMW-Pilot nach zweitem Saisonsieg punktgleich mit Heinemann an der Spitze
  • Toyota-Fahrer Tim Heinemann rettet in Italien Platz vier ins Ziel
  • Talentschmiede DTM Trophy begeistert mit spektakulären Rad-an-Rad-Duellen

Podium vom Sonntag: J. Riegel, C. Caresani, E. Cauhaupé (l-r) © DTM

Nach dem ersten Streich am Samstag folgte im Sonntagsrennen gleich der zweite: Colin Caresani gelingt im legendären Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola der Doppelerfolg in der DTM Trophy. Mit seinem BMW M4 vom Team Project 1 setzte sich der Niederländer im hart umkämpften Rennen der Talentschmiede auf der professionellen DTM-Plattform durch. Jacob Riegel (GER) erreichte im Aston Martin Vantage vom Team Speed Monkeys nach 17 Runden wie schon am Vortag den zweiten Platz, gefolgt vom französischen Mercedes-AMG-Fahrer Edouard Cauhaupé (BWT Mücke Motorsport).

Schon beim Start des Sonntagsrennens ging es hoch her. Riegel, Cauhaupé und der von Platz drei gestartete Porsche-Fahrer Ricky Capo (AUS, KÜS Team Bernhard) gerieten mit ihren seriennahen GT-Sportwagen aneinander. Toyota-Pilot Tim Heinemann (Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing) nutzte die Situation perfekt aus und setzte sich an die Spitze. Seine Führung verteidigte der Deutsche zunächst mit allen Mitteln erfolgreich. In Runde neun allerdings gab Heinemann die Führung auf Anweisung des Rennleiters ab: Wegen eines Vergehens beim Startprozedere musste er zwei Plätze abtreten. Dadurch erbte Caresani die Spitzenposition und Riegel Rang zwei. Cauhaupé nutzte schließlich einen Fehler von Heinemann aus und schnappte sich die dritte Position. Danach setzte sich das Spitzentrio Caresani, Riegel und Cauhaupé vom restlichen Feld ab, ohne Veränderungen bis zum Ziel.

Heinemann, der 2020er-Champion der DTM Trophy, hatte dagegen alle Hände voll zu tun, den vierten Platz zu behaupten. Hinter ihm lauerten unter anderem Capo, Riegels Teamkollege Nick Hancke (GER) und die deutschen BMW-Fahrer Theo Oeverhaus (Walkenhorst Motorsport) und Moritz Löhner (FK Performance Motorsport) auf einen Fehler des Toyota-Piloten. Beinharte Zweikämpfe und sehenswerte Rad-an-Rad-Duelle bestimmten in der zweiten Rennhälfte das Geschehen in der Verfolgergruppe. Doch Heinemann wusste sich erfolgreich zu verteidigen. Er brachte den vierten Platz nach einer cleveren Fahrt nach Hause, gefolgt von Hancke und Caresanis Stallgefährten Louis Henkefend (GER). Der US-Amerikaner JP Southern (EastSide Motorsport) erreichte mit seinem Audi Platz sieben vor Oeverhaus. Löhner drohte zwischenzeitlich schon ein Ausfall, rettete aber als Zehnter den letzten Punkt. Capo hatte weniger Glück: Ein Reifenschaden nach Feindkontakt beendete sein Rennen vorzeitig.

In der Gesamtwertung liegen Caresani und Heinemann nach vier von 14 Saisonrennen gemeinsam an der Spitze. Beide haben bislang 69 Punkte gesammelt. Oeverhaus nimmt mit 42 Zählern Rang drei ein, gefolgt von Riegel (40) und Cauhaupé (38). Die DTM-Trophy-Saison 2022 geht in zwei Wochen weiter. Dann steht mit den beiden Stadtrennen auf dem Norisring in Nürnberg eines der Saisonhighlights auf dem Programm.

Spektakel in Imola: Youngster Feller holt sich ersten DTM-Sieg

  • Schweizer gewinnt nach verrücktem Rennen im ABT Audi
  • Gore auf Platz zwei als erster US-Amerikaner in der DTM auf dem Podest
  • Sheldon van der Linde verteidigt Gesamtführung vor Bortolotti

Ricardo Feller holt am Sonntag in Imola seinen ersten DTM - Sieg
Foto: dtm.com

Jede Menge Action, jede Menge Überholmanöver – und am Ende zwei neue Gesichter ganz oben auf dem DTM-Podium: Der 22-jährige Schweizer Ricardo Feller holte sich den ersten Sieg seiner noch jungen DTM-Karriere. Nach dem Triumph von René Rast am Samstag war es der zweite Sieg für das Audi Team ABT Sportsline in Imola. Auf Rang zwei landete Dev Gore im Rosberg Audi und fuhr somit die erste Podiumsplatzierung eines US-Amerikaners in der langen DTM-Geschichte überhaupt ein. Dritter wurde Walkenhorst BMW-Pilot Marco Wittmann (GER), der wenige Kurven vor dem Ziel Lucas Auer (AUT) im WINWARD Mercedes-AMG noch den Platz auf dem Treppchen entriss.

Feller, der im Qualifying seine erste Pole-Position erzielt hatte, war nach seinem Rennsieg in großer Hitze natürlich maximal zufrieden: „Es fühlt sich einfach sehr gut an. Nach dem Restart wusste ich nicht, ob es reichen würde, aber ich habe einfach alles rausgehauen.“ Überglücklich war auch der Zweitplatzierte: „Das ist wirklich cool! Mein Team hat alles richtig gemacht während der Safety-Car-Phase, ich hatte nur Angst, ob die Reifen halten“, erzählte Gore. „Ich bin der erste Amerikaner auf dem DTM-Podium, das macht mich sehr stolz.“

In der Meisterschaft baute Sheldon van der Linde (RSA) mit Rang fünf am Sonntag seine Führung aus. Mit 80 Punkten liegt der BMW-Fahrer von Schubert Motorsport zwölf Zähler vor Mirko Bortolotti (ITA), der als Zehnter im GRT Lamborghini noch einen Punkt holte. Dritter in der DTM-Fahrerwertung ist Nico Müller (SUI/Rosberg Audi) mit 62 Punkten, dahinter reihen sich Auer und Rast ein. Der Samstagssieger musste am Sonntag nach einem Reifenschaden früh aufgeben.

Bereits in der Anfangsphase ging es ordentlich zur Sache, nach Kollisionen zwischen Maximilan Buhk (GER/Mücke Mercedes-AMG) und Laurens Vanthoor (BEL/SSR Performance Porsche) sowie zwischen Thomas Preining (AUT/KÜS Porsche) und Rolf Ineichen (SUI/GRT Lamborghini) rückte das Safety Car aus. Fast alle Teams nutzten die Gelegenheit zum Reifenwechsel, mit am cleversten agierte dabei aber die Rosberg-Truppe, die so Dev Gore entscheidend nach vorne brachte.

Auch der Restart hatte es in sich, Leidtragender war dabei einmal mehr Felipe Fraga. Der Brasilianer, der von Rang zwei ins Rennen gegangen war, musste seinen Red Bull AF Corse Ferrari nach einer Berührung abstellen. Danach entwickelten sich mehrere packende Positionskämpfe, in denen die Weltklassepiloten der DTM ihr ganzes Können unter Beweis stellten. Vor allem das Duell zwischen Wittmann und Auer um Platz drei hielt die Fans in Atem bis zur Zielflagge. Auch Gaststarter Timo Glock bewies im Ceccato BMW, dass er nichts verlernt hat und verpasste als Elfter die Top 10 nur hauchdünn.

Nach dem Imola-Spektakel ist die Zeit zum Durchschnaufen kurz: Schon in zwei Wochen, vom 1. bis 3. Juli, gastiert die DTM auf dem legendären Nürnberger Stadtkurs Norisring.


Ricardo Feller (Audi) holt Pole für's Sonntagsrennen in Imola

Ricardo Feller (Audi R8 - Team ABT Sportsline)
Foto: Jens Hawrda

Das sechste DTM-Rennen der Saison, der sechste unterschiedliche Pole-Sitter. Im Zeittraining für das Sonntagsrennen in Imola sicherte sich der Schweizer Ricardo Feller im Audi R8 des Teams ABT Sportsline mit einer Zeit von 1:39,814 Minuten den besten Startplatz. Damit steht der Eidgenosse erstmals in seiner noch jungen DTM-Karriere auf der Pole-Position. Neben ihm in der ersten Startreihe: Felipe Fraga (BRA), der im Red Bull AF Corse Ferrari sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis einfuhr.

Zur Halbzeit hatte Lucas Auer (AUT, Team WINWARD, Mercedes-AMG) mit einer Zeit von 1:40,240 Minuten die Führung inne, während sich Kelvin van der Linde (RSA, Team ABT Sportsline, Audi) mit seiner ersten fliegenden Runde auf Platz zwei schob. Danach folgten Felipe Fraga, René Rast (GER, Team ABT, Audi), Marco Wittmann (GER, Walkenhorst Motorsport, BMW) und Laurens Vanthoor (BEL, SSR Performance, Porsche). Nachdem die meisten Fahrer neue Reifen hatten aufziehen lassen, ging es Schlag auf Schlag. Zuerst verbesserte sich Clemens Schmid (AUT) im Lamborghini des Teams GRT grasser-racing.com auf Platz eins, während Feller mit Rang zwei schon sein Potenzial andeutete. In seiner nächsten Runde legte Feller nach und fuhr auf die Pole-Position.

Feller war überglücklich: „Unbeschreiblich! Ich bin natürlich mega happy. Vielen Dank an die Jungs, das Auto war einfach eine Waffe heute. Ich hoffe, wir können das im Rennen umsetzen.“ Auch Fraga war überaus zufrieden mit Startplatz zwei im neu aufgebauten Ferrari: „Es ist sehr gut, aus der ersten Reihe starten zu können. Ich hatte schon viele schwierige Rennen, jetzt möchte ich endlich mal gewinnen!“

Auch Marco Wittmann sicherte sich mit Rang drei seinen bislang besten Startplatz der Saison, vor Maro Engel (GER, GruppeM Racing) als schnellsten Mercedes-AMG-Fahrer. Clemens Schmid beendete das Zeittraining als Fünfter vor Nick Cassidy (NZL) im AlphaTauri AF Corse Ferrari. Luca Stolz (GER, HRT, Mercedes-AMG), Samstagssieger René Rast, Lucas Auer und Mirko Bortolotti (ITA, GRT, Lamborghini) komplettierten die Top Ten.

Das zweite DTM-Rennen in Imola startet um 13.30 Uhr Ortszeit, ProSieben sendet live ab 13.00 Uhr. Das Rennen ist auch live auf DTM Grid (grid.dtm.com) zu sehen.

Quelle: dtm.com

Debütsieg: Ladniak feiert auf dem Salzburgring seinen ersten Saisonsieg

  • Szymon Ladniak holt im Honda seinen ersten Rennsieg in der ADAC TCR Germany
  • Martin Andersen wird zweiter, Roland Hertner bester Trophy-Pilot

Szymon Ladniak im Honda siegt am Samstag am Salzburgring
Foto: Jens Hawrda

Szymon Ladniak (19, Polen, Liqui Moly Team Engstler) ist im Honda Civic der erste Sieger bei der Premiere der ADAC TCR Germany auf dem Salzburgring in Österreich. Für den jungen Polen ist es gleichzeitig der erste Sieg in der Tourenwagenserie des ADAC. Bei heißen Temperaturen setzte sich Ladniak mit über zehn Sekunden Vorsprung gegen seinen Teamkollegen Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) durch, der den Doppelsieg für das Team Engstler perfekt machte. Junior-Pilot René Kircher (21, Hünfeld, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) steuerte seinen Hyundai i30 im Salzburger Land auf den dritten Platz.

„Der Sieg fühlt sich wundervoll an. Als ich mit so viel Vorsprung auf Platz eins fuhr, gingen mir ein paar schlechte Dinge durch den Kopf, aber ich habe es geschafft. Jetzt hier mit der Trophäe zu stehen, ist sensationell“, freut sich Ladniak im Anschluss an die Siegerehrung und fügt hinzu: „Morgen steht ein weiteres Qualifying und ein weiteres Rennen an. Das Ziel bleibt der Sieg.“

Ladniak setzt sich ab – Andersen verteidigt gegen die ROJA-Hyundais

Den Start konnte Martin Andersen für sich entscheiden, aber Ladniaks Pace war weiterhin stark und der schnellste Mann des Wochenendes konnte sich seine Positionierung nur wenig später zurückerkämpfen. Von da an war es an der Spitze eine One-Man-Show. Ladniak erweiterte seinen Vorsprung kontinuierlich und kam letztendlich mit 11,407 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen im Ziel an.

Sehr viel spannender war der Kampf um Platz zwei, den Martin Andersen für sich entschied. Über nahezu die gesamte Renndistanz lieferte sich der Däne ein Duell mit den ROJA-Hyundais von René Kircher und Robin Jahr (31, Teltow, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau). Immer wieder klopfte Kircher beim Dänen an, aber dieser konnte die Tür jedesmal schließen und war mit seinem Ergebnis sichtlich glücklich. „Es war ein sehr hartes Rennen. Ich hatte einen guten Start, konnte aber dann die Pace von Szymon nicht mitgehen. Die letzten fünf Runden haben sich dann wie eine Ewigkeit angefühlt, da Kircher sehr schnell war. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und konnte wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen“, bilanzierte Andersen sein Rennen.

Trotz der Tatsache, dass er es nicht an Andersen vorbeigeschafft hat, war auch René Kircher nach dem Rennen sehr glücklich. „Ich bin super happy mit P3. Ich hatte zu Beginn ein paar Probleme, weil ich noch nie hier war, aber es hat gut funktioniert. Es war ein harter Fight mit Andersen. Es hat leider nicht gereicht, aber ich bin zufrieden. Auch morgen will ich wieder aufs Podium.“ Robin Jahr kam hinter Kircher als vierter ins Ziel.

Bäckman kämpft sich nach vorne – Hertner bester Trophy-Pilot

Von ganz hinten musste Jessica Bäckman (24, Schweden, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) in Folge eines Motorwechsels ins Rennen starten. Die Schwedin zeigte aber erneut eine gute Leistung und kämpfte sich bis auf den fünften Platz nach vorne. Auch Roland Hertner (62, Heilbronn, LIqui Moly Team Engstler) zeigte ein starkes Rennen und fuhr von P11 bis auf den sechsten Platz vor. Diese Aufholjagd machte Hertner zudem zum besten Trophy-Piloten des Rennens.

Die Plätze sieben und acht gingen an Trophy-Fahrer Vincent Radermecker (55, Belgien, Maurer Motorsport) im Holden Astra TCR und Junior Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) im Audi RS3. Auch Audi-Pilot Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) und Michael Maurer (29, Schweiz, Maurer Motorsport) fuhren unter die ersten Zehn.