Sonntag, 3. April 2022

DTM-Test: Hockenheim 4.-7. April 2022

  • Erste offizielle Testfahrten von DTM, DTM Trophy, DTM Classic und BMW M2 Cup in Hockenheim
  • Fahrerlager und Innentribüne C an allen vier Tagen für Fans kostenfrei geöffnet

Erster offizieller DTM-Test auf dem Hockenheimring © DTM

Erster Schlagabtausch der Saison 2022: Die DTM sowie DTM Trophy, DTM Classic und BMW M2 Cup treffen sich von Montag, 4. April, bis Donnerstag, 7. April zum ersten offiziellen Test der DTM-Plattform. Am Dienstag und Mittwoch (5./6. April) steht der Test ganz im Fokus der DTM. Mit 29 eingeschriebenen Fahrern aus 14 Nationen und GT-Rennwagen von Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche präsentiert sich die Traditionsserie mit dem größten und internationalsten Starterfeld seit dem Neustart im Jahr 2000. Die Talentschmiede DTM Trophy testet am Montag (4. April), am Donnerstag (7. April) teilen sich DTM Classic und der BMW-Markenpokal die Rennstrecke.

Erstmals sind zu diesen offiziellen Testfahrten Zuschauer an allen vier Tagen zugelassen, sowohl im Fahrerlager als auch auf der Innentribüne C - und das zum Nulltarif. Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet).

Samstag, 2. April 2022

Dritte Saison in der DTM Trophy für Timm Heinemann

Ex-Champion Tim Heinemann übernimmt die Toyota Supra von Ring-Racing

  • Vielfalt: Toyota als sechste Marke in der DTM Trophy
  • Ring-Racing beendete die Saison 2021 auf Platz drei in der Fahrer- und Teamwertung
  • Tim Heinemann mit klarem Ziel: „Gerne noch mal Meister und 2023 in die DTM“

Ring-Racing startet im dritten Jahr mit Toyota in der DTM Trophy.
Neuer Fahrer: Ex-Champion Tim Heinemann  © DTM

Drei Jahre DTM Trophy, drei Jahre Ring-Racing, drei Jahre mit Toyota: Das Team aus Boxberg unweit des Nürburgring geht auch in der DTM Trophy 2022 an den Start und setzt dabei erneut auf Toyota. Neu im Team ist allerdings der Fahrer. Tim Heinemann, der 2020 überlegen die erste Saison in der Talentschmiede auf der DTM-Plattform mit dem Titelgewinn beendete, wird 2022 mit der Toyota Supra die 14 Sprintrennen umfassende Saison bestreiten. Die DTM Trophy startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in ihre dritte Saison.

Toyota verstärkt wie in den Vorjahren die Markenvielfalt in der DTM Trophy. Neben Aston Martin, Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche ist der japanische Automobil-Hersteller die sechste Marke, die mit einem seriennahen GT-Sportwagen an dieser hochkarätigen Rennserie im direkten Umfeld der DTM teilnimmt. „Es ist eine echte Bereicherung, dass Toyota wieder dabei ist, wieder mit dem erfahrenen Team von Ring-Racing“, äußert Martin Tomczyk, Serienmanager der DTM-Organisation ITR. „Und Tim Heinemann weiß, wie man Rennen und Titel gewinnt.“

Für Uwe Kleen ist die erneute Teilnahme logisch. „Es hat uns in den beiden vergangenen Jahren in der DTM Trophy gut gefallen und der Level dieser Serie ist sehr hoch“, sagt der Teamchef von Ring-Racing, „Unser Ziel ist es, wieder ein Stück besser zu werden und übers Jahr möglichst oft einen Podiumsplatz zu belegen. Mit Tim Heinemann haben wir einen Fahrer, der weiß, wie das geht.“

Auch Tim Heinemann, der als erfolgreicher Sim-Racer als einer der ersten virtuellen Rennfahrer den Sprung in den realen Motorsport schaffte, ist guter Dinge. „Wir hatten gute Gespräche, und es hat sich von Anfang an gut angefühlt. Ich glaube, wir haben ein gutes Paket, wie sich ja schon 2021 gezeigt hat, als Ring-Racing zwei Siege und drei weitere Podiumsplatzierungen erzielt hat.“ Der 24-Jährige, der in Essen geboren wurde und heute in Fichtenberg lebt, hat ein definiertes Ziel: „Ich würde gerne noch einmal Meister werden und dann 2023 in der DTM fahren.“ Mit eindrucksvollen sieben Siegen in zwölf Rennen wurde Tim Heinemann 2020 erster Champion in der DTM Trophy, 2021 gewann er im Mercedes-AMG GT3 den Titel in der GTC-Race.

Tim Heinemann stimmt mit seinem Teamchef Uwe Kleen überein, dass drei Neuerungen gute Vorzeichen für die DTM Trophy 2022 bedeuten: „Scot Elkins als neuer Rennleiter, Martin Tomczyk als neuer Serienmanager, dazu AVL verantwortlich für die Fahrzeug-Einstufungen – das sind gute Schritte, die sich positiv auf die DTM Trophy auswirken werden.“

Dienstag, 29. März 2022

Starke Fahrer, ambitionierte Ziele

Mann-Filter Team Landgraf und ID Racing with Herberth gehen gut gerüstet ins ADAC GT Masters

  • Mercedes-AMG-Werksfahrer Raffaele Marciello und Jonathan Aberdein starten für Mann-Filter Team Landgraf
  • PS on Air präsentiert neuen Mamba-Look des Mercedes-AMG GT3 Evo
  • ID Racing with Herberth setzt mit Robert Renauer und Klaus Bachler auf geballte Porsche-Erfahrung
Der neue Mamba-Look des Mercedes-AMG GT3 Evo 
Foto: ADAC-Motorsport

Das Mann-Filter Team Landgraf geht offensiv in die neue Saison. Erklärtes Ziel des Rennstalls ist es, Deutscher GT-Meister 2022 zu werden. Wie PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk am Sonntag berichtete, soll das Fahrer-Duo Raffaele Marciello (27/I) und Jonathan Aberdein (24/ZA) dieses ambitionierte Vorhaben in die Tat umsetzen. In der Online-Talkshow wurde auch die „neue Haut“ des Mercedes-AMG GT3 Evo präsentiert, der wegen seines ungewöhnlichen Designs als „Mercedes-Mamba“ bekannt ist. Das Team Landgraf Motorsport kündigte zudem an, einen weiteren Boliden ins Rennen zu schicken. Die Besatzung soll in den nächsten Tagen nominiert werden. Die Fahrer-Kombination bei ID Racing with Herberth steht dagegen fest: Robert Renauer (37/Jedenhofen) und Klaus Bachler (30/A) werden in dieser Saison für das neugegründete Team aus dem süddeutschen Lonsee im Porsche 911 GT3 R an den Start gehen. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden beim TV-Sender NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.

Raffaele Marciello kann auf eine lange und eindrucksvolle Erfolgsbilanz zurückblicken. Der 27-Jährige gewann 2013 die Formel 3 Europameisterschaft und war 2015 dritter Fahrer des Sauber F1 Teams. Es folgten Podiumsplätze in der GP2 sowie Titel in der Blancpain GT Series. Seit 2018 ist Raffaele Marciello Mercedes-AMG-Werksfahrer und feierte 2020 sein Debüt im ADAC GT Masters. Zwei Siege und vier Podiumsplätze stehen seitdem für den Italiener zu Buche, der 2021 Gesamtvierter wurde.

Sein Fahrerkollege Jonathan Aberdein sammelte zunächst in der ADAC Formel 4 Rennerfahrung und gewann 2017 die Formel-4-Meisterschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Danach wechselte der Südafrikaner in die DTM, die er 2019 auf Platz zehn beendete. Teamchef Klaus Landgraf: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit unserem Team und dem hochkarätigen Fahrer-Line-up auch in der neuen Saison für Erfolge sorgen werden. Nach dem gelungenen Einstieg in die internationale Deutsche GT Meisterschaft im letzten Jahr macht es mich stolz, die Partnerschaft mit Mann-Filter und die gemeinsame Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Wir alle sind gespannt auf die neue Saison und das nächste Kapitel der Mann-Filter Mamba, die längst Kultstatus hat.“

Teamchefin Iris Dorr setzt bei ID Racing with Herberth mit Robert Renauer und Klaus Bachler auf ein schnelles Fahrer-Duo mit viel Erfahrung. Robert Renauer gab 2008 sein Debüt im ADAC GT Masters. Er feierte seitdem sieben Rennsiege, gewann 2018 den Meistertitel und wurde zweimal Gesamtzweiter – als Fahrer und als Teamchef. Der 37-Jährige leitet zusammen mit seinem Zwillingsbruder Alfred den Rennstall Herberth Motorsport, mit dem er bisher in der Deutschen GT-Meisterschaft erfolgreich war. In dieser Saison wird Robert Renauer mit ID Racing with Herberth erstmals seit acht Jahren für ein anderes Team im ADAC GT Masters an den Start gehen.

Klaus Bachler geht in seine achte GT-Masters-Saison. Der Österreicher stand bisher zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen und wurde 2015 Vierter in der Gesamtwertung. Als Langstreckenspezialist überzeugte der 30-Jährige unter anderem beim 24-Stunden-Rennen in Dubai und Le Mans mit Podiumsplätzen. Iris Dorr: „Dieses starke Fahrer-Duo und unsere eingespielte Mannschaft bilden ein schlagkräftiges Paket, mit dem wir auch bei der hohen Leistungsdichte im ADAC GT Masters gute Ergebnisse erzielen werden. Die geballte Erfahrung von Robert Renauer und Klaus Bachler wird unserem neuen Team zusätzlich helfen, sich schnell in der Deutschen GT-Meisterschaft zu akklimatisieren. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Saison.“

Samstag, 26. März 2022

Neues Gesicht in der TCR-Germany: K-Ro Racing startet mit einem Audi

  • Neueinsteiger aus Niedersachsen – Motorsportdebüt für Team und Fahrer
  • Kai Rosowski fährt einen Audi RS 3 LMS TCR

Kai Rosowski geht in einem Audi RS 3 LMS TCR an den Start
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang in der ADAC TCR Germany: K-Ro Racing feiert in der Saison 2022 seine Premiere in der Tourenwagenserie des ADAC. Gleichzeitig ist es für das Team die erste professionelle Saison in einer Rennserie. Die Nordhorner setzen dabei auf einen Audi RS 3 LMS TCR und Kai Rosowski (29), Sohn von Teamchef Ralf Rosowski, als Fahrer. Die ADAC TCR Germany startet vom 22. bis 24. April 2022 im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.

Die Vorfreude auf die erste Rennsaison für das Team ist schon knapp einen Monat vor dem Saisonauftakt in Oschersleben riesengroß. „Wir sind ein neues Rennteam, das sich - egal in welchem Bereich - erst einmal zurechtfinden muss. Das vorrangige Ziel ist es, so viele Kilometer und Runden abzuspulen, wie es nur geht, um die nötigen Erfahrungen zu sammeln, die wir in der Serie benötigen“, sagt Rosowski, der jedoch auch eine Kampfansage an die Konkurrenz abgibt: „Natürlich wäre es schön, wenn wir den ein oder anderen Konkurrenten ärgern und ein paar Punkte einfahren könnten. Unser Audi hat im Gegensatz zu uns schon Siege eingefahren. Tom Coronel, von dem wir das Auto haben, hat 2021 das TCR-Europe-Rennen in Zandvoort gewonnen. Sind wir nur annähernd so schnell wie er, können wir auch vorne mitfahren“, sagt Rosowski mit einem Augenzwinkern.

Nicht nur das Team, sondern auch Rosowski steht vor seiner ersten Saison im Motorsport: „Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der Motorsport in Deutschland, vor allem durch Michael Schumacher, ganz groß wurde. Daher war für mich schon früh klar, ich möchte auch irgendwann in einem Rennwagen sitzen. Wir haben ein Konzept auf die Beine gestellt und geschaut, in welchem Tourenwagen-Bereich man aktiv werden kann und welche Möglichkeiten es dort gibt“, betont Rosowski und fügt hinzu: „Die ADAC TCR Germany ist für uns in vielerlei Hinsicht eine äußerst interessante Rennserie. Das fängt bei den seriennahen Fahrzeugen an, geht bei der sehr guten Struktur durch den ADAC weiter. Auch das Rahmenprogramm, in welchen die TCR Germany eingebettet ist, kann sich mit dem GT Masters ja für alle Seiten sehen lassen.“

Bei den Niedersachsen laufen die Vorbereitungen bereits intensiv. „Wir waren im November bereits zu Tests mit unserem Fahrzeug auf der Rennstrecke in Meppen, wurden dann aber leider witterungsbedingt zu einer unfreiwilligen Winterpause gezwungen. Diese habe ich dann für mich als Fahrer mit Simulator-Arbeit und jeder Menge Training genutzt, um mich körperlich fit zu halten“, sagt Rosowski.

Unterstützung in der ADAC TCR Germany erhält Rosowki von seiner Familie: „Wir konnten für unser Team eine sehr gute Mischung aus jungen und erfahrenen Mechanikern gewinnen, sodass wir breit aufgestellt in die Saison gehen können“, dankt der 29 Jährige insbesondere seinen Eltern, denen er zugleich seine Startnummer widmet: „Ich spüre die Unterstützung meines gesamten Umfeldes und ganz besonders meiner Eltern. Ihnen habe ich alles zu verdanken. Aus dem Grund habe ich mich auch für die Startnummer 38 entschieden, die sich aus den Geburtsdaten meiner Eltern und meinen zusammensetzt.“