Freitag, 18. März 2022

Mission Titelverteidigung: Deutscher GT-Meister Mies greift erneut mit Land-Motorsport an

  •  Christopher Mies pilotiert Startnummer 1 mit Tim Zimmermann
  •  Land-Motorsport mit drei Audi im ADAC GT Masters

Christopher Mies
Foto: Jens Hawrda

Tolle Nachrichten für die Deutsche GT-Meisterschaft: Montaplast by Land-Motorsport geht auch in der kommenden Saison mit Titelverteidiger Christopher Mies (32/Düsseldorf) im ADAC GT Masters an den Start. Der amtierende Deutsche GT-Meister bestreitet gemeinsam mit Team-Neuzugang Tim Zimmermann (25/Lochau) die Int. Deutsche GT-Meisterschaft 2022 und pilotiert einen neuen Audi R8 LMS GT3 evo II mit der Startnummer 1. Die Mannschaft von Wolfgang und Christian Land setzt in diesem Jahr insgesamt drei Fahrzeuge des deutschen Sportwagenherstellers ein. Das ADAC GT Masters geht in knapp drei Monaten vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.

„Wir sind sehr stolz, schon so viele Jahre erfolgreich mit Chris zusammenzuarbeiten“, so Team-Manager Christian Land. „Wir haben von Beginn an kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir weiter mit ihm arbeiten wollen. Umso mehr freuen wir uns, dass er wieder Teil der Mannschaft ist. Von seiner Erfahrung können alle im Team profitieren und auch menschlich sind wir auf einer Wellenlänge – das ist enorm wichtig.“

Mies gab 2009 sein Debüt in der Int. Deutschen GT-Meisterschaft und zählt weltweit zu den erfahrensten GT3-Piloten. Nach seinem Meistertitel 2016 krönte sich der Audi-Werksfahrer im vergangenen Jahr gemeinsam mit Ricardo Feller (21/CH) zum zweiten Mal zum ADAC GT Masters Champion. Im Fahrerkader von Audi Sport ist Mies der nach Titeln erfolgreichste Fahrer, erst im Januar triumphierte er bei den 24h von Dubai. Team-Neuzugang Tim Zimmermann absolviert 2022 seine dritte Saison im ADAC GT Masters. Der ehemalige ADAC Stiftung Sport Förderpilot überzeugte auf Anhieb in seiner Debütsaison und sicherte sich die Pirelli Junior Wertung 2020.

„Ich freue mich sehr, wieder Teil der Mannschaft zu sein. Natürlich wollen wir auch in dieser Saison um die Meisterschaft kämpfen“, so Mies. „Mit Tim habe ich erneut einen richtig schnellen Fahrer an meiner Seite, der Erfahrung aus dem ADAC GT Masters mitbringt. Zusammen können wir sicher ganz vorn mitmischen.“

Für den Rennstall aus dem Westerwald steht 2022 nicht nur die Titelverteidigung in der Gesamtwertung auf dem Programm: Im vergangenen Jahr holte die Mannschaft auch den Titel in der Pirelli-Junior- und Team-Wertung. Das Triple war Land-Motorsport bereits 2016 gelungen. Welche beiden Fahrer-Duos die Mannschaft beim Vorhaben Titelverteidigung unterstützen werden, wird zeitnah bekannt gegeben.

Donnerstag, 17. März 2022

Nachhaltig und innovativ: Neuer Shell-Kraftstoff für das ADAC GT Masters

  •  ADAC GT Masters übernimmt Vorreiterrolle mit Einführung eines nachhaltigen Kraftstoffes
  •  Shell liefert exklusiv innovativen Kraftstoff „Blue Gasoline 98 GT Masters“

Foto: Jens Hawrda


Starkes Zeichen des ADAC GT Masters für mehr Nachhaltigkeit: Die Deutsche GT-Meisterschaft übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Einführung von umweltschonenden Kraftstoffen und setzt ab der Saison 2022 exklusiv auf einen nachhaltigen Kraftstoff von Shell. Der innovative Shell-Kraftstoff „Blue Gasoline 98 GT Masters“ enthält rund 50% nachhaltige Kompetenten. Damit leisten das ADAC GT Masters und Shell einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Motorsport. Der neue Kraftstoff kommt ab diesem Jahr ebenfalls in der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany und in der ADAC Formel 4 zum Einsatz. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 23. April in Oschersleben in die neue Saison, alle 14 Rennen werden jeweils ab 12.30 Uhr live von NITRO im TV übertragen.

Mit ca. 50% regenerativen Komponenten ist „Blue Gasoline 98 GT Masters“ eine innovative Weiterentwicklung des im vergangenen Jahr im deutschen Markt eingeführten Blue Gasoline 95, das Shell zusammen mit Bosch und Volkswagen entwickelt hat und erfüllt die Norm EN228 E10 mit mindestens RON98 ohne Einschränkungen.

Felix Balthasar, Leiter Sonderkraftstoffe bei Shell: „Der neue Kraftstoff ist ein weiterer Baustein in unserem Mosaik nachhaltiger Kraftstofflösungen, die helfen sollen, die CO2-Emissionen im Mobilitätssektor zu senken. Unsere Engagements im Motorsport sind vielseitig und haben eine lange Historie. Unter den Extrembedingungen auf den tracks gewinnen wir wichtige Erkenntnisse für die Forschung und Entwicklung alternativer Kraftstoffe für die Straße.“

Dr. Gerd Ennser, ADAC Sportpräsident: „Der Einsatz eines umweltschonenden Kraftstoffs von unserem langjährigen Lieferanten Shell im ADAC GT Masters und seiner Rahmenrennserien ist ein weiterer Schritt unseres mehrstufigen Plans für mehr Nachhaltigkeit im Motorsport. Mit der Einführung eines nachhaltigen Kraftstoffes im professionellen Kundensport unterstreicht die Deutsche GT-Meisterschaft ihre Vorreiterrolle und leistet einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion.“

Lars Soutschka, ADAC Vorstand: „Der ADAC macht mit verschiedenen Initiativen und Innovationen deutlich, dass sich Motorsport und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Im vergangenen Jahr haben wir mit unseren Partner BWT erfolgreich ein Projekt gestartet, Plastikmüll an den Rennstrecken zu reduzieren. Die Zusammenarbeit mit Shell ist ein weiterer wichtiger Schritt. Der Motorsport kann als Innovationscenter mit der Entwicklung neuer Kraftstoffe seine Relevanz für die Serie aufzeigen. Wir werden das ADAC GT Masters als Top-Motorsportform in Europa auch in Zukunft unter nachhaltigen Gesichtspunkten weiterentwickeln.“

Einigkeit unter den DTM-Fahrern: „Es wird eine harte Saison“

  •  Teamchef Timo Bernhard: „Neues Kapitel mit Porsche, erstmals seit DRM in 70-ern“
  •  Titelverteidiger Götz: „Ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren“
  •  Erstes Kräftemessen bei offiziellen DTM-Testfahrten Anfang April in Hockenheim

Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld
geht die DTM in die Saison 2022 © DTM

Die DTM steht vor vor einer außergewöhnlichen Saison. Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld geht die DTM bei den 16 Sprintrennen an den Start. In einem ersten DTM-Media-Talk sprachen Titelverteidiger Maximilian Götz (GER), Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti (ITA), Team ABT Sportsline-Newcomer Ricardo Feller (SUI), BMW-Werksfahrer Sheldon van der Linde (RSA), DTM Trophy-Aufsteiger Louis Henkefend (GER) und Timo Bernhard, Teamchef des Team75 Motorsport, über ihre Erwartungen für die neue Saison. In einem waren sich alle einig: Die DTM steht vor einer weiteren extrem spannenden Saison.

„Es wird eine harte Saison“, sind sich die Fahrer in Anbetracht des erstklassigen Fahrerfeldes bewusst. „Es sind so viele neue und große Namen im Feld, ein großartiger Mix“, stellt auch Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) fest. „Es ist ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren und ich will jede Runde genießen, aber es wird verdammt eng zugehen.“ Zum ersten Stelldichein treffen sich die DTM-Piloten am 5./6. April zum ersten offiziellen DTM-Test in Hockenheim, einen Tag vorher, am 4. April testet bereits die DTM Trophy. Die Saison startet vom 29. April bis 1. Mai in Portimão. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen erstmals auf ProSieben übertragen, Eintrittskarten für alle Events gibt es unter tickets.dtm.com sowie unter 01806 991166.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Traditionsserie steigt Porsche in den DTM-Titelkampf ein. „Die DTM ist eine sehr attraktive Plattform“, sagte Teamchef Timo Bernhard, der einen Porsche mit Werksfahrer Thomas Preining (AUT) einsetzt, im Pressegespräch. „Zuletzt war Porsche in den Siebzigern in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft am Start. Jetzt schlagen wir in der DTM ein neues Kapitel auf und wollen an die Erfolge aus der DRM anknüpfen. Für uns als Team war es Zeit für den nächsten Level.“ Der nächste Level bedeutet die DTM auch für Ricardo Feller, der als Deutscher GT-Meister in die DTM aufsteigt. „Die DTM war immer mein Ziel, und mit meinem Titelgewinn im Vorjahr in der GT Masters habe ich die Tür aufgestoßen, jetzt hoffe ich, kann ich mir einen Namen machen in der DTM machen“, so Feller, der am Donnerstag im Imola erstmals im ABT-Audi testet. „Nico Müller ist mein Idol und Rolf Ineichen kennt mich seit meiner Geburt“, freut sich Feller auf die inoffizielle Schweizer Meisterschaft mit erstmals drei Eidgenossen in der DTM sowie seine starken Teamkollegen Kelvin van der Linde und René Rast.

Einer, der Götz in der neuen Saison angreifen will, ist Mirko Bortolotti. Bereits im Vorjahr bei einem Gaststart in Assen zeigte der Mann, der für das Grasser Racing Team an den Start gehen wird, mit Platz zwei, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Kein Wunder, dass von ihm die erste Kampfansage des Jahres kommt: „Wir kommen nicht nur, um dabei zu sein, sondern auch erfolgreich zu sein. Als Profi hast du immer das Ziel, um Siege und Titel zu fahren. Ich bin sicher, wir haben das Paket dafür, aber es wird eine harte und lange Saison.“ „Es ist großartig, wie sich die DTM entwickelt. Der Wettbewerb wird super hart. Nach meinem Gaststart in Assen ist es jedenfalls cool, dass ich dabei bin“, freut sich Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (ITA), der den Zugang von Ex-DTM/ITC-Champion Manuel Reuter als Sportlicher Leiter als echten Benefit für sein Grasser Racing Team betrachtet. „Wir haben viel Arbeit vor uns, aber wir haben ein sehr gutes Paket und damit beste Voraussetzungen, erfolgreich zu sein. Am Ende wollen wir gewinnen.“

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bei Fahrern und Teams längst auf Hochtouren. Für Sheldon van der Linde (RSA) heißt das vor allem: „Wir müssen mit dem neuen BMW M4 noch viel lernen und das Auto weiterentwickeln. Wir müssen realistisch sein“, so der Bruder von Kelvin van der Linde aus dem Audi-ABT-Team, dem Meisterschaftsdritten des Vorjahres. Änderungen im Reglement sieht Sheldon van der Linde positiv. „Ein neuer Reifensatz am Freitag hilft uns sehr, das ist aber auch gut für die Fans, wenn wir mehr Runden fahren“, so der Südafrikaner, der am Donnerstag in Hockenheim testet und fügt hinzu: „Für mich ist es crazy, wie Gerhard Berger und Frederic Elsner die DTM umgedreht haben. Wir werden fast 30 Autos haben. Gut für die Fans, aber für uns Fahrer wird es extrem hart. Die Meisterschaft ist wahrscheinlich so stark wie nie zuvor, Konstanz wird der Schlüssel sein am Ende.“

Maximilian Götz, der innerhalb der Mercedes-AMG-Familie vom Team HRT zu WINWARD gewechselt ist, ist sich bewusst, dass der Schlüssel zum Erfolg im Titelkampf auch in diesem Jahr wieder die Konstanz sein wird. „Es sind zur Zeit sehr intensive Tage. Jedes Detail zählt. Auch mit meinem persönlichen Trainer arbeite ich noch härter und verbessere mich immer weiter.“

Auch die DTM Trophy, die Talentschmiede auf der DTM-Plattform, rückt immer mehr in den Fokus. Louis Henkefend ist Neueinsteiger in der Serie. Nach dem Titelgewinn im BMW M2 Cup steigt er mit einem BMW M4 aus dem Team Project 1 in die DTM Trophy auf. „Die DTM ist mein großer Traum. Und mit dem Aufstieg aus dem BMW M2 Cup in die DTM Trophy bin ich diesem Ziel einen Schritt näher gekommen.“ Teamchef Timo Bernhard, der auch zwei Porsche in der DTM Trophy einsetzt, misst der Serie große Bedeutung zu. „Es macht für uns einfach Sinn, den Junioren auf der gleichen Plattform die Chance zu geben.“   

Mittwoch, 16. März 2022

Piro Sports bringt Toyota in die ADAC GT4 Germany

  •  Cedric Piro teilt sich das Cockpit eines GR Supra GT4 mit Marcel Lenerz
  •  Laufsiege und Podien sind das große Saisonziel
  •  Erste komplette Saison des GT4-Toyota in der ADAC GT4 Germany

Der Toyota GR Supra GT4 von Piro Sports - Burg Zelem Foundation
(Quelle: Piro Sports)

Schicker japanischer Flitzer für die ADAC GT4 Germany: In der vierten Saison der GT-Serie des ADAC wird erstmals auch ein Toyota bei allen Rennen am Start stehen. Piro Sports - Burg Zelem Foundation setzt 2022 einen GR Supra GT4 ein. Der Familien-Rennstall aus dem Saarland war bereits 2020 in der ADAC GT4 Germany mit einer Ginetta unterwegs und kehrt nun mit dem japanischen GT4-Modell zurück. „Wir haben uns 2020 in der Serie sehr wohl gefühlt. Als klar war, dass wir 2021 nicht antreten würden, war die ADAC GT4 Germany immer unser großer Favorit für die Saison 2022. Wir freuen uns über das starke Interesse an der Serie und sind hoch motiviert. 2022 wird sicherlich das bislang stärkste Jahr der ADAC GT4 Germany. Da wollen wir einfach dabei sein“, so Teammanager und Pilot Cedric Piro (24/Heusweiler).

Piro Sports - Burg Zelem Foundation hat seinen GR Supra GT4 im Herbst 2021 erhalten und das Comeback seitdem mit Akribie vorbereitet. Auch in Bezug auf die Fahrerpaarung wurde überlegt agiert. „Wir hatten sieben ernsthafte Interessenten für den zweiten Platz im Cockpit. Letzte Woche gingen wir mit vier Fahrern auf dem Hockenheimring testen“, beschreibt Piro den Findungsprozess seines Teamkollegen. Letztendlich hat sich hierbei Marcel Lenerz (24/Ludwigsau) durchgesetzt. Auch für den Hessen ist die ADAC GT4 Germany kein Neuland. Er bestritt die Saison 2021 in einem BMW M4 GT4. „Marcel und ich kennen uns schon ewig. Ob Kart, ADAC Formel 4 oder auch Formel Renault - wir sind immer parallel gefahren. Jetzt in der ADAC GT4 Germany gemeinsam auf einen Auto anzutreten, ist einfach klasse.“

Das Duo möchte 2022 das starke Feld der ADAC GT4 Germany nicht nur ergänzen, sondern auch an der Spitze mitfahren. „Mit dieser Fahrerpaarung rechnen wir uns ziemlich viel aus und haben ambitionierte Ziele“, stellt Piro klar. „Wir wären sehr enttäuscht, wenn wir in der Saison nicht auf dem Podium stehen würden. Vielleicht sind auch Siege möglich. Der Toyota ist ein Allrounder und auf allen Strecken stark.“

Der GR Supra GT4 hat auch deutsche Gene. Der Rennwagen wurde von den vierfachen Le-Mans-Siegern Toyota Gazoo Racing in Köln entwickelt. Bereits 2021 absolvierte ein Exemplar einen Gasteinsatz in der ADAC GT4 Germany. Und das mit Erfolg: Auf dem Hockenheimring fuhren die beiden Belgier Antoine Potty und Nico Verdonck im Sonntagsrennen im 32 Wagen starken Feld in die Top Fünf. „Wir sind absolut überzeugt von dem Auto und auch von der geleisteten Arbeit von Toyota Gazoo Racing“, erläutert Piro. „Das Fahrzeug wurde sehr professionell konstruiert, ist super zuverlässig und auch richtig schnell. Die Saison kann kommen.“

Dienstag, 15. März 2022

Patrick Sing startet im Hyundai in seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany

  •  Sing setzt auch 2022 auf den erfolgreichen Hyundai i30 N TCR
  •  Vorfreude auf Premiere der ADAC TCR Germany auf dem Salzburgring

Der RaceSing-Rennwagen für die neue Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Patrick Sing (29, Crailsheim, RaceSing) startet in seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany. Der 29-Jährige setzt bei wie im vergangenen Jahr auf einen Hyundai i30 N TCR und hat sich Podestplatzierungen und ein Top-10-Ergebnis in der Gesamtwertung als persönliches Saisonziel gesetzt. Die ADAC TCR Germany startet vom 22. bis 24. April im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.

„In der vergangenen Saison war ich nur an sechs von sieben Wochenenden dabei. Mein Ziel waren die Top-10, aber durch die Umstände, dass ich nicht immer dabei sein konnte, ist das Ergebnis in Ordnung“, sagt Sing und zeigt sich im Hinblick auf die neue Saison kämpferisch: „Mein Ziel ist es, in der Gesamtwertung unter die ersten zehn zu kommen. Außerdem will ich mindestens einmal auf dem Podium stehen.“ Die Highlights von Sing aus der Saison 2021 sind dabei klar: Seine beiden vierten Plätze am Red Bull Ring und am Sachsenring. Insbesondere das erfolgreiche Rennen am Sachsenring ist Sing im Gedächtnis geblieben: „Ich bin an diesem Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf dem Sachsenring gefahren, da wir dort vorher nicht testen konnten. Dann auf Anhieb einen vierten Platz einzufahren, war sicherlich das Highlight der Saison.“

Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft für den 29-Jährigen sehr gut. Im Januar konnte sich Sing in der TCR-Klasse des Sechs-Stunden-Rennens von Abu Dhabi durchsetzen und stand mit AC Motorsport letztendlich ganz oben auf dem Podest. Neben seinen Erfolgen hinter dem Steuer, bereitet sich Sing auch abseits der Strecke intensiv auf die kommende Saison vor: „Ich sitze zweimal in der Woche am Simulator und bin drei bis vier Mal im Fitnessstudio, um bestens vorbereitet in die neue TCR-Saison zu starten“, betont Sing.

Auch auf die unterschiedlichen Strecken der ADAC TCR Germany 2022 freut sich der Schwabe. „Der Hockenheimring ist nicht weit weg, das ist quasi ein Heimrennen für uns, auf das ich mich besonders freue.“ Mit dem Salzburgring steht zudem eine neue Strecke im Rennkalender, die Sing bereits kennt: „Auf dem Salzburgring bin ich 2018 im Rahmen der KTM X-Bow-Serie schon gefahren. Ein großer Vorteil wird das für mich aber nicht sein, da es schon lange her ist und alle auf der Strecke testen dürfen“, sagt der Hyundai-Pilot und fügt hinzu: „Dennoch freue ich mich auf den Salzburgring. Das ist eine interessante Strecke mit interessanten Passagen.“

Auf tatkräftige Unterstützung kann er dabei vor allem aus seinem engsten Kreis zählen. „An den Rennwochenenden sind wir zu sechst unterwegs. Zwei Mechaniker, ein Hyundai-Ingenieur, ein Automobilkaufmann, mein Bruder und ich reisen von Rennen zu Rennen. Für ein Auto ist diese Menge an Menschen genau richtig“, betont Sing.