Donnerstag, 17. März 2022

Einigkeit unter den DTM-Fahrern: „Es wird eine harte Saison“

  •  Teamchef Timo Bernhard: „Neues Kapitel mit Porsche, erstmals seit DRM in 70-ern“
  •  Titelverteidiger Götz: „Ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren“
  •  Erstes Kräftemessen bei offiziellen DTM-Testfahrten Anfang April in Hockenheim

Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld
geht die DTM in die Saison 2022 © DTM

Die DTM steht vor vor einer außergewöhnlichen Saison. Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld geht die DTM bei den 16 Sprintrennen an den Start. In einem ersten DTM-Media-Talk sprachen Titelverteidiger Maximilian Götz (GER), Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti (ITA), Team ABT Sportsline-Newcomer Ricardo Feller (SUI), BMW-Werksfahrer Sheldon van der Linde (RSA), DTM Trophy-Aufsteiger Louis Henkefend (GER) und Timo Bernhard, Teamchef des Team75 Motorsport, über ihre Erwartungen für die neue Saison. In einem waren sich alle einig: Die DTM steht vor einer weiteren extrem spannenden Saison.

„Es wird eine harte Saison“, sind sich die Fahrer in Anbetracht des erstklassigen Fahrerfeldes bewusst. „Es sind so viele neue und große Namen im Feld, ein großartiger Mix“, stellt auch Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) fest. „Es ist ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren und ich will jede Runde genießen, aber es wird verdammt eng zugehen.“ Zum ersten Stelldichein treffen sich die DTM-Piloten am 5./6. April zum ersten offiziellen DTM-Test in Hockenheim, einen Tag vorher, am 4. April testet bereits die DTM Trophy. Die Saison startet vom 29. April bis 1. Mai in Portimão. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen erstmals auf ProSieben übertragen, Eintrittskarten für alle Events gibt es unter tickets.dtm.com sowie unter 01806 991166.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Traditionsserie steigt Porsche in den DTM-Titelkampf ein. „Die DTM ist eine sehr attraktive Plattform“, sagte Teamchef Timo Bernhard, der einen Porsche mit Werksfahrer Thomas Preining (AUT) einsetzt, im Pressegespräch. „Zuletzt war Porsche in den Siebzigern in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft am Start. Jetzt schlagen wir in der DTM ein neues Kapitel auf und wollen an die Erfolge aus der DRM anknüpfen. Für uns als Team war es Zeit für den nächsten Level.“ Der nächste Level bedeutet die DTM auch für Ricardo Feller, der als Deutscher GT-Meister in die DTM aufsteigt. „Die DTM war immer mein Ziel, und mit meinem Titelgewinn im Vorjahr in der GT Masters habe ich die Tür aufgestoßen, jetzt hoffe ich, kann ich mir einen Namen machen in der DTM machen“, so Feller, der am Donnerstag im Imola erstmals im ABT-Audi testet. „Nico Müller ist mein Idol und Rolf Ineichen kennt mich seit meiner Geburt“, freut sich Feller auf die inoffizielle Schweizer Meisterschaft mit erstmals drei Eidgenossen in der DTM sowie seine starken Teamkollegen Kelvin van der Linde und René Rast.

Einer, der Götz in der neuen Saison angreifen will, ist Mirko Bortolotti. Bereits im Vorjahr bei einem Gaststart in Assen zeigte der Mann, der für das Grasser Racing Team an den Start gehen wird, mit Platz zwei, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Kein Wunder, dass von ihm die erste Kampfansage des Jahres kommt: „Wir kommen nicht nur, um dabei zu sein, sondern auch erfolgreich zu sein. Als Profi hast du immer das Ziel, um Siege und Titel zu fahren. Ich bin sicher, wir haben das Paket dafür, aber es wird eine harte und lange Saison.“ „Es ist großartig, wie sich die DTM entwickelt. Der Wettbewerb wird super hart. Nach meinem Gaststart in Assen ist es jedenfalls cool, dass ich dabei bin“, freut sich Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (ITA), der den Zugang von Ex-DTM/ITC-Champion Manuel Reuter als Sportlicher Leiter als echten Benefit für sein Grasser Racing Team betrachtet. „Wir haben viel Arbeit vor uns, aber wir haben ein sehr gutes Paket und damit beste Voraussetzungen, erfolgreich zu sein. Am Ende wollen wir gewinnen.“

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bei Fahrern und Teams längst auf Hochtouren. Für Sheldon van der Linde (RSA) heißt das vor allem: „Wir müssen mit dem neuen BMW M4 noch viel lernen und das Auto weiterentwickeln. Wir müssen realistisch sein“, so der Bruder von Kelvin van der Linde aus dem Audi-ABT-Team, dem Meisterschaftsdritten des Vorjahres. Änderungen im Reglement sieht Sheldon van der Linde positiv. „Ein neuer Reifensatz am Freitag hilft uns sehr, das ist aber auch gut für die Fans, wenn wir mehr Runden fahren“, so der Südafrikaner, der am Donnerstag in Hockenheim testet und fügt hinzu: „Für mich ist es crazy, wie Gerhard Berger und Frederic Elsner die DTM umgedreht haben. Wir werden fast 30 Autos haben. Gut für die Fans, aber für uns Fahrer wird es extrem hart. Die Meisterschaft ist wahrscheinlich so stark wie nie zuvor, Konstanz wird der Schlüssel sein am Ende.“

Maximilian Götz, der innerhalb der Mercedes-AMG-Familie vom Team HRT zu WINWARD gewechselt ist, ist sich bewusst, dass der Schlüssel zum Erfolg im Titelkampf auch in diesem Jahr wieder die Konstanz sein wird. „Es sind zur Zeit sehr intensive Tage. Jedes Detail zählt. Auch mit meinem persönlichen Trainer arbeite ich noch härter und verbessere mich immer weiter.“

Auch die DTM Trophy, die Talentschmiede auf der DTM-Plattform, rückt immer mehr in den Fokus. Louis Henkefend ist Neueinsteiger in der Serie. Nach dem Titelgewinn im BMW M2 Cup steigt er mit einem BMW M4 aus dem Team Project 1 in die DTM Trophy auf. „Die DTM ist mein großer Traum. Und mit dem Aufstieg aus dem BMW M2 Cup in die DTM Trophy bin ich diesem Ziel einen Schritt näher gekommen.“ Teamchef Timo Bernhard, der auch zwei Porsche in der DTM Trophy einsetzt, misst der Serie große Bedeutung zu. „Es macht für uns einfach Sinn, den Junioren auf der gleichen Plattform die Chance zu geben.“   

Mittwoch, 16. März 2022

Piro Sports bringt Toyota in die ADAC GT4 Germany

  •  Cedric Piro teilt sich das Cockpit eines GR Supra GT4 mit Marcel Lenerz
  •  Laufsiege und Podien sind das große Saisonziel
  •  Erste komplette Saison des GT4-Toyota in der ADAC GT4 Germany

Der Toyota GR Supra GT4 von Piro Sports - Burg Zelem Foundation
(Quelle: Piro Sports)

Schicker japanischer Flitzer für die ADAC GT4 Germany: In der vierten Saison der GT-Serie des ADAC wird erstmals auch ein Toyota bei allen Rennen am Start stehen. Piro Sports - Burg Zelem Foundation setzt 2022 einen GR Supra GT4 ein. Der Familien-Rennstall aus dem Saarland war bereits 2020 in der ADAC GT4 Germany mit einer Ginetta unterwegs und kehrt nun mit dem japanischen GT4-Modell zurück. „Wir haben uns 2020 in der Serie sehr wohl gefühlt. Als klar war, dass wir 2021 nicht antreten würden, war die ADAC GT4 Germany immer unser großer Favorit für die Saison 2022. Wir freuen uns über das starke Interesse an der Serie und sind hoch motiviert. 2022 wird sicherlich das bislang stärkste Jahr der ADAC GT4 Germany. Da wollen wir einfach dabei sein“, so Teammanager und Pilot Cedric Piro (24/Heusweiler).

Piro Sports - Burg Zelem Foundation hat seinen GR Supra GT4 im Herbst 2021 erhalten und das Comeback seitdem mit Akribie vorbereitet. Auch in Bezug auf die Fahrerpaarung wurde überlegt agiert. „Wir hatten sieben ernsthafte Interessenten für den zweiten Platz im Cockpit. Letzte Woche gingen wir mit vier Fahrern auf dem Hockenheimring testen“, beschreibt Piro den Findungsprozess seines Teamkollegen. Letztendlich hat sich hierbei Marcel Lenerz (24/Ludwigsau) durchgesetzt. Auch für den Hessen ist die ADAC GT4 Germany kein Neuland. Er bestritt die Saison 2021 in einem BMW M4 GT4. „Marcel und ich kennen uns schon ewig. Ob Kart, ADAC Formel 4 oder auch Formel Renault - wir sind immer parallel gefahren. Jetzt in der ADAC GT4 Germany gemeinsam auf einen Auto anzutreten, ist einfach klasse.“

Das Duo möchte 2022 das starke Feld der ADAC GT4 Germany nicht nur ergänzen, sondern auch an der Spitze mitfahren. „Mit dieser Fahrerpaarung rechnen wir uns ziemlich viel aus und haben ambitionierte Ziele“, stellt Piro klar. „Wir wären sehr enttäuscht, wenn wir in der Saison nicht auf dem Podium stehen würden. Vielleicht sind auch Siege möglich. Der Toyota ist ein Allrounder und auf allen Strecken stark.“

Der GR Supra GT4 hat auch deutsche Gene. Der Rennwagen wurde von den vierfachen Le-Mans-Siegern Toyota Gazoo Racing in Köln entwickelt. Bereits 2021 absolvierte ein Exemplar einen Gasteinsatz in der ADAC GT4 Germany. Und das mit Erfolg: Auf dem Hockenheimring fuhren die beiden Belgier Antoine Potty und Nico Verdonck im Sonntagsrennen im 32 Wagen starken Feld in die Top Fünf. „Wir sind absolut überzeugt von dem Auto und auch von der geleisteten Arbeit von Toyota Gazoo Racing“, erläutert Piro. „Das Fahrzeug wurde sehr professionell konstruiert, ist super zuverlässig und auch richtig schnell. Die Saison kann kommen.“

Dienstag, 15. März 2022

Patrick Sing startet im Hyundai in seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany

  •  Sing setzt auch 2022 auf den erfolgreichen Hyundai i30 N TCR
  •  Vorfreude auf Premiere der ADAC TCR Germany auf dem Salzburgring

Der RaceSing-Rennwagen für die neue Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Patrick Sing (29, Crailsheim, RaceSing) startet in seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany. Der 29-Jährige setzt bei wie im vergangenen Jahr auf einen Hyundai i30 N TCR und hat sich Podestplatzierungen und ein Top-10-Ergebnis in der Gesamtwertung als persönliches Saisonziel gesetzt. Die ADAC TCR Germany startet vom 22. bis 24. April im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.

„In der vergangenen Saison war ich nur an sechs von sieben Wochenenden dabei. Mein Ziel waren die Top-10, aber durch die Umstände, dass ich nicht immer dabei sein konnte, ist das Ergebnis in Ordnung“, sagt Sing und zeigt sich im Hinblick auf die neue Saison kämpferisch: „Mein Ziel ist es, in der Gesamtwertung unter die ersten zehn zu kommen. Außerdem will ich mindestens einmal auf dem Podium stehen.“ Die Highlights von Sing aus der Saison 2021 sind dabei klar: Seine beiden vierten Plätze am Red Bull Ring und am Sachsenring. Insbesondere das erfolgreiche Rennen am Sachsenring ist Sing im Gedächtnis geblieben: „Ich bin an diesem Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf dem Sachsenring gefahren, da wir dort vorher nicht testen konnten. Dann auf Anhieb einen vierten Platz einzufahren, war sicherlich das Highlight der Saison.“

Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft für den 29-Jährigen sehr gut. Im Januar konnte sich Sing in der TCR-Klasse des Sechs-Stunden-Rennens von Abu Dhabi durchsetzen und stand mit AC Motorsport letztendlich ganz oben auf dem Podest. Neben seinen Erfolgen hinter dem Steuer, bereitet sich Sing auch abseits der Strecke intensiv auf die kommende Saison vor: „Ich sitze zweimal in der Woche am Simulator und bin drei bis vier Mal im Fitnessstudio, um bestens vorbereitet in die neue TCR-Saison zu starten“, betont Sing.

Auch auf die unterschiedlichen Strecken der ADAC TCR Germany 2022 freut sich der Schwabe. „Der Hockenheimring ist nicht weit weg, das ist quasi ein Heimrennen für uns, auf das ich mich besonders freue.“ Mit dem Salzburgring steht zudem eine neue Strecke im Rennkalender, die Sing bereits kennt: „Auf dem Salzburgring bin ich 2018 im Rahmen der KTM X-Bow-Serie schon gefahren. Ein großer Vorteil wird das für mich aber nicht sein, da es schon lange her ist und alle auf der Strecke testen dürfen“, sagt der Hyundai-Pilot und fügt hinzu: „Dennoch freue ich mich auf den Salzburgring. Das ist eine interessante Strecke mit interessanten Passagen.“

Auf tatkräftige Unterstützung kann er dabei vor allem aus seinem engsten Kreis zählen. „An den Rennwochenenden sind wir zu sechst unterwegs. Zwei Mechaniker, ein Hyundai-Ingenieur, ein Automobilkaufmann, mein Bruder und ich reisen von Rennen zu Rennen. Für ein Auto ist diese Menge an Menschen genau richtig“, betont Sing.

Sonntag, 13. März 2022

Laurens Vanthoor und Dennis Olsen fahren für Porsche-Team SSR Performance

  • Erste volle DTM-Saison für Fahrer und Team
  • Vanthoor mit der Startnummer #92, Olsen mit der Startnummer #94
  • Laurens Vanthoor: „Es ist eine Weile her, allein im Fahrzeug zu sitzen – die Motivation ist dementsprechend hoch“

SSR Performance: mit zwei Porsche in der DTM © SSR

Nachdem SSR Performance bereits im Dezember sein Engagement in der DTM 2022 mit zwei Porsche 911 GT3 R bekanntgegeben hat, legen sie jetzt mit dem Fahreraufgebot nach. Porsche-Werksfahrer Laurens Vanthoor (BEL) mit der Startnummer #92 sowie Porsche-Vertragsfahrer Dennis Olsen (NOR) mit der Startnummer #94 treten für das Team aus München an. Sowohl für die Fahrer als auch für das Team ist die kommende Saison die erste volle in der DTM, nachdem SSR Performance bereits 2021 einen Gaststart am Nürburgring absolvierte. Die neue Saison startet vom 29. April bis 1. Mai in Portimão (POR) und umfasst insgesamt 16 Rennen. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen, die jeweils um 13:30 Uhr starten, erstmalig auf ProSieben übertragen.

Stefan Schlund, Geschäftsführer SSR Performance: „Ich bin überaus zufrieden mit der Auswahl und der Bereitstellung der Fahrer von Porsche für dieses Projekt. Ich bin überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben und sowohl mit der #92 als auch mit der #94 erfolgreich an den Start gehen können.“

Der Belgier Laurens Vanthoor, dessen Bruder Dries Vanthoor ebenfalls im GT-Sport tätig ist, gibt sein Debüt in der DTM. Der 30-jährige kann auf zahlreiche Erfolge als GT-Pilot zurückblicken, darunter Titel in den IMSA-GTLM- und GTD-Wertungen, den Gewinn des FIA-GT-Weltcups sowie Triumphe bei den 24h-Rennen von Le Mans, Spa-Francorchamps, dem Nürburgring und Dubai. Den zweiten Rennwagen pilotiert Dennis Olsen. Die größten Erfolge feierte der 25-jährige Norweger beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst sowie den 9 Stunden von Kyalami. Bei beiden Rennen konnte Olsen im Jahr 2019 mit einem Porsche jeweils einen Sieg einfahren.

„Ich freue mich riesig auf die Saison. Das Team hat sich in so kurzer Zeit einen Namen im Sport gemacht und ich freue mich darauf, nun mit ihnen zu arbeiten. Es wird mit Sicherheit keine einfache Saison, weil die Konkurrenz sehr stark ist. Dennoch haben wir den Anspruch, erfolgreich zu sein. Es ist eine Weile her, allein im Fahrzeug zu sitzen – die Motivation ist dementsprechend hoch. Von mir aus kann es los gehen“, sagt Laurens Vanthoor und hebt damit das Alleinstellungsmerkmal der DTM heraus, das Ein-Auto-ein-Fahrer-Prinzip. Auch Teamkollege Dennis Olsen ist voller Vorfreude: „Ich freue mich sehr auf die DTM! Für mich ist es eine tolle Herausforderung in einem so starken Fahrerfeld an den Start zu gehen.“

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr zeigt sich auch Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR, glücklich über das saisonale Engagement und das Fahreraufgebot: „Die Erfolge des Teams sprechen für sich und die Vergangenheit hat gezeigt, dass mit dem Team zu rechnen ist. SSR Perfomance geht mit einem in der GT-Szene bekannten Fahreraufgebot in die Saison. Zudem freuen wir uns, mit Dennis Olsen den ersten Norweger überhaupt in der DTM begrüßen zu dürfen und damit über eine weitere Nation, nämlich die 32., in diesem internationalen Wettbewerb.“


Samstag, 12. März 2022

Doppelter Einsatz: Walkenhorst unverändert in DTM und DTM Trophy

  • BMW-Team aus Melle nutzt wertvolle Synergie-Effekte auf der DTM-Plattform
  • Nach Sieg im Debütjahr: Zweite Saison für 17-jährigen Theo Oeverhaus
  • Henry Walkenhorst: „Die DTM Trophy ist eine große Chance für seine Karriere“
Theo Oeverhaus startet im BMW von Walkenhorst Motorsport
in seine zweite Saison in der DTM Trophy © DTM

Walkenhorst Motorsport engagiert sich weiterhin zweigleisig auf der DTM-Plattform. Das BMW-Team aus Melle bei Osnabrück wird neben dem Einsatz von zwei BMW für Marco Wittmann (GER) und Esteban Muth (BEL) in der DTM wieder mit einem BMW für Theo Oeverhaus (GER) in der Talentschmiede DTM Trophy an den Start gehen. Der 17-Jährige aus Osnabrück zeigte bereits in seiner Debütsaison sein großes Talent. Als jüngster Pilot beendete er die DTM Trophy 2021 nach einem Sieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen auf dem sechsten Gesamtrang unter 28 Fahrern.

„Wir sind sehr stolz auf Theo Oeverhaus und seine Entwicklung im vergangenen Jahr. Deshalb war für uns klar, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten wollen“, erklärt Teamchef Henry Walkenhorst. „Theo ist sehr jung und es gibt noch viel zu lernen, aber er ist sehr motiviert und talentiert, was ihm helfen wird, großartige Ergebnisse zu erzielen.“ Henry Walkenhorst ist vom hohen Stellenwert der DTM Trophy überzeugt: „Die DTM Trophy ist eine große Chance für seine Karriere und wir können es kaum erwarten, ihn 2022 wieder auf dem Podium zu sehen.“

Theo Oeverhaus feierte in der vergangenen Saison nicht nur einen großartigen Sieg in der DTM Trophy auf dem Hockenheimring, sondern gewann als Gaststarter im BMW M2 Cup beim Finale auf dem Norisring sogar beide Rennen. „Meine Prioritäten sind ganz klar, das umzusetzen, was ich aus der vergangenen Saison gelernt habe und an der Spitze der Meisterschaft stehen zu können“, so Oeverhaus, der seine Karriere im Kartsport begann. „Ich habe es im vergangenen Jahr wirklich genossen, mit dem Team von Walkenhorst Motorsport zu arbeiten. Es fühlt sich wie eine Familie an, weshalb ich umso aufgeregter bin, wieder mit ihnen in der DTM Trophy um Podestplätze und Siege zu kämpfen.“

Walkenhorst Motorsport nutzt bereits im zweiten Jahr die wertvollen Synergie-Effekte mit dem doppelten Einsatz in der Top-Liga DTM sowie in der DTM Trophy, der Talentschmiede auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Neben Walkenhorst engagieren sich auch T3 Motorsport, KÜS Team Bernhard und Mücke Motorsport in beiden Serien, das Team von Peter Mücke zudem auch in der DTM Classic. „Dass in dieser Saison gleich vier Teams die Synergien durch die Teilnahme an zwei oder drei Serien auf der DTM-Plattform nutzen, freut uns natürlich sehr“, unterstreicht Martin Tomczyk, Serienmanager DTM Trophy der DTM-Organisation ITR. „Mit Theo Oeverhaus bringt Walkenhorst Motorsport ein Riesentalent an den Start. Seine fahrerischen Fähigkeiten hat er bereits als 16-Jähriger in vielen Rennen und schließlich mit seinem Premierensieg bewiesen.“

Die DTM Trophy wird in 14 Sprintrennen ausgetragen und startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in ihre dritte Saison.